Top 3 Optionen Broker

#3 Beste Broker für den Optionshandel

Das Angebot an Optionen ist riesig, zugleich wächst die Anzahl an Options-Tradern. Als Absicherung für Aktien ist die Anlageklasse ein beliebtes Mittel, um Schwankungen an den Börsen zu begegnen und diese gewinnbringend für die eigenen Trades einzusetzen. Einheitliche Richtlinien, der Wegfall des Emittentenrisikos sowie eine faire Preisbildung sind Gründe für den aktuellen Hype des Optionshandels. In diesem Beitrag werden die Top 3 Broker für den Optionshandel miteinander anhand wichtiger Kriterien für Optionshändler verglichen und gegenübergestellt. Darüber hinaus erhalten Sie Tipps, wie Sie das eigene Trading auf das nächste Level befördern.

Trading mit Optionen Brokerwahl
Bevor Optionen gehandelt werden können, müssen sich Anleger für einen vertrauenswürdigen Optionsbroker entscheiden.

Vergleich der besten Broker für den Optionshandel

Die Wahl eines attraktiven Online Brokers ist ausschlaggebend für den Erfolg der Anlagen. Optionen handeln, können Sie bei vielen Brokern. Nur wenige stellen jedoch die Finanzinstrumente zu günstigen Konditionen bereit und ermöglichen Ihnen so, noch höhere Renditen zu erwirtschaften. Ein Optionen Depot zu erstellen, ist somit eine Investitionsentscheidung.

Die Online Broker IG Markets, Plus500 und CapTrader bieten in jedem Fall ein Angebot an, welches sich als perfekte Plattform für zukünftige Investitionen lohnt. Um Privatanlegern die Entscheidung für oder gegen einen Broker zu erleichtern, werden Vor- und Nachteile eines jeden Brokers in diesem Beitrag gegenübergestellt.

Broker Auswahl

Auswahlkriterien für den Optionshandel

Entscheiden Sie sich für einen Optionen Broker, sollten Sie dies anhand von Kriterien machen. Wie bereits erwähnt, sind günstige Konditionen ein wichtiges Kriterium, um den maximal möglichen Gewinn aus den Invests herauszuziehen. Faire Konditionen reichen jedoch nicht aus. Sollten Sie an einen unseriösen Broker gelangen, nützen auch faire Konditionen nichts, denn das Geld wird meist nicht ausgezahlt. Achten Sie also darauf, lizenzierte Broker zu wählen und lassen Sie sich nicht von Lockangeboten in die Falle ziehen. Auch der Service eines Brokers muss stimmen. Dazu zählt der Kundensupport sowie Weiterbildungsmöglichkeiten. Wer Optionen handeln möchten, sollte über ausreichend Know How in diesem Bereich verfügen. Zu den Basics zählen die Risikosensitivitätskennzahlen. Ein seriöser Broker liefert Basiswissen, das den Handel unterstützt.

Weiterhin sollte ein Broker für den Optionshandel ausreichend Assets zum Handel zur Verfügung stellen, um eine Diversifikation des eigenen Portfolios zu gewährleisten. Das ist ein wichtiger Punkt, um Risiken im Trading zu vermeiden. Zum Risikomanagement zählt auch das Setzen von Orderzusätzen wie einem Stop Loss oder Take Profit. Das Depot sollte entsprechend mit einer guten Handelsplattform verknüpft sein, welche ausreichend Tools liefert, um den Optionshandel analysieren, automatisieren, aber auch absichern zu können.

Im Folgenden werden die drei Optionen Broker IG Markets, Plus500 und CapTrader anhand der vorgestellten Kriterien miteinander verglichen.


#1 IG Markets

Der Online Broker IG Markets hat sich auf den Handel von CFDs und Optionen und somit kurzfristigen Handelsanlagen spezialisiert. Mit über 17.000 Märkten stehen Privatanlegern sowie professionellen Tradern die Türen zu den Börsenplätzen der Welt offen. Im Zuge des Rebrandings von IG wurden die Unternehmen IG Markets und IG Index mittlerweile zu dem Wording „IG“ zusammengefasst. In den folgenden Ausführungen wird der Broker daher mit IG abgekürzt.

Sicherheit & Regulierung

Der Broker wurde bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem im Jahr 2020 als „Beste Trading App“. Seriös ist der Anbieter obendrein. Mit Sitz im Vereinigten Königreich ist IG bei der britischen FCA, kurz für Financial Conduct Authority, unter der Registrierungsnummer 195355 gelistet. Für Anleger bedeutet dies, dass der Broker der Überwachung und den Kontrollen einer behördlichen Aufsichtsinstanz unterliegt. Doch auch so unternimmt der Broker viel, um Kunden zu schützen. Unter anderem sind die Einlagen im Falle einer Insolvenz bis zu einer Höchstgrenze von 100.000 Euro gesichert. Das entspricht der gesetzlichen Regelung für den Einlagenschutz, der in Europa gilt.

Verfügbare Assets

Mit über 17.000 Märkten haben Sie eine große Auswahl bei diesem Optionen Broker. Jedoch beziehen sich die Märkte nicht nur auf Möglichkeiten, die für den Optionshandel infrage kommen. Doch auch hier ist die Auswahl der Assets groß. Ein diversifiziertes Portfolio ist bereits im Typus der Assets möglich. Unter anderem bietet IG nämlich den Handel mit Vanilla Optionen als auch mit Barriers an.

  • Vanilla Optionen sind klassische Optionen, mit welchen Trader das Recht erwerben, einen Vermögenswert zu einem bestimmten Preis zu kaufen und zu verkaufen. Den Vermögenswert selbst erhält man nie. Der Vorteil der Vanilla Optionen ist vor allem der flexible Hebel. Durch die Möglichkeit, den Strike Preis selbst zu bestimmen sowie die zugrundeliegende Prämie, kann der Hebel maximiert werden. Vor allem aber kann er so gesteuert werden – ein wichtiger Faktor für das eigene Risikomanagement. Darüber hinaus können Vanilla Optionen helfen, wenn Seitswärtsbewegungen im Markt stattfinden.
  • Barriers sind hingegen Optionen, die sich analog zu einem zugrunde liegenden Markkurs bewegen. Dies bietet den großen Vorteil, dass das Risiko begrenzt wird. Doch Vorsicht vor dem Knock-Out! Die Positionen schließen automatisch, wenn diese Schwelle erreicht wird.

Verfügbare Märkte

Während Sie Barriers auf Forex (14 Märkte), Indizes (11 Märkte), Aktien (89 Märkte) und Rohstoffe (4 Märkte) handeln können, stehen Ihnen für Vanilla Optionen die Anlageklassen Forex (50Märkte), Indizes (40 Märkte) und Rohstoffe (11 Märkte) offen.

Handelsplattform

Die mehrfach ausgezeichnete Handelsplattform IG überzeugt mit einem breiten Angebot an:

  • Handelstickets
  • Charts
  • Nachrichten & Analysen
  • IG Lives
  • Alarmen & Signalen

sowie individuell einstellbaren Eigenschaften. Alternativ können sich Trader bei IG auch dafür entscheiden, bei den Anbietern MT4 und ProRealTime den Handel durchzuführen und die Handelsplattformen zu nutzen. Eine mobile Verfügbarkeit der Handelsplattform wird durch die gleichnamige App IG zudem gewährleistet. Sowohl für Android als auch iOS Betriebssysteme ist diese verfügbar.

Für den Optionhandel empfiehlt sich die IG Handelsplattform. Diese enthält alle Funktionen, die für den Handel mit Optionen benötigt werden. Sollten Sie sich erst von der Handelsplattform und dem Broker überzeugen wollen, ist die Eröffnung eines kostenfreien Demokontos zu empfehlen. In diesem können Sie virtuell das Optionstrading unter Realbedingungen bei IG testen.

Konditionen & Service

Die Kostenstrukturen bei IG sind fair gestaltet. Den größte Kostenfaktor für Options Trader stellen die Spreads dar. Diese unterscheiden sich zwischen Vanilla Optionen und Barriers. Kommen wir zunächst zu den Gebühren der Barriers:

  • Deutschland 40: Mindestspread ab 0,8
  • FTSE 100: Mindestspread ab 0,8
  • Wall Street: Mindestspread ab 1,4
  • Australien 20: Mindestspread ab 0,8

Bei dem Spread der Vanilla Optionen ist zwischen täglichen, wöchentlichen sowie monatlichen bzw. vierteljährlichen Optionshandelszeiträumen zu unterscheiden. So ist die Spread-Spanne sehr weit. Der durchschnittliche Spread liegt je nach Zeitraum und Anlageklasse zwischen 0,5 und 16.

Neben Spreads können bei IG auch Übernachtfinanzierungskosten, auch Rollover Kosten genannt, anfallen sowie Kosten bei Kreditkartenzahlungen. Bei Fragen rund um die Gebührenstrukturen oder andere offenstehende Positionen kann der Kundenservice kontaktiert werden. Neben der bestehenden Möglichkeit können Trader zudem das Help Center auf der Webseite nutzen und dort Antworten auf ihre Fragen suchen. Zudem stellt der Broker ein breites Weiterbildungsangebot in Form einer Akademie bereit. Hier können Trader mehr über den Handel mit Optionen lernen und verpassen keine wichtigen News mehr.


#2 Plus500

Der Online Broker Plus500 hat sich auf den Handel von CFDs spezialisiert, bietet unter anderem jedoch auch den Optionshandel an. Mit über 430.000 Aktivkunden sowie einem Handelswert von über 1500 Milliarden Dollar zählt Plus500 zu den Big Playern unter den Online Brokern. Im Folgenden schauen wir uns genauer an, wie stark der Broker im Options Trading überzeugt.

Sicherheit & Regulierung

Zunächst sollte jedoch überprüft werden, ob sich Plus500 auch als seriöser Broker entpuppt. Tatsächlich können Anleger bei Plus500 sicher sein, dass es sich um einen seriösen und vertrauenswürdigen Broker handelt. Mit Sitz in Zypern wird der israelische Broker von der zyprischen CySEC reguliert und besitzt die Regulierungsnummer 250/14. Die CySEC ist eine bekannte Finanzaufsichtsbehörde, die verschiedenste Online Broker überwacht. Für die Vertrauenwürdigkeit des Brokers spricht zudem, dass Kundengelder in getrennt geführten Bankkonten aufbewahrt werden und die Trading Verbindung stets SSL-verschlüsselt ist.

Verfügbare Assets

Für den Optionshandel stehen bei Plus500 über 400 Märkte offen, die sich in Anlageklassen Aktien, Forex, Rohstoffe sowie Indizes aufteilen. Darüber hinaus können auch Optionen auf CFDs abgeschlossen werden. Was ist der Unterschied? CFD Optionen können gehebelt werden. Für den Handel stellt Plus500 einen Hebel von 1:5 bereit. Darüber hinaus erhalten Trader beim Handel von Optionen auf CFDs Risikomanagement-Tools wie Take Profits oder Stop Loss an die Hand. Bei herkömmlichen Optionen ist das Verlustrisiko aufgrund der fehlenden Absicherung deutlich höher. Grundsätzlich unterscheidet den Handel von traditionellen Optionen zum Optionen CFD Trading nur die Risikoverschiebung, die durch Erweiterung der Tools sowie der Möglichkeit der Ausnutzung des Leverage Effekts resultiert.

Handelsplattform

Für den Handel der Optionen steht die Handelsplattform Plus500 zur Auswahl. Diese kann kostenfrei als Demokonto ausprobirt werden. Neben einer Web-Variante kann die Handelsplattform auch als App Anwendung finden. Die Handelsplattform ist intuitiv bedienbar, verfügt über die klassichen Tools, überzeugt jedoch mit keinerlei Vorteilen gegenüber anderen Handelsplattformen. Sie ist konkurrenzfähig, kann sich jedoch auch nicht von anderen Angeboten abheben.

Konditionen & Service

Auch die Konditionen von Plus500 können als konkurrenzfähig betrachtet werden. Der Broker wirbt unter anderem damit, dass er 0% Kommissionen erhebt. Dies gilt für:

  • Einzahlungen
  • Echtzeit Devisenkurse
  • Dynamische Diagramme und Grafiken
  • Live Preisnotierungen auf Aktien CFDs
  • Öffnen und Schließen von Trades
  • Rollover Positionen

Dies führt bereits zu konkurrenzfähigen und attraktiven Bedingungen für Optionstrader. Aber wie sieht es mit den Spreads aus? Diese sind wirklich eng bei Plus500. Eine pauschale Antwort kann hier jedoch nicht gegeben werden, da diese von Instrument zu Instrument unterschiedlich hoch ausfallen. Gebühren gibt es natürlich dennoch bei Plus500. Hier einmal die wichtigsten Gebühren im Überblick:

  • Gebühren für Währungsumrechnungen
  • Setzen von Stopp Orders kosten Geld
  • Inaktivitätsgebühren bei Inaktivität von mindestens 3 Monaten i.H.v 10 US-Dollar.
  • Etwaige Kosten bei Auszahlungen

Gut aufgehoben fühlen, können sich Trader bei diesem Broker zudem aufgrund des 24/7 verfügbaren Kundenservices, der via Live Chat immer zu erreichen ist. Auch die Weiterbildungsangebote können als ausreichend bewertet werden. Unter anderem bietet der Broker Tools für das Risikomanagement an, stellt einen Wirtschaftskalender bereit und erklärt wichtigste Fragen in einem eBook. Dauerhafte Informationsmöglichkeiten bietet der Broker jedoch nicht an.

Mein Tipp: Handeln Sie CFD Optionen zu günstigen Konditionen bei Plus500

  • Nutzerfreundliche Handelsplattform
  • Über 2.000 verschiedene Märkte
  • CFD-Optionen mit Hebel bis zu 1:5
  • Nur 100€ Mindesteinzahlung (PayPal, Kreditkarten & mehr)
  • Kostenloses Übungskonto!
  • Erweitertes Risikomanagement mit garantierten Stops
  • Deutscher Service 24/7 & hohe Sicherheit
  • Hedgen Sie Ihr Portfolio mit CFD Optionen
  • Meine Bewertung: 5 out of 5 stars (5 / 5)
Plus500 Handelsplattform für den Desktopcomputer

(72% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld.)


#3 CapTrader

Ein weltweiter Handel an den wichtigsten Börsenplätzen ist mit der Wahl des Brokers CapTrader gewährleistet. Insgesamt können Anleger bei CapTrader an über 135 Börsen handeln. Dieser Broker empfiehlt sich vor allem für Trader, die noch viel lernen möchten. Ein umfassendes Angebot an Webinaren und Trainings macht CapTrader zur Anlaufstelle Nummer Eins für Beginner im Trading.

Sicherheit & Regulierung

CapTrader wird durch die deutsche BaFin beaufsichtigt und reguliert. Darüber hinaus setzt sich der deutsche Broker für die Sicherheit der Anleger ein, indem eine Zusatzversicherung in Kooperation mit Interactive Brokers abgeschlossen wurde. Das erhöht den Schutz der eigenen Anlagen. Ausgezeichnet wurde der Broker in der Vergangenheit unter anderem vom Handelsblatt im Jahr 2019 als Top Online Broker. Als eine der renommiertesten Wirtschaftszeitschriften Deutschlands ist eine solche Auszeichnung bereits ein gutes Zeichen für die Seriosität des Brokers.

Verfügbare Assets

Insgesamt bietet CapTrader Zugriff auf über 1,2 Millionen Wertpapieren. Davon können natürlich auch Optionshändler profitieren. So können Optionen auf Aktien, Indizes, Futures und Währungen gehandelt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, Optionsscheine zu handeln. Aber Moment: Was ist der Unterschied zwischen Optionen und Optionsscheinen?

Während Optionen an einer Terminbörse gehandelt werden, erfolgt beim Handel von Optionsscheinen der OTC-Handel, die Kurzform von Over the Counter. Das bedeutet, dass beim Trading mit Optionsscheinen im Gegensatz zum Handel mit Optionen ein Emittentenrisiko besteht. Ein weiterer Unterschied zwischen Optionen und Optionsscheinen ist das Ziel der Anlage. Während Optionen dazu gedacht sind, Aktien abzusichern, ist der Handel mit Optionsscheinen rein spekulativ. Anleger verfolgen hier das ausschließliche Ziel, Gewinne zu erzielen.

Zusammengefasst

Optionsscheine haben somit nichts mit dem Optionshandel zutun, könnten für Options Trader aber dennoch eine interessante Anlagemöglichkeit darstellen, um das Portfolio auch durch Erweiterung der Anlageklassen zu diversifizieren.

Handelsplattform

Anleger können bei CapTrader zwischen zwei Handelsplattformen wählen. Die Standard Handelsplattform für den Handel ist die Trader Workstsation, kurz ETF. Alternativ kann auch ein Konto bei AgenaTrader eröffnet werden. Mobiles Trading via App ist natürlich mit beiden Varianten möglich. Für den Optionshandel ist die Nutzung der TWS besser. Noch besser ist jedoch der OptionTrader, der speziell für den Handel von Optionen innerhalb der Trader Workstation als Tool offeriert wird. Unter anderem können die Optionsgriechen – also Sensitivitätskennzahlen – abgerufen werden. Weiterhin bietet der OptionTrader für den Optionshandel folgende Vorteile:

  • Schnelle Ordereingabe
  • Fair Value Berechnung der Optionskontrakte
  • Implizierte Volatilitätsanzeige
  • Signale
  • Optionsanalysen
  • IB Risk Navigator

Konditionen & Service

Die Preise und Konditionen beim Online Broker CapTrader sind etwas höher als bei den Konkurrenzanbietern, können jedoch immer noch als fair gewertet werden. Der Optionshandel kann ab 2 Euro erfolgen. Für die Änderung eines Limits würden bei der Eurex weitere 0,25 Transaktionsgebühren fällig, während bei einer Order über die TWS keine weiteren Gebühren auftreten. Die Preise verstehen sich jedoch inklusive Börsengebühren und sind so wieder konkurrenzfähig. Für die Depotführung fallen keine Kosten an.

Bei Fragen rund um den Broker können Anleger mit einem Chat Bot Kontakt aufnehmen oder über die kostenlose, deutschsprachige Hotline Kontakt mit dem deutschen Kundenservice aufnehmen. Dieser Broker bietet definitiv den Standortvorteil. Gerade Beginner im Trading fühlen sich bei einem ortsansässigen Broker meist wohler.

Für Beginner bietet der Broker auch eine sehr große Auswahl an Weiterbildungsmöglichkeiten. Videos, Erklärinhalte zur TWS sowie ein eigens geführter Trading Blog informieren über den Börsenhandel. Darüber hinaus bietet CapTrader auch immer wieder Webinare an, die dabei helfen, Wissen aufzufrischen oder sich in den Handelsplattformen zurechtzufinden.


Was sind Optionen?

Bei Optionen handelt es sich um komplexe Finanzinstrumente. Aus diesem Grund müssen Trader bei den meisten Brokern auch zunächst einen kleinen Test absolvieren, um das Finanzinstrument für eigene Trades freischalten zu können. In den folgenden Ausführungen erhalten Sie wissenswerte Informationen, die Ihnen den Test erleichtern und Ihnen ein grundlegendes Verständnis für den Optionshandel verschaffen.

Mit dem Kauf einer Option erwirbt ein Trader das Recht, einen Vermögenswert zu einem bestimmten Basiswert zu einem festgelegten Zeitpunkt zu erwerben. Ein tatsächlicher Besitz des Vermögenswert liegt nicht vor. Ähnlich wie bei einem CFD wird nur auf den Verlauf der Kurse eines Vermögenswertes gesetzt. Optionen können für Finanzinstrumente wie Futures, Forex, CFDs, ETF, Rohstoffe, Indizes und Aktien genutzt werden.

Was sind Mini Optionen?

Beim Kauf einer Option wird zudem immer eine Optionsprämie fällig, die an den Optionsverkäufer gezahlt wird. Diese setzt sich stets aus dem inneren Wert einer Option und dem Zeitwert der Option zusammen. Der innere Wert der Option setzt sich aus der Differenz zwischen dem Echtzeitkurs des Basiswerts sowie dem Basispreis zusammen. Dieser Wert wird dann mit dem Optionsverhältnis multipliziert. Der Zeitwert einer Option ist hingegen die Differenz zwischen Kurs und innerem Wert der Option und könnte am Fälligkeitstag der Option auf null fallen. Negativ wird der Zeitwert jedoch nie.

Wie funktioniert der Optionshandel? Arten des Handels im Überblick

Optionen zählen zu den Termingeschäften und haben somit immer einen Verfallstermin. Beim Handel von Optionen setzen Anleger immer auf Call- oder Put-Optionen. Während Trader bei einer Call Option auf steigende Kurse setzen, gehen sie bei einer Put Option davon aus, dass die Kurse zukünftig fallen werden. Bei einer Call Option gewinnt die Kaufoption somit immer dann an Wert, wenn der Kurs steigt. Gegenteilig verhält sich der Handel bei einer Put Option. Hier steigt der Wert, wen der Kurs fällt.

Call-Option

Um Gewinne im Optionshandel zu maximieren, können sich Trader der Hebelwirkung bedienen. So können Optionen mit einem Hebel von beispielsweise 1:5 ausgestattet werden. Die Nutzung des Hebels ist extrem risikoreich, kann im Bestfall jedoch für exponentiell hohe Gewinne in kürzester Zeit führen. Der Hebel gibt immer die prozentuale Veränderung des Optionspreises an, im Fall, dass sich der Basiswert um 1 Prozentpunkte verändert. Im Optionshandel wird der Hebel auch als Strike bezeichnet.

Put-Optionen

Aber was passiert beim Optionshandel, wenn falsch spekuliert wird? In diesem Fall könnten Trader mit einem Totalverlust in der Höhe des Einsatzes herausgehen. Eigene Trades können jedoch mit Orderzusätzen kostenpflichtig abgesichert werden, um ein solches Worst-Case-Szenario zu vermeiden.

Chancen und Risiken des Optionshandels

Der Optionshandel bietet eine Vielzahl von Chancen für erfahrene und risikoaffine Anleger. Unter anderem ist für den Optionshandel nur ein geringer Kapitaleinsatz notwendig. Dank der Hebelwirkung kann ein geringer Kapitaleinsatz zu einer großen Menge an bewegten Kapital führen. Dies liegt am sogenannten Leverage-Effekt. Dieser ermöglicht, dass der eigene Kapitaleinsatz bei einer richtigen Schätzung der Kurse exponentiell maximiert wird. Bei einem Hebel von 1:5 würde sich das eingesetzte Kapital beispielsweise verfünffachen.

Zudem sollten sich Anleger immer bewusst sein, dass mit einer Option ein Recht und keine Pflicht erworben wird. Dies bedeutet, dass Trader letztlich die erworbene Option überhaupt nicht ausüben müssen. Für die eigene Risikoabsicherung ist dies ein wichtiger Punkt.

Handeln Sie amerikanische und europäische Optionen auf Plus500

Zusammengefasst sind dies die Vorteile von Optionen:

  • Kein Emittentenrisiko
  • Handel mit geringem Kapitaleinsatz möglich
  • Handel muss nicht nur in Aufwärtstrends stattfinden
  • Mehrere Anlageklassen stehen zum Handel zur Verfügung
  • Hebeleffekt kann Gewinne maximieren
  • Optionen auszüben, stellt keine Pflicht dar

Natürlich bietet der Handel mit Optionen auch Risiken. Handelsstrategien, die den Handel von Optionen inkludieren, gelten als extrem spekulativ und risikoreich. Dies ist nicht nur auf den Hebel, sondern auch die Kurzfristigkeit der Anlage zurückzuführen. Optionsstrategien zielen schließlich darauf ab, durch schnelle Kursbewegungen maximale Gewinne zu erzielen und nicht wirklich in Finanzprodukte zu investieren. Das Risiko ist entsprechend hoch. Geht die eigene Prognose nach hinten los, können Totalverluste in der Höhe des Einsatzes eintreten. Diese können jedoch mit einem richtigen Risikomanagement abgepuffert, jedoch nicht ausgeschlossen, werden.

Fazit: Optionen mit den besten Konditionen handeln

Der Handel mit Optionen ist ein spannendes Feld. Insbesondere Daytrader, Spekulanten und Anleger, die mit geringen Kapitaleinsätzen ein höheres Risiko eingehen möchten, können vom Optionshandel profitieren. Der Handel bietet sich zudem für die Marktphasen an, in welchen Seitwärts- und Abwärtsbewegungen das Credo sind. So können Gewinne trotz fallender Kurse erzielt werden. Mit der Wahl eines seriösen Online Brokers können Sie Ihr Optionen Depot bei einem Optionen Broker gewinnbringend aufsetzen. Die Broker IG, Plus500 und CapTrader sind eine gute Wahl hierfür. Probieren Sie doch noch heute den Handel mit Optionen durch den Abschluss eines kosten- und risikofreien Demokontos bei einem Online Broker Ihrer Wahl aus.

(72% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld.)

H

Häufige Fragen und Antworten:

Was ist ein Margin Konto?

Ein Margin Konto erlaubt es Tradern mit Geld zu handeln, dass ihnen nicht gehört. Möchten Sie eine Option handeln, haben aber zurzeit keinen ausreichend hohen Finanzrahmen im Depot, würde der Broker bei Eröffnung eines Margin Kontos Ihnen den Betrag leihen.

Was sind CFD Optionen?

Optionen können auch in Form von CFDs gehandelt werden. In diesem Fall beschränkt sich das Risiko beim Handel auf die Prämie. Es wird weiterhin auf Call- und Put Optionen und somit steigende und fallende Kurse gesetzt.

Wie berechnet sich der Spread bei Optionen?

Der Spread bei Optionen ergibt sich aus der Differenz zwischen Geld- und Briefkurs. Teilweise bieten Broker jedoch auch fixe Spreads für verschiedene Anlagen an.

Erhalte ich beim Optionshandel einen Vermögenswert?

Nein, mit einer Option erhalten Sie niemals einen realen Vermögenswert. Vielmehr erhalten Sie das Recht, jedoch nicht die Pflicht, eine Option auszuüben.

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