CFD Nachschusspflicht

CFD Nachschusspflicht erklärt – Das Wichtigste in Kürze

Aus unseren Beiträgen zum Thema Differenzkontrakte können Sie entnehmen, dass es sich hierbei um leicht verständliche und profitable Instrumente handelt. CFDs bieten also Chancen, welche an den Finanzmärkten stets von Risiken begleitet werden. Aus unserer Sicht ist die so bezeichnete Nachschusspflicht ein nicht zu unterschätzendes, aber leicht beherrschbares Risiko. 

Im nachfolgenden Artikel erfahren Sie, worum es sich bei der Nachschusspflicht eigentlich handelt, wann es sie in vollem Umfang oder eingeschränkt gibt und wie Sie sich vor den Auswirkungen schützen können.

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Was versteht man unter Nachschusspflicht?

Bei der Suche nach Informationen im Internet stellen Sie fest, dass es die Nachschusspflicht in den unterschiedlichsten Bereichen gibt:

  • Gesellschafter sind der Nachschusspflicht ausgesetzt, wenn das Kapital der Gesellschaft nicht ausreicht oder Verluste auszugleichen sind
  • Für Gesellschafter kann die Nachschusspflicht unbegrenzt oder eingeschränkt sein, genauere Informationen enthält der jeweilige Gesellschaftsvertrag
  • Im Finanzwesen werden mehrere Gruppen von der Nachschusspflicht tangiert.
  • Die Nachschusspflicht für einen Effekten-Lombardkredit-Nehmer besteht darin, bei fallender Beleihungsgrenze weitere Sicherheiten in Form von Bargeld oder Wertpapieren für den Kreditgeber einzubringen
  • Wer mit Derivaten spekuliert, kann jederzeit mit der Nachschusspflicht konfrontiert werden. Differenzkontrakte (CFDs) fallen in die Kategorie der derivaten Werte und sind bei Tradern aufgrund der geringen Margin beliebt

Sobald mit einem CFD Verluste erwirtschaftet werden, die über die hinterlegte Sicherheitsleistung (Margin) hinausgehen, folgt dem Margin Call die Nachschusspflicht.  Es gibt im Leben weitere Bereiche mit der Verpflichtung, etwas nachzuschießen, die hier aber nicht besprochen werden sollen. Wir widmen uns nachfolgend ausschließlich der Nachschusspflicht bei CFDs.

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Der schlimmste Fall: Totalverluste

Zum schlimmsten Fall oder in neudeutsch „Worst Case“ kann es kommen, wenn Sie einige Zeit erfolgreich mit Differenzkontrakten gehandelt haben. Sie haben die mit CFDs verbundenen Chancen erkannt, sie profitabel genutzt und dabei Ihre natürliche Vorsicht verdrängt. 

Ihre gestiegene Risikobereitschaft führt automatisch dazu, dass sich ein Trade nicht wie beabsichtigt entwickelt, sondern gegen Sie läuft und Verluste produziert. Ohne Sicherungsmaßnahmen kann die in diesen Momenten greifende Nachschusspflicht zu schwer kalkulierbaren Einbußen führen.

Ob dieses Szenario zu einem sogenannten schlimmsten Fall wird, hängt dann von den AGB Ihres Brokers ab. Vom Worst Case ist die Rede, wenn Ihr Anbieter mit uneingeschränkter Nachschusspflicht arbeitet. In dem Fall verlieren Sie die Margin, das Geld auf dem Handelskonto und müssen mit darüber hinausgehenden Forderungen vom Broker rechnen. Natürlich handelt es sich beim schlimmsten Fall um eine selten eintretende Ausnahmesituation, welche aber in politisch oder ökonomisch unsicheren Zeiten, wahrscheinlicher wird. Möglich wird in diesem Kontext, dass von Ihnen per CFDs gehandelte Basiswerte unaufhaltsam auf Talfahrt gehen. 

Kalkulierbare Einbuße sind stets zu beachten.
Kalkulierbare Einbuße sind stets zu beachten.

Unter Umständen kann nicht einmal der sorgsam gesetzte Stop-Loss den Vorgang aufhalten, darauf gehen wir später genauer ein. In diesem Zusammenhang sollte vielleicht auf den gravierenden Unterschied zwischen direkten Investments in Wertpapiere und CFD Trading hingewiesen werden:

  • Der Erwerb einer Aktie im Wert von 100 Euro garantiert, dass Sie im schlimmsten Fall nur den Kaufpreis verlieren können
  • Der Differenzkontrakt verbrieft lediglich ein Anrecht auf die Entwicklung des Basiswerts und kann zu weitaus größeren Verlusten führen. Es handelt sich hier allerdings um eine mögliche Situation und nicht um eine zwangsläufige Entwicklung.

Ungeachtet dessen, denken die wenigsten Trader beim Einsatz von Differenzkontrakten an die CFD Nachschusspflicht. Dies könnte daran liegen, dass die Verpflichtung nicht auf den ersten Blick erkennbar ist und für die Dauer des Handels von einer optimistischen Grundhaltung verdrängt wird.

Um die von der Nachschusspflicht ausgehende Gefahr zu verdeutlichen, nachfolgend ein Vergleich als Beispiel:

  • Sie verfügen über 550 Euro Kapital bei Ihrem Broker
  • Es sind hierfür 10 Aktien a 50 Euro zu erwerben
  • Für den gleichen Betrag könnten Sie aber auch 100 Kontrakte auf die Aktie erwerben, sofern der Broker nicht mehr als 10 % Initial Margin in Rechnung stellt
  • Die 10 Aktien gewährleisten bei positiver Entwicklung eine Rendite von 12 % p. a. gleich 60 Euro
  • 100 CFD Anteile auf diese Aktie stellen Ihnen den 10-fachen Gewinn in Aussicht
  • Dass Sie beim klassischen Aktienerwerb einen Totalverlust erleiden, ist sehr unwahrscheinlich.
  • Wird allerdings via CFDs nur auf die Wertentwicklung spekuliert, kann die Margin von 500 Euro und mehr verloren gehen. 

Initial Margin – Mainentance Margin

Eine Initial Margin ist eine Sicherheitsleistung, welche beim Eröffnen einer CFD Position vom Broker angefordert wird. Die auf dem Konto verbleibende Mainentance Margin darf ein gewisses Minimum nicht unterschreiten.

Die CFD Nachschusspflicht ist eine nicht zu unterschätzende Gefahr, die unbedingt erkannt und minimiert werden muss. Erkennen können Sie die Verpflichtung zum Nachschießen durch gezielte Nachfragen bei Brokerage-Anbietern, idealerweise schriftlich per E-Mail. Einfacher ist jedoch, wenn Broker auf ihren Webseiten ebenso transparent wie verbindlich über ihre Art der Nachschusspflicht aufklären.

CFD Nachschusspflicht – wie kann es dazu kommen?

Die meisten Broker behandeln auf ihren Webseiten das Thema CFD Nachschusspflicht nur unzureichend. So ist beispielsweise davon zu lesen, dass massive Verluste enorme Nachzahlungen mit sich bringen können. So weit so gut, obgleich die Information einem Anfänger nicht wirklich weiterhilft. 

Dass der Handel über das Wochenende sehr riskant sein kann, wird von den meisten Brokerage-Anbietern zwar richtig erwähnt, hierbei fehlen aber ins Detail gehende Erklärungen. Für private Trader und andere Akteure ohne direktem Marktzugang ist das CFD Trading am Freitag zwischen 22:00 und 24:00 Uhr MEZ zu Ende. Die Broker schalten ihre Plattformen ab und „frieren“ die Kurse auf dem Stand vor der Schließung ein.

Aufgrund der inaktiven Handelsplattformen kann eigentlich nichts über das Wochenende passieren. Selbst Marktteilnehmer mit direktem Zugang können daran nichts ändern. Wo also liegt das Problem? Die einflussreichen und international operierenden Geschäfts- und Investmentbanken, vorwiegend aus den Vereinigten Staaten, finanzieren auch die gehebelten Positionen der privaten Marktteilnehmer. Aufgrund der Finanzierungen ist Ihnen bekannt:

  • Welche Positionen über das Wochenende offen gehalten werden
  • In welche Assets oder Währungspaare die Positionseigner investiert sind
  • Wie viele davon Long oder Short positioniert sind

Die Computer der Banken entwerfen aus den Angaben der Broker in Sekundenschnelle ein exaktes Bild der Marktsituation. Wenn Sie jetzt noch berücksichtigen, dass Geschäfts- und Investmentbanken profit-orientierte Unternehmen sind, wird eine Möglichkeit deutlich: CFD Trading finanzierende Banken könnten Positionen gegen ihre privaten Kreditnehmer einnehmen.

Ob die Geldhäuser dies auch wirklich tun, ist angesichts der komplexen Geschäftsstrukturen schwer nachzuweisen. Aber Fakt ist, dass auf Erfolg ausgerichtete Marktteilnehmer jede gegebene Chance nutzen. Dass Akteure mit direktem Marktzugang jede gebotene Chance in einen Vorteil verwandeln, wird unter anderem durch deren Transaktionen am Wochenende deutlich. Die Kurse sind zwar bis Sonntag 24:00 Uhr MEZ dank abgeschalteter Plattformen „eingefroren“. Sogenannte Gaps (Lücken in der Kursdarstellung) passieren erst nach Mitternacht am Montagmorgen und sind den davor stattgefundenen Transaktionen geschuldet. 

Wenn Geldhäuser über das Wochenende agieren, dann werden oft mehrstellige Milliardenbeträge geschickt eingesetzt. Diese Summen treffen am Montagmorgen in der asiatischen Session auf ein vergleichsweise geringes Handelsvolumen und reißen beträchtliche Kurs-Lücken. Ihre Margin wird aufgrund der Kursschwankungen schneller als angenommen aufgebraucht. Ihr Broker reagiert auf die Situation mit dem Margin Call oder dem automatischen Schließen Ihrer Position.

Es geht also nicht um etwaige Veränderungen politischer respektive ökonomischer Natur oder Leitzins-Anpassungen etc. Sämtliche Institutionen sind Samstags und Sonntags geschlossen. Vielmehr haben diesbezügliche Datenveröffentlichungen ihre festen Termine an Werktagen, welche in jedem Wirtschaftskalender zu sehen sind.

Eine eventuelle CFD Nachschusspflicht über das Wochenende ist also kein natürlich vorkommendes Ereignis, sondern den Spekulationen der großen Marktteilnehmer geschuldet. Außerdem muss eine Transaktion der Big Player nicht zwangsläufig gegen Sie gerichtet sein, sie kann Ihre Position auch positiv tangieren. Eventuell reichen die 20 bis 30 Pips des Gaps, um die Take Profit Linie zu erreichen und Sie werden am Montagmorgen von einem freudigen Ereignis überrascht. Das Thema CFD Nachschusspflicht hat also zwei Seiten und es gibt Möglichkeiten zur Absicherung gegen den schlimmsten Fall. Später dazu mehr.

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Wie kann es zu einem Margin Call kommen?

Angenommen, Sie haben einen Aktien CFD erworben und der Broker hat die Position angenommen respektive eingebucht. Am Folgetag stürzt der Kurs um mehr als 2,5 % ab. Spätestens jetzt sollten Sie sich für die Bestimmungen Ihres Broker hinsichtlich der Mainentance Margin interessieren. Diese wird vom Broker festgesetzt und kann sich zwischen 2 und 4 % bewegen. 

Nehmen wir für das Beispiel an, dass Ihr Anbieter seine Mainentance Margin auf 2,5 % festgesetzt hat. Bei einem Kursverlust von über 2,5 % besteht nun eine Sicherheits-Lücke, die Sie schnellstmöglich schließen müssen. Der Margin Call des Brokers ist letztlich als Aufforderung zum Handeln zu verstehen. Er wird ausgelöst, wenn Ihre Initial Margin aufgebraucht ist und auf dem Konto keine Gelder mehr vorhanden sind.

Sie müssten Ihr Handelskonto soweit auffüllen, das die nunmehr höhere Initial Margin erreicht wird. Reagieren Sie nicht im Sinn des Brokers auf den Margin Call, kann der Anbieter Ihre Position schließen. In dieser Situation entsteht in jedem Fall ein Verlust für Sie.

Close-Out-Level als Mittel gegen die CFD Nachschusspflicht?

Der Close-Out-Level kann vom Broker als Prozentsatz der Initial Margin festgelegt werden. Wird dieser Level erreicht, schließt der Broker Ihre Position automatisch, ohne Ihnen eine Information zukommen zu lassen. Brokerage-Anbieter haben diesbezüglich voneinander abweichende Regelungen. Daher ist eine entsprechende Anfrage im Vorfeld des Tradings sinnvoll. 

Wird nicht die gesamte Margin aufgebraucht, erübrigt sich der Margin Call ebenso wie die Nachschusspflicht. Sollten Sie mehrere Positionen verlustbringend über das Wochenende offengehalten haben, wird am Montag zuerst die mit dem größten Anteil an verbrauchter Margin geschlossen. 

Gilt die CFD Nachschusspflicht bei allen Brokern?

Im Handel mit Margin nutzen Brokerage-Anbieter generell die Nachschusspflicht. Für Broker mit Hauptsitz in der Eurozone gelten seit August 2018 allerdings andere Regeln. Diese Unternehmen dürfen von ihren privaten Kunden keinen Nachschuss mehr verlangen. Dementsprechend können die Konten von CFD Kleinanlegern nicht mehr in den negativen Bereich rutschen. Sollte eine Position mit Differenzkontrakt doch einmal ins Minus abgleiten, trägt der Broker die Verantwortung und haftet für entstandene Verluste. 

Das Verbot der Nachschusspflicht klingt für viele potenzielle Trader zunächst gut. Bei genauerem Hinschauen wird deutlich, dass der vermeintliche Vorteil teuer erkauft worden ist. Mit dem Verbot kam es zu einer dramatischen Begrenzung der Trading Hebel, welche die betroffenen Marktteilnehmer dazu nötigt, erheblich umfangreichere Margin zu hinterlegen.

Seit dem Jahr 2019 ist die CFD Trader Gruppe in der Eurozone in 2 Klassen gespalten – Retail Trader und professional Clients:

  • Für Letztere bleiben die einstmals attraktiven Hebel von bis zu 1:500 weiter erhalten – sie müssen aber weiterhin mit der Nachschusspflicht leben
  • Eingeschränkt wird der Neueinsteiger mit geringem Handelskapital – ausgerechnet von ihm verlangen die Broker jetzt kaum aufzubringende Sicherheitsleistungen (Margin)
  • Wer als Retail Trader mit Währungspaar CFD ein Lot (100.000 Währungseinheiten) bewegen will, muss die Summe von 3.333 Euro plus Gebühren oder mehr aufbringen.
  • Die 3,33 % Margin gelten nämlich nur für Major Währungspaare, welche mit 30er Hebel gehandelt werden dürfen
  • Wer Devisen-Nebenwerte, bekannte Indizes oder Gold per CFD traden möchte, muss aufgrund des maximalen Hebels von 1:20 ganze 5 % Margin hinterlegen. Eine Position mit einem Lot kostet demnach 5.000 Euro plus Gebühren
  • 20 % Margin sind auf Aktien CFDs und andere Basiswerte fällig – maximaler Hebel von 1:5
  • Der CFD Handel mit Kryptowährungen erfordert 50 % Margin, weil hier nur ein Hebel von 1:2 möglich ist

Beim CFD Handel ohne Nachschusspflicht sind mögliche Verluste auf das Kontoguthaben beschränkt. Der Schutz vor negativen Konto-Salden wird durch die Akzeptanz von wenig attraktiven Hebeln erkauft. 

Wer diesem Regelement entkommen will, hat grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

  • Die Einstufung als professional Client beantragen
  • Einen Broker mit Sitz außerhalb der Eurozone suchen
Suchen Sie sich Ihren Broker gewissenhaft aus.
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Professioneller Kunde bei einem EU Broker wird nur, wer von nachfolgend dargestellten Kriterien mindestens zwei erfüllt:

  • Sie arbeiten seit mindestens einem Jahr in der Finanzdienstleistungsbranche in einer Position, die Kenntnisse im CFD Trading voraussetzt
  • Ihr Portfolio an Anlageinstrumenten hat einen Wert von mindestens 500.000 Euro
  • Sie haben im letzten Jahr pro Quartal mindestens 10 umfangreiche Positionen eröffnet. Als umfangreich gelten Positionen mit mehr als 10.000 Euro Handelsvolumen

Ihnen wird beim Lesen dieser Bedingungen vermutlich klar, dass die Hürden für Anfänger kaum überwindbar sind. Welcher Neuling verfügt über ein derartiges Portfolio oder kann innerhalb von 3 Monaten 10 große Positionen eröffnen? Auf der anderen Seite kommen Sie mit den niedrigen Hebeln respektive hohen Sicherheitsleistungen nicht wirklich weiter, wenn nur 1.000 Euro auf dem Konto vorhanden sind. Was können Sie tun, um möglichst hohe Gewinne mit überschaubaren Risiken zu erzielen?

Broker wechseln und die Nachschusspflicht akzeptieren?

International agierende und regulierte Brokerage-Anbieter geben Ihnen die Möglichkeit, die Anmeldung beim Hauptsitz oder in einer EU Dependance durchzuführen. Melden Sie sich beispielsweise in einer Niederlassung auf Zypern an, werden europäische CFD Regeln von der nationalen Aufsicht CySEC durchgesetzt. 

  • Sie können zwar ohne Nachschusspflicht handeln – aber nur mit oben angeführten Hebeln
  • Mit der Anmeldung beim Broker mit Hauptsitz in einem außereuropäischen Land, akzeptieren Sie internationale Regeln und traden mit attraktiven Hebeln
  • 1.000 Euro auf dem Handelskonto ermöglichen Ihnen dank eines Hebels von 1:500 das Eröffnen einer Lot-Position mit nur 200 Euro plus Gebühren
  • Es besteht jedoch eine Nachschusspflicht, welche allerdings durch sorgfältiges Trading überwunden werden kann
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Wo gibt es eine Nachschusspflicht und wie wird ihr begegnet?

Bei fast allen international regulierten Brokern gehört die Nachschusspflicht zum üblichen Abwicklungsverfahren. Eine beschränkte oder nicht vorhandene Nachschusspflicht ist bei EU Brokern gegeben und wird teuer erkauft.

Sie können aber der Nachschusspflicht entgehen, wenn Ihr Trading Stil dementsprechend angepasst wird.

Ohne Nachschusspflicht erfolgreich CFDs traden

Wie oben bereits erwähnt wurde, bestehen an den Wochenenden die größten Risiken, dass Ihre CFD Position ins Minus rutscht. Wir haben Ihnen die Gefahren deutlich dargestellt, um Sie vom Trading über das Wochenende abzubringen. 

Eine Position im Minus muss nicht über das Wochenende gehalten werden, am folgenden Montag ist alles beim Alten oder wesentlich schlechter als am letzten Freitag. Gaps clever nutzen ist besser als ein Opfer von ihnen zu werden. Schließen Sie daher am Freitagabend ihre Position und beginnen Sie am Montag neu – vielleicht mit besseren Bedingungen.

Scalping statt Swing Trading

Im CFD Trading muss die zukünftige Entwicklung eines Basiswerts prognostiziert werden. Kurzfristige Prognosen gelingen erwiesenermaßen besser als mittelfristige und langfristige Vorhersagen. Dementsprechend kommen Sie mit einer kurzfristigen Handelsstrategie weiter als mit Swing-Trading oder Positions-Trading. Die bestmögliche Sicherheit vor der Nachschusspflicht ist bei ständiger Präsenz vor dem Screen und Trading auf Sicht gegeben. Nachweislich gehen Sie mit Scalping-Techniken die geringsten Risiken ein. Sie können dauernd enge Verlustbegrenzungen (idealerweise 5 Pips) nutzen und kommen nicht einmal in die Nähe eines Margin Calls.

Vier Stunden täglich reichen, um 30 bis 40 Pips zu erzielen. Traden Sie Währungspaare per CFD mit Positions-Größe von einem Lot, sieht die Rechnung wie folgt aus:

  • Ein Lot entspricht 100.000 Währungseinheiten und kostet mit 500er Hebel rund 200 Euro
  • Pro Pips in die richtige Richtung erzielen Sie beim Währungspaar EUR/USD einen Gewinn von 10 USD
  • Dank der engen Verlustbegrenzung kann die mögliche Einbuße den Wert von 5 mal 10 gleich 50 Dollar nicht übersteigen
  • Mit etwas Übung sind 30 bis 40 Pips am Vormittag mühelos erzielbar – Ihr Bruttogewinn liegt bei 300 bis 400 USD pro Tag

Mit dieser Methode wird die CFD Nachschusspflicht zum bedeutungslosen Begriff. Disziplin verdrängt die Gefahr, Konsequenz in der Strategie bringt den Erfolg. 

Wellenreiten – ein teurer Luxus?

Das CFD Trading von kompletten Wellenstrukturen wird von vielen Akteuren als die ultimative Lösung betrachtet. Ungeachtet dessen, dass es zahlreiche Befürworter des „bequemen“ Tradings gibt, muss diese Vorgehensweise als teurer Luxus bezeichnet werden.

Hierbei bekommt die Nachschusspflicht eine dramatische Bedeutung, denn dem besten Elliott Wave Analysten unterlaufen manchmal Zähl-Fehler mit fatalen Konsequenzen. Unterschiedliche Gründe können für eine Trendumkehr sorgen und heute noch erfolgreich anmutende Positionen morgen zu Nachschusspflicht-Kandidaten machen. 

Wer mit geringem Handelskapital und hohen Hebeln auf Erfolg aus ist, muss kurzfristige Strategien mit engen Stop-Loss auswählen und stets vor dem Screen präsent sein. Ein Engagement von täglich vier Stunden generiert mit der richtigen Strategie attraktive Gewinne und schließt jegliche Nachschusspflicht aus.

Elliot Wave Richtungen
Elliot Wave Richtungen

Was bedeutet beschränkte Nachschusspflicht?

Eine beschränkte Nachschusspflicht ist im CFD Trading nur mit Verlustbegrenzung möglich. Sie setzen bei einer Position den Stop-Loss auf 5 oder 10 Pips und können nicht mehr als den Wert pro Pips verlieren.

Diese beschränkte Nachschusspflicht wird aber nur durch eigenes Engagement im kurzzeitigen Handel möglich. Bei Positionen, die über Nacht oder das Wochenende offengehalten werden, lehnen die Broker jegliche Verantwortung für das Greifen der Verlustbegrenzung ab. Prinzipiell wird die Nachschusspflicht per Definition bestimmt. Bei einem Broker aus Euroland können Sie über die Margin hinaus im schlimmsten Fall die Gelder auf ihrem Handelskonto verlieren. Sie schießen also bereits nach, wenn die Initial Margin aufgebraucht ist.

Nicht jeder ist mit dem Verbot der Nachschusspflicht glücklich

Wie bereits besprochen, können Kleinanleger sich bei EU Brokern als professionelle Marktteilnehmer einstufen lassen, wenn zwei der drei genannten Bedingungen erfüllt werden. Aufgrund der hohen Hürden gelingt jedoch nur wenigen Bewerbern die Neueinstufung. Immer mehr Trader wechseln daher zu internationalen Brokern im Ausland und dies bringt die heimische CFD Industrie in Bedrängnis.

Durch eine objektive Aufklärung hinsichtlich der CFD Nachschusspflicht mitsamt sinnvollen Vorschlägen zur Abwendung hätte das ESMA Regelwerk womöglich dauerhaft verhindert werden können. Stattdessen werden neue Marktteilnehmer weiterhin zu langfristigen und risikoreichen Spekulationen angehalten, welche automatisch in die Nähe der Nachschusspflicht führen.

Dass der CFD Verband sich im Jahr 2019 gegen die Beseitigung der Nachschusspflicht ausgesprochen hat, resultierte lediglich in einem Zweiklassen-Schema mit unüberwindbaren Aufstiegs-Hürden. Wenn Sie als Durchschnitts-Trader mit wenig Kapital diszipliniert an einer Kurzzeit-Strategie festhalten können, täglich aktiv am Trading teilnehmen und auf Erfolg aus sind, kann Ihnen ein international regulierter Broker wie Markets.com helfen.

Mit einer Anmeldung auf der globalen Domain kommen Sie in den Genuss von Schutz vor negativen Konto-Salden und Versicherungsschutz für Ihre Einlagen. Sie traden mit bewährten und zuverlässigen Plattformen, können unter einem riesigen Angebot an CFDs mit niedrigen Spreads wählen und auch als Einsteiger attraktive Hebel nutzen.

Merke!

Sie können bei Markets.com nie mehr als das deponierte Geld verlieren. Wie sich selbst diese Verluste auf ein Minimum begrenzen lassen, haben wir oben dargestellt. Nicht zuletzt bietet Ihnen der international agierende Broker seinen hervorragenden Kundendienst in deutscher Sprache an. Positiv zu bewerten ist zudem das umfangreiche Angebot an weiterbildenden Möglichkeiten.

(Risikohinweis: 70,37% der privaten Konten verlieren)

Fazit

Die CFD Nachschusspflicht kann ein Problem für unerfahrene Anfänger werden. Erfahrene Akteure minimieren die Gefahr jedoch mühelos, indem sie aktiv bei den richtigen Brokern traden und sinnvolle Strategien anwenden. 

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