Indizes: Was sind Indizes? Erklärung & Definition des Finanzinstruments

In den vergangenen Jahrzehnten sind immer mehr private Investoren auf den Geschmack der Geldanlage gekommen. Statt zu sparen, legen sie ihr Geld lang- oder kurzfristig in Finanzinstrumente an und hoffen auf eine möglichst große Wertsteigerung. Die Auswahl an handelbaren Wertpapieren ist enorm. Dazu gehört die Aktie als Klassiker, aber auch Rohstoffe, Fonds, Kryptowährungen und Indizes. Doch was ist ein Indizes? Wie funktionieren Indizes? Und was sagt der Index aus? Der folgende Artikel beantwortet alle Fragen rund um Indizes.

Was ist ein Index? – Indizes Definition

Bei einem Index handelt es sich um die Darstellung der durchschnittlichen Preis- und Mengenentwicklung von Wertpapieren und Gütern. Es ist gewissermaßen ein Korb voll mit Wertpapieren, der die Wertentwicklung des entsprechenden Marktes, des Landes oder der Branche nachbildet.

Dabei kann es sich um verschiedene Werte handeln. Es gibt nämlich unter anderem handelbare Indizes auf Anleihen, Rohstoffe, Aktien oder Immobilien. Diese werden in der Regel von großen Börsen, sogenannten Ratingagenturen oder unabhängigen Indexanbietern gemäß nachvollziehbarer Formeln berechnet und angeboten. Einige der bekanntesten Indexanbieter sind zum Beispiel MSCI, STOXX, FTSE und S&P/Dow Jones.

Ein Index dient Anlegern als Vergleichsmaßstab und repräsentiert einen ganzen Markt oder nur einen Teilmarkt – um genau zu sein: die durchschnittliche Wertentwicklung einer bestimmten Anzahl an Aktien, die in diesem Index vertreten sind. Dabei ist das Preisniveau der einzelnen Aktien an einem bestimmten Tag die Grundlage. Der Stand des jeweiligen Aktienindex wird in Punkten angegeben.

Wie sich der Indexkurs entwickelt, hängt also von der Wertentwicklung der enthaltenen Werte ab. Aufschluss über das Wirtschaftswachstum einzelner Länder gibt der Leitindex des entsprechenden Landes. Dieser Index enthält die wichtigsten nationalen Konzerne – so zum Beispiel der Deutsche Aktienindex, kurz DAX. Dieser enthält die 40 größten deutschen Aktiengesellschaften und spiegelt somit das Wirtschaftswachstum in Deutschland wider.

Welche Aktien in den Index aufgenommen werden und welche nicht, hängt von verschiedenen Kriterien ab. Darunter zum Beispiel die Größe des Aktienunternehmens oder aber die Branche. Die Gewichtung der aufgenommenen Aktien hingegen erfolgt nach der Marktkapitalisierung und dem Handelsvolumen – das bedeutet anhand des Börsenwertes und der Anzahl frei handelbarer Aktien.

Die Gewichtung der einzelnen Aktienwerte im Index entscheidet darüber, welchen Anteil eine Aktiengesellschaft (AG) am entsprechenden Index hat. Die verschiedenen Werte werden also miteinander in Relation gesetzt. Dabei darf eine einzelne Aktie allerdings auch nicht zu stark gewichtet werden – auch wenn Marktkapitalisierung und Handelsvolumen das verlangen – da es sonst zu einer Verzerrung des Index kommen würde.

Die geregelte Gewichtung ist wichtig für die Aussagekraft des Index als Trendmesser bzw. Stimmungsbarometer. Die Aufnahme und Gewichtung wird anhand exakt festgelegter Kriterien definiert. Darüber hinaus wird auch entschieden, ob die Ausschüttung von Aktiendividenden beispielsweise in den Index einfließt.

Wie funktionieren Indizes?

Ein Index funktioniert wie eine Art Barometer, der Aufschluss über die Entwicklung der Wirtschaft, des Marktes oder der Branche gibt – je nachdem, was dieser Index abdeckt. Für einen besseren Überblick unterscheidet man grundsätzlich verschiedene Arten von Indizes, die im Folgenden genauer betrachtet werden.

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Welche Indizes gibt es? – Unterkategorien von Indizes

Um einen besseren Überblick über die jeweiligen Indizes zu erhalten, unterscheidet man verschiedene Arten von Indizes. Dabei kann man einige verschiedene Kategorien differenzieren – unter anderem folgende:

  • Wertpapierart
  • Branche
  • Geografie
  • Gewichtung
  • Berücksichtigung der Dividende (Kursindex vs. Performanceindex)

Arten von Indizes nach Wertpapierart

Wie bereits weiter oben angesprochen, gibt es nicht nur Indizes auf Aktien, sondern auch auf einige weitere Finanzinstrumente. Dazu zählen neben Aktienindizes unter anderem auch Rentenindizes, Immobilienindizes und Rohstoffindizes.

Arten von Indizes nach Branche

Auch nach der jeweiligen Branche lassen sich verschiedene Indizes einteilen. Grundsätzlich unterscheidet man dabei zwischen der Energiebranche, der Immobilienbranche, Ökologie bzw. Ethik, der Rohstoffbranche und der Technologiebranche. Hier einige Beispiele für Branchenindizes:

Branche
Beispiel Index
Energie
Amex Oil Index
Immobilien
Dow Jones Global Select REIT Index
Ökologie, Ethik
NAI Natur-Aktien-Index
Rohstoff
S&P Tiefsee Öl & Gas Index
Technologie
STXE 600 Technologie

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Arten von Indizes nach Geografie

Ein weiteres Kriterium, nach dem Indizes eingeordnet werden können sind geografische Merkmale. Dabei gibt es im Grunde nur zwei Arten: internationale Indizes und nationale Indizes. Der Weltmarktindex bildet die Entwicklung der gesamten Weltwirtschaft ab.

Ein Beispiel ist der MSCI World, der mehr als 1.500 der wichtigsten Konzerne als 23 Ländern weltweit umfasst. Die breite Aufstellung der darin vertretenen Aktiengesellschaften ist ein guter Indikator für internationale Wirtschaftstrends. Daher ist er auch bei der Entwicklung von Trading Strategien für Trader so beliebt.

Ein nationaler Index hingegen spiegelt lediglich die Entwicklung des entsprechenden Landes wider, zum Beispiel der DAX. Dieser bildet die 40 größten und erfolgreichsten deutschen Konzerne ab – dazu gehört zum Beispiel Adidas AG, BASF SE und die Deutsche Post AG – und ist somit ein Indikator für die deutsche Wirtschaft.

Arten von Indizes nach Gewichtung

Je nachdem, wie die Aktien im jeweiligen Index gewichtet werden, unterscheidet man verschiedene Arten von Indizes:

  • Gleichgewichtete Indizes
  • Preisgewichtete Indizes
  • Kapitalgewichtete Indizes

Gleichgewichtete Indizes investieren für jede sich im Index befindliche Aktie den exakt gleichen Betrag. Dadurch werden von teuren Aktien eine geringere Stückzahl gekauft, während von günstigeren Aktien eine höhere Stückzahl erworben wird. Ein Beispiel für einen gleichgewichteten Index ist der Value Line Composite Index aus den USA.

Beim preisgewichteten Index hingegen ist jede Aktie mit derselben Stückzahl vertreten. Entsprechend hat der einzelne Aktienkurs und dessen Entwicklung großen Einfluss auf den Index. Ein Beispiel hierfür ist der Dow Jones (Industrial Average).

Bei einem kapitalgewichteten Index spielt die absolute Größe der Aktiengesellschaft eine wichtige Rolle. So werden zum Beispiel im DAX die Aktienkurse der Gesellschaften mit dem entsprechenden Grundkapital gewichtet. Die größten sowie wichtigsten Indizes sind kapitalgewichtet, darunter beispielsweise, wie schon erwähnt, der Deutsche Leitindex (DAX).

Kursindex vs. Performanceindex

Darüber hinaus kann man außerdem zwischen Kursindex und Performanceindex unterscheiden. Während ein Kursindex die Wertentwicklung des Basiswertes zeigt, ohne dass Dividenden oder Kapitalveränderungen berücksichtigt werden, ist das bei einem Performanceindex nicht der Fall. Ein Kursindex betrachtet lediglich die Aktienkurse der gelisteten Unternehmen.

Der Performanceindex berechnet sich hingegen so, als würden ausgezahlte Dividenden in den Index reinvestiert werden. Er stellt somit eine genauere Widergabe der Wertentwicklung dar. Allerdings entfernt sich der Performanceindex tatsächlich mit der Zeit von wahren Gesamtwert des Wertpapiers, den er abbildet.

Zahlreiche Aktienindizes werden aber sowohl als Kurs- als auch als Performanceindex abgebildet, dazu gehört auch der DAX.

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Welche Indizes gibt es in Deutschland? – Die bekanntesten Indizes im Überblick

Zu den wichtigsten Aktienindizes gehören ohne Frage die Indizes aus der sogenannten DAX-Familie – darunter der Leitindex DAX, der MDAX, der SDAX sowie der TecDAX. Doch auch der FAZ-Index, der von vielen Investoren übersehen wird, findet unter Fachleuten große Beachtung.

Aktienindizes werden sekündlich berechnet und halten somit den Anleger stets auf den neusten Stand. Die Webseite der Deutschen Börse AG, ebenso wie Bankseiten und Fachmedien informieren Händler über den aktuellen Stand und die Entwicklung. Die folgenden Abschnitte nehmen die wichtigsten deutschen Aktienindizes etwas genauer unter die Lupe. Dazu gehören:

  • DAX
  • MDAX
  • SDAX
  • TecDAX
  • FAZ-Index

DAX – Deutscher Aktienindex

Der Deutsche Aktienindex (DAX) ist der deutsche Leitindex und stellt entsprechend die Entwicklung der 40 größten und umsatzstärksten deutschen Unternehmen dar, die an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet sind. Diese Unternehmen werden gern auch als „Blue Chips“ bezeichnet, was vom Roulette bzw. Poker kommt, wobei die blauen Chips am wertvollsten sind.

Der DAX ist der wichtigste deutsche Aktienindex. Er wurde von der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Wertpapierbörse, der Frankfurter Wertpapierbörse sowie der Börsenzeitung entwickelt und ging am 1. Juli 1988 offiziell an den Start.

Allerdings wurde bereits am 31.12.1987 der DAX-Stand von 1.000 Punkten als Berechnungs-Basis festgelegt. Am offiziellen Starttag hatte der DAX somit schon einen Punktestand von 1.163. Wie bereits erwähnt wird der DAX sowohl als Kursindex als auch als Performanceindex veröffentlicht. Doch in der Regel wird in den Medien der Performanceindex gezeigt.

In den mittlerweile mehr als 30 Jahren seiner Existenz hat der DAX eine große Entwicklung erlebt – sowohl nach oben als auch nach unten. So verzeichnete er beispielsweise im Oktober 1989 mit 12,82 Prozent seinen größten Tagesabsturz der Geschichte. Im Juli 2014 erreichte der Index dagegen zum ersten Mal die 10.000-Punkte-Marke und heute liegt der Kurs bei rund 14.800 Punkten (Stand Feb. 2022).

MDAX – Mid Caps DAX

Der MDAX hatte seien Start am 19. Januar 1996 und beinhaltet die 50 wichtigsten Werte aus den nicht technologie-lastigen Branchen. Er spiegelt die Kursentwicklung von Aktien mittelgroßer Unternehmen wider, die eine mittlere Marktkapitalisierung aufweisen – sogenannte Mid Caps. Dazu zählen unter anderem Aktien wie die Commerzbank, Hugo Boss und die Lufthansa.

Schwerpunkt des MDAX liegt auf mittelständischen Industrieunternehmen, umfasst aber Unternehmen aus allen Branchen, darunter das Finanzwesen, der Einzelhandel, Technologieunternehmen wie auch Medizin, Bau und Immobilien.

Ebenso wie der DAX wird auch der MDAX als Kursindex sowie als Performanceindex angeboten, wobei der Performanceindex allerdings aussagekräftiger ist, da er die Kursentwicklung der Aktien simuliert, als würden alle Dividenden in das Unternehmen reinvestiert werden.

Die Kurse der Aktien, die der MDAX umfasst, werden vom elektronischen Börsensystem XETRA der deutschen Börse ermittelt. Die Handelszeiten sind an Börsentagen zwischen 9:00 Uhr und 17:30 Uhr. Nach diesen Handelszeiten wird der sogenannte Late-Index (L-MDAX) als Indikator für die nachbörsliche Kursentwicklung ermittelt. Insgesamt wird die Zusammensetzung des MDAX zwei Mal im Jahr aktualisiert – im März und im September.

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SDAX – Small Cap DAX

Der SDAX wurde am 21. Juni 1999 von der Deutsche Börse AG eingeführt und umfasst 70 kleinere Aktiengesellschaften – sogenannte Small Caps. Er gilt als Erfolgsmaßstab für Startups und die Aufnahme in den SDAX erfolgt je nach Marktkapitalisierung und Börsenumsatz.

Dabei kennt er keine Beschränkungen auf bestimmte Branchen. Stattdessen sind Unternehmen aus diversen Sektoren vertreten – dazu zählen unter anderem Banken, Immobilien, IT, Logistik sowie Maschinenbau. Im Gegensatz zum DAX und dem MDAX wird der SDAX nur als Performanceindex veröffentlicht. Es erfolgt also eine Bereinigung um Bezugsabschläge und Dividendenzahlungen.

Eine Überprüfung der im SDAX gelisteten Unternehmen findet vier Mal im Jahr statt: im März, Juni, September und Dezember. Seit seiner Gründung hat der SDAX große Veränderungen erlebt. Nachdem er mit 100 Aktiengesellschaften gestartet ist, hat er sich 2003 auf 50 Unternehmen verkleinert und 2018 wieder auf 70 Unternehmen vergrößert. Einige Beispiele für Aktien im SDAX sind die CEWE Stiftung, die Global Fashion Group (GFG) und New Work.

TecDAX – Technology DAX

Ein weiteres Mitglied der DAX-Familie ist der TecDAX, der am 31. Oktober 2002 gestartet ist. Er enthält Aktien der 30 wichtigsten deutschen Technologie-Unternehmen. Die Auswahl erfolgt nach Marktkapitalisierung der in Streubesitz befindlichen Aktien sowie nach dem Umsatz der an der Börse gehandelten Werte.

Anders als der MDAX und SDAX wird beim TecDAX monatlich überprüft, ob neue Aktiengesellschaften aufgenommen werden und andere herausfallen. Aufnahmekriterien sind der Sitz des Unternehmens in Deutschland, die Zulassung zum Prime Standard, fortlaufender Handel auf XETRA sowie ein Streubesitz von mindestens 10 Prozent.

Die Kurse der Aktien, die im TecDAX gelistet sind, werden während den Handelszeiten – zwischen 9:00 Uhr und 17:30 Uhr – durch XETRA ermittelt. Vor und nach diesen Handelszeiten gibt es den händischen Handel. Zwischen 17:45 Uhr und 20 Uhr wird der sogenannte Late TecDAX (L-TecDAX) ermittelt, der als Indikator der Kursentwicklung außerhalb der regulären Handelszeiten dient. Die Berechnung findet dabei sekündlich statt.

Der TecDAX umfasst also die 30 größten Unternehmen aus dem Technologiesektor. Diese Aktien werden im Rahmen des XETRA gehandelt und der TecDAX wird sowohl als Kursindex als auch als Performanceindex veröffentlicht.

FAZ-Index

Neben dem DAX, der wohl jedem ein Begriff ist, gibt es auch den FAZ-Index, der das Geschehen auf dem deutschen Aktienmarkt schon lange vor dem DAX widerspiegelt. Unter Fachleuten ist er sehr beliebt, da durch die Darstellung mehrerer Branchenindizes die Kursentwicklung einzelner Branchen leicht nachvollzogen werden kann.

Seinen Start hatte der FAZ-Index bereits im Jahr 1961 und ist somit auch älter als die DAX-Familie. Berechnet wird der Index an jedem Börsentag von der Wirtschaftsredaktion der FAZ. Anders als der Deutsche Aktienindex bezieht er auch börsennotierte mittelständische Unternehmen mit ein, die beispielsweise auch im MDAX oder im SDAX gelistet sein können. Entsprechend liefert der FAZ-Index ein umfangreicheres Gesamtbild des deutschen Aktienmarktes als der DAX.

Er beinhaltet die 30 größte Aktienunternehmen des DAX und erweitert diese um 70 weitere Unternehmen aus dem Mittelstand verschiedener Branchen. Insgesamt umfasst der FAZ-Index also die 100 größten an der Börse gehandelten deutschen Unternehmen und deckt somit mehr als 80 Prozent des deutschen Aktienmarktes ab.

Mittlerweile hat sich dieser FAZ-Index zu einer Indexfamilie entwickelt und die gelisteten Unternehmen können in zwölf Branchen unterteilt werden. Den größten Anteil hat die Automobilindustrie, gefolgt von der Chemiebranche und den Bereichen Technologie sowie Versicherung. Doch auch die Softwareindustrie und die Pharmabranche sind stark vertreten.

Über die Aufnahme neuer Unternehmen in den Index entscheiden die Mitglieder der FAZ, der Investmentbank Baader sowie der Structured Solutions AG. Diese bilden das sogenannte Index-Komitee. Folgende Übersicht zeigt einige Beispiele für gelistete Unternehmen:

Branche
Umsatz in EUR
Aktiengesellschaft Beispiel
Automobil
2 Mrd.
Volkswagen VZMercedes-Menz GRPPorsche Autom. HLD
Chemie
883 Mio.
BASFBAYERLinde PLC
Technologie
651 Mio.
SiemensSiemens Energy AGInfineon
Versicherung
594 Mio.
AllianzMünch. Rück
Software
421 Mio.
SAP
Pharma
394 Mio.
FreseniusSiemens Health. AGFMCMerck

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Weitere deutsche Aktienindizes

Der DAX ist der wohl bekannteste deutsche Aktienindex. Die meisten kennen allerdings auch den MDAX, den SDAX und den TecDAX und wissen somit, dass die DAX-Familie noch weitere Mitglieder hat. Doch einige Indizes aus der DAX-Familie aber auch zahlreiche weitere deutsche Indizes wurden noch nicht erwähnt.

Index:
Beschreibung:
BayX30
30 der größten bayrischen Unternehmen (aus dem DAX, MDAX und TecDAX)
CDAX
Alle deutschen AGs, die in Frankfurt notiert sind
DIMAX
Deutscher Immobilienmarktindex
DivDAX
15 Unternehmen aus dem DAX mit der höchsten Dividendenrendite
GCX
Nachhaltigkeitsindex
GEX
Deutsche eigentümergeführte Unternehmen
HASPAX
Größten Unternehmen der Metropolregion Hamburg
HDAX
DAX, MDAX und TecDAX zusammengefasst
LevDAX
Index, der mit einem Hebel von 2 an die Entwicklung des DAX geknüpft ist
Nisax 20
20 größte Unternehmen aus Niedersachsen
NRW-MIX
50 größte AGs aus NRW
ÖkoDAX
10 Unternehmen der Branche der Erneuerbaren Energien
Photovoltaik Global 30
30 internationale Unternehmen aus dem Bereich Photovoltaik
RENIXX
30 internationale Unternehmen aus dem Bereich Erneuerbare Energien

Trading mit Indizes

Nun, da wir eine Übersicht über die zur Anlage verfügbaren deutschen Aktienindizes haben, geht es darum, wie der Handel mit diesen funktioniert und wieso man Indizes überhaupt handeln sollte.

Warum Indizes handeln?

Weltweit gibt es mehr als drei Millionen Aktienindizes und somit 70-mal mehr als die Anzahl der Aktiengesellschaften selbst. Die steigende Zahl in den vergangenen Jahren zeigt den Trend und wachsende Beliebtheit von Indizes. Vorteil dieser gegenüber einzelner Aktien ist, dass sie nicht nur die Entwicklung eines Unternehmens, sondern gleich der gesamten Branche bzw. des Marktes widerspiegeln.

Somit sind Indizes zum einen ein Indikator für bestimmte Trends. Zum anderen dienen sie aber auch als Orientierung für börsengehandelte Indexfonds – sogenannten Exchange Traded Funds, kurz ETFs. Diese bilden den jeweiligen Index Eins zu Eins nach und ermöglichen es Anlegern, in einen ganzen Markt oder eine ganze Branche zu investieren.

Wie kauft man Indizes?

Grundsätzlich haben Anleger zwei Möglichkeiten zu handeln: den aktiven und den passiven Handel. Beim aktiven Handel kümmert sich ein Fondsmanager um die Investitionen des Händlers, behält diese im Blick und verwaltet sie. Er entscheidet also nach bestimmten Rahmenbedingungen, in welche Wertpapiere das Geld der Anleger fließt und erhält dafür in der Regel eine Vergütung.

Beim passiven Handel hingegen wird kein Fondsmanager benötigt. Stattdessen können Anleger selbst direkt in Indizes investieren, die den Markt ganzheitlich abbilden und das nur zu einem Bruchteil der Kosten. Anbieter für den Handel mit Indizes gibt es wie Sand am Meer – darunter Online-Broker und Banken.

Der passive Handel entstand erst in den 1970er Jahren. Die neuste Weiterentwicklung des passiven Handels sind ETFs, die einen Index exakt nachbilden, aber jederzeit an der Börse gehandelt werden können. Indizes und damit auch ETFs sind kostengünstig und breit gestreut und somit weniger riskant als einzelne Aktien, da sie beispielsweise in die gesamte Branche oder ein ganzes Land investieren.

Fazit: Geringeres Risiko durch breite Streuung

Indizes sind Sammlungen von einzelnen Aktien eines bestimmten Bereichs, einer Branche, eines Landes oder aber der ganzen Welt. Somit haben Anleger die Möglichkeit ihr Geld nicht nur in einzelne Aktien zu investieren, sondern gleich in eine gesamte Branche oder Region zu stecken.

Dabei bildet ein Index die durchschnittliche Preis- und Mengenentwicklung von Wertpapieren nach. Indizes gibt es auf verschiedenste Werte: Anleihen, Rohstoffe und Immobilien. Doch Indizes auf Aktien sind die wohl bekanntesten. Dazu zählen zum Beispiel die Mitglieder der DAX-Familie – darunter der DAX, der MDAX, der SDAX und der TecDAX. Doch darüber hinaus haben einige weitere Indizes Bedeutung. Dazu zählt der FAZ-Index.

Durch die breite Streuung von Indizes ist das Risiko geringer als beim Kauf einzelner Werte. Entsprechend steigt die Beliebtheit von Indizes und ETFs, welche die Entwicklung der im jeweiligen Index enthaltenen Werte exakt nachbilden. Der Handel von Indizes bzw. ETFs über Online-Broker oder Banken ist zudem kostengünstiger als der aktive Handel durch einen Fondsmanager.

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Zuletzt geupdated am 23/02/2022 von Andre Witzel

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