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Zinsen im Trading

Zinsen im Trading: Definition und Erklärung

Von Zinsen dürfte in der heutigen Zeit schon fast jeder Mensch etwas gehört haben – spielen sie doch eine Hauptrolle in der Welt der Finanzen. Die Bedeutung der Zinsen gehört daher zum Grundwissen für all jene, die sich für den Handel mit Aktien oder Währungen interessieren. Mit der Definition und der Erklärung im Folgenden sind Sie bestens über Zinsen informiert und wissen, was diese im Trading bedeuten.

Die Definition: das sind Zinsen

Mit Zinsen werden Gebühren bezeichnet, welche bei Geldanleihen anfallen können. Diese so genannten Zinsgebühren fallen in der Regel als prozentualer Anteil von der Summe an, welche geliehen wurde. Der Prozentsatz bezieht sich immer auf eine bestimmte Zeitperiode – zumeist auf ein Jahr. Der Anteil wird auch Zinssatz genannt. Diese Bezeichnungen gelten in der kompletten Welt der Finanzen – sowohl für Zentralbanken als auch private Darlehensgeber. Wenn es um einen Zinssatz geht, den eine Zentralbank verleiht, dann wird dieser in den meisten Fällen als Basiszinssatz bezeichnet.

Ein klassisches Beispiel aus dem Alltag ist ein Sparkonto, welches einen gewissen Prozentsatz für den Besitzer abwirft. Der Zinssatz bezieht sich auf die Summe, welche auf dem Sparkonto liegt. Bei Tradern können Zinsen sowohl Kosten als auch Einnahmen bedeuten. Von Handelsgeschäften sind sie ein enorm wichtiger Bestandteil, da sie großen Einfluss auf den Profit nehmen können, dem alle Anleger an der Börse hinterherjagen.

Welchen Zweck erfüllen Zinsen

Das Grundprinzip der Zinsen hat viel Tradition und wurde schon vor tausenden von Jahren angewendet. Sie ermöglichen Menschen, sich Geld zu leihen und stellen auf der anderen Seite ein Geschäftsmodell für Personen dar, welche Geld verleihen. Der Zinseffekt ergibt sich aus der Situation, dass Zinsen wieder angelegt und nicht verbraucht werden. Dadurch können sie erneut verzinst werden.

Zinsen im Trading erklärt

Die wohl am häufigsten anfallenden Zinsen im Trading haben mit dem so genannten Hebel (oder auch Leverage) zu tun. Mit einem solchen kann jeder Trader Beträge von einem Broker leihen, um mit noch mehr Geld Positionen zu eröffnen, wie er eigentlich auf dem Konto verfügbar hat. Das bedeutet, dass sich Geld von dem Broker geliehen wird. Was nicht jeder dabei auf dem Schirm hat: das geliehene Geld kommt durchaus mit Zinsen einher. Das ist enorm wichtig zu wissen, um den Netto-Gewinn oder auch den Verlust zu berechnen. Der Zinssatz der rund um den Hebel zum Einsatz kommt beträgt in der Regel sechs Prozent im Jahr, ist also auf keinen Fall zu vernachlässigen.

Beim Handel mit CFDs spielen die Zinsen ebenfalls eine wichtige Rolle. Der Halter einer Verkaufspositionen kann sich über tägliche Zinszahlungen freuen. Auf der anderen Seite fallen fallen für den Halter einen Kaufpositionen Zinsen an. Die Zinsen beim Handel mit CFDs orientieren sich am aktuellen LIBOR, zu dem meist ein Prozentsatz von etwa drei Prozent aufgeschlagen wird.

Auf Zinssätze spekulieren

Rund um die Börse kann übrigens sogar auf Zinssätze spekuliert werden. Es kann sowohl auf eine kurzfristige Entwicklung, wie auch auch eine Richtung gesetzt werden. Letztere wird meistens vierteljährlich angeboten. Das Spekulieren auf Zinssätze kann für Trader interessant sein, die sich gut mit der Finanzpolitik in bestimmten Ländern auskennen. Es kann auf eine ganze Reihe von globalen Geldmärkten gesetzt werden. Hierbei muss aber klar gesagt werden, dass nur absolute Finanz-Experten auf diesen Zug aufspringen sollten.

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