Was ist der Betafaktor von Aktien? – Erklärung & Beispiele

Der Betafaktor einer Aktie sagt ganz einfach ausgedrückt aus, in welchem Verhältnis zum Gesamtmarkt der Kurs des Wertpapiers schwankt bzw. volatil ist. Dadurch wird deutlich, inwieweit der Markt selbst ein Risiko in sich birgt (systematisches Risiko) und wie stark die Aktie davon abweicht. Dabei wird sich stets auf einen Vergleichsindex bezogen, der meist branchenabhängig gewählt wird.

Systematisches Risiko

Das systematische Risiko oder auch Marktrisiko bezeichnet in der Capital Asset Pricing Model Theorie (CAPM) das Restrisiko, welches durch den Anleger nicht mit Hilfe einer optimalen Diversifizierung beseitig werden kann

Für den Investor ist der Betafaktor eine wichtige Kennzahl, um sein Portfolio richtig zu diversifizieren und in der Erwartung von größeren Schwankungen bei einem Wertpapier dieses Risiko mit weniger volatilen Aktien auszugleichen. Der Betafaktor hilft also dabei, professionell zu investieren und seine Risiken am Aktienmarkt breit zu streuen. Gerade Anfänger sollten sich daher mit diesem Wert befassen und ihn auf Dauer richtig anzuwenden lernen.

Definition Betafaktor

Per Definition gibt der Betafaktor an wie stark die einzelne Aktie oder das Portfolio im Vergleich zum Gesamtmarkt schwankt. Dadurch misst man die Höhe des Risiko (und der Chancen) dafür, dass das Wertpapier von der Normalentwicklung in einer Branche abweicht.

So wird der Beta-Faktor bei Aktien berechnet

Um die erwartete Rendite und die Volatilität einer Aktie mit Hilfe des Betafaktors abschätzen zu können, benötigen Sie verschiedene Faktoren zur Berechnung. Hierzu gehören:

  • Die Kovarianz zwischen Aktienrendite und Marktrendite
  • Die Varianz der Marktrendite

Diese Daten müssen für einen bestimmten abgegrenzten Zeitraum erhoben werden. Bei der Varianz wird zunächst das arithmetische Mittel des Wachstums genutzt – dieses drückt sich bereits in der Rendite selbst aus. Die Abweichung der Aktienrendite von der Rendite des Gesamtmarktes (oder Indexes) wird letztlich als Kovarianz-Wert genommen und im Anschluss durch die Varianz am Gesamtmarkt geteilt

Die Formel lautet:

Kovarianz zwischen Aktienrendite und Marktrendite / Varianz des Markportfolios

Kovarianz

Zwei einzelne Variablen – in diesem Fall die Markt- und die Aktienrendite – bilden mit ihrem Verhältnis zueinander die Kovarianz. Sie müssen sich hierbei in erster Linie die Abweichung der Aktienrendite von der des Gesamtmarktes anschauen.

Varianz

Die Varianz ist eigentlich ein Teil der Berechnung der Kovarianz. Auf die Varianz kommt man durch den Abzug der Mittelwerte bei allen Daten und die Quadrierung des Ergebnisses. Auf diese Weise misst man das Streuungsmaß bzw. die Abweichung von einem Mittelwert.


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Warum benötigt man die Rendite, um die Gewinnerwartung in einem bestimmten Zeitraum ableiten zu können?

Die Rendite ist einer der Faktoren, über den Sie bei Aktien Gewinn generieren. Sie zeigt an wie stark die Aktie über einen bestimmten Zeitraum hinweg in ihrem Kurs wächst. Steigen die Werte beispielsweise Ihrer Tesla-Aktie im Jahr 2020 um 611,8 Prozent, haben Sie mit ihrer Investition aus dem Vorjahr ein immenses Plus eingefahren. Umso mehr Gewinn das Unternehmen selbst macht, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass es die Anleger über Dividendenausschüttungen daran beteiligt.

Rendite

Bei der Rendite handelt es sich um den Ertrag, den ein Wertpapier innerhalb eines bestimmten Zeitraums erwirtschaftet. Meist wird dieser Wert in Prozent repräsentativ für ein Jahr angegeben.

Das Problem ist jedoch, dass Aktien nicht immer gleich steigen und es üblicherweise zu Schwankungen kommt. Das kann einerseits bedingt durch das Unternehmen und seine Aktionärsstruktur sein – bei einem niedrigen Streubesitz z. B. – oder aber es handelt sich um ein klassisches Marktrisiko.

So kommt es bei zyklischen Märkten üblicherweise zu größeren Schwankungen, die systeminhärent sind. Beispiele sind hierfür die Luftfahrt, die Ölindustrie und der Automobilsektor. Bei anderen Branchen verhält sich der Kurs wesentlich stabiler, so im Pharmasegment und in der Lebensmittelbranche.

Volatilität

Die Volatilität gibt an, wie stark der Kurs einer Aktie schwankt. Eine hohe Volatilität bedeutet dabei immer ein höheres Risiko, aber auch eine größere potenzielle Gewinnspanne.

Was sagt die Kennzahl Beta in der Praxis über meine Investition aus?

Anhand des Beta-Faktors können Sie erkennen, in welchem Verhältnis sich der Kurs einer Aktie im Vergleich zum Gesamtmarkt bewegt. Fällt die Rendite des Marktportfolios in einer Branche z. B. um 5 Prozent, stellt sich die Frage wie stark der einzelne Aktienkurs darauf reagiert – bleibt er weitgehend von der Marktentwicklung unberührt, weil das Unternehmen beispielsweise ein weiteres wichtiges Standbein hat oder kommt es zu einem überproportional starken Absturz, weil börsenpsychologische Effekte bei dieser Firma etwas stärker greifen?

Eine Aussage darüber treffen zu können, ist wichtig, um das Risiko innerhalb des Portfolios zu senken. Aktien mit hoher Volatilität sorgen einerseits zwar für potenziell starke Gewinne, können bei Skandalen, Krisen etc. aber auch ins Bodenlose fallen. Um diese Gefahr auszugleichen, sollten Sie mehrere Aktien mit geringerer Volatilität in ihre Auswahl mit aufnehmen. Das Risiko verteilt sich dadurch und Sie müssen keinen Totalverlust befürchten.

Betafaktor ist gleich 1

Ein Beta von 1 bedeutet, dass sich die Aktie exakt genauso bewegt wie der Gesamtmarkt. Man müsste sich hier also lediglich den Branchenindex anschauen, um eine Gewinnerwartung bilden zu können. In der Realität kommt ein solches Verhältnis im Vergleich zum Gesamtmarkt aber so gut wie nie vor.

Beta ist größer als 1

Wenn das Beta größer als ein ist, kann von einer stärkeren Abweichung von den Schwankungen am Gesamtmarkt ausgegangen werden. Die Aktie reagiert also sehr empfindlich auf bestimmte Marktveränderungen. Bei einem Renditenwachstum von drei Prozent am Gesamtmarkt könnte der Kurs des Wertpapiers zum Beispiel um fünf Prozent steigen.

Daran erkennen Sie, dass eine Aktie durchaus große Chancen auf satte Kursgewinne hat. Wer eine hohe Rendite nutzen möchte, sollte daher in jedem Fall eine bestimmte Anzahl an Unternehmen mit einem Beta von mehr als 1 in das Portfolio aufnehmen.

Die Gewinnchancen kommen aber nicht ohne jeden Nachteil. Im selben Maß wie der Kurs des Wertpapiers überproportional nach oben geht, kann er auch überproportional fallen. Deshalb sollten Sie bei Ihrer Investition auch nicht Ihr gesamtes Kapital in solche sehr volatilen Werte stecken. Sie benötigen zusätzlich ein ausgleichendes Element.

Beta kleiner als 1

Wenn das Beta kleiner als 1 ist, reagiert die Aktie weniger stark auf die Veränderungen am Gesamtmarkt. Die Rendite ist im Vergleich gesehen also niedriger. Ein solcher Betafaktor steht entsprechend für deutlich weniger Abhängigkeit vom systematischen Risiko des Marktes. Stattdessen verlaufen die Kurse wesentlich stabiler und sind somit für ein langfristiges Investment in jedem Fall interessant.

Gleichzeitig sind Aktien mit einem Beta unter 1 ein absolutes Muss im Portfolio, vor allem dann, wenn Sie gleichzeitig hochvolatile Aktien halten. Dadurch können Sie das Gesamtrisiko in Ihrem Depot senken. Dabei wird aber auch die Rendite etwas niedriger. Bei einer gut durchdachten Auswahl sollte es aber dennoch einen kontinuierlichen Anstieg geben, wobei die weniger volatilen Aktien im Notfall als Sicherung fungieren.

Beta-Faktor liegt unter 0

Sollte das Beta bei 0 oder sogar darunter liegen, sind Aktie und Markt/Index nicht miteinander korreliert. Es lässt sich nicht erkennen, dass die Veränderung am Gesamtmarkt eine konkrete Auswirkung auf den Kurs des Wertpapiers hat. Wenn man solche Ergebnisse erhält, wäre meine erste Vermutung, dass man sich den falschen Vergleichsmarkt ausgesucht hat. So könnte man eine deutsche Aktie versehentlich mit einem rein amerikanischen Index verglichen haben und erhält dadurch keine sinnvollen Ergebnisse.

So hilft Ihnen der Beta-Faktor bei der Suche nach passenden Aktien 2021

Zunächst einmal muss man sagen, dass sowohl die Aktien mit einem Beta über und die mit einem Beta unter 1 ihre Vorteile haben. Im ersten Fall geben Ihnen die Wertpapiere eventuell mehr Rendite – im zweiten Fall dürfen Sie sich über etwas weniger Risiko freuen. Zudem lässt sich mit weniger Abweichung von der Normalverteilung besser eine langfristige Entwicklung in Form von Renditen abschätzen. Broker wie Markets.com zeigen Ihnen an wie hoch der Betafaktor des jeweiligen Papiers ist.

Bei Markets.com finden Sie den Betafaktor unter den wichtigen Kennzahlen

Wenn Sie gerade dabei sind, Ihr Portfolio aufzubauen, sollten Sie am besten die Vorteile beider Aktienarten bzw. Betafaktoren nutzen. Wenn Sie diese in etwa selbem Maße in Ihr Depot aufnehmen, können Sie so Risiken senken und eventuelle Nachteile der hohen Volatilität ausgleichen. Zu risikoreichen Papieren gehört also kurzum immer auch ein Aktienpaket, das sich nicht überproportional von den Markteinflüssen an der Börse nach unten oder oben treiben lässt.

  • Eine Aktie mit einem Beta-Faktor von mehr als 1 bewegt sich überproportional im Vergleich zum Gesamtmarkt nach oben oder nach unten: hohe Rendite möglich, aber auch höheres Risiko.
  • Eine Aktie mit einem Beta-Faktor unter 1 wächst wesentlich stabiler: deshalb senkt sie auch das Risikoim eigenen Portfolio.
  • In einem gut aufgebauten Portfolio sollte das Risiko breit gestreut werden: per Definition sollten Sie daher sowohl volatile als auch stabilere Aktien zum Ausgleich in Ihre Auswahl aufnehmen.

Systematisches und unsystematisches Risiko unterscheiden

Mit dem Beta-Faktor können Sie weiterhin das systematische vom unsystematischen Risiko unterscheiden. Ersteres besteht aus den verschiedenen Faktoren, die von der Seite der Wirtschaft, Politik und sogar der Massenpsychologie auf den Kurs einer Aktie bzw. auf die Entwicklung des Marktes einwirken. Unternehmen und der einzelne Anleger haben hierauf keinen Einfluss – es ist nicht möglich, dieses Risiko durch Diversifikation zu senken. Es handelt sich somit um ein Restrisiko an der Börse.

Das unsystematische Risiko ist dagegen ein individuelles Risiko, dass sich auf die einzelnen Branchen bezieht. Dieses ist durch eine Diversifikation variabel, z. B. wenn Sie durch die Aufnahme von verschiedenen Unternehmen aus diversen Branchen das Risiko breiter streuen. Wurde ein bestimmtes Segment von einer Krise heimgesucht, gleichen die Kurse in einem anderen Sektor die Verluste aus.

Hatten Sie 2020 zum Beispiel Luftfahrt- und E-Commerce-Papiere in Ihrem Portfolio, so reagierten beide Branchen unterschiedlich auf die Coronakrise. Bei der Luftfahrt kam es zu immensen Verlusten, während auf der anderen Seite der Onlinehandel florierte. Die riesigen Gewinne im E-Commerce hätten somit einen Ausgleich gegenüber den Verlusten in der Luftfahrt geschaffen.

So finde ich die Faktoren für die Berechnung beim Online Broker

Das gute am Beta-Faktor ist, dass Sie ihn in der Regel nicht selbst berechnen müssen. Viele Expertenseiten und Online Broker stellen Ihnen diesen Wert in Bezug auf einen bestimmten Index zur Verfügung – Sie brauchen die Formel daher nicht auswendig kennen.

Ein interessantes Beispiel ist der Blick auf den DAX, also den Index, den die Deutsche Börse in Frankfurt repräsentativ für die 30 hier gezeichneten Unternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung herausgibt.

Bei einem Blick auf den Beta-Faktor fällt beispielsweise auf, dass die Volatilität der großen Pharmakonzerne wie Bayer und Beiersdorf sehr gering ist. In der Autoindustrie liegen Konzerne wie Daimler dagegen deutlich über dem Mittelwert von 1. Bereits vor der Coronakrise konnte anhand dieser Werte erahnt werden, welche Konzerne stärker vom Abschwung beeinflusst werden würden als die anderen.

Mit dem Betafaktor die besten Aktien 2021 finden und diese online kaufen Schritt für Schritt

Der Online Broker bietet Ihnen im Vergleich zur Bank den Vorteil, dass Sie sich selbst mit Hilfe von Analysetools und Kennzahlen wie dem Beta in den Aktienmarkt einarbeiten und sich Ihr Portfolio eigenständig diversifiziert zusammenstellen können. Auf der Suche nach den passenden Aktien dürfen Sie sich dabei u. a. über niedrige Gebühren, mehr Flexibilität, aktuelle Marktpreise und Trading in Echtzeit freuen.

So melden Sie sich bei einem Broker wie Markets.com online an und stellen anhand des Betafaktors Ihr Portfolio zusammen:

  1. Finden Sie den passenden Online Broker
  2. Anmeldung per E-Mail
  3. Üben im Demoaccount
  4. Verifizierung durchführen und Geld aufladen
  5. Suche nach Aktien und Nutzung der Watchlist
  6. Aktien kaufen und Portfolio zusammenstellen

Schritt 1: Finden Sie den passenden Broker

Als erstes benötigen Sie einen passenden Broker. Dieser sollte seriös sein, einer offiziellen Kontrolle durch deutsche, europäische oder amerikanische Finanzbehörden unterliegen, auf eine sichere sowie schnelle Software setzen und niedrige Gebühren haben. Mein Favorit ist aktuell Markets.com, vor allem auch, weil es hier eine transparente Gebührenstruktur ist, man keine Abgaben auf die einzelnen Orders bezahlen muss, der Spread niedrig ist und man Zugriff auf alle wichtigen Kennzahlen wie den Betafaktor hat.

Schritt 2: Anmeldung per E-Mail

Für die Anmeldung gehen Sie auf den Button für Registrieren und füllen in die Felder Mailadresse, Namen und eventuell einen Usernamen ein. Daraufhin bekommen Sie eine Bestätigungsmail. Sie klicken auf den Link und können über den Login bereits das kostenlose Profil öffnen.

Anmeldung Markets.com
Melden Sie sich hier bei Markets.com an

Schritt 3: Üben im Demoaccount

Für den richtigen Umgang mit dem Betafaktor bedarf es etwas Übung. Entsprechend sollten Sie zunächst den Demoaccount nutzen und hier mit virtuellem Geld ein Portfolio zusammenstellen. Analysieren Sie über einen längeren Zeitraum hinweg, wie sich die gewählten Aktien in Bezug auf den Gesamtmarkt entwickeln. Wenn Sie den Dreh raushaben, geben Sie dem Echtgeld-Investment eine Chance.

Schritt 4: Verifizierung durchführen und Geld aufladen

Damit Sie nun vollumfassend traden können, benötigt der Broker zunächst eine Verifizierung, die meist aus drei Stufen besteht. Zunächst bestätigen Sie Ihre Echtheit als Mensch durch einen Telefonanruf oder eine SMS. Danach laden Sie Dokumente wie den Ausweis hoch oder zeigen diese im Live-Chat neben Ihrem Gesicht in die Kamera.

Verifizirung Markets.com
Laden Sie Dokumente zur Verifizierung bei Markets.com hoch

Im nächsten Schritt müssen Sie die Steuernummer angeben, da der deutsche Fiskus auf Erträge aus Kapitalanlagen Abgeltungssteuer verlangt. Diese wird vom Broker ab einem bestimmten Wert direkt weitergeleitet und Sie können Rückzahlungen später in der Steuererklärung geltend machen.

  • Echtheit per Telefon bestätigen
  • Ausweispapiere/Wohnsitznachweis hochladen oder im Videochat zeigen
  • Steuer-Identifikationsnummer angeben

Schritt 5: Suche nach Aktien und Watchlist nutzen

Die grundsätzliche Suche nach Aktien über den Betafaktor ist recht einfach. Sie stellen Ihr Portfolio einfach möglichst ausgeglichen zusammen. Daneben sollten Sie aber auch auf andere Werte wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis und den Gewinn je Aktie achten.

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Bevor Sie einen Trade eröffnen, empfehlen ich Ihnen die Nutzung der Watchlist. Sie klicken einfach auf das Pluszeichen bei einer Aktie und das Wertpapier wird Ihrer Beobachtungsliste hinzugefügt. So haben Sie die Entwicklung des Kurses immer direkt auf dem Dashboard einsehbar vor sich.

Schritt 6: Aktien kaufen und Gewinne erzielen

Wenn Sie nun eine Aktie kaufen möchten, klicken Sie auf Traden. Es öffnet sich nun ein Fenster – darüber können Sie Ihre Investition platzieren. Sie geben einfach an wie viele Aktien sie kaufen möchten und platzieren die Order. Bei Markets.com fallen hierfür keine Gebühren an und der Spread is angenehm schmal.

Kaufen Aktien
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Optional ist es auch denkbar nur Bruchteile einer Aktie als CFD zu erwerben. In diesem Fall besitzen Sie allerdings keine echten Aktien, sondern nur einen Vertragswert, der sich an dem Kurs orientiert. CFDs sind praktisch, wenn Sie mit wenig Kapital in den Aktienmarkt einsteigen möchten. Weitere Funktionen sind Stop Loss und Take Profit, bei denen der Trade ab einem bestimmten Verlust oder Gewinn automatisch geschlossen wird.


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Fallen Gebühren beim Trading an?

Grundsätzlich werden für bestimmte Aktionen Gebühren verlangt, so für den Kauf und Verkauf von Aktien sowie für deren Halten im Depot. Viele Online Broker gehen aber hier neue Wege und verzichten gänzlich auf solche Abgaben. Sie erzielen ihre Einnahmen dann eher über den Spread, also die Differenz zwischen Brief- und Geldkurs. Diese verdeckte Abgabe ist jedoch bei allen Finanzdienstleistern mit oder ohne Ordergebühren vorhanden. Zu den Online Brokern, die es Ihnen erlauben gebührenfrei zu traden, gehört Markets.com.

Levered und Unlevered Beta-Faktor – Finanzierungsrisiko herausrechnen

Das einfache Beta wie wir es vorhin berechnet haben ist ein Levered oder Equity Beta. Dabei schaut man sich das gesamte Unternehmen mit seiner Kapitalstruktur an – somit ist u. a. auch das Risiko durch die Aufnahme von Schulden inbegriffen. Ein präziser Vergleich mit anderen Aktien kann daher problematisch sein.

Um auf das Unlevered, Delevered oder Asset Beta zu kommen, muss man also die Schulden zunächst herausrechnen. Somit bekommt man das reine Geschäftsrisiko einer Aktie ohne dem Finanzierungsrisiko. Auf diese Weise wird der Vergleich mit ähnlichen AGs in der Branche unabhängig von der Einzelbewertung möglich.

CAPM – was ist das und was hat es mit dem Beta-Faktor zu tun?

CAPM steht für Capital Asset Pricing Model oder Kapitalgutpreismodell, das als Methode zur Ermittlung einer Preis- und Renditenentwicklung dient. Es wurde in den 60er Jahren entwickelt und basiert auf der Annahme, dass alle Anleger ihren Gewinn maximieren möchten, aufgrund einer zu erwartenden Rendite und des bestehenden Risikos agieren. Hieraus ist schließlich auch die Bewertung der Abweichung oder Varianz von der Standardrendite entstanden. Das Beta baut genau auf diesem Theorem auf.

Mein Fazit: Größere Schwankungen bereits vor der Investition erkennen

Auch wenn das Beta nicht der einzige Faktor sein sollte, der bei der Suche nach Aktien eine Rolle spielt, ist er für den Aufbau eines komplexen Portfolios immens wichtig. Sie können hierdurch das Risiko von Schwankungen der Kurse besser einschätzen und wissen genau, welches Wertpapier auf eine Veränderung am Markt stärker oder schwächer reagiert.

Um ein gut diversifiziertes Portfolio aufzubauen, verteilen Sie Ihr Kapital entsprechend gleichmäßig auf Aktien mit hoher Volatilität und Aktien mit niedriger Volatilität. Erstere werden durch ein Beta von über 1, letztere durch ein Beta von unter 1 gekennzeichnet.

Die volatilen Wertpapiere sind dabei die potenziellen Gewinntreiber in Ihrem Depot. Sie verfügen über riesige Chancen, bergen aber auch die Gefahr eines massiven Absturzes in Krisenzeiten in sich. Um dieses Risiko abzuschwächen, fügen Sie den volatilen Aktien also Wertpapiere mit einem stabilen Wachstum und einem Betafaktor von weniger als 1 hinzu. Somit lassen sich eventuelle Verluste kompensieren.

Die Betafaktoren können Sie meist bei Online Brokern wie eToro, aber auch auf offiziellen Börsenseiten einsehen. Anhand dessen entscheiden Sie sich, bestimmte Wertanlagen zu kaufen und auf Ihrem Konto beim Online Broker abzulegen.

Häufige Fragen zum Betafaktor (FAQs)

Was bedeutet der Betafaktor bei Aktien?

Der Beta-Faktor zeigt Ihnen die Breite der Schwankungen einer Aktie in Relation zum Gesamtmarkt an. Letzterer wird durch einen Index repräsentiert. Der Bezugswert 1 steht dafür, dass sich die Aktie genauso wie der Markt verhält, es also keine unerwarteten Abweichungen gibt.

Wie werden Betafaktoren von Aktien in der Praxis bestimmt?

Berechnet wird der Beta-Faktor einer Aktie als Kovarianz zwischen Aktien- und Marktrendite. Diese wird dann durch die Varianz des Marktes geteilt. Kovarianz steht in der stochastischen Analyse für die abweichenden Bewegungen der einen Variable in Bezug auf die andere. Die Varianz steht für die Streuungs- oder Schwankungsbreite, in diesem Fall vom gewählten Markt.

Was bedeutet ein Beta von 1?

Ein Beta-Faktor von 1 bedeutet, dass die Aktie ganz genau so schwankt wie der Gesamtmarkt, in dem sie gehandelt wird. Wenn dort die Rendite bspw. um 10 Prozent steigt, wächst die Rendite der Aktie exakt im selben Maß. Liegt der Faktor niedriger, wächst das Wertpapier weniger stark – ist er über 1, bedeutet das ein überproportionales Wachstum.

Wie stelle ich mein Portfolio anhand von Betafaktoren zusammen?

Am besten suchen Sie nach einem Ausgleich. Aktien mit höheren Betafaktoren sind Gewinnbringer, besitzen aber auch ein höheres Schwankungsrisiko. Weniger volatile Aktien können mögliche Verluste ausgleichen.

Was ist für den Betafaktor das CAPM?

CAPM steht für Capital Asset Pricing Model und ist ein Verfahren, um festzustellen wie hoch die Renditeerwartung der Anleger ist. Dabei wird das systematische Risiko mit der zu erwartenden Rendite in Bezug gesetzt.

Was ist das Unlevered Beta?

Durch das Unlevern oder Delevern wird der reine Beta-Faktor um das Finanzierungsrisiko bereinigt. Dabei wird der Verschuldungsgrad eines bestimmten Unternehmens herausgerechnet. Am Ende dieser Kalkulation steht das Asset Beta oder Unlevered Beta.

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