Trading Betrug vermeiden: Wie gefährlich ist traden?

Wie gefährlich ist das Traden? Welche Risiken gibt es? – Auf dieser Seite gebe ich Ihnen meine wertvollen Erfahrungen zum Thema Trading und Betrug bzw. Gefährlichkeit weiter. Seit über 7 Jahren bin ich an den Finanzmärkten aktiv und habe Tiefschläge sowie Höhepunkte miterlebt. In den nachfolgenden Punkten kläre ich Sie Schritt für Schritt über das Thema „traden“ auf. Lohnt es sich wirklich damit zu beschäftigen? Wie stehen die Chancen auf einen Gewinn? – Diese Fragen und noch viele weitere Themen werden von mir besprochen.

Risiko im Trading (Darstellung)

Risiko im Trading (Darstellung)

1. Seien Sie sich dem Risiko im Trading bewusst

Der Börsenhandel ist risikoreich. Ohne ein Risiko einzugehen können Sie an der Börse kein Geld verdienen. Im Trading kauft man einen Wert an den Finanzmärkten und versucht diesen Wert mit einem Gewinn wieder zu verkaufen. Der Markt sucht immer einen fairen Preis nach Angebot und Nachfrage. Die Anzahl der Orders und das Handelsvolumen der Teilnehmer bestimmen den Preis.

Als Privater Trader versuchen Sie nun die Zukunft vorherzusehen bzw. ein Investment zu tätigen, weil Sie zum Beispiel überzeugt von einem Unternehmen, Rohstoff oder anderer Anlageklasse sind. Der Preis schwankt täglich und kann eben auch an Wert verlieren. Sie gehen als Händler das Risiko ein, dass der Kursverlauf auch gegen Sie laufen kann. Das investierte Kapital kann verloren gehen und es können im schlimmsten Fall damit Schulden aufgebaut werden (mehr dazu im nächsten Punkt).

Zusammengefasst möchte ich Ihnen mit diesem ersten Punkt nur sagen, dass Sie sich dem Risiko bewusst sein sollten, dass Sie auch Verluste erleiden können. Es gibt Gewinner und Verlierer an der Börse. Zu unserem Vorteil gibt es allerdings auch Risikomanagementtools. Der Stop Loss begrenzt beispielsweise Ihren Verlust. Bei jeder Order kann er eingestellt werden.

Investieren Sie nur das Kapital, welches Sie im schlimmsten Fall auch verlieren können

Andre Witzel, Autor von trading-fuer-anfaenger.de

2. Schulden durch Trading sind möglich

Mit bestimmten Finanzprodukten ist es möglich Schulden zu machen. Darunter zählen Futures, Aktien (Leerverkäufe) oder weitere Derivate. Ein bekanntes Beispiel dafür ist der negative Ölpreis aus 2020. Trader haben bei einem sehr niedrigen Ölpreis Futures gekauft und der Preis ging dann in den negativen Bereich. Es wurden herbe Verluste eingefahren, denn der Trader konnte die Position nicht schließen, weil der Broker keine Ausführung geben konnte. (Bericht über $104 Millionen Verlust für Interactive Brokers)

Die Händler hatten großes Glück, dass der Broker die Verluste deckt. Dies ist aber nicht immer der Fall. Es ist möglich mit Derivaten Schulden zu machen und den Kontostand in ein negatives Saldo zu bringen. In extremen Marktsituationen geschieht dies. Ein Beispiel können dafür geschlossene Märkte sein. Die Märkte eröffnen dann bei anderen Preisen und die aktuelle Trading Position ist extrem im Minus. Daraus ergeben sich Gaps im Markt.

Es gilt: Für den Handel müssen immer 2 Akteure aktiv sein – ein Käufer und ein Verkäufer. Fehlt eine Seite, kann die Order des Traders nicht ausgeführt werden. Zu Ihrem Vorteil wurde aber durch dementsprechende Regulierungen die Nachschusspflicht bei den beliebten Produkten Forex und CFD abgeschafft. Zusätzlich besitzen die Broker verschiedene Sicherheitsmechanismen, die Ihre Positionen automatisch schließen und Sie vor Schulden bewahren. Nur in sehr extremen Situationen und wenn Sie nicht aufpassen, kann es zu Schulden mit spezifischen Finanzprodukten kommen.

3. Kennen Sie die Akteure im Trading

Sie sind nicht der einzige Akteur im Trading. An den Märkten tummeln sich zahlreiche verschiedene Akteure. Vergessen Sie nicht, dass Sie in einem Markt mit Profis handeln. Es gibt keinen Anfänger- oder Profimarkt. Es gibt nur einen Markt für alle Teilnehmer. Profis nehmen keine Rücksicht auf den Anfänger. Der stärkere und bessere Trader gewinnt. Alle anderen machen Verluste.

Aus diesen Fakten ergeben sich auch Tipps für Trading Strategien (später dazu mehr). Sie sollten sich am besten eine Umgebung schaffen bei der es am leichtesten ist zu traden.

Folgende Akteure sind im Trading aktiv:

  • Private Trader
  • Professionelle Trader (Händler, die Fremdkapital handeln)
  • Banken
  • Hegdefonds
  • Versicherungen
  • Stiftungen
  • Staatliche Institute
  • Equity Fonds

Was ich mit diesem 3. Punkt nur sagen wollte ist, dass jeder dieser Akteure Geld verdienen möchte. Sie müssen sich selbst ziemlich gut ausbilden und das nötige bzw. richtige Wissen haben, um an den Märkten zu bestehen. Ein blindes Investment wird in den meisten Fällen nach hinten losgehen und ist ein gefundenes Fressen für die Haifische.

4. Vermeiden Sie einen Betrug durch Trading Broker

Auch im Tradingbereich gibt es Betrüger. Einer der häufigsten Abzockermaschen sind unseriöse Trading Broker. Diese Unternehmen sind meistens unreguliert und haben keine offizielle Firmenanschrift oder nur einen Postkasten im Ausland. Sie sollten sich vor betrügerischen Online Brokern schützen. Vor eine Registrierung müssen Sie unbedingt den Broker überprüfen.

Am wichtigsten ist eine offizielle Regulierung von einer Finanzaufsichtsbehörde. Bei regulierten Brokern können Sie einen Betrug am Kunden ausschließen. Überprüfen Sie die Webseite genau und auch die Unternehmensdaten. Manchmal kommt es sogar vor, dass diese gefaked sind. Ich empfehle es bereits bekannte Online Broker zu nutzen. Diese sind meistens sogar mehrfach reguliert. Vorsicht vor kleineren, unregulierten und unbekannten Anbietern.

In den folgenden Punkten möchte ich Ihnen kurz ein paar Informationen und Fragen mitgeben auf die Sie vor der Registrierung achten sollten:

  • Ist der Broker reguliert?
  • Wo ist der Broker registriert?
  • Gibt es einen guten Kundensupport?
  • Wie sind die Handelskonditionen?
  • Gibt es verstecke Kosten?

Empfehlenswerte Broker: GBE Brokers & BDSwiss

Für das Online Trading empfehle ich Ihnen die Broker GBE Brokers und BDSwiss. Bei diesen Anbietern können Sie Währungen, Aktien, Rohstoffe und Kryptowährungen per Forex und CFD handeln. Diese Anbieter sind mehrfach reguliert und bieten dem Trader sehr gute Konditionen für den Handel.

GBE Broker ist ein besonders günstiger Broker mit guter Ausführung. Er ist auch in Deutschland durch die BaFin reguliert. Bei der Anmeldung über diese Webseite können Sie sogar 1$ Kommission oder 0.1 Pips Spreads sparen. BDSwiss ist auch ähnlich wie GBE Brokers, jedoch können Sie dort einen hohen Hebel von 1:500 verwenden. Testen Sie einen der Anbieter in einem kostenlosen Demokonto:

Broker:Bewertung:Märkte & Spreads:Vorteile:Anmeldung:
1. GBE Brokers
GBE Brokers Logo
5 out of 5 stars (5 / 5)
➔ Zum Testbericht
200+ ab 0.0 Pips + 2€ Kommission# Deutsche Niederlassung
# Beste Ausführung
# Günstigster Anbieter
(Ihr Kapital ist gefährdet)
2. BDSwiss
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# Hoher Hebel 1:500
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(Ihr Kapital ist gefährdet)

5. Schützen Sie sich vor unseriösen Trading Coaches

Ein weiteres Problem, welches das Trading gefährlich macht, sind unseriöse Trading Coaches. Davon gibt es sehr viele, wie Sand am Meer. Halten Sie sich vor aufdringlicher Werbung fern. Ein Tradingcoach, der Werbung schalten muss, um Kunden zu generieren, verdient mit Sicherheit kein Geld mit dem Trading. Er gibt sogar Geld aus dafür, dass er Geld mit den Coachings verdient.

Aus meinen Erfahrungen kann ich leider sagen, dass 95% der Trading Coaches unbrauchbare Informationen verkaufen. Ich habe dadurch schon viel Geld verloren. Es gibt sogar Trader, welche durch unseriöse Coaches und Ratschläge mehr als 6-stellige Beträge verloren haben. Bevor Sie ein Coaching kaufen oder buchen sollten Sie echte Ergebnisse und Beweise verlangen. Damit filtern Sie schon mal 90% der Coaches heraus, weil diese veröffentlichen keine Ergebnisse (weil sie keine haben außer Verluste). Im Internet oder auf Youtube gibt es bereits viele kostenlose und gute Informationen, die Sie im Trading weiterbringen.

6. Große Gefahren in kleinen Zeiteinheiten – Daytrading

Kurzfristiges Daytrading ist die schwierigste Tradingmethode. Ein Daytrader handel oft sehr kleine Bewegungen im Markt oder ist nur wenige Minuten in einem Trade. Das Spiel kann auf 1 – 2 Punkte Gewinn pro Trade herunter gebrochen werden. Beim Tageshandel werden alle Positionen vor den Börsenschluss geschlossen und es gibt eine feste Arbeitsroutine.

Daytrading ist nichts für Anfänger. Sie benötigen enorm viel Konzentration und Willensstärke. Die Gefahren im Daytrading bzw. kleinen Zeiteinheiten sind deutlich größer als bei langfristigen Investments. Die Bewegungen sind sehr schnell und Sie müssen im Millisekundentakt agieren und reagieren. Wenige Augenblicke können über einen Gewinn oder Verlust entscheiden.

Zusätzlich treten Sie noch gegen die stärksten Gegenspieler im Markt an: Algorithmen. Ein Großteil des gehandelten Volumens stammt von Algorithmen, die nur wenige Punkte traden oder Arbitrage durchführen. Ein manueller Trader wird niemals schneller als ein Algorithmus sein. Auch professionelle Daytrader freuen sich auf Anfänger im Markt. Gerne werden die Stops gefischt.

Persönlich kann ich Ihnen als Anfänger vom Daytrading nur abraten:

  • Sie kämpfen gegen Algorithmen
  • Algorithmen und Profis traden gegen Anfänger
  • Sie benötigen extrem Aufmerksamkeit
  • Wenige Sekunden entscheiden über Gewinn/Verlust
  • Große Gefahr durch extreme Volatilität
  • Ohne professionelle Ausbildung kaum zu schaffen

7. Kennen Sie die Gebühren im Trading

Weitere Gefahren im Trading lauern, wenn Sie die Handelsgebühren nicht kennen. Für den Trader gibt es unterschiedliche Kosten, die ich in diesem Abschnitt erläutern werde. Die Kosten sind abhängig vom Online Broker. Zusammengefasst kann man aber sagen, dass die Gebühren in den letzten Jahren enorm durch den steigenden Konkurrenzdruck gesunken sind.

Generell gibt es Handelsgebühren und zusätzliche Gebühren. Bei den Forex & CFD Handelsgebühren gibt es einen Spread, Kommission, oder einen Swap. Der Spread ist der Unterschied zwischen dem Kaufs- und Verkaufspreis. Viele Anbieter schlagen einen zusätzlichen Handelsspread auf den aktuellen Preis auf, um Geld zu verdienen. Kommissionen werden auch öfters bei bestimmten Handelsprodukten verlangt. Dies ist eine fixe Summe pro Trade und abhängig vom Volumen. Je nach Finanzprodukt gibt es auch einen Swap (Finanzierungsgebühr). Bei gehebelten Produkten fällt dieser an, da die Position finanziert werden muss.

Es gibt folgende Handelsgebühren (abhängig vom Broker):

Zusätzliche Gebühren werden für Kontoführung, Auszahlungen oder Inaktivität verlangt. Oftmals verzichtet der Anbieter auf diese Gebühren. Informieren Sie sich unbedingt vor der Kontoeröffnung über diese zusätzlichen Gebühren:

  • Gebühren für Börsendaten
  • Handelsplattformgebühren
  • Kosten bei Ein- und Auszahlungen
  • Inaktivitätsgebühr

8. Hoffen Sie niemals! – Maschinen Trading

Emotionen sind im Trading fehl am Platz! In diesem letzten Punkt möchte ich Ihnen einen wirkungsvollen Trading Tipps mit geben und Sie auf die Gefahren der Emotionen hinweisen. Der Handel mit echtem Geld an der Börse ist nicht leicht. Anfänger oder sogar erfahrene Trader werden zum zocken verleitet. Oftmals kommt es vor, dass ein Händler den gemachten Verlust unbedingt wieder reinholen möchte und im Nachhinein noch mehr Verluste macht.

Sie müssen Ihre Emotionen ausschalten und sich an einen strikten Plan halten. Hoffen Sie niemals! Steigern Sie sich nicht in eine Position hinein. Erwartungen an einen Trade sind auch kontraproduktiv. Der Handel muss wie eine Maschine geschehen. Es ist nötig einen Plan für Trading Einstiege und Ausstiege zu haben. Ohne eine geeignete Strategie ist der Börsenhandel zu risikoreich. Sie müssen unbedingt wissen, was Sie da eigentlich tuen.

Die folgenden Fragen helfen Ihnen bei einem emotionslosen Handel:

  • Nach welchen Kriterien folgt der Einstieg in einen Trade?
  • Wo ist der Ausstieg meines Trades?
  • Wo ist das Verlustlimit?
  • Wie viel Geld riskiere ich?
  • Wie verhalte ich mich bei Marktsituation X
  • Wann nehme ich Gewinne?

Ich empfehle es so schnell wie möglich die Gewinne abzusichern. Ein großer Fehler von mir selbst war es, dass ich Gewinne nicht realisiert habe. Ein enger Stop Loss hat mir geholfen meine Gewinne zu maximieren. Handeln Sie wie eine Maschine! Es müssen feste Regeln für den Handel gelten.

Fazit: Das Risiko bestimmt jeder Trader selbst!

Auf dieser Seite habe ich Ihnen gezeigt, wie gefährlich das Trading ist und wie Sie sich vor Verlusten und einem Betrug schützen. Schlussendlich ist das Traden immer gefährlich, aber der Händler bestimmt das Risiko selbst. Dafür gibt es Verlustlimits und ein Risikomanagement. Sie müssen selbst über die Investmentsumme entscheiden. Sie können beispielsweise mit wenigen Cents eine Position eröffnen oder mit mehreren Tausend Euro.

Das Risiko wird vom Händler bestimmt. Zusammengefasst müssen Sie sich vor dem Trading genug über die Märkte, Finanzprodukte, Charts und Broker informieren. Ich empfehle zuerst ein kostenloses Demokonto zu nutzen. Am Ende kommt es immer auf Ihren eigenen Handelsstil und die Bereitschaft Geld zu investieren an. Investieren Sie niemals mehr Geld als Sie verlieren dürfen. Mit einem sinnvollen Risikomanagement sind Sie dann auch auf der sicheren Seite.

(Risikohinweis: Ihr Kapital ist gefährdet)

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