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USD/CAD

USD/CAD Forex Paar richtig handeln – Strategien & Tipps

Der US-Dollar ist eine der weltweit wichtigsten Währungen und wird von Tradern sehr oft gehandelt. Den kanadischen Dollar können viele Marktteilnehmer hierzulande nur unzulänglich einschätzen, weil die ökonomische Seite des nordamerikanischen Landes weitgehend unbekannt ist. Der nachfolgende Beitrag ist dem Währungspaar US-Dollar/kanadischer Dollar gewidmet und bringt Ihnen zum besseren Verständnis die Wirtschaft Kanadas nahe. Zudem erfahren Sie alles Wichtige zum Trading mit diesem Paar und erhalten eine Antwort auf die Frage: Ist jetzt ein guter Zeitpunkt, kanadische Dollar zu kaufen?

Kanadas Wirtschaft und der kanadische Dollar

Zur Einschätzung des kanadischen Dollars muss die ökonomische Seite des nordamerikanischen Landes verinnerlicht werden. Mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von knapp 1.600.000 Millionen US-Dollar belegte Kanada im Jahr 2016 den 10. Platz in der Weltrangliste. Das BIP pro Kopf betrug 2016 gut 42.000 US-Dollar.

Im Jahr 2017 war Kanada das Land mit dem weltweit acht-größten Gesamtvermögen. Die Kanadier verfügten über Barmittel, Wertpapiere und Immobilien im Wert von gut 7.400 Milliarden US-Dollar. Das Gesamtvermögen eines erwachsenen Deutschen betrug 2017 etwa 47.000 US-Dollar im Median, das eines Kanadiers war mit 91.000 US-Dollar fast doppelt so hoch. 

Kanadische Dollarnote

Kanada ist sehr reich an Rohstoffen:

  • Nickel aus der Provinz Ontario deckt etwa 20 % des globalen Bedarfs
  • Die Erdölreserven von Kanada werden auf etwa 28 Milliarden Tonnen geschätzt und sind größer als die von Saudi Arabien oder Venezuela.
  • 10 % des weltweiten Waldbestands wird in Kanada verortet
  • Die Vorkommen an Rohstoffen wie Gold, Zink, Kupfer, Uran etc. sind bedeutend
  • In den kanadischen Provinzen am Atlantik gibt es umfangreiche Erdgas-Vorkommen

Kanada ist nach China der zweitwichtigste Stromproduzent der Welt im Segment regenerative Energien. Das Land deckt etwa 11 % des weltweiten Strombedarfs. Zudem exportiert Kanada in großem Umfang landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Weizen, Fleisch und Fisch.

Wussten Sie schon?

Kanada exportiert insgesamt weit mehr als importiert wird. Der wichtigste Handelspartner sind die vor der Haustür gelegenen Vereinigten Staaten. 

Kanadas Währung ist der kanadische Dollar, welcher in 100 Cent unterteilt, von der Bank of Canada in Umlauf gebracht wird. Der kanadische Dollar wurde im Jahr 1871 durch den Uniform Currency Act eingeführt, um allen kanadischen Provinzen eine einheitliche Währung zu geben. Bis zum 10. April 1933 war der kanadische Dollar durch Goldreserven der Zentralbank gedeckt. Der Goldstandard wurde seinerzeit weltweit beendet, weil nicht genug Gold zur Deckung des steigenden Geldbedarfs vorhanden war.

Im internationalen Devisenhandel hat der kanadische Dollar die ISO Bezeichnung CAD, CA für Kanada und D für Dollar. Seit dem 11. November 2011 sind die kanadischen Dollar-Noten aus dem Kunststoff Polymer hergestellt. Die Bank of Canada wurde 1934 als Krongesellschaft und Zentralbank etabliert. Sie ist verantwortlich für die Formulierung der kanadischen Geldpolitik und für die Förderung eines soliden Finanzsystems in Kanada. Der aktuelle Leitzins wird mit 0,25 % angegeben.

Der Reichtum an Rohstoffen macht den Dollar der Exportnation Kanada für Devisenhändler interessant. Ausländische Unternehmen, die kanadische Rohstoffe und Erzeugnisse kaufen möchten, müssen ihre Währungen oft in CAD tauschen. Die Kurse der CAD Währungspaare werden des Weiteren von institutionellen Investoren mit spekulativem Engagement in Bewegung gehalten. Private Trader können von vergleichsweise volatiler Kursentwicklung profitieren. Häufig gehandelt werden über das hier beschriebene Währungspaar hinaus die Paare kanadischer Dollar/Euro und kanadischer Dollar/ Schweizer Franken.

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Der US-Dollar

In den Vereinigten Staaten von Amerika ist der US-Dollar seit 1785 die offizielle Währung. Als gesetzliches Zahlungsmittel wird der Dollar in einigen Ländern Asiens, Lateinamerikas und im Pazifikraum verwendet. Der ISO Code des US-Dollars lautet USD, US für United States und D für Dollar. Offiziell wird der Dollar in 10 Dime respektive 100 Cent unterteilt. Die Rückseiten der Banknoten sind in Grün gehalten, auf den Vorderseiten ist über dem erstrangigen Geltungsbereich die Bezeichnung „Federal Reserve Note“ erkennbar. Näheres dazu im nächsten Abschnitt.

Dollar Historie

Die Bank of North America im Bundesstaat Philadelphia brachte 1785 den US-Dollar in Umlauf und versuchte mit der einheitlichen Währung, das Finanzsystem der Vereinigten Staaten zu stärken. Erst im Jahr 1792 wurde mit dem Coinage Act dem monetären System eine gesetzliche Grundlage gegeben. Am 3. März 1849 wurde der Gold Coinage Act vom Kongress verabschiedet, welcher der United States Mint (Münzprägeanstalt) das Prägen der Goldmünzen „Gold Dollar“ und „Double Eagle“ ermöglichte.

Dollar Banknoten aus Papier kamen erst in den Jahren 1862/63 in Umlauf. Sie zeigten die Porträts prominenter US-Amerikaner und ein Siegel des Finanzministeriums. Eine Zentralbank gab es seinerzeit in den Vereinigten Staaten nicht, gleichwohl wurde sie von einigen Persönlichkeiten im Land zunehmend stark gefordert. Im Jahr 1913 gelang es den Eigentümern einiger Geschäftsbanken mit Weltruf, den damaligen Präsidenten Woodrow Wilson von der Notwendigkeit einer Zentralbank zu überzeugen. Der dazu erforderliche Präsidenten-Erlass, der Federal Reserve Act, wurde Woodrow Wilson am 23. Dezember vorgelegt, als die meisten Parlamentarier bereits in den Weihnachtsferien waren. Auch Wilson zog es zu seiner Familie und so unterschrieb er den Federal Reserve Act, ohne diesen genau durchzulesen.

BIP

Der Federal Reserve Act übertrug die Hoheit über den Dollar auf einige Geschäftsbanken, die daraufhin das Federal Reserve System etablierten. Dieses komplexe System besteht aus Zentralbanken in allen Regionen der USA und aus einem dichten Netz an Mitgliedsbanken. Seither bestimmt die FED über die Geldpolitik der Vereinigten Staaten und ist keiner staatlichen Institution Rechenschaft schuldig. Die FED verleiht von ihr in Umlauf gebrachtes Geld an die Vereinigten Staaten und viele andere Länder. Sie übt damit politischen und wirtschaftlichen Einfluss auf die Kreditnehmer aus, nimmt Zinsen ein und gilt als mächtigste Institution weltweit.

Bis 1971 war der FED Dollar noch durch Gold gedeckt. Jeder Besitzer einer Banknote konnte diese gegen den verbrieften Goldwert eintauschen. In diesem Jahr wurde der Nixon-Regierung klar, dass die FED weit mehr Dollar in Umlauf gebracht hatte, als die Goldreserven erlaubten. Das Recht, Dollar in Gold umzutauschen, wurde umgehend beendet, Nixon stieg zudem aus dem 1944 unterzeichneten Abkommen von Bretton-Woods aus. Der Dollar war fortan nicht mehr durch Gold gedeckt, sein Wert wurde und wird bis heute durch Angebot und Nachfrage gebildet.

Gleichwohl ist der USD bis heute die weltweit wichtigste Reserve- und Handels-Währung. Rohöl und bestimmte Rohstoffe dürfen nur gegen US-Dollar verkauft werden. Verstöße gegen dieses Gebot werden von den Vereinigten Staaten mindestens mit Sanktionen geahndet.

Was oder wer beeinflusst die Entwicklung des Währungspaares USD/CAD?

Bevor wir die Frage beantworten, zunächst einige Informationen für Trader zum Paar USD/CAD.

In dieser Reihenfolge dargestellt, ist der US-Dollar die Basiswährung, während der kanadische Dollar die Funktion einer Kurswährung hat. In der Regel ist diese Darstellung mit einer Zahlenangabe verbunden, aus welcher hervorgeht, wie viele CAD derzeit 1 USD kauft. Derzeit entspricht ein USD etwa 1,26 CAD

Wird das Währungspaar in umgekehrter Reihenfolge (CAD/USD) dargestellt, nimmt der kanadische Dollar die Rolle der Basiswährung ein, der USD fungiert als Kurswährung. Aus der aktuellen Zahlenangabe geht hervor, dass ein CAD derzeit 0,79 USD kauft. Sollten Sie annehmen, dass der USD gegenüber dem CAD demnächst steigt, eröffnen Sie eine Long-Position auf den US-Dollar. Sie kaufen den USD und verkaufen gleichzeitig den CAD.

Bei der Annahme, dass der CAD gegenüber dem USD steigt, wird eine Short-Position auf den US-Dollar eröffnet. Sie kaufen den CAD und veräußern gleichzeitig den USD.

Nun zur eigentlichen Frage:

Die Entwicklung des Währungspaares USD/CAD wird von der Geldpolitik der beiden Zentralbanken beeinflusst. Die Einflussnahme ist allerdings heutzutage auf Leitzins-Veränderungen und geldpolitische Beschlüsse beschränkt. Weder die FED noch die BOC intervenieren direkt in den Devisenmarkt. CAD und USD werden von vielen Geschäftsbanken in Nordamerika, Europa und Asien als Währungs-Reserven vorgehalten. Es handelt sich insbesondere bei den US-Geschäftsbanken um mehrstellige Milliardenbeträge, welche bei Bedarf und Gelegenheit den Markt fluten oder ihm entzogen werden. Den meisten Einfluss auf die Kursentwicklung von USD/CAD haben die großen Geldhäuser diesseits und jenseits des Atlantiks. Sie handeln überwiegend aus wirtschaftlichen Interessen und üben hin und wieder Druck auf die Regierungen in beiden Ländern aus.

Weitere Marktteilnehmer sind beim Paar USD/CAD international oder regional operierende Banken, Vermögensverwalter und Versicherungen. Sie agieren oft mit mehrstelligen Millionensummen und üben nur begrenzten Einfluss auf den Kursverlauf aus. Die zahlenmäßig größte Gruppe beim Handel mit USD/CAD ist die der privaten Trader. Deren geringe Handelsvolumen sind jedoch für den Kursverlauf nicht von Bedeutung. Alle Marktteilnehmer achten auf neueste ökonomische Daten aus beiden Ländern und fokussieren zudem die politische Entwicklung. Banken und institutionelle Akteure haben direkten Zugang zum dezentralen Devisenmarkt. Private Händler benötigen Broker als verbindende Schnittstelle und zur Finanzierung ihrer Positionen.

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Besonderheiten für private Marktteilnehmer

Sie müssen als Privattrader vor dem USD/CAD Handel ein Trading Konto bei einem Forex Broker eröffnen. Es gibt zunehmend viele Brokerage-Anbieter. Daher nachfolgend einige Aspekte, welche bei der Broker-Auswahl berücksichtigt werden sollten:

  • Die Regulierung des Brokers entscheidet nicht nur über Ihre Sicherheit beim Trading, sondern auch über die Höhe des wählbaren Hebels. Ein hoher Hebel bedeutet größere Chancen und Risiken. Lesen Sie in die Tiefe gehende Details zu Regulierung und Hebel in speziellen Beiträgen auf dieser Webseite
  • Kompakt dargestellt, ermöglicht Ihnen ein hoher Hebel das Trading großer Positionen mit geringer Sicherheitsleistung (Margin)
  • Des Weiteren ist bei der Broker-Wahl wichtig, dass das Währungspaar USD/CAD zu niedrigem Spread handelbar ist.
  • Von Vorteil sind darüber hinaus deutschsprachiger Kundendienst, jederzeit erreichbar und kostenfreie Möglichkeiten für die Weiterbildung.
  • Letztlich sollte Ihnen der favorisierte Broker ein kostenloses Demokonto ohne Bedingungen offerieren.

Wann ist die ideale Handelszeit für USD/CAD?

Natürlich kann jedes Währungspaar zwischen Montag 01:00 und Freitag 22:00 Uhr MEZ zu jeder Zeit gehandelt werden. Gleichwohl sind beim Paar USD/CAD die stärksten Kursbewegungen zwischen 13:00 und 21:00 Uhr MEZ zu verzeichnen. In der asiatischen Session bewegt sich der Kurs kaum, in der europäischen Handelsperiode nur wenig. Erst wenn die US-amerikanischen und kanadischen Akteure mit dem Handel beginnen, ergeben sich attraktive Chancen.

Wie das Währungspaar USD/CAD handeln?

Der US-Dollar ist eine sehr liquide und oft gehandelte Devise, der CAD hingegen die Währung eines Landes mit reichhaltigen Rohstoff-Vorkommen. Eine Teilnahme am Trading mit diesem Paar kann von guten Kenntnissen hinsichtlich Wirtschaft und Politik in beiden Ländern untermauert werden oder ausschließlich auf der technischen Analyse beruhen. Politische Ereignisse oder Statements können in ihrer Bedeutung fehlinterpretiert werden, auf wirtschaftliche Daten ist eher Verlass. Achten Sie daher beim Trading mit USD/CAD vor allem auf die Veröffentlichung dieser Daten aus beiden Staaten:

  • Arbeitslosenrate (in den USA insbesondere die Non Farm Payrolls)
  • Die Leitzinsen beider Zentralbanken
  • Veränderungen beim Wachstum des BIP
  • Aktuelle Inflationsraten
  • Immobilienmarkt in Kanada und den USA
  • Jüngste Exportzahlen in Relation mit Werten aus dem letzten Bemessungszeitraum.

Natürlich garantiert eine positiv veränderte Arbeitslosenrate in US-Amerika nicht für einen ansteigenden USD etc. Daten können von den Marktteilnehmern beliebig interpretiert und/oder ignoriert werden. Sie sollten beim Trading mit Wirtschaftsdaten stets die Reaktion des Marktes abwarten, bevor eine eigene Position eröffnet wird. 

USD/CAD per Differenzkontrakt oder FX Spot handeln?

Broker mit Regulierung durch eine Aufsichtsbehörde der EU bieten Ihnen ausnahmslos das USD/CAD Trading mittels CFD (Differenzkontrakt) an. Diese Derivate werden tendenziell in einem begrenzten Zeitrahmen eingesetzt und sind für Anfänger mit maximalem Hebel von 1:30 behaftet. Daraus ergeben sich folgende Eigenheiten:

  • Möglich ist ausschließlich Day-Trading bis täglich 22:00 Uhr MEZ
  • Über Nacht oder an Wochenenden können keine Positionen offengehalten werden
  • Von Ihnen wird eine deutlich größere Margin gefordert als sie im FX Spot Trading üblich ist
  • Möchten Sie mit darüber hinausgehendem Hebel handeln, muss dem Broker eine, nicht näher definierte Erfahrung nachgewiesen werden

Sind Sie hingegen bei einem Broker mit internationaler Regulierung registriert, nehmen Sie am FX Spot Markt Handel teil und genießen diese Vorteile:

  • Hebel von 1:500 und mehr sind möglich
  • Sie können bei vielen Anbietern gegen geringe Swap-Gebühren Positionen über Nacht und das Wochenende offenhalten
  • Besteht eine Broker-Dependance in der EU, wird der Kundendienst oft in deutscher Sprache gewährt.
  • Dank der geringen Margin (Sicherheitsleistung) können Sie mit kleinem Handelskonto große Positionen eröffnen

Der Reiz des Forex Tradings liegt für private Akteure in den hohen Hebeln, durch welche kleine Einsätze große Chancen eröffnen. Natürlich ist jede Chance an den Finanzmärkten mit einem Risiko verbunden, welches aber durch geeignete Maßnahmen minimiert werden kann. Im Forex Trading ist beispielsweise die konsequente Anwendung der Verlustbegrenzung (Stop-Loss) unverzichtbar. Wie eng oder großzügig der Stop-Loss einer Position gesetzt werden sollte, hängt von der jeweiligen Strategie ab. Näheres dazu im nächsten Abschnitt.

Mögliche Strategien für das Paar USD/CAD

Ein Blick auf den Chart zeigt, dass in den letzen 15 Jahren erhebliche Kursschwankungen stattfanden:

  • Im Jahr 2004 kaufte 1 USD 1,45 CAD
  • 2008 wurden mit 1 USD nur noch 0,95 CAD erworben
  • 1,45 CAD gab es für 1 USD erneut im Jahr 2016
  • Seither bewegt sich das Paar volatil in einem breiten Kanal
Bollinger Bänder eignen sich als Indikator in der Charttechnik.

Für Langzeit-Trader mit Kenntnissen in Wirtschaft, Politik und Charttechnik hat das Paar in der Vergangenheit exzellente Chancen geboten:

  • Eine Short-Position im Jahr 2004 ergab bis zum Jahr 2008 satte 5.000 Pips
  • Trader, die bei vorkommenden Korrekturen ausstiegen und anschließend wieder einstiegen, konnten mit mehreren Short-Positionen sogar über 6.000 Pips erzielen
  • Eine Long-Position im Jahr 2008 eröffnet, konnte nach einem Jahr mit etwa 3.000 Pips geschlossen werden
  • Zwischen 2009 und 2012 ging es volatil abwärts. Eine bei 1,30 eröffnete Short-Position ergab bis Mitte 2012 gut 3.500 Pips
  • Eine Long-Position, 2012 bei 0,95 eröffnet, resultierte bis Ende 2015 in 5.000 Pips Gewinn
  • Anfang 2016 waren mit einer Short-Position innerhalb weniger Monate circa 2.000 positive Pips möglich
  • Eine Mitte 2017 eröffnete Short-Position konnte zum Jahresende mit 1.700 Pips Gewinn geschlossen werden
  • Der zwischen 2018 und 2020 erfolgte Anstieg brachte mehr als 2.000 Pips, gleichwohl war diese Achterbahnfahrt nur für erfahrene Trader möglich
  • Gut 2.000 Pips waren erneut mit einer Short-Position zwischen Frühjahr 2020 und Sommer 2021 möglich

Das Währungspaar USD/CAD bietet für langfristig orientierte Trader mehr Möglichkeiten als andere Majors. Gleichwohl müssen Akteure gewisse Eigenschaften vorweisen und Voraussetzungen erfüllen:

  • Der Broker muss den USD/CAD Handel mit niedrigem Spread ermöglichen und Positionen gegen Gebühr über Nacht und Wochenende offenhalten
  • Jede Longtime Position auf das Paar sollte aufgrund zeitweise hoher Volatilität bestmöglich abgesichert sein. Zum Offenhalten einer langfristigen Position ist ein Stop-Loss von mindestens 100 Pips ratsam, besser sind 200 Pips
  • Langzeit-Trades mit dem Paar USD/CAD sind mitunter aufregende Achterbahnfahrten, welche vom Trader Disziplin und Standhaftigkeit erfordern. Beide Eigenschaften sind durch detaillierte Kenntnisse zur wirtschaftlichen und politischen Lage in beiden Ländern zu festigen. Vereinfacht ausgedrückt: Sie müssen genau wissen, warum eine Long- oder Short-Position eröffnet wird.

Eine solide Wissensgrundlage minimiert Ihr Risiko zwar, sie kann aber nicht alle Gefahren beseitigen. Rest-Risiken entstehen durch unvorhersehbare politische Ereignisse, plötzliche wirtschaftliche Schwierigkeiten und ähnliche Faktoren. Die Langzeit-Strategie eignet sich für Marktteilnehmer, die nebenberuflich traden und wenig Zeit aufwenden wollen oder können. Unverzichtbar ist, dass Anwender das damit verbundene Risiko tragen und durch passende Absicherung begrenzen können.

Ungeachtet dessen ist eine Langzeit-Strategie überaus lukrativ, wenn sie mit der Positions-Größe 1 Lot gefahren wird. Jeder positive Pips resultiert in einem Gewinn von 10 USD. Die Position kann mit hohem Hebel und niedriger Margin eröffnet werden. Der großzügig platzierte Stop-Loss erfordert jedoch den Einsatz von weiteren Mitteln.

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Effektiver und günstiger handeln als Day-Trader

Das Paar USD/CAD wird zeitweise recht volatil gehandelt, Chancen ergeben sich täglich in beide Richtungen. Day-Trader können bei der USD/CAD Trendfolge unter 2 Strategien wählen.

Den täglichen Trend bestimmen

Damit sich Ihre Position wunschgemäß entwickelt, muss im Vorfeld des Handels der wahrscheinliche Trend des Tages ermittelt werden. Impulsgeber und Richtungsweiser können sein:

  • Zur Veröffentlichung anstehende Wirtschaftsdaten
  • Zu beschließende Leitzinsen und geldmarktpolitische Vorgehensweisen

Informationen dazu und mehr bietet Ihnen der Wirtschaftskalender Ihres Brokers. Die Daten können jedoch unvorhersehbare Auswirkungen auf den Kursverlauf haben, daher ist beim Event-Trading erhöhte Vorsicht angesagt. Morgens eine Position eröffnen und diese am Abend mit Gewinn schließen, ist der Traum vieler berufstätigen Day-Trader. Das Währungspaar USD/CAD bietet jedoch aufgrund der außergewöhnlichen Handelszeiten nur wenige Möglichkeiten hierfür. Es sei denn, Sie nutzen Ihre Mittagspause zur Eröffnung einer Position und verwenden dazu bereits veröffentlichte Analysen.

Dabei ergibt sich eine weitere Schwierigkeit: Der USD wird von vielen Analysten in seiner täglichen Entwicklung bewertet, aber für den CAD gibt es hierzulande nur wenige Prognosen. Day-Trading für Berufstätige mit USD/CAD ist demnach stets mit Risiken verbunden. Diese können nur mit Präsenz vor der Plattform und engem  Stop-Loss reduziert werden.

Hierbei wirken sich die besten Handelszeiten zum Vorteil für den Akteur aus. Sie können ausschlafen, in aller Ruhe den Markt beobachten und aktuelle Pivot Punkte für Trendwende, Widerstand und Unterstützung berechnen.

Den Drehpunkt berechnen Sie wie folgt:

  • Schlusskurs, Höchstkurs und Tiefstkurs vom Vortag addiert und durch 3 geteilt ergibt den PP für heute
  • Verläuft der Kurs des Währungspaares oberhalb des PP, ist eine bullishe Entwicklung wahrscheinlich
  • Von einer bearishen Entwicklung wird gesprochen, wenn der Kurs unter den PP sinkt

Gleichwohl gibt es Bereiche, die eine bullishe Entwicklung bremsen oder zunichtemachen können. Experten kennen diesbezüglich 3 Résistance-Bereiche, die sie R1, R2 und R3 nennen. Die Berechnung:

  • R1 = Ergebnis aus PP mal 2 minus Tiefstkurs
  • R2 = PP plus Höchstkurs minus Tiefstkurs
  • R3 = die Differenz aus PP minus Tiefstkurs plus Höchstkurs

Auf der anderen Seite des PP gibt es Unterstützungen, welche den weiteren Kursverfall verhindern oder abbremsen. Diese werden Support genannt und als S1, S2 und S3 bezeichnet. Die Berechnung:

  • S1 = 2 mal PP minus Höchstkurs
  • S2 = PP minus dem Ergebnis aus Höchstkurs minus Tiefstkurs
  • S3 = Tiefstkurs minus dem doppelten Ergebnis aus Höchstkurs minus PP

Pivot Punkte sind die idealen Instrumente für Day-Trader mit dem Währungspaar USD/CAD. Sie geben dem täglichen Handel einen Rahmen und zeigen Richtung sowie Support und Résistance an.

Ist jetzt ein guter Zeitpunkt, kanadische Dollar zu kaufen?

Diese Frage müssen sich Reisende beispielsweise aus Europa oder den Vereinigten Staaten stellen, die ihren Urlaub in Kanada verbringen möchten. Für sie spielen jedoch einige Pips mehr oder weniger keine Rolle. Unternehmen, die in Kanada Rohstoffe erwerben wollen, wechseln den kanadischen Dollar gerne zum bestmöglichen Kurs respektive agieren hierzu im Forex Future Markt. 

Für Sie als Trader spielt es keine Rolle, ob der kanadische Dollar derzeit stärker oder schwächer notiert, weil Sie jede Situation zu Ihrem Vorteil nutzen können. Sie folgen im Forex Trading grundsätzlich dem vorliegenden Trend und kaufen den CAD bei steigendem Kurs. Bei einer Trendumkehr wird die Position aufgelöst und eine Neue eingegangen. Jeder positive Pips resultiert für Sie in einem Gewinn, dessen Höhe ausschließlich von der Positions-Größe abhängig ist.

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