Was kostet Trading? – Gebühren und Kosten erklärt

Was ist unter einer Trading Gebühr zu verstehen? Eine Gebühr oder Provision wird von einem Broker für die Ausführung von Transaktionen oder die Erbringung spezialisierter Dienstleistungen im Namen von Kunden erhoben. Broker berechnen Gebühren für Dienstleistungen wie Käufe, Verkäufe, Beratungen, Verhandlungen und Lieferungen. Es gibt viele Fälle von Brokergebühren, die unter anderem in verschiedenen Branchen wie Finanzdienstleistungen, Versicherungen, Immobilien und Lieferdiensten in Rechnung gestellt werden.

Trading gebühren

Das Wichtigste kurz zusammengefasst:

  • Ein Broker oder Agent erhebt eine Gebühr, um Transaktionen auszuführen oder spezialisierte Dienstleistungen zu erbringen.
  • Brokergebühren basieren auf einem Prozentsatz der Transaktion, kommen als Pauschalgebühr oder als Mischung aus beidem und variieren je nach Branche und Art des Brokers. 
  • Die drei wichtigsten Arten von Brokern der Finanzmarktbranche, die Gebühren erheben, sind Full-Service, Discount und Online. 
  • Heutzutage bieten viele Online-Brokerage-Plattformen 0 Euro Gebühren für börsennotierte Aktien und ETFs an.

Gebühren von Brokern verstehen:

Broker erheben Gebühren, welche auf einem Prozentsatz der Transaktion basieren, als Pauschalgebühr konzipiert sind oder als Mischung aus beidem in Rechnung gestellt werden. Die Gebühren variieren je nach Branche und Art des Brokers:

  • In der Immobilienbranche ist eine Brokergebühr in der Regel eine Pauschalgebühr oder ein Standardprozentsatz, der dem Käufer, dem Verkäufer oder beiden in Rechnung gestellt wird. 
  • Hypothekenbroker helfen potenziellen Kreditnehmern, Hypothekendarlehen zu finden und zu sichern. Die damit verbundenen Gebühren oder Kosten betragen zwischen 1 % und 2 % des Darlehens.
  • In der Versicherungsbranche vertritt ein Broker im Gegensatz zu einem Agenten die Interessen des Kunden und nicht des Versicherers. Broker finden die besten Versicherungspolicen, um die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen, und berechnen Gebühren für ihre Dienstleistungen. In seltenen Fällen können Broker respektive Makler Gebühren sowohl vom Versicherer als auch von der Person erheben, die die Versicherungspolice kauft.

In der Finanzmarktbranche wird eine Gebühr vom Broker erhoben, um das Trading zu ermöglichen oder Anlage- und andere Konten zu verwalten. Die drei Haupttypen von Brokern, die Gebühren erheben, sind Full-Service, Discount und Online.

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Aufschlüsselung der von Brokern verlangten Gebühren 

Full-Service-Brokergebühren 

Full-Service-Broker bieten eine breite Palette von Produkten und Dienstleistungen an, zum Beispiel: Nachlassplanung, Steuerberatung und -vorbereitung sowie andere Finanzdienstleistungen, entweder persönlich oder telefonisch. Infolgedessen verdienen sie die höchsten Gebühren. Vor nicht allzu langer Zeit war es nicht ungewöhnlich, dass ein Full-Service-Broker für Aufträge, die bei einem kooperierenden Broker platziert wurden, mehr als 100 Euro oder US-Dollar pro Trade berechnete.

Die Standardprovision für Full-Service-Broker liegt heute zwischen 1 % und 2 % des verwalteten Vermögens eines Kunden. Zum Beispiel möchte ein Klient 100 Aktien von Unternehmen A zu einem Preis von 40 Euro pro Aktie kaufen. Der Broker des Klienten verdient eine Provision von 80 Euro für die Abwicklung der Transaktion 40 Euro pro Aktie mal 100 Aktien gleich 4.000 Euro. – 4.000 Euro mal 2 % Provision gleich 80 Euro. 

Wenn die Provision hinzugefügt wird, betragen die Gesamtkosten des Handels 4.000 Euro plus 80 gleich 4.080 Euro.

Diskontierte Brokergebühren 

Da Discount-Broker eine geringere Produktauswahl und keine Anlageberatung anbieten, verlangen sie niedrigere Gebühren als Full-Service-Broker. Discount-Broker berechnen eine Pauschalgebühr für jede Handelstransaktion. Die Pauschalgebühr pro Trade reicht von weniger als 5 Euro bis zu mehr als 30 Euro pro Transaktion. Die Kontoführungsgebühren betragen in der Regel etwa 0,5 % pro Jahr, basierend auf dem gehaltenen Vermögen.

Gebühren bei Online-Brokern

Online-Broker haben die günstigsten Gebühren. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, ihren Kunden das Trading online zu ermöglichen. Der Kundenservice ist eingeschränkt. Viele Online-Broker haben eine bestimmte Provisionsgebühr für den Handel mit Aktien abgeschafft, aber Provisionsgebühren für Options- oder Futures-Trades fallen weiterhin an. Die Gebühren variieren und können auf einer Gebühr pro Vertrag oder pro Aktie basieren. Kontoführungsgebühren variieren zwischen 0 und 50 Euro pro Konto und Jahr.

Reduzierung der Brokergebühren auf Null 

Anleger und Trader können zu zahlende Gebühren reduzieren, indem sie Broker, ihre angebotenen Dienstleistungen und ihre Kosten Strukturen vergleichen. Der Kauf von Non-Load-Investmentfonds oder gebührenfreien Anlageinstrumenten kann dazu beitragen, Gebühren pro Trade zu vermeiden. Es ist wichtig, das Kleingedruckte oder die Gebührenordnung zu lesen und Fragen zu den erhobenen Gebühren zu stellen.

Heutzutage bieten viele Online-Plattformen das kostenfreie Trading mit vielen Aktien und ETFs an, dazu kommen viele andere Brokerage-Anbieter, die sich seitdem der provisionsfreien Bewegung angeschlossen haben. Das Verschwinden der direkten Gebühren für Trades war das Ergebnis eines intensiven Wettbewerbs, der zu einer Gebührenkomprimierung führte. Diese Dienstleister verdienen stattdessen Geld, indem sie Ihren Auftragsfluss verkaufen oder Ihre Aktienpositionen an Leerverkäufer verleihen.

Die Gebühren für das Trading und Geldmanagement wurden auch durch Online-Dienste namens Robo-Advisors komprimiert, die Algorithmen verwenden, um automatisch ein optimales Anlageportfolio aufzubauen und zu pflegen. Diese Dienstleistungen kosten weit weniger als ein menschlicher Berater, oft nur 0,25 % bis 0,50 % pro Jahr, basierend auf dem gehaltenen Vermögen, bei einigen Brokern sogar noch weniger.

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Meistgestellte Fragen:

Ist es normal, dem Broker eine Gebühr zu zahlen? 

Traditionell mussten die meisten Anleger und Händler Gebühren an ihre Broker zahlen, um Trades auszuführen und ihre Konten zu führen. Mit dem Aufkommen des internetbasierten Handels, der Online-Kontoverwaltung und des harten Wettbewerbs zwischen Maklerfirmen sind die heutigen Gebühren für die meisten Aktien- und ETF-Trades auf mehreren Plattformen auf null gesunken.

Was ist eine typische Kommission für Optionsgeschäfte? 

Viele Broker berechnen eine feste Provision plus eine Gebühr pro Kontrakt für Optionsgeschäfte. Dies könnte so etwas wie 5,95 Euro plus 1,00 Euro pro Kontrakt sein. Die Gesamtgebühr für einen 10-Lot-Handel wäre also 5,95 Euro plus 10 Euro gleich 15,95 Euro. Die genaue Provisionsstruktur hängt von Ihrem Broker und dem Handelsniveau ab, das Sie mit ihm durchführen. Zum Beispiel berechnet ein international aktiver Online-Broker 0,65 Dollar pro Kontrakt. Die Gebühr wird aber für Konten mit mehr als 30 Trades in einem Monat auf 0,50 USD pro Kontrakt reduziert.

Was ist die typische Maklergebühr für ein Immobiliengeschäft? 

Broker und Immobilienmakler verlangen in der Regel etwa 5 % bis 6 % des Verkaufspreises eines Hauses. Die Gebühr wird häufig zwischen dem Makler des Verkäufers und dem Broker des Käufers aufgeteilt. Einige Discount-Immobilienmakler verlangen möglicherweise einen niedrigeren Satz oder bieten stattdessen einen Service mit fester Gebühr an.

Was sind die typischen Kosten im Forex Trading?

In der Regel verlangt jeder Broker für das Trading mit Devisenpaaren eine Gebühr, Spread genannt. Diese basiert auf der Differenz zwischen An- und Verkaufspreis und kann schwanken.

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Zuletzt geupdated am 17/11/2022 von Andre Witzel

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