Covered Warrants

Was sind die Covered Warrants? – Definition und Erklärung 

Als Covered Warrants werden gedeckte Optionsscheine bezeichnet. Es handelt sich um Optionen auf Aktien, die mit einer physischen Lieferung oder einer Barzahlung ausgeglichen werden. Covered Warrants räumen dem Halter das Recht ein, Aktien physisch zu beanspruchen und deren Lieferung zu fordern. Die abrufbaren Aktien befinden sich während der zuvor vereinbarten Laufzeit in einem abstrahiert gehaltenen Deckungsbestand

Covered Warrants: Gedeckte Optionsscheine als Anlage

Emittenten von gedeckten Optionsscheinen sind Banken und Unternehmen selbst. Große Aktiengesellschaften können in Form von Covered Warrants ein Bezugsrecht für Anleger einräumen, Aktien physisch respektive durch einen Bargeldausgleich zu beziehen oder auszugleichen. Bietet die Bank einen gedeckten Optionsschein an, ermöglicht sie dem Anleger das Recht, Wertpapiere eines Unternehmens zu einem festgelegten Preis zu erwerben. 

Das Recht zum Aktienbezug wird mithilfe eines Covered Warrants verbrieft. Als gedeckt wird die Option bezeichnet, wenn die Bank vor Abschluss des Geschäfts tatsächlich in Besitz der Aktien ist. An der Börse wird daher auch vom „eindecken“ gesprochen (covering). Die Bank deckt sich mit Aktien ein, um Covered Warrants an Anleger und Investoren herauszugeben beziehungsweise ihnen das Recht zum physischen Besitz einzuräumen.

Beispiel: So funktionieren Covered Warrants in der Praxis

Ein Anleger kauft zum Beispiel 500 Covered Warrants eines Unternehmens mit einem Preis von 0,50 Euro pro Stück. Im Optionsschein ist das Recht verbrieft, Aktien zu einem Preis von 50 Euro zu kaufen. Aktuell befindet sich der Kurs bei 40 Euro, er steigt binnen zwei Jahren auf 45,20 Euro. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die gedeckten Optionen wertlos. Sofern sich an der Situation nichts ändert, ist es ein Verlust für den Käufer. Steigt der Aktienwert, können die gedeckten Optionen an der Börse verkauft werden.

Zuletzt geupdated am 04/01/2023 von Maren

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