Forex Wiki

Forex Trading Wiki – Die wichtigsten Grundlagen Forex Trader

Wer sich über das Forex Trading informieren möchte, muss in der Regel mehr als eine Webseite besuchen und wird zudem mit Fachbegriffen ohne Erklärung konfrontiert. Der nachfolgende Beitrag ist als Forex Wiki strukturiert, erklärt Ihnen den Devisenhandel an sich und die wichtigsten Begriffe leicht verständlich. Jeder Abschnitt basiert auf vorhandenem Wissen und ist mit praktischen Beispielen untermauert. Nach der Lektüre wissen Sie alles über den Handel mit Währungen und können sich eine Meinung bilden.

Forex Trading – Was ist das eigentlich?

Der aus dem Englischen stammende Ausdruck Forex setzt sich aus den Anfangssilben Foreign und Exchange zusammen. Trading kann als Handeln übersetzt werden und damit wird klar, dass es sich beim Forex Trading um den Devisenhandel dreht.

Der Devisenhandel unterscheidet sich vom Handel mit Wertpapieren durch seine dezentrale Struktur. Er ist an keine Börse gebunden und findet direkt unter den Akteuren statt. Weil Banken zu den großen Teilnehmern gehören, sprechen Insider vom sogenannten Interbankenhandel.

Forex Trading findet heutzutage weitestgehend online statt, an einem globalen Markt mit diesen MEZ Öffnungszeiten:

Der Handel beginnt in der Nacht von Sonntag auf Montag gegen 00:00 Uhr in Asien. Ab etwa 07:00 Uhr werden die europäischen Teilnehmer aktiv. Akteure aus Nordamerika mischen ab 13:00 Uhr mit. Am Freitag gegen 23:00 Uhr setzen die meisten Broker den Handel für das Wochenende aus. Samstags und Sonntags ist der Devisenhandel für private Teilnehmer geschlossen. Gleiches gilt für die meisten institutionellen Akteure.

Hinweis:

Bei der Börseneröffnung kommt es auch im Forex Markt zu hoher Volatilität (Bewegung und Volumen).

Obgleich die Marktteilnehmer heutzutage fast ausschließlich online mit Währungen handeln, erinnern einstige Zentren an den klassischen OTC Handel des vergangenen Jahrhunderts. Seinerzeit fand das Forex Trading überwiegend auf dem Parkett in diesen Metropolen statt:

  • Sydney
  • Tokio
  • London
  • New York

Seitdem sich der Handel ins Internet verlagert hat und auch für Privatleute möglich ist, schwindet die Bedeutung der einstigen Handelszentren.

Die Stellung des Brokers im modernen Devisenhandel

An Bedeutung gewonnen haben hingegen die Forex Broker. Ohne sie könnten private Akteure nicht am Handel mit Währungen teilnehmen. Die im Internet aktiven Brokerage Anbieter verbinden private Teilnehmer über bereitgestellte Handelsplattformen mit dem globalen Devisenmarkt und finanzieren die eröffneten Positionen.

Private Marktteilnehmer müssen beim Forex Trading nur einen Teil des Handelsvolumens selbst stellen. Der weitaus größere Anteil wird über den Broker finanziert. Spätestens jetzt wird eine Erklärung der im Handel verwendeten Begriffe erforderlich.

Zunächst jedoch einige Kriterien, an welchen Sie einen guten Broker erkennen:

  1. Ein verantwortungsvoll agierender Broker verfügt über eine Lizenz von einer anerkannten Finanzmarktaufsicht wie beispielsweise die FCA, CySEC oder BaFin.
  2. Mit der vorteilhaften Regulierung ist eine hohe Sicherung der Kundeneinlagen verbunden.
  3. Es wird ein kostenloses Demokonto unverbindlich und ohne zeitliche Begrenzung angeboten.
  4. Der Handel mit Echtgeld ist bereits mit kleinen Positionen möglich.
  5. Die offerierten Handelsplattformen überzeugen durch übersichtliche Struktur und schnelle Orderausführung.
  6. Hauptwährungspaare können mit niedrigen Gebühren gehandelt werden.
  7. Es gibt keinerlei versteckte Kosten.
  8. Kundendienst und sonstige Ansprechpartner können in Deutsch kommunizieren.
  9. Die Registrierung ist zwar unbürokratisch, folgt aber internationalen Standards seitens der Identitätsprüfung.
  10. Ein- und Auszahlungen sind schnell und auf verschiedenen Wegen möglich.
  11. Letztlich bietet ein fürsorglicher Broker seinen Neukunden diverse Möglichkeiten zur Weiterbildung.

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Die wichtigsten Begriffe im Forex Trading

Wie oben bereits angesprochen, finanziert ein Broker jede Position seiner privaten Kunden. Die Höhe des Eigenanteils richtet sich nach dem gewählten Hebel und der Positions-Größe.

Was genau ist ein Hebel?

Einfach verständlich lässt sich die Hebel-Funktion anhand einiger Beispiele erklären. Angenommen, Sie möchten mit 1.000 Euro auf dem Handelskonto eine Position ohne Hebel eröffnen, handeln Sie eben mit 1.000 Währungseinheiten und kommen nicht sehr weit.

  • Nutzen Sie allerdings einen Hebel von 1:100, werden aus den 1.000 Euro 100.000 Währungseinheiten.
  • Verwenden Sie einen hohen Hebel von 1:500, kann mit 1.000 Euro Eigenkapital eine Position von 500.000 Währungseinheiten eröffnet werden.

Der Hebel ist demnach der Schlüssel zum Eröffnen von Positionen mit lohnenswerten Volumen. Sie benötigen, abhängig vom gewählten Hebel, nur geringes Eigenkapital.

Dieses Eigenkapital wird in der Finanzbranche als Margin definiert. Ein Handel mit hohem Hebel resultiert stets in geringer Margin und der Chance auf attraktive Gewinne.

Hierzu einige Beispiele:

Trading Hebel erklärt mit der Margin in der Ordermaske
Trading Hebel im Forex Trading (1:30)

Sie handeln mit einem Hebel von 1:100 und setzen das gesamte Kapital auf dem Handelskonto ein. Der Hebel verhundertfacht das Kapital, sodass sie mit 100.000 Währungseinheiten handeln können.

Ihre Margin beträgt 1.000 Euro. Jeder Pips ist bei dieser Positions-Größe exakt 10 Währungseinheiten wert. Nachdem der Handel 100 Pips in die richtige Richtung gelaufen ist, haben Sie Ihre Margin verdoppelt. Bei gegenteiliger Entwicklung ist der Trade nach 100 Pips vorbei – die Margin aufgebraucht.

Dieses Beispiel hat einen Haken: Es ist leichtsinnig und gefährlich, dass gesamte Handelskapital in eine Position zu stecken. Angenommen, Sie müssen die Position mit 10 negativen Pips schließen, hat sich Ihr Kapital von 1.000 auf 900 Euro reduziert.

Sie müssen bei der nächsten Positions-Eröffnung bescheidener vorgehen. Sinnvoller ist, einen Hebel von 1:200 oder 1:500 zu wählen.

Durch den 1:200-er Hebel nutzen Sie für die Position mit 100.000 Währungseinheiten nur 100.000 geteilt durch 200 gleich 500 Euro Ihres Kapitals. Sie handeln aufgrund der vorhandenen Reserve sicherer und kommen ebenso in den Genuss von 10 Euro pro positivem Pips.

Noch überzeugender ist die Eröffnung einer Position mit 1:500-er Hebel. Der Handel mit 100.000 Währungseinheiten wird durch den hohen Hebel bereits mit 200 Euro Eigenkapital möglich. Sie könnten das Handelsvolumen sogar verdoppeln oder verdreifachen und hätten immer noch eine Reserve auf dem Trading Account.

Hinweis zum Hebel:

Ein hoher Hebel verleitet meistens zum „Zocken“ an den Märkten. Setzen Sie einen hohen Hebel bewusst und sinnvoll ein!

Der Hebel ist also ein wesentlicher Faktor für den Erfolg, sofern die damit verbundenen Gefahren bekannt sind.

Je höher der Hebel, desto geringer die Margin. Zudem wird die Margin wesentlich schneller aufgebraucht. Beim 1:500-er Hebel ist Ihr Eigenkapital bereits nach 20 negativen Pips weg. Ergo erfordert der Umgang mit hohen Hebeln:

  • Auf Kenntnissen basierende Sorgfalt bei der Positions-Eröffnung.
  • Die Einrichtung einer möglichst engen Verlustbegrenzung.
  • Das Wählen einer passenden Strategie.

Hohe Hebel sind für den Handel auf Sicht und insbesondere für das Scalping geeignet. Langfristiges Forex Trading sollte nicht mit hohem Hebel stattfinden, weil die Kursentwicklung über Stunden oder Tage hinweg nur schwer prognostizierbar ist.

Im Zusammenhang mit dem Begriff Hebel wird oft das englische Wort Leverage verwendet. Übersetzt bedeutet Leverage in etwa Hebelwirkung oder Hebelkraft.

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Verlustbegrenzung und Gewinnmitnahme

Beide Begriffe begegnen Ihnen auf einschlägigen Webseiten meist in der englischen Urform. Stopp-Loss bedeutet die Begrenzung von Verlusten und Take Profit die Mitnahme von Gewinnen.

Die Verlustbegrenzung sollte bei keiner Positions-Eröffnung fehlen. Setzen Sie Ihren Stopp-Loss möglichst eng beim Scalping und etwas großzügiger bei Positionen, die über eine komplette Session oder einen Handelstag offengehalten werden.

Die Funktion Stopp-Loss ist eine unverzichtbare Notbremse beim Forex Trading. Vor allem unerfahrenen Akteuren fällt das manuelle Schließen einer Position auf Abwegen oft schwer. Stopp Loss schützt das Handelskonto vor menschlichem Versagen und den Trader selbst vor unschönen Erfahrungen.

Stop Loss
Automatisierte Tradingfunktionen bei Markets.com

Der Sinn der Funktion Take Profit ist umstritten. Eine automatische Gewinnmitnahme funktioniert beispielsweise nicht, wenn der Kurs das angegebene Ziel nie erreicht. Ebenso nachteilig ist die Funktion, wenn der Kurs deutlich über die Erwartungen hinausschießt.

Gewinne sollten nach Möglichkeit manuell mitgenommen werden, wobei jedoch sichere Hand und gute Nerven von Vorteil sind. Angst ist bei der Gewinnmitnahme ein schlechter Ratgeber. Wer beim Take Profit ins Schwitzen kommt, tut sich keinen Gefallen. Daher sollte die Gewinnmitnahme im Demokonto ebenso gründlich geübt werden wie die Positions-Eröffnung.

Was bedeutet Spread im Forex Trading?

Spread kann ins Deutsche als Spanne übersetzt werden. Es handelt sich hierbei um die Spanne zwischen Geld- und Briefkurs respektive Kauf- und Verkaufspreis. Sie entdecken den Spread eines Währungspaares auf der Handelplattform auf der 3. und 4. Nachkommastelle dargestellt.

Beispiel:

Aktuell beträgt der Kaufpreis für das Währungspaar Euro/Dollar 1,18730. Ein Euro kauft demnach 1,18730 Dollar.

Der Verkaufspreis ist mit 1,18720 etwas niedriger. Die Spanne zwischen beiden Kursangaben beträgt einen Pips, ersichtlich auf der 4. Nachkommastelle. Mit dem Spread deckt der Broker seine Kosten.

Wissenswert:

Der Spread wird auf Handelsplattformen als Differenz zwischen Bid- und Ask-Preisen dargestellt. Die Spanne ist bei Hauptwährungspaaren meist sehr niedrig und bei Neben-Währungen sowie Exoten vergleichsweise hoch.

Ein Dollar kauft beispielsweise 73,13100 Rubel. Für den Verkauf gibt es aber nur 73,12100 Rubel. In diesem Beispiel wird der hohe Spread bereits auf der 2. Nachkommastelle ersichtlich.

Darstellung von Währungen

Im Forex Trading treffen Sie auf Währungen, welche durch die Kombination von 3 Buchstaben dargestellt werden. Beispielsweise USD für Dollar. Die ersten beiden Buchstaben geben Aufschluss über das hinter der Währung stehende Land. In dem Fall steht US für United Staates und das D für den Dollar.

  • GBP steht für das Pfund von Großbritannien.
  • AUD für den Dollar von Australien. (Branchenintern Aussie).
  • NZD für den Dollar von Neuseeland. (Branchenintern Kiwi).
  • JPY für den Yen von Japan.
  • CAD für den Dollar von Kanada.

Eine Ausnahme von der Regel bildet der Euro mit seinem Kürzel EUR. Diese Währung wird nicht einer Nation, sondern einer Zone mit mehreren Staaten zugeordnet. Vor dem Euro gab es nationale Währungen wie die DEM, also die Mark von Deutschland.

Mögliche Positions-Größen im Forex Trading

Bei den im Beispiel oben angeführten 100.000 Währungseinheiten sprechen Insider von 1 Lot. Es handelt sich beim Lot um eine international angewandte Standard-Größe mit überzeugenden Vorteilen.

Ein Lot erfordert je nach gewähltem Hebel eine Margin von 1.000, 500 oder 200 Währungseinheiten.

Anfängern ist das mit dem Lot verbundene Risiko oft zu hoch. Sie handeln zumindest am Anfang lieber mit dem sogenannten Minilot. Ein Minilot ist der zehnte Teil von einem Lot.

Für die Eröffnung einer Position mit einem Minilot sind dem gewählten Hebel entsprechend 100, 50 oder 20 Währungseinheiten erforderlich. Aufgrund der kleinen Einsätze resultiert der Handel mit einem Minilot in geringeren Erträgen respektive Verlusten.

Positionsgröße bestimmen im Forexhandel
Positionsgröße bestimmen im Forexhandel

Wer ganz klein anfangen will, steigt in den Echtgeldhandel mit einem Mikrolot ein. Das Mikrolot erfordert den hundertsten Teil der Margin von 1 Lot und ermöglicht nur minimale Gewinne oder Verluste.

Natürlich können Sie im Forex Trading individuelle Positions-Größen wählen. Beispielsweise 2 Lot oder 5 Minilot oder 7 Mikrolot. Maßgeblich hierfür sind Handelskonto und Risikobereitschaft.

Was sind Pips? – Davon werden Sie sehr oft hören

Kursveränderungen werden in Pips gemessen und auf Nachkommastellen dargestellt. Wenn das Währungspaar EUR/USD heute mit 1,1873 notiert und gestern noch mit 1,1973 angegeben wurde, ist ein Verlust von 100 Pips zu verzeichnen.

Ein positiver Pips entspricht beim Handel mit 1 Lot einem Gewinn von 10 Währungseinheiten. Das Währungspaar EUR/USD legt in jeder europäischen Session etwa 40 bis 50 Pips zurück.

Wenn Sie Ihren Verlust auf 5 Pips begrenzen, akzeptieren Sie beim Handel mit 1 Lot eine maximale Einbuße von 50 Währungseinheiten.

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Pivot Punkte

Der Begriff Pivot wird vor allem bei der technischen Analyse angewendet. Ins Deutsche übersetzt bedeutet Pivot so viel wie Drehpunkt. Auf Währungspaare bezogen zeigt der Pivot ein Niveau an, auf welchem es zur Trendumkehr kommen kann.

Für Akteure im Devisenhandel ist wichtig, zu wissen, in welche Richtung sich ihre Kurse entwickeln. Dazu sind Pivot Punkte und das Wissen um deren Berechnung von Vorteil. Benötigt wird ein Chart mit Kursanzeige mittels Kerzen (Candlesticks) in einem Zeitintervall, dass den Vortag anzeigt.

Den zentralen Umkehrpunkt respektive Pivot Punkt (PP) berechnen Sie wie folgt:

  • Höchstkurs plus Tiefstkurs plus Schlusskurs vom Vortag geteilt durch 3.

Bewegt sich der aktuelle Kurs oberhalb des PP, ist eine Bullen-Entwicklung möglich. Unterhalb des PP ist mit einer Bären-Entwicklung zu rechnen. Der Bulle steht im Devisenhandel für eine Kurssteigerung, der Bär signalisiert einen Abwärtstrend.

Nun gibt es im Forex Trading Kräfte, die einen Aufwärtstrend fördern und solche, die einer Aufwärtsentwicklung entgegenstehen. Insider sprechen hierbei von Unterstützung (Support) und Widerstand (Résistance). Es gibt 3 Support-Bereiche (S1, S2, S3) und 3 Résistance-Level (R1, R2, R3). Fallen diese Linien, ist der Weg für umfangreichere Kursgewinne- oder Kursverluste frei.

Natürlich können alle Linien in der technischen Analyse oder von Ihnen zu Hause berechnet werden.

Pivot Punkte Beispiel Strategie
Pivot Punkte Beispiel Strategie

Widerstände:

  • R1 ist das Ergebnis aus 2 mal PP minus Tiefstkurs.
  • R2 gleich PP plus Höchstkurs minus Tiefstkurs.
  • R3 ist das Resultat aus 2 mal PP minus Tiefstkurs plus Höchstkurs.

Unterstützungen:

  • S1 gleich 2 mal PP minus Höchstkurs.
  • S2 ist das Ergebnis aus PP minus der Differenz aus Höchstkurs minus Tiefstkurs.
  • S3 berechnet sich aus Tiefstkurs minus 2 mal die Differenz aus Höchstkurs minus PP.

Aktuelles Beispiel anhand des Währungspaares EUR/USD:

  • R3 – 1,19559.
  • R2 – 1,19321.
  • R1 – 1,18994.
  • PP – 1,18636.
  • S1 – 1,18429.
  • S2 – 1,18191.
  • S3 – 1,17864.

Support und Résistance Level stellen mögliche Einstiegspunkte dar, insbesondere, wenn der Kurs an ihnen scheitert. Werden alle 3 R-Linien durchbrochen, ist eine umfangreichere Kursentwicklung nach oben zu erwarten. Gleiches gilt umgekehrt beim Durchbruch aller S-Linien.

Pivot Punkte schaffen Klarheit hinsichtlich möglicher Kursentwicklungen. Die Berechnung ist einfach und sollte von Day-Tradern an jedem Handelstag vor Beginn des Tradings erfolgen.

Die wichtigsten Begriffe im Devisenhandel haben Sie nun verinnerlicht. Damit Sie den Markt in jeder Hinsicht verstehen, sollten Ihnen die Akteure bekannt sein.

Private Teilnehmer im Forex Markt

In vielen Artikeln über den Forex Markt wird die Präsenz der privaten Akteure stark überbewertet. Sicher bilden Privatleute die Mehrheit und daher die größte Gruppe im Devisenhandel. Gleichzeitig hat diese Gruppe den geringsten Einfluss auf die Entwicklung der Währungskurse, weil sie nicht geeint auftritt.

Der durchschnittlich Privat-Händler eröffnet mit 1.000 Euro oder Dollar sein Handelskonto und setzt pro Position, je nach Hebel, zwischen 100 und 500 Währungseinheiten ein. Sie können sich wahrscheinlich vorstellen, dass die Aktion eines privaten Teilnehmers in einem Markt mit 6 Billionen Dollar Tagesumsatz spurlos verpufft.

Selbst wenn sich 1.000 Trader zu einer Handelsgemeinschaft zusammen schließen und gemeinsam agieren würden, hätte dies nicht die kleinste Auswirkung auf den Kurs des gehandelten Währungspaares. Das maximal mögliche Handelsvolumen wäre in dem Fall 1.000 mal 100.000 finanzierte Währungseinheiten gleich 100 Millionen – immer noch ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Es geht hier nicht um die Bewertung der Teilnehmer am Forex Trading, sondern um die Klärung von Positionen und Möglichkeiten.

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Unternehmen

Firmen und Konzerne werden zu Teilnehmern am Devisenhandel, sobald sie in fremde Länder expandieren, Niederlassungen errichten oder erwerben und den Bedarf an Landeswährung durch den Tausch der eigenen Währung decken.

Ein weiterer Grund, der Unternehmen zur Teilnahme am Währungsmarkt zwingt, ist der Import von Rohstoffen oder Produkten. In der Regel erwarten die Exporteure eine Bezahlung in ihrer Währung. Bei vielen Rohstoffen haben die Vereinigten Staaten bis heute die Bezahlung in US-Dollar durchgesetzt. Insbesondere gilt dies für Erdöl und Erdgas.

Die momentan wichtigsten Importeure sind in Europa und den Vereinigten Staaten ansässig. Aus dem Grund gehören der USD und der EUR zu den am meisten gehandelten Währungen der Welt.

Die regelmäßige Nachfrage der weltweiten Unternehmen nach Fremdwährungen sorgt am Markt stets für moderate Kursbewegungen. Große Unternehmen neigen dazu, ihren Devisenbedarf zu Zeiten besonders niedriger Kurse zu decken. Darüber hinaus sind Firmen oder Konzerne nicht spekulativ am Forex Markt unterwegs.

Versicherungen, die mit Minizinsen leben müssen

Kaum ein Versicherer bietet keine Lebensversicherungen an. Wer Kapitallebensversicherungen im Portfolio hat, ist durch die anhaltenden Niedrigzinsen zu innovativem Handeln gezwungen. Anders können die in den 1990-er Jahren versprochenen Garantie-Zinsen nicht realisiert werden. Es ist kein Geheimnis mehr, dass vor allem Versicherer aus der Eurozone zu den mittelgroßen Teilnehmern im Forex Markt zählen.

Früher investierten Versicherungen die Beiträge ihrer Kunden in risikoarme Assets wie Anleihen. Diese Schuldverschreibungen notieren jedoch derzeit wenig über null, manchmal sogar negativ. Aktien entwickeln sich zu langsam und sind den Versicherern zu riskant. Das schnelle Geld im Devisenhandel hat für die Assekuranz mehr Wert. Versicherer agieren mit mehrstelligen Millionenbeträgen und können in ruhigen Handelsperioden zumindest an den Kursen rütteln.

Gleichwohl nehmen selbst 100 Millionen Euro oder Dollar an einem Markt, der täglich 6.000 Milliarden Dollar umsetzt, keinen wirklichen Einfluss auf die Kursentwicklung. Der Markt saugt das Angebot innerhalb von wenigen Sekunden oder Minuten auf.

Große Vermögensverwalter

Wer die Vermögen wohlhabender Mandanten verwaltet, wirbt mit seinem Gespür für profitable Geldanlagen. Vermögensverwalter versprechen ihren Kunden attraktive Renditen, die die Aktien- oder Wertpapier-Märkte nicht immer hergeben. Sie nutzen die große Liquidität im Forex Markt für kurzfristige, aber profitable Engagements mit mehrstelligen Millionensummen.

Marktführer wie Black Rock agieren sogar mit Milliardenbeträgen und nehmen damit Einfluss auf die Entwicklung der Kurse. Diese Einflussnahme geschieht in der Regel ausschließlich zum Generieren von Gewinnen, politische Interessen sind weitestgehend auszuschließen. Die Finanzkraft der Vermögensverwalter reicht allerdings nicht dazu aus, Kurse dauerhaft in die Höhe oder in den Keller zu treiben.

Weltweit operierende Investment- und Geschäftsbanken

Institute wie Goldman Sachs neigen zu Spekulationen mit Währungen. Mehr als einmal in den letzten Jahren verkündete die Geschäftsleitung, mit 3-stelligen Milliardensummen gegen den Euro zu spekulieren, um die Parität zum Dollar herbeizuführen. Bislang setzte der Big Player im Bankenmarkt seine Vorhaben nur teilweise in die Tat um. Gleichwohl hat er die dazu notwendige Finanzstärke. Natürlich spekuliert keine Großbank politisch motiviert, sondern aus reinem Gewinninteresse.

Goldman Sachs Aktienchart
Goldman Sachs Aktienchart!

Häuser wie JP Morgan, Goldman Sachs oder Rothschild sind aber dazu fähig, durch Investitionen die Kurse bestimmter Währungen um 100 und mehr Pips zu verändern. Diese Möglichkeit sollte Ihnen beim Handel mit Währungspaaren bekannt sein – und wann diese Akteure gerne die Muskeln spielen lassen.

Bevorzugte Zeiten für deren Aktivitäten sind die Stunden der amerikanischen Session und insbesondere Datenveröffentlichungen wie die Non Farm Payrolls. Wir raten vor allem Anfängern von Engagements bei diesen Events ab, da das Verlustrisiko in keinem Verhältnis zu den Gewinnchancen steht.

Große Akteure benötigen für ihre Engagements im Forex Trading keine Broker, ebenso wenig sind sie auf Hebel und Finanzierungen angewiesen. Sie Fluten den Markt einfach mit einer Währung und schaffen somit ein Überangebot. Oder sie kaufen eine Währung am Markt weitestgehend auf und generieren damit große Nachfrage bei geringem Angebot.

Wie entsteht der Forex Kurs?

Diese Frage wird verkürzt oft durch Angebot und Nachfrage beantwortet. Wer etwas in die Tiefe geht und sich die Akteure am Devisenmarkt anschaut, findet schnell heraus, dass Angebot und Nachfrage manipulierbare Größenordnungen sind. Gleichwohl sind nur die Teilnehmer mit außerordentlicher Finanzkraft zur Einflussnahme fähig.

Die Kurse von Währungspaaren werden dementsprechend von den relevanten Teilnehmern dieses Marktes gebildet. Daran ist an sich nichts Neues oder Negatives zu entdecken. Private Marktteilnehmer müssen sich darüber im Klaren sein, dass sie an der täglich stattfindenden Preisbildung nicht teilnehmen, auch beim momentanen Engagement mit offenen Positionen.

Wer weiß, wie der Kurs seines Währungspaares entsteht, der findet automatisch seinen Platz im Forex Trading. Die einzige Möglichkeit für private Akteure zum Profitieren an der Kursentwicklung ist die Trendfolge. Folgen Sie dem aktuellen Trend, fahren Sie mit jedem Pips einen Gewinn ein. Gleichzeitig sollten Sie auf temporäre oder dauerhafte Trendwechsel vorbereitet sein und schnell reagieren.

Mein Fazit: Warum überhaupt Forex traden?

Der FX-Markt ist der größte Markt der Welt. Sie haben dort eine sehr hohe Liquidität und große Trends, die sich nach wirtschaftlichen Situationen richten. Der Vorteil ist es, dass Sie dort schon mit kleinem Kapital traden sowie großem Kapital traden können.

Für mich bietet der Währungsmarkt unglaublich viele Vorteile. Sie können direkt auf Marktnachrichten reagieren und daran profitieren. Durch das Internet gibt es bereits sehr günstige Online-Anbieter für das Trading. Vor der Entwicklung des Internets war es noch sehr teuer an der Börse zu Handeln, da alle Aufträge telefonisch abgewickelt werden mussten.

Heutzutage sind die Kosten auf ein Bruchteil der damaligen Preis gesunken. Es liegt nun an Ihnen einen günstigen Broker zu finden. Ich habe Ihnen auf dieser Seite meinen Top-Broker vorgestellt. Die Eigenschaften fasse ich Ihnen nochmals in Stichpunkten zusammen.

Vorteile vom FX Handel:

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  • Hebel selbst einstellbar bis 1:500
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