Trader Andre Witzel
Geschrieben von: Andre Witzel
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Überprüft von: Maren Dinges
Finanzierung

Starke Zinsanhebungen, die anhaltend hohe Inflation und das Banken-Beben – die Belastungsfaktoren im Börsenjahr 2023 sind hoch! Die Krisen scheinen kein Ende zu nehmen und doch wissen erfahrene Börsianer: In jeder Krise steckt eine Chance und es finden sich Aktien mit Potenzial!

Günstige Aktien mit Potenzial kaufen: Das gilt es zu beachten

  • Günstige Aktien entwickeln sich potenziell in Value- oder Growth-Aktien.
  • Anleger analysieren Märkte auf der Suche nach unterbewerteten Aktien.
  • Das KGV dient als Messgröße für die Bewertung einer Aktie.
günstige aktien mit potenzial
Wir stellen Ihnen einige günstige Aktien mit Potenzial vor

Aber nicht nur starke Korrekturen oder gar Crashs sorgen für attraktive Renditechancen, sondern auch im regulären Börsenalltag sind immer mal wieder Aktien-Schnäppchen zu ergattern. Lesen Sie jetzt, wie Sie chancenreiche Aktien erkennen. Erfahren Sie außerdem einige Beispiele für Value- & Growth-Aktien, die in 2023 günstig erscheinen und gute Aussichten haben.

Hinweis: Hierbei handelt es sich um keine Anlageberatung.

Attraktive Aktien mit Renditepotenzial

Übertreibungen in Form von heftigen Kursausschlägen gehören zum Alltag an der Börse. Ein Grund dafür: die Börsenpsychologie. Wenn Gier und Panik regieren, dann gleichen die Kursverläufe vieler Aktien einer wilden Achterbahnfahrt. Übertreibungen sind stets in beide Richtungen denkbar. Entkoppeln sich Aktienkurse weit von der Realität, dann ist entweder Vorsicht oder Chance geboten.

Die Kurse der nachfolgenden Aktien haben eine lange Talfahrt hinter sich und befinden sich weit unter ihrem Allzeithoch. Das Abwärtspotenzial scheint begrenzt, wenngleich Aktien immer noch weiter fallen können. Dennoch sind die folgenden Papiere aus meiner Sicht einen näheren Blick wert.

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Amazon (AMZ)

Als E-Commerce-Pionier dürfte das von Jeff Bezos gegründete Unternehmen einen sehr hohen Bekanntheitsgrad besitzen. Auch wenn Amazon den Großteil seines Umsatzes durch den weltbekannten Online-Shop erzielt, erwirtschaften auch andere Geschäftsfelder beachtliche Erträge.

Amazon

Darunter fällt vor allem das wachstumsstarke Segment der Amazon Web Services (AWS). Das Cloud-Geschäft wächst immer noch rasant, was auf massive Investitionen in die Digitalisierung zu erklären ist. Als Nummer 1 im Cloud-Geschäft steht AWS vor der Konkurrenz von Microsoft Azure und Google Cloud. Auch wenn sich das Wachstum etwas verlangsamt, handelt es sich bei dem Cloud-Geschäft um einen auch in Zukunft sehr vielversprechenden Geschäftsbereich. Das unterstreicht Amazon CEO Andy Jassy auch 2023 in seinem jährlich erscheinenden Aktionärsbrief. Dort bezeichnete Jassy das AWS-Geschäft als den wichtigsten Umsatztreiber seines Unternehmens. Laut seiner Aussage steckt das Segment noch in den Kinderschuhen und bietet zukünftig die Chance, außergewöhnlich stark zu wachsen.

Auch im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) mischt Amazon kräftig mit. Das Tochterunternehmen Zoox engagiert sich im autonomen Fahren und konnte in diesem Bereich bereits Meilensteine erreichen. So befuhr ein Roboterauto bereits öffentliche Straßen im kalifornischen San Francisco.

Jahrelang kannte der Kurs der Amazon-Aktie nur eine Richtung: nach Norden! Befeuert durch die Corona-Pandemie eilte Amazon von einem Allzeithoch zum nächsten. Zum Ende des Jahres 2021 hätten nur wenige daran geglaubt, dass dem weltweit führenden Online-Versandhändler in naher Zukunft eine starke Korrektur bevorstehen würde. Was dann folgte, war ein monatelanger Abwärtstrend vom Allzeithoch im Juni 2021 von 188,65 US-Dollar (USD) auf etwas über 80 USD im Dezember 2020. Nach diesem heftigen Kursrutsch erreichte die Amazon-Aktie wieder ein attraktives Bewertungsniveau.

Auch wenn die Aktie das bisherige Jahrestief bei 81,43 USD hinter sich lassen konnte, notiert sie immer noch unter der Marke von 100 USD. Gelingt Amazon eine positive Überraschung bei den nächsten Quartalszahlen, könnte die Aktie schnell in die Erfolgsspur zurückfinden.

Paypal (PYPL)

Bei PayPal Holdings Inc. handelt es sich um eine der größten und populärsten Online-Zahlungsplattformen auf dem Weltmarkt. Das im Jahre 1998 gegründete US-Unternehmen ist fest im E-Commerce-Sektor verankert und ermöglicht Verbrauchern und Händlern auf der ganzen Welt Zahlungslösungen.

PayPal-Logo als png-Datei

Seit 2021 bietet PayPal seinen Nutzern in den USA und Großbritannien die Möglichkeit, Kryptowährungen über die PayPal-App zu erwerben. Aufgrund des wachsenden Marktes ist davon auszugehen, dass PayPal sein Engagement in diesem Bereich weiter forcieren wird.

Auf fundamentaler Ebene überraschte PayPal bei der Vorlage der Geschäftszahlen zum vierten Quartal 2022. Im Jahresvergleich stiegen die Erlöse um 7 % auf 7,4 Milliarden US-Dollar. Auch der Nettogewinn von 921 Millionen USD überraschte, denn PayPal konnte hier eine Steigerung von 15 % erzielen. Für Zuversicht sorgte auch die Gewinnprognose für 2023. Für Unsicherheit könnte hingegen sorgen, dass der Vorstandschef Dan Schulman seinen Posten zum Jahresende räumt. Die Nachfolge ist bis dato noch ungewiss.

Bis 2025 hat PayPal ein Umsatzziel von 50 Milliarden US-Dollar anvisiert. Das Unternehmen selbst schätzt die Größe des Marktes auf 1 Billion USD, sodass auch nach 2025 noch viel Wachstumspotenzial gegeben ist. Der robuste Free-Cashflow (FCF) sorgt dafür, dass die notwendige Flexibilität gegeben ist, um anorganisches Wachstum zu realisieren. Dieser Punkt ist vor allem für die Schwellenmärkte interessant.

Blickt man auf den Aktienchart des Online-Bezahldienstes aus Sant Jose, so gleicht der Anblick einem Desaster. Während im Juli 2021 das Hoch von rund 310 USD erreicht wurde, notiert der Aktienkurs im April 2023 nach einer heftigen Talfahrt nur noch an der Marke von 75 USD. Die Aktie erscheint günstig bewertet.

Shopify (SHOP)

Shopify versteht sich als Omnichannel-Shopsystem, das seine Dienstleistungen in vielen Teilen der Welt anbietet. Dazu zählen unter anderem Kanada, die USA, Europa und Afrika. Auf die Vorlage der Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2022 folgte ein massiver Kursrutsch. Der Aktienkurs des E-Commerce-Unternehmens verlor binnen kürzester Zeit rund 22 % an Wert.

shopify logo

Zwar lagen die Zahlen des abgelaufenen Quartals mit einem Umsatz von 1,7 Milliarden USD (+ 26 %) leicht über den Erwartungen, aber der zu schwache Ausblick auf das erste Quartal 2023 sorgte für einen starken Verkaufsdruck. Da an der Börse bekanntermaßen die Zukunft gehandelt wird, konnte auch das Umsatzplus von 21 % auf 5,6 Milliarden USD für das Geschäftsjahr 2022 nicht darüber hinwegtrösten.

Der Blick auf den langfristigen Aktienchart gleicht einem Massaker. Vom Hoch im November 2021, das bei etwa 176 USD lag, verlor die Aktie massiv und notiert mittlerweile an der Marke von 50 USD. Der letzte „Sell Off“ eröffnet nun neue Chancen für einen attraktiven Einstiegszeitpunkt. Die Managerin des ARK-FondsCathie Wood – scheint großes Nachholpotenzial zu sehen, denn mit satten 35 Millionen US-Dollar erwarb sie Anfang 2023 ein üppiges Aktienpaket von Shopify.

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Billige Aktien: Was sind Penny Stocks?

Auf der Suche nach günstigen Aktien werden Sie irgendwann auf den Begriff „Penny Stocks“ stoßen. Hierbei handelt es sich um hochspekulative Aktien, die im Cent-Bereich notieren. Häufig stehen hinter diesen Aktien Unternehmen, denen eine Insolvenz droht oder der Bankrott bereits besiegelt ist. Spekulanten nutzen diesen Umstand, um den Aktienkurs kurzfristig nochmal in die Höhe zu treiben.

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Typisches Muster einer Pennystock-Aktie: Hohe Volatilität

Oftmals sind Penny Stocks zudem kleine Unternehmen, die selten gehandelt werden. Die Folge: es mangelt an Liquidität. Besitzen Sie einen solchen Penny Stock, kann es passieren, dass Sie bei einem Veräußerungswunsch keinen Käufer finden. Kurzum: Das Verlustrisiko von Penny Stocks ist erheblich.

Unterbewertete Aktien: Warum entstehen Schnäppchen an der Börse?

Wer denkt, dass Aktien an der Börse stets fair bewertet sind, der irrt gewaltig. Starke Übertreibungen gehören zum Alltag an der Börse – und zwar in beide Richtungen. Die wenigsten Marktteilnehmer reagieren rational, sodass der innere Wert einer Aktie und der Marktwert weit auseinander driften können.

Interessant wird es dann, wenn ungerechtfertigte Unterbewertungen vorliegen. Wird ein Unternehmen trotz guter Umsätze und glänzender Zukunftsaussichten an der Börse niedrig bewertet, so entstehen gute Renditechancen.

Deutsche Bank Aktie mit einem niedrigen Preis - unterbewertet?
Deutsche Bank Aktie mit einem niedrigen Preis – unterbewertet oder nicht? Die Entscheidung müssen Sie letztlich selbst treffen

Auf eine unterbewertete Aktie können unter anderem die folgenden Punkte hindeuten:

  • Das hinter den Aktien stehende Unternehmen ist dauerhaft profitabel
  • Die langfristigen Wachstumsaussichten sind attraktiv
  • Der Aktienkurs wirkt im Branchenvergleich sehr günstig

Doch Vorsicht: Oftmals sind Aktien aus einem bestimmten Grund „billig“. Seien Sie also auf der Hut, denn nicht selten entpuppt sich ein vermeintliches Schnäppchen als Reinfall. Der eigenen „Due Diligence“, also der sorgfältigen Prüfung vor einem Investment, kommt also eine besondere Bedeutung zu.

Corona-Crash 2020: Erfolgreiche Anleger sehen in Krisen Chancen

Betrachtet man sich die langfristige Entwicklung der Börsen, so wird deutlich: langfristig gesehen sind Krisen Chancen! Ein gutes Beispiel dafür ist der Corona-Crash, der im Frühjahr 2020 ein Beben an den Börsen ausgelöst hatte. Während das Corona-Virus die Welt ins Chaos stürzte, flohen die Anleger in Scharen aus ihren Aktien. Die Folge waren massive Kursverluste in kürzester Zeit.

Heute weiß man, dass der Corona-Crash als der schnellste Crash aller Zeiten in die Geschichtsbücher eingegangen ist – zumindest auf den DAX bezogen. Nur 28 Tage vergingen, bis der deutsche Aktienindex einen Wertverlust von knapp 40 % hinnehmen musste. Aber: Nicht nur die Abwärtsbewegung entwickelte eine solche Dynamik, denn auch die Erholung erfolgte im Eiltempo.

Nach dem Einbruch im Zuge der Corona Pandemie hat sich der FTSE 100 wieder erholt.
Nach dem Einbruch im Zuge der Corona-Pandemie haben sich Indizes wie der FTSE 100 schnell erholt

Blickt man heute auf die Charts der weltweit wichtigsten Indizes, so stellt der Corona-Crash nur noch einen kleineren Ausreißer im Langfrist-Chart dar. Während panische Anleger aus den Aktien geflohen sind, begriffen kluge Anleger die Corona-Pandemie als einzigartige Investmentchance für eine Überrendite. Da nahezu alle Aktien abgekauft wurden, ergaben sich vor allem bei vielen Bluechip-Aktien wahrlich historische Kaufgelegenheiten. Wer erkannte, dass die Krise temporären Charakter hatte und sich gesunde Unternehmen mit einem robusten Geschäftsmodell halten würden, der konnte richtige Schnäppchen schlagen.

Und sogar während der Krise stachen einige Branchen als Gewinner hervor. Ganz vorne mit dabei die Branchen E-Commerce, Biotech, IT und Lieferdienste. Ein gutes Beispiel für ein Unternehmen, das trotz Gewinnen im Milliardenbereich im März 2020 abverkauft wurde, ist Amazon. Im Nachhinein betrachtet eröffnete sich mutigen Investoren mit kühlem Kopf eine einmalige Investmentchance.

Amazon Aktie: Ein großer Corona-Gewinner
Seit Börsengang konnte die Amazon Aktie eine einzigartige Performance hinlegen. Vor allem Mitte der 2010-Jahre erlebte die Aktie einen wahren Boom. Die Corona-Krise stoppte den Aufschwung kurzfristig, denn der Kurs korrigierte massiv. Als klar wurde, dass die Pandemie dem Onlinehandel durch Lockdowns & Co. stark in die Karten spielen sollte, schoss der Aktienkurs innerhalb weniger Monate von einem Allzeithoch zum nächsten. Im Endergebnis verdoppelte sich der Aktienkurs vom Tief und stand wesentlich höher als zu Beginn des Crashs.

Value Aktien als Schnäppchen kaufen: So gelingt es

Value Aktien sind häufig hoch bewertet. Kein Wunder, denn Qualität hat ihren Preis. Dieses Sprichwort gilt auch für die Börse. Für Investoren ist daher Geduld gefragt, denn gute Chancen kommen immer wieder. Entweder bietet Panik am Gesamtmarkt eine gute Gelegenheit – wie in 2020 der Corona-Crash – oder eine temporäre Krise auf Unternehmensebene sorgt für einen langfristig attraktiven Einstiegskurs.

Warren Buffet Bild
Value Investor Warren Buffett

Die Kunst liegt darin, eine Aktie als echtes Schnäppchen wahrzunehmen. Häufig sind Aktien aus guten Gründen „billig“. Im Börsenjargon ist hier von „Value-Traps“ die Rede. Entpuppt sich eine Aktie als Value-Trap, so decken sich die attraktiv wirkenden Kennzahlen nicht mit der Realität. Im Klartext: Das Unternehmen rechtfertigt die günstige Bewertung oder ist im schlimmsten Fall sogar noch überbewertet. In vielen Fällen hat es einen Grund, warum der Markt die Aktie derart günstig bewertet. Trüben sich die Aussichten für die Zukunft dauerhaft ein, so sind Kursrückgänge schließlich gerechtfertigt. Echte Investmentchancen entstehen hingegen, wenn ein günstiger Preis trotz hohem Potenzial vorliegt.

Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) – wichtige Kennziffer, um unterbewertete Aktien zu finden

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (Aktien KGV) gilt als einer der wichtigsten Kennzahlen, um Aktien mit Potenzial ausfindig zu machen. Das KGV ermöglicht es Ihnen, den inneren Wert des Unternehmens mit der aktuellen Börsenbewertung abzugleichen. Dies gibt Hinweise darauf, ob der Marktpreis dem tatsächlichen Potenzial entspricht.

apple kgv
Beispiel für eine KGV-Entwicklung anhand der Apple Aktie

Häufig ist es der Fall, dass die Bewertung günstig erscheint. Deshalb ist es wichtig, den Grund für die Unterbewertung herauszufinden. Sind Zusammenhänge mit einem schlechten Geschäftsmodell gegeben, wurden negative Nachrichten veröffentlicht oder steht die gesamte Branche vor Problemen? Fehlinterpretationen können in einer Value Trap enden. Um die zukünftige Geschäftsentwicklung einschätzen zu können, eignen sich neben den Bilanzkennzahlen vergangener Jahre auch Geschäftsprognosen für die Zukunft. Doch Vorsicht: Es liegt in der Natur der Sache, dass Prognosen unsicher sind.

So berechnen Sie das KGV

Um das KGV zu berechnen, ist das EPS (Earning per share) erforderlich. Hierbei handelt es sich um den Gewinn pro Aktie. Um den Gewinn pro Aktie zu erhalten, müssen Sie den Jahresgewinn durch die Anzahl der ausstehenden Aktien teilen. Bei dem Ergebnis handelt es um das Ergebnis pro Aktie. Im Anschluss daran dividieren Sie den Aktienkurs durch den Gewinn pro Aktie, um das KGV zu errechnen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Marktkapitalisierung (Aktienkurs x Anzahl der ausstehenden Aktien) durch den Gesamtgewinn des Jahres zu dividieren.

Tipp: Um verlässliche Zahlen für Berechnungen zu erhalten, sollten Sie stets den Investor Relations Bereich des jeweiligen Unternehmens aufsuchen. Sie finden den Bereich auf der Website der Aktiengesellschaft. Hier finden Sie stets die korrekten Daten. Nutzen Sie hingegen das Datenmaterial anderer Anbieter, laufen Sie Gefahr, mit nicht aktuellen oder gar falschen Daten zu rechnen.

Formel für die Berechnung des KGVs:

Aktienkurs / Gewinn pro Aktie ODER Marktkapitalisierung / Jahresgewinn

KGV richtig interpretieren

Nachdem Sie das KGV erfolgreich berechnet haben, müssen Sie diese Kennzahl richtig bewerten. Je nachdem, wie hoch der Gewinn des betreffenden Unternehmens ausgefallen ist, liegt das KGV üblicherweise zwischen 1 und 100. Merke: Je größer die Zahl, desto höher fällt die Bewertung aus.

Um das KGV richtig einzuordnen, sind einige Aspekte zu berücksichtigen. Hierfür muss unter anderem auch die Branche berücksichtigt werden. Unternehmen einiger Branchen sind traditionell mit einem günstigen KGV bewertet. Ein KGV-Vergleich innerhalb der Branche gibt Aufschluss darüber, wie die Bewertung des einzelnen Unternehmens einzuschätzen ist. Außerdem ist es nicht ratsam, die KGVs von Unternehmen aus verschiedenen Ländern und Märkten miteinander zu vergleichen. Zur groben Orientierung: KGVs von unter 15 gelten als attraktiv und können auf eine Unterbewertung mit Potenzial hindeuten – sofern alle relevanten Aspekte berücksichtigt werden.

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Value Aktien, die in 2023 unterbewertet sein könnten

Grundsätzlich sollten Ihre Entscheidungen am Aktienmarkt stets auf eigenen Analysen basieren und Ihrer Strategie entsprechen. Blindes Nachkaufen müssen Sie unbedingt vermeiden, da jeder Anleger andere Strategien mit einem Investment verfolgt. Ich persönlich finde, dass die folgenden Aktien in 2023 einen näheren Blick wert sind und mit Hinblick auf eine Unterbewertung näher untersucht werden können.

Berkshire Hathaway

Warren Buffet zählt zu den reichsten Menschen der Welt. Der in Omaha im Bundesstaat Nebraska geborene Star-Investor verfügt über ein Vermögen von 107,8 Milliarden US-Dollar und belegte damit im April 2023 in der Forbes-Liste den 6. Platz.

Berkshire Hathaway Logo

Buffet ist ebenfalls bekannt als Chairman und CEO von Berkshire Hathaway, bei der es sich um eine US-amerikanische Holding-Gesellschaft handelt. Das Konglomerat umfasst mehr als 80 Unternehmensbeteiligungen – darunter Größen wie Apple (AAPL), Coca-Cola (KO) oder Bank of America (BAC).

Mit Blick auf die Performance der Berkshire-Aktie wird deutlich, dass auf die im Vergleich zum S&P 500 erzielte Underperformance in den 2010er-Jahren zwischen 2021 und 2022 eine Outperformance folgte. Buffet selbst hält Berkshire Hathaway bis zu einem Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) von 1,5 für unterbewertet, weshalb Aktienrückkäufe denkbar sind. Im Jahr 2022 lag das KBV darunter, nämlich bei 1,43.

IBM

International Business Machines (IBM) gilt als echter Dinosaurier im Bereich der Technologie-Aktien. Das Unternehmen wurde vor über einem Jahrhundert gegründet und ist Börsianern zudem unter dem Namen „Big Blue“ ein Begriff. Seit Jahren kämpft IBM mit seiner Neupositionierung. Nach der Abspaltung der „Managed Infrastructure Division“ am 4. November 2021 (Kyndryl) konzentriert sich IBM stärker auf den Hybrid-Cloud-Markt. Hier stellt sich das IT-Urgestein dem Wettbewerb mit Cloud-Größen wie Amazon AWS und Microsoft Azure.

IBM International Business Machines - Logo

Nachdem die Berichtssaison für IBM-Investoren regelmäßig eine Enttäuschung nach der anderen bereitgehalten hatte, überraschte Big Blue im Oktober 2022 mit starkem Wachstum und einer angehobenen Umsatzprognose. Und auch im April 2023 sorgt der Computer-Dino für positive Schlagzeilen: Es gelang im abgelaufenen Quartal (Q1 2023), den Gewinn gegenüber dem Vorjahr um ein Viertel zu steigern. Zudem wurden die Erwartungen an Umsatz und Cashflow für 2023 bestätigt.

Die Aktie zeigt sich von dieser Entwicklung noch weitestgehend unbeeindruckt. Gelingt der Aktie nun der nachhaltige Turnaround? Zu wünschen wäre es den IBM-Investoren, denn während die Aktie im Januar 2018 noch deutlich über der Marke von 160 USD notierte, befindet sich der Kurs aktuell im Bereich von 125 USD. Über diese schwache Entwicklung kann auch die hohe Dividende nur schwer hinwegtrösten, die immerhin seit 27 Jahren gesteigert wird und aktuell bei über 5 % Dividendenrendite liegt (Stand April 2023). Big Blue vereint demnach Wachstumschancen mit einer nachhaltigen und stetig wachsenden Dividendenausschüttung.

British American Tobacco

Der Abgesang auf Tabak-Aktien läuft seit vielen Jahren. Oft wurde der Tabak-Branche in den letzten Jahren der Stempel der sterbenden Branche verpasst. Erschwerend hinzu kommt, dass die Aktien keinen guten Ruf genießen und die Wachstumschancen als mau eingeschätzt werden.

british american tobacco

Aber: In einem Umfeld mit starker Inflation spielen Tabak-Aktien ihre Vorteile aus – eine hohe Preissetzungsmacht gehört dazu.

Die Unternehmen schütten hohe Dividenden aus, weshalb sie in Zeiten hoher Inflation als vermeintlich sicherer Haften gelten. Auch wenn keine gewaltigen Kurssprünge zu erwarten sind, überzeugt BAT mit einer Dividendenrendite von satten 7,5 % – die deutlich über dem Schnitt der letzten 12 Monate liegt (Stand April 2023). Hinzu kommt, dass die Dividende seit mittlerweile 25 Jahren in Serie gesteigert wird. Neben der Dividendenrendite deutet auch das KGV von unter 10 auf ein attraktives Bewertungsniveau hin.

Günstige Aktien 2023 über einen Broker kaufen

Um Zugang zum Aktienmarkt zu erhalten, benötigen Sie ein Wertpapierdepot. Während Depots bei Banken mittlerweile aus der Mode kommen, erfreuen sich Online-Broker großer Beliebtheit. Broker wie eToro stellen Ihnen eine Vielfalt von Kennzahlen bereit, sodass Sie selbst in der Lage sind, attraktive Aktien ausfindig zu machen. Online Broker bestechen durch günstige Gebühren, sodass Aktienkäufe nach einer gründlichen Analyse günstig, schnell und einfach möglich sind. Nutzen Sie eine App auf dem Smartphone, können Sie überall und nahezu jederzeit handeln.

Vergleichen Sie selbst, welche Vorteile Broker gegenüber Banken bieten:

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Schritt-für-Schritt-Anleitung: So kaufen Sie Aktien mit Potenzial

Besuchen Sie meinen Online Broker Vergleich, um Ihren Favoriten auszuwählen. Haben Sie sich entschieden, müssen Sie weitere Schritte durchlaufen, um Zugang zum Aktienmarkt zu erhalten. Der Ablauf variiert von Broker zu Broker. Was Sie in etwa erwartet, erfahren Sie im Folgenden.

Schritt 1: Anmeldung bei einem Broker

Haben Sie einen geeigneten Broker ausfindig gemacht, müssen Sie den Registrierungsprozess durchlaufen. Entscheiden Sie sich für eToro, klicken Sie oben rechts auf „Jetzt anmelden“. In der Folge öffnet sich ein neues Fenster. Hier werden Sie aufgefordert, einen Benutzernamen auszuwählen, Ihre E-Mail-Adresse anzugeben und ein Passwort festzulegen. Sparen Sie Zeit über die Anmeldeverfahren über Google oder Facebook.

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Haben Sie diesen Schritt abgeschlossen, erhalten Sie eine E-Mail mit einem Aktivierungslink. Sofern Sie dem Link folgen, ist Ihre Anmeldung bestätigt. Nun sind Sie in der Lage, sich mit der Plattform vertraut zu machen, um zu einem späteren Zeitpunkt günstige Aktien 2023 kaufen zu können.

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Schritt 2: Verifizierung

Um rechtliche Vorgaben einzuhalten, ist Ihr Broker dazu verpflichtet, Ihre Identität zu prüfen. Hierzu bedarf es einer Verifizierung und der Angabe einiger persönlicher Daten. Auch Ausweispapiere und ein Wohnsitznachweis können angefordert werden. Sofern die ausgewählte Plattform mit den Finanzbehörden kooperiert, wird auch Ihre Steuernummer abgefragt. Dies dient dazu, Steuern auf Kapitalerträge abzuführen.

Schritt 3: Das Demokonto für Erfahrungswerte nutzen

Damit es Ihnen gelingt, die besten Aktien mit Potenzial ausfindig zu machen, ist Erfahrung gefragt. Deshalb sollten Sie Aktien stets gründlich analysieren, bevor Sie ein Investment eingehen. Um bei anfänglichen Fehlern nicht direkt Geld zu verbrennen, empfiehlt sich das kostenlose Trading Demokonto, das viele Broker anbieten.

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Hier können Sie mit virtuellem Geld CFDs, Aktien & Co. handeln. Stellen sich Ihre Investmententscheidungen als falsch heraus, sind Sie eine Erfahrung reicher, aber auf monetärer Ebene nicht ärmer.

Schritt 4: Guthaben einzahlen

Fühlen Sie sich bereit, echtes Geld zu investieren? Dann ist es an der Zeit, Ihr Investmentkapital einzuzahlen. Was die Einzahlungsmethode betrifft, haben Sie die Wahl zwischen:

  • Direktüberweisung
  • Kreditkarte
  • PayPal oder andere Payment-Dienstleister
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Zahlungsmethoden bei eToro

Für die Einzahlung wird ein Mindestbetrag vorausgesetzt, der häufig zwischen 50 und 100 USD liegt. Ein Investment in Aktien ist somit schon mit geringem Kapitaleinsatz möglich, was in den meisten Fällen aber nicht sinnvoll ist. Um relevante Gewinne zu erzielen, sollten Sie schon etwas Startkapital mitbringen – ausgenommen langfristige Sparpläne.

Schritt 5: Aktien analysieren und Watchlist anlegen

Analysieren Sie in Ruhe Charts mit der technischen Analyse, führen Sie eine Fundamentalanalyse durch und betrachten Sie die Kennzahlen des Unternehmens, bevor Sie Ihre Entscheidungen treffen. Stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis einer Aktie aus Ihrer Sicht, können Sie zuschlagen – bei eToro sogar ohne Gebühren.

Technische Analyse mit der Daimler Aktie
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In der Praxis hat es sich bewährt, in Tranchen zu investieren. So verhindern Sie, Ihr gesamtes Kapital auf einen Schlag zu investieren und bei einem weiteren Kursverfall nur noch untätig zusehen zu können. Auch die beste Analyse kann Sie nicht davor schützen, nach dem Kurs zunächst weitere Kursverluste hinnehmen zu müssen. Bedenken Sie in diesem Zusammenhang, dass Timing an der Börse reine Glückssache ist. Wer behauptet, stets am Tiefpunkt einsteigen zu können, ist ein Scharlatan. Seien Sie gründlich in Ihrer Analyse, bringen Sie Geduld mit und handeln Sie mit Umsicht.

Tipp: Über 2.000 Aktien ohne Kommissionen traden

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Schritt 6: Aktien kaufen

Wählen Sie zunächst Ihre Aktie aus, für die Sie sich entschieden haben. In der Ordermaske geben Sie ein, wie viele Aktien Sie erwerben möchten. Alternativ entscheiden Sie sich für eine Summe. Achtung: Liegt die Summe unter dem aktuellen Kurs, erwerben Sie meist automatisch CFDs. Hierbei handelt es sich um komplexe Finanzinstrumente, die nur mit größter Vorsicht gehandelt werden sollten. Als Anfänger sollten Sie davon Abstand nehmen. Durch die Hebelwirkung entstehen zwar hohe Renditechancen, die allerdings einem hohen Verlustrisiko gegenüberstehen. Um Ihre Gewinnaussichten zu maximieren, können Sie einen Hebel von 1:5, 1:6 oder mehr wählen. Sie können einen möglichen Gewinn somit verfünffachen, versechsfachen oder anderweitig vervielfachen.

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Wenn Sie traden möchten, sollten Sie sich auch mit der Stop-Loss-Funktion vertraut machen. Diese Funktion hilft Ihnen dabei, Verluste zu begrenzen. Erreicht der Aktienkurs die Ihrerseits zuvor als Stop-Loss-Schwelle festgelegte Kursmarke, wird Ihre Position automatisch verkauft. Der Stop-Loss grenzt somit das Verlustrisiko effektiv ein. Allerdings: Fängt sich der Kurs kurz unter der Stop-Loss-Schwelle und dreht Richtung Norden, verpassen Sie den Aufschwung. Stop-Loss-Kurse sollten daher nicht zu eng gesetzt werden. Ähnlich funktioniert die Take-Profit-Order, bei der Sie eine Gewinnschwelle einstellen, bei der ein automatisierter Verkauf realisiert wird.

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Werden Gebühren fällig, wenn ich Aktien, ETFs oder CFDs kaufe?

Handeln Sie Wertpapiere über ein Wertpapierdepot einer Bank, dann fallen in der Regel relativ hohe Gebühren an. Neben Kosten für die Depotführung können auch Ordergebühren anfallen. Beachten Sie diesen Punkt, denn Gebühren nagen an Ihrer Rendite.

Moderne Broker hingegen bestechen durch eine günstige Gebührenstruktur. In vielen Fällen ist die Depotführung kostenfrei – wie z. B. bei eToro. Sogar die Kosten pro Trade sind häufig Vergangenheit, sodass Sie kostenlos handeln können. Auch der Spread, also die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis einer Aktie, wird zunehmend geringer. Dieser Aspekt ist wichtig, denn häufig versuchen auf den ersten Blick günstig erscheinende Broker über den Spread Geld zu verdienen. Bei eToro ist das nicht der Fall, sodass die Handelsplattform ein gutes Gesamtpaket bietet.

Sind Growth Aktien mit Überbewertung also unattraktiv?

Wenn Sie dem Artikel bis hier hin gefolgt sind, könnten Sie nun annehmen, dass Sie überbewertete Aktien grundsätzlich nicht kaufen sollten. Das ist grundsätzlich falsch, denn auch sogenannte Growth Aktien mit einer Überbewertung können noch für eine sehr lange Zeit im Kurs weiter steigen.

Für Anleger mit Fokus auf Growth Aktien ist die Bewertung zunächst sekundär. Da viele wachstumsstarke Unternehmen noch relativ jung sind, bedarf es hoher Investitionen, um einen Nischenmarkt zu erschließen. Diese Investitionen drücken auf den Gewinn, sodass viele Unternehmen in den ersten Jahren sogar Verluste einfahren. Dies ist den Anschaffungen und hohen Abschreibungen geschuldet.

Für solche Unternehmen ist das KGV wenig geeignet. Allerdings kann es einen Hinweis darauf geben, dass das Unternehmen überbewertet ist. Um tiefer in die Bewertung einzusteigen, eignet sich das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV). Auch die Stellung am Markt ist überaus relevant.

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Plug Power ist ein gutes Beispiel für eine überbewertete Growth Aktie

Eine Überbewertung bei Growth Aktien spiegelt eine hohe Erwartung an die Zukunft wider. Man traut dem Unternehmen starkes Wachstum zu, wodurch das Unternehmen in die Bewertung hineinwachsen kann. Die Krux dabei ist, dass man auf das richtige Unternehmen setzen muss. Nicht jedem Unternehmen gelingt es, die hohen Erwartungen des Marktes zu erfüllen. Das gilt vor allem für die Boom-Branchen. So ist es nicht gesagt, dass der Marktführer im Segment der Künstlichen Intelligenz (siehe auch Trading mit KI) im Jahr 2023 diese Stellung auch noch 2024 innehat. Auf diesem Wege sind bereits einige vielversprechende Aktiengesellschaften wieder von der Bildfläche verschwunden.

Im Bereich der Growth Aktien steigt auch die Gefahr, in eine Aktienblase zu investieren. Bestes Beispiel hierfür ist der Wasserstoff-Sektor rund um die Aktien Nel, Plug Power & Co. Nach rasanten Kuranstiegen in 2020, die völlig überzogene Bewertungen zur Folge hatten, folgte Anfang 2021 das böse Erwachen: der Crash der Wasserstoff-Aktien!

Dennoch können Überbewertungen auch auf ein großes Potenzial hindeuten. Es gibt Aktien, die permanent überbewertet sind, aber dennoch auf Sicht von Jahren oder gar Jahrzehnten die Indizes outperformen. In diesem Zusammenhang mag es viele Anleger sicher überraschen, dass sich mit langweiligen Blue-Chip-Aktien wie PepsiCo oder Walmart sogar der S&P 500 outperformen lässt. Und diese Aktien sind aus der Sicht von vielen Anlegern eigentlich permanent „zu teuer“ an der Börse.

Portfolio-Management: Gewichten Sie Ihre Aktien richtig!

Auch wenn einige Star-Investoren mit konzentrierten Investments extrem erfolgreich sind, sollten Sie als Privatanleger bei der Zusammenstellung Ihres Portfolios den Aspekt der Diversifikation beachten. Es ist sehr riskant, Ihr gesamtes Geld auf eine Karte zu setzen. Vielmehr ist es sinnvoll, das Kapital breit zu streuen, um das Risiko zu reduzieren. Genau dieser Punkt wird auch im Capital Asset Pricing Model (CAPM) herausgestellt. Demnach wirkt sich eine Streuung grundsätzlich positiv auf die Entwicklung eines Portfolios aus.

diversifikation
Diversifikation ist wichtig beim Traden und im CFD Handel

Sie sollten es daher vermeiden, Ihr gesamtes Kapital in eine einzige Aktie zu stecken. Auch dann nicht, wenn Sie der Meinung sind, eine historische Value-Chance entdeckt zu haben – Sie können sich irren! Vielmehr sollten Sie beim Stock-Picking das Ziel verfolgen, einen ganzen Korb von aussichtsreichen Aktien zu entdecken. Sie können beispielsweise 25 unterschiedliche Positionen anstreben, um das unternehmensspezifische Risiko zu senken. Das Portfolio ist in diesem Fall ausreichend diversifiziert, aber dennoch konzentriert genug, um die Chance auf eine Überrendite zu erzielen. Ihr Vorteil hierbei ist: Geht der Kurs einer Aktie massiv in den Keller, sind 24 andere Aktien in Ihrem Portfolio, die diesen Kursverlust kompensieren können. Aus diesem Grund sind auch globale ETFs so beliebt, da diese Investments eine breite Diversifikation ermöglichen.

Dieses Prinzip sollten Sie im Übrigen nicht nur bei Aktien anwenden. Auch für Terminkontrakte ist es sinnvoll, CFDs aus unterschiedlichen Segmenten und Branchen im Portfolio zu haben. Sichten Sie Ihre Möglichkeiten, und kaufen Sie Aktien und CFDs mit Potenzial bei Brokern wie eToro ohne Gebühren.

ETFs – die diversifizierte Alternative zu Einzelaktien

Sie trauen es sich nicht zu, Ihr Portfolio richtig zu diversifizieren bzw. scheuen den Aufwand und die Risiken des Stock Pickings? Mit ETFs (Exchange Traded Funds) steht Ihnen eine hervorragende Alternative zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um börsengehandelte Fonds, die in sich bereits diversifiziert sind und deren Zusammensetzung regelmäßig verändert wird.

Zum besseren Verständnis: Stellen Sie sich einen Korb vor, der mit verschiedenen Aktien gefüllt ist. Mit einem ETF erwerben Sie genau diesen Korb. Die Zusammensetzung variiert dabei erheblich, denn ETFs können einen Index nachbilden oder aber nach bestimmten Branchen und/oder Ländern zusammengestellt sein.

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Gegenüber klassischen Investmentfonds bestechen ETFs durch niedrige Gebühren, da die Verwaltung automatisiert abläuft. Bemessen werden die Gebühren anhand der TER (Total Expanse Ratio). Diese auch als Gesamtkostenquote bezeichnete TER liegt bei vielen ETFs häufig deutlich unter 1 Prozent – z. B. bei 0,35 %. Rapide Kursanstiege sind bei den meisten ETFs eher die Seltenheit, dafür fällt aber auch das Risiko gegenüber Einzelaktien wesentlich geringer aus. Diese Art von Investment eignet sich also ideal für Anleger, die ihr Investment möglichst einfach, passiv und das Risiko überschaubar halten möchten.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Verhältnismäßig geringes Risiko durch Diversifikation
  • Börsengehandelte Fonds
  • Automatisierter Austausch nach Performance-Gesichtspunkten (Index)
  • Austausch ermöglicht ständiges Wachstum
  • Geringe Kosten (TER oftmals deutlich unter 1 %).

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Welche ETFs mit Value- und Growth-Aktien haben Potenzial?

Es sind einige ETFs/Fonds erhältlich, die Aktien mit einem hohen Potenzial für die Zukunft beinhalten. Um attraktive Chancen optimal nutzen zu können, sollten Sie eine kurze Haltedauer meiden – orientieren Sie sich an mindestens fünf Jahren.

Eine Übersicht:

iShares MSCI USA Value Factor ETF (ISIN: IE00BD1F4M44)

Dieser ETF bildet den MSCI USA Enhanced Value Index nach. Er beinhaltet also Substanzwerte aus den USA nach den Kriterien des Value-Investmentansatzes. Im Klartext: Es sind Werte enthalten, die aufgrund ihrer Fundamentaldaten als unterbewertet eingestuft werden.

  • Fondsvolumen: 2.905.928.488 USD
  • Anzahl der Aktien: 146
  • TER: 0,20 %
  • Top-3-Positionen: AT & T INC (5,18 %), Intel Corporation (5,04 %), Cisco Systems Inc (4,19 %) – Stand 31.03.2023.

iShares Russell 1000 Growth ETF (ISIN: US4642876142)

In diesem ETF sind US-Unternehmen mit mittlerer und hoher Marktkapitalisierung enthalten, denen im Vergleich zum breiten Markt ein höheres Gewinnwachstum zugetraut wird.

  • Fondsvolumen: 63.480.210.912 USD
  • Anzahl der Aktien: 509
  • TER: 0,18 %
  • Top-3-Positionen: Apple Inc. (12,95 %), Microsoft Corp. (11,67 %), Amazon Com Inc. (4,76 %) – Stand 28.04.2023.

Schwab U.S. Large-Cap Growth ETF (ISIN: US8085243009)

Dieser ETF enthält Large-Caps aus den USA, die Merkmale von Wachstumstiteln aufweisen.

  • Fondsvolumen: 16.260.059.568 USD
  • Anzahl der Aktien: 244
  • TER: 0,04 %
  • Top-3-Positionen: Apple Inc. (13,98 %), Microsoft Corp. (12,23 %), Amazon Com Inc. (5,24 %) – Stand 31.03.2023.

Fazit: Selbständig analysieren, um die besten Aktien mit Potenzial 2023 zu finden

Der Gewinn liegt im Einkauf – diese alte Kaufmannsregel gilt auch für den Kauf von Aktien. Als Value-Investor und Trader ist es Ihre Aufgabe, das zukünftige Potenzial von Aktien richtig einschätzen zu können. Hierbei spielen im Abgleich mit der Börsenbewertung vor allem der innere Wert des Unternehmens sowie die Zukunftsprognose eine entscheidende Rolle.

In diesem Artikel finden Sie einige Beispiele für aussichtsreiche Aktien 2023. Wichtig ist: Kaufen Sie diese Aktien auf keinen Fall blind nach. Es handelt sich um keine Anlageberatung. Vielmehr dienen diese Unternehmen als Beispiele. Führen Sie stets Ihre eigenen Analysen durch, um interessante Aktien bzw. Schnäppchen (Value) zu finden. Der Value-Ansatz ist populär, denn berühmte Investmentgrößen wie Warren Buffet verfolgen diese Strategie. Sind auch Sie auf der Suche nach unterbewerteten Aktien, ist Ihnen das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) eine wichtige Hilfe. Das KGV ermöglicht Ihnen Rückschlüsse auf die aktuelle Bewertung des Unternehmens, sofern Sie es richtig interpretieren können. Aber: Nicht immer ist das KGV aussagekräftig. So weisen Aktien mit glänzenden Zukunftsaussichten meist bereits ein sehr hohes KGV auf. Hier sollten Sie sich eher mit den Prognosen für die Branche beschäftigen.

Interessant ist ein Mix aus Value- & Growth-Aktien, was Ihnen auch in puncto Diversifikation Vorteile verspricht. Dieser Aspekt ist wichtig für ein optimales Portfolio-Management. Durch eine Streuung auf verschiedene Aktien senken Sie Ihr Investment-Risiko erheblich! Achten Sie bei Ihrer Aktienauswahl auf unterschiedliche Länder, Branchen und Trends. Wenn Sie sich damit schwertun, sind in sich bereits diversifizierte ETFs eine optimale Alternative für Sie.

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Meist gestellte Fragen zu günstigen Aktien mit Potenzial:

Wie finde ich Aktien mit Potenzial?

Um Aktien mit einer günstigen Bewertung zu finden, eignet sich die Fundamentalanalyse optimal. Sie erkennen den inneren Wert einer Aktie, indem Sie wichtige Kennzahlen wie Gewinn, Umsatz und Buchwert mit dem Marktwert der Aktie vergleichen. Eine hilfreiche Größe ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das den Unternehmensgewinn mit dem Aktienkurs ins Verhältnis setzt. Entdecken Sie eine Unterbewertung, müssen Sie überprüfen, ob diese gerechtfertigt ist oder aufgrund irrationalen Anlegerverhaltens entstanden ist. Erscheint Ihnen die Unterbewertung fundamental nicht gerechtfertigt, besteht wahrscheinlich eine Investmentchance.

Was ist die billigste Aktie?

Vorab: Die billigste Aktie ist keinesfalls die aussichtsreichste Aktie! Als billige Aktien werden vor allem Pennystocks bezeichnet, die im Bereich von wenigen Cent notieren. Starke Kursschwankungen sind bei Penny Stocks an der Tagesordnung. Auch wenn theoretisch viel Luft nach oben besteht, kann ein Investment in solch hochspekulative Aktien mit einem Totalverlust enden. Nutzen Sie daher stets die fundamentale Analyse, um sich ein Bild von dem Unternehmen zu machen. Penny Stocks stellen sich selten als Erfolgsstory und Top Performer heraus.

Welche Aktien aus welchen Branchen haben das größte Potenzial?

In der Vergangenheit waren es vor allem Tech Unternehmen und Tech Aktien, die unter den Anlegern als Kursraketen bekannt geworden sind. Schon seit Jahren ist E-Commerce auf dem Vormarsch. Auch bei der Fintech-Branche handelt es sich um ein aussichtsreiches Segment. Spätestens seit ChatGPT ist auch der Sektor der künstlichen Intelligenz (KI) im Aufwind. Für viele Experten handelt es sich bei AI (Artificial Intelligence) – die englische Bezeichnung für KI – um einen echten Megatrend.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um in Aktien mit Potenzial einzusteigen?

Versuchen Sie nicht, den perfekten Zeitpunkt für den Einstieg in eine Aktie zu finden. Das wird Ihnen mit ziemlicher Sicherheit nicht gelingen. Dennoch gibt es einige Szenarien, in denen sich der Einstieg eher anbietet als zu einem anderen Zeitpunkt. So können schlechte Nachrichten temporär dafür sorgen, dass der Aktienkurs nachgibt. Häufig ist das nach der Bekanntgabe von Quartalszahlen der Fall, wenn die Erwartungen des Marktes leicht verfehlt wurden. Sind die Aussichten weiter intakt und das Unternehmen überzeugt durch eine stabile Ertragskraft mit einem widerstandsfähigen Geschäftsmodell, bieten sich nicht selten guten Einstiegsmöglichkeiten.

Bieten Crashs wie Corona eine gute Einstiegschance?

Auch ein konjunktureller Abschwung oder ein schwarzer Schwan – also ein unvorhersehbares Ereignis – können Chancen eröffnen. Letzteres war im Corona-Crash 2020 der Fall, als durch den panischen und irrationalen Abverkauf vieler Aktien zahlreiche erstklassige Investmentchancen entstanden sind. Wer hier kühlen Kopf bewahrt hat, Unterbewertungen entdecken konnte, der wurde mit Rekordgewinnen belohnt. Eine erneute Krise bietet also ausreichend Potenzial, um das ein oder andere Kursziel schneller zu erreichen und Kursverlusten nicht lange hinterherzutrauern.

Trader Andre Witzel
Andre Witzel
Gründer & Chefredakteur
Über den Autor: Erfahrener Trader im Bereich Forex, CFDs, Aktien und Futures seit 2013. Über 21.000 Abonnenten auf Youtube und 500 veröffentlichte Trading Videos.
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Trader Andre Witzel
Geschrieben von: Andre Witzel Gründer & Chefredakteur
Erfahrener Trader im Bereich Forex, CFDs, Aktien und Futures seit 2013. Über 21.000 Abonnenten auf Youtube und 500 veröffentlichte Trading Videos.
Avatar Maren Dinges
Reviewed by: Maren Dinges Autorin und Brokerexpertin
Maren ist aktiv im Finanzbereich und redaktioniert bei Trading für Anfänger Themenbereiche wie Portfoliomanagement, Betrug im Anlagensektor und klassische Investitionsmöglichkeiten.
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