Depositen

Was sind die Depositen? – Definition und Erklärung 

Von Anlegern bei Kreditinstituten unterhaltene Sicht- und Termineinlagen werden als Depositen bezeichnet. Es handelt sich um kurz- oder mittelfristige Einlagen, die als Refinanzierung der Banken verstanden werden. Seine Einlagenbereitschaft zahlt sich für einen Anleger durch Zinsgelder aus. Dabei muss zwischen Termin- und Sichteinlagen differenziert werden, nur eine von beiden Optionen ist täglich für den Kunden einsehbar.

Depositen: Unterschiede von Sicht- und Termineinlagen auf einen Blick

Sichteinlagen unterscheiden sich von Termineinlagen vor allem bezüglich der Fälligkeit. Sie können mit einer kurzen Kündigungsfrist von maximal 30 Tagen aufgelöst werden und sind stets einsehbar. Der Eigentümer einer Sichteinlage kann schnell wieder auf sein Geld zurückgreifen, wird aber mit weniger Zinsen belohnt. Es gibt spezielle Einlagenkonten, bei denen tägliche Überweisungen oder Geldabhebungen möglich sind. Andere haben eine geringe Laufzeit und können meist sogar direkt aufgelöst werden. 

Termineinlagen sehen vor, dass der Kunde sein Kapital mit Befristung für einen bestimmten Zeitraum anlegt oder ohne Befristung für einen unbestimmten Zeitraum. Muss ein Anteilseigner im Vorfeld auf sein Geld zugreifen, entstehen Verluste. Die Kündigungsfrist kann mehrere Monate betragen, um Verluste zu vermeiden, muss sie eingehalten werden

Beispiel: Tagesgeldkonten für Sichteinlagen

Die bekannteste Form der Sichteinlage ist das Tagesgeldkonto. Es eignet sich für kurzfristige Sparziele, ohne dass dabei die Flexibilität verloren geht. Sichteinlagen können nach Kundenbedarf erhöht werden, sodass höhere Zinsen möglich werden. Um zielgerichtet zu sparen, ist das Festgeld die bekannteste Option. Es wird höher verzinst und eignet sich für Privatpersonen mit solidem Kapital. Im Vorfeld ist es wichtig zu wissen, dass das Guthaben auf einem Festgeldkonto nicht fürs Tagesgeschäft benötigt wird.

Zuletzt geupdated am 17/12/2022 von Timm Schaffner

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