Aktientausch

Was ist der Aktientausch? – Definition & Erklärung

Der Aktientausch ist eine Bezeichnung für eine Finanzierungsform bei Fusionen. Wenn ein Unternehmen durch ein anderes übernommen wird, gibt es die Möglichkeit, einen Aktientausch vorzunehmen. Der Preis, der aufgebracht werden muss, um die Aktien des kleineren Unternehmens aufzukaufen, wird beim Aktientausch mit Hilfe der Aktien des größeren Unternehmens bezahlt. Von einem Aktientausch wird auch gesprochen, sofern die Unternehmen gegenseitig Anteile an Firmen austauschen, um so die Reichweite ihrer jeweiligen Beteiligungen zu erhöhen.

Zwei Gründe für einen Aktientausch

Beim Aktientausch handelt es sich um eine spezielle Handlungsoption, durch die Unternehmen sich an anderen Firmen beteiligen können. Die gehandelten Aktien dienen dabei als legitimes Zahlungskapital. Das Unternehmen mit der Absicht, sich an einer fremden Firma zu beteiligen, bietet den Anteilseignern des ökonomisch interessanten Unternehmens ein Tauschgeschäft an. Dabei können Fremdaktien einfach gegen eigene Anteile eingewechselt werden.

Ein Aktientausch ist aber nicht nur zwischen zwei beteiligten Parteien möglich. Vielmehr können auch mehrere an einem Geschäft beteiligte Konzerne untereinander mit gehaltenen Anteilen handeln. Auf die jeweiligen Beteiligungsrechte wirkt sich ein Aktientausch dann expandierend aus.

Der zweite Grund für einen Aktientausch kann eine Kapitalherabsetzung sein, wobei Altaktien auch gegen Neuemissionen eintauschbar sind. Diese gängige Form eines Aktientauschs wirkt sich nicht auf den Nennwert aus, dieser bleibt bei den getauschten Aktien also gleich.

Zuletzt geupdated am 19/12/2022 von Timm Schaffner

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