Daytrading Hebel: So wenden Sie den Hebel richtig im Daytrading an!

Im nachfolgenden Beitrag geht es um das Daytrading und das kontrovers diskutierte Thema Hebel. Da wir möchten, dass dieser Artikel auch von Neueinsteigern vollständig verstanden wird, kommt es zunächst zu einer Erklärung der genannten Begriffe. Anschließend stellen wir die Verbindung zwischen Daytrading und Hebel dar und erklären die richtige Anwendung von Letzterem bei dieser spezifischen Vorgehensweise. 

Was ist unter Daytrading zu verstehen?

Als Daytrading lassen sich Aktionen an den Finanzmärkten bezeichnen, die innerhalb eines Tages begonnen und abgeschlossen werden. Als Synonym für Daytrading kann das Wort Tageshandel Anwendung finden. 

Als Daytrader eröffnen Sie beispielsweise morgens eine Position, welche bis zum Ende des Tages oder auch nur nach wenigen Sekunden geschlossen wird. Daytrader können in diese Kategorien eingeteilt werden:

  • Scalping Akteure, welche versuchen, aus kleinsten Kursbewegungen Kapital zu schlagen
  • Dem Trend folgende Trader, die auch von temporären Korrekturen profitieren wollen
  • Klassische Daytrader, die ausschließlich dem übergeordneten Tagestrend folgen

Wer nimmt als Daytrader am Markt teil?

Im Daytrading sind überwiegend Privatleute engagiert, institutionelle Akteure nehmen am Tageshandel nur selten und meist zu wichtigen Anlässen teil, beispielsweise bei der Veröffentlichung relevanter Wirtschaftsdaten.

Welche Assets werden im Daytrading gehandelt?

Daytrader favorisieren Vermögenswerte, die oft gehandelt werden, daher besonders liquide sind und sich durch täglich attraktive Kursveränderungen auszeichnen. Diese Assets erfüllen die Anforderungen der Daytrader:

  • Klassische Währungspaare und Kryptowährungen nahezu immer
  • Edelmetalle und andere Rohstoffe an den meisten Handelstagen
  • Aktien, Anleihen und Indizes eher selten
Daytrading Startkapital - Münzstapel auf dem Laptop

Was ist ein Hebel im Trading?

Der Hebel oder die Hebelwirkung ist ein Schlüsselmerkmal des Tradings und kann ein leistungsstarkes Werkzeug für einen Händler sein. Sie können Hebel dazu verwenden, um von vergleichsweise kleinen Kursbewegungen zu profitieren, Ihr Portfolio auf ein höheres Engagement auszurichten oder Ihr Kapital weiterzuentwickeln. Leverage oder Hebelkraft funktioniert durch die Verwendung einer Einlage, die als Margin bezeichnet wird, um Ihnen ein erhöhtes Engagement in einem zugrunde liegenden Vermögenswert zu ermöglichen. Im Wesentlichen setzen Sie einen Bruchteil des vollen Wertes Ihrer Position ein und Ihr Broker leiht Ihnen den Rest.

Ihr Gesamtengagement im Vergleich zu Ihrer Margin wird als Leverage Ratio bezeichnet. Angenommen, Sie möchten 1000 Aktien eines Unternehmens zu einem Aktienkurs von 10 EUR kaufen. Um einen herkömmlichen Handel bei einem Börsenmakler zu eröffnen, müssten Sie 1000 x 10 EUR für ein Engagement oder 10.000 EUR bezahlen (ohne Berücksichtigung von Provisionen oder anderen Gebühren). Wenn der Aktienkurs des Unternehmens um 0,20 EUR steigt, sind Ihre 1000 Aktien jeweils 10,20 EUR pro Stück wert. Wenn Sie Ihre Position schließen, haben Sie mit Ihren ursprünglichen 10.000 EUR einen Gewinn von 200 EUR erzielt.

Wenn der Markt in die andere Richtung gegangen wäre und die Aktien des Unternehmens um 0,20 EUR gefallen wären, hätten Sie 200 EUR verloren. Oder Sie hätten Ihren Trade bei einem Anbieter mit Hebelkraft eröffnen können, der möglicherweise eine Margin-Anforderung von 10 % für dieselben Aktien hat. Hier müssten Sie nur 10 % Ihres Engagements von 10.000 EUR nämlich 1.000 EUR bezahlen, um die Position zu eröffnen.  Wenn der Aktienkurs des Unternehmens auf 10,20 EUR steigt, würden Sie immer noch den Gewinn von 200 EUR erzielen, jedoch zu erheblich geringeren Kosten. Wenn die Aktien um 0,20 EUR gefallen wären, hätten Sie 200 EUR verloren, was etwa 20 % Ihrer Ersteinzahlung entspricht.

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Auf welchen Märkten können Sie Leverage einsetzen?

Einige der Märkte, die Sie mit Hebelwirkung handeln können, sind: 

  • Indizes: Ein Index ist eine numerische Darstellung der Wertentwicklung einer Gruppe von Vermögenswerten einer bestimmten Börse, eines Gebiets, einer Region oder eines Sektors. Da Indizes keine physischen Vermögenswerte sind, können sie nur über Produkte gehandelt werden, die ihre Kursbewegungen widerspiegeln – einschließlich CFD-Handel und ETFs. 
  • Forex: Devisen oder Forex ist der Kauf und Verkauf von Währungen mit dem Ziel, Gewinn zu erzielen. Es ist der meistgehandelte Finanzmarkt der Welt. Die relativ kleinen Bewegungen beim Devisenhandel bedeuten, dass viele sich für den Handel mit Hebelwirkung entscheiden. 
  • Kryptowährungen: Kryptowährungen sind virtuelle Währungen, die wie Forex gehandelt werden können, jedoch unabhängig von Banken. Gehebelte Produkte ermöglichen es Händlern, sich in wichtigen Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum zu engagieren, ohne viel Kapital zu binden. 
Mehrere Dollar-Scheine auf einer Fläche. Darauf liegen mehrere Bitcoin-Münzen

Vorteile der Hebelwirkung

Vorausgesetzt, Sie verstehen, wie der Handel mit gehebelten Produkten funktioniert, kann es ein äußerst leistungsfähiges Trading-Tool sein. Hier sind nur einige der Vorteile: 

  • Vergrößerter Gewinn: Sie müssen nur einen Bruchteil des Wertes Ihres Trades einsetzen, um den gleichen Gewinn wie bei einem herkömmlichen Trade zu erzielen. Da die Gewinne aus dem vollen Wert Ihrer Position berechnet werden, können Margins Ihre Renditen bei erfolgreichen Trades vervielfachen – aber auch Ihre Verluste bei erfolglosen Trades.
  • Die Verwendung von Hebelwirkung kann Kapital freisetzen, das für andere Investitionen verwendet werden kann. Die Möglichkeit, den für Investitionen verfügbaren Betrag zu erhöhen, wird als Gearing bezeichnet.
  • Leerverkauf des Marktes: Wenn Sie mit Hebelprodukten auf Marktbewegungen spekulieren, können Sie sowohl von fallenden als auch von steigenden Märkten profitieren – Ersteres wird als Short-Position bezeichnet.
  • 24-Stunden-Handel: Obwohl die Handelszeiten von Markt zu Markt variieren, stehen bestimmte Märkte – darunter Schlüsselindizes, Devisen- und Kryptowährungsmärkte – rund um die Uhr für den Handel zur Verfügung.

Nachteile der Hebelwirkung 

Obwohl CFDs und andere Hebelprodukte Händlern eine Reihe von Vorteilen bieten, ist es wichtig, auch die potenziellen Nachteile der Verwendung solcher Produkte zu berücksichtigen. Hier sind einige wichtige Dinge, die Sie beachten sollten:

  • Vergrößerte Verluste: Margins vergrößern sowohl Verluste als auch Gewinne, und da Ihre Anfangsausgaben vergleichsweise geringer sind als bei herkömmlichen Trades, vergisst man leicht, wie viel Kapital Sie riskieren. Sie sollten Ihren Trade also immer im Hinblick auf seinen vollen Wert und sein Verlustpotenzial betrachten und Schritte unternehmen, um Ihr Risiko zu managen.
  • Keine Aktionärsprivilegien: Beim Handel mit Hebelwirkung verzichten Sie auf den Vorteil, den Vermögenswert tatsächlich in Besitz zu nehmen. Beispielsweise kann der Einsatz von Hebelprodukten Auswirkungen auf Dividendenzahlungen haben. Anstatt eine Dividende zu erhalten, wird der Betrag normalerweise Ihrem Konto hinzugefügt oder abgezogen, je nachdem, ob Ihre Position Long oder Short ist.
  • Margin-Calls: Wenn sich Ihre Position gegen Sie bewegt, kann Ihr Anbieter Sie auffordern, zusätzliche Mittel bereitzustellen, um Ihren Handel offen zu halten. Dies wird als Margin Call bezeichnet und Sie müssen entweder Kapital hinzufügen oder Positionen verlassen, um Ihr Gesamtengagement zu reduzieren.
  • Finanzierungsgebühren: Wenn Sie einen Hebel einsetzen, wird Ihnen effektiv das Geld geliehen, um die vollständige Position auf Kosten Ihrer Einzahlung zu eröffnen. Wenn Sie Ihre Position über Nacht offen halten möchten, wird eine geringe Gebühr erhoben, um die Kosten dafür zu decken.

Hebelwirkung und Risikomanagement

Leveraged Trading kann riskant sein, da Verluste Ihre anfänglichen Ausgaben übersteigen können. Aber es gibt zahlreiche Risikomanagement-Tools, die verwendet werden können, um Ihren potenziellen Verlust zu reduzieren, darunter:

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  • Stop-Loss: Das Anbringen eines Stop-Loss an eine Position kann Ihre Verluste begrenzen, wenn sich ein Preis gegen Sie bewegt. Die Märkte bewegen sich jedoch schnell und bestimmte Bedingungen können dazu führen, dass Ihr Stop nicht zum von Ihnen festgelegten Preis ausgelöst wird.
  • Garantierter Stop-Loss: Diese funktionieren genauso wie einfache Verlustbegrenzungen, werden jedoch immer genau auf dem von Ihnen eingestellten Niveau ausgeführt, selbst wenn Lücken oder Slippage auftreten. Wenn Ihr Stop ausgelöst wird, ist zusätzlich zu den normalen Transaktionsgebühren eine kleine Prämie zu zahlen.
  • Handels-Konto mit begrenztem Risiko: Diese Konten können Sie schützen, indem sie sicherstellen, dass alle Ihre Positionen einen garantierten Stop haben oder sich auf Märkten mit begrenztem Risiko befinden.

Was ist ein Hebel im Daytrading?

Die Frage kann falsch verstanden werden und manche Leser werden vollkommen zu Recht behaupten, dass es nur eine Hebelkraft gibt. Wir möchten Sie im folgenden Abschnitt darüber informieren, dass Hebel mit verschiedenen Handelsarten unterschiedlich angewendet werden sollten.

Dazu einige Beispiele:

Langfristig orientierte Swing-Trader

Wer eine Position eröffnet, die einem aktuellen Trend über Tage und Wochen folgt, muss temporäre Korrekturen einkalkulieren. Das bedeutet, der Stop-Loss muss großzügiger gesetzt werden als beispielsweise im Daytrading. Liegt das Gewinnziel bei etwa 200 Pips, ist eine Verlustbegrenzung von 50 Pips angebracht.

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Klassische Daytrading

Wer dem Trend eines Handelstages folgt, muss ebenfalls aufzeitweilige Rücksetzer aufpassen. Die Verlustbegrenzung kann zwar enger als im Swing-Trading gesetzt werden, indes muss die Position ausreichend Raum für die Entwicklung haben.

Scalping Akteure

Wer kleinste Kursbewegungen innerhalb kurzer Zeiträume wahrnimmt, geht das geringste Risiko ein und kann mit sehr engem Stop-Loss agieren. Aus diesem Vergleich resultieren verschieden starke Hebel:

Swing-Trading

Wer als Swing-Trader einen Hebel von 1:500 verwendet, begibt sich unnötig in große Gefahr. Langfristige Positionen schwanken oft mehr als 30 Pips und dieser Fakt bedeutet das vorzeitige Aus für den Trade. Dazu ein Rechenbeispiel:

  • Angenommen, Sie handeln ein Währungspaar mit 1 Lot (100.000 Währungseinheiten)
  • Mit 500er Hebel kostet die Position 100.000 geteilt durch 500 gleich 200 Währungseinheiten plus Gebühren
  • 1 Pips resultiert bei einem Lot in 10 EUR oder USD Gewinn/Verlust. Nachdem die Position 20 Pips in die verkehrte Richtung gelaufen ist, ist die Margin von 200 Währungseinheiten aufgebraucht

Langfristig laufende Positionen sollten nur mit maximalem Hebel von 1:100 eröffnet werden, damit haben Sie ausreichend Spielraum für unkalkulierbare Vorkommnisse.

Swing-Trading

Klassisches Daytrading

Die Vorhersage einer Kursentwicklung innerhalb eines Tages ist weitaus sicherer als Prognosen über längere Zeiträume. Gleichwohl müssen kleinere Korrekturen einkalkuliert werden. Der maximale Hebel von 1:200 ist beim traditionellen Daytrading angemessen, weil daraus ein Spielraum von 50 Pips resultiert.

Scalping

Bei dieser Technik prognostizieren Sie lediglich den Kursverlauf innerhalb der nächsten Minuten. Sie können daher mit maximalem Hebel traden, und Verluste möglichst eng begrenzen. Akteure mit Scalping Ansatz setzen den Stop-Loss meist bei 5 Pips und kommen mit etwas Übung auf 8 richtige Einstiege bei 10 Versuchen.

Wie wendet man den Hebel richtig im Daytrading an?

Als Daytrading wird der Handel innerhalb einer Session oder eines Tages bezeichnet. Akteure müssen Kursentwicklungen nur über vergleichsweise kurze Zeiträume prognostizieren und gehen relativ geringe Risiken hinsichtlich Fehleinschätzung ein.

Das Trading mit hohen Hebeln ist aufgrund enger Verlustbegrenzungen weniger gefährlich:

  • Klassische Daytrader riskieren maximal 10 Pips Verlust
  • Akteure mit Scalping Ansatz können den Verlust auf 5 Pips begrenzen
  • Langfristig aufgestellte Trader müssen mit rund 50 Pips weitaus größere Risiken eingehen und zudem auf sehr hohe Hebel verzichten

Bei einer Positions-Größe von einem Lot sind traditionelle Daytrader und Akteure mit Scalping Technik eindeutig im Vorteil:

  • Dank höherer Hebel geringere Margin
  • Enge Stop-Loss resultieren im Ernstfall in überschaubaren Verlusten

Ein Swing-Trader muss 50 Pips und damit bei einer Positions-Größe von 1 Lot 500 Währungseinheiten riskieren, um seinen Trade einigermaßen sicher zum Ziel zu führen. Steht ein traditioneller Daytrader vor einer Fehlentscheidung, kann er mit identischer Positions-Größe seinen Verlust auf 10 Pips respektive 100 Währungseinheiten begrenzen. Erfahrungsgemäß irrt sich ein Akteur mit Scalping Ansatz selten und riskiert pro Trade maximal 5 Pips oder 50 Währungseinheiten.

Die richtige Anwendung des Hebels im Daytrading besteht also aus einer Kombination aus hoher Leverage mit engem Stopp-Loss. Damit sind die Optionen eines Daytraders aber noch nicht erschöpft. Hohe Daytrading Hebel zwingen zu engen Verlustbegrenzungen und damit ergeben sich neue Chancen. Der Langzeit-Akteur kalkuliert ein, dass seine Position zeitweise ins Minus gerät und hofft auf positive Entwicklung. Manchmal passt dieser Ansatz, aber bei Weitem nicht immer.

Merke!

Ist eine Position bereits mit 30 Pips im negativen Bereich, fällt die Realisierung des Verlustes schwer. Damit geht zumindest eine Zeitverschwendung einher, im schlimmsten Fall werden die Einbußen größer. Hohe Daytrading Hebel zwingen zu schnellen Entscheidungen – und eröffnen neue Chancen. Es ist wesentlich sinnvoller, jede Welle zu reiten, aufwärts oder abwärts, überall wartet der Profit.

So berechnet man den Hebel

Die von jedem Broker benötigte anfängliche Margin kann je nach Größe des Handels variieren. Wenn ein Trader EUR/USD im Wert von 100.000 USD kauft, muss er möglicherweise 1.000 USD als Margin auf dem Konto halten. 

Mit anderen Worten, die Margin-Anforderung wäre 1 % oder 1.000 / 100.000 USD. Die Leverage Ratio zeigt an, um wie viel die Handelsgröße durch die vom Broker gehaltene Margin vergrößert wird. Unter Verwendung des obigen Beispiels für die anfängliche Margin würde die Leverage Ratio für den Handel 100:1 (100.000 / 1.000) betragen. Mit anderen Worten, für eine Einzahlung von 1.000 US-Dollar kann ein Akteur 100.000 US-Dollar in einem bestimmten Währungspaar handeln.

Flexible Hebel CFD

Margin-Anforderung und Leverage Ratio:

  • 2 % entspricht einem Hebel von 50:1
  • 1 % kommt einem Hebel von 100:1gleich
  • 0,5 % Margin bedeutet einen Hebel von 200:1
  • 0,2 % Margin entspricht einem Hebel von 500:1

Bei der Berechnung des idealen Hebels muss berücksichtigt werden, dass die Margin bei größerer Hebelkraft schneller aufgebraucht ist.

Entsprechend der Ausführungen oben können Daytrading Hebel größer sein, weil innerhalb kleinerer Zeiträume gehandelt wird. Insbesondere Akteure mit Scalping Ansatz gehen mit großer Hebelkraft nur geringe Risiken ein, sofern sie enge Verlustbegrenzungen nutzen. Natürlich erlaubt nicht jeder Broker die Anwendung hoher Hebel.

Bester Broker für Daytrading mit Hebel

Seit Januar 2019 sind die Hebel für Daytrader aus der Eurozone stark eingeschränkt. Die Initiative ging nicht von den Brokern mit Sitz in einem Euroland aus, sondern von der selbst ernannten europäischen Finanzmarkt-Aufsicht ESMA. Die ESMA hat den maximalen Hebel für private Daytrader auf maximal 30:1 begrenzt, während professionelle Marktteilnehmer weiterhin mit hoher Leverage handeln können. Wer also weiterhin attraktive Daytrading Hebel in Anspruch nehmen möchte, muss sich bei einem ausländischen Anbieter registrieren. 

Broker mit Sitz im Ausland sind nicht an die Regeln der ESMA gebunden, allerdings unterliegen deren Niederlassungen in der EU den hier geltenden Beschränkungen. Daher sind Sie als potenzieller Daytrader zur Vorsicht bei der Kontoeröffnung angehalten. Viele internationale Broker verfügen über Dependancen in der Eurozone, weil sie an diesem Markt teilhaben wollen.

Esma-Logo

Unsere Empfehlung für Leute, die auf hohe Daytrading Hebel nicht verzichten wollen: Eröffnen Sie Ihr Live-Konto stets am Hauptsitz des ausländischen Brokers. Lassen Sie sich nicht durch negative Berichterstattungen abhalten, die ausländischen Brokerage-Anbietern mangelnde Sicherheit nachsagen. Fakt ist, dass internationale Regulierungen auf ebenso hohem Standard nahezu identische Sicherheiten bieten.

  • Die EU Broker schützen Ihr Kapital, weil sie per Verordnung dazu verpflichtet sind
  • Ausländische Anbieter sorgen gleichermaßen effektiv für Ihre Sicherheit, aber auf freiwilliger Basis

Dank hoher Daytrading Hebel genügen bei ausländischen Brokern geringe Summen zur Kontoeröffnung und zum Handeln mit attraktiven Gewinnen.

Hierzu einige Beispiele:

Beim ausländischen Broker zahlen Sie 300 USD ein und handeln dank des 500er Hebels mit 1 Lot Positions-Größe. 200 USD Einsatz plus Gebühren plus eine Reserve für missglückten Einstieg. Bei durchschnittlichem Engagement sind 30 Pips respektive 300 USD pro Handelstag möglich.

Beim EU Broker benötigen Sie 3.333 EUR für die Positions-Größe von 1 Lot, plus Gebühren. Inklusive einer Reserve sollten 4.000 Euro auf dem Tradingaccount sein. Ausländische Broker finden Sie auf unserer Webseite. Unsere Empfehlung: RoboForex mit maximalem Hebel von 2000:1 am Hauptsitz.

(Risikohinweis: 83,45% der privaten CFD Konten verlieren Geld)

Fazit: Ein hoher Daytrading Hebel ist unverzichtbar

Generell sollten Sie als Trader den Hebel frei wählen können. Gerade als Einsteiger mit limitiertem Kapital sind Sie auf Broker angewiesen, die Ihnen hohe Hebel zur Verfügung stellen. Beachten Sie bitte, dass extrem hohe Hebel, wie oben ausgeführt, nicht für langfristig laufende Positionen geeignet sind. 

Als Daytrader und insbesondere Scalping Akteurkönnen Sie hingegen die maximal mögliche Hebelkraft nutzen, weil bei der Vorgehensweise enge Verlustbegrenzungen obligatorisch sind. Natürlich muss der Umgang mit großen Hebeln zu Beginn im Demokonto geübt werden. Kostenlose Demoaccounts stellen Ihnen gerade ausländische Broker unbegrenzt und bedingungslos in Option. Verbleiben Sie aber nicht zu lange im Demomodus, denn das Daytrading mit Echtgeld muss ebenso geübt werden.

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Zuletzt geupdated am 05/01/2022 von Andre Witzel

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