Aktientausch: Definition & Erklärung

Der Aktientausch ist eine Bezeichnung für eine Finanzierungsform bei Fusionen. Wenn ein Unternehmen durch ein anderes übernommen wird, gibt es die Möglichkeit, einen Aktientausch vorzunehmen. Der Preis, der aufgebracht werden muss, um die Aktien des kleineren Unternehmens aufzukaufen, wird beim Aktientausch mit Hilfe der Aktien des größeren Unternehmens bezahlt. Von einem Aktientausch wird auch gesprochen, sofern die Unternehmen gegenseitig Anteile an Firmen austauschen, um so die Reichweite ihrer jeweiligen Beteiligungen zu erhöhen.

Zwei Gründe für einen Aktientausch

Beim Aktientausch handelt es sich um eine besondere Möglichkeit für Unternehmen, Beteiligungen an anderen Firmen zu erwerben, wobei die eingesetzten Aktien als Zahlungsmittel fungieren. Das Unternehmen, das die Absicht hat, sich an einem fremden Unternehmen zu beteiligen, bietet den anderen Aktionären des aufzunehmenden Unternehmens eigene Aktien im Tausch gegen Anteile an dem fremden Unternehmen an. Ebenso ist es möglich, dass zwei oder mehrere Unternehmen Anteile an Unternehmen untereinander austauschen. So werden ihre Beteiligungsrechte ausgedehnt.

Der zweite Grund für einen Aktientausch kann eine Kapitalherabsetzung sein, wobei eine bestimmte Anzahl alter Aktien gegen eine geringere Zahl junger Aktien getauscht wird. Bei dieser gängigen Form des Aktientauschs bleibt der Nennwert der Aktien aber gleich.

Zuletzt geupdated am 01/09/2022 von Timm Schaffner

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