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Forex Trading Tipps

10 besten Forex Trading Tipps, die wirklich funktionieren

Die meisten Neulinge im Forex Trading verbinden den Devisenhandel mit schnellem Reichwerden, ohne jedoch den komplexen Markt zu verstehen. Etwa 80 % der Anfänger verlieren innerhalb der ersten Monate ihre Einlagen, weil sie die Spielregeln außer Acht lassen und auf vermeintlich sichere Analysen vertrauen.

Es gibt kein Lehrbuch, dass wirklich jeden neuen Akteur mit den Tücken des Forex-Trading vertraut macht. Wer ein erfolgreicher Marktteilnehmer werden will, muss für sich alleine den individuell gehbaren Weg finden. Der nachfolgende Beitrag macht Sie mit 10 Tipps vertraut, deren Umsetzung Ihre Erfolgschance deutlich erhöht.

1. Wählen Sie den optimalen Forex Broker

Ohne Brokerage-Anbieter ist die Teilnahme am Handel mit Währungspaaren unmöglich. Der Broker verbindet Sie mit dem weltweiten Markt, kümmert sich um die Finanzierung Ihrer gehebelten Trades und stellt Ihnen eine Handelsplattform zur Verfügung. Achten Sie bitte bei der Auswahl darauf, dass der von Ihnen favorisierte Broker diese Anforderungen erfüllt:

Hauptsitz oder Niederlassung in einem EU-Staat

Ein Broker mit Sitz oder Dependance in einem Land der Europäischen Union ist von einer vertrauenswürdigen Aufsichtsbehörde lizenziert und wird von dieser überwacht. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Kontrolle durch die CySec, FCA oder BaFin durchgeführt wird. Alle in der EU tätigen Aufsichten sind an einheitliche Standards gebunden und agieren absolut zuverlässig. Daran ändert der britische Abschied von der Europäischen Gemeinschaft überhaupt nichts, die FCA zählt zu den strengsten und effektivsten Institutionen weltweit.

Nutzen Sie einen seriösen Anbieter mit guten Konditionen:

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Kunden-Gelder sicher auf separaten Konten

Ein Broker mit EU-Regulierung muss das Trading-Konto eines jeden Kunden separat von seinen Unternehmenskonten führen. In der Regel liegt das Geld auf einem Verwahrkonto bei einer externen Bank mit europäischer Zulassung. Die Banken Europas müssen die Einlagen ihrer Kunden gegen Insolvenz und ähnliche Risiken absichern und sind daher Mitglied in Einlagensicherungsfonds. Diese Fonds garantieren pro Kunde einen Schutz von 100.000 Euro. Bei einem Broker mit Sitz in Europa können Sie dementsprechend kein Geld durch Zahlungsunfähigkeit der Verwahr-Bank verlieren.

Handelsuniversum, Spread und Plattform

Der Broker Ihrer Wahl sollte Ihnen das Forex Trading mit den wichtigsten Paaren zu möglichst niedrigen Gebühren ermöglichen. Es ergibt keinen Sinn, mit vergleichsweise teuren Exoten zu handeln, deren Entwicklung in nur geringen Chancen resultiert. Sinnvoll ist das Trading unter anderem mit USD/EUR, GBP/USD und JPY/USD. Als günstig werden Gebühren (Spreads) von 1,0 bis 1,5 Pips definiert.

Große Bedeutung hat die offerierte Handelsplattform. Der Broker Ihrer Wahl sollte für das Demokonto und den Live-Account den Meta-Trader 4 oder 5 anbieten. Diese Plattformen werden von erfahrenen Marktteilnehmern aufgrund ihrer Ausstattung und der schnellen Order-Ausführung geschätzt. Weniger sinnvoll sind broker-eigene Versionen oder Plattformen für den mobilen Handel.

Ein Brokerage-Anbieter, der diesen Anforderungen gerecht wird, ist beispielsweise GBE Brokers.

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2. Kostenfrei und risikolos erste Erfahrungen im Demokonto machen

Einen Demoaccount können Sie bei einem verantwortungsvollen Broker bedingungslos und innerhalb kurzer Zeit einrichten. Meist genügen Name, E-Mail-Adresse, Telefon und ein selbst festgelegtes Password. Oft ist das Demokonto 30 bis 90 Tage verfügbar, bei einigen Anbietern sogar dauerhaft.

Mit diesem Demokonto sammeln Sie schrittweise eigene Erfahrungen mit dem Forex Trading und riskieren nur virtuelles Geld. Sie erlernen damit die optimale Einstellung auf Kursverlaufsanzeige mittels Kerzen respektive Kerzenformationen und das ideale Zeitfenster (5-Minuten-Intervall) sowie das Einfügen sinnvoller Indikatoren wie beispielsweise die Bollinger Bänder.

Unverzichtbar ist in diesem Kontext, dass Sie sich ausführlich mit der Bedeutung der Kerzenformationen beschäftigen und die Aussagekraft der Bollinger Bänder erfassen. Erst durch dieses Wissen und viel Übung wird Ihnen klar, wohin der Kurs eines Währungspaares innerhalb der nächsten Minuten wahrscheinlich gehen wird.

Wechseln Sie zwischen Demo- und Live-Konten im Forex Trading
Wechseln Sie zwischen Demo- und Live-Konten im Forex Trading

Nachdem Sie die Grundlagen des Handelns verstanden haben, müssen eigene Erfahrungen mit dem favorisierten Währungspaar gesammelt werden. Die Plattformen MT4 oder MT5 stellen Ihnen unterhalb des Charts einen Wirtschaftskalender mit wichtigen Events für jeden Handelstag in Option. Sie werden schnell herausfinden, dass das Sentiment der Marktteilnehmer schwer kalkulierbar ist und erhöhte Aufmerksamkeit erfordert.

Womöglich stellt Ihnen der favorisierte Broker tägliche Marktanalysen und Vorhersagen zur Verfügung. Vergleichen Sie diese mit der wirklichen Kursentwicklung, wird in wenigen Tagen deutlich, dass es sehr schwer ist, den Devisenmarkt zu prognostizieren.

Schritt für Schritt finden Sie den für Sie gehbaren Weg zum Erfolg, dank des Demokontos ohne Risiko. Probieren Sie zu Beginn ruhig das Forex-Trading mit verschiedenen Währungspaaren aus und entscheiden Sie sich anschließend für das chancenreichste Paar. Das Demokonto wird für mindestens 2 bis 4 Wochen Ihr kostenfreier Begleiter sein, denn es gibt über diese Grundsätze hinaus vieles zu Erlernen. Die wichtigsten Aspekte werden nachfolgend in eigenen Abschnitten dargestellt.

3. Lernen Sie, Verluste zu verkraften

Die Verlustangst ist in jedem menschlichen Gehirn verankert, die Natur sorgt mit dieser Angst für unser umsichtiges Agieren und Überleben. Beim Forex Trading geht es zwar nicht um Leben oder Tod, aber die Verlustangst erweist sich als erhebliches Hindernis beim Eingehen von Risiken. Ohne Risiko ist allerdings kein Erfolg möglich. Anders ausgedrückt: Risiken sind feste Bestandteile des Handelns.

Jeder neue Teilnehmer oder erfahrene Akteur macht beim Forex Trading Fehler, die zu Verlusten führen. Verluste sind somit unvermeidbar und können allenfalls durch zunehmende Erfahrung auf ein niedriges Level gedrückt werden.

Beispiel:

  • Ein Neuling trifft bei 10 Positions-Eröffnungen bis zu 8 Mal die falsche Entscheidung.
  • Durch den richtigen Umgang mit Fehlern und viel Üben senkt er die Quote innerhalb kurzer Zeit auf 8 zu 2.

2 Fehlentscheidungen bei 10 eröffneten Positionen sind optimal und auch von Profis kaum zu toppen. Wichtig ist ungeachtet dessen der richtige Umgang mit Fehlern und daraus resultierenden Verlusten.

Es hilft Ihnen wenig, aufgrund der momentanen Unfähigkeit in Depressionen zu verfallen. Sinnvoll ist hingegen, den Fehler einzugestehen, genau zu analysieren und in Zukunft zu vermeiden. Noch agieren Sie mit Spielgeld und die Verluste sind virtueller Natur. Sie müssen aber sofort an sich arbeiten und Ihre Verlustangst im Demokonto überwinden. Ansonsten sind Sie zum ertragreichen Handeln im Live-Account nicht fähig.

Befreien Sie sich von dem falschen Eindruck, dass verlorenes Geld wieder gewonnen werden kann. Verlorene Währungseinheiten sind unwiederbringlich weg und gehören jetzt den Gewinnern. Aber der Devisenmarkt eröffnet Ihnen jederzeit Chancen zum Erzielen von neuen Gewinnen.

Deswegen sollten Sie sich von erlittenen Verlusten nicht aus der Fassung bringen lassen. Analysieren Sie Ihren Fehler und vermeiden Sie diesen beim Wahrnehmen neuer Gelegenheiten. Erfahrene Forex-Trader bezeichnen die Verlustangst als das größte Hindernis auf dem Weg zum Erfolg. Gehen Sie erst den nächsten Schritt, wenn Sie Ihre Verlustangst in die Schranken gewiesen haben.

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4. Handeln Sie stressfrei

Forex Trading ist zwar nicht mit körperlicher Anstrengung verbunden, aber mit nicht zu unterschätzender mentaler Belastung. Vermeiden Sie daher bereits im Vorfeld der Tätigkeit jedweden Stress. Ganz wichtig ist in diesem Kontext das Geld auf dem Trading-Account.

Diese Summe darf keinesfalls für das tägliche Leben gebraucht werden. Sie sollten es sich erlauben können, den Betrag im schlimmsten Fall komplett zu verlieren. Gleiches gilt für angestrebte Gewinne. Diese sollten in keinem Fall für unmittelbar bevorstehende Ausgaben verplant sein. In beiden Szenarien setzen Sie sich unnötig unter Druck und riskieren dadurch bedingte Verluste.

Noch einmal: Am Forex-Markt werden Erwartungen gehandelt und Gewinne erzielen nur Teilnehmer, die ohne Stress und furchtlos agieren. Wenn Sie die Gewinne von heute dringend für die Miete oder das Auto benötigen, überfordern Sie sich und riskieren unnötige Verluste.

Idealerweise haben Sie für Ihre Aufwendungen ein finanzielles Polster angelegt und gehen unbelastet in jede neue Session. Kasse gemacht wird am Ende der Woche oder des Monats. Erst dann sind erzielte Gewinne verplanbar.

Familiäre Schwierigkeiten sind ebenfalls keine idealen Bedingungen für stressfreies Forex Trading. Lösen Sie eventuelle Probleme vor der nächsten Session, damit diese nicht zum Ballast werden. Gehen Sie möglichst ausgeruht und entspannt an jeden Handelstag heran. Nur stressfreies Agieren kann zum Erfolg führen.


5. Mit einfachen Mitteln Druck aus dem Handel nehmen

Dieser Tipp wird in seiner Bedeutung meist von neuen Marktteilnehmern unterschätzt. Sinnvoll ist in diesem Zusammenhang:

Forex-Trading mit verkraftbaren Positions-Größen:

  • Angenommen, Sie haben 1000 Euro auf dem Handelskonto und sind bei einem Broker engagiert, der Ihnen einen Hebel von 1:200 ermöglicht.
  • Sie könnten theoretisch mit einem Lot (100.000 Währungseinheiten) handeln und für jeden positiven Pips 10 Euro kassieren. Die Position kostet 500 Euro plus Finanzierungs-Gebühren, insgesamt werden 600 + Euro fällig.

Sie wissen ohne Übung im Demokonto aber nicht, welcher Stress respektive welche psychische Belastung, mit dieser Positions-Größe verbunden ist. Entwickelt sich der Kurs wie angenommen, lähmt Sie ein berauschendes Gefühl. Bei gegenteiliger Entwicklung können Angst-Zustände, Schweiß-Ausbruch und Handlungs-Unfähigkeit auftreten.

Ihr Körper reagiert in jedem Szenario auf den unbewusst aufgebauten Druck, welchen Sie jedoch einfach minimieren oder verhindern können. Starten Sie mit einem Minilot im Wert von 60 Euro plus Gebühren. Damit realisieren Sie bei jedem positiven Pips 1 Euro respektive den Verlust in identischer Höhe bei gegenteiligem Verlauf.

Einen Euro zu gewinnen oder zu verlieren ist nicht weltbewegend und dieser Fakt führt zu völlig anderen Reaktionen beim Handeln.

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Verlustbegrenzung als Notbremse

Die Begrenzung der Verluste ist in ihrer Bedeutung ebenso wichtig wie die automatische Reiß-Leine eines ungeübten Fallschirmspringers. Sie ersetzt den menschlichen Eingriff ins Geschehen und verhindert das Schlimmste.

Stop-Loss nutzen

Beim Handel mit Währungspaaren sollte, erfahrenen Tradern entsprechend, eine möglichst enge Verlustbegrenzung gewählt werden. Läuft ein Trade 5 Pips in die falsche Richtung, sitzen Sie im verkehrten Zug und sollten umsteigen. Dabei hilft Ihnen der Stopp-Loss bei 5 Pips.

Natürlich gibt es diesbezüglich kontroverse Meinungen. Gegner dieser strengen Regel glauben, dass eine Position bei der Entwicklung Luft zum Entfalten braucht. Wie lange wollen Sie aber darauf warten, dass Ihre Position den richtigen Weg findet? 10, 20, 30 oder mehr Pips? Wäre es nicht sinnvoller, bei 5 Pips auszusteigen, sich neu zu positionieren und die verbleibenden Punkte gewinnbringend mitzunehmen? Es wird allein Ihre Entscheidung sein.


6. Finger weg von komplexen Strategien

Vermeintliche und echte Experten suggerieren oft, dass die Bewältigung einer komplizierten Aufgabe nur durch komplexe Strategien zu erreichen ist. Demnach sollten Sie diverse Vorbereitungen treffen, Indikatoren heranziehen und den Kursverlauf für den kommenden Handelstag berechnen. Erfahrene Forex-Trader mussten während ihrer Entwicklung zum Profi jedoch erkennen, dass der Devisenmarkt sich allenfalls für kurze Zeit vorhersagen lässt, niemals aber für eine Session oder einen Handelstag.

Aus deren Praxis ergibt sich der Lösungsansatz, den Handel nicht zu verkomplizieren, sondern ihn so einfach wie möglich anzugehen. Traden Sie nur, was auf dem Chart erkennbar ist und vermeiden Sie selbst entwickelte Prognosen. Sie können den Markt mit Ihren Positionen nicht in eine bestimmte Richtung zwingen. Derartiges gelingt nur den größten Marktteilnehmern mit mehrstelligen Milliarden-Einsätzen.

Nehmen Sie sich zu Beginn der Session etwas Zeit zum Erkennen des aktuellen Trends und folgen Sie ihm. Hüten Sie sich, anderen einen Schritt voraussein zu wollen, indem Sie unbestätigte Vermutungen anstellen. Der Markt ist launisch, genauer gesagt, die an ihm agierenden Personen und Unternehmen sind unberechenbar. Erwarten Sie jederzeit, dass der aktuell gefundene Trend ins Gegenteil umkehrt.

Mit der Funktion Einklickhandel sind Sie in der Lage, wann immer notwendig, schnell auf Trendwenden reagieren zu können. Die Bollinger Bänder sind eines der wenigen Hilfsmittel, die Sie rechtzeitig über Ausbrüche, deren Scheitern und daraus resultierende Korrekturen informieren. Andere Indikatoren sind überwiegend nachlaufend und wenig hilfreich.

Forex Trading ist eine Tätigkeit, die unbedingt persönliche Präsenz erfordert. Sie können früh am Morgen keine Pending-Order einrichten, die irgendwann am Tag aktiviert wird und zielstrebig die Take Profit Linie erreicht. In dem Moment machen Sie aus dem Devisenhandel ein Glücksspiel mit abenteuerlich anmutenden Gewinnchancen.

Halten Sie die Dinge so einfach wie es irgend geht und handeln Sie eine kurzfristig erkennbare Chance, solange sie besteht. Die ständige Bereitschaft zur Neupositionierung eröffnet Ihnen weitere Gelegenheiten.

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7. Hüten Sie sich vor Prognosen

In der Regel werden Vorhersagen für das Forex Trading von Fachleuten erstellt, die sich auf die fundamentale Analyse verstehen und die technische Analyse beherrschen. Bei der technischen Analyse müssen von Menschen etablierte, einfache Regeln befolgt werden. Durchbricht der Kurs die Linie X ist Y als Reaktion zu erwarten etc.

Die Fundamentalanalyse dient zur Ermittlung der Auswirkung von politischen Entscheidungen oder auf Ökonomie basierenden Beschlüssen. Darunter fallen Gesetzgebungen, Wahlen oder die Reden von Regierungsmitgliedern ebenso wie Zentralbank-Entscheidungen hinsichtlich des Leitzinses und die Beurteilungen von anerkannten Ökonomen.

Das Problem einer fundamentalen Analyse ist, dass sie nicht die Reaktion der Marktteilnehmer erfassen kann. Kein Analyst weiß, wie die Akteure am Devisenmarkt beispielsweise eine Leitzins-Senkung oder Erhöhung aufnehmen. Sie kann bereits erwartet worden und in den Kursen enthalten sein oder aber überraschen. Sollte sie unerwartet kommen, ist die Reaktion der Marktteilnehmer vollkommen unberechenbar.

Sie sehen vielleicht, welchen ungeheueren Anforderungen die Analysten gerecht werden müssen. Keinem gelingt jedoch der glasklare Blick in die Zukunft. Das bedeutet für Sie allenfalls eine 50 zu 50 Chance, welche auch ohne Prognose besteht.

Ein weiteres Argument gegen Vorhersagen ist deren Aufteilung in 2 Szenarien. Jede Prognose enthält im ersten Teil die vermutlich wahrscheinlichere Entwicklung für den kommenden Handelstag. Im zweiten Teil wird ein alternatives Szenario dargestellt. Warum ist das so? Eine berechtigte Frage, auf die es nur eine Antwort gibt.

Der Verfasser kann nur vermuten und überlässt die finale Entscheidung Ihnen. Sie müssen das Ihnen wahrscheinlicher vorkommende Szenarion wählen und werden selbst zum Vorhersagenden.

In der Regel geben prognostizierende Unternehmen die Vorhersagen für den kommenden Tag bereits zu Beginn der asiatischen Session heraus. Oft wird die Ansicht für die europäische Session bereits korrigiert und in der amerikanischen Periode erneut modifiziert. Ihnen entgehen diese Abwandlungen, denn Ihr Broker stellt jede Prognose nur einmal pro Tag zur Verfügung.


8. Nicht zu lange vor dem Chart verharren

Sie können jedes Währungspaar an jedem Handelstag rund um die Uhr traden. Gegen den Handel über eine Session hinaus sprechen jedoch mehrere Fakten. Wie bereits erwähnt, resultiert das Forex-Trading in einer kaum zu bemerkenden mentalen Belastung. Sie sind als Day-Trader im höchsten Masse angespannt und verfolgen den Kurs Ihres Paares konzentriert.

Erfahrenen Tradern gelingt die Konzentration auf den Verlauf für 4 bis 5 Stunden, danach lässt die Aufmerksamkeit unweigerlich nach und es kommt zu Fahrlässigkeiten. Diese Konzentrations-Schwäche kann zu verheerenden Fehlern führen und Sie den Gewinn des Tages kosten. Zusätzlich nehmen Sie das negative Resultat mental in die nächste Session mit und handeln unsicher.

Die Lösung ist einfach umsetzbar: Handeln Sie Ihr Währungspaar in den besten Zeiten und lassen Sie weniger attraktive Zeitspannen außen vor. Sinnvoll und ertragreich ist der Handel mit:

  • EUR/USD zwischen 08:00 und 16:00 Uhr MEZ.
  • GBP/USD zwischen 07:00 und 16:00 Uhr MEZ.
Forex Handelszeiten

Die meisten Punkte des Tages werden zwischen 08:00 und 12:00 Uhr MEZ erzielt. Diese 4 Stunden überfordern Sie nicht und können in attraktiven Ergebnissen resultieren. An bestimmten Tagen ist in der US-amerikanischen Session hohe Volatilität angesagt, weil aufmerksam betrachtete Daten zur Veröffentlichung kommen.

Erfahrene Trader bleiben jedoch diesen Events fern, weil die Risiken in keinem Verhältnis zu den Chancen stehen. Oft gemiedene Ereignisse sind:

  • USA Payroll Daten an Freitagen.
  • EZB Beschlüsse zur Geldpolitik an Donnerstagen.

Es ergibt für Sie keinen Sinn, nach einer erfolgreichen europäischen Session auf Datenveröffentlichungen in Amerika zu warten, die zwischen 14:30 und 16:30 Uhr MEZ stattfinden. Ebenso wenig sinnvoll ist die Teilnahme an der Kursentwicklung des Euro während der Ansprache des jeweiligen EZB-Chefs ab 13:30 Uhr MEZ. Sie hören nicht, was gesagt wird und müssen mit den meist enormen Schwankungen mithalten.

Bleiben Sie bei der normalen Session, die wirft bei konzentriertem Engagement genug ab. Anschließend ist Ruhe, respektive die Beschäftigung mit völlig anderen Dingen angesagt.

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9. Bleiben Sie bei Ihrer Strategie

Es ist völlig normal, dass ein Einstieg daneben geht oder mehrere Versuche misslingen. Unerfahrene Akteure neigen in diesen Situationen dazu, die eigene Vorgehensweise anzuzweifeln. Vergessen Sie in dieser Lage nicht, dass der Markt unberechenbar ist und zu den seltsamsten Verhalten neigt.

Halten Sie an Ihrer Strategie fest, die Ihnen in zahlreichen Sessions Erfolg beschert hat. Sehr riskant ist das Wechseln zu einer anderen Strategie, mit welcher Sie noch keine Erfahrungen gesammelt haben oder welche Sie früher als untauglich definierten.

Bleiben Sie dabei, auch wenn es einmal nicht so gut für Sie läuft oder machen Sie einen Tag Pause.

Beispiel für eine Forex Scalping Strategie
Beispiel für eine Forex Scalping Strategie

Wie bereits erwähnt, ist die sinnvollste Strategie die Trendfolge, auch wenn Sie mehrfach nicht den richtigen Einstieg finden. Es ergibt keinen Sinn, davon abzuweichen und zu versuchen, auf einem anderen Weg zum Ziel zu kommen. Der Markt ist erbarmungslos und verzeiht keine Fehler. Sollten Sie an einem Tag erfolglos bleiben, liegt dies wahrscheinlich an der persönlichen Verfassung.

Zwingen Sie sich zu nichts und versuchen Sie niemals, den Markt zwingen zu wollen. Beides kann nur zu Verlusten führen und zu negativen Erinnerungen, welche Sie lange begleiten. Wenn Sie experimentieren wollen, nutzen Sie dazu ausschließlich das Demokonto mit virtuellem Geld. Sinnvoller ist jedoch oft das Einlegen einer Pause. Beim anschließenden Neubeginn sollte das Verfolgen der ursprünglichen Strategie oberste Priorität haben.


10. Handeln Sie jeweils nur mit einem Währungspaar

MT4 und MT5 sind hervorragende Plattformen, die Ihnen den gleichzeitigen Handel mit bis zu 4 Währungspaaren ermöglichen. Sie können den Chart vierfach unterteilen und jedes Paar während der Session beobachten. Für viele Akteure scheint diese Option überaus lukrativ, in der Praxis birgt sie aber unkalkulierbare Gefahren.

Beispiel:

Angenommen, Sie entscheiden sich für den gleichzeitigen Handel mit diesen Paaren:

  • USD/EUR.
  • GBP/USD.
  • USD/AUD.
  • CHF/USD.

Steigt der Euro gegenüber dem amerikanischen Dollar, fällt oft der Schweizer Franken. Fällt das britische Pfund gegenüber dem USD, zieht es nicht selten den AUD mit in die Tiefe. In volatilen Zeiten schwanken alle Währungspaare enorm. Ihnen wird es in der Hitze des Gefechts nicht gelingen, alle Bewegungen zu registrieren und vorteilhaft zu nutzen.

Besser ist die ruhige Konzentration auf ein Währungspaar und das Wahrnehmen jeder gebotenen Chance. Lieber eine größere Position auf ein Paar eröffnen als den Einsatz auf viele Paare verteilen. Diversifikation ist im Handel mit Aktien und sonstigen Wertpapieren vorteilhaft, aber nicht im Forex-Trading.

Aus demselben Grund raten erfahrene Akteure vom Social-Trading ab, bei welchem Sie Ihr Kapital auf viele bislang erfolgreiche Händler verteilen und denen die Entscheidung überlassen. Jeder kann sich irren und Ihnen ohne Absicht Verluste zufügen .

Letztlich ist das Verfolgen des Kursverlaufs von einem Paar im großen Chart einfacher. Sie sehen Chancen anhand deutlich erkennbarer Kerzen und Bollinger Bänder eher und können optimal darauf reagieren.

Fazit

Die Trading Tipps in diesem Beitrag sind allgemeiner Natur und sollten von jedem Akteur genutzt werden. Sie sind nicht als Garantie für den Erfolg zu verstehen, sondern erhöhen Ihre Chancen. Inwieweit Sie die Ratschläge als sinnvoll erachten und befolgen, hängt letztlich von Ihren Ansichten über den Devisenhandel ab. Bedenken Sie bitte, dass verschiedene Wege zum Erfolg im Forex-Trading führen. Nicht jeder Weg ist allerdings für jeden Marktteilnehmer begehbar.

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