Daytrading mit 100 Euro: Wie funktioniert das?

Viele Daytrader starten mit einem großen Kapital in ihre Tradingroutinen. Das können einige 1.000 oder sogar 10.000 Euro sein – mit einem größeren Startbetrag tun sich viele Trader im Daytrading leichter. Doch geht das auch mit weniger? Wir betrachten in diesem Artikel, wie Daytrading mit 100 Euro funktioniert – kann das überhaupt klappen?

Bevor wir mit dem Artikel starten, ein Risikohinweis und Haftungsausschluss in eigener Sache: Sehen Sie den Artikel weniger als Erfolgsanleitung, sondern mehr als Inspiration an. Dies ist keine Anlageberatung.

Um im Daytrading mit 100 Euro erfolgreich sein, ist Konzentration wichtig

Gerade für Trader, die schlicht und ergreifend kein großes Startkapital zur Verfügung haben, ist die Frage nach dem Trading mit nur 100 Euro interessant. Im Netz kursieren zahlreiche Challenges und Blogs, die darüber berichten, ein sehr kleines Konto bei einem Online Broker zu einer großen Summe zu bringen – von 100 auf 1000 Euro, von 500 auf 50.000 Euro und so weiter. Wir zeigen Ihnen, wie das gelingen könnte.

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Welche Online Broker bieten Konten für kleines Budget an?

Nicht bei jedem Online Broker können Sie mit nur wenigen hundert Euro ein Konto und Depot eröffnen. Der ein oder andere für Daytrading relevante Broker bietet einen Zugang erst ab einem Startkapital von Summe x an, die deutlich über 100 Euro liegt. Wir haben für Sie drei Broker gesucht, die nicht nur niedrige Einzahlungen annehmen, sondern auch darüber hinaus mit ihren Eigenschaften und Funktionen punkten: Capital.com, Plus500 IQ Option, XTB und GBE Brokers.

Die vorgestellten Online Broker sind keine Anbieter für Laien, die nur ab und an einen Trade abschließen oder lediglich in Aktien investieren möchten. Sie richten sich gezielt an Daytrader und solche Trader, die die Materie verstehen und aktiv und regelmäßig handeln.

Capital.com Darkmode
Bei Capital.com können Sie auch mit kleinem Einsatz in Ihrem Depot traden

Allerdings können Sie selbst bei diesen Plattformen teilweise mit weniger als 25.000 Euro Startkapital auf dem Konto nicht alle Finanzprodukte handeln. Für Daytrading mit 100 Euro ist das jedoch nicht weiter schlimm: Sie können auf Forex oder CFDs ausweisen – dort ist der Handel mit Hebel und kleinem Einsatz so gut wie immer möglich. Ein perfekter Anbieter dafür ist beispielsweise Capital.com, wo Sie bereits mit 1 Euro einen Trade eröffnen können. Die Anmeldung ist kostenlos und es steht ein Demokonto zum Üben bereit.

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Was sind Ihre Ziele beim Daytrading mit 100 Euro?

Die wichtigste Frage vorneweg: Was ist Ihr Ziel beim Daytrading mit 100 Euro? Ist es das möglichst schnelle Erreichen einer bestimmten Marke mit diesem Startkapital, beispielsweise 500 Euro, und nichts weiter einzuzahlen? Oder ist es eher, dieses Konto mittelfristig zu einem stabilen Tradingkonto zu entwickeln? Später mehr Geld einzahlen?

Die zweite Variante ist die, die ich als Trader persönlich bevorzugen würde. Wenn Sie sehr aggressiv versuchen, in kurzer Zeit aus den 100 Euro ein Vielfaches zu machen, verlieren Sie oft das gesamte Konto bzw. Ihr gesamtes Budget. Das demotiviert – und schmälert die Chance, dass Sie sich nochmal in diesem „Experiment“ versuchen.

Schritte zur finanziellen Freiheit
Kontinuierlich mehr: Ein besseres Ziel als in möglichst kurzer Zeit einen hohen Geldbetrag zu verdienen

Wer mit nur 100 Euro Daytrading beginnt, hat vermutlich noch nicht jahrzehntelange Erfahrung im Trading. Oder besser: Verfügt über keine erfolgreiche Erfahrung. Bleiben Sie daher, sollte das der Fall sein, eher konservativ und versuchen Sie das kleine Konto als eine Art Sprungbrett zu nutzen. Dabei muss es nicht innerhalb einer Woche aus dem Nichts 100 Prozent höher stehen. Kommt Zeit, kommt Rendite – wenn Sie die richtigen Entscheidungen treffen. Geduld ist gefragt.

Konzentrieren Sie sich nicht zu sehr auf das Geld, auf diese ominöse Summe von 100 Euro. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie in diesem Fall größere Verluste erleiden – warum? Weil Sie sich besser auf den Tradingprozess und die Mechanismen der Märkte konzentrieren sollten. Wichtig beim Daytrading mit 100 Euro ist, dass ein Trade-Setup passt, das Risiko abgewägt ist. Nicht, dass mit einer Aktion aus 100 gleich 150 Euro werden.

Darauf sollten Sie sich konzentrieren

Gerade beim Handel und Daytrading mit so kleinem Kapital, gibt es vor allem zwei Dinge, auf die Sie sich konzentrieren sollten. Klar: Zum Trading gehört noch viel mehr, allerdings sind das die Basics, die beim Daytrading mit 100 Euro am wichtigsten sind:

  • Welche Anlageklassen handeln Sie? Sind es Aktien mit geringer oder hoher Marktkapitalisierung, Rohstoffe, Währungen oder andere Finanzprodukte wie Forex oder Optionen? Macht CFD Handel Sinn?
  • Wie sehen Ihre Trading-Setups aus, welche Strategie verfolgen Sie?
daytrading mit 100 euro
Fokus: Es ist wichtig, sich auf die richtigen Dinge zu konzentrieren

Beginnen wir mit dem ersten Punkt. Die Frage, welche Anlageklassen Sie wählen sollen, ist wichtig – schließlich hat es selten zu Erfolg geführt, zwischen vielen Assetklassen ständig hin- und herzuwechseln.

CFDs, Optionen, Futures, Aktien: Welche Anlageklassen sollen gehandelt werden?

Beim verhältnismäßig kleinen Budget von lediglich 100 Euro für das Daytrading sind Ihre Möglichkeiten begrenzt. Sie benötigen, um etwas größere Erträge erzielen zu können, zwei Dinge: Die Hebelwirkung und ein gewisses Maß an Volatilität.

Micro-Futures

Kennen Sie sich im Bereich der Futures aus? Wenn nicht, empfehle ich Ihnen, sich auf der verlinkten Seite kurz einzulesen. Das hier im Artikel zu erklären, würde den Rahmen springen. Micro-Futures sind Terminkontrakte, die deutlich weniger Kapital erfordern als ihre „großen“ Pendants.

Erinnern Sie sich: Sie benötigen eine Hebelwirkung, um mit 100 Euro beim Daytrading dauerhaft auch etwas größere Erträge erzielen zu können. Dafür sind Micro-Futures die beste Wahl. Sie haben nur rund ein Zehntel der Größe eines normalen, standardisierten Futures. Die Margin für die liquidesten Kontrakte – beispielsweise auf den S&P 500 oder den Nasdaq 100 – betragen also nur wenige 100 US Dollar bzw. Euro. Sie müssen also keine horrenden Beträge an Geld als Sicherheit hinterlegen.

In der folgenden Tabelle finden Sie eine Übersicht der Margin-Anforderungen für die besten und beliebtesten Micro-Future-Kontrakte. Achtung: Die realen Anforderungen schwanken von Online Broker zu Online Broker. Letztlich sind sie aber ähnlich der in der Übersicht abgebildeten Anforderungen.

Micro-Futures haben bestimmte Bedingungen

An einem konkreten Beispiel wird die Funktionsweise verständlicher. Bei jedem Future-Kontrakt findet eine Bewertung anhand seines Basiswertes statt – so entsteht ein Multiplikator. Beispielsweise ist der Micro-ES-Kontrakt das Fünffache des S&P 500 Cash Index (SPX) wert. Das bedeutet im Umkehrschluss: Mit einer Marge von 726 Dollar haben Sie Zugang zu etwa 16.500 Dollar, basierend auf einem fiktiven S&P 500-Preis von 3.300 US Dollar.

Micro-Futures sind die konservativere Wahl der beiden Anlageklassen, die ich Ihnen vorstelle. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie damit weniger Rendite erzielen können. Auch wenn das Trading von Futures eine große Hebelwirkung (Leverage) hat, handeln Sie nach wie vor mit Aktienindizes voller großer Unternehmen. Nur im Ausnahmefall bewegen sich diese Indizes extrem stark nach oben und unten.

(Risikohinweis: 81,40% der privaten CFD Konten verlieren Geld)

Kleinere, niedrig bewertete Aktien (Microcap-Aktien)

Die zweite mögliche Anlageklasse, um im Daytrading mit 100 Euro durchzustarten, sind kleinere, niedrig bewertete Unternehmen. Sogenannte Microcap-Aktien sind sehr volatil, der Wert ändert sich stark und über den ganten Tag. Kaum einer hat Interesse am realen Wert von solchen Unternehmen, meist werden sie rein zum Trading und Daytrading verwendet. Solche Werte werden auch Low-Floats genannt.

Beachten Sie allerdings: Der Handel und das Trading mit Low-Floats ist deutlich komplexer und risikoreicher als der Handel mit Futures. Im Umkehrschluss haben Sie jedoch auch eine höhere Renditechance, wenn Sie die Mechanismen verstehen.

Der Aktienscanner von XTB hilft, niedrig bewertete Aktien zu finden

Um solche niedrig bewerteten Unternehmen und Daytrading Aktien zu finden, empfehlen wir Ihnen den Aktienscanner des Brokers XTB. Im folgenden Scteenshot sehen Sie, welche Einstellungs- und Suchmöglichkeiten der Screener bietet.

Low-Float-Microcaps zählen zu den volatilsten Werten auf dem gesamten Finanzmarkt. Es ist schwer einzuschätzen, welche Nachrichten echt und valide sind und welche wiederum nur den Kurs in eine bestimmte Richtung drücken soll.

Risikohinweis: 77% der privaten Konten verlieren Geld

CFD Handel und Forex

Weitere interessante Anlageklassen für das Daytrading mit kleinem Kapital sind der CFD Handel und Forex. Diese beiden Instrumente können Sie mit sehr kleinem Einsatz traden. Wussten Sie beispielsweise, dass es bei IQ Option sogar möglich ist, mit nur einem Euro einen Trade zu eröffnen?

CFD Handel: Beispiel mit einem Öl-Kontrakt

CFDs – ausgeschrieben Contracts For Difference – sind sogenannte „Differenzkontrakte“. Es sind gehebelte Derivate, die ein Online Broker anbieten. Wichtig zu verstehen: Beim CFD Handel besitzen Sie niemals den Wert, auf den sich das Produkt bezieht. Sie sind lediglich Eigentümer des dazugehörigen Kontrakts. Der Hebel liegt je nach Broker bei maximal 1:30 oder sogar höher. Sie können sowohl auf steigende als auch fallende Kurse setzen. In der Tabelle weiter oben finden Sie die besten Broker für den Handel mit CFDs.

(Risikohinweis: 81,40% der privaten CFD Konten verlieren Geld)

Wichtige Chartmuster und Trading-Setups im Daytrading

Es gibt dutzende bis hunderte von verschiedenen Tradingstrategien und Tradingsetups, die Daytrader anwenden, um nachhaltig erfolgreich zu sein. Sie verwenden dafür in der Regel bestimmte Chartmuster und festgelegte Szenarien, entlang derer sie ihre Entscheidungen treffen. Grundsätzlich lassen sich alle, vereinfacht gesagt, in zwei Kategorien einteilen: Die Fortsetzung von Trends oder Trendbrüche.

Wenn Sie mit einem kleinen Konto und beispielsweise nur 100 Euro handeln, empfehle ich, dass Sie sich auf die Trendfortsetzungen konzentrieren. Sie sind einfacher zu verstehen und zu handeln.

Pullbacks

Sogenannte Pullbacks sind Kursmarken bzw. -reaktionen, wenn ein etablierter Trend weiter fortgeführt wird. Um einen solchen etablierten Markttrend zu finden, müssen Sie nacheiner Reihe von jeweils höheren Hochs und höheren Tiefs oder umgekehrt suchen.

Im folgenden Chart sehen Sie beispielsweise einen Abwärtstrend, bei dem der Kurs stets gegen die Trendlinie läuft und von dort wieder nach unten abprallt.

Stabiler Abwärtstrend mit wiederkehrenden Pullbacks

Idealerweise eröffnen Sie einen Trade, wenn der Kurs an der Trendlinie angekommen ist und spekulieren – je nachdem – auf steigende oder fallende Kurse. Agiert der Markt nach dem etablierten Trend, können Sie so einen erfolgreichen Trade platzieren.

Neben der Suche nach höheren Hochs und höheren Tiefs wird zudem die Möglichkeit benötigt, eine Trendstärke zu quantifizieren, also die Stärke des Trends zu messen. Es gibt dutzende bis hunderte Aktien oder Werte, die sich zwar im Aufwärtstrend befinden – innerhalb dieses aber pro Jahr nur beispielsweise zehn Prozent steigen. Das ist für Sie als Trader okay, es gibt allerdings bessere Trading-Setups mit höheren Renditechancen.

Sie können beispielsweise einen Indikator benutzen, dafür eignet sich ein sogenannter Momentum-Oszillator. In der Reihe der Chartindikatoren gibt es jede Menge Indikatoren, die alle ähnlich funktionieren. Sie quantifizieren, wie schnell sich ein Preis bzw. Trend bewegt.

Ich persönlich setze auf zwei verschiedene Momentum-Indikatoren: Der erste ist der Average Directional Index, oder kurz ADX. Dabei handelt es sich um einen richtungsdiagnostischen Oszillator, der angibt, wie stark ein Trend auf einer Skala / einem Index zwischen 0 und 100 ist.

Der zweite Indikator, der in diesem Zusammenhang zum Einsatz kommt, ist etwas bekannter. Vielleicht haben Sie schon einmal vom MACD (Moving Average Convergence/Divergence) gehört. Diesen verwende ich zur Beurteilung des kurzfristigen Momentums.

Im folgenden Chart sehen Sie die Tesla-Aktie, die auf einen Pullback untersucht werden könnte:

Die Tesla-Aktie mit einem klassischen Pullback

Die Analyse in diesem Beispiel ergibt, dass ein Einstieg noch keinen Sinn macht. Ich persönlich würde in diesem Fall abwarten, dass der Tageschart auf oder unter dem GD20 (gleitender 20-Tage-Durchschnitt) schließt.

Wenn die Aktie nun zufällig einen Pullback macht und unter dem GD20 schließt, muss sie während dem jüngsten Aufschwung ein neues MACD-Hoch erreicht haben. Die Grafik zeigt: Der MACD hat gerade ein neues Hoch erreicht. Wenn die Aktie also jetzt fällt, ohne dass der MACD ein neues und relevantes Tief erreicht, könnte ich den Trade eröffnen.

(Risikohinweis: 81,40% der privaten CFD Konten verlieren Geld)

Trendausbrüche

Nicht jeder Trend hält für immer an – das ist klar. Trendausbrüche sind sehr verlockend im Daytrading und viele gerade neue Trader nutzen verstärkt solche Setups, um ihre Positionen zu eröffnen. Definitiv lauert hier großes Potenzial – dennoch ist es eher der Fall, dass die meisten Breakouts und Ausbrüche scheitern. Ich nutze solche Ausbrüche daher gerne als Umkehrsignal.

Erfolgreiche Breakout-Trades werfen oft große Gewinne ab – es lohnt sich also, sich damit zu beschäftigen.

Der Ausbruch des Werts scheitert am Hoch

Die wahrscheinlichsten und stärksten Breakouts haben in der Regel eine starke Basis – also eine enge und aufwärtsgerichtete Kursspanne bei niedrigem Volumen. Sie haben am Breakout-Punkt ein verhältnismäßig großes Volumen und kehren erst wieder auf das Vor-Breakout-Niveau zurück, wenn sie weiter nach oben drehen.

Tipps für Ihr Risikomanagement

Wer mit lediglich 100 Euro im Daytrading startet, darf sich mehr oder weniger keinen einzigen Fehler erlauben. Zu schnell ist das sowieso kleine Kapital verbraucht. Es ist daher unerlässlich, sich mit seinem eigenen Risikomanagement auseinanderzusetzen. Dafür gibt es vor allem zwei Tipps aus der Praxis, die gerade für Anfänger wichtig sind. Lassen Sie die in Ihr persönliches Risikomanagement einfließen.

Platzieren Sie Stop-Losses, um Ihr Geld zu schützen

Sie sollten nicht jeden Trade bis zum bitteren Ende mit ansehen, schon gar nicht emotional handeln oder hoffen, dass sich doch noch etwas zum Guten wendet. Arbeiten Sie daher mit Stop-Losses und begrenzen Sie Ihre Verluste effektiv.

CFD Stop Loss - Bei Verlust schließen / Take Profit - bei Gewinn schließen (Screenshot)
Stop-Losses im CFD Handel

Sie können auch mit Stop-Limit-Ordern arbeiten. Wichtig ist nur, dass Sie sich Gedanken über das Ausstiegsszenario eines jeden Trades machen.

Deckeln Sie Ihre Verluste täglich oder wöchentlich

Überlegen Sie sich zudem, ob Sie zusätzlich zu den Stop-Losses bei einzelnen Trades mit einer Deckelung Ihrer Verluste in einem täglichen oder wöchentlichen Rahmen arbeitet. Das bedeutet: Haben Sie pro Tag oder Woche eine bestimmte Prozent- oder absolute Zahl an Verlusten realisiert, stoppen Sie mit dem Trading. Erst, wenn die vorab definierte Zeiteinheit vorüber ist, legen Sie mit neuen Trades wieder los. So schützen Sie sich selbst vor emotionalem Handeln.

Fazit: Daytrading mit 100 Euro ist möglich

Was bleibt als Fazit zum Daytrading mit 100 Euro? Es ist definitiv möglich, auf Basis eines kleinen Kontos bei einem Online Broker ein größeres Kapital zu erwirtschaften. Es ist jedoch mindestens genau so schwer.

Wichtig ist an dieser Stelle: Versuchen Sie nicht, auf Gedeih und Verbrechen innerhalb kürzester Zeit aus den 100 Euro ein Vielfaches zu machen. Traden Sie lieber kontinuierlich und stets auf Basis Ihrer persönlichen Strategie. Lieber dauert es etwas länger, bis Sie eine Zielmarke erreichen, als dass Sie nach wenigen Tagen oder Wochen mit komplett leeren Händen dastehen und das Experiment Daytrading wieder beendet ist.

(Risikohinweis: 81,40% der privaten CFD Konten verlieren Geld)

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Zuletzt geupdated am 21/09/2022 von Andre Witzel

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