Computerbörse

Was ist die Computerbörse? – Definition und Erklärung 

Die Computerbörse ist ein digitales Handelssystem, bei dem der Börsenhandel inklusive aller notwendigen Schritte (Preisfindung, Zusammenführung von Orders) ohne Nutzung einer klassischen Börse erfolgt. Anders als die niedergelassene Präsenzbörse ist die Computerbörse 24 Stunden täglich verfügbar. Es gibt digitale Börsen mit festen Handelszeiten und solche, bei denen rund um die Uhr getradet werden kann.     

Computerbörse: Warum setzen Aktionäre darauf?

Durch die fehlende Präsenzpflicht bietet die Computerbörse mehr Flexibilität beim Trading. Auf digitalem Weg können Kurse permanent überwacht werden, schnelle Reaktionen auf Veränderungen sind möglich. Zudem lässt sich der Wertpapierhandel dank ausgefallener Präsenzpflicht international ausdehnen. Zugang zur New Yorker Börse American Stock Exchange (NYSE) von  Deutschland aus zu bekommen, ist für Aktionäre ein großer Vorteil

In Deutschland gibt es derzeit zwei Computerbörsen. Eurex ist die Terminmarktbörse im Internet, Xetra umfasst den Kassamarkt. Um an einer digitalen Börse mitzumachen, muss der Teilnehmer für das elektronische Handelssystem freigeschaltet sein.

Beispiel: Computerbörse ohne persönlichen Kontakt

Die Computerbörse funktioniert ausschließlich auf elektronischer Basis und ist daher weder orts- noch zeitgebunden. Nutzer haben rund um die Uhr Zugriff, bei der Börse Eurex gibt es allerdings nur Termingeschäfte. Es gibt keine fernmündliche oder persönliche Korrespondenz zwischen den Marktteilnehmern, mit Aktien gehandelt wird ausschließlich digital über den Monitor

Die Rolle des Börsenmaklers übernimmt ein vorab eingerichtetes Handelssystem. Dieses stellt Preise fest und kümmert sich darum, dass Kaufs- und Verkaufsorders per Matching-System zusammengebracht werden. Je nach Handelsbereich kann der Computer außerdem selbstständig Orders einstellen, die mit vordefinierten Algorithmen berechnet werden.

Zuletzt geupdated am 23/01/2023 von Maren

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