Optionen-Konten

3 besten Konten für Optionen im Vergleich

Bevor sich Anleger für ein Live Konto entscheiden, sollten sie sich zunächst darüber informieren, ob der präferierte Broker auch zum eigenen Anlageverhalten passt. Ein Blick auf die Anlageklassen gibt erste Auskünfte, reicht in der Weitsicht jedoch nicht aus. Wer erfolgreich handeln möchte, benötigt auch die passende Infrastruktur des Brokers und die geht weit über die Anlageklassen hinaus. Anleger, die in Optionen investieren, benötigen entsprechend andere Tools als Krypto Trader.

Worauf müssen Options Trader also bei der Auswahl eines Optionskontos achten? Basierend auf meinen Erfahrungen vergleiche ich in diesem Beitrag drei Konten von führenden Brokern im Hinblick auf den Optionshandel. 

Broker:
Bewertung:
Regulierung:
Vorteile:
Konto:
1. Plus500
Plus500 Logo
FCA, CySEC, AFSL/ASIC
# Optionen mit Hebel 1:5
# Verbessertes Risikomanagement
# PayPal
# Support 24/7
# Einfache Plattform
# Niedrige Mindesteinzahlung
Livekonto ab 100€ (72% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld.)
2. Captrader
BaFin
# Deutsche Niederlassung
# Professionelle Plattform
# Persönlicher Support
# Hohe Mindesteinzahlung
Livekonto ab 2.000€ (Risikohinweis: Ihr Kapital kann gefährdet sein)
3. Interactive Brokers
Über 10+
# 10.000 Märkte+
# Größter Broker
# Einfache Plattform
# Hohe Sicherheit
# Sehr hohe Mindesteinzahlung
Livekonto ab 10.000€ (Risikohinweis: Ihr Kapital ist gefährdet)

Optionen handeln: Was ist das? 

Bevor Sie sich bei einem Broker für den Handel von Optionen registrieren, sollten Sie zunächst wissen, um welches Finanzinstrument es sich handelt. Beim Optionshandel traden Sie mit Finanzderivaten. Das bedeutet letztlich nur, dass Sie das Recht erwerben einen Vermögenswert innerhalb eines festgelegten Zeitraums zum Ausübungsdatum kaufen bzw. verkaufen können. 

Beim Optionshandel wird stets zwischen Call und Put Optionen unterschieden. Während eine Call Optionen Ihnen erlaubt, eine Aktie zu einem bestimmten Preis zu kaufen, ermöglicht Ihnen eine Call Option das Gegenteil: den Verkauf. Grundsätzlich handeln Sie beim Optionshandel somit mit Aktien, Sie erhalten jedoch keine Unternehmensanteile, sondern handeln mit Kontrakten. Der Optionshandel wird entsprechend durch das Kauf- und Verkaufsverhalten des einzelnen Anlegers gesteuert. Dies macht Optionen zu einem sehr aktiven Finanzinstrument, dass keinem Buy-and-Hold Ansatz entspricht. So gelten Optionen, unter anderem aufgrund ihrer Kurzfristigkeit, als spekulative und risikoreiche Positionen. Sie bieten gleichzeitig aber viele Vorteile für den Handel. So gilt der Optionshandel als kostengünstig, da eine Option auf Aktien günstiger als der Aktienkauf selbst ist. Darüber hinaus kann die Margin dazu führen, dass Sie noch mehr Profit beim Optionshandel machen. 

Dem Risiko des Optionshandels sollten sich vor allem Beginner im Trading bewusst sein, bevor sie ein passendes Konto bei einem führenden Broker führen. Entscheiden Sie sich jedoch bewusst für den Handel, können Sie diesen auch strategisch und gewinnbringend ausbauen. 

Merke!

Optionen sind eine kostengünstige Anlageklasse, die jedoch einem hohen Risiko untersteht. Wer mit Optionen handelt, kann schneller agieren, jedoch auch schneller verlieren. 

Welche Kriterien sollte ein Optionen Konto erfüllen? 

Um Optionen strategisch bei einem Broker zu handeln, sollten bestimmte Rahmenbedingungen geschaffen werden. Zunächst benötigen Sie das passende Equipment. Dieses finden Sie in der Handelsplattform des Brokers. Diese sollte für den Optionshandel bestenfalls Marktdaten und News in Echtzeit liefern, um die Basis für fundamentale Analysen zu liefern. Darüber hinaus sollte der Broker umfassende Möglichkeiten für das Charting anbieten und das auch in den Standard Accounts. Zuletzt ist eine Backtesting Software immer eine gute Wahl, um Analysen beim Optionenhandel vornehmen zu können. 

Ein Optionen Konto sollte jedoch auch über wettbewerbsfähige und faire Handelsbedingungen verfügen. Hierbei ist beim Optionshandel vor allem ein Blick auf die Margin zu werfen. Zum einen sollte der Margin Handel bestenfalls transparent vom Broker kleinschrittig aufgelistet werden und zum anderen sollten auch die Transfergebühren sowie Ordergebühren minimiert sein. Bestenfalls werden auch keine Gebühren für Ein- und Auszahlungen erhoben.

Zuletzt – und das ist vielleicht der wichtigste Punkt – sollte der gewählte Optionen Broker seriös sein. Das bedeutet, dass der Broker über eine aktuelle Regulierung in Form einer Lizenz verfügen sollte, die noch in dem aktuellen Jahr ausgestellt wurde. Darüber hinaus leisten auch viele Broker noch weitere Sicherheitsmaßnahmen, um die Anleger zu schützen. Neben einer sicheren Internetverbindung und der Einlagensicherung ist für Options Trader auch der Schutz vor einem Negativsaldo essenziell. Optionen sind höchst spekulative Anlageklassen. Wenn Sie diese als CFDs handeln, können Sie sogar von einer multiplikativen Hebelwirkung Gebrauch machen. Wer da nicht vor einem Negativsaldo geschützt ist, könnte mehr Geld verlieren, als eingesetzt wurde. Um dies zu vermeiden, schützen seriöse Broker die Anleger, indem Sie klar sagen, dass kein Negativsaldo erreicht werden kann. Bei 0,00 Finanzrahmen ist Schluss.

Optionen als CFDs handeln: Was sind Unterschiede? 

Der Optionshandel unterscheidet sich stark von Anlage zu Anlage. Der klassische Handel mit Optionen wurde bereits oben vorgestellt. Optionen können jedoch auch als Optionsscheine, oder noch beliebter, als CFDs gehandelt werden. Handeln Sie Optionen als CFDs so spekulieren Sie auf das Steigen und Fallen der Kurse und können das Trading noch kurzfristiger und noch risikoreicher ausrichten. Was bedeutet das konkret? Der Optionshandel kann durch eine Leverage einen extra Schub erhalten. Durch die Hebelwirkung können Sie eingesetztes Kapital vervielfachen. Die multiplikative Wirkung wird auch als Hebel bezeichnet, der vom Trader variabel gesetzt wird und vom Broker nach oben hin gedeckelt ist. Eine solche Hebelwirkung bietet vor allem für spekulative Trader den großen Vorteil, dass mit geringem Kapitaleinsatz hohe Gewinne erzielt werden können. 

Merke!

Sowohl für den klassischen als auch für den CFD Optionshandel gilt es zu beachten, dass es nicht nur Optionen als Aktien gibt. Ebenfalls können Optionen in den Anlageklassen Indizes sowie Währungen Anwendung finden.

Optionen Konten im Test: Welcher Broker ist der geeignetste?

Anleger, die gerne Optionen handeln möchten, benötigen ein passendes Konto bei einem Broker. In diesem Test möchte ich verschiedene Online Broker miteinander vergleichen, die sich grundsätzlich für den Optionshandel eignen. Die Broker unterscheiden sich im Handelsangebot, der Anforderungen an das Trading, der Handelsplattform sowie den Support- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Unter Betrachtung all dieser Aspekte vergleiche ich die Broker Plus500, CapTrader und Interactive Brokers im Folgenden miteinander. Vorab möchte ich erwähnen, dass alle Broker empfehlenswert und renommiert sind. Jeder Trader muss aber am Ende selbst entscheiden, welcher Broker zu ihm passt. So können auch die Erfahrungen mit einem Broker von Trader zu Trader extrem unterschiedlich ausfallen. Betrachten wir aber nun die drei Broker unter objektiven Kriterien. 


1. Plus500

Der Broker Plus500 hat sich auf den CFD Handel spezialisiert und bietet für den Handel auch Optionen an, die als CFDs handelbar sind. Der Broker ist über die zyprische CySEC reguliert und verfügt über insgesamt 2000 Instrumenten, wobei ein großer Teil auf den Handel von Optionen entfällt. Optionen handeln Sie auf Wunsch bei Plus500 mit einem Leverage von 1:5. Das bedeutet, dass Sie mit einem Einsatz von 200 Euro 1000 Euro Kapital erhalten könnten. 

Generell empfehle ich den Broker Plus500 für den Optionshandel für Anfänger sehr. Das Einrichten eines Kontos ist kinderleicht und der Broker erhebt keine versteckten Kosten. Von einem Demokonto mit unbegrenzter Laufzeit profitieren Sie ebenfalls und können so auch nach der Anmeldung bequem zwischen Live und Demo Modus switchen.

Die Vorteile von Plus500 im Überblick:

  • Innovative Handelsplattform
  • Unbegrenzter Demo Account 
  • Leverage von 1:5
  • Über 2000 Instrumente zur Auswahl 
  • Live Support in der Handelsplattform verfügbar

Handelsangebot im Check

Das Handelangebot von Plus500 ist vollständig auf den CFD Handel beschränkt. Neben Optionen ist es ebenfalls möglich, Kryptos, Indizes, Devisen, Rohstoffe, ETFs und Aktien als CFDs zu handeln. Für den Optionshandel steht Tradern ein Hebel von 1:5 zur Verfügung. Die Optionen liegen als Aktien vor. Das bedeutet, dass Sie unter anderem Optionen in Form von Calls oder Puts auf Unternehmen wie Tesla, Apple, Twitter, Netflix oder anderen A-Playern setzen können.

Mindesteinlagen und Voraussetzungen für den Handel

Für den Handel bei Plus500 müssen Sie keine Mindesteinlage tätigen. Stattdessen können Sie sogar, bei Eröffnung eines Demokontos, direkt aus dem Demokonto heraus das Live Konto eröffnen. Alternativ können Sie aber auch direkt auf die Webseite des Brokers gehen und dort die Registrierung durchführen. Eine Registrierungsmaske wartet auf Sie. Im ersten Schritt müssen Sie nichts weiter tun, als eine E-Mail und ein Passwort anzugeben. Zunächst unterscheidet sich die Anmeldung für ein Live Konto nicht von der Anmeldung für ein Demokonto. Die Voraussetzung für die Anmeldung ist, dass Sie mindestens 18 Jahre alt sind.

Im folgenden Verlauf der Anmeldung bei Plus500 müssen Sie die notwendigen Ausweismittel bereitstellen, um Ihre Identität im Zertifizierungsverfahren zu bestätigen. Dazu zählen:

  • Vor- und Nachname
  • Adresse + Wohnnachweis 
  • Steuernummer 
  • Bankdaten für Ein- und Auszahlungen sowie Legitimation des Kontos 
  • Identifizierungsnachweise (Personalausweis, Reisepass oder Führerschein) 

Die Anmeldung bei Plus500 folgt somit dem Standardweg und entspricht den Schutzmaßnahmen, die für den Handel im Internet wichtig sind. 

(72% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.)

Handelsplattform

Die Handelsplattform von Plus500 ist mit wenigen Tools relativ überschaubar, dafür aber sehr einfach zu bedienen. Zu Beginn des Tradings erhalten Sie von Plus500 eine kleine, computergestützte Einweisung in die Handelsplattform. Dort durchlaufen Sie alle Schritte, die Sie von der Auswahl eines Finanzinstrumentes bis zur Schließung der Position durchlaufen müssen. Die kleine Anleitung dauert nur wenige Sekunden, wenn Sie diese durchklicken. Das zeigt auch, wie minimalistisch die Handelsplattform aufgebaut ist. Neben der Tätigung von Orders können Sie in der Handelsplattform noch Watchlisten erstellen, einen Wirtschaftskalender betrachten und natürlich die Plattform nach passenden Finanzinstrumenten durchsuchen. Vielmehr bietet die Handelsplattform jedoch nicht.

Lediglich bei der Tätigung einer Order können Funktionen noch genutzt werden. Hier können Sie im Zuge Ihres Risikomanagements Stops und Take Profits setzen sowie die Positionsgrößen bestimmen und Hebel setzen. 

Für wen eignet sich die Handelsplattform?

Der Broker Plus500 richtet sich mit der minimalistischen Handelsplattform an Trader, die zunächst in den Börsenhandel einsteigen oder an jene, die nur mit geringen Funktionen auskommen bzw. eine zweite Handelsplattform nutzen. 

Supportmöglichkeiten bei Fragen

Der Broker Plus500 richtet sich mit der minimalistischen Handelsplattform an Trader, die zunächst in den Börsenhandel einsteigen oder an jene, die nur mit geringen Funktionen auskommen bzw. eine zweite Handelsplattform nutzen. 

  • WhatsApp
  • Live Chat
  • E-Mail

Für deutsche Kunden ist die Kontaktaufnahme daher sehr komfortabel, da auch WhatsApp Anwendung finden kann. Besonders positiv hervorzuheben ist auch der Live Chat. Dieser ist unter anderem direkt in der Handelsplattform von Plus500 integriert. Sie müssen somit nicht einmal die Handelsplattform schließen, um Hilfe zu erreichen. Zudem ist die Erreichbarkeit und Antwort Frequenz in einem Live Chat meist deutlich erfolgreicher als das Warten in einer Telefon Hotline. Dennoch: Einen telefonischen Supportweg gibt es nicht. Das stellt für den ein oder anderen Anleger ein Problem dar, da eben manche doch den Telefonweg präferieren und dieser bei dringenden Fragen oftmals auch schneller Antworten mit sich bringt. 

Weiterbildungsangebote des Brokers

Durch Weiterbildungen bereichert ein Broker die eigenen Anleger mit der Bereitstellung von Wissen, welches sie für das Trading nutzen können. Der Broker Plus500 bietet jedoch keine an. Das ist sehr schade, da sich das Angebot des Brokers sehr für Einsteiger eignet und gerade diese noch etwas Unterstützung benötigen könnten. Lediglich ein kurzer Guide in der Handelsplattform zeigt Ihnen einmalig, wie der Handel funktioniert. Auf der Webseite können Sie dann noch die FAQs durchforsten, mehr Bildungsmöglichkeiten gibt es jedoch nicht. 

(72% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.)


2. CapTrader

CapTrader ist mit seinem Trading Angebot mehrfach ausgezeichnet. Der Broker hat seinen Sitz in Düsseldorf, wirkt von der Benutzeroberfläche aber eher amerikanisch. CapTrader ist aber sicherlich eine gute Variante für deutsche Trader, da natürlich auch der Kundenservie deutschsprachig ist. CapTrader ist ein Introducing Broker für Interactive Brokers und kann entsprechend auch auf die Infrastruktur von Introducting Broker zurückgreifen. Für Optionshändler hält CapTrader eine ganz besondere Handelsplattform bereit: Den OptionTrader. Mit diesem können Sie äußerst gezielt Optionen handeln. 

Die Vorteile von CapTrader im Überblick:

  • Broker mit Sitz in Deutschland 
  • Extraangebote für den Optionshandel
  • 14-tägiges Demokonto
  • Keine Abgeltungssteuer 

Handelsangebot im Check

Mit CapTrader können Sie professionell mit Optionen handeln. Insgesamt stehen Ihnen Optionen aus über 15 Ländern mit dem Konto zur Verfügung. Wichtig zu wissen ist, dass der Optionshandel bei CapTrader nicht direkt mit der Kontoeröffnung freigeschaltet ist. Das bedeutet, dass Sie zunächst eine Handelsfreigabe beantragen müssen. In dieser müssen Sie den Handel mit Aktienoptionen, Indexoptionen sowie Futuresoptionen freischalten. Dabei müssen Sie Ihre Kenntnisse im Optionshandel durch einfache Fragen verifizieren und über einen bestimmten Finanzrahmen verfügen. 

Mindesteinlagen und Voraussetzungen für den Handel

Um ein Konto bei CapTrader zu eröffnen, gilt es einige Voraussetzungen zu erfüllen. Zunächst empfehle ich Ihnen sich ein Demokonto von CapTrader zu erstellen. So können Sie 14 Tage lang die Handelsplattform des Brokers testen. Bei der Eröffnung des Demokontos können Sie zwischen dem Handel über die Workstation und AgenaTrader wählen. Haben Sie sich auch nach der Testphase dazu entschlossen, dass Sie bei diesem Broker handeln möchten, können Sie auf der Webseite direkt ein Konto eröffnen. 

Sie haben die Wahl zwischen zwei Kontomodellen, die sich für den Optionshandel eignen:

  • Cash Konto: Eingeschränkter Handel mit Optionen 
  • Marginkonto: Bietet zusätzlich Leerverkäufe und Marginhandel mit Optionen an

Die Altersvoraussetzung für ein Cashkonto liegt bei einem Alter von 18 Jahren. Wer ein Marginkonto eröffnen möchte, muss mindestens 21 Jahre alt sein. Für beide Kontenmodelle ist eine Mindesteinlage von 2.000 Euro zu entrichten. 

Bei der Registrierung für ein Live Konto sind Angaben zum Wohnort, den Erfahrungswerten sowie Kontaktmöglichkeiten anzugeben. Darüber hinaus sind die üblichen Angaben wie Vor- und Zuname, Kundenart etc. zu tätigen.

Handelsplattform

Mit einem Konto bei CapTrader können Sie gleich auf mehreren Handelsplattformen handeln: Der Trader Workstation als Desktop-, App- und Webversion sowie AgenaTrader. Für Optionshändler bietet CapTrader noch ein tolles Handelsmodul innerhalb der Trader Workstation an. Tatsächlich ist der Option Trader eine eigenständige Handelsplattform innerhalb von TWS. Dort können Sie wie ein Profi die Optionen handeln und das unter Verwendung verschiedenster Module. Diese umfassen:

  • Schnelle Ordereingaben
  • Verwaltung von Orders
  • Berechnung des Fair Value
  • Verwendung von Optionsanalysen, Navigatoren und mehr 

Auch wenn AgenaTrader somit im Angebot von CapTrader enthalten ist, kommt für Trader, die mit Optionen handeln, eigentlich nur die Trader Workstation infrage. Sie bietet genau die Tools an, die Sie für den Handel benötigen. 

Supportmöglichkeiten bei Fragen

Fragen rund um das Trading können Sie an das deutsche Supportcenter von CapTrader senden. Dafür stehen Ihnen unterschiedlichste Auswahlmöglichkeiten bereit. Die einfachste Variante ist es, dem CapTrader Bot via Live Chat Fragen zu stellen. Sollten Ihre Fragen den Durchschnittsfragen nicht entsprechen, werden Sie hier jedoch nicht weit kommen. Als Alternativen stehen Ihnen ein Kontaktformular und ein Rückrufservice offen. Zudem können Sie auch die gratis Hotline von CapTrader anrufen, hier müssen Sie sich aber ggf. auf Wartezeiten einstellen. Doch auch persönlich kann mit dem Online Broker in Kontakt getreten werden. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch der Seminare von CapTrader oder einem Besuch des Büros des Brokers im Herzen von Düsseldorf? Der Broker öffnet auch seine Türen und macht sich so sehr nahbar. 

Weiterbildungsangebote des Brokers

Weiterbildungsmöglichkeiten sind bei dem Broker CapTrader umfassend vorhanden. So können Sie Seminare und Webinare besuchen, Buchempfehlungen erwerben, die Plattform durch Video Trainings noch besser kennenlernen oder auf dem Trading Blog stöbern. Durch diese Tools haben Sie immer einen guten Überblick. Weiterhin lädt der Broker auch wöchentlich Wochenausblicke von Andreas Weiß und Christian Weiß hoch, die Ihnen einen guten Überblick über die aktuellen Börsengeschehnisse geben. 


3. Interactive Brokers

Der Broker Interactive Brokers bündelt viele Vorteile des Brokers CapTrader und das ist auch nicht verwunderlich: Interactive Brokers bildet die Basis für den Handel mit CapTrader und so bestehen eine Vielzahl von Analogien und Gemeinsamkeiten zwischen den Angeboten der beiden Broker. Interactive Brokers bietet nochmals mehr Individualität und Flexibilität im Vergleich zu CapTrader. Erstklassige Technologien und der Marktzutritt an internationale Märkte haben die Broker gemeinsam. Entgegen CapTrader können Anleger bei Interactive Brokers aber noch einfacher den Einstieg wagen.

Neugierig? Hier sind die Vorteile von Interactive Brokers: 

  • Hohe Sicherheitsstandards
  • TWS mit zahlreichen Tools für den Optionshandel
  • Learning Campus als Lerncenter 
  • Demokonto ohne Laufzeit 
  • Keine Mindesteinlage notwendig

Handelsangebot im Check

Der Broker Interactive Brokers bietet ein breites Handelsangebot an, darunter befinden sich natürlich auch Optionen. Mit Optionen können Sie bei Interactive Brokers in über 30 Marktzentren handeln. Hierbei legt der Broker geringe Provisionen zwischen 0,15 USD bis 0.65 USD pro US-Optionskontrakt zugrunde. Für Optionen anderer Währungen können Sie sich an den gestaffelten und fixen Gebührenstrukturen des Provisionshandels des Brokers orientieren. Gerade amerikanische Werte gelten aber als sehr attraktiv bei Handel über Interactive Brokers. 

Mindesteinlagen und Voraussetzungen für den Handel

Mindesteinlagen sind bei dem Broker nicht zu entrichten. Das macht die Anmeldung wirklich einfach. Besonders gut können Sie sich von dem Broker überzeugen, indem Sie vorab das kostenlose Demokonto von Interactive Brokers ausprobieren. Es bietet Ihnen unbegrenzten Zugang zu der Handelsplattform Trader Workstation sowie dem Client Portal. 

Möchten Sie ein Konto bei Interactive Brokers eröffnen, müssen Sie das Kontaktformular auf der Webseite ausfüllen. Hierfür stehen Ihnen einige Voraussetzungen gegenüber. Um Optionen handeln zu können, müssen Sie Ihr Trading Wissen zunächst unter Beweis stellen. Zwei Jahre Erfahrung im Handel sind darüber hinaus Voraussetzungen für die Eröffnung. Grundsätzlich bietet der Broker mehrere Kontomodelle an, die frei konfigurierbar sind. Als Einzelkunde aus Europa stehen Ihnen beispielsweise die folgenden Kontomodelle zur Auswahl:

  • Einzelkunde, Gemeinschaft, Trust
  • Familienkonten
  • Beraterkonten
  • Beraterkunde 
  • Brokerkunde
  • EmployeeTrack

Handelsplattform

Für den Handel stehen die gleichen Plattformen zur Auswahl wie bei CapTrader. Lediglich über AgenaTrader können Sie nicht handeln. Somit haben Sie die Möglichkeit, über das Client Portal, die Trader Workstation, IBKR Mobile und IBKR-APIs zu handeln. Wie bereits beim Vorgänger erwähnt, empfehle ich Ihnen für den Optionshandel die Verwendung der Trader Workstation. Die Vorteile der Trader Workstation nochmal im Check-up:

  • Recherche, Nachrichten und Marktdaten 
  • Echtzeit-Kontrollen 
  • Ordertypen und Algorithmen 
  • Risikomanagement Tools
  • Simulierter Handel

Supportmöglichkeiten bei Fragen

Interactive Brokers gilt nicht umsonst als einer der professionellsten Broker. Wer ein Konto bei Interactive Broker besitzt oder eröffnen möchte, kann sich an das Help Center des Unternehmens wenden. Dort finden Sie eine Reihe an hochgeladenen FAQS und Wissensschätzen, die Ihnen bereits Fragen auf dringende Antworten geben. Sollten Sie dort nicht fündig werden, können Sie den Broker per Mail, Telefon oder Chat erreichen. Tatsächlich können Sie sich sogar mit anderen Tradern in einem Forum für IBKR Kunden austauschen. So finden Sie garantiert die Antwort auf Ihre Frage.

Weiterbildungsangebote des Brokers

Die Weiterbildungsangebote des Brokers sind ebenfalls sehr umfangreich. Das Lerncenter von IBKR umfasst folgende Inhalte:

  • IBKR Campus
  • Trader Bildungscenter
  • Trader Einblicke
  • IBKR Quant Blog
  • Webinare 
  • Trading Lab für Schüler und Studenten
  • Video Tutorials
  • Trader Glossar
  • Trading Kalender

Aus der obenstehenden Ausführung wird deutlich, dass der Broker Weiterbildung wirklich ernst nimmt und diese für alle Erfahrungslevel bereitstellt. Bei diesem Broker sind Neulinge als auch Profis im Optionshandel mehr als gut aufgehoben.


Fazit: Die Konten für den Optionshandel überzeugen mit umfangreichen Angeboten

Die vorgestellten Konten für Trader, die den Einstieg in den Optionshandel wagen oder längst getätigt haben, sind wirklich umfangreich. Während sich das Angebot von Plus500 eher an durchschnittliche Trader richtet, können Personen, die mehr Zeit in das Trading investieren möchte, Freude an den Angeboten von Interactive Brokers und CapTrader haben. 

Häufige Fragen und Antworten: 

Wie kann ich überprüfen, ob sich das Konto für mich lohnt?

Ob die Mitgliedschaft bei einem Broker sich lohnt, können Anleger individuell herausfinden, indem sie sich ein Demokonto bei dem jeweiligen Broker eröffnen. Die vorgestellten Broker bieten alle die Möglichkeit, die Handelsplattform unter realen Bedingungen risikofrei und kostenlos zu nutzen. 

Wie eröffne ich ein Optionen Konto?

Um ein Optionen Konto zu eröffnen, müssen Sie ein Live Konto bei einem Broker eröffnen. Hierfür ist zunächst zu entscheiden, welches Kontomodell für Sie infrage kommt, sofern der Broker mehrere Kontotypen anbietet. Darüber hinaus ist ein Registrierungsprozess zu durchlaufen. In diesem Zuge ist auch eine Verifizierung zu tätigen. 

Wie sicher ich Optionen ab? 

Um den Optionshandel sicherer zu gestalten, ist es wichtig, dass der Broker Sie vor einem Negativsaldo schützt. Darüber hinaus sollten Sie stets Tools für das eigene Risikomanagement nutzen und anpassen. 

Was ist ein Underlying? 

Underlying ist das englische Wort für Basiswert. Eine genaue Erläuterung erhalten Sie im Beitrag Underlying, in welchem ich Ihnen ausführlich den Handel mit Underlyings beginnergerecht und somit für Anfänger erkläre. 

Lesen Sie weitere Erfahrungsberichte: 

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