CFDs vs. Aktien

CFD vs. Aktienhandel: Was sind die Unterschiede?

Wer als Trader dauerhaft erfolgreich sein möchte, muss die zur Wahl stehenden Instrumente in ihrer Funktionsweise kennen. Zudem eignen sich bestimmte Vehikel eher für den langfristigen Vermögensaufbau, während andere vor allem der Spekulation dienen. Der nachfolgende Beitrag ist den Unterschieden von Aktien und Differenzkontrakten beim Trading respektive bei der Geldanlage gewidmet.Sowohl der CFD-Handel als auch der Aktienhandel bieten die Möglichkeit, von Preisbewegungen auf den Märkten zu profitieren. Aber welches Instrument sollten Sie nutzen? Um auf die Debatte CFD-Handel vs. Aktienhandel zu antworten, werde ich die Unterschiede untersuchen.

Aktien vs CFD
Welches Asset macht das Rennen?

Was ist eine Aktie?

Mit dem Erwerb einer Aktie kaufen Sie einen Anteil des emittierenden Unternehmens, welches in der Regel als Aktiengesellschaft firmiert. Die Aktie macht Sie zum Aktionär und durch die finanzielle Beteiligung zum Miteigentümer. Als Aktionär erhalten Sie vom Emittenten für Ihr Kapital eine Aktie, mit welcher gewisse Rechte verbunden sind.

Mit dem Kauf einer Aktie erhalten Sie Verwaltungsrechte und Vermögensrechte. Erstere gewährleisten die Möglichkeit zur Mitsprache bei der jährlichen Hauptversammlung. Durch Letztere werden Sie am wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft beteiligt.

Es gibt unterschiedliche Rechtsformen für ein Unternehmen, welches sich durch die Emission von Aktien finanziert:

  • In der BRD firmieren Aktien-Emittenten als Aktiengesellschaft oder Kommanditgesellschaft auf Aktien KGaA
  • Aktien emittierende Firmen der Eurozone können auch als Societas Europaea, abgekürzt SE oder SA auftreten
  • Aktien-Emittenten aus den Vereinigten Staaten firmieren häufig als INC, aus dem Vereinigten Königreich stammende Unternehmen als PLC

Übersicht über Aktien & CFDs:

Aktien:CFDs:
BÖRSE:Offizielle Börsen (NYSE, EUREX, TOKIO und viele mehr)OTC (over the counter) – Liquiditätsanbieter stellen Kurse (Banken/Broker/Market Maker)
ASSETS:Aktien, ETFsVerfügbar für Aktien, ETFs, Rohstoffe, Devisen, Kryptowährungen, Metalle
HEBEL:1:1 oder gehebelte ETFs mit maximal 1:5Maximaler Hebel 1:30 für private Investoren. 1:500 oder höher bei Brokern außerhalb EU oder für professionelle Trader
GEBÜHREN:Kommission pro TradeKommisson pro Trade, Finanzierungsgebühren über Nacht, möglicherweise fällt ein Spread an
NACHSCHUSSPFLICHT:NeinNein (Bei EU regulierten Brokern)
POSITIONEN:Aktien nur Long, Inverse ETFs (short)Long, short (sehr einfaches short selling)
UHRZEITEN:Handelbar nur zu BörsenzeitenLängere Handelszeiten (abhängig vom Asset)
DIVIDENDEN:JaNein
VERFALLSDATUM:NeinNein

Wissenswertes zum Wert einer Aktie

Bevor wir auf den Wert einer Aktie eingehen, zunächst eine Klarstellung hinsichtlich dem Begriff Aktionär. Sie werden mit dem Aktienkauf zum Anteilseigner, unabhängig davon, ob der Emittent an der Börse notiert ist oder nicht. Viele Aktiengesellschaften verzichten auf den Börsengang und damit auf den freien Handel ihrer Aktien.

Für ein Unternehmen wird nach dem Börsengang der Aktienkurs zur relevanten Größe, denn zu diesem Wert wechseln die Anteile an der Börse ihre Besitzer. Angebot und Nachfrage bestimmen den Aktienkurs, überwiegen die Käufer, steigen die Aktien im Wert. 

Da an der Börse Erwartungen gehandelt werden, wird der Wert einer Aktie von der voraussichtlichen Entwicklung des emittierenden Unternehmens in den kommenden Monaten und Jahren bestimmt.

bulle-baer
Bullen und Bären bestimmen das Börsengeschehen

Nennwert und Börsenwert – wo ist der Unterschied?

Der Börsenwert bezeichnet den Wert aller vom Unternehmen ausgegebenen Aktien, welcher allerdings vom Kurs abhängig ist. 

Beispiel Börsenwert:

  • Hat eine Aktiengesellschaft 1 Million Anteilscheine emittiert, welche pro Stück aktuell für 8,50 Euro gehandelt werden, beträgt der Börsenwert 8,50 Millionen Euro
  • Fällt der Kurs der Aktie auf 7,50 Euro, sinkt der Börsenwert des Emittenten auf 7,50 Millionen Euro

Der Nennwert einer Aktie ist hingegen fix, denn dieser definiert den Anteil am ursprünglichen Gesellschaftskapital, welches auf alle Aktionäre aufgeteilt wird.

Beispiel Nennwert:

  • Ein Unternehmen mit 100 Millionen Euro Kapital emittiert 10 Millionen Aktien
  • Der Nennwert einer Aktie beträgt demnach 100 Millionen geteilt durch 10 Millionen gleich 10 Euro
  • Unabhängig vom Nennwert kann der aktuelle Börsenwert beispielsweise 7,50 oder 11 Euro betragen
Geldkurs

Was bedeuten letzter Kurs, Geldkurs und Briefkurs?

Bei Unternehmen, die an der Börse notiert sind, wird der Aktienkurs unterschiedlich dargestellt. Neulinge werden von letztem Kurs, Geldkurs oder Briefkurs verwirrt. Wichtig: Alle Definitionen kommen beim Kauf oder Verkauf einer Aktie zur Geltung.

  • Durch den Briefkurs signalisiert ein Aktionär, zu welchem Kurs er seine Aktien verkaufen würde
  • Mit dem Geldkurs zeigt ein Interessent an, welchen Preis er für einen Anteilschein bezahlen würde
  • Käufer und Verkäufer einigen sich beim Aktienhandel auf den so bezeichneten letzten Kurs

Unabhängig davon ist beim Handel mit Aktien erforderlich, dass Verkäufer zum aufgerufenen Preis ihre Anteilscheine veräußern wollen.

Warum werden Aktien gekauft?

Die Käufer erwarten vom emittierenden Unternehmen, dass es Gewinne erwirtschaftet, regelmäßig Dividenden ausschüttet und in jeder Hinsicht erfolgreich ist. Das oben erwähnte Mitspracherecht auf der jährlichen Hauptversammlung wird nur von wenige Aktionären wahrgenommen.

Aktien werden von Käufern mit langem Anlagehorizont erworben. Sie bauen auf die langfristig gute Entwicklung des Unternehmens, welche den Aktienkurs steigen lässt. Anteilsscheine von Unternehmen werden in der Regel 10 bis 15 Jahre gehalten und dann erst veräußert. Die Investition des Kapitals in eine einzige Aktie birgt jedoch ein vergleichsweise großes Risiko, daher geht der Trend immer mehr zu Aktienindizes.

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Was ist ein Differenzkontrakt?

Der Contract for Difference oder Differenzkontrakt wird in der Finanzwelt als CFD abgekürzt. Es handelt sich hierbei um ein derivates Finanzinstrument, welches seine Wertentwicklung von einem zugrunde liegenden Basiswert ableitet.

Durch den Erwerb eines Differenzkontrakts partizipieren Sie beispielsweise an der Wertentwicklung einer Aktie, ohne diese selbst zu besitzen.

CFDs haben ihren Ursprung im Investmentbanking und wurden in den 1980-er Jahren von der Schweizer Großbank USB entwickelt. Mit CFDs konnten Marktteilnehmer die staatliche Stempelsteuer in Höhe von 0,5 % auf den Wert jeder Aktien-Transaktion umgehen. Der außerbörsliche Handel der Differenzkontrakte ermöglicht bis heute die legale Steuervermeidung.

Merke!

Differenzkontrakte sind als außerbörslich gehandelte Produkte bis heute weder standardisiert noch besonders reguliert.

Der hauptsächliche Unterschied zwischen CFD-und Aktienhandel

Beim Kauf einer Aktie werden Sie zum Aktionär und zeichnen als Anteilseigner mit allen Rechten und Pflichten. Beim CFD Kauf mit dem zugrunde liegenden Aktien-Basiswert werden Sie nicht zum Aktionär. Sie erwerben lediglich ein Anrecht auf die Wertentwicklung des Basiswerts.

Während Aktien immer zum vollen Preis erworben werden, müssen Sie beim Differenzkontrakt nur einen Bruchteil des Handelswertes investieren. Dank der Hebelkraft beträgt die erforderliche Margin nur einen kleinen Teil des zugrunde liegenden Basiswerts. Gewinn und Verlust orientieren sich aber am vollen Handelswert.

Beide Vorgehensweise haben Vorteile, wie nachfolgend ersichtlich wird:

  • Mithilfe von Differenzkontrakten können die unterschiedlichsten Basiswerte zur Generierung von Gewinnen genutzt werden
  • Bei der Entscheidung für Aktien fließt Ihr ganzes Kapital in Unternehmensbeteiligungen
  • Durch den gehebelten CFD Handel diversifizieren Sie Ihr Kapital bestmöglich und steigern die Aussicht auf Gewinne
  • Der Erwerb von Aktien ist mit einmaligen Ausgaben verbunden, anschließend entstehen keine nennenswerten Kosten mehr
  • Bei beiden Vorgehensweisen wird das Risiko auf den Aufwand zu Beginn beschränkt. Die meisten CFD Broker haben die Nachschusspflicht abgeschafft
  • Mit Differenzkontrakten profitieren Sie bei richtiger Entscheidung von Aufwärtstrends und Abwärtsentwicklungen
  • Aktien ermöglichen nur das Partizipieren an Aufwärtsentwicklungen, dafür stellen sie Dividenden in Aussicht
  • Die besten Handelszeiten sind bei CFDs und Aktien für Marktteilnehmer weitgehend identisch. Es ergibt für deutsche Akteure keinen Sinn, CFDs außerhalb der Börsenzeiten für Aktien zu handeln
  • Aktionärs-Privilegien sind für die meisten Trader unerheblich, daher ist das Stimmrecht bei Aktien nicht als Vorteil gegenüber CFD Händlern zu sehen
  • CFDs sind für das Day-Trading und den mittelfristigen Handel geeignet. Aktien werfen nach langer Haltedauer die attraktivsten Gewinne ab

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CFD- versus Aktienhandel – Kosten

In den nachfolgenden Rechen-Beispielen werden Aufwand und Handelskosten beim Erwerb von Aktien und Aktien CFDs miteinander verglichen.

Erworben werden 500 Aktien der Deutschen Bank zum Kurs von 11,06 Euro pro Stück:

  • Kaufpreis beim klassischen Erwerb 5.530 Euro
  • Margin beim CFD Handel mit 5er Hebel 5.530 geteilt durch 5 gleich 1.106 Euro
  • Haltekosten bei Aktien: keine
  • Haltekosten für CFDs: Swap-Gebühren in vom Broker veranschlagter Höhe
  • Gewinn bei Aktien: Verkaufskurs minus Einkaufskurs minus Kommission minus Stempelsteuer gleich Erlös
  • Profit bei Aktien CFDs: Verkaufskurs minus Ankaufskurs minus Spread, Swap und sonstigen Gebühren gleich Gewinn

Welche Art des Handels ist sinnvoller?

Wie aus dem Beispiel oben hervorgeht, liegt der große Vorteil der Aktien CFDs in der Hebelkraft, welche den Kaufpreis auf 20 % minimiert. Ein klassischer Aktien-Erwerb setzt die vollständige Begleichung des Kaufpreises voraus. Aktien können ihren Wert über die Jahre ohne Zusatzgebühren deutlich steigern. CFDs besitzen zwar den gleichen Hang zum Wertzuwachs, jedoch wird dieser durch regelmäßige Swap-Gebühren minimiert.

Strategie erklären

Die Frage – welche Art des Handels sinnvoller ist – kann demnach nur bei bekannter Motivation des Händlers beantwortet werden:

  • Möchten Sie vom langfristigen Wertzuwachs Ihres Depots profitieren und verfügen Sie über ausreichende Mittel zum Erwerb, ist der klassische Kauf sinnvoller
  • Geht es Ihnen um Wertsteigerungen kurz- und mittelfristiger Natur und soll der Einsatz möglichst gering sein, hat der Erwerb von Aktien CFDs seine Vorteile

Darüber hinaus kann bei Aktien nur vom Aufwärtstrend profitiert werden. Fallende Kurse sind mit mentalen Belastungen und Einbußen verbunden. Aktionäre überwinden diese Performance-Schwächen entweder mit Geduld und Disziplin oder trennen sich von ihren Papieren.

Merke!

Aktien CFDs können hingegen bei fallenden Kursen und steigenden Notierungen Gewinne erzielen. Vorausgesetzt, der Nutzer hat den Trend richtig erkannt und ist eine Long-Position oder Short-Position eingegangen.

Warum Aktien CFDs – die Vorteile in der Übersicht

Hebelkraft

Wie Sie vermutlich aus unseren Ausführungen entnehmen konnten, ist das wichtigste Kriterium bei der Wahl zwischen Aktie klassisch und Aktie per CFD handeln, die durch Hebelkraft reduzierte Einstiegssumme. Gehebeltes CFD Trading reduziert die Ausgaben des klassischen Handels auf einen Bruchteil, genannt Margin. Der Rest vom Kaufpreis wird über den Broker finanziert. Durch die Hebelwirkung können Sie mit wenig Geld große Positionen einnehmen oder Ihr Markt-Engagement ausweiten.

Spekulativer Handel

Aktien CFDs eignen sich nicht zum langfristigen Vermögensaufbau, weil Ihnen die Basiswerte nicht gehören. Sie sind vielmehr Instrumente für den spekulativen Handel, welche Profite zwischen Ein-und Ausstiegskurs in Aussicht stellen.

Sofern Sie die technische Analyse beherrschen und einen kurz- oder mittelfristigen Trend erkennen können, sind Differenzkontrakte Ihre idealen Handelsinstrumente. Natürlich geht mit jeder Prognose ein Risiko einher, welches aber durch entsprechende Hilfsmittel und Erfahrung auf niedrigem Niveau gehalten werden kann.

Short-Positionen möglich

Fallende Märkte sind für Aktionäre das schlimmste, vorstellbare Szenario. Als Marktteilhaber mit Aktien CFD sehen Sie dieser Situation gelassen entgegen und positionieren sich einfach entsprechend. Wichtig ist nur, den Trend respektive die Umkehr rechtzeitig zu erkennen.

Short-Call
Als Strategien für den CFD Handel eignen sich Short Put und Short Call

Aktien oder Aktien CFDs?

Als Anfänger stehen Sie meist tatsächlich vor der Entscheidung, entweder mit Aktien oder Differenzkontrakten auf Aktien zu handeln. Die Wahl wird unter anderem von Ihrer Motivation entschieden. 

  • Möchten Sie über viele Jahre hinweg Vermögen mit Unternehmensbeteiligungen aufbauen, sind Aktien die bessere Option
  • Geht es Ihnen lediglich um schnelle Profite aus der Preisentwicklung von Anteilscheinen, sollten Aktien CFDs gewählt werden

Für einen Aktionär sind, wie bereits erwähnt, fallende Aktienkurs das schlimmste Szenario. Für ihn könnte die ideale Lösung eine Kombination aus Aktien und Differenzkontrakten sein.

Aktien und Aktien CFDs – wie funktioniert das?

Wie bereits angesprochen, ergeben Aktien nur einen Sinn, wenn sie möglichst lange im Depot des Besitzers verweilen. Charakteristisch ist für die meisten Anteilscheine, dass Kurse zeitweise steigen und zuweilen fallen. Bei fallender Notierung wird dem Aktionär viel Disziplin, Optimismus und Geduld abverlangt. Voreiliger Verkauf realisiert in dem Fall teils erhebliche Verluste.

Nun kommen die Aktien CFDs ins Spiel, mit welchen Kursverluste der Anteilscheine aufgefangen und sogar in Gewinne verwandelt werden können. Wie das funktioniert, zeigt Ihnen der nächste Abschnitt.

VW Aktie und Differenzkontrakt auf diesen Anteilschein

Angenommen, Sie haben die Volkswagen Aktie im Jahr 2007 zum Kurs von 55 Euro erworben, sind Sie heute bei einer Notierung von 268 Euro eindeutig auf der Gewinnerseite. Ein Blick auf den Langzeit-Chart zeigt aber, dass Sie über die Jahre mehrmals vor der Entscheidung standen, entweder Augen zu und durch oder jetzt verkaufen.

  • Bis zum Jahr 2009 stieg die Aktie unaufhaltsam auf eine Spitzennotierung von 500 Euro
  • Danach kam es zu einer rasanten Talfahrt, an deren Ende der Kurs bei 62 Euro verharrte
  • Zwischen 2010 und 2015 erholte sich der Kurs wieder bis auf 227 Euro
  • Die Eurokrise war vermutlich für einen erneuten Fall auf 105 Euro pro Anteilschein verantwortlich
  • Bis 2019 rangierte der Kurs der VW Aktie in einem breiten Kanal zwischen 105 und 165 Euro
  • Das Jahr 2020 brachte einen Kursprung auf 306 Euro
  • 2021 wurde der Kurs von 306 auf Werte um die 270 Euro korrigiert

Aus dieser Aufstellung wird ersichtlich, dass Sie mit der VW Aktie viel durchmachen mussten und oft daran dachten, jetzt zu verkaufen. Die ganze Aufregung und Sorge war indes vermeidbar. Wie? Durch Differenzkontrakte auf die VW Aktie.

Sie benötigen dazu:

  • CFD Broker mit günstigen Spreads und Swaps
  • Chart für die VW Aktie mit variablen Zeitfenstern
  • Grundkenntnisse in der Chartanalyse
  • Täglich einige Minuten Zeit zur Betrachtung der Kursentwicklung Ihrer Aktien

Jede Kursentwicklung war durch die Art der Kerzenformationen vorhersehbar, insbesondere die von 2009. 

Broker:
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Sie hätten mit CFDs auf die VW Aktie Short gehen und die Talfahrt zu Ihren Gunsten miterleben können. Mit der entsprechenden Kontrakt-Größe wären die Verluste der Aktien ausgeglichen worden. Mit mehr Kontrakten als Aktien hätten Sie an dem Kursverfall richtig gut verdient.

Für die Volkswagen Aktie als Differenzkontrakt müssen Sie lediglich 5 % des Handelsvolumens als Margin hinterlegen. Verfügen Sie beispielsweise über VW Aktien für 20.000 Euro, kostet deren Absicherung etwa 1.000 Euro.

Steigen Sie mit 2.000 Euro in Aktien CFDs ein, gehen Sie aus einer Krise wie die von 2009 als Gewinner hervor. 

  • Keine Verluste respektive ausgeglichene Einbußen im Aktiendepot
  • Zusätzliche Erträge durch Verdopplung des Einsatzes auf der CFD Seite

Natürlich fordert diese Vorgehensweise von Ihnen in die Tiefe gehendes Wissen hinsichtlich:

  • Kerzen und Kerzenformationen der Kursanzeige
  • Indikatoren, welche Ihnen den Trend zuverlässig anzeigen
  • Entwicklung der Aktienmärkte allgemein

Candlesticks verraten Ihnen durch Ihre Ausformung viel über die weitere Entwicklung des Aktienkurses. Eine Kerze mit extrem langem Docht deutet meist auf eine bevorstehende Trendumkehr hin.

Indikatoren wie die Bollinger Bänder bestätigen Ihnen das durch die Kerzen Ersichtliche und verdeutlichen Einstiegspunkte. Die Eröffnung einer Short-Position wird möglich, sobald der Kurs sich vom oberen Band abwärts entwickelt. Vorsichtige Trader warten den Durchbruch des mittleren Bands ab.

Candlestick erklärt für Anfänger (short)
Candlestickchart analyse

Aktienmärkte weisen in den letzten Jahrzehnten deutlichen Aufwärtstrend auf, welcher durch Krisen oder technische Korrekturen zeitweise unterbrochen wird. Aktien sollten dementsprechend lange gehalten werden.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Aktien CFDs sind hervorragende Instrumente zum Ausgleich von temporären Verlusten und zum Profitieren an Krisen auf dem Aktienmarkt
  • Es gibt zunehmend viele Differenzkontrakte auf Blue-Chips und Nebenwerte.
  • Im Idealfall suchen Sie sich Aktien für den langfristigen Vermögensaufbau, zu denen CFDs verfügbar sind. 
  • Die Kombination Aktie plus CFD funktioniert mit allen Anteilscheinen und ist insbesondere bei volatil gehandelten Papieren ertragreich. 

Beispiel: Aktie der Lufthansa

Für die meisten Anleger brachte die Aktie der Lufthansa außer Aufregung und Ärger nicht viel. Der Kurs bewegt sich seit der Emission in einem horizontalen Kanal zwischen 7 und 24 Euro. Seit 2018 sinkt der Kurs von 24 Euro auf nunmehr 8,30 Euro. Von einer Trendumkehr ist weiterhin kein Anzeichen zu sehen.

Ungeachtet dessen ist die Lufthansa Aktie ein richtig profitables Anlagevehikel, wenn sie mit Differenzkontrakt gehandelt wird. Short-Positionen waren in diesen Jahren sinnvoll:

  • Eröffnet im Oktober 2018 beim Kurs von 23 Euro – geschlossen im August 2019 beim Kurs von 13 Euro
  • Eröffnet im November 2019 beim Kurs von knapp 18 Euro – geschlossen im Juni 2020 beim Kurs von gut 7 Euro
  • Eröffnet im April 2021 beim Kurs von gut 13 Euro – geschlossen im September 2021 beim Kurs von 7,90 Euro

Wir hätten die Aufzählung bei Betrachtung des Kursverlaufs seit Emission deutlich erweitern können. Aber die letzten 3 Jahre zeigen Ihnen wahrscheinlich genug Argumente für die Einbeziehung von Lufthansa Aktien CFDs. Konsequent eingesetzt, hätten die Differenzkontrakte allein in den letzten 3 Jahren die Summe der Gesamtinvestition hereingeholt und mehr. Vorausgesetzt, Sie sind wie im Beispiel VW Aktie vorgegangen. Damit kommen wir zu einer kleinen Hürde hinsichtlich der Lufthansa Aktie:

  • Der volatile Handel resultiert in einer höheren Margin. Statt 5 % müssen Sie beim CFD Erwerb 25 % hinterlegen
  • Zur Absicherung eines Aktienpakets im Wert von 10.000 Euro werden 2.500 Euro Margin beim CFD Erwerb fällig
  • Differenzkontrakte auf die Lufthansa Aktie im Wert von 5.000 Euro ermöglichen den Ausgleich von Kursverlusten bei den Anteilscheinen und zusätzliche Gewinne

Die Unterschiede zwischen Aktien und Differenzkontrakten sind Ihnen nun bekannt. Im Idealfall finden Sie für sich eine Möglichkeit, die Vorteile von beidem miteinander zu verbinden.

Fazit: Was ist für mich das Beste?

Der CFD-Handel und der Aktienhandel haben jeweils ihre Vorteile. Für Anfänger sind Aktien unkompliziert und weniger riskant. Für erfahrene Händler mit einem ausgeprägten Verständnis für die Finanzmärkte können CFDs mit Hebelwirkung lukrativ sein. CFDs öffnen auch die Tür zu einer Reihe von Märkten jenseits von Aktien und Anteilen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie sich für den CFD-Handel oder den Aktienhandel entscheiden sollen, warum versuchen Sie nicht beides? Auf vielen Plattformen können Sie leicht von einer offenen Aktienposition direkt zu einem CFD wechseln. Ein Demokonto ist auch eine fantastische Möglichkeit, beide Produkte auszuprobieren, bevor Sie in die Tasche greifen.

(Risikohinweis: 67% der Konten verlieren Geld)

Häufig gestellte Fragen: 

Sollte ich CFDs oder Aktien handeln?

Der CFD-Handel und der Aktienhandel haben jeweils ihre eigenen Vorzüge. Wenn Sie auf der Suche nach einem risikoreicheren Produkt sind, das minimalen Aufwand erfordert und Ihnen die Tür zu einer Reihe von Märkten öffnet, dann könnten CFDs die richtige Option sein. Für weniger erfahrene Händler, die die Risiken, die mit dem fremdfinanzierten Handel verbunden sind, nicht wollen, kann der Aktienhandel sinnvoller sein.

Ist der CFD-Handel billiger als der Aktienhandel?

Da CFDs ein gehebeltes Instrument sind, benötigen Sie nur eine geringe Menge an Kapital, um eine Position zu eröffnen, während Sie den vollen Aktienpreis benötigen, um eine physische Aktie zu kaufen. Abgesehen davon ist Ihr Gesamtengagement bei beiden das gleiche. Und obwohl die Art der Gebühren unterschiedlich ist, sind sowohl der Aktienhandel als auch der CFD-Handel mit Kosten verbunden.

Unterliegen CFDs der gleichen Abrechnungsperiode wie Aktien?

Nein – der Barausgleichszeitraum beim CFD-Handel erfolgt automatisch, wenn Sie Ihre Position glattstellen. Im Gegensatz dazu kann es beim Aktienhandel zwei Tage nach Abschluss einer Transaktion dauern, bis Gewinne und Verluste auf Ihrem Konto erscheinen.

Kann ich CFDs zur Absicherung meiner Aktienpositionen verwenden?

Bei beiden Produkten müssen Sie einen Broker auswählen, ein Handelskonto eröffnen und Gelder auf Ihre Plattform einzahlen. Sobald Sie Ihre Risikoparameter definiert und eine Strategie festgelegt haben, können Sie eine Position einnehmen, wenn Sie eine Gelegenheit auf dem Markt erkennen.

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