CFD Startkapital

Wie viel Startkapital benötigt man für CFD Trading?

Viele Leute wollen in das Handels- und Finanzgeschäft einsteigen, haben aber die falsche Einstellung, dass der Einstieg in das Trading viel Kapital erfordert und nur für die Reichen möglich ist. Nun, das gilt nicht für den Handel mit CFDs, im Gegensatz zum Aktienhandel, der bis zu 1.000 Euro oder Dollar für eine einzelne Unternehmensaktie erfordern kann. 

Heute besteht die einzige Voraussetzung für den Handel mit CFDs darin, dass Sie die Mindesteinzahlung Ihres Brokers erfüllen, die oft bei 100 US-Dollar oder Euro liegt. Einige CFD-Broker bieten heutzutage sogar Cent-Konten an, auf denen Sie Einzahlungen von weniger als hundert Euro oder US-Dollar tätigen können.

CFD Startkapital

Wie funktionieren CFDs? 

Ein Differenzkontrakt (CFD) ist eine Vereinbarung zwischen einem Anleger und einem CFD-Broker, um die Differenz im Wert eines Finanzprodukts (Wertpapiere oder Derivate) zwischen dem Zeitpunkt der Eröffnung und Schließung des Kontrakts auszutauschen.

Bei CFDs erfolgt keine Lieferung von physischen Gütern oder Wertpapieren. Ein CFD-Investor besitzt niemals den zugrunde liegenden Vermögenswert, sondern erhält stattdessen Einnahmen basierend auf der Preisänderung dieses Vermögenswerts. 

Anstatt beispielsweise physisches Gold zu kaufen oder zu verkaufen, kann ein Händler einfach darauf spekulieren, ob der Goldpreis steigen oder fallen wird. Im Wesentlichen können Anleger mit CFDs darauf wetten, ob der Preis des zugrunde liegenden Vermögenswerts oder Wertpapiers steigen oder fallen wird. Trader können entweder auf Aufwärts- oder Abwärtsbewegungen wetten. Wenn ein Händler, der einen CFD gekauft hat, einen Preisanstieg des Vermögenswerts feststellt, wird er seinen Bestand zum Verkauf anbieten. Die Nettodifferenz zwischen Kaufpreis und Verkaufspreis wird als Gewinn verrechnet. Auf der anderen Seite, wenn ein Händler glaubt, dass der Wert des Vermögenswerts sinken wird, kann eine Verkaufsposition platziert werden. Um die Position zu schließen, muss der Händler ein Gegengeschäft kaufen. Dann wird die Nettodifferenz des Verlustes über das Handels-Konto ausgeglichen.

CFDs in vielen Ländern handelbar

CFD-Kontrakte sind in börsennotierten OTC-Märkten in vielen wichtigen Handelsländern erlaubt. Darunter Großbritannien, Deutschland, Schweiz, Singapur, Spanien, Frankreich, Südafrika, Kanada, New Seeland, Hongkong, Schweden, Norwegen, Italien, Thailand, Belgien, Dänemark und die Niederlande.

CFDs weltweit handeln
CFDs weltweit handeln

Die CFD Handelskosten

Die Gebühren für den Handel mit CFDs umfassen in einigen Fällen eine Provision, Finanzierungskosten in bestimmten Situationen – und den Spread – die Differenz zwischen dem Geldkurs (Kaufpreis) und dem Briefkurs zum Zeitpunkt des Handels. 

Es gibt normalerweise keine Provision für den CFD Handel mit Forex-Paaren und Rohstoffen. Broker berechnen jedoch in der Regel eine Provision für Aktien. Wenn Sie eine Position über Nacht eingehen, kann eine Finanzierungsgebühr anfallen. Dies liegt daran, dass Übernacht-Positionen als Investition gelten und der Broker dem Händler Geld geliehen hat, um den Vermögenswert zu kaufen. Tradern wird in der Regel an jedem Tag, an dem sie die Position halten, eine Zinsgebühr berechnet. 

Welche Vorteile sind mit CFDs verbunden?

  • Höhere Hebelwirkung: CFDs bieten eine höhere Hebelwirkung als der traditionelle Handel. Der Standard-Hebel im CFD-Markt unterliegt der Regulierung. 

Früher wurden von Tradern in der Eurozone nur 2 % Margin (50:1 Leverage) verlangt und weniger, mittlerweile sind aber rund 3 % Margin erforderlich und der Hebel ist auf 30:1 begrenzt. Niedrigere Margin-Anforderungen bedeuten weniger Kapitalaufwand für den Händler und höhere potenzielle Renditen. Ein erhöhter Hebel kann jedoch auch die Verluste des Händlers vergrößern. 

  • Globaler Marktzugang von einer Plattform: Viele CFD-Broker bieten Produkte in allen wichtigen Märkten der Welt an und ermöglichen den Zugriff rund um die Uhr. Anleger können CFDs auf einer Vielzahl von weltweiten Basiswerten handeln.

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Geringes CFD Startkapital – wie ist das möglich?

Der wesentliche Vorteil von CFDs ist die Option eines Händlers, die Hebelwirkung für einen Vermögenswert oder das Handelskonto innerhalb der rechtlichen Grenzen zu wählen. Der Handel auf diese Weise erlaubt einem Händler mehr Engagement in unterschiedliche Assets, die Möglichkeit, auf anderen Märkten zu handeln und verschiedene Strategien zur Vermögensdiversifizierung zu erschließen. 

Mit Leverage leiht Ihnen Ihr Broker das Geld unter der Bedingung, dass Sie die Mindestmargin erfüllen oder Ihre Position liquidieren lassen, wenn Sie die erforderliche Marge nicht erfüllen können. Obwohl Sie durch den Einsatz von Leverage eine Steigerung der Gewinnpotenziale erzielen, erhöhen Sie auch Ihren potenziellen Verlust, wenn der Vermögenswert gegen die erwartete Richtung läuft. 

Machen Sie Ihren ersten Handel auf einem CFD-Handelskonto 

Wenn Sie bereit sind, können Sie sich für ein CFD-Handelskonto bei einem regulierten Broker anmelden, der Ihnen Zugang zum Trading mit einer Vielzahl von Anlageklassen auf CFD Basis bietet. Bei den meisten Brokerage-Anbietern mit Hauptsitz in der Eurozone wird eine Mindesteinzahlung zwischen 100 und 500 Euro fällig. 

Die meisten Broker mit CFDs im Angebot, verfügen über Demokonten, mit denen Sie die verschiedenen CFD-Märkte ohne Risiko ausprobieren können.  Mit virtuellem Geld testen Sie, wie die Hebelwirkung beim Trading in ruhigen oder volatilen Marktphasen funktioniert. Des Weiteren können Sie eigene Ideen entwickeln und individuelle Strategien für Ihr CFD Trading festlegen. In diesem Kontext möchten wir Ihnen den Broker Markets.com als zuverlässigen und günstigen Partner empfehlen. Der Anbieter zeichnet sich unter anderem durch sein großes Handelsuniversum, niedrige Spreads und hervorragende Plattformen für das CFD Trading aus. Ein weiterer Vorteil: Sie benötigen bei Markets.com nur wenig CFD Startkapital.

Handelsplattform von Markets.com

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Nachdem Sie eine Einzahlung getätigt und sich für einen CFD entschieden haben, müssen Sie im nächsten Schritt klären, ob Sie eine Long-Buy- oder Short-Sell-Position für den Vermögenswert eingehen. Eine Long-Kauf-Position bedeutet, dass Sie davon überzeugt sind, dass das Underlying im Wert steigen wird. Während eine Leerverkaufsposition bedeutet, dass Sie glauben, dass der Wert des Underlyings sinkt. 

  • Für die Entscheidung können Sie den Ergebnissen der technischen Analyse folgen
  • Eine breite Palette von technischen Indikatoren nutzen
  • Einem fundamentalen Ansatz nach Veröffentlichungen von makroökonomischen Daten oder einem statistischen Lernansatz verfolgen
  • Vielleicht möchten Sie sogar einen hybriden Weg einschlagen, indem Sie eine Kombination dieser Eintrittsstrategien verwenden

Nachdem Sie sich nun für die mögliche Richtung Ihres Vermögenswerts entschieden haben, müssen Sie als nächstes Ihre Positionsgröße für den Vermögenswert bestimmen. Auf diese Weise berechnen Sie die Einheiten des Differenzkontrakts, die zu Ihrer Handelsmethodik und Ihrem Konto passen.

Beispiel für CFD Handel

Angenommen, Sie erwerben einen Differenzkontrakt auf das Währungspaar EUR/USD im Wert von 200 Euro. Da Sie mit einem Hebel von 1:30 dieses Major Paar handeln können, beträgt das Handelsvolumen 200 mal 30 gleich 6.000 Euro.

Diese 6.000 Euro resultieren bei richtiger Einschätzung des Kursverlaufs in 0,60 Euro Gewinn pro Pips. Entwickelt sich die Position anders als erwartet, werden die 0,60 Euro pro Pips als Verlust registriert. Mit etwas Erfahrung erzielen Sie pro Session Ergebnisse zwischen 30 und 50 Pips, welche bei diesem Handelsvolumen Einnahmen zwischen 18 und 30 Euro bedeuten.

Zurück zur Frage „Wie viel CFD Startkapital wird für das Trading benötigt?“

Nun, das hängt in erster Linie von Ihren Vorstellungen ab. Wie viel Geld möchten Sie mit dem CFD Handel pro Tag oder Monat verdienen? Die Antwort kann nur individuell und von Ihnen gegeben werden. Wir zeigen Ihnen nachfolgend einige Szenarien auf, welche Ihnen zur Entscheidungshilfe dienen könnten.

Wie viel CFD Startkapital ist nötig – wie weit kommen Sie mit der Mindesteinzahlung?

Viele CFD Broker werben mit der Mindesteinzahlung von 100 Euro um neue Kunden. Hat der Anbieter sein erstes Domizil in der Eurozone, muss er hinsichtlich der Hebel die ESMA Reglementierungen befolgen. Das bedeutet für Sie als Anfänger, dass Ihnen ein maximaler Hebel von 1:30 zur Verfügung steht.

Aus Ihren 100 Euro Mindesteinzahlung wird dementsprechend ein Handelsvolumen von 100 mal 30 gleich 3.000 Euro. Da jede eröffnete Position mit Gebühren behaftet und etwas Reservekapital nur vorteilhaft ist, können Sie nur einen Teil des Handelsvolumens für das Trading nutzen. Angenommen, sie entscheiden sich für die 2 zu 1 Lösung, verbleiben 33 Euro auf dem Konto, während 67 Euro für das CFD Trading eingesetzt werden. Gehebelt entsprechen diese 67 Euro einem Handelsvolumen von 2.000 Euro. Von den 33 Euro auf dem Konto muss eventuell ein Verlust ausgeglichen werden, sofern die Position gegen Sie läuft.

Budget im Trading
  • 2.000 Euro Handelsvolumen entsprechen einem Gewinn pro positivem Pips von 0,20 Euro
  • Wurden hingegen 10 Pips Verlust gemacht, müssen Sie mit 2 Euro weniger leben, deswegen die Reserve
  • Als motivierter Marktteilnehmer erzielen Sie 30 bis 50 Pips in einer Session und erwirtschaften dementsprechend 6 bis 10 Euro

Sie sehen also, dass Sie mit der oft beworbenen Mindesteinlage nicht weit kommen und können sich zu Recht fragen: warum gibt es so etwas überhaupt?

Unsere Vermutung

Broker offerieren ihren Neukunden kostenfreie Demokonten, welche mit virtuellem Geld bestückt, das Erlernen des CFD Tradings ermöglichen. Die Brokerage-Anbieter wissen aber auch, dass der Handel mit Spielgeld auf Dauer eine Gefahr birgt. Die Trader neigen zu höherer Risikobereitschaft und gehen Positionen ein, die mit echtem Geld niemals eröffnet werden würden.

Den verantwortungsvollen Umgang mit Handelskapital lernen Einsteiger nur mit echtem Geld, welches durch Arbeit erworben wurde. Damit sich die möglichen Verluste beim Echtgeldhandel in Grenzen halten, bieten Broker ihren Neueinsteigern niedrige Mindesteinzahlungen an. Dementsprechend ist der Handel mit Mindesteinzahlung nur eine weitere Phase auf dem Weg zum verantwortungsvollen und erfolgreichen Marktteilnehmer. Ausreichende Erträge werden auf Dauer ausschließlich durch diese Vorgehensweise erzielt:

  • Sie erweitern Ihr Handelskonto durch eine zusätzliche Einzahlung auf das erforderliche Volumen
  • Alternativ steht die Suche nach einem Broker mit größeren Hebeln in Option
Wie viel Kapital wird für das CFD Trading wirklich benötigt? Unsere Vermutung

(Risikohinweis: 70,37% der privaten Konten verlieren)

Zu Option 1:

Die Höhe der weiteren Einzahlung ist davon abhängig, wie viel das CFD Trading täglich einbringen soll.

Angenommen, Sie möchten pro Tag Einnahmen von 50 Euro erzielen, wird ein CFD Startkapital von rund 1.000 Euro gebraucht. Sehen Sie selbst:

  • 1.000 Euro resultieren bei einem Hebel von 1:30 in 1.000 mal 30 gleich 30.000 Euro Handelsvolumen
  • Wie im Beispiel oben ziehen wir 33 % der Einzahlung für die Reserve und Finanzierungs-Gebühren ab
  • Die verbleibenden 667 Euro ergeben dank dem Hebel ein Handelsvolumen von 667 mal 30 gleich 20.000 Euro
  • Bei 20.000 Euro resultiert jeder positive Pips in einem Gewinn von 2 Euro, jeder Negative belastet Ihren Kontostand mit 2 Euro Verlust
  • Ihr Tagesziel von 50 Euro ist bereits mit 25 positiven Pips erreicht
  • 100 Euro werden mit 50 Pips in die richtige Richtung erzielt
Investments im Trading

Ein CFD Startkapital von 1.000 Euro verschafft Ihnen mehrere Vorteile:

  • Komfortable Rücklagen für negativ verlaufende Positionen
  • Die Möglichkeit, dass Handelsvolumen durch Gewinne deutlich zu erweitern

Angenommen, eine Position mit 2 Minilot ist in die Verlustbegrenzung (Stop-Loss) gelaufen und Ihr Konto um 10 oder 20 Euro geschmälert. Sie können dank der Reserve von 333 Euro trotzdem weiter mit 2 Minilot traden und attraktive Chancen wahrnehmen.

Sofern das gewonnene Geld nicht für den Lebensunterhalt benötigt wird, lassen Sie es einfach auf dem Konto. Nach einem Monat stehen 1.000 Euro mehr zur Verfügung und die Option, mit einem halben Lot zu handeln.  Das halbe Lot entspricht 50.000 Währungseinheiten welche beim 30er Hebel für 333 mal 5 gleich 1.665 Euro zu haben sind. Mit dem halben Lot wird jeder positive Pips 5 Euro wert, während der negative Pips 5 Euro Verlust bedeutet.

Mit 30 bis 50 Pips pro Session wird der Tagesgewinn von 150 bis 250 Euro zur greifbaren Realität. Allerdings müssen Sie mit diesem Handelsvolumen besonnener agieren, denn eine in den Stop-Loss gelaufene Position schmälert Ihr Konto um 25 bis 50 Euro.

Zu Option 2:

Angenommen, Sie möchten oder können nicht mehr als 100 Euro CFD Startkapital aufbringen. In dem Fall bietet sich die Suche nach einem Broker mit Sitz außerhalb der EU an. Diese Anbieter sind nicht an die Beschlüsse der ESMA gebunden und bieten Hebel von 1:200 und darüber hinausgehend an.

  • 100 Euro CFD Startkapital entsprechen bei einem 200er Hebel 100 mal 200 gleich 20.000 Euro Handelsvolumen
  • Unter Berücksichtigung der Gebühren und Rücklagen ist es Ihnen möglich, mit einer Kontrakt-Größe von 1 Minilot (10.000 Währungseinheiten) zu handeln
  • Bei einem Minilot entspricht jeder positive Pips einem Gewinn von 1 Dollar. Sie verlieren 1 Dollar durch jeden Pips in die falsche Richtung

Gehen wir von regelmäßiger Teilnahme an der europäischen Session und bester Motivation aus, erzielen Sie pro Handelstag etwa 50 Pips oder 50 Dollar Gewinn. In einem Monat kommen so 1.000 Dollar zusammen. Bereits nach einer Woche hat sich Ihr Geld auf dem Handelskonto vervierfacht und Sie können Ihre Positions-Größen anpassen respektive verdoppeln.

  • Am Ende des Monats ist es Ihnen möglich, mit einem Volumen von 1 Lot (100.000 Währungseinheiten) zu handeln
  • Das Lot erfordert beim 200er Hebel eine Margin von netto 500 Währungseinheiten. Jeder Pips in die gewünschte Richtung hat einen Wert von 10 Dollar

Sie müssen mit einem Lot keine 50 Pips mehr pro Tag erzielen, damit ein attraktiver Monats-Verdienst daraus wird. Es genügen 30 Pips für 300 Dollar pro Tag oder 6.000 Dollar pro Monat. 30 Pips sind jeden Tag ohne besondere Risikobereitschaft machbar.

Merke!

Option 2 ist somit für alle CFD Trader verlockend, die mit wenig Anfangskapital ihr Handelskonto innerhalb kurzer Zeit optimieren möchten. Ein Volumen von 1.000 Dollar erlaubt mit 200er Hebel professionellen CFD Handel, welcher aufgrund der attraktiven Gewinne auch hauptberuflich ausgeübt werden kann. Die Höhe des erforderlichen CFD Startkapitals wird allerdings auch durch die Vorgehensweise bestimmt.

(Risikohinweis: 70,37% der privaten Konten verlieren)

Wie viel CFD Startkapital benötigt ein Scalping Akteur?

Wer selbst vor dem Screen präsent ist und kleinste Chancen in Gewinne verwandeln möchte, kommt mit 100 Euro CFD Startkapital zurecht, sofern ein hoher Hebel genutzt werden kann. Beim Scalping sind ausschließlich enge Verlustbegrenzungen sinnvoll, daher kann bei einer unerwünschten Positions-Entwicklung nur wenig eingebüßt werden.

  • Sie traden mit einem Volumen von 1 Minilot und fokussieren einen Gewinn von 10 Pips
  • Ihre Position ist mit einem Stopp-Loss bei 5 negativen Pips vernünftig abgesichert
  • Mit 10 mal 1 Dollar erzielen Sie doppelt so viel als im schlimmsten Fall verloren werden kann

Scalping ist die Methode mit dem geringsten Risiko für den Aufbau eines üppigen Handelskontos, wenn Sie bei jedem Trade einen möglichst hohen Hebel nutzen. Das Beispiel ganz oben zeigt, dass Sie mit einem 30er Hebel und 100 Euro CFD Startkapital nur sehr mühsam weiterkommen. Nachgewiesen eignet sich ein 200er Hebel für das aufbauende Trading mit 100 Euro Anfangskapital. Den 200er Hebel ermöglicht Ihnen ein EU Broker nur bei Nachweis von Handels-Erfahrung und/oder umfangreichem Handelskapital. Darum kann für Akteure mit wenig CFD Startkapital und Scalping Strategie ein ausländischer Anbieter sinnvoll sein.

Scalping Strategie
Scalping

Wie viel CFD Startkapital benötigt ein Day-Trader?

Ein Day-Trader eröffnet in der Regel eine Position morgens und schließt diese wieder zum Ende der Session respektive am Abend des Handelstages. Grundsätzlich kann er ebenso wie der Scalper mit 100 Euro CFD Startkapital arbeiten. Er geht lediglich ein höheres Risiko ein, weil die Kursentwicklung über mehrere Stunden hinweg prognostiziert werden muss.

Für den Day-Trader mit 100 Euro CFD Startkapital gelten die gleichen Voraussetzungen wie für den Akteur mit Scalping Technik:

  • Mit einem EU Broker kommt er aufgrund des niedrigen Hebels nur langsam vorwärts
  • Ein Engagement bei einem ausländischen Broker mit hohem Hebel erscheint sinnvoll
Langfristiges Trading Kapital

Wie viel CFD Startkapital benötigt ein langfristig orientierter Trader?

Einem typischen Langzeit-Trader hilft der hohe Hebel des ausländischen Brokers nicht wirklich, weil er seine Position anders gegen Korrekturen absichern muss als ein Day-Trader. Swing-Trader sind daher bei EU Brokern ebenso gut aufgehoben wie bei Anbietern von außerhalb. Der 200er Hebel ist für sie nicht hilfreich, da die Margin bereits nach 50 negativen Pips aufgebraucht ist.

Korrekturen können jedoch mehr als 50 Pips ausmachen, daher sind langfristig laufende Positionen zumindest mit 100 Pips abzusichern. Dazu kommt, dass langfristig aufgestellte Akteure meist aus dem professionellen Segment kommen und bei EU Brokern gegen Fähigkeits-Nachweis mit Hebeln von 1:100 und mehr handeln können.

(Risikohinweis: 70,37% der privaten Konten verlieren)

Fazit

Die Frage – wie viel CFD Startkapital brauche ich – kann nur im Einzelfall unter Berücksichtigung individueller Aspekte beantwortet werden. Entscheidend sind Faktoren wie Handelsstrategie, verfügbare Zeit und angestrebte Einkünfte. Wie Sie sich entscheiden, bleibt allein Ihnen überlassen. Unser Beitrag möchte Sie nur bei der persönlichen Beantwortung dieser Frage unterstützen.

Wir raten Ihnen zur Entscheidungsfindung, kostenlose Demokonten bei unterschiedlichen Brokern einzurichten und das Trading mit EU-konformen respektive im Ausland möglichen Hebeln zu üben.

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