Die 10 besten Online Broker im Vergleich und Test

Sehen Sie hier die Liste der 10 besten Online Broker für Trader & Investoren:

Online Broker:
Bewertung:
Regulierung:
Spreads & Märkte:
Vorteile:
Konto:
1. Capital.com
Capital.com Logo
FCA, CySEC, ASIC
Ab 0,1 Pips ohne Kommission
6.000 Märkte+
# Größtes Angebot
# Variable Hebel
# Beste Plattform
# Einfach verständlich
# Hebel & echte Aktien
Live-Konto ab 20€(Risikohinweis: 81,40% der privaten CFD Konten verlieren Geld)
2. IG
FCA, BaFin
Ab 0,4 Pips ohne Kommission
17.000 Märkte+
# Deutsche Niederlassung
# Börsengelisteter Broker
# Größte Auswahl
# Persönlicher Support
# Viele Plattformen
Live-Konto ab 0€(Risikohinweis: 75% der privaten CFD Konten verlieren Geld)
3. GBE Brokers
GBE Brokers Logo
BaFin, FCA, CySEC
Ab 0,0 Pips +2€/Lot pro Trade
(ECN Ausführung)
500 Märkte+
# Deutsche Niederlassung
# Hohe Liquidität
# Keine Slippage
# Am besten für den Währungshandel!
# MT4/MT5
Live-Konto ab 500€(Risikohinweis: 70,37% der privaten Konten verlieren)
4. Etoro
Etoro Logo
FCA, CySEC, ASIC
Ab 1,0 Pips variable
Keine Kommission
3.000 Märkte
# Große Auswahl
# Gute Plattform
# Social Trading
# PayPal
Live-Konto ab 200€
(Risikohinweis: 68% der CFD Konten verlieren Geld)
5. XTB
XTB Logo
KNF, BaFin
Ab 0.0 Pips + 3,5€/Lot pro Trade
(DMA Ausführung)
3.000 Märkte+
# Top-Plattform
# Große Auswahl
# Guter Service
# Deutsche Niederlassung
Live-Konto ab 0€Risikohinweis: 77% der privaten Konten verlieren Geld
6. Plus500
Plus500 Logo
FCA, CySEC, AFSL/ASIC
Ab 0,5 Pips variable
Keine Kommission
CFD 2.000 Märkte+
# PayPal
# Support 24/7
# Große Auswahl
# Optionshandel
Live-Konto ab 100€(Risikowarnung: 77% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld.)
7. Pepperstone
FCA, CySEC, ASIC, BaFin
Ab 0.0 Pips + 3$/Lot pro Trade
(DMA Ausführung)
1.000 Märkte+
# Schulungen
# Webinare
# Großes Angebot
# MT4/MT5
# TradingView
Live-Konto ab 200€(Risikohinweis: 72,2% der privaten CFD Konten verlieren)
8. RoboForex
RoboForex Logo
IFSC
Ab 0,0 Pips +4$/Lot pro Trade
(ECN Ausführung)
12.000 Märkte+
# Hebel 1:2000
# Bonusangebote
# Gute Konditionen
# MT4/MT5
Live-Konto ab 10€(Risikohinweis: Ihr Kapital kann gefährdet sein)
9. Libertex
Libertex Logo
CySEC
Keine Spreads
Ab 0,001% Kommission
200 Märkte+
# Keine Spreads
# Gute Plattform
# 50+ Kryptos
Live-Konto ab 100€70,8% der CFD-Konten im privaten Handel verlieren Geld.
10. Markets.com
CySEC, FSCA, ASIC, FSC, FCA
Ab 0,6 Pips variable
Keine Kommission
2.200 Märke+
# Paypal
# Top Konditionen Aktien CFDs
# Große Auswahl
Live-Konto ab 100€(Risikohinweis: 67% der Konten verlieren Geld)

Online Broker sind Sparring Partner von Privatanlegern. Warum? Um an weltweiten Börsenmarktplätzen handeln zu können, benötigt es eine passende Infrastruktur. Diese wird von einem Online Broker gestellt. In Form einer Handelsplattform sowie einer guten Auswahl an Assets bieten Online Broker alles, was es für das Trading und den Wertpapierhandel benötigt. Die besten 10 Online Broker mit günstigen Konditionen für den Handel stellen wir Ihnen im Online Broker Vergleich vor.

Wie wähle ich einen Online Broker aus?

Die Wahl eines Online Brokers sollte wohl überlegt sein. Konditionen des Brokers entscheiden über die Attraktivität des Handels und eine qualitative Handelsplattform zahlt sich auf das Nutzererlebnis aus. Gleichzeitig sind es die angebotenen Märkte, die darüber entscheiden, wie sinnvoll eine Anmeldung bei dem jeweiligen Anbieter für den individuellen Privatanleger wirklich ist. Vom eigenen Risikoprofil sowie der Trading Strategie ist abhängig, welcher Online Broker sich für den Handel eignet. Spezialisierte Online Broker bieten nämlich erweiterte Trading Funktionen, Märkte und wettbewerbsfähige günstige Konditionen und Depotgebühren für den Handel mit bevorzugten Assetklassen an.

In jedem Fall sollte ein Online Broker reguliert sein. Im Depot Vergleich sind Anbieter dann sicher für die Geldanlage, wenn sie lizenziert sind. Eine gültige Lizenz des Online Depots bedeutet, dass der Broker auf kritische Faktoren wie Preistransparenz und Fairness gegenüber dem Wettbewerb von Finanzaufsichtsbehörden kontrolliert wird. Die greifende Finanzaufsichtsbehörde befindet sich bestenfalls im europäischen Raum für europäische Broker oder sogar direkt in Deutschland. In diesem Fall würden Transaktionen, Geschäfte und Ausführungen an Handelsplätzen der Regulierung der BaFin unterstehen.

Angebote prüfen

Die Online Broker Wahl ist somit von vielen Faktoren abhängig. Die folgende Aufstellung zeigt die Einflussfaktoren für Anleger im Überblick:

  • Die Regulierung des Brokers ist ein wichtiger Sicherheitsfaktor
  • Weiterbildungsangebote gewährleisten die Informationspflicht für Broker
  • Trading Demokonten ermöglichen ein risikofreies Kennenlernen der Handelsbedingungen
  • Faire Konditionen erhöhen die potenziellen Gewinne
  • Die Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro pro Anleger gilt bei Anbietern mit Regulierung in Deutschland und schützt vor Insolvenz
  • Trading Signale und Indikatoren verbessern risikobasierte Analysen
  • Mobile Trading Apps für Wertpapiere erhöhen die Erreichbarkeit von Märkten
  • Die Mindesteinzahlung und Kosten für die Depotführung sollten verhältnismäßig sein
  • Ein gut zu erreichender Kundenservice an deutschen Handelsplätzen ist ein Qualitätsstandard
  • Zahlungsmöglichkeiten sollten eine barrierefreie Ein- und Auszahlung garantieren

Welche Finanzprodukte kann ich handeln?

Für Trader spielt insbesondere die Auswahl an Anlageklassen eine wichtige Rolle. Welche Anlageklassen für den Wertpapierhandel angeboten werden, ist vom jeweiligen Broker abhängig. So gibt es jene Online Broker, die ein breites Angebot an Anlageklassen für das individuelle Wertpapierdepot offerieren. Wiederum andere spezialisieren sich auf bestimmte Märkte und überzeugen in diesen Assetklassen mit einem tiefen Angebot. Beispielsweise spezialisieren sich vermehrt Anbieter auf den CFD Handel und somit eine Anlage in den schnellen Kauf und Verkauf von Rechten. Ob ein Online Broker 17.000 oder nur 300 Finanzinstrumente zum Handel anbietet, sagt nichts über die Qualität aus. Entscheidend ist der Fit des Brokers zum eigenen Anlagestil.

Grundsätzlich bieten Online Broker jedoch sowohl Anlageklassen an, die sich für den kurzfristigen Handel empfehlen als auch Anlageklassen, die langfristige Trades ermöglichen. Dank der Wahl verschiedener Assets können Kunden ihr Portfolio diversifizieren. Aber welche Assets gibt es?

IG Märkte

Online Broker bieten Kunden vorwiegend folgende Anlageklassen zum Handel an:

Neben den aufgeführten Anlageklassen können Trader insbesondere eine weitere Anlageklasse bei immer mehr Anbietern handeln: Kryptowährungen. Das Trading mit Kryptowährungen kann direkt in Tokens erfolgen oder Trader schließen CFDs auf Kryptowährungen ab. Neo Broker wie Trade Republic, Free Broker und weitere Anbieter Offerten den Handel. Alternativ können bei führenden Anbietern auch Wertpapiere wie ETFs oder CFDs auf Kryptowährungen gehandelt werden. Die digitalen Währungen gelten als spannende Geldanlage. Die Volatilität an den Handelsplätzen und Märkten ist jedoch nicht zu unterschätzen.

Welche Trading Strategien sind bei Online Brokern realisierbar?

Die Handelsplattform eines Online Brokers entscheidet darüber, welche Strategien sich handeln lassen. Generell bieten Online Broker den Handel mit verschiedenen Zeitrahmen, in welchen sie kaufen und verkaufen können an. So gibt es HODL-Investoren, also Anleger, die langfristig in Märkte investieren, indem sie Positionen handeln. Den Gegensatz bilden Daytrading und Intraday-Trading Strategien. In diesen Fällen kaufen und verkaufen Anleger innerhalb von 24 Stunden Positionen oder setzen auf Vermögenswerte, in Form von CFDs, ohne diese direkt zu besitzen.

Eine weitere bekannte Trading Sparte ist das Algo-Trading. Dabei handelt es sich um eine Strategie, die einen automatisierten Handel ermöglicht. Die Handelsplattform des Brokers muss passende Tools und Programmieroptionen bereitstellen. Die strategischen Optionen, die Ihnen ein Broker bietet, ist vom Spezialisierungsgrad des Brokers abhängig.

Anlagestrategie

Im Folgenden schauen wir und Im Online Broker Vergleich die bekanntesten Trading Strategien, die sich bei nahezu jedem Online Broker umsetzen lassen.

(Risikohinweis: 81,40% der privaten CFD Konten verlieren Geld)

Daytrading

Der Begriff Daytrading bezeichnet den Handel an Börsen, der innerhalb von 24 Stunden erfolgt. Bei der Broker Auswahl ist beim Daytrading insbesondere sind Geschwindigkeit sowie das verfügbare Ordervolumen wichtige Auswahlkriterien. Sowohl schnelle Trading Signale, eine schnelle Ausführungsgeschwindigkeit sowie eine schnelle Handelsplattform sind Voraussetzungen, um den 24 Stunden Handel für Anleger möglichst effektiv zu gestalten. Unter anderem bieten Broker wie XTB und GBE Brokers passende Angebote für Daytrader an.

Neben den aufgeführten Informationen gilt es noch weitere Kriterien bei der Wahl eines Online Brokers für das Daytrading zu beachten:

  • Ein direkter Marktzugang muss jederzeit möglich sein
  • Kommissionsrabatte für große Mengen sind ein Wettbewerbsvorteil
  • Die Orderprovision pro Ausführung bzw. Trade sollte möglichst gering sein 
  • Fähigkeit den Margin-Handel zu benutzen, muss gegeben sein
  • Eine auf Daytrading spezialisierte Handelsplattform unterstützt den Wertpapierhandel sowie Analysen

Weiterhin sollten die angebotenen Anlageklassen für das Daytrading geeignet sein. Daytrader halten sich gerne insbesondere an volatilen Handelsplätzen auf. Forex, der CFD Handel als auch der Handel mit Kryptowährungen sind strategische Trade-Möglichkeiten. Einen weiteren Vorteil bieten sie neben der Volatilität zudem: Der Handel ist mit einem geringem Kapitalaufwand verbunden. Dank der Hebelwirkungen können Anleger mit kleinsten Beiträgen exponentielle Gewinne erwirtschaften. Das Ordervolumen darf somit durchaus gering ausfallen. Pro Trade können Orderzusätze vor Totalverlusten schützen.

Daytrading Indikatoren Beispiel

Handel mit Optionen (CFDs)

Äußerst beliebt ist auch der Handel mit Optionen. Beim Optionenhandel besitzen Anleger keine physischen Vermögenswerte. Sie erwerben lediglich das Recht, auf die Kurse der Anlagen setzen zu dürfen. Dabei können Anleger sowohl auf fallende als auch steigende Kurse setzen und somit beidseitig von Kursverläufen profitieren.

Broker wie Capital.com bieten dem Optionshändler spezifische Analysen und Kommissionspreise und teilweise auch Depots an (CFDs auf Optionen). Eine kostenlose Depotführung ist an deutschen Handelsplätzen häufig für Privatkundenkonten Standard. Kriterien bei der Broker Auswahl für den Optionshandel schließen stets die Höhe des Hebels mit ein. Je höher die Hebelwirkung ist, desto höhere Gewinne können nämlich auch mit geringem Kapitaleinsatz realisiert werden. Im europäischen Raum sind die Trading Hebel nach oben für Privatanleger zwar gedeckelt, es gibt dennoch große Unterschiede zwischen den angebotenen Hebeln von Online Brokern.

Im gleichen Zuge benötigen Optionshändler gute Tools für ein aussagekräftiges und fundiertes Risikomanagement. Der Online Broker sollte über entsprechende Tools verfügen. Auch automatisierte Handelsmöglichkeiten können für Kunden ein Kriterium darstellen. Zuletzt sollten Anleger stark darauf achten, dass die Spreads wettbewerbsfähig sind. Ein Spread ist letztlich der Preis, der für den Handel mit CFD Optionen beim jeweiligen Online Broker anfällt. Im Broker Vergleich sind ebenfalls die Kosten zu betrachten. Günstige Konditionen, eine kostenlose Depotführung und niedrige Depotgebühren sowie eine geringe Orderprovision sprechen für einen Online Broker. 

Betrachten wir im Depot Vergleich die Auswahlkriterien für Online Broker im Optionshandel, können wir folgende Kriterien festhalten: 

  • Wettbewerbsfähige Spreads
  • Umfangreiche Orderzusätze
  • Risikomanagement-Tools
  • Übernachtfinanzierung sollte möglich sein
  • Verzicht des Brokers auf Nachschusspflicht
  • Hohe Hebel
  • Günstige Konditionen 
Was sind Aktienoptionen?

Swing Trading

Ein Markt unterliegt ständigen Schwankungen. Statt auf kurzfristige Schwankungen innerhalb eines Tages zu setzen, warten Swing Trader solange ab, bis sich in Märkten Swing Highs und Swing Lows herausbilden. Um diese zu identifizieren, benötigen Swing-Händler eine von einem Online Broker bereitgestellte Handelsplattform. Diese muss über passende Tools, Indikatoren und Signale verfügen, die sich positiv auf die Swing Trading Strategie einzahlen. Bei der Wahl des Brokers sollten Swing Trader insbesondere auf folgende Auswahlkriterien achten:

  • Günstige Orderprovision und Konditionen
  • Geringe Depotgebühren
  • Variable Ordervolumen 
  • Umfangreiche Charting Optionen
  • Verhältnismäßige Marginsätze
  • Hohe Hebel zu niedrigen Kosten
  • Leerverkäufe
  • Geringe Mindesteinzahlung (zum Beispiel ab 25 Euro)
Swing Trading mit Aktien in der Daimler Aktie

Anfallende Gebühren und Kommissionen bei Online Brokern

Ob sich ein Online Broker für den Handel empfiehlt, ist von den Konditionen und Depotgebühren des Anbieters abhängig. Sie setzen sich aus Gebühren und Kommissionen zusammen, die ein Broker für die Depotführung, den Wertpapierhandel selbst sowie Ein- und Auszahlungen erhebt. Auch die Orderprovision ist ein wichtiger Kostenpunkt, den es bei der Geldanlage zu berücksichtigen gilt. Eine Vielzahl von Brokern, setzen mittlerweile auf sehr geringe Gebühren, die gen Null tendieren. Sie werden als Neo Broker bzw. Free Broker bezeichnet. Ein Beispiel ist der Broker Trade Republic. Auch JustTrade kennzeichnet sich durch günstige Angebote aus. Geringe Gebühren sind jedoch kein alleinstehendes Kriterium, um die Wahl eines Online Brokers treffen zu können. Anstatt auf möglichst geringe Konditionen zu achten, sollten Anleger im Broker Vergleich prüfen, ob die erhobenen Gebühren und Kommissionen verhältnismäßig und wettbewerbsfähig sind.

Für den Handel bei Brokern können unter anderem folgende Gebühren und Kommissionen anfallen:

  • Depotführungskosten
  • Verrechnungskosten
  • Währungsumrechnungskosten
  • Gebühren in Form der Orderprovision 
  • Gebühren pro Ordervolumen 
  • Inaktivitätsgebühren
  • Übernachtfinanzierungsgebühren
  • Transaktionsgebühren
  • Einzahlungsgebühren
  • Auszahlungsgebühren
  • Spreads
Gebühren von Brokern

Häufig erheben Online Broker auch Gebühren für einen direkten Marktzugang an die deutschen Börsen oder aus US-Börsen. Das bedeutet, dass die Broker keine Pauschalgebühren für den Markteintritt erheben, sondern Gebühren pro Finanzinstrument. Das kann insbesondere die Investition in günstige Werte wie Penny Stock Aktien unattraktiv machen. Wer also in einen Markt gleich mehrfach investieren möchte, sollte einen Online Broker in Erwägung ziehen, der Rabatte auf hohe Ordervolumen anbietet oder Pauschalgebühren erhebt. Volumenrabatte haben einen entscheidenden Vorteil: Je mehr sie kaufen, desto geringer ist die anfallende Gebühr pro Wert.

Erweiterte Gebühren können zudem für die Verwendung zusätzlicher Tools, Trading Indikatoren oder Premium Inhalte anfallen. Data Feeds können beispielsweise im Depot Premium Inhalte darstellen, für die eine Summe X pro Monat oder pro Aufruf an den Broker gezahlt wird. Die Daten können Analysen und Trading Gewinne direkt beeinflussen. Die meisten Data Feeds sind jedoch kostenfrei. Fallen doch Kosten für die Nutzung an, handelt es sich meist um Data Feeds ausgewählter Börsen und Banken, die der Broker nur in seiner Position als Informationsvermittler an Trader bereitstellt.

Gebühren auf kurzfristige Investitionen: Optionen, Futures, Forex und CFDs

Anfallende Gebühren für kurzfristige Trades unterscheiden sich von den Gebühren, die für Buy-and-Hold Strategen anfallen. Dabei sind die Gebührenstrukturen für den Handel an den Märkten Optionen, Futures, Faktor Zertifikate, Forex und CFD im Vergleich sehr ähnlich aufgebaut. Die meisten Online Broker berechnen für diese Finanzprodukte einen Satz pro Kontrakt. Auch die Höhe des Hebels kann Auswirkungen auf die anfallende Gebühr haben. Insbesondere der Spread entscheidet bei diesen Trading Assets jedoch über die Wirtschaftlichkeit des Handels. Aktien, ETF Sparpläne und Fonds sind hingegen Wertpapiere, die pro Transaktion Kosten hervorrufen. 

Monatliche Gebühren

Einige Broker berechnen monatliche Kontoführungsgebühren. Bevor Sie ein Depot eröffnen, sollten Sie sich darüber informieren. Die Höhe wird durch getätigte Handelsaktivitäten sowie Einzahlungen bedingt. Der Finanzrahmen sollte bestenfalls nur so hoch sein, wie es geplante Investitionen in Finanzmärkte bedürfen. Die oben vorgestellten Online Broker verlangen keine Gebühren für das Handelskonto. Bei manchen Anbietern kann es allerdings zu Inaktivitätsgebühren kommen, wenn über mehrere Monate keine Handelsaktivitäten stattfinden.

Selten erheben Online Broker Gebühren für die Verwendung der Tradingplattform. Auch diese Gebühren würden monatlich anfallen. Bei den oben genannten Brokern fallen jedoch keine Kosten für die Verwendung der erstklassigen Handelssoftwares an.

Margensätze

In der Discount-Maklerbranche gibt es sehr unterschiedliche Margensätze. Die Höhe der Marge wirkt sich automatisch auf die Attraktivität eines Handels aus. Wenn Sie häufig auf Margin einen Trade ausführen, kann die Höhe der Margin ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl eines Brokers darstellen.

In der folgenden Tabelle sehen Sie eine Übersicht über mögliche Durchschnitts-Marginsätze und deren Finanzprodukte:

Finanzprodukt:
Hebel/Margin:
Aktien
1:1
Aktien CFDs
1:5
CFDs
1:30 max für private Trader (EU Regulierung), 1:500+ für professionelle Trader, 1:500+ für Regulierungen außerhalb EU
Forex
1:30 max für private Trader (EU Regulierung), 1:500+ für professionelle Trader, 1:500+ für Regulierungen außerhalb EU
Futures
500$ – Je nach Broker
Optionen
100$ – Je nach Broker
Kryptowährungen CFDs
1:2 – 1:25

(Risikohinweis: 81,40% der privaten CFD Konten verlieren Geld)

Ausführungsmöglichkeiten bei Online Brokern

Online Broker bieten im Vergleich unterschiedliche Art und Weisen des Handels an. Dabei unterscheiden sich die Angebote insbesondere darin, wie die Handelsplätze erschlossen werden. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die am häufigsten vorkommenden Ausführungsmöglichkeiten:

Speed Trading HTFX
Speed Trading HTFX

Direkter Marktzugang

Insbesondere für Daytrader ist ein direkter Marktzugang entscheidend. Er bietet jedoch auch für andere Trader hohe Vorteile. Unter einem direkten Marktzugang ist nämlich zu verstehen, dass Sie Ihre Aufträge direkt an die Börsen weiterleiten können, anstatt sie an Ihren Broker bzw. an die Bank weiterzuleiten. Die Ausführungsgeschwindigkeit erhöht sich in diesem Zuge.

In den meisten Fällen senden Online Broker, die keinen direkten Marktzugang bieten, Ihre Aufträge bzw. die Order an eine HFT-Firma, die Ihre Aufträge entweder für einen Zeitraum von unter einem Jahr skaliert oder „sich auf Ihren Kurs stützt“.

Merke!

Direkter Marktzugang bedeutet, dass Sie zwischen mehreren Handelsplätzen (zum Beispiel deutschen Börsen) wählen können, an die Ihr Auftrag bzw. Ihre Order weitergeleitet wird. Jeder dieser Handelsplätze hat seine Vor- und Nachteile. Einige werden Sie dafür bezahlen, dass Sie Liquidität hinzufügen (einen Auftrag einreichen, der nicht sofort ausgeführt wird), andere werden Sie dafür bezahlen, dass Sie Liquidität aufnehmen.

Routing

Je nach Handelsstrategie kann es wichtig sein, Zugang zu einer Vielzahl von Routen oder Börsenplätzen zu haben. Jede Börse ist etwas anders strukturiert und bietet andere Anreize.

Die grundlegendste Unterscheidung zwischen den Routen sind ihre Maker/Taker-Gebühren und Rückvergütungen. Beim traditionellen Maker/Taker-Modell erhalten Market Maker einen Rabatt und Liquiditätsnehmer eine Gebühr. Mit der zunehmenden Fragmentierung der Börsenindustrie gibt es nun jedoch Handelsplätze, die Ihnen für die Bereitstellung von Liquidität Gebühren berechnen und Ihnen Anreize für die Liquiditätsaufnahme bieten.

Zahlung für Auftragsfluss

Wenn Ihr Online Broker keinen direkten Marktzugang anbietet, besteht eine gute Chance, dass er eine Zahlung für den Auftragsfluss erhält. Das bedeutet, dass der Online Broker dafür bezahlt wird, Kundenaufträge an HFT-Firmen weiterzuleiten, bevor diese an eine Börse geschickt werden. HFTs können dann versuchen, den uninformierten Auftragsfluss gewinnbringend einzusetzen

Der Auftragsfluss Ihres Brokers ist nicht unbedingt ein disqualifizierendes Merkmal: Letztlich ist der Zeitrahmen entscheidend. Wenn Sie ein kurzfristiger Anleger sind, der versucht, aus kleinen Bewegungen Kapital zu schlagen, benötigen Sie direkten Zugang zu den Märkten. Dieser stellt sicher, dass Sie die besten Aufträge zu minimalen Kosten erhalten können. Dennoch: Wenn Sie Ihren Zeithorizont in den Swing-Handel erweitern, beginnt es Sinn zu machen, mit einem provisionsfreien Online Broker zu handeln. Das „Überqueren des Spreads“ ist für Swing-Händler, die versuchen, aus bedeutenderen Kursbewegungen Kapital zu schlagen, nicht wirklich von Bedeutung.

(Risikohinweis: 81,40% der privaten CFD Konten verlieren Geld)

Die Handelssoftware eines Brokers als Qualitätsmerkmal

Die Handelsplattform eines Brokers oder einer Bank ist im Online Broker Vergleich ein entscheidendes Service Kriterium bei der Wahl eines Anbieters. Qualitative Unterschiede klassifizieren einen Broker als geeignet oder ungeeignet. Sowohl die Software selbst als auch integrierte Tools innerhalb der Handelsplattform können das Trading für Anleger stark beeinflussen. Je nach Trading Strategie empfehlen sich zudem unterschiedliche Handelsplattformen.

Überlegen Sie daher, wie komplex Ihre Handelsstrategie ist und welche Art von Trading Software Ihnen bei der Umsetzung dieser Strategie helfen kann. Im Folgenden stellen wir Module einer Handelsplattform vor, welche das Trading bei Banken und Brokerage-Anbietern stark verbessern können.

Beispiel Forex Trading Software MetaTrader (Bildschirmansicht auf dem PC, Laptop, Tablet und dem Smartphone)
Trading Software MetaTrader

Backtesting

Wenn Sie ein regelbasiertes Handelssystem haben, werden Sie dieses System wahrscheinlich zu einem bestimmten Zeitpunkt einem Backtesting unterziehen wollen. Ziel des Backtestings ist es, zu schauen, ob Strategien aus der Vergangenheit auch im aktuellen Markt funktionieren können. Backtesting ist somit ein geeignetes Mittel, um den Erfolg von Trading Ideen bzw. Strategien zu testen. Innerhalb des Risikomanagements nimmt das Backtesting übrigens einen hohen Stellenwert ein.

Es ist auch erwähnenswert, dass es verschiedene Backtesting-Stufen gibt. Die meisten Aktien Anleger sind auf der Suche nach einem Portfolio-Backtesting, bei dem ein Depot auf der Grundlage von Kriterien erstellt und die historische Performance gemessen wird. Den Gegensatz bilden Backtesting-Softwares, die Ihre Strategie an nur einem einzigen Wertpapier testen.

Backtesting Tools sind in einer Vielzahl von Handelsplattformen integriert. Der MetaTrader 5 gilt unter aktiven Händlern als Industriestandard für das Backtesting technischer Analysesysteme.

Handels-Simulator und Übungskonto

Handels-Simulatoren stellen die Handelsplattform eines Brokers 1:1 nach. Viele Online Broker bieten Kunden mittlerweile die Möglichkeit an, zwischen Live und Demokonto beliebig oft zu Switches und das nur mit einem Klick. Handels-Simulatoren sind somit Softwares, die einen virtuellen, simultanen und zugleich risikofreien Handel ermöglichen. Das bedeutet, dass Anleger nicht mit echtem Geld in einem Übungskonto handeln, sondern mit virtuellen Geldern – meist in Höhe von 10.000 bis 100.000 Euro. Ziel der Handels-Simulatoren ist es im ersten Schritt, Online Broker und deren Plattform realitätsgetreu und risikofrei kennenzulernen. Es ist somit eine Demoversion des tatsächlichen Handels. Der Kauf und Verkauf von Anlagen und Wertpapieren wie Aktien, Anleihen, ETF-Sparpläne und CFDs lässt sich so erproben. 

Demokonto und Realkonto in der Trading Plattform

Im weiteren Verlauf des Tradings bieten sich Übungskonten jedoch auch an, um unter Echtzeitbedingungen Strategien zu testen und zu entwickeln, ohne Risiken eingehen zu müssen. Es lohnt sich daher für Kunden, vor Anmeldung bei einem Broker, zunächst die Handelsplattform in der Demoversion zu testen. Das verbessert den Vergleich und gibt notwendige Informationen an die Hand, bevor Geld in ein Wertpapierdepot investiert wird. 

Broker, die Demokonten anbieten:

Fazit: Welche Online Broker sind die besten?

Ein Online Broker sollte stets ein sicheres Handelsumfeld zu wettbewerbsfähigen Konditionen bereit. Dabei sind qualitative Faktoren zurate zu ziehen, die bei der Wahl eines Brokers unterstützen zu können. Sie beziehen sich stets auf die eigenen Ziele, die hinter der Anmeldung bei einem Broker stehen. Der Aufbau der Handelsplattform, die Bedienung sowie die Anzahl der Vermögenswerte stellen ausschlaggebende Kriterien im Online Broker Vergleich dar.

Wichtig sind jedoch auch Faktoren wie die Auszahlungsgeschwindigkeit, der Kundenservice, verfügbare Handelsplätze sowie Service Angebote wie Weiterbildungen. Quantitative und qualitative Faktoren ergeben im Gesamtbild ein Rating über die Attraktivität eines Brokers ab. Die persönlichen Präferenzen eines jeden Traders verursachen, dass es nicht einen Anbieter im Broker Vergleich gibt, der als Testsieger hervorsticht. 

Folgende Anbieter sind nach zahlreichen Tests die besten Online Broker: 

  1. Capital.com
  2. IG
  3. GBE Brokers
  4. Etoro
  5. XTB
  6. Plus500
  7. Pepperstone
  8. RoboForex
  9. Libertex
  10. Markets.com

(Risikohinweis: 81,40% der privaten CFD Konten verlieren Geld)

Häufige Fragen und Antworten zum Online Broker Vergleich:

Woran erkenne ich die Regulierung eines Online Brokers?

Jeder regulierte Broker verfügt über eine jahresaktuelle Lizenz einer Finanzaufsichtsbehörde. Die meisten Broker sind bei der FCA, ASIC, CySEC, BaFin oder auch FRA reguliert. Die Regulierung wird sowohl von der Finanzaufsichtsbehörde als auch durch den Broker oder die Bank bestätigt und kann somit beidseitig überprüft werden. Von einem Handel bei unregulierten Brokern bzw. Anbietern raten wir ab.

Was ist besser: Eine Broker-eigene Handelsplattform oder MetaTrader?

Sowohl MetaTrader als auch der Handel mit einer hauseigenen Handelsplattform bieten große Vorteile, wobei die Handelsplattformen von Brokern und Banken starke Qualitätsunterschiede besitzen. Gehen wir jedoch von sehr guten Handelsplattformen von Brokern wie Capital.com, eToro oder auch Plus500 aus, sind diese Handelsplattformen sehr gut geeignet, da sie auf den spezialisierten Handel (zum Beispiel Aktienhandel, Wertpapierhandel) zugeschnitten sind. Von dem Handel mit MetaTrader kann jedoch jeder Anleger nur profitieren. Die Benutzerfreundlichkeit sowie die verfügbaren Tools für die eigene Trading Strategie entscheiden jedoch letztlich, welche Plattform für den eigenen Handel besser ist. Auch unter Betrachtung von Kosten sind die genannten Plattformen als Handelsplätze empfehlenswert. 

Wie wichtig ist ein Demokonto?

Demokraten sind wichtige Service-Angebote von Anbietern. Denn ein Demokonto ermöglicht einen risikofreien Simultanhandel. Das ist insbesondere bei der Broker Wahl wichtig, um risikofrei die Broker Plattform sowie die verfügbaren Märkte im Detail kennenzulernen. Doch auch für aktive Trader sind Demokonten ein wichtiges Mittel, um Trading Strategien zu testen oder zunächst neue Märkte risikofrei kennenzulernen. Ein Switch zwischen Live und Demokonto ist daher immer ein Pluspunkt bei der Wahl eines Brokers.

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Zuletzt geupdated am 23/08/2022 von Andre Witzel

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