Arbitrage: Definition & Erklärung 

Der Begriff Arbitrage stammt aus dem Französischen und wurde vom deutschen Finanzmarkt übernommen. Als Arbitrage werden hierzulande Bankgeschäfte definiert, bei denen es durch Preis-, Kurs- oder Zinsunterschiede zu Gewinnen kommen kann. Arbitrage-Geschäfte haben nur ein sehr geringes Verlustrisiko. 


Das Ziel dieser Arbitrage-Geschäfte liegt in der einfachen Erzielung von Gewinnen durch das Ausnutzen von Zinsgefällen, Kursunterschieden oder Preisunterschieden auf verschiedenen Märkten. Arbitrage-Geschäfte sind vor allem dann verlustreich, wenn es zu einem akut eintretenden Schwanken der Kurse kommt. 

Beispiel: Gewinne durch Arbitrage 

Wenn ein Wertpapierhändler Aktien von einem Handelsplatz zu einem günstigen Kurs kaufen kann und diese dann durch Preisschwankungen auf einem anderen Handelsplatz höher verkauft, ist die erzielte Differenz als sein Gewinn anzusehen. Das Risiko ist bei der Arbitrage gering, denn der Händler investiert nicht in stabile Kurse, sondern nutzt die Preisschwankungen unterschiedlicher Handelsplattformen für seinen Vorteil


Das Risiko bei der Arbitrage besteht darin, dass möglicherweise andere Händler schneller sind und ein Aktiengesuch zu einem guten Preis bereits gedeckt ist. Laienhaft erklärt zeichnet sich dabei folgendes Bild: Händler A sucht Aktie B zu einem Preis von 100 Euro/Stück. Bei Händler C wird die gleiche Aktie für 90 Euro/Stück verkauft. Der Arbitrageur kauft nun bei Händler C die von Händler A gewünschte Menge und verkauft sie ihm zu 100 Euro/Stück weiter. Somit hat er pro gehandeltem Wertpapier einen Gewinn erzielt von 10 Euro. 

Zuletzt geupdated am 01/09/2022 von Timm Schaffner

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