Underlying Assets handeln und verstehen: Definition, Erklärung, Strategie

Als Beginner im Trading stolpern wir immer wieder über Begriffe, die sich erst einmal wie Fachchinesisch anhören – So auch der Begriff Underlying. Tatsächlich ist es aber sehr einfach einen Underlying im Trading zu definieren. In diesem Artikel zeige ich Ihnen was ein Underlying ist, welche Ausführungen von Underlyings es gibt und wie diese gehandelt werden können.

Underlying Trading

Was ist ein Underlying Asset? – Erklärung für Trader

Um einen Underlying verstehen zu können, muss dieser zunächst übersetzt werden. Wird der Begriff Underlying zu Deutsch übersetzt, so wird Ihnen als Übersetzung der Begriff Basiswert angezeigt. Generell werden im Trading oftmals Begriffe vom Englischen ins Deutsche übersetzt, weshalb es immer sinnvoll ist, zunächst die Übersetzungen für die Definitionen zu suchen. Auch das Wörterbuch hilft weiter.

Laut Wörterbuch ist somit ein Basiswert die Grundlage und somit die Basis von einem Derivat. Das Handelsobjekt liegt in diesem Zuge immer einem Termin- bzw. Optionsgeschäft zugrunde. Auch Terminkontrakte zählen darunter. Die Kursentwicklung orientiert sich hierbei immer am Underlying und bildet die Basis der Bewertung des Geschäftes und dient gleichzeitig der Preisfindung.

Um dies zu verstehen, muss der Kaufvorgang verstanden werden. Wenn Sie beispielsweise ein Derivat kaufen möchten, dann hat dieses Wertpapier zunächst keinen eigenen Wert. Stattdessen bezieht sich der Wert oftmals auf den Index. Konkreter: Wenn Sie beispielsweise ein CFD oder ETF vom Dow Jones kaufen, so ist der Dow Jones Index die Bezugsgröße. Dies wird auch als der „echte Wert“ bezeichnet.

Neben der Bezeichnung Underlying, stehen im Trading auch andere Wörter für die gleiche Bedeutung. So kann ein Underlying auch

  • Basiswert
  • Asset

genannt werden.

Derivate und Underlying: Wie gehören sie zusammen?

Derivate, im englischen Derivats sind zunächst einmal Finanzinstrumente. Sobald ein solches Finanzinstrument aber gekauft wird, ist dies auch gleichzeitig eine vertragliche Vereinbarung und zwar eine Vereinbarung zum Kauf oder für das Verkaufen von einem Underlying.

Generell hat ein Underlying unterschiedliche Erscheinungsformen. So können Vermögenswerte, Indizes, Investmentfonds, eine Ware, ein Wertpapier oder aber auch eine Aktie als CFD ein Derivat sein und so einem Basiswert zugrundeliegen.

An einem Beispiel ist dies leicht zu verstehen. Wenn der Kauf einer Aktie mit einem Kauf eines Aktien CFDs verglichen wird, ist ersichtlich wann ein Underlying auftritt. Kaufen Sie eine Aktie von Apple, so liegt das Instrument als Basis zugrunde. Kaufen Sie jedoch eine Aktie von Apple als CFD, und somit als Terminkontrakt, dann liegt das Underlying als Basis zugrunde. Der Zusammenhang zwischen Derivaten und einem Underlying sollte nun ersichtlich sein. Der Zusammenhang ist nämlich, dass die Entwicklung vom Wert eines Derivats nah an der Wertentwicklung von einem Underlying ist.

Arten von Underlyings

Underlyings treten zwar nur im Termin- und Optionsgeschäft auf, können aber unterschiedliche Formen aufweisen. So können unterschiedliche Finanzinstrumente auch einen Basiswert haben. Beispielsweise gibt es unterschiedliche Formen von CFDs, die sich in der Wertentwicklung wiederum immer am Underlying orientieren.

Dabei gibt es auch Commodities bzw. Rohstoffe, die auf einem solchen Markt gehandelt werden können. Anleger können unter anderem folgende Rohstoffe handeln:

  • Soja
  • Erdgas
  • Edelmetalle
  • Energie
  • Erdöl
  • Kaffee

Darüber hinaus wird sich auch am Basiswert orientiert, wenn Finanzprodukte, wie Geldmarktinstrumente, Swaps oder Edelmetalle gehandelt werden.

Besonders bekannt sind aber die CFDs, die wiederum unterschiedliche Ausführungen aufweisen. So können folgende Finanzinstrumente auch als CFD gehandelt werden:

  • Aktien
  • Indizes
  • Rohstoffe
  • ETFs
  • Anleihen
  • Kryptowährungen

Die Abkürzung CFD steht für Contracts for Difference, zu Deutsch Differenzkontrakte. Ein solches Derivat ist hochspekulativ und ist so auch mit einem hohen Risiko verbunden. Mit einem solchen Instrument, können Trader von steigenden, aber auch fallenden Kursen profitieren – Je nachdem, worauf man setzt.

Die einzelnen Arten der verschiedenen CFDs stelle ich Ihnen im Folgenden vor.

Underlying Darstellung von Admiral Markets

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Aktien CFDs – Aktien als Underlying Asset

Die Rechte von Aktienbesitzern sind oftmals deutlich höher als die Rechte, die Trader bei anderen Anlageinstrumenten innehaben. Daher sind Aktien auch oftmals sehr beliebt. Aktien können jedoch nicht nur über die Börse als Wertpapiere gehandelt werden. Es ist ebenfalls möglich, Aktien CFDs zu handeln. Wie hoch die Kosten im Handel der Aktien CFDs sind, hängt vom Spred ab, der sich wiederum auf den Basiswert bezieht.

Indizes als CFDs – Indizes als Underlying Asset

Der Handel mit Indizes ist oftmals eine gute Möglichkeit, da dieser die gesamte Wertentwicklung verschiedener Wertpapiere zusammenfasst. Auch als CFD ist ein Handel möglich. So ist es möglich Indexfonds als CFDs abzubilden und zu handeln. Darüber hinaus sollten Trader auch wissen, dass auch auf den Leitindex bzw. die Leitindices der Börse gehandelt werden kann. Hierfür kann ein CFD gekauft werden, der den Dow Jones, den DAX oder einen anderen Index einer bekannten Börse abbildet.

Rohstoffe als CFDs – Rohstoffe als Underlying Asset

Das Trading von einem Wertpapier ist oftmals nicht greifbar, da diese immateriell sind. Anders ist das bei Rohstoffen. Unter dem Handel von Kaffee, Erdöl, Energie oder anderen Rohstoffen können wir uns etwas vorstellen. Gold, Silber, Kupfer oder Edelmetalle können sogar im Bankschließfach aufbewahrt werden. Auch bei den Rohstoffen gibt es natürlich die Möglichkeit, diese als CFDs zu handeln.

ETFs als CFDs – ETFs als Underlying Asset

Exchange Traded Funds, kurz ETFs, sind sehr beliebt und können auch als CFDs gehandelt werden. Der Kurs eines solchen ETFs, bildet als CFD auch wieder die Entwicklung des zugrundeliegenden Underlying an. Somit kaufen Sie bei einem ETF als CFD, wie bei allen anderen CFDs, nicht das ETF selbst. Stattdessen spekulieren Sie auf den Ausgang einer bestimmten Kursentwicklung. Soll der Kurs steigen oder fallen? Das müssen Sie vor dem Kauf entscheiden und können so hohe Gewinne, aber auch Verluste erwirtschaften.

Anleihen als CFDs – Anleihen als Underlying Asset

Wenn eine Aktie als CFD gehandelt werden kann, ist es natürlich auch möglich Anleihen als CFD zu handeln. Eine Anleihe selbst, ist ein verzinsliches Wertpapier. Wie bei den anderen CFD Handelsoptionen, wird auch hier wieder auf eine Margin gehandelt. Zu beachten ist jedoch bitte, dass ein Underlying bei Anleihen CFDs deutlich weniger vorhanden als es unter anderem bei Rohstoff CFDs der Fall ist.

Kryptowährungen als CFDs – Kryptowährungen als Underlying Asset

Auch Kryptowährungen und somit Währungen, wie Bitcoin, Ethereum und anderen digitalen Währungen ist auch als CFD in 2021 möglich. Auch hier besitzen die Kryptowährungen als CFD den Vermögenswert nicht wirklich. Stattdessen wird das Fallen oder Steigen vom Kurs geschätzt und darauf spekuliert. Es wird somit spekuliert, ob das Underlying steigt oder fällt.

Kurzes Fazit: Underlyings stellen eine Basis dar

Ein Underlying liegt beim Kauf eines Termin- oder Optionsgeschäfts somit als Basis für die Wertentwicklung der Kurse zugrunde und wird im Deutschen auch als Basiswert bezeichnet. Auf Englisch können Underlyings auch als Asset bezeichnet werden.

Die Erscheinungsformen von einem Underlying sind zudem unterschiedlich. So können diese auf unterschiedliche Art und Weise als CFD gehandelt werden. Das Ziel ist jedoch immer das Gleiche: Trader spekulieren auf das Fallen oder Steigen von einem Kurs. Das wiederum bedeutet, dass spekuliert wird, ob das Underlying steigt oder fällt.

Im Folgenden schauen wir uns daher an, wie mit einem Underlying gehandelt wird und welche Trading Strategien nützlich sind.

Put und Call Optionen im Greed und Fear Index

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Mit einem Underlying traden

Sofern Sie an einem Terminmarkt oder einem Optionsgeschäft handeln, müssen Sie sich unweigerlich mit dem Underlying auseinandersetzen. Andernfalls handeln Sie nicht strategisch, sondern spielen Roulette mit ihrem eigenen Geld.

Underlyings an Trading Strategie anpassen

Die Finanzinstrumente, die auf einem Terminmarkt gehandelt werden könne, unterscheiden sich in einer Vielzahl von Faktoren. So kann der Markt unterschiedlich volatil sein. Ebenfalls ist es möglich, dass ein Instrument deutlich spekulativer ist als ein anderes. Natürlich hat auch jedes Finanzinstrument andere Bedingungen und so muss auch das Wissen des Traders ausreichen, um dieses Handelsinstrument gut handeln zu können.

Daher sollten Sie immer nur Finanzinstrumente handeln, die Sie auch verstehen. Stellen Sie sich daher folgende Fragen vorab:

  • Was ist meine Trading Strategie? Spekuliere ich gerne oder bin ich Sicherheitsbedürftig?
  • Verstehe ich das Underlying vom Finanzinstrument?
  • Welches Handelsinstrument passt zur Trading Strategie?
  • Wie viel Know How bringe ich mit?

So ist davon abzuraten, direkt als Beginner mit Kryptos als CFDs zu handeln. Der Kryptomarkt schwankt stark und Anfängerfehler werden auf einem solchen Markt nicht verziehen. Aktien CFDs können hingegen auch von Anfängern gehandelt werden. Generell ist es immer sinnvoll erst einmal die Underlying Assets zu nutzen, die zu den Finanzinstrumenten gehören, mit denen Sie bereits vertraut sind. So ist ein Verständnis für die neuen Handlungsbedingungen schneller vorhanden.

Sollten Sie hingegen ein Profi im Trading sein, so können Sie die Scalping Strategie ausprobieren und so binnen Minuten hohe Kursentwicklungen mitnehmen.

Apple

Praxisbeispiele für Underlyings

Beim Handel mit einem Underlying wird immer auf die Wertentwicklung vom Underlying spekuliert. So ist es bei dieser Trading Strategie nur möglich innerhalb von zwei Szenarien zu handeln. So kann auf der einen Seite eine Call Option, und somit eine Spekulation auf einen Kursanstieg, erfolgen. Auf der anderen Seite ist es aber auch möglich auf das Fallen vom Kurs zu spekulieren. In diesem Fall handelt es sich um eine Put Option.

Zwei Beispiele möchte ich Ihnen hier vorstellen.

Call Option – Apple Aktien

In diesem Beispiel spekulieren wir auf einen Kursanstieg der Apple Aktien. Hierfür müssen wir zunächst das Underlying identifizieren. Das sind die Apple Aktien. Das Finanzinstrument ist zudem nicht die Aktie selbst, sondern der Call. Wie hoch der Preis für den Call ist, hängt immer vom Spread ab.

Folgendes Ausgangsszenario bietet sich:

  • Apple Aktien Kurs: 200 Euro
  • Call Option Preis: 25 Euro
  • Ausübungspreis: 220 Euro

Da wir auf steigende Kurse spekulieren, gehen wir davon aus, dass der Kurs auf 280 Euro steigt. Jetzt würde der der Kurs 60 Euro über dem Ausübungspreis liegen. Wenn wir an dieser Stelle verkaufen, haben wir einen Gewinn von 35 Euro gemacht. Für den Call wurden aber nur 25 Euro bezahlt, wodurch die Rendite deutlich höher ist.

Put Option – Apple Aktien

Wenn wir hingegen auf das Fallen der Kurse spekulieren, handelt es sich um eine Put Option. Hier legen wir den Preis fest, an dem wir in der Zukunft verkaufen möchten.

Folgendes Szenario bietet sich:

  • Apple Aktien Kurs: 200 Euro
  • Call Option Preis: 20 Euro
  • Ausübungspreis: 180 Euro

Die Kurse entwickeln sich so, wie wir es geahnt haben: Der Kurs fällt runter auf 150 Euro. Da wir aber vorab unseren Preis zum Verkaufen festgelegt haben, verkaufen wir nicht bei 150 Euro, sondern bei 180 Euro. Dann ist es möglich zu einem Preis von 150 Euro wieder die Finanzinstrumente zurückzukaufen. Der Totalgewinn liegt hier bei 30 Euro. Für den Call wurden aber nur 25 Euro bezahlt, wodurch die Rendite deutlich höher ist.

Fazit: Underlying – Der Basiswert im Trading

Trader, die sich im Derivaten Handel von Wertpapieren wohlfühlen, stolpern früher oder später über den Begriff Underlying. Sie kennen nun die Bedeutung von einem Basiswert und können so zukünftig noch genauer derivative Produkte handeln und den Handel strategisch ausführen. Beim Handel mit einem Underlying spekulieren Anleger immer auf ein Fallen oder Steigen vom Underlying und das durch Call oder Put Optionen beim Handel von CFDs und anderen Kontrakten und Termingeschäften.

Zu beachten ist, dass der Handel stets mit einem hohen Risiko verbunden ist. Schnell eine Kursveränderung mitzunehmen und so Geld zu verdienen, ist aber auch möglich. Je nach Level des Traders bieten sich unterschiedliche derivative Produkte zum Handel an. Während Beginner sich eher auf ETF CFDs, Rohstoff CFDs oder Aktien CFDs fokussieren sollten, können Profis auch in hochspekulativen Märkten, wie den Krypto CFDs handeln.

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