Aufwertung

Was ist die Aufwertung? – Definition und Erklärung 

Ändert sich der Wechselkurs von zwei unterschiedlichen Währungen, wird dies Aufwertung genannt. Durch eine steigende Nachfrage am Devisenmarkt kann so eine Aufwertung erfolgen. Vergleicht man eine aufgewertete Währung mit der anderen, wird deutlich, dass diese teurer geworden ist. Zur gleichen Zeit wird die Vergleichswährung also abgewertet. Jeden Tag findet die Aufwertung einer Währung statt, was sich wiederum im Wechselkurs niederschlägt. Trotzdem sind die Auswirkungen nicht immer gleich offensichtlich.

Was sind die Folgen einer Aufwertung?  

Bei der Aufwertung einer Währung gibt es einige relevante Vor- und Nachteile zu beachten. Eine Aufwertung führt dazu, dass eine fremde Währung im dortigen Inland hochpreisiger gehandelt wird und ist damit sowohl für den Export als auch den Tourismus unvorteilhaft. Der Besuch eines Landes wird für Touristen nach einer solchen Aufwertung nämlich teurer, exportierte Waren sind im Ausland dann zu einem höheren Einkaufspreis erhältlich.

Die Vorteile liegen aber darin, dass Importe ins Land durch eine Aufwertung günstiger werden, was die Gefahr einer Inflation mindert. Die Aufwertung einer Währung zeichnet sich also durch positive als auch negative Konsequenzen für das betreffende Land aus. Der ökonomische Aufbau eines Landes spielt eine zentrale Rolle für die Auswirkungen einer Aufwertung. Wenn das Land vorwiegend auf Einnahmen aus Warenexporten oder des Tourismus angewiesen ist, fällt eine Aufwertung von Währungen eher ungünstig aus.

Zuletzt geupdated am 19/12/2022 von Timm Schaffner

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