Trading lernen für Anfänger: Was ist Trading? – Der professionelle Leitfaden

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Erklärung und Definition vom Trading:

“Trading” heißt auf Deutsch übersetzt “Handel” oder “handeln”. Darunter versteht man bestimmte Vermögenswerte an einem öffentlichen Handelsplatz (Börse) zu kaufen und zu verkaufen. Die Börse legt automatisch durch die Anzahl an Kontrakten (Handelsvolumen von Käufern und Verkäufer) den Preis für ein Asset (Markt) fest.

Trading ist ein Nullsummenspiel. Es muss immer einen Käufer und einen Verkäufer geben, damit ein Geschäft statt findet.

Eigenschaften eines Traders

  • Hat Risikobereitschaft, um sein Kapital zu vermehren
  • Tätigt Investitionen an den Kapitalmärkten
  • Ist privat tätig oder arbeitet für eine Institution
  • Hat ein umfangreiches Wissen über die Kapitalmärkte
  • Verfolgt verschiedene Trading Strategien

Was ist überhaupt Trading und wie funktioniert es genau? – Welche Dinge muss man als Anfänger beachten, um sein Geld langfristig zu vermehren und nicht zu verlieren? – In diesem Traden lernen Leitfaden 2020 auf dieser Webseite zeige ich Ihnen Schritt für Schritt, wie der Börsenhandel funktioniert. Mit mehr als 8 Jahren Erfahrungen an den Finanzmärkten mehr als 300 publizierten Youtubevideos auf dem Kanal “Trading für Anfänger” bereite ich Sie auf Ihre ersten Investitionen vor.

Erhalten Sie hilfreiche Tipps und Tricks in den nächsten Abschnitten, die zur Kapitalvermehrung und Kapitalerhaltung beitragen.

Auf dieser seite werden wir uns mit den folgenden Punkten zum Trading lernen beschäftigen: 

  1. Was ist Trading? – (Definition)
  2. Welche Märkte kann man traden?
  3. Die wichtigsten Trading Begriffe
  4. Vor- und Nachteile des Tradings
  5. Wie entsteht der Preis an der Börse?
  6. Übersicht der Finanzprodukte
  7. Welche Software & Broker für das Traden lernen?
  8. Wie funktioniert das Trading? (Beispiel)
  9. Gebühren & Kosten
  10. Handelsarten im Trading
  11. Geld verdienen mit Trading
  12. Das Risiko
  13. Die Hebelwirkung erklärt
  14. Trading Strategien und Analysen
  15. Fazit
Beispiel der Trading Software MetaTrader mit geöffneter Handelsposition

Beispiel der Trading Software MetaTrader mit geöffneter Handelsposition

Trading lernen: Welche Märkte kann ich traden?

An den weltweiten Börsen gibt es unzählig viele verschiedene Vermögenswerte (Assets) zum freien Handel. In den nachfolgenden Punkten möchte ich Ihnen einen Überblick über die Möglichkeiten geben, die für das Online Trading bereitstehen. Verschiedene Assets haben verschiedene Voraussetzungen, weshalb man sich genau über den Markt informieren sollte bevor man ihn handelt.

Viele Trader spezialisieren sich auf bestimmte Märkte, um Ihr Ergebnis zu verbessern. Aus meinen Trading Erfahrungen ist es immer besser sich auf ein Marktsegment zu fokussieren, da man seine Kraft und Informationen bündeln kann. Jedem Trader steht diese Entscheidung natürlich offen und jeder Trader hat seine eigenen Vorlieben.

Risikohinweis:

Der Handel mit Finanzprodukten ist risikoreich. Je höher das Risiko ist, desto höher ist der mögliche Gewinn und Verlust. Ohne Risiko kann man an der Börse kein Geld verdienen.

Die bekanntesten Vermögenswerte (Assets) zum traden:

Forex (Währungen):

FX Trading ist sehr beliebt bei Anfängern. Währungen werden gegeneinander getauscht und bilden einen Wechselkurs ab. Der Trader kann in die eine Währung investieren und die andere Währung gleichzeitig verkaufen und am Ende des Trades die Währungen zurücktauschen. Die Differenz des Wechselkurses bzw. der Wert der Währungen bleibt als Gewinn über. Der Vorteil hierbei ist, dass es die liquidesten Märkte der Welt sind und man mit kleinem Kapital und einem hohen Hebel agieren kann. Lesen Sie mehr darüber unter “Forex”.

Trading mit bekannten Forex Währungspaaren

Trading mit bekannten Forexpaaren  (Währungspaaren)

Aktien (Wertpapiere):

Mit Aktien können Sie an den verschiedensten Unternehmen teilhaben. Gewinne lassen sich über Kursunterschiede oder Dividenden des Unternehmens realisieren. Diese Märkte reagieren besonders gerne auf Unternehmens- und Wirtschaftsdaten. Mit verschiedenen Finanzprodukten lässt sich auch ein Hebel einsetzen oder ein Leerverkauf (Spekulation auf fallende Kurse) durchführen. Lesen Sie mehr darüber unter “Aktien”.

ETFs:

Ein ETF kann man als Korb von mehreren Aktien oder anderen Assets betrachten. Es sind automatisierte gemanagte Funds. Diese lassen sich an den öffentlichen Handelsplätzen traden. Somit ist es dem Trader möglich mit nur einem Investment in ein großes Marktsegment zu investieren. Lesen Sie mehr darüber unter “ETF”.

Rohstoffe:

Auch fast alle Rohstoffe werden an den Börsen getradet. Profitieren Sie von steigenden oder fallenden Preisen bei einem Rohstoff. Beliebte Märkte sind: Öl, Kaffee, Sojabohnen usw.

Trading an der Wallstreet

Die Wallstreet ist der größte Handelsplatz für Aktien, ETFs, Rohstoffe und mehr

Metalle:

Gold gehört zum Beispiel zu einem sicheren Investment für viele Investoren. Mit dem Trading und dem richtigen Finanzprodukt lässt es sich mit nur wenigen Klicks in den Goldpreis zum Beispiel investieren. Auch Silber, Platin usw. ist sehr beliebt bei Händlern.

Staatsanleihen:

Ein weiterer sehr großer Markt sind die Staatsanleihen. Konservative Investoren kaufen diese, um eine bestimmte Verzinsung zu bekommen. Der Preis der Staatsanleihen wird auch durch die Börse festgelegt und Sie können von steigenden und fallenden Kursen profitieren.

Kryptowährungen:

Digitale Währungen sind ein neuer Markt für weltweite Investoren. Der Markt zeichnet sich durch eine extrem hohe Volatilität (Schwankung) aus. Hohe Profite oder Verluste können hier gemacht werden. Diese neue Markt entwickelt sich rasant und es kommen täglich neue Kryptowährungen auf den Markt. Lesen Sie mehr darüber unter “Kryptowährungen”.

Bevor wir richtig starten: Die wichtigsten Begriffe im Trading

Sollten Sie ein kompletter Trading Anfänger sein, dann werden Sie wahrscheinlich von vielen Begriffen verwirrt sein. In dem folgenden Glossar werde ich Ihnen die wichtigsten Wörter erklären:

  • Asset:

Das Asset ist der Markt bzw. das Produkt was Sie handeln. Assets sind durch Symbole bei Ihrem Broker aufrufbar. Bekannte Symbole sind: EUR/USD, GER30, DJ30, S&P500). Hinter jedem Markt steckt eine Abkürzung bzw. Bezeichnung.

  • Long gehen:

In einen steigenden Kursverlauf investieren (kaufen).

  • Short gehen:

In einen fallenden Kursverlauf investieren (verkaufen).

  • Spread:

Der Unterschied zwischen dem Kaufs- und Verkaufspreis an der Börse. Der Spread wird von Brokern auf den normalen Preis aufgeschlagen, um eine Handelskommission zu verdienen. Aber auch starke Bewegungen können zu einem Spread führen. Sie bekommen im übertragenen Sinne eine Ausführung zum schlechteren Preis und zahlen die Differenz zum aktuellen Preis als Kommission.

  • Hebel:

Der Hebel ermöglicht es Ihnen mehr Kapital zu handeln als Sie eigentlich besitzen. Es ist sozusagen ein Kredit für den Handel. Damit lassen sich Gewinne und Verluste erhöhen. Sie müssen dafür eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

  • Margin:

Dies ist die Sicherheitsleistung für die Positionseröffnung mit Hebel. Die Margin wird multipliziert mit dem Hebel und ergibt die Positionsgröße.

  • Limit Order:

Eine Order im Markt bei einem festen Preis. Der Trader wartet auf eine Ausführung durch einen Käufer oder Verkäufer. Er sagt er möchte nur zu einem festen Preis kaufen oder verkaufen.

  • Market Order:

Direktes Kaufen oder Verkaufen im Markt. Es gibt eine sofortige Ausführung zum nächst besten Preis.

  • Stop Loss:

Eine Order im Markt, die automatisch den Verlust begrenzt oder Gewinne sichert. Sie wird bei einem bestimmten Preis ausgeführt und ist für die Positionsabsicherung gedacht. Entscheiden Sie wann Sie die Position automatische schließen wollen.

  • Take Profit:

Das ist das Gegenteil vom Stop Loss. Damit können Sie automatisch Gewinne mitnehmen zu einem festen Preis.

  • Trailing Stop:

Ein Stop Loss der automatisch nachgezogen wird, wenn der Trade in den Gewinn läuft. Dafür können Sie den Abstand einstellen.

  • Candlestick Chart:

Heutzutage die wichtigste Chartdarstellungen. Candlesticks bedeuten eine Kerzenformation des Chartes. Diese Kerzen werden in einem bestimmten Zeitraum gebildet. Es ist der Eröffnungskurs, Schlusskurs, Hoch und Tief erkennbar.

  • Timeframe:

Die Zeiteinheit der Chartdarstellung. Es gibt beispielsweise 1-Minuten Charts, Tages Charts oder auch Monatscharts. Sie können den Timeframe beliebig einstellen.

  • Risikomanagement:

Wie hoch wird das Risiko pro Trade sein. Professionelle Trader nutzen eine fixe Summe vom Gesamtkapital.

  • Trading Indikatoren:

Mathematische Formeln, die die verangenen Chartbewegungen analysieren und auswerten. Sie können Trends bestimmen oder überkaufte und überverkaufte Märkte finden.

  • Volumen:

Der Handelsumsatz im Markt.

  • Demokonto:

Übungskonto mit virtuellem Guthaben. Es wird von nahezu allen Brokern kostenlos angeboten. Sie können damit erste Erfahrungen sammeln und Strategien ausprobieren.

  • Lot:

Eine feste Positionsgröße. Sie wird meistens im Währungshandel angewendet. 1 Lot bedeutet 100.000 Einheiten der Basiswährung. Es gibt auch 0,1 Lots (10.000 Einheiten) und 0,01 Lot (1.000 Einheiten).

Welche Vor- und Nachteile hat das Trading bzw. Investieren?

In der nachfolgenden Tabelle habe ich die Vorteile und Nachteile vom Online Trading zusammengefasst. Ob Sie mit dem Handel beginnen wollen, müssen Sie selbst entscheiden. Es ist eine Möglichkeit einfach und unkompliziert Geld zu verdienen, jedoch braucht man dafür eine Menge an Übung und professionelles Wissen. Auf dieser Seite helfe ich Ihnen dabei Ihr Ziel zu erreichen.

Online Trading ist sehr risikoreich und zugleich sind die Chancen sehr groß:

Vorteile: Nachteile:
Es ist möglich Geld mit dem Computer oder mobilen Gerät zu verdienen. Sie brauchen gutes und wirksames Wissen, sonst verlieren Sie.
Sie haben keine körperliche Anstrengungen. Sie treten gegen Trader im Markt an, welche Millionen verdienen und auch sehr kapitalstark sind
Es sind unbegrenzte Gewinne möglich. Sie können Ihr eingesetztes Kapital verlieren.
Es gibt unendlich viele Chancen für Trades
Trading ist sehr schnell skalierbar
Profitieren Sie vom Zinses-Zins-Effekt

Der Handel an der Börse ist eine individuelle Sache. Es gibt Menschen, die können überhaupt nichts damit anfangen und scheuen das Risiko einer Investition. Andere sind risikobereit und lieben das Spiel mit den Wahrscheinlichkeiten.

Jeder Mensch muss selbst entscheiden, ob für ihn die Vorteile oder Nachteile überwiegen. Sie sind wahrscheinlich interessiert das Trading zu lernen und haben bereits von den vielen Vorteilen gehört.

Aus meinen Erfahrungen ist der Finanzhandel das fairste Geschäft der Welt und außerdem ist es sehr schnell skallierbar. Sie treten transparent gegen andere Händler in einem globalen Netzwerk (Finanzmarkt) an. Kaufen und Verkaufen von Gütern oder Assets geschieht in Millisekundentakt. Weltweit sind Millionen von Menschen in dieses Spektakel täglich involviert.

Das wichtigste Grundwissen: Wie entsteht der Preis an der Börse?

Wissen über die Börse ist das A und O im Investitionsbereich. Sie sollten als Trader unbedingt wissen, wie sich der Preis an der Börse zusammensetzt und entwickelt. Daraus lassen sich zum Beispiel auch verschiedene Strategien ableiten. Im nachfolgenden Bild werde ich Ihnen das Orderbuch erklären und die Preisfindung der Märkte.

trading

Orderbuch im Forex Trading

  • Auf den Preisen warten Orders, welche ausgeführt werden wollen
  • Market-Orders konsumieren bzw. lösen diese Limit-Orders aus
  • Der Preis bewegt sich sobald die Nachfrage höher als das Angebot ist und umgekehrt

Der Preis gestaltet sich durch sogenannte “Limit-Orders” und “Market-Orders” im Orderbuch. Die Limit-Orders stehen auf den Verkaufspreisen (Ask) und auf den Kaufspreisen (Bid). Diese Orders beschreiben, dass andere Trader zu einem bestimmten Preis kaufen oder verkaufen wollen. Nur durch Limit-Orders würde der Markt sich nicht bewegen. Limit-Orders werden in den Markt “gestellt” und warten darauf ausgeführt zu werden. Dies geschieht durch eine Marketorder. Eine Marketorder wird vom Trader manuell abgegeben durch einen Kauf oder Verkauf.

Dadurch bedient man direkt die Limit-Orders auf dem Ask oder Bid. Befinden sich auf dem Ask oder Bid keine Limit-Orders mehr und weitere Market-Orders kommen hinzu, muss der Preis sich ändern, denn Angebot und Nachfrage müssen sich miteinander matchen.

Hinweis:

An der Börse muss es immer einen Käufer und Verkäufer geben. Sonst funktioniert das Geschäft nicht. Wenn eine Partei fehlt, muss ein neuer Preis gefunden werden.

Die Auswirkungen von Volatilität und Volumen auf Ihre Trading Ergebnisse:

Die Volatilität ist ein Maß für die Preisveränderung während einer bestimmten Zeitspanne. Wenn Märkte volatil sind, bedeutet dies, dass sich die Preise in kurzer Zeit schnell ändern und das Volumen hoch ist. Auf der anderen Seite beziehen sich nicht volatile Märkte auf Märkte, auf denen sich die Preise nur sehr langsam ändern oder völlig unverändert bleiben.

Sehen Sie den unteren Chart des S&P500 mit hoher Volatilität und Volumen:

Hohe Volatilität und Volumen im S&P500

Hohe Volatilität und Volumen im S&P500

Jedes Instrument, das eine Preisänderung erfährt, weist Volatilität auf. Unter Volatilitätshandel versteht man den Handel mit der Volatilität eines Finanzinstruments und nicht den Handel mit dem Preis selbst. Händler, die mit Volatilität handeln, machen sich keine Sorgen über die Richtung der Preisbewegungen. Sie handeln lediglich mit der Volatilität, d.h. wie stark sich der Preis eines Instruments in der Zukunft bewegen wird.

Optionen sind ein beliebtes Instrument, mit dem man auf Volatilität handelt. Im Wesentlichen spielt die erwartete zukünftige Volatilität des Basisinstruments einer Option eine wichtige Rolle für den Wert der Option. Optionen auf Instrumente, die eine höhere erwartete künftige Volatilität aufweisen, sind im Allgemeinen wertvoller als Optionen auf Instrumente, die eine geringere erwartete künftige Volatilität aufweisen.

Warum ist Volatilität und Volumen wichtig?

Die Finanzmärkte können recht volatil sein, mit großen Kursschwankungen auf monatlicher oder sogar täglicher Basis. Ohne Volatilität gäbe es auf den Märkten kein Gewinnpotenzial. Investoren und Händler leben von der Volatilität.

Obwohl die Volatilität auch die mit dem Handel verbundenen Risiken erhöht, kann sie bei korrektem Handel auch zu hohen Erträgen führen.

Mit welchen Finanzprodukten soll ich das Trading beginnen?

Zu den verschiedenen Märkten bzw. Assets gibt es auch noch unterschiedliche Finanzinstrumente, welche verwendet werden können. Diese unterscheiden sich in den Möglichkeiten und auch dem Risiko. Auch die Bedienung ist unterschiedlich. Im nachfolgenden Abschnitt gebe ich Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Finanzinstrumente, welche von den meisten Brokern angeboten werden:

Beispiele von Forex und CFD Trading Assets

Beispiele von Forex und CFD Trading Assets

Forex (ECN):

Sie haben als Trader über einen Broker einen direkten Zugriff auf den Interbankenmarkt. Ihre Order wird durch verschiedene Liquiditätsanbieter oder andere Trader angedient. Es ist ein hoher Hebel möglich und die Gebühren sind sehr niedrig. Hierbei gibt es viele Verwirrungen, denn Forex (Währungen) können auch per CFD (Differenzkontrakt), Optionen oder Futures (Terminkontrakte) gehandelt werden. Handeln Sie auf steigende und fallende Kurse.

CFD (Differenzkontrakte):

Dies ist ein außerbörslicher Handel beim Broker. Der CFD Broker kann sich gegebenenfalls absichern oder bekommt die Kurse von Liquiditätsanbietern. Der Differenzkontrakt kann auf alle Märkte abgebildet werden. Sie handeln nicht direkt den Markt sondern nur den Kontrakt. Das Asset liegt dem Differenzkontrakt zugrunde. Hier kann ein Hebel benutzt werden und der Handel ist mit kleinem sowie großem Kapital möglich. Handeln Sie auf steigende und fallende Kurse.

Trading mit globalen Finanzprodukten

Trading mit globalen Finanzprodukten

Terminkontrakte/Futures (für erfahrene Händler):

Ein transparenter Handel an der öffentlichen Börse. Sie können die Orders transparent einsehen per Software. Es wird hier auch ein hoher Hebel benutzt und das benötigte Kapital ist sehr hoch. Nicht unbedingt für einen Anfänger geeignet. Terminkontrakte werden von der Wirtschaft dazu benutzt sich einen bestimmten Preis in der Vergangenheit für eine beliebige Sache zu sichern. Bei dem Ablauf des Terminkontraktes muss diese Sache geliefert oder gekauft werden. Handeln Sie auf steigende und fallende Kurse.

Optionen (für erfahrene Händler):

Sie sind ein weiteres komplexes Finanzinstrument. Der Händler sichert sich das Recht bei einer Option zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder verkaufen. Die Option muss nicht ausgeübt werden. Zu diesem Finanzinstrument sollte man unbedingt mehrere Bücher lesen.

Fazit: Forex und CFD Trading ist die beste Methode für Einsteiger

Der Forex und CFD Handel ist für die meisten Anfänger und fortgeschrittenen Trader am besten geeignet, denn die Finanzinstrumente sind nicht zu stark komplex. Man kann sehr einfach in wenigen Klicks in steigende oder fallende Märkte investieren. Ein Hebel kann benutzt werden und die Gebühren sind sehr niedrig. Den größte Vorteil bietet aber die Positionsgröße. Sie können bereits ab wenigen Euro Kapital investieren.

Welche Software & Broker ist der Beste zum Trading lernen?

Im Internet gibt es viel zu viele Angebote von Brokern und Softwareherstellern für den Tradingbereich. Aus meinen Erfahrungen ist das Angebot schon zu groß, sodass es einem Anfänger sehr schwer fällt die beste Software und den besten Broker zu wählen. In mehr als 8  Jahren Erfahrungen mit verschiedenen Brokern habe ich sehr viele Anbieter getestet und auch auf dieser Seite Testberichte über die Unternehmen veröffentlicht.

Der Broker stellt in der Regel auch die Software (Trading Plattform bereit). Meistens werden sogar mehrere verschiedene Handelsplattformen angeboten. Zudem gibt es auch passende Apps für das Smartphone, um mit dem Mobilen-Handel zu beginnen. Der Handel muss also nicht immer statisch vor dem PC geschehen sondern Sie können jederzeit mit einem Internetzugang das Portfolio überprüfen und verändern.

trading

Trading-Desk

Beliebte Trading Plattformen sind beispielsweise der MetaTrader in der Version 4 oder 5, die Charting Software Tradingview.com oder die Order Flow Software ATAS. In dem nachfolgenden Abschnitt möchte ich Ihnen meine Testsieger vorstellen. Außerdem werden Sie erfahren auf welche Kriterien man bei seiner Brokerauswahl achten sollte.

Kriterien für einen guten Broker:

  • Regulierung und Lizenz von einer öffentlichen Finanzaufsichtsbehörde
  • Kostenloses Demokonto (virtuelles Geld)
  • Geringe Mindesteinzahlung
  • Stabile Handelsplattform und schnelle Ausführung
  • Günstiges und transparentes Gebührenmodell
  • Schneller Support für Kunden

Analytische Software

Auch wenn dies mit einem saftigen Preisschild einhergehen mag, werden sich Trader, die sich auf technische Indikatoren verlassen, mehr auf Software als auf Nachrichten verlassen. Egal ob Sie Windows oder Mac verwenden, die richtige Handelssoftware wird es haben:

  • Automatische Mustererkennung – Identifiziert Flaggen, Kanäle und andere indikative Muster,
    Genetische und neuronale Anwendungen – Profitieren Sie von neuronalen Netzen und genetischen Algorithmen zur besseren Vorhersage zukünftiger Preisbewegungen.
  • Broker Integration – Mit direkten Links zu Brokerhäusern können Sie Geschäfte automatisch ausführen, emotionale Ablenkungen beseitigen und den Ausführungsprozess rationalisieren.
  • Backtesting – Wendet Strategien auf frühere Abschlüsse an, um zu demonstrieren, wie diese ausgeführt worden wären. Dadurch können Händler besser verstehen, wie sich bestimmte Handelsmethoden in Zukunft entwickeln könnten.
  • Mehrere Nachrichtenquellen – Online-Newsfeeds und Radio-News Alerts spielen beim Trading eine wichtige Rolle. Wie Kofi Annan in einem der umsichtigsten Handelskurse zu Recht behauptete: “Wissen ist Macht”. Je mehr Sie wissen, desto schneller können Sie reagieren, und je schneller Sie reagieren können, desto mehr Trading Gewinne könnten Sie erzielen.

MetaTrader 4 und 5

MetaTrader 5 Software

MetaTrader 5 Software

Der MetaTrader wird von fast allen Online Brokern angeboten. Es ist eine White Label Software, die mit dem Broker verbunden werden kann. Die Plattform ist für den Computer (Desktop) und jedes mobile Gerät verfübar. Sie benötigen jeweils nur einmalige Login-Daten. Mit dem MetaTrader haben Sie ihr Portfolio jederzeit im Griff!

Warum ist der MetaTrader so beliebt? – Er bietet eine umfangreiche Charting-Funktion, unterstützt automatisiertes Trading und ist an jeden Handelsstil anpassbar. Nutzen Sie Indikatoren, Chartdarstellungen, Multi-Charting und einen schnellen Ein-Klick-Handel.

Programmieren Sie Ihre Strategie in einen Expert Advisor und lassen Sie diese Trading Strategie über einen VPS- Server 24 Stunden am Tag laufen. Für den Anfänger ist die Software zuerst zwar komplex, aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase wird man gut zurecht kommen. Der MetaTrader bekommt eine ganz klare Empfehlung von mir.

TradingView

TradingView Software

TradingView Software

Tradingview.com ist eine Charting-Software für den Browser und alle mobilen Geräte (App). Sie können mit dieser Plattform jeden beliebigen Chart und Markt ganz einfach über die Suchleiste aufrufen. Viele Trader analysieren die Charts bei Tradingview und handeln die Trades in der Plattform des eigenen Brokers.

Tradingview ist aus meinen Erfahrungen sehr benutzerfreundlich und bietet zahlreiche Tools für Analysen im Trading. Besonders die freie Charting-Funktion gefällt mir. Auch die grafische Aufarbeitung ist sehr gut. Tradingview ist komplett kostenlos. Leider werden nur wenige Broker in Verbindung mit Tradingview angeboten. Ein direkter Handel in der Plattform ist möglich.

Neben den vielen Funktionen gibt es auch einen Feed für Nachrichten und Analysen anderer Trader. Eröffnen Sie ein kostenloses Konto und publizieren Sie Ihre Analysen. Sie können anderen Händler folgen und sich auch austauschen.

Regulierungen und Lizenzen:

Am wichtigsten ist es auf eine offizielle Regulierung des Unternehmens zu achten. Im Internet tümmeln sich viele Betrüger mit verbrecherischen Plattformen. Überprüfen Sie vor der Registrierung unbedingt die Firmendaten. Regulierte Broker werben meistens mit der Lizenz oder veröffentlichen sie im Footer am unteren Rand der Seite.

BaFin Regulierung

BaFin Regulierung

Bekannte und sichere Regulierungen sind: 

Achten Sie auf den Spread und die Kommissionen

Ein Trading Broker verdient entweder durch einen zusätzlichen Spread oder eine Kommission pro Trade sein Geld. Dadurch werden die Infrastruktur des Anbieters und Mitarbeiter bezahlt. Der Spread wird vom Broker auf den tatsächlichen Marktspread aufgeschlagen. Mit einem Kommissionskonto bekommen Sie die realen Marktspreads ohne Aufschlag, aber Sie müssen eine fixe Kommission pro Trade zahlen.

Achtung: Nicht jedes Finanzprodukt hat einen Spread oder eine Kommission.

Aus meinen Erfahrungen bieten die meisten Online Broker beide Kontomodelle an. Es ist immer wichtig sich individuell mit der Gebührenstruktur des Anbieters auseinander zusetzen. Zu hohe Handelsgebühren können die Gewinne vermindern.

Demokonto (Virtuelles Geld) als Trading Anfänger nutzen

Ein Demokonto ist ein Konto mit virtuellem Guthaben. Es ist “Spielgeld”, welches den realen Handel simuliert. Anfänger können somit den Broker ausprobieren und auch verschiedene Strategien testen. Generell empfehle ich es jedem Anfänger mit dem Demokonto zu üben bis man sich traut echtes Geld zu investieren. Das Demokonto ist eines der wichtigsten Tools für einen angehenden profitablen Trader. Heutzutage kann man dieses Testkonto bei jedem Broker kostenlos erstellen.

Brokerwahl und Empfehlungen für Trader

In der nachfolgenden Tabelle sehen Sie meine aktuellen Top-Broker, welche alle mit echtem Geld getestet wurden. Diese Anbieter sind weltweit die Besten in Ihrem Bereich und zeichnen sich durch starke Merkmale bzw. Vorteile im Gegensatz zur Konkurrenz aus. Weitere Vergleiche finden Sie auch unter “Forex Broker” und “CFD Broker“.

Erstellen Sie sich ein kostenloses Demokonto und starten Sie Ihre Tradingreise:

Broker: Bewertung: Märkte & Spreads: Vorteile: Anmeldung:
1. GBE Brokers
GBE Brokers logo
5 out of 5 stars (5 / 5)
➔ Zum Testbericht
200+ ab 0.0 Pips + Kommission # Deutsche Niederlassung
# Beste Ausführung
# Günstigster Anbieter
(Ihr Kapital ist gefährdet)
2. BDSwiss
BDSwiss Logo
5 out of 5 stars (5 / 5)
➔ Zum Testbericht
300+ ab 0,3 Pips variable oder Kommission # VIP Angebote
# Hoher Hebel
# Bester Service
(Ihr Kapital ist gefährdet)
3. IQ Option
IQ Option Logo
4.7 out of 5 stars (4,7 / 5)
➔ Zum Testbericht
300+ ab 1,0 Pips variable # Konto ab 10€
# Enge Spreads
# Gute Plattform
(Ihr Kapital ist gefährdet)

Orderausführung: Wie funktioniert das Trading?

Die heutigen Handelsplattformen sind sehr übersichtlich gestaltet und Sie können mit wenigen Klicks einen bestimmten Wert an der Börse kaufen oder verkaufen. Im folgenden Bild werde ich Ihnen Schritt für Schritt erklären, wie eine Orderausführung funktioniert. Die Reihenfolge kann je nach Vorlieben des Traders abweichen.

Ordermaske des MetaTraders:

trading

Orderausführung im Trading

  1. Wählen Sie einen beliebigen Markt. Eine Analyse sollte vorher durchgeführt worden sein, damit Sie einen geeigneten Plan für Ihr Investment haben.
  2. Das Volumen beschreibt die Größe der gehandelten Position. Diese kann je nach Markt unterschiedliche Eigenschaften haben. Dafür gibt es Informationen vom Broker über die Positionsgrößen.
  3. Stop Loss: Dies ist ein automatisches Verlustlimit. Stellen Sie den Preis ein bei dem Sie im Verlust die Position unbedingt beenden wollen. Der Stop Loss kann auch nach der Tradeeröffnung beliebig gesetzt werden.
  4. Take Profit: Ähnlich wie der Stop Loss ist der Take Profit auch ein automatisches Limit. Diesmal funktioniert es aber umgekehrt für den Gewinnfall. nehmen Sie automatisch gewinne.
  5. Der Typ der Order beschreibt die Marktausführung. Wie vorher erwähnt, gibt es Markt-Orders und Limit-Orders. Passen Sie den Typ der Order an Ihre Strategie an.
  6. Kaufen Sie oder Verkaufen Sie den Markt per Klick.
Eröffneter Trade in einer Trading Software (Chart)

Eröffneter Trade in einer Trading Software (Chart)

Welche Trading Gebühren können auf mich zukommen?

Im Online Trading gibt es unterschiedliche Gebühren und Modelle für den Kunden eines Brokers. Zusammengefasst kann man aber sagen, dass die Gebühren durch das digitale Zeitalter extrem niedrig geworden sind. Dennoch sollte man sich nach einem günstigen Broker umschauen, denn die Gebühren können sich auf das Jahr sehr hoch rechnen.

  • Kontoführungsgebühren: Die wenigsten Broker verlangen noch Kontoführungsgebühr. Eine Kontoführungsgebühr kann aus meinen Erfahrungen nach längerer Inaktivität auftreten.
  • Spread: Das ist der Unterschied zwischen Kaufs- (Bid) und Verkaufspreis (Ask). Diese kann je nach Marktlage schwanken oder vom Broker auferlegt sein. Sie sehen Ihn immer transparent in der Handelsplattform.
  • Kommission: Eine fixe Handelsgebühr für das Öffnen und Schließen einer Position.
  • Swap (Zinsen): Oft handelt ein Trader mit gehebelten Derivaten. Der Hebel muss finanziert werden, dafür ist nur eine geringe Margin notwendig. Deswegen können Zinsen über Nacht anfallen.

Die verschiedenen Handelsarten kategorisiert:

Im Sprachgebrauch benutzt man mehrere verschiedene Begriffe für die Handelsarten. Die meisten Trader sind universell und passen sich dem Markt an, sodass die Grenzen der Handelsarten oft miteinander verschwimmen. Grob kann man die Handelsarten in kurzfristiges und langfristiges Investieren einteilen. Jeder Trader sollte selbst herausfinden was ihm am besten gefällt.

trading

Reichtum durch Trading?

Scalping:

Skalpieren des Marktes. Sehr kurzfristiger Handel mit einer Tradelaufzeit von meistens wenigen Minuten bis zu Sekunden. Schnelle Gewinne und Verluste sind an der Tagesordnung. Es wird ein hoher Hebel benutzt. Der Trader braucht hier sehr viel Aufmerksamkeit und Geschick. Lesen Sie mehr unter “Scalping”.

Daytrading:

Gemeint ist der Tageshandel. Der Händler öffnet nur Positionen vom Start der Börseneröffnung bis zum Schluss. Die Trades werden nicht über Nacht gehalten und am Abend geschlossen. Auch hier bewegt sich der Händler im kurzfristigen Bereich. Lesen Sie mehr unter “Daytrading“.

Swing Trading:

Längeres halten von Positionen wird als Swing Trading bezeichnet. Hier werde Trades mehrere Tage bis Wochen gehalten. Der Swing Trader bewegt sich immer in großen Zeiteinheiten und hat mehr Zeit zum Reagieren. Lesen Sie mehr unter “Swing-Trading”.

Ich empfehle es einem Anfänger jede Richtung des Handels auszuprobieren, damit man seine eigenen Erfahrungen macht. Manche “Coaches” schwören auf eine eigene Taktik. Diese ist in den meisten Fällen nicht zu 100% übertragbar. Machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen am Markt.

Geld verdienen mit dem Trading: Schneller Reichtum oder nicht?

Viele Anfänger möchten schnelles Geld mit dem Trading verdienen. Ist das überhaupt möglich oder nicht? – Der Handel an der Börse beinhaltet immer ein Risiko. Ohne Risiko werden Sie kein Geld verdienen. In den meisten Fällen ist der Gewinn größer je höher das Risiko ist. Unbegrenzte Gewinne sind möglich. Sie können also reich mit dem Börsenhandel werden. Jedoch wird das hohe Risiko meistens unterschätzt und Anlegern droht es Geld zu verlieren.

Geld verdienen mit Trading

Beispieltrades mit 6.500$ Gewinn: Geld verdienen mit Trading

Hebelwirkung:

Die meisten Finanzprodukte sind mit einem Hebel unterlegt. In vielen Fällen ist sogar ein Hebel nötig, um überhaupt wirkungsvoll Geld zu verdienen. Sie können mit mehr Geld an der Börse handeln als Sie eigentlich besitzen. Es ist sozusagen ein Kredit, der der Broker Ihnen gewährt. Sie müssen lediglich eine Sicherheitsleistung (Margin) beim Broker hinterlegen. Dies wird Marginhandel genannt.

Der Hebel multipliziert Ihre Position. Mit einer Sicherheitsleitung von beispielsweise 1000€ können Sie bei einem Hebel von 1:100 genau 100.000€ an der Börse handeln. Die Positionsgröße schwankt also mit dem Wert von 100.000€. Der Gewinn/Verlust wird dann von Ihrem Konto abgebucht.

Zusammenfassung:

Als Trader können Sie heutzutage mit jeder Kapitalgröße an den Finanzmärkten teilnehmen. Positionen zu eröffnen sind bereits ab wenigen Cents Risiko möglich. Durch einen hohen Hebel kann man auch dementsprechend einen hohen Gewinn oder Verlust machen.

  • Das Trading ist ab sehr kleinem Kapital möglich
  • Es sind unbegrenzte Gewinne möglich
  • Der Hebel kann zum Vorteil genutzt werden
  • Die Handelsgebühren sind durch den elektronischen Handel extrem günstig geworden

Das sollten Sie im Trading lernen wissen: Schulden durch Trading? – Das Risiko

Beim Börsenhandel kann man mehr Geld verlieren als man auf das Brokerkonto eingezahlt hat. Dies nennt man Nachschusspflicht und so ein Vorfall kann durch sehr extreme Marktsituationen hervorgerufen werden. Gibt es Beispielsweise keine Liquidität kann man seine Position nicht zum gewünschten Preis schließen.

Alle empfohlenen Anbieter auf dieser Seite fordern keine Nachschusspflicht mehr, sondern stoppen Sie vorher zwangsweise aus. Durch neue Sicherheiten und Schutz des Kontos wurde die Nachschusspflicht abgeschafft (Gilt nur für Forex und CFDs). Sie sollten aber trotzdem sicher sein und verstehen wie CFDs funktionieren. Ebenfalls ist der Forex Handel durch das hohe Risiko bekannt. Nutzen Sie ein sinnvolles Risikomanagement sonst droht es Ihnen schnell geld zu verlieren.

Risikomanagement

Wenn Sie Geld beim CFD Handel oder mit einem anderen Finanzprodukt verdienen wollen, müssen Sie sich unbedingt an ein Risikomanagement halten. Anfänger stolpern oft in den Markt und wählen eine zu große Positionsgröße. Nach wenigen Fehlschlägen ist das ganze Kontoguthaben verloren.

Professionelle Trader arbeiten mit strengen Vorschriften für die Positionsgrößen. Nutzen Sie beispielsweise nur 1 – 2% vom Gesamtkapital an Risiko pro Position. Somit verringern sich auch Ihre Emotionen im Handel. Es ist durchaus möglich mehrere Fehlschläger hintereinander zu haben. Niemand ist perfekt und ein stetiges Geld verdienen wird wahrscheinlich nicht klappen.

An der Börse arbeitet man immer mit Wahrscheinlichkeiten. 70 – 90% der Trader verlieren Geld beim CFD Handel. Sie wollen nicht dazu gehören? – Dann halten Sie sich an ein Risikomanagement.

Hinweis:

Die Nachschusspflicht für FX und CFD Trading wurde in Europa abgeschafft. Der Hebel erhöht die mögliche Positionsgröße und kann dabei Ihr Risiko und Gewinn vergrößern.

Die Hebelwirkung erklärt

Der Hebel ist das Instrument eines, der mehr aus seinem Konto herausholen will. Viele Finanzprodukte werden generell nur gehebelt angeboten. Sie können dank dem Hebel höhere Summen am Markt traden.

Am bekanntesten ist dafür der Forex und CFD Handel. Hier gibt es Online Broker, die sogar einen Hebel von bis zu 1:1000 anbieten. Aus meinen Erfahrungen ist so ein riesiger Hebel nicht nötig außer Sie wollen unbedingt zocken!

Sie wollen den EUR/USD mit einer Positionsgröße von 1 Lot handeln. Dafür benötigen Sie mindestens 100.000€ an Geldern. Durch einen Hebel von 1:30 benötigen Sie aber nur noch 3.333€. Der Hebel multipliziert die eingesetze Margin. Im unteren Bild sehen Sie ein Beispiel in der Ordermaske:

Hebelwirkung im Trading

Hebelwirkung im Trading

Sie sehen der Kontrakt-Wert ist viel höher als die eigentliche Margin. Je nach Markt kann ein unterschiedlicher Hebel anfallen. Broker in der EU sind für private Trader beim Forex und CFD auf einen Hebel von 1:30 beschränkt. Lustigerweise gibt es aber andere Finanzprodukte mit einem viel höheren Hebel ohne Beschränkung. Die Europäische Regulierung für Finanzmärkte (ESMA) hat den hebel beschränkt. Professionelle Trader können aber weiterhin einen sehr hohen Hebel nutzen.

Folgende Hebel gelten für EU regulierte Broker beim FX und CFD Trading: 

  • Forex 1:30
  • Aktien Indizes 1:20
  • Rohstoffe 1:20 – 1:10
  • Kryptowährungen 1:2
  • Aktien 1:5
  • ETFs 1:5

Meiner Meinung nach reichen diese Hebel vollkommen aus, um einen erfolgreichen Handel an den Finanzmärkten durchzuführen. Der Hebel gibt einem nur die Möglichkeit mehr Kapital zu traden. Der Händler bestimmt das Risiko immer noch selbst durch die Positionsgröße.

Richtige Analysen und Strategien führen zum Erfolg

Erfolgreiche Händler besitzen profitable Trading Strategien für den täglichen Handel. Generell unterscheidet man hiebei zwischen der Fundamentalen Analyse und der Technischen Analyse. Beide Analysen haben ihre Vorteile. Aus meinen Erfahrungen erzeugt ein Zusammenspiel dieser beiden Analysen das beste Ergebnis.

Welche Kriterien gehören zu einer Trading Strategie?

Für eine erfolgreiche Trading Strategie muss man viele verschiedene Punkte beachten. Es ist nicht nur eine einfache Methode für den Handel an den Finanzmärkte. Der Markt kann sich jederzeit ändern und die Kräfte verschieben sich. Beispielsweise war das Handelsvolumen bzw. die höhe der Limit Orders vor der Corona-Krise im S&P500 bei ca. 3.000 pro Preis. Nun sehe ich nur noch ca. 400 Kontrakte pro Preis. Der Markt wird sich immer ändern und als Trader müssen Sie darauf vorbereitet sein.

1. Marktsituation: 

Wie verhält sich der Markt gerade? Gibt es einen Trend oder nicht? Wie ist der Verlauf des Chartes. Analysieren Sie zuerst die vergangenen Preise und machen Sie eine Nachforschung zur aktuellen Situation.

2. Tradeeröffnung:

Wann eröffne ich eine Position? Sie benötigen genaue Kriterien für die Eröffnung eines Trades. Ohne Regeln werden Sie hier nicht erfolgreich werden. Beispielsweise nutzen Trader verschiedene Chartmuster für Einstiege in die Märkte. Sie dienen als Bestätigung für ihre Analyse.

3. Risiko Management:

Ich habe diesen Punkt schon öfters auf meiner Seite erwähnt, denn er ist enorm wichtig. Planen Sie ausgiebig das Risiko des Trades. Wo soll der Stop Loss liegen?

4. Trade Management: 

Wo ist das Ziel des Handelsgeschäfts? Wann sichere ich Profite? Wo schließe ich den Trade. All diese Fragen müssen Sie beantworten. Am besten Sie entwerfen verschiedene Szenarien und arbeiten dafür Lösungen aus.

Fundamentale Trading Nachrichten

Fundamentale Trading Nachrichten (Wirtschaftskalender)

Fundamentale Analyse:

Wirtschaftliche Nachrichten oder Indikatoren werden in die Analyse mit einbezogen. Wirtschaftsdaten haben einen Einfluss auf kurzfristige oder langfristige Bewegungen an den Märkten. Ein Händler sollte unbedingt über die neusten Nachrichten seines gehandelten Marktes informiert sein. Beispielsweise können Wirtschaftsnachrichten oder Daten sehr starke Kurssprünge erzeugen.

  • Wirtschaftskalender
  • News bzw. Nachrichten
  • Ertragskalender für Aktien
  • Politische Entscheidungen
  • Wirtschaftsindikatoren

Nachrichten aus der Wirtschaft

Der Wirtschaftskalender ist mit das wichtigste Tool für den Daytrader. Längerfristige Anleger können diesen Kalender meistens vernachlässigen. Jeden Tag kommen erneute Nachrichten heraus. Schauen Sie sich einmal Wirtschaftssender oder Magazine an. Sie werden wahrscheinlich den Überblick verlieren. Der Wirtschaftskalender ist fast jedem Trader bekannt. Dort werden die wichtigsten Events angezeigt und veröffentlicht.

Ein besonderer Fokus liegt hier auf wirtschaftlichen Kennzahlen, diese beeinflussen meistens die Währungen oder Aktien Indizes. Ich persönlich halte mit bei den Wirtschaftsnachrichten fern vom Markt, denn Algorithmen übernehmen den Handel. Zudem wird die Liquidität dünner und viele Trader verlassen das Spielfeld.

Zu den Wirtschaftsnachrichten gehören aber auch Berichte und Kennzahlen von Aktienunternehmen. Für Aktientrader sind Bilanzahlen und Gewinnerwartungen für eine kluge Investition sehr wichtig. Fokussieren Sie sich auf einen Markt und finden Sie dabei die wichtigsten Kennzahlen heraus, die den Preis beeinflussen können. Ein Händler sollte den Markt genauso gut kennen wie seine rechte Hosentasche.

Technische Analyse:

Technische Analyse durch den Chart

Technische Analyse für den Chart

Die Mehrzahl der Trader stützt sich auf die Technische Analyse. Dazu gehört ein Verständnis des Candlestick Chartes und verschiedenen Indikatoren. Es gibt zum Teil Strategien, welche nur auf Indikatoren beruhen. In der Technischen Analyse werden Zeichentools und Indikatoren verwendet. Die Vergangenheit des Chartes wird analysiert und der Händler prognostiziert den zukünftigen Verlauf des Chartes. In diesem Bereich gibt es viele verschiedene Trading Strategien.

  • Verwendung der Candlestick Analyse
  • Verwendung von Indikatoren und Zeichentools
  • Kombinierbare Trading Strategien

Trend-Handelsstrategien

Es gibt keinen Einheitsansatz für den Trendhandel. Es gibt verschiedene Strategien, die von Trendhändlern zur Identifizierung von Einstiegspunkten eingesetzt werden. Diese umfassen:

Trend Trading

Trend Trading

Strategien für gleitende Durchschnitte – Eine Strategie besteht darin, in eine Aktie einzusteigen, wenn ein kurzfristiger gleitender Durchschnitt über einen längeren gleitenden Durchschnitt steigt, und auszusteigen, wenn der kurzfristige gleitende Durchschnitt wieder unter den längeren gleitenden Durchschnitt fällt. Andere gehen in eine Aktie ein, wenn der Kurs einer Aktie über einen bestimmten gleitenden Durchschnitt steigt (insbesondere bei stärkerem als normalem Volumen). Die meisten Trend-Händler verwenden eine Kombination von Strategien für gleitende Durchschnitte und verlangen oft, dass der Kurs einer Aktie vor dem Einstieg über oder unter einem bestimmten gleitenden Durchschnitt gehandelt wird. Gleitende Durchschnitte werden auch häufig als Schlüsselbereiche für Unterstützung und Widerstand verwendet.

Technische Indikatoren – Zusätzlich zu Preis und Volumen verwenden die meisten Trendhändler eine Kombination aus technischen Indikatoren, wie Stochastik, MACD und RSI, um ihre Ein- und Ausstiege zeitlich zu steuern. Technische Indikatoren gibt es in vielen Formen und werden letztlich von Trendhändlern verwendet, um Preis- und Volumendaten zu vereinfachen. Einige verfolgen das Momentum einer Aktie, während andere dem Trendhändler dabei helfen, zu erkennen, wann eine Aktie überverkauft ist, was als Kaufsignal dienen könnte, oder wann sie überkauft ist, was darauf hinweisen würde, dass es Zeit zum Verkauf ist.

Chart-Muster – Eine weitere wirkungsvolle Methode zur Identifizierung neuer Kauf- und Verkaufsmöglichkeiten sind erkennbare Muster, die auf dem Kurschart der Aktie erscheinen. Obwohl es buchstäblich Hunderte von Diagrammmustern gibt, die Händler verwenden können, haben sich die meisten von ihnen als unzuverlässig erwiesen. Nur einige wenige Chartmuster weisen tatsächlich eine hohe Genauigkeitsrate auf, auf die sich die meisten Trend-Händler in der Regel verlassen.

Trendlinienanalyse – Eine der am häufigsten von Trendhändlern verwendeten Strategien ist die Verwendung von Unterstützungs- und Widerstandslinien, die auf einem Aktienchart visualisiert oder gezeichnet werden können. Aufwärtsgerichtete Trader verwenden Unterstützungsbereiche als potenzielle Einstiegspunkte oder zur Platzierung von Stop-Losses. Währenddessen verwenden Baisse-Händler Widerstandsbereiche als potenzielle Einstiegspunkte und Unterstützungsbereiche für Stop-Losses.

Die besten Trend-Händler verwenden eine Kombination aus einigen oder allen der oben genannten Strategien, um ihre Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, an den Finanzmärkten Geld zu verdienen.

Die Nutzung von Indikatoren

Die technischen Indikatoren lassen sich im Großen und Ganzen in fünf Kategorien einteilen:

  • Trend
  • Mittlere Umkehrung
  • Relative Stärke
  • Volumen
  • Dynamik

Frühindikatoren versuchen vorauszusagen, wohin sich der Preis bewegt, während nachlaufende Indikatoren einen historischen Bericht über die Hintergrundbedingungen bieten, die dazu geführt haben, dass der aktuelle Preis dort ist, wo er sich befindet. Zu den beliebten technischen Indikatoren gehören SMAs, EMAs, Bollinger-Bänder, Stochastik, MACD und On-Balance-Volumen.

Trading Indikatoren

Trading Indikatoren

Die meisten Neulinge folgen der Herde beim Aufbau ihrer ersten Handelsbildschirme, greifen sich einen Stapel Dosenindikatoren und stopfen so viele wie möglich unter die Kursbalken ihrer Lieblingspapiere. Dieser “mehr ist besser” Ansatz nähert sich der Produktion von Kurzschluss-Signalen, weil er den Markt aus zu vielen Blickwinkeln auf einmal betrachtet. Es ist ironisch, weil Indikatoren am besten funktionieren, wenn sie die Analyse vereinfachen, den Lärm durchschneiden und eine brauchbare Ausgabe über Trend, Dynamik und Timing liefern.

Wählen Sie stattdessen einen anderen Ansatz und schlüsseln Sie die Arten von Informationen auf, die Sie während des Markttages, der Woche oder des Monats verfolgen wollen. In Wahrheit passen fast alle technischen Indikatoren in fünf Forschungskategorien. Jede Kategorie kann weiter in führende oder nachlaufende unterteilt werden. Vorlaufende Indikatoren versuchen vorauszusagen, wohin sich der Kurs bewegt, während nachlaufende Indikatoren einen historischen Bericht über die Hintergrundbedingungen bieten, die dazu geführt haben, dass der aktuelle Kurs dort ist, wo er sich befindet.

  1. Trendindikatoren (nachlaufende Indikatoren) analysieren, ob sich ein Markt im Laufe der Zeit nach oben, unten oder seitwärts bewegt.
  2. Mittelwertumkehrindikatoren (lagging) messen, wie weit sich ein Preisausschlag ausdehnt, bevor ein Gegenimpuls ein Retracement auslöst.
  3. Relative Stärke-Indikatoren (vorlaufend) messen die Oszillationen im Kauf- und Verkaufsdruck.
  4. Momentum-Indikatoren (vorlaufend) bewerten die Geschwindigkeit der Preisveränderung im Laufe der Zeit.
  5. Volumenindikatoren (vorlaufend oder nachlaufend) zählen Trades auf und quantifizieren, ob Bullen oder Bären die Kontrolle haben.

Wie kann also ein Anfänger zu Beginn die richtige Einstellung wählen und monatelange ineffektive Signalproduktion vermeiden? Der beste Ansatz besteht in den meisten Fällen darin, mit den populärsten Zahlen zu beginnen und dabei jeweils einen Indikator anzupassen und zu sehen, ob der Output Ihrer Performance hilft oder schadet. Mit dieser Methode werden Sie die spezifischen Bedürfnisse Ihres Niveaus schnell erfassen.

Trading Psychologie – Wie muss ein erfolgreicher Händler denken?

Viele Händler schieben Ihre Verluste auf die Psychologie oder Emotionen und buchen vielleicht ein Seminar über die Trading Psychologie. Ich bin da komplett einer anderer Meinung. Sie werden nur emotional, wenn Ihre Trading Strategie nicht funktioniert oder Sie sich nicht an Regeln halten. Das Trading ist kein Kinderspiel.

Richtigen Sie sich nur nach wirklichen Fakten und hören Sie auf zu hoffen, dass der Trade einen Gewinn abwerfen wird. Sie benöten ein festes Regelwerk und Sie werden keine Trading Psychologie brauchen. Ausreden sind für Händler, die nicht wissen was sie tun.

Folgende Punkte sollten Sie unbedingt beachten: 

  • Verfolgen Sie eine Strategie, die nachweislich funktioniert
  • Halten Sie sich an alle Regeln
  • Stellen Sie selbst Regeln auf
  • Halten Sie sich an das Risikomanagement
  • Finden Sie keine Ausrede für Verluste
  • Analysieren Sie Fehler

Ein erfolgreicher Trader hat keine Emotionen und erwartet auch nichts vom Markt. Er weiß, dass der Markt gegen ihn laufen kann und er eventuell einen Verlust macht. Alles ist möglich. Jedoch gibt ihm die Trading Strategie eine Sicherheit, sodass er Tag für Tag seine Trades absetzt. Auch zu dem gewonnen oder verlorenen Geld hat er keine Emotionen, denn er nutzt ein sinnvolles Risikomanagement. Auf einen längeren Zeitraum wird er nur gewinnen. Emotionslos werden Trades nach Kriterien eröffnet und geschlossen.

Fazit: Traden lernen ist möglich mit viel Anstrengung und Wissensdurst

Auf dieser Seite habe ich Ihnen gezeigt, was Trading ist und wie funktioniert es. In wenigen Schritten haben Sie die Grundlagen für einen erfolgreichen Handel an den Finanzmärkten gelernt. Nun liegt es an Ihnen, ob Sie weiterlernen wollen und mit dem Handel beginnen.

Informationen sind sehr wichtig für jeden Trader. Deshalb habe ich diese Webseite erstellt. Zudem bieten auch viele Broker Schulungen und einen sehr guten Support an, sodass man bei Fragen zum Handel auch sehr einfach seinen Broker anrufen kann.

Geld verdienen an den Finanzmärkten ist heutzutage für jeden möglich, der einen Internetanschluss besitzt und eine Risikobereitschaft besitzt.

Zusammenfassung des gelernten Wissens:

  • Als Trading bezeichnet man das Kaufen und Verkaufen eines Wertes an der Börse
  • Es gibt sehr viele unterschiedliche Märkte
  • Es gibt verschiedene Finanzinstrumente für diese Märkte
  • Der Preis entsteht durch Angebot und Nachfrage
  • Die Wahl eines guten Brokers ist unbedingt nötig
  • Eine Position zu eröffnen ist keine Schwierigkeit
  • Die Handelsgebühren sind sehr niedrig
  • Reichtum durch Trading ist möglich aber risikoreich

Erfolgreiches Trading ist möglich mit der richtigen Vorbereitung und Wissen.

Meist gestellte Fragen zum Trading lernen: 

Wie viel Geld werden Sie mit dem Traden verdienen?

Ein übergeordneter Faktor in Ihrer Pro- und Kontra-Liste ist wahrscheinlich das Versprechen von Reichtum. Wir alle haben schon Geschichten von Trading-Millionären gehört, die mit nur 1000 Dollar anfingen, aber bald den Jackpot knackten und die Märkte beherrschten. Natürlich gibt es sie, aber die Realität ist, dass die Gewinne sehr unterschiedlich ausfallen können.

Ob Sie vom Trading leben können, hängt von Ihrem Engagement, Ihrer Disziplin und Ihrer Strategie ab. All dies können Sie auf dieser Website im Detail erfahren.

Die eigentliche Trading Frage lautet also: Funktioniert es wirklich? Wenn Sie bereit sind, die Zeit und Energie zu investieren, dann könnte es für Sie durchaus funktionieren.

Mit wie viel Geld kann ich als Anfänger das Trading starten?

Je nach Finanzprodukt ist es möglich den Börsenhandel mit nur 10€ oder weniger zu starten. Manche Online Broker haben sogar gar keine Mindesteinzahlung für die Kontoeröffnung. Mit kleinem Kapital sollten Penny Stocks, Forex oder CFDs gehandelt werden. Diese Produkte sind dazu geeignet nur wenige Euros an Kapital für eine Investition zu nutzen.

Was ist Social Trading?

Als Social Trading bezeichnet man das “Kopieren” anderer Händler. Bereits erfolgreiche Trader veröffentlichen ihre Trades auf einer Plattform. Andere Investoren können diese Trades 1 zu 1 übernehmen. Dafür verdient der andere Händler zusätzliche Kommissionen. Social Trading ist eine populäre Methode für Anfänger. Jedoch ist man immer von anderen Personen abhängig.

Was ist Trading mit Margin?

Viele Finanzprodukte sind gehebelt. Die Margin beschreibt die Summe, die Sie zur Aufrechterhaltung der Position benötigen. Der Broker leiht Ihnen sozusagen Geld für den Trade und Sie müssen dafür Kapital hinterlegen. Bei einem Hebel von 1:20 können Sie mit 1€ Margin 20€ am Markt handeln. Der Margin Handel kann Ihre Gewinne und Verluste erhöhen.

Kann ich mehr Geld verlieren als mein eingesetztes Kapital?

Ja – Sie können Schulden durch Trading machen. Sie müssen dabei aufpassen welches Finanzprodukt Sie nutzen. Beispielsweise kann es bei Futures oder Optionen zu einer Nachschusspflicht kommen. Es sind gehebelte Derivate. Durch extreme Marktsituationen kann es eine Preisverschiebung geben und Ihre Position rutscht beispielsweise ins Negative. Sie habe nicht mehr genug Kapital auf dem Konto und die Position wird mit einem hohen Verlust geschlossen. Der Broker verlangt die restlichen Schulden auszugleichen.

Bei dem Trading mit Aktien, CFDs, Forex, ETFs oder Kryptowährungen können Sie nur Ihr eingesetztes Kapital verlieren. Informieren Sie sich unbedingt über die angebotenen Finanzprodukte Ihres Brokers.

Wie schnell kann ich Gewinne auszahlen?

Gewinne oder Kontoguthaben können Sie direkt beim Broker auszahlen. Abhängig von der Zahlungsmethode kann das Geld bereits in wenigen Stunden auf Ihrem Konto sein. Regulierte Broker zahlen in der Regel innerhalb 24 Stunden zu regulären Arbeitszeiten aus.

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