EUR-GBP-Langfristig-handeln

EUR/GBP

EUR/GBP Forex Paar richtig handeln – Strategien & Tipps

Viele Neulinge im Handel mit Währungspaaren haben die Vorzüge von EUR/GBP noch nicht erkannt. Der nachfolgende Beitrag informiert Sie über beide Währungen und erklärt, warum der Handel dieses Paares vorteilhaft sein kann. Natürlich enthält der Artikel leicht verständliche Informationen zu sinnvollen Strategien und praktische Tipps. 

Das britische Pfund Sterling

Das Vereinigte Königreich, die Kanalinseln und die Isle of Man nutzen das Pfund Sterling als gesetzliches Zahlungsmittel. Es ist mit dem Währungssymbol £ gekennzeichnet, der internationale Währungs-Code entsprechend ISO 4217 lautet GBP. GB steht für Großbritannien und P für das Pfund.

Das Pfund Sterling ist eine mehr als 1.200 Jahre alte Währung mit bewegter Geschichte. Hinsichtlich der Namensgebung kommen die Historiker zu unterschiedlichen Ansichten. Einigkeit besteht jedoch darin, dass die ersten Silberpennys etwa im Jahr 770 in Umlauf kamen. Seinerzeit war das Pfund Sterling lediglich eine Zähleinheit, welche 240 Silberpennys entsprach. Die Bank of England wurde im Jahr 1690 von König William etabliert. Sie soll aus einer finanziellen Notlage heraus zusammen mit einem reichen Finanzier gegründet worden sein. Einige Quellen behaupten, dass der Geldgeber ein schottischer Kaufmann gewesen sein soll, andere weisen auf eine Kooperation des Königs William mit der Familie Rothschild hin.

Das Pfund kam in Form von Papiergeld erstmals 1694 in Umlauf. Die ersten Noten waren von Hand geschrieben, später gedruckt und mit Nummern versehen. Die ersten Pfund-Noten mit Wasserzeichen kamen 1697 in Umlauf. Bis 1928 ließ die Bank of England ausschließlich einfarbige Banknoten auf einer Seite bedrucken. Erst seit 1957 sind die britischen Geldscheine mehrfarbig und auf beiden Seiten bedruckt. 

Die britischen Pfundnoten waren seit Beginn der Ausgabe verbriefte Gold-Forderungen. Der Inhaber einer Banknote konnte jederzeit den Goldwert bei der Bank of England eintauschen. Das Pfund war bis 1931 in das damalige internationale Goldstandard-System eingebunden. Die Bank of England ließ jedoch als Zentralbank mehr Banknoten drucken als Gold zur Deckung vorhanden war.

GBP

Dem Ende des Goldstandards folgte die Einbindung des Pfunds in den Sterling-Block und wurde zur Leitwährung in von Großbritannien abhängigen Ländern sowie in den britischen Kolonien. Das Bretton-Woods-System zwang das Vereinigte Königreich ab 1944, den US-Dollar als globale Leitwährung zu akzeptieren. Der Dollar war als Anker-Währung an Gold gebunden, die anderen Währungen schwankten gegenüber dem USD in vorgegebenen Breiten.

Seit 1967 wurde das Pfund gegenüber den Währungen des europäischen Festlands mehrmals abgewertet. Im April 1972 erfolgte der Beitritt des Vereinigten Königreichs zum Europäischen Wechselkursverbund. Ein Jahr vorher stellte Großbritannien seine Währung auf das verbreitete Dezimalsystem um. Ein Pfund entsprach nun 100 Pence und nicht wie vorher 20 Schilling mit jeweils 12 Pence. 

1992 wurde Großbritannien Mitglied der EU, ohne jedoch den Euro als Währung zu übernehmen. Die kontinentale Gemeinschaftswährung wurde sowohl von den Briten abgelehnt als auch vom Parlament. Gleichwohl wurde das Thema von jeder Regierung aufgegriffen und zuweilen kontrovers diskutiert. Die Briten blieben jedoch beim Pfund und behielten diese Einstellung bis zum Abschied aus der EU im Jahr 2020 bei. Experten innerhalb der Europäischen Union prognostizierten dem Pfund nach dem britischen Ausstieg einen steilen Abwärts-Trend und lagen damit vollkommen daneben. Großbritannien nutzt die wiedergewonnene Freiheit zur Aufnahme neuer Handelsbeziehungen und erlebt einen bemerkenswerten Wirtschaftsaufschwung.

Die großen Investoren vertrauen der Regierung und legen große Summen in britische Pfund an. Die vorhergesagte Talfahrt von GBP/USD oder EUR/GBP ist bislang ausgeblieben.

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Der Euro

In 22 Ländern Europas ist der Euro gesetzliches Zahlungsmittel und somit offizielle Währung. 17 Länder gehören der Europäischen Gemeinschaft an, 5 Staaten sind keine Mitglieder. Die Europäische Zentralbank (EZB) mit Sitz in Frankfurt am Main kontrolliert den Euro und bestimmt die Geldpolitik der Eurozone. 

Der Euro wurde von langer Hand im Hintergrund für ein bislang einzigartiges Projekt entwickelt. Er soll beweisen, dass Staaten mit unterschiedlichen Wirtschaften ohne Nachteile eine einzige Währung nutzen können. Die Einwohner der EU-Länder waren vor und während der Einführung zwischen 1999 und 2002 äußerst skeptisch. Für die Mehrheit ergab es keinen Sinn, die bewährte Währung ihres Landes gegen eine Einheitswährung einzutauschen.

Euro

Der Einführung des Euro ging eine jahrelange Kampagne der Medien und Regierungen voraus. In der BRD wurde beispielsweise die Akzeptanz des Euro zur Bedingung für den Zusammenschluss mit der DDR im Jahr 1991 gemacht. Die Abneigung blieb und wurde größer, als kurz nach der Einführung 2002 eine Teuerungswelle durch Europa ging. Befürworter des Euro tragen immer wieder gebetsmühlenartig die vermeintlichen Vorteile der Einheitswährung vor. Vor allem der wegfallende Wechsel der Landeswährung bei Reisen innerhalb der EU wird angepriesen. Von den Nachteilen der Gemeinschaftswährung für einzelne Staaten wird weniger gerne geredet:

  • Südeuropäische Länder waren schon immer wirtschaftlich schwächer als die Nordstaaten. Gleichwohl konnten sie die nationale Währung leicht an die aktuelle Situation anpassen und so Probleme beseitigen. Der Euro lässt nationale Korrekturen nicht zu
  • Nationale Zentralbanken haben keinerlei Einfluss auf die Geldpolitik der Eurozone und verbuchen keinerlei Devisengewinne mehr.Exportstarke Länder wie die BRD müssen ihre Devisengewinne im außereuropäischen Handel mit Ländern der Eurozone teilen
  • Jedes Mitgliedsland hat ungeachtet seiner wirtschaftlichen Stärke im EU-Rat eine Stimme. Frankreich, Deutschland, Österreich und andere starke Länder haben nicht mehr Gewicht als Malta oder Luxemburg

Ungeachtet aller Befürchtungen hat sich der Euro bis heute gut am internationalen Devisenmarkt gehalten. Er wird von weit mehr als 440 Millionen Europäern genutzt und dadurch gestärkt.  Gleichwohl hat der Euro seit seiner Einführung etwa 50 % an Wert verloren. Dieser Verlust ist weitestgehend der Geldpolitik der EZB geschuldet, welche starken Mitgliedsländern wie der BRD immer wieder die Finanzierung von Rettungspaketen und Rettung-Schirmen aufzwingt.

Die Geldmengensteuerung erfolgt über die EZB.
Die Geldmengensteuerung erfolgt über die EZB.

Die EZB hat lange auf eine 2-prozentige Inflation gewartet. Jetzt resultiert die aufgeblähte Geldmenge in weit mehr Wertverlust als denn Währungshütern lieb sein kann. 

Sie werden womöglich denken, warum wir den Euro nicht so positiv wie andere Finanzseiten darstellen. Die Antwort ist einfach und leicht verständlich: Zum Handeln einer Währung gehört, diese von allen Seiten zu betrachten und zu verstehen.

Gerade bei einer experimentellen Devise wie dem Euro ist es wichtig, die Risiken zu kennen. Natürlich bleibt die Gemeinschaftswährung weiter bestehen. Es dürfte aber ebenso eine Illusion bleiben, die Wirtschaftskraft der Mitgliedsländer aneinander anzugleichen. Für Forex Trader ergeben sich durch die Volatilität des Euro erheblichen Chancen, welche mit Risiken einhergehen. Beim Paar EUR/GBP treffen zwei unterschiedlich strukturierte Wirtschaften mit ähnlich großem Potenzial aufeinander.

Wissenswertes zum Forex Paar EUR/GBP

Währungen werden immer paarweise gehandelt. Die erste Währung eines Paares ist die Basiswährung, Kurswährung wird die Zweite genannt. In der Regel ist die Bezeichnung eines Währungspaares mit einer aktuellen Zahlenangabe verbunden:

  • Für den 20. August 2021 lautete die korrekte Angabe EUR/GBP 0,8625

In dieser Darstellung wird ersichtlich, wie viele Pfund Sterling aktuell ein Euro kauft.

  • Lautet die Angabe jedoch GBP/EUR, ist das Pfund die Basiswährung und der Euro die Kurswährung.
  • In dem Fall steht hinter der Bezeichnung des Paares die Zahl 1,1745
  • Ein britisches Pfund kauft demnach gut 1,17 Euro am Devisenmarkt

Der Spread des Währungspaares EUR/GBP liegt mit durchschnittlich 1,5 Pips geringfügig höher als beim Paar EUR/USD. Dafür wird das Paar volatiler gehandelt und bietet Akteuren in jeder Session ausgezeichnete Chancen. Die besten Handelszeiten für EUR/GBP ist zwischen 07:00 und 17:00 Uhr MEZ. Wie alle anderen Währungspaare auch ist EUR/GBP rund um die Uhr handelbar, aber das Trading außerhalb der genannten Zeit ist aufgrund geringer Handelsvolumen oft mühselig und wenig lukrativ.

Die meiste Volatilität ist morgens zwischen 07:30 und 09:30 Uhr zu erwarten. Ab 10:00 wird es meist etwas ruhiger bis die Wall Street gegen 14:00 Uhr MEZ öffnet und die amerikanische Session beginnt. Nachmittags werden zwar keine das Paar tangierende Wirtschaftsdaten veröffentlicht, der amerikanische Markt handelt aber die Daten vom Vormittag. 

Wie wird das Währungspaar EUR/GBP gehandelt?

Entgegen weit verbreiteter Annahmen sind die Zentralbanken Bank of England und EZB nicht am Handel mit diesem Währungspaar beteiligt. Die Zentralbanken beeinflussen dennoch den Kurs durch Leitzins-Beschlüsse und die aktuelle Geldmarktpolitik. Pfund und Euro werden von den großen Geschäftsbanken zu beiden Seiten des Atlantiks in mehrstelligen Milliardensummen gespeichert und bei günstiger Gelegenheit temporär in den Markt gepumpt. Diese Institute nehmen aufgrund der riesigen Handelsvolumen den meisten Einfluss auf die Kursentwicklung.

Kleinere Banken und Versicherer agieren im Paar oft mit mehrstelligen Millionensummen und bewegen den Kurs nur minimal. Die Assekuranz und das Bankengewerbe gleichen mit ihrem Engagement die Einbußen in ihren Kerngeschäften aus, welche den dauerhaft niedrigen Zinsen geschuldet sind. Auch nach dem Ausscheiden Großbritanniens aus der EU sind britische Unternehmen in der Eurozone tätig und tauschen das Pfund gegen den Euro. Ihre Aktivitäten beflügeln den Kursverlauf, ohne allerdings zu signifikanten Änderungen beizutragen.

EUR/GBP wird zahlenmäßig am meisten von privaten Akteuren gehandelt. Diese Gruppe ist zwar sehr aktiv, aber die Handelsvolumen sind zu gering, um Einfluss auf die Kursentwicklung zu nehmen.

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Besonderheiten beim EUR/GBP Handel für private Trader

Damit Sie als privater Marktteilnehmer vom Wechselkurs Euro Pfund profitieren können, ist das Einrichten eines Handelskontos bei einem Broker notwendig. Der Brokerage-Anbieter verbindet Sie mit dem dezentralen Devisenmarkt, finanziert Ihre gehebelten Positionen und ist der Ansprechpartner Ihres Vertrauens bei allen Fragen rund um das Forex Trading.

Die Regulierung ist nicht nur seitens der Sicherheit wichtig, von ihr ist auch der maximal mögliche Hebel abhängig. Bei einem Broker mit EU-Regulierung handeln Sie das Währungspaar EUR/GBP per Differenzkontrakt mit maximalem Hebel von 1:30. Ein international regulierter Anbieter kann Ihnen die Positions-Eröffnung am FX Spot Markt mit Hebel von1:500 und mehr offerieren.

Bei der Auswahl Ihres Brokers sollten Sie auf nachfolgend erläuterte Kriterien achten:

  • Niedrige Handelsgebühren (Spreads) sind ein wichtiges Kriterium bei der Brokerwahl. Insbesondere Scalper und dem Trend folgende Day-Trader sind auf geringe Spreads angewiesen
  • Ein- und Auszahlungen sollten auf vielen Wegen ohne Bürokratie möglich sein, des Weiteren sind geringe Mindesteinzahlungen von Vorteil.
  • Der Broker Ihres Vertrauens sollte einen Kundendienst in deutscher Sprache anbieten und über eine Trading Akademie zur Weiterbildung verfügen.
  • Ein vollwertiges Demokonto sollte der Broker bedingungslos, dauerhaft und kostenfrei anbieten. 

Nachdem die Anmeldung abgeschlossen ist, können Sie bereits erste Erfahrungen mit dem Währungspaar EUR/GBP im Demokonto sammeln. Der Chart in der Einstellung 3J zeigt Ihnen, dass sich der Kurs des Paares mit erheblichen Schwankungen entwickelt und jeden Tag attraktive Chancen bietet.

Derzeit kauft ein Euro knapp 0,86 britische Pfund. Maximal konnte ein Euro innerhalb der letzten 3 Jahre 0,94 Pfund erwerben und minimal 0,83. Pro Tag können durchschnittlich 70 Pips mit dem Währungspaar erwirtschaftet werden, wenn Sie alle Konterentwicklungen mitnehmen, sind über 100 Pips möglich. 

Wie können Sie vom Wechselkurs Euro Pfund profitieren?

Um die maximal mögliche Anzahl von Punkten zu realisieren, muss eine Vorgehensweise gefunden werden, die Ihren Ansprüchen gerecht wird und effektiv ist. Als privater Trader müssen Sie dem aktuellen Trend folgen. Dazu stehen Ihnen 2 Vorgehensweisen in Option:

Langzeit-Trading

Diese Möglichkeit schafft Ihnen viel Freiraum und auf lange Sicht lukrativen Gewinn. Sie eröffnen eine Position auf dem historisch höchsten oder tiefsten Stand und warten einige Wochen oder Monate. Sinnvoll wäre diese Strategie in den letzten Jahren bereits mehrmals gewesen:

  • Mai 2019 Long-Trade ab 0,85 – Take Profit im September bei 0,93 GBP für 1 EUR
  • September 2019 Short-Trade ab 0,93 – Take Profit im Januar 2020 bei 0,83 GBP fuer 1 EUR
  • März 2020 Long-Trade ab 0,83 – Take Profit im Mai 2020 bei 0,94 GBP für 1 EUR
  • Mai 2020 Short-Trade ab 0,93 – Take Profit im Mai 2020 bei 0,87 GBP für 1 EUR
  • anuar 2021 Short-Trade ab 0,92 – Take Profit im Mai 2021 bei 0,85 GBP für 1 EUR

Aktuell besteht die Chance auf einen langfristigen Long-Trade, der Chart mit Indikator Bollinger Bänder weist auf eine Aufwärtsbewegung hin. Für das Langzeit-Trading von EUR/GBP ist ein Broker nötig, der das Offenhalten von Positionen über Nacht und Wochenenden ermöglicht. Zudem muss die Verlustbegrenzung sehr großzügig gesetzt und bei Bedarf angepasst werden. Des Weiteren sind zur sicheren Eröffnung von Positionen solide Chart-und Fundamental-Kenntnisse vorteilhaft.

Day-Trading

Day-Trader erwirtschaften mit dem Währungspaar EUR/GBP täglich in der europäischen und amerikanischen Session zwischen 40 und 70 Pips. Wer konsequent die Kursbewegungen in beide Richtungen ausnutzt, kann den Handelstag mit maximalem Ergebnis abschließen. Trader mit Scalping-Technik sind hierbei eindeutig im Vorteil gegenüber den berufstätigen Akteuren, die morgens eine Position eröffnen und abends wieder schließen.

 Sinnvoll ist die Positions-Eröffnung per Einklickfunktion mit voreingestellter Positions-Größe. Sie sind bei Bedarf in Sekundenbruchteilen engagiert und nehmen jede Kursbewegung von Anfang an mit.

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Welche Faktoren beeinflussen den Wechselkurs Euro Pfund?

Ungeachtet dessen, dass jeder Faktor vom Markt beachtet oder vernachlässigt werden kann, ist eine Kursveränderung beim Paar EUR/GBP zu diesen Anlässen möglich:

  • Leitzinssätze der EZB und Bank of England
  • Pressekonferenzen beider Zentralbanken
  • Arbeitslosenquoten in Großbritannien und der Eurozone
  • Inflation, BIP und Grundstimmung in beiden Wirtschaftsgebieten

Momentan fokussieren die Marktteilnehmer zudem, wie die Staaten der Eurozone und das Vereinigte Königreich mit den Covid-19-basierten Einschränkungen fertig werden. 

Beim Leitzins ist Großbritannien mit 0,50 % im Vorteil gegenüber der Eurozone mit 0,00 %. Jede Seite versucht aber, seine Leitzins-Entscheidung positiv darzustellen. Wer letztlich richtig liegt, vermag kein privater Forex Trader, wirklich zu entscheiden. In der Eurozone wird der Austritt Großbritanniens immer noch negativ beurteilt und kritisiert. Die Lektüre von politisch korrekten Fach-Beiträgen ist nur für Leute empfehlenswert, die zwischen den Zeilen lesen können. Erfahrene Trader halten sich weniger an die oben genannten Ereignisse und deren Beurteilung, sondern vertrauen eher der technischen Analyse respektive dem Chart.

Brexit

Welche Strategien gibt es für das Währungspaar EUR/GBP?

Anfänger im Forex Trading suchen meist nach der besten Strategie und sollten dazu folgendes verinnerlichen:

  • Es gibt keine Strategie, mit der jeder Marktteilnehmer glücklich wird
  • Sie müssen sich entweder eine Strategie unter vielen aussuchen oder selbst entwickeln
  • Strategien müssen nicht komplex sein, sondern einfach verständlich zum Ziel führen
  • Im Forex Trading werden Erwartungen mit den unterschiedlichsten Strategien gehandelt

Grundsätzlich gilt im Forex Trading, dass einfache Methoden mitunter schneller zum Ziel führen. Des Weiteren ist zutreffend, dass sich die Kursentwicklung eines Währungspaares in einem kurzen Zeitrahmen sicherer prognostizieren lässt als in einer längeren Periode.

Akteure mit Scalping-Techniken gehen sehr geringe Risiken ein, weil sie nur die Entwicklung innerhalb der nächsten Sekunden oder Minuten ausnutzen. Ihnen wird allerdings viel Konzentration und Aufmerksamkeit abverlangt. Ein erfahrener Scalping Akteur schließt 8 von 10 Positionen im grünen Bereich. Riskanter ist die Vorgehensweise eines Day-Traders, der nur eine Position am Tag eröffnet und wieder schließt. Er muss mithilfe der technischen Analyse den Tagestrend vorhersagen und seine Position gegen unvorhergesehene Ereignisse absichern. Die Strategie eines Day-Traders geht nur zu 50 bis 60 % auf, weil im Vorhersagezeitraum einfach viel passieren kann. 

Die weitaus größten Risiken gehen Langzeit-Trader mit jedem Währungspaar ein, auch im EUR/GBP. Eine Strategie für Langzeit-Trading muss daher auf belastbaren Fundamental-Daten beruhen, welche von der technischen Analyse bestätigt werden. Die beste Vorbereitung hilft aber nicht bei der Risiko-Minimierung, hierzu bedarf es ausreichend Liquidität in Form einer überdurchschnittlich großzügigen Verlustbegrenzung (Stop-Loss). Empfehlenswert ist demnach eine Strategie, die auf einen möglichst kurzen Zeitraum ausgerichtet ist und eigene Aktivität erfordert.

Jede Strategie im Demoaccount testen

Bevor Sie eine Strategie im Live-Konto anwenden, muss sie risikofrei im Demokonto getestet werden. Dies gilt nicht nur für das EUR/USD Trading, sondern für den Handel mit allen Währungspaaren.

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EUR/GBP handeln mit einer Bollinger Bänder Strategie

Der Vorteil dieser Strategie ist, dass sie ohne die Sicht behindernde Indikatoren auskommt und vergleichsweise einfach zu lernen ist. Sie benötigen:

  • Den Chart EUR/GBP mit Kerzen zur Kursanzeige im 5M Intervall
  • Die Bollinger Bänder in der Grundeinstellung

Der Chart ist schnell eingerichtet und die Funktion der Bänder wird leicht verinnerlicht. Das mittlere Bollinger Band steht für den einfachen gleitenden Durchschnitt, das obere Band für eine positive Standardabweichung und das Untere für eine negative Standardabweichung. Zudem fungiert das obere Bollinger Band als Widerstand und das Untere deutet mögliche Unterstützung an. Der jeweiligen Volatilität entsprechend, können die Bänder weit auseinander liegen oder eng beieinander.

Prallt der Kurs am oberen Band ab, könnte eine Short-Position eröffnet werden, welche entweder am mittleren Band oder am Unteren wieder geschlossen wird. Gleiches gilt für einen am unteren Band abgeprallten Kurs mit der Ausnahme, dass in diesem Fall eine Long-Position eröffnet wird. In der Regel liegen die beiden äußeren Bänder 10 bis 15 Pips auseinander und jede Position kann nach kurzer Zeit profitabel geschlossen werden. Interessant wird das Trading mit EUR/GBP, wenn der Kurs das obere oder untere Band durchbricht und draußen bleibt. 

Merke!

85 % aller Kursbewegungen finden innerhalb der Bänder statt, auch beim EUR/GBP.

Ein derartiger Ausbruch kündigt sich kurz vorher durch eine dramatische Verengung der Bänder an. Hin und wieder weist eine Kerbe an einem der äußeren Bänder auf die Richtung des Ausbruchs hin. Ausbrüche kommen beim Währungspaar EUR/GBP täglich vor und können 30 bis 50 Pips einbringen. 

Vom Wechselkurs Euro Pfund durch Fibonacci-Retracement Strategie profitieren

Diese Strategie ist wesentlich komplizierter als die der Bollinger Bänder, indes führt sie ebenso häufig zum Ziel.

Fibonacci Retracement Levels als Handelsstrategie:

Fibonacci-Retracements werden oft als Teil einer Trendhandelsstrategie verwendet. In diesem Szenario beobachten Trader ein Retracement innerhalb eines Trends und versuchen mithilfe von Fibonacci-Levels, risikoarme Einstiege in Richtung des anfänglichen Trends zu machen. Trader, die diese Strategie anwenden, gehen davon aus, dass ein Preis mit hoher Wahrscheinlichkeit von den Fibonacci-Niveaus zurück in Richtung des ursprünglichen Trends springt.

  • In der Fibonacci-Zahlenfolge ist nach 0 und 1 jede Zahl die Summe der beiden vorherigen Zahlen
  • Im Zusammenhang mit dem Handel sind die Zahlen, die in Fibonacci-Retracements verwendet werden, keine Zahlen in der Fibonacci-Folge. Statt dessen werden sie aus mathematischen Beziehungen zwischen Zahlen in der Folge abgeleitet
  • Fibonacci-Retracement-Levels werden dargestellt, indem man Hoch- und Tiefpunkte auf einem Chart nimmt und die wichtigsten Fibonacci-Verhältnisse horizontal markiert, um ein Raster zu erzeugen.

Diese horizontalen Linien werden verwendet, um mögliche Trendwendepunkte zu identifizieren Zum Beispiel 89/144 = 0,6180.  Das 38,2 %-Verhältnis ergibt sich aus der Division einer Zahl in der Fibonacci-Reihe durch die Zahl zwei Stellen rechts. Beispiel: 89/233 = 0,3819. 

Das Verhältnis von 23,6 % ergibt sich aus der Division einer Zahl in der Fibonacci-Reihe durch die Zahl drei Stellen rechts. Beispiel: 89/377 = 0,2360.  Die Fibonacci-Retracement-Level werden dargestellt, indem man Hoch- und Tiefpunkte auf einem Chart nimmt und die wichtigsten Fibonacci-Verhältnisse von 23,6 %, 38,2 % und 61,8 % horizontal markiert. Diese horizontalen Linien werden verwendet, um mögliche Umkehrpunkte zu identifizieren.

Das 50 % Retracement-Level ist normalerweise im Raster der Fibonacci-Level enthalten, das mit Charting-Software gezeichnet werden kann. Obwohl das 50 %-Retracement-Niveau nicht auf einer Fibonacci-Zahl basiert, wird es weithin als ein wichtiges potenzielles Umkehrniveau angesehen.

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