Unterstützung und Widerstand

Trading mit Unterstützung und Widerstand (Support & Resistance) erklärt

Inhaltsverzeichnis:
  1. Trading mit Unterstützung und Widerstand (Support & Resistance) erklärt

Wenn Sie sich erstmals mit der technischen Analyse von Aktien beschäftigen, werden Sie sehr schnell auf die beiden Begriffe Unterstützung und Widerstand stoßen. Es handelt sich um zwei Grundelemente, die beim Zusammenspiel der Kräfte von Angebot und Nachfrage entstehen.

Im Ringen um den Preis stützen dabei gewisse Verkäufergruppen einen Preis ab und möchten ihn am liebsten nach oben pushen. Genau gegen diesen Trend kämpfen die Käufer an, welche die Aktien an der Börse für möglichst wenig Geld erwerben wollen.

Technische Unterstützung und Widerstand im Chart
Technische Unterstützung und Widerstand im Chart

Was auf den ersten Blick wie das Wirken einer unsichtbaren Hand ausschaut, lässt sich anhand der Daten durchaus sichtbar machen. Sie öffnen einfach Ihr Konto beim Online Broker und gehen zum Chart. Händisch würden Sie nun alle Tiefs und alle Hochs separat miteinander verbinden. Es entstehen horizontale Linien, welche Unterstützung und Widerstand angeben.

Der Widerstand befindet sich dabei immer an der oberen Seite, während die Unterstützung den Preis von unten her hebt. Professionelle Trader werden nun Widerstandsniveaus und Unterstützungszonen, also größere Kanäle sichtbar machen wollen. Sobald die Kurse an diesen Bereichen kratzen, kann die Zeit für ein Investment in die eine oder andere Richtung gekommen sein.

Wichtige Fakten zu Unterstützungen und Widerständen: 

  • An Unterstützungen ist die Nachfrage nach einem Asset besonders hoch
  • An Widerständen ist das Angebot nach einem Asset besonders hoch
  • Der Preis kann als teuer oder billig gesehen werden
  • Viele Trader möchten dort kaufen oder verkaufen, weil der Preis attraktiv ist

Welche Händlerpositionen sind gleichbedeutend mit den Unterstützungen und Widerständen?

  • Unterstützung: Steht für ein Übermaß an Nachfrage, durch welches die Preise von den Anbietern gehoben werden können. Die Nachfrage ist hierbei gleichbedeutend mit Begriffen wie Hausse, Bullen und Kaufen. Wenn die Unterstützung stark ist, wird man in der Regel auf einen Long-Kauf zurückgreifen.
  • Widerstand: Beim Widerstand ist das Angebot stärker. Es bildet sich auf der oberen Seite auf dem Chart und kann mit Baisse, Bären und Verkauf gleichgesetzt werden. Hier blockieren die Market Maker einen wachsenden Preis und möchten günstiger einkaufen. Der ein oder andere Indikator zeigt dann an, ob es in den nächsten Stunden oder Tagen nach unten geht – ein Leerverkauf über CFD ist dann das richtige Mittel zum Zweck.

Die oben genannten Begriffe werden in diesem und anderen Artikeln austauschbar verwendet. Wenn die Nachfrage steigt, steigen die Preise, und wenn das Angebot steigt, sinken die Preise. Wenn Angebot und Nachfrage gleich sind, bewegen sich die Preise seitwärts, wenn Bullen und Bären die Kontrolle übernehmen.

Was ist eine Unterstützung (Support)?

Bei der Unterstützung handelt es sich kurz gesagt um das Preislevel, an dem die Nachfrage nach den Wertpapieren so stark ist, dass eine rückläufige Kursentwicklung nicht mehr möglich ist. Die Market Maker sehen dieses Kursniveau als für den Moment unverhandelbar. Unter diesem Wert wird nicht verkauft.

Nähert sich das Kursniveau nun schrittweise an dieses Unterstützungsniveau an, so bedeutet das eine Verbilligung des Preises. Mit einem niedrigeren Kurs geht dann auch das größere Interesse von bestimmten Anlegern einher, die sich für den günstigen Kauf von Aktien mit einer anschließenden Kursbewegung nach oben interessieren.

Sehen Sie ein Beispiel für eine Unterstützung im Markt: 

Unterstützung im Trading

Die Verkäufer auf der anderen Seite werden bei einem niedrigeren Unterstützungsniveau weniger bereit dazu sein, ihre Wertpapiere in den Handel zu geben. Sie wollen die Kurse schließlich weiter oben sehen, um mehr Geld damit verdienen zu können.

Das Absinken der Kurse auf das Unterstützungsniveau wird nun als Indikator dafür betrachtet, dass die Nachfrage in diesem Moment das Angebot übersteigt.

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Hält die Unterstützung?

Ganz so einfach ist die Sache beim Trading über die technische Analyse mit Unterstützungs- und Widerstandsniveaus aber nicht. Erreicht der Kurs die Unterstützungszone, muss dieser Support bei Weitem nicht halten. Hierin könnte man auch einen Indikator dafür sehen, dass es zu einem Bruch kommt und die Bären auf einmal siegen.

Rutscht der Kurs in der Folge weiter ab, so sind die Käufer nun in der Lage, den Preis zu drücken und die Verkäufer müssen bei nun geringerer Nachfrage ihr Kursniveau senken. Entsteht ein neuer Tiefstand, so kann man damit rechnen, dass sich die Erwartungen am Markt deutlich geändert haben. Man ist bereit, zu noch niedrigeren Preisen zu verkaufen – die Gründe können das Zusammenspiel aus Angebot und Nachfrage an sich oder aber äußere Krisen sein. Beim Bruch der Unterstützungszone müssen Sie quasi eine neue Support-Zone einzeichnen.

Unterstützung wird zum Widerstand

Unterstützungsniveau wird gesenkt, um mit den neuen Realitäten arbeiten zu können. Eventuell wäre es jetzt klug, bei bestehendem Potenzial aus der fundamentalen Analyse long zu gehen oder bei zu erwartendem Absinken des Support Level auf einen Leerverkauf zu setzen.

Wichtig Informationen zum Trading von Unterstützungen: 

  • Eine Unterstützung hält niemals zu 100%
  • Selten gibt es einen genauen Preis wo der Markt dreht
  • Der Kaufsdruck entsteht auf mehreren unterschiedlichen Preisen

Wo wird die Unterstützung eingepreist?

Das Unterstützungsniveau bzw. das Support Level liegt in der Regel unterhalb der aktuellen Kurse, wobei die Indikatoren für den Handel meist direkt um diese Bereiche herum ausgelöst werden. Um die Kursmarken der Unterstützungen richtig einzeichnen zu können, braucht es beim Trading über die technische Analyse etwas Übung.

Hierfür sollten Sie den Chart immer auch etwas heraus- und hereinzoomen, sich also verschiedene Zeitabschnitte nehmen. Nur dadurch erhalten Sie ein ganzheitliches Bild von den Kursbewegungen und dem Potenzial der Aktie.

Hat das Papier zum Beispiel seit Monaten einen Trendkanal nach oben und haben die Kurse erst vor Kurzem ein neues Tief mit einer sich wiederholend abzeichnenden Unterstützungszone erreicht, so könnte das ein gutes Kaufsignal sein – bei einem generellen Abwärtstrend sollten Sie eher verkaufen.

Als Faustregel werden die meisten Trader davon ausgehen, dass eine Unterstützung dann gebrochen ist, wenn das Support Level nun um etwa ein Achtel niedriger liegt. In etwa diesem Bereich liegen letztlich auch die Unterstützungs- bzw. Supportzonen, die Sie bei der Chartanalyse einzeichnen.

Was ist ein Widerstand (Resistance)?

Der Widerstand ist das Gegenbild zur Unterstützungszone im oberen Bereich auf dem Chart. Es handelt sich also um ein Kursniveau, an dem die Verkäufer stark genug sind, um einen weiteren Preisanstieg zu verhindern. Umso weiter die Kursbewegungen nach oben gehen, desto mehr nimmt die Verkaufsneigung zu: die Preise sind jetzt attraktiv und aus der Long-Position heraus kann man gutes Geld verdienen.

Sehen Sie ein Beispiel für einen Widerstand im Markt:

Widerstand im Trading

Auf der anderen Seite sind die Käufer nicht mehr so sehr daran interessiert, diese Aktien in ihr Portfolio aufzunehmen. Das liegt in diesem Fall an den zu hohen Preisen. Interessanter könnte es nun bei einer abfallenden Prognose sein, auf Shortselling zu setzen und geliehene Wertpapiere in den Verkauf zu setzen.

Sobald der Kurs in die Widerstandszonen hineinreicht, dürfte das Angebot die Nachfrage überwinden. Der Preis wird in diesem Bereich abprallen und wieder nach unten gehen. Bei manchen Trendmärkten sieht es aber auch anders aus und der Widerstand hält nicht.

Hält der Widerstand?

Der Widerstand ist natürlich nur ein Hilfsmittel für Trader, um die oberen Grenzen des Handels erkennen zu können. Er ist aber keine gesetzte Kursmarke und wird de facto jeden Tag neu verhandelt. Auf dem Chart wird immer wieder an diesen Bereichen gekratzt und es gibt Trends, die konsequent aufwärts gehen.

Trotz zwischenzeitlicher Rücksetzer wird dann ein Widerstand nach dem anderen durchbrochen. Bei Ihren Analysen können Sie nun Resistance Levels setzen und somit ermitteln, in welche Richtung sich der Kurs bewegt bzw. dreht. Im Zusammenhang mit bestimmten Formationen wie den Elliott Wellen und der Schulter Kopf Schulter Formation haben die sich verändernden Resistance Levels eine deutliche Aussagekraft mit Tendenz hin zum Long-Trading.

Widerstand wird zur Unterstützung

Wenn der Widerstand nämlich gebrochen wurde, entwickeln sich neue Höchststände und die Käufer verändern ihre Erwartungen. Sie sind bereit dazu, mehr für die Wertpapiere oder CFDs zu bezahlen als vorher. Das kann u. a. an einem allgemeinen Hype, positiven Bilanzen oder einer mit Erfolg getesteten Technologie liegen. Nach dem Durchbruch zeichnen Sie eine neue Widerstandszone ein bzw. berechnen den Bereich bereits von vornherein mit etwa einem Achtel mehr.

Wichtige Informationen zum Trading mit Widerständen:

  • Ein Widerstand hält niemals zu 100%
  • Selten gibt es einen genauen Preis wo der Markt dreht
  • Der Verkaufsdruck entsteht auf mehreren unterschiedlichen Preisen

Wie wird ein Widerstand eingepreist?

Der Widerstand (Resistance) wird in der Regel oberhalb vom aktuellen Kurs verortet. Rund um diesen Bereich entwickelt sich ein reger Handel, der meist die Aktienbesitzer dazu animiert, Ihre Wertpapiere zu hohen Preisen abzugeben. Bei einem allgemeinen Aufwärtstrend sind die Käufer aber ebenso dazu bereit, mehr Geld auszugeben und auf ein weiteres Wachstum zu warten.

Support und Resistance Zonen

Als Faustregel sieht man den Widerstand als gebrochen an, wenn der Kurs bei einem Achtel über dieser Zone liegt. Viele Trader fassen die Resistance Level aber wesentlich weiter und tragen auf dem Chart beim Online Broker einen dickeren Balken ein, innerhalb dessen dann die Indikatoren greifen.

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Das können Sie mit Unterstützungszonen und Widerständen anfangen

Der erste Schritt für alle Einsteiger, aber auch Trader, die sich einer neuen Position auf dem Chart widmen ist es, Unterstützung und Widerstand bei den Kursbewegungen auszumachen. Sie erhalten hier erst einmal ein generelles Bild davon, wo sich die Grenzen des Wachstums und die Verlust-Limits befinden.

Unterstützung und Widerstand zeigen Ihnen letztlich, wie viel die Käufer bereit sind für eine Aktie zu zahlen und zu welchem Preis die Verkäufer verkaufen würden. Diese Entwicklung ist natürlich immer als ein dynamisches Zusammenspiel der Kräfte zu verstehen und sie verändert sich in Abhängigkeit zu verschiedenen Einflüssen.

Beispiel für die Preisentwicklung zwischen Unterstützungs- und Widerstandsniveau

Nehmen wir zum Beispiel einmal an, dass ein Biotech-Unternehmen gerade ein neues aussichtsreiches Mittel gegen das Coronavirus testet. Die Chancen auf Erfolg stehen gut und die Käufer haben daher ein sehr großes Interesse, in die Wertpapiere zu investieren: die Nachfrage steigt, das Angebot sinkt und der Kurs geht in die Höhe.

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Biotech Aktien als Beispiel für die Nutzung von Widerstand und Unterstützung

In diesem Fall werden Sie sich sicherlich für einen Long-Trade entscheiden und auf steigende Kurse im Falle eines erfolgreichen Tests hoffen. Sollte der Test nun aber negativ ausfallen, werden die Trader automatisch die Hoffnungen an das Potenzial des Unternehmens verlieren und weniger Geld für die Aktie bezahlen wollen. Das Angebot steigt gleichzeitig, weil die Besitzer ihre womöglich verlustreichen Anlagen loswerden möchten.

Somit sinkt der Kurs nun und fällt auf ein neues Unterstützungsniveau ab. Geht der Trend weiter nach unten, können Sie über die CFD-Leerverkäufe invers investieren. Der finale Supportwert gibt letztlich an, dass die Verkäufer hier nicht mehr bereit sind, so wenig Geld für die Aktie zu nehmen. An dieser Stelle könnte der Trend kippen und in einen Bullenmarkt wechseln. Ein externer Grund dafür könnte, um bei unserem Beispiel zu bleiben, ein nun erfolgreicher Test sein.

So nutzen Sie den Broker: Öffnen Sie den Chart und zeichnen Sie die Zonen ein

Unterstützung und Widerstand bieten eine gute Basis, um Kurs und Markt besser interpretieren zu können. Sie spiegeln quasi das Zusammenspiel der Kräfte wider und zeigen gewisse Grenzen auf. Dabei können diese Marken regelmäßig durchbrochen werden, was auf einen Trendwechsel hinweist.

Beim Broker können Sie diese Zonen nun auf verschiedene Art und Weise nutzen. Zunächst einmal markieren Sie alle Hochs und Tiefs und achten dann darauf, wann der Kurs in diese Bereiche eindringt. In diesem Moment könnte es zu einer spannenden Entwicklung kommen und Sie müssen dazu bereit sein, short oder long zu gehen.

Die beiden grundsätzlichen Schritte für die eingehende technische Analyse mit Widerstand und Unterstützung sind:

Erster Schritt: Hochs und Tiefs erkennen

Als allererstes schauen Sie sich natürlich die Hochs und Tiefs an. Ziehen Sie eine horizontale Linie an den Stellen, wo sich die oberen Grenzen des Wachstums befinden. Hinzu kommt eine Linie in der Widerstandszone. So erkennen Sie, welche Marken der Kurs bisher nach unten und oben erreicht hat.

Zweiter Schritt: Hochs und Tiefs zu Zonen ausbauen

Die Kursmarken selbst sind aber für die technische Analyse nicht eigenständig brauchbar. Sie müssen sich die Bereiche, in denen sich der regeste Handel abspielt eher als variable Zonen vorstellen. Diese sind wesentlich weiter gefasst als die Hochs und Tiefs. In diesem Raum findet dann ein Preiskampf zwischen den Bären und Bullen statt.

Unterstützungen und Widerstände in einer Handelsspanne

Die Spannen legt man meistens bis zu einem Achtel über dem Hoch bzw. unter dem Tief an. Je enger die Ebenen dabei angesetzt sind, desto aussagekräftiger sind sie. Teils können Sie aber auch zu schmal sein, entsprechend dann, wenn es zu einem ständigen Durchbruch kommt.

Während ich Ihnen bei kurzen Handelsspannen von bis zu zwei Monaten eher zu klassischen Ebenen und Niveaus raten kann, sind die Zonen besser für längere Zeiträume geeignet. Hier sind eben die flexiblen Preiskämpfe zwischen dem Angebot und der Nachfrage viel besser nachvollziehbar.

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Beim Broker anmelden und mit der technischen Analyse auf die Suche nach Unterstützungs- und Widerstandszonen gehen

Früher war es eher schwierig, an aktuelle Daten und Informationen zu Aktienkursen zu kommen. Man musste sich in der Regel an die Bank wenden und den dort tätigen Managern vertrauen. Heutzutage gibt es aber neue Anbieter auf dem Markt, welche Ihnen das eigenständige Trading deutlich erleichtern.

Bei modernen Brokern lassen Sie sich so den Chart über die App oder den Browser anzeigen und erhalten damit einen Einblick in den aktuellen, minutengenauen Kurs. Sie zeichnen hier die Unterstützung und den Widerstand ein, damit Sie besser und gezielter ins Trading einsteigen können.

Wichtig ist es dabei, einen passenden, leistungsfähigen Online Broker zu wählen. Dieser sollte alle Tools zur technischen Analyse bereitstellen und über eine sichere sowie schnelle Software verfügen. Bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden, prüfen Sie die Broker nach den folgenden Parametern:

  • Sind alle wichtigen Tools zur technischen Analyse (Charts, Zeichentools u. a. für Unterstützungs- und Resistance-Zonen) vorhanden?
  • Wird eine sichere und schnelle Software verwendet?
  • Verlangt der Broker keine Depotführungs- und Orderkosten?
  • Sind die sonstigen Gebühren beim Online Broker transparent?
  • Wird der Online Broker in einem westlichen Staat behördlich überprüft?
  • Gibt es eine staatliche Absicherung im Falle des Brokerbankrotts?
  • Haben Sie Zugriff auf viele verschiedene Instrumente und Segmente am Markt?

So melden Sie sich beim Online Broker an

Um Kleinanlegerkonten bei einem Broker zu eröffnen, gehen Sie zunächst auf die Website des Anbieters und klicken auf den entsprechenden Button. Ihr Depot können Sie alternativ ganz einfach über eine App einrichten.

Capital.com Anmeldung
Capital.com Anmeldung

Machen Sie nun Angaben zu Ihrem Namen, Ihrer E-Mail und gegebenenfalls zu Ihrer Adresse. Sie müssen danach einen Link in Ihrem Postfach bestätigen und weitere Informationen zu Ihren letzten Erfahrungen am Markt bereitstellen. Über ein Quiz stellen Sie unter Beweis, dass Sie sich im Trading auskennen. Sie sind nun bereits Mitglied beim Broker.

Verifizierung beim Broker durchführen

Bevor es mit dem Handel losgehen kann, müssen Sie sich noch verifizieren. Zunächst bestätigen Sie meist Ihre Telefonnummer und laden daran anschließend ein Dokument für den Wohnsitznachweis hoch. Verwenden Sie dabei Scan-Medien wie PDFs oder JPEGs.

Adresse
Verifizierung über Personaldokumente bei Capital.com

Bei Brokern, die mit den Finanzbehörden zusammenarbeiten, ist die Angabe der Steuernummer obligatorisch. Hierüber werden die pauschalen 25 Prozent an Kapitalertragsteuer an den Fiskus abgeführt. Wie Sie sich einen Teil dieser Abgaben über die Steuererklärung zurückholen, erkläre ich Ihnen in meinem Artikel zu Steuern beim Aktienhandel.

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Im Demokonto mit Indikatoren wie Unterstützung und Widerstand arbeiten

Wenn Sie noch keine Erfahrung mit der technischen Analyse haben, empfehle ich Ihnen eine Proberunde im Demokonto. Jeder Online Broker offeriert Ihnen diesen virtuellen Bereich, in dem Sie ohne Risiko üben können.

Demokonto
Richten Sie ein Demokonto bei Capital.com ein

Öffnen Sie hier am besten gleich die Charts und experimentieren Sie mit den verschiedenen Zeichentools. Sie können hier bereits den Support und den Widerstand einzeichnen. Sobald interessante Indikatoren auftauchen, nehmen Sie die Aktien in Ihr virtuelles Portfolio auf.

Geld auf das Depot aufladen

Wenn Sie letztlich ins Live Konto mit Echtgeld wechseln, müssen Sie dieses zunächst aufladen. Die Broker bieten Ihnen dabei diverse Zahlungsmethoden an. Sehr häufig ist die Anwendung von Kreditkarten und Überweisungen. Alternativ können Sie aber auch PayPal, Apple Pay, Google Pay, Neteller, Skrill & Co. wählen.

Capital.com Einzahlungen
Capital.com Einzahlungen

Beachten Sie dabei, dass es bei vielen Brokern ein Limit gibt. Dieses wird zum Beispiel von eToro mit 50 USD und von Capital.com mit 20 Euro veranschlagt. Es gibt darüber hinaus Depots, Live und CFD Konten wie IG.com, bei denen keine Mindesteinlage verlangt wird.

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Spannende Aktien der Watchlist hinzufügen, dann Unterstützungen und Widerstände analysieren

Nach einem ersten Blick auf die Charts können Sie bereits einige interessante Aktien ausmachen, die Sie in Ihrem Live Konto handeln möchten. Dazu fügen Sie die Positionen nun Ihrer Watchlist hinzu und führen hierüber die Beobachtung durch.

Watchhlist
Gestalten Sie Ihre Watchlist bei Capital.com und verfolgen Sie die Kurse der Aktien

In der Zwischenzeit zeichnen Sie alle wichtigen Indikatoren ein. Die Markierung der Unterstützungs- und Widerstandszonen ist dabei der Anfang. Auf diese Weise erkennen Sie am besten, wenn eine Marke durchbrochen wurde und sich der Trend ändert.

Beispiel-einer-komplizierten-Technischen-Analyse-eines-Forex-Waehrungspaar
Entdecken Sie die komplexen Möglichkeiten der technischen Analyse: Widerstand und Unterstützung sind nur der Anfang

Daneben können Sie mit vielen anderen Hilfsmitteln arbeiten. Die Anzeige von Fibonacci-Reihen, die Hervorhebung von Mustern wie den Elliottwellen und die Berechnung der Pivot Punkte in Bezug auf den Vortag kann Ihnen einen großen Erfolg im Trading sichern. Sie schätzen hierdurch besser die Bewegung vom Kurs ein und investieren im richtigen Moment.

Kauf oder Verkauf von Aktien über den Broker

Den Kauf oder Verkauf (Shortselling) von Aktien können Sie sehr einfach und schnell direkt innerhalb des Chart-Browsers einleiten. Im oberen Bereich der Anzeige finden Sie dann meist einen Button, auf dem Traden, Kaufen oder Verkaufen steht.

Kaufen Capital.com
Geben Sie eine Order bei Capital.com in Auftrag

Als nächstes öffnet sich ein Fenster, in dem Sie nun die Aktie zum gewünschten Kurs kaufen können. Sie geben hierfür eine Stückzahl an oder entscheiden sich für einen Wert, der unterhalb des Aktienpreises liegt. In letzterem Fall handeln Sie über Ihre CFD Konten, nehmen also keine echten Aktien in Ihr Portfolio auf.

Mit wenigen Klicks gehört das Wertpapier Ihnen und es wird Ihrem Besitz zugefügt. Bei Leerverkäufen über die CFD Konten veräußern Sie dagegen einen Wert, der Ihnen eigentlich nicht gehört. Wenn nun der Kurs unter das Support Level fällt, machen Sie automatisch mit dem inversen Handel Gewinn.

CFD Handel wichtig, um Leerverkaufs-Instrumente verwenden zu können

Wenn Sie das Momentum zwischen Unterstützung und Widerstand richtig für Ihr Trading nutzen möchten, benötigen Sie Instrumente wie CFDs. Hierbei handelt es sich um reine Differenzkontrakte, die Sie mit dem Broker abschließen. Es findet also kein tatsächlicher Austausch von Aktien statt – Sie erhalten in der Regel auch keine Dividende als zweite Einkommensquelle.

Die CFDs sind dagegen reine Replikationen, die den Betrag eines Basiswertes zum Ausgangspunkt haben. In der Long-Position ist es nun das Ziel, ein Wachstum zu erzielen. Da es sich um keine echten Aktien handelt, können Sie nun auch anteilig einsteigen. Der Vorteil ist, dass Sie somit selbst mit wenig Kapital mit dem Trading beginnen.

Ein Beispiel für den CFD-Handel:

Sie steigen bei der Höhe eines Basiswertes von 100 Euro mit 10 Euro in den Trade ein. Nun verdoppelt sich der Preis der Aktie auf 200 Euro. Damit haben Sie automatisch 10 Euro Gewinn gemacht.

Praktisch ist des Weiteren, dass Sie mit den CFDs invers investieren können. Kündigt sich ein Durchbrechen der Unterstützung nach unten an oder prallt der Kurs am Widerstand ab, leiten Sie einen Leerverkauf ein.

Klassische Leerverkäufe verlangen dabei, dass man sich eine Aktie ausleiht und diese sofort verkauft. Später erwirbt man Sie zu einem niedrigeren Preis zurück und gibt sie zusammen mit einer Prämie ab. Bei einem CFD-Leerverkauf ist das Ganze wesentlich einfacher. Hier wird das Instrument repliziert und Sie klicken beim Broker einfach auf den Verkauf einer Aktie, die Sie noch gar nicht besitzen.

Die technische Analyse mit Unterstützung und Widerstand ermöglicht es Ihnen nun zu erkennen, wann Sie auf steigende und wann auf fallende Kurse setzen sollten. Dies lässt sich sogar innerhalb von wenigen Minuten und Stunden bewerkstelligen. Welche Strategie Sie ansetzen – langfristiges Investment, Daytrading oder Scalping –, ist Ihnen überlassen.

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Schnelle Gewinne beim Trading mit Hebelwirkung erzielen

Nutzen Sie Ihre Optionen und machen Sie mit einem Hebel mehr aus dem Kurs. Der Broker schießt Ihnen bei diesem Instrument Geld zu und erhöht damit den Einsatz. Sie geben bei einem Hebel von 1:5 bspw. nur 10 Euro, Ihr Investment liegt aber bei 50 Euro. Wenn der Kurs steigt, haben Sie entsprechend einen fünffachen Gewinn.

Das Problem ist hier allerdings, dass bei diesem Angebot ein erhöhtes Risiko besteht. Sinkt der Kurs, so müssen Sie mit Verschuldung rechnen. Das kann insbesondere dann eintreten, wenn der Broker eine Nachschusspflicht verlangt. Prüfen Sie daher vorab auf der Webseite, welche Konditionen genau für den Hebel gelten.

Ich empfehle Ihnen allgemein, die verschiedenen Funktionen zur Senkung des Risikos zu nutzen. Stop Loss ist ein besonders wichtiges Tool, mit dem Sie automatisch bei einem Minimalkurs aus dem Trade aussteigen. Mit Take Profit nehmen Sie im Long-Trading den Gewinn bei Erreichen eines Kurswertes mit. Beim Shortselling funktionieren diese beiden Optionen natürlich genau umgekehrt.

Welche Gebühren fallen für die Nutzung der technischen Analyse sowie für den Aktienkauf an?

Beim klassischen Trading über die Bank müssen Sie immer mit hohen Kosten für das Depot und die Orders rechnen. Diese beiden Positionen sind bei den modernen Online Brokern weitestgehend weggefallen. Lediglich bei CFDs werden bisweilen immer noch einige geringe Orderkosten verlangt.

Relevanter ist der Blick auf die Aktien Spreads. Hierbei handelt es sich um die Spanne zwischen dem Ankaufs- und dem Verkaufspreis. Ist diese zu groß, müssen Sie eventuell zu viel Rendite erwirtschaften, um über die Kostenschwelle zu kommen.

Bei CFDs fallen weitere Gebühren für das Halten der Position nach der Schließung der Börse an. Wenn der Markt zu hat, müssen Sie somit stets Kosten einrechnen, die sich auf Dauer stark summieren können.

Weitere Gebühren umfassen eventuell die Abgaben für das Abheben von Geld vom Broker zum Girokonto.

  • Depotkosten (bei Brokern kaum noch erhoben)
  • Orderkosten (eventuell bei einigen CFD Konten)
  • Swaps (Haltekosten bei CFDs über Nacht)
  • Abhebegebühren (meist eine Pauschale, wenn Sie Geld auf Ihr Konto abheben)

Wie sieht es mit den Steuern aus?

In Deutschland fallen auf alle Kapitalgewinne aus dem Kauf/Verkauf von Aktien sowie aus den Dividenden Steuern an. Diese belaufen sich aktuell auf pauschal 25 Prozent. Eventuell kommen Kirchensteuer und Soli hinzu.

Mit dem Grundfreibetrag und dem Sparer-Pauschbetrag haben Sie aber auch einige steuerfreie Beträge zur Hand. Diese machen Sie meist in der Steuererklärung im Jahr darauf geltend. Alternativ können Sie einen Freistellungsantrag beim Broker stellen. Mehr Tipps dazu lesen Sie am besten in meinem Artikel zu Trading und Steuern nach.

Unterstützungen und Widerstände als Basis für die technische Analyse: Chartmuster und Indikatoren

Unterstützung und Widerstand sind die Basis für die letztliche Ausgestaltung der Chartmuster und Indikatoren. Bevor Sie mit irgendetwas Komplexerem anfangen, suchen Sie sich zunächst die Hochs und Tiefs heraus. Diese werden separat zu parallelen Linien miteinander verbunden. Zusätzlich können Sie diese Ebenen nun zu Zonen erweitern. Zwischen diesen beiden Bereichen spielt sich dann die konkrete Analyse mit Indikatoren ab.

Tipp: Nutzen Sie die Candlesticks, um Unterstützungen und Widerstände zu kennzeichnen

Für alle professionellen Analysten sind die Candlestick-Charts das Nonplusultra. Eine einzelne Kerze dieser Anzeige gibt Ihnen sehr viele Informationen über den Kurs mit auf den Weg. So können Sie hieran ablesen, was der Anfangs- und der Schlusskurs in einem bestimmten Zeitrahmen war. Anhand der Farbe wird zudem deutlich, ob es nach oben oder nach unten gegangen ist.

Candlestick erklärt (long Kerze) - Chart Analyse
Candlestick erklärt (long Kerze) – Chart Analyse

Die Dochte der Kerzen deuten wiederum auf die Stärke der Ausschläge hin. Kommt es hier zu kurzen Versuchen der Bären und Bullen, einen niedrigeren oder höheren Preis zu erzielen und wird dieser Test sofort gekontert, kann das als Indikator und Signal für einen Trendwechsel am Markt sein. Mehr über die verschiedenen Mustern zeige ich Ihnen im kommenden Abschnitt.

Auffällige Formationen: Hammer und Shooting Star

Hammer Candle und Shooting Star sind zwei Formationen, die sich im Prinzip gegenüber stehen. Die Aussage dieser beiden Signale ist die Folgende:

  • Beim Hammer gehen die Kurse vermutlich kurz darauf stark nach oben
  • Beim Shooting Star ist ein baldiger Absturz der Kurse zu erwarten

Den Hammer können Sie sich wie einen blockartigen Kerzenkörper eher im unteren Teil des Charts vorstellen. Meist ist dieser grün, was auf eine grundsätzlich positive Entwicklung hinweist. Demgegenüber gibt es einen langen nach unten ausschlagenden Kerzendocht. Die Vermutung liegt nahe, dass der Versuch der Bären einen niedrigen Preis herauszuschlagen, sofort gekontert wurde. Techniker würden nun long gehen und in einen wachsenden Kurs investieren.

Shooting Star Formation und Hammer Formation im Vergleich

Beim Shooting Star liegt der Fall genau andersherum. Sie werden den Block eher im oberen Bereich des Charts finden und er wird häufig rot eingefärbt sein. Zudem gibt es einen langen Docht nach oben. Dieser wird ebenfalls gekontert, jedoch in Hinsicht auf einen Widerstand gegen das Preiswachstum. Trader sollten sich bei einem solchen Signal in die Short-Position begeben und Leerverkäufe per CFD einleiten.

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Elliottwellen und Fibonacci-Ketten

Elliottwellen sind die vermutlich bekanntesten Chartmuster, die auf einen Trend hinweisen. In der Regel steigen die Kurse nämlich nicht konstant. Durch das Zusammenspiel zwischen Angebot und Nachfrage entstehen immer wieder Rücksetzer.

Elliott Wellen
Elliott-Wellen bei Capital.com einzeichnen

Es kommt somit zunächst zu einem starken Anstieg, dann verringert sich der Kurs um die Hälfte dieses Wachstums und im Anschluss daran erzielt die Aktie ein höheres Hoch als zuvor. Diese Bewegung wird sich mehrere Male wiederholen und Sie sollten in einer der kurzen Tiefphasen in den Handel einsteigen.

Um die Trends noch besser analysieren zu können, nimmt man sich oft die Fibonacci-Reihen zur Hand. Diese mathematische Folge bildet mit jedem Schritt eine Zusammenrechnung der Vorgänger. Aus 1 und 2 wird somit 3. Aus 3 und 2 als nächstes 5. Auf Basis dieser Werte lassen sich dann gewisse Zonen bei den Kursen ausrechnen.

Fibonacci Retracement
Fibonacci Informationen bei Capital.com

Die Werte können mit einem Klick beim Broker in das Chartmuster eingefügt werden. Nun erhalten Sie gewisse Retracements, die Ihnen gleichzeitig eine Handlungsanweisung geben. Bei einem Wert von 0,236 wird man so ein bestimmtes Momentum nach oben mitnehmen wollen, solange keine Widerstände im Wege sind. Für Pullback-Trades werden die 0,618 Retracements genutzt.

Mehr über die Arbeit mit diesen Zahlen, erfahren Sie in meinem Artikel über das Trading mit Fibonacci-Retracements. Zu den Elliott Wellen finden Sie bei Trading für Anfänger ebenfalls einen Beitrag.

Schulter Kopf Schulter in Kombination mit Unterstützungs- und Widerstandsniveaus

Beim Schulter Kopf Schulter Muster gibt es einen bereits relativ hohen Schulterkurs, der zunächst einen Rücksetzer auf die „Halslinie“ (Neckline) erfährt und danach sehr stark zu einem neuen Rekordhoch, dem Kopf, anwächst. Als nächstes geht es analog zur ersten Schulter wieder nach unten.

Schulter Kopf Schulter Formation im EURUSD - Chart
Schulter Kopf Schulter Formation im EURUSD – Chart

Wenn die Formation nun so vorhanden ist, würden die meisten Trader vermutlich short gehen. Eine Ausnahme ist es, wenn sich eindeutige Wachstumschancen andeuten. Hierfür müsste man aber weiter aus dem Zeitrahmen herauszoomen oder die Mittel der Fundamentalanalyse anwenden.

Schulter Kopf Schulter gilt übrigens nicht nur für die Wachstums-Position. Umgekehrt kann dieses Muster auch auf dem umgedreht sein und hier auf ein Wachstum nach einem starken Absturz hindeuten.

Nutzen Sie nichtsdestotrotz Signale und Chartanalysen immer in Kombination. Moderne Broker wie eToro, Capital.com und IG.com stellen Ihnen hierfür alle wichtigen Tools und Zeicheninstrumente bereit. Jetzt anmelden und selbst im Demokonto probieren.

Fazit: Unterstützung und Widerstand als Basis der technischen Analyse

Bei Unterstützung und Widerstand handelt es sich um die beiden basalen Niveaus und Ebenen, die Sie für die technische Analyse von Aktien einzeichnen müssen. Hierfür öffnen Sie am besten den Chart von einem Wertpapier bei Ihrem Broker. Dieser stellt Ihnen zahlreiche praktische Tools zur Verfügung.

So lassen sich die Hochs und Tiefs separat miteinander verbinden. Diese Linien zeigen nun an, zu welchen Preisen die Käufer maximal bereit waren, Aktien zu erwerben und was der niedrigste Preis für die Verkäufer gewesen ist. Meist sind das jedoch keine reinen Linien, sondern ganze Zonen, in denen sich letztlich der Kampf um den Preis abspielt.

Gerät der Kurs in eine dieser Zonen, so wird es für die Analysten interessant. Es könnte nun zu einem Abprallen der Preise kommen, weswegen man dann in die Gegenrichtung investieren müsste. Entsteht daneben eine bestimmte Formation, die einen Trendwechsel ankündigt, könnten die Niveaus aber auch durchbrochen werden.

Wenn Sie mit Unterstützung und Widerstand richtig arbeiten möchten, sollten Sie auch ein CFD Konto nutzen. Dann haben Sie nämlich nicht nur die Möglichkeit, long zu gehen, sondern können auch Leerverkäufe (Shortsellings) einleiten. Je nach Marktlage investieren Sie dann in die eine oder andere Richtung.

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Häufig gestellte Fragen zu Unterstützung und Widerstand:

Was ist ein Widerstand bei Aktien?

Als Widerstand wird die obere Kurslinie auf dem Chart bezeichnet. An diesem Punkt hat es der Kurs schwer, einen bestimmten Preis zu überspringen. Die Käufer wehren sich quasi dagegen, für so hohe Kosten Wertpapiere abzunehmen. Der Graph kann nun an dieser Stelle abprallen. Bisweilen kommt es aber nach einigen Anläufen zum Durchbruch und als Trader sollte man nun long gehen.

Was ist eine Unterstützung bei Aktien?

Im Falle der Unterstützung handelt es sich um eine Art Basislevel beim Aktienpreis. Die Verkäufer sind nicht dazu bereit, das Wertpapier für weniger zu verkaufen. Es kommt immer wieder zu Versuchen, einen geringeren Preis zu erfragen, diese werden aber sofort gekontert. Bisweilen kommt es aber meist durch äußere Faktoren zu einem Durchbruch und die Trader können an dieser Stelle short gehen.

Wozu kann ich Widerstand und Unterstützung nutzen?

Widerstand und Unterstützung zeigen Ihnen in einem bestimmten Zeitrahmen die Grenzen von Wachstum und Sinken der Kurse an. Zwischen diesen Zonen wird der Preis unter den Bären und Bullen verhandelt. Nähert sich der Kurs einer der Ebenen, könnte es für die Trader interessant sein, einzusteigen. Anhand verschiedener Formationen lässt sich hier ein Abprallen oder ein Durchbruch antizipieren.

Welche Hilfsmittel nutze ich, um Widerstand und Unterstützung zu erkennen?

Bekannte Broker wie eToro, Capital.com und IG.com bieten Ihnen umfangreiche Charts mit passenden Zeicheninstrumenten. Hierüber können Sie nun horizontale Linien in das Chartmuster einfügen und damit die Widerstands- und Unterstützungszonen sichtbar machen. Diese sind dann die Basis für Ihre weitergehende Analyse.

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Zuletzt geupdated am 02/01/2023 von Maren

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