Was ist ein Basispunkt? – Definition, Anwendung & Erklärung

Sicher haben Sie in Ihrem Leben irgendwann schonmal etwas von einem Basispunkt gehört. Eventuell im Fernsehen, durch Nachrichtensendungen oder Börsennews, denn dieser Begriff ist aus dem Finanzwesen und kommt vor allem im Bankwesen häufig vor. Um genau zu sein sind Basispunkte eine Messeinheit bei Änderungen der Prozentzahlen im finanziellen Bereich. Das hört sich komplizierter an als es ist. Im Grunde ist es eine simple mathematische Umrechnung, die sich jeder schnell merken kann. Diese soll es vor allem Investoren erleichtern, besser mit Differenzen umzugehen. Basispunkte sind etwas genauer als bloße Prozentangaben, dass unterscheidet diese beiden Punkte im Grunde am meisten.

Basispunkte sind noch genauer als Prozentangaben.
Basispunkte sind noch genauer als Prozentangaben.

Wo kommt der Begriff Basispunkt vor?

Der Begriff Basispunkt kommt natürlich am meisten im Bank- und Börsenwesen vor. Basispunkte werden vor allem im Bereich von Anleihen und Krediten verwendet. Basispunkte geben u.a. die Differenz zwischen den Zinssätzen von zwei Krediten oder Anleihen an und kommen vor allem im Finanzwesen häufig vor. Jeder der sein Geld zum Sparen anlegt ist von den aktuellen Basispunkten abhängig bzw. wird dadurch beeinflusst. An diesem hängt die Rendite ab, die Sie mittels Ihres gesparten Vermögens am Ende des Jahres herausbekommen. Der Basispunkt ist ein üblicher Maßstab bezüglich einzelner Zinsangaben oder Kursen an der Börse. Zudem kommt der Begriff bei ETFs und Investmentfonds häufig vor. Basispunkte können Investoren helfen, Prozentsatz-Differenzen besser darzustellen.

Wie wird der Basispunkt angewendet?

Eine Änderung von 0,01 Prozent erfüllt einen Basispunkt. Ein Basispunkt ist somit ein Hundertstel des Prozentpunktes. Eine Änderung von einem Prozent entsprechen somit 100 Basispunkten und eine Veränderung von 10 % wären 1.000 Basispunkte. In diesem Schema geht das Ganze weiter. Im Grunde sollen Basispunkte das Verständnis von prozentualen Veränderungen erleichtern und vereinfachen. Anstatt von 10 % Zinswachstum zu sprechen, sagen viele Investoren zum Beispiel 1.000 bps (bps = Basispunkt). Durch diese Erläuterung bzw. durch diese Messeinheit lassen sich vor allem Unbestimmtheiten bei Preisbewegungen sowie unsachgemäßen Zinsangaben vermeiden.

Wenn zurzeit ein Zinssatz beispielsweise bei 20% liegt und um 10% steigen soll, dann ist der neue Gesamtzinssatz entweder 30% oder 22%. Wenn Sie allerdings mitbekommen, dass der Zinssatz bei 20% liegt und um einen Wert von 1.000 Basispunkten heraufsteigen soll, dann können Sie sich sicher sein, dass der neue gesamte Prozentwert 30% ist. Wenn der Zinssatz jedoch nur um 200 BPS steigt, dann liegt der Gesamtwert bei 22%.

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Basispunkte werden zudem für Anleihen angewandt. Als Beispiel können Sie von Ihrer Bank die Möglichkeit erhalten, eine Reduktion auf einen Kredit um beispielsweise 50 Basispunkte zu bekommen. Im Umkehrschluss bedeutet dies für die Bank, dass sie Ihre aktuelle Darlehensrate um 0,5% verringert. Zudem werden Sie darüber informiert, dass die jeweilige Rendite ihrer Anleihe um 100 Basispunkte fällt. In dem Falle sinkt also die Rendite um 0,1%.

Wie Sie anhand der Erklärungen und Beispiele sehen können, ist das Thema rund um die Basispunkte weniger kompliziert als man zunächst annimmt. Wer mit diesem Wissen ein Gespräch mit einem Bankberater oder Börsenmakler führt, der kann nicht nur mitreden, sondern auch das bestmögliche Angebot aushandeln. Wer sich hier also auskennt, der erlangt Vorteile und wird mit besseren Konditionen belohnt. Versuchen Sie diese Kenntnisse bei ihrem nächsten Kredit- oder Tagesgeldkonto Angebot in Betracht zu ziehen und schauen Sie, ob sich das Angebot wirklich lohnt.

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