Devisen kaufen

Devisen kaufen & verkaufen – Devisenhandel Strategien und Tipps

Private Akteure können Devisen an einem Markt mit dezentraler Struktur kaufen und verkaufen, welcher vor einigen Jahren ausschließlich institutionellen Teilnehmern vorbehalten war. Charakteristisch für den Währungshandel ist das paarweise Trading. Die Kurse der Währungspaare sind permanenten Schwankungen ausgesetzt, von denen durch geschickte Positionierung profitiert werden kann.

Währungen wechseln beim Forex Trading

Sämtliche Aktionen finden online am weltweit größten Markt statt, der Tagesumsatz liegt bei etwa 5 Billionen Dollar. Sobald Sie eine Währung kaufen, verkaufen Sie die andere aus dem Paar. Der nachfolgende Beitrag macht Sie mit dem Markt an sich sowie mit sinnvollen Strategien und praktischen Tipps vertraut.

Warum ist der Devisenmarkt so interessant?

Vereinfacht kann die Frage wie folgt beantwortet werden:

  • unterschiedlichste Teilnehmer müssen aus den verschiedensten Gründen regelmäßig Devisen kaufen und verkaufen.
  • international aktive Großbanken spekulieren zum Erzielen von Profiten nahezu täglich am Devisenmarkt.
  • Unternehmen müssen, zum Importieren von ausländischen Waren, ihr Geld in die Währungen der erzeugenden Länder tauschen.
  • Rohöl und Erdgas beispielsweise müssen stets in US-Dollar abgerechnet werden.
  • Geldhäuser gleichen die im Kerngeschäft durch Niedrigzinsen erlittene Verluste durch das geschickte Kaufen und Verkaufen von Devisen aus.
  • private Marktteilnehmer sind im Devisenhandel engagiert, weil von den Einkünften ganz oder teilweise das Leben finanziert und Vermögen aufgebaut werden soll.

Alle handeln am größten Markt der Welt zwar aus unterschiedlichen Gründen, das gemeinsame Ziel heißt jedoch Profit. Es gibt kein Konkurrenzverhalten und keine Geschäftsgeheimnisse am Devisenmarkt, bis auf die ursprüngliche Motivation des einzelnen Teilnehmers ist alles transparent offengelegt.

Währungen in Umlauf bringende Zentralbanken geben mit Leitzinsen und Geldpolitik einen Rahmen für den täglich stattfindenden Devisenhandel.

Der EUR/USD ist beispielsweise 24 Stunden in der Woche handelbar:

Anders als beim Handel mit Aktien, kann beim Währungs-Trading auf steigende und fallende Kurse, gesetzt werden. Des Weiteren gibt es beim Kaufen und Verkaufen von Devisen keine zeitlichen Beschränkungen wie beispielsweise Börsenzeiten. Sie können Devisen rund um die Uhr zwischen Montagmorgen und Freitagabend kaufen und verkaufen. Der Handel mit Währungspaaren ruht für private Teilnehmer lediglich zwischen Freitag 22:00 und Montag 01:00 Uhr MEZ.

Alle Transaktionen finden online und ohne Grenzen statt. Sie können nach Belieben an der eher ruhigen asiatischen Session teilnehmen, während der europäischen Session gebotene Chancen wahrnehmen und/oder die Volatilität der amerikanischen Session nutzen.

Vorteilhaft sind letztlich die vergleichsweise geringen Handelsgebühren, welche aus der Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufskurs entstehen und im Devisenhandel Spreads genannt werden.

Wann sollte man Devisen kaufen? – Trading Strategien:

Beim Trading mit Währungspaaren gilt das gleiche Prinzip wie beim Handel mit Aktien:

  • kaufe, wenn der Kurs ausgesprochen niedrig ist, und verkaufe zum Höchstkurs.

Auf den ersten Blick erscheint diese Regel, sehr einfach umzusetzen. In der Praxis wird aber schnell klar, dass sie vom Trader einiges abverlangt. Für eine richtige Entscheidung muss das zu handelnde Währungspaar im Chart mit Kursanzeige durch Kerzen im 15M oder 30M Zeitintervall betrachtet werden.

Diese Ansicht dient der Ermittlung des vorliegenden Trends, dem in jedem Fall gefolgt werden sollte. Das Problem dabei:

  • hält der ermittelte Trend bereits einige Zeit an, ist es sehr riskant, auf den fahrenden Zug aufzuspringen.

Sinnvoller ist in dem Fall, auf eine Trendumkehr zu warten. Die Umkehr kann auf 2 Arten erfolgen:

  • zeitweilige Kurskorrektur, der übergeordnete Trend bleibt jedoch erhalten.
  • echte Trendumkehr, der Kurs schlägt dauerhaft eine andere Richtung ein.

Sehen Sie hier ein Beispiel für günstige Preise eine Währung:

Günstige Kurse für den Euro

Ungeachtet dessen sollten Sie eine Währung kaufen, wenn sie einen historischen Tiefpunkt erreicht hat und der Chart auf eine Trendumkehr hinweist. Der Kauf findet idealerweise im 5M Zeitintervall nach bestätigter Trendwende statt. Sie können sich auf die starke Aussagekraft der Candlesticks verlassen, sobald eine auf Umkehr hinweisende Kerze von einer bestätigenden Kerze gefolgt wird.

Sinnvoll ist es, einen weiteren Indikator hinzuzuziehen, welcher unabhängig von den Candlesticks eine Trendwende erkennen lässt. In diesem Kontext leisten die Bollinger Bänder ausgezeichnete Dienste, denn sie lassen zudem Volatilität und Stärke des vorliegenden Trends erkennen.

Vereinfacht dargestellt wird eine Devise gekauft, wenn der fallende Kurs des Paares am unteren Band abprallt und sich in die gegenteilige Richtung entwickelt. Vorsichtige Marktteilnehmer warten, bis der Kurs das obere Band erreicht und durchbricht. Damit werden jedoch Chancen auf 20 positive Pips und mehr vergeben. Außerdem resultiert bei Weitem nicht jede Aufwärtsbewegung in einem lukrativen Ausbruch.

Sie sollten Devisen kaufen und verkaufen, wenn der Kursverlauf im Chart dazu rät. Keinesfalls dürfen Long-Positionen oder Short-Positionen aufgrund von eigenen Wünschen respektive grundlosen Vermutungen eröffnet werden. Ihr Handelsvolumen ist zur Einflussnahme auf die Kursentwicklung einfach zu gering. Der Markt wird Ihre Position erbarmungslos überrollen und Sie erleiden unter Umständen einen Totalverlust.

Natürlich kann eine Position aus Versehen oder Leichtsinn falsch eröffnet werden. Sie begrenzen Ihre Verluste idealerweise mit möglichst eng gesetztem Stopp-Loss, welcher der Strategie entsprechend, zwischen 5 und 10 Pips gesetzt werden sollte.

Devisen kaufen, wenn die Wirtschaftsdaten des betreffenden Landes gut ausfallen, ist eine favorisierte Vorgehensweise, die allerdings Gefahren beinhaltet.

  • der Markt kann die positiven Daten aus irgendeinem Grund ignorieren.
  • die Daten können institutionellen Akteuren bereits länger bekannt und im Kurs enthalten sein.
  • politische Ereignisse überschatten die ökonomischen Werte.
Hinweis zum News-Trading:

Wer sich auf das sogenannte News-Trading verlässt, geht ein vermeidbares Risiko ein und verpasst zudem gegebene Chancen.

Devisen kaufen, sobald Prognosen dafür sprechen, ist eine bequeme Taktik, die aber nur selten aufgeht. Eine Prognose wird in der Regel mit großer Sorgfalt erstellt und basiert auf der technischen Analyse. Den Analysten ist allerdings nicht möglich, dass aktuelle Marktsentiment in die Bewertung einzubeziehen.

Stattdessen beinhaltet jede Prognose eine eher wahrscheinliche Kursentwicklung und ein alternatives Szenario. Sie haben bei der Einbeziehung von Prognosen bestenfalls eine 50:50 Chance und sollten daher auf eigene Kenntnisse und Berechnungen vertrauen.

  • verinnerlichen Sie dementsprechend die Aussagekraft der Kursanzeige mittels Kerzen und die Bedeutung oft vorkommender Kerzenformationen.
  • entscheiden Sie sich zudem für einen bewährten Indikator wie beispielsweise die Bollinger Bänder oder Fibonacci Retracement Levels.
  • alternativ eigenen sich die Pivot Punkt zum Finden von Umkehrpunkten respektive Einstiegspunkten.

Eine Währung kaufen Sie am Supportbereich, sobald der Kurs abprallt und sich in gegenteiliger Richtung entwickelt. Bitte Bestätigung durch die nachfolgende Kerze abwarten.

Devisen kaufen Beispiel

Eine Währung wird verkauft, sobald ein Widerstandsbereich die Aufwärtsentwicklung verhindert und den Kurs zur Umkehr zwingt. Auch hier sollte abgewartet werden, ob die Folgekerze den Trend bestätigt.

Der einzigartige Vorteil beim Handel mit Währungen ist, dass das Kaufen einer Währung ebenso in Profiten resultiert wie das Verkaufen. Bietet sich aktuell keine Möglichkeit zum Kaufen von Devisen, nutzen Sie einfach Ihre Chancen beim Verkaufen.

Jeder Währungskauf beinhaltet automatisch einen Kauf und einen Verkauf. Hierzu ein Beispiel mit dem Währungspaar EUR/USD:

In dieser Konstellation fungiert der Euro als Basiswährung und der US-Dollar als Kurswährung.

Hinter den beiden ISO Codes steht in der Regel eine Zahl. Aktuell lautet die vollständige Bezeichnung:

  • EUR/USD 1,1796.

Daraus wird ersichtlich, dass derzeit ein Euro 1,1796 US-Dollar kauft.

  • gehen Sie davon aus, dass der Euro weiter steigt, wird eine Long-Position eröffnet. Sie kaufen den EUR und verkaufen gleichzeitig den USD.
  • bei gegenteiliger Annahme wird eine Short-Position auf den Euro eröffnet. Sie verkaufen den EUR und kaufen gleichzeitig den USD.

Das Kaufen und Verkaufen sind 2 im Devisenhandel eng miteinander verbundene Aktionen mit identischen Chancen. Erfahrene Trader behaupten indes, dass das Verkaufen einfacher und schneller geht als das Kaufen. Als Grund nennen sie den schwierigen Aufstieg aufgrund diverser Widerstände. Ein fallender Kurs kann Supportbereiche leichter durchbrechen als ein steigender Kurs Résistance Level zu überwinden vermag.

Ungeachtet dessen hat jeder positive Pips seinen identischen Wert. Für Sie ist nur wichtig, den Trend richtig zu erkennen und rechtzeitig eine Position zu eröffnen.

Wie kann man eine Währung kaufen?

Die Antwort auf diese Frage fällt für den Fragenden individuell und verschieden aus. Wenn Sie beispielsweise in ein Land außerhalb der EU verreisen, kann der Kauf der Landeswährung vor Ort sinnvoller sein, als der Erwerb in Ihrem Heimatland. Banken vor Ort berechnen in jedem Fall höhere Gebühren als die Geldwechsler im Zielland.

Kaufen und Verkaufen einer Währung

Anders sieht die Antwort für einen privaten Teilnehmer am Devisenmarkt aus. Dieser benötigt für die Teilnahme am Forex Trading einen lizenzierten Broker. Der Brokerage-Anbieter stellt unter anderem die Handelsplattform und aktuelle Kurse bereit, offeriert eine seiner Regulierung entsprechenden Hebel und sorgt für die Finanzierung jeder eröffneten Position.

Broker ist indes nicht gleich Broker, es bestehen erhebliche Unterschiede seitens Angebot und Leistung.

Broker mit EU Zulassung

Ein Brokerage-Anbieter mit Hauptsitz in der Eurozone hat seine Lizenz von einer EU Finanzaufsicht und wird von dieser überwacht. Bei diesem können Sie nur über einen Differenzkontrakt (CFD) eine Währung kaufen oder verkaufen. Das Problem dabei: Alle Derivate dürfen in der EU nur mit maximalem Hebel von 1:30 gehandelt werden.

Sehen Sie hier meine empfehlenswerten Anbieter mit guten Konditionen. Weitere Broker finden Sie auch in meinem Forex Broker Vergleich.

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Sie können dementsprechend die Kraft des Hebels nur eingeschränkt nutzen und müssen in jede zu eröffnende Position erheblich mehr Eigenkapital investieren. Dazu ein praktisches Beispiel:

  • das Lot ist im Forex Trading eine Standardgröße, welche 100.000 Währungseinheiten entspricht und von erfahrenen Akteuren gerne genutzt wird. Jeder Pips in die richtige Richtung resultiert bei einer diesbezüglichen Positions-Größe in einem Gewinn von 10 Dollar.
  • damit Sie mit einem Lot handeln können, muss beim Hebel von 1:30 eine Margin (Sicherheitsleistung) von 3.333 Dollar gestellt werden.
  • auf Ihrem Handelskonto sollten sich daher mindestens 5.000 oder mehr Dollar befinden.

Sie erkennen vermutlich, dass die Regel der EU dem durchschnittlichen Teilnehmer das Forex Trading unmöglich macht oder zumindest erheblich erschwert. Ein Kontostand von 1.000 Dollar reicht gerade einmal zum Erwerb von 3 Minilots (30.000 Währungseinheiten) und resultiert pro Session in sehr bescheidenem Gewinn.

Die ESMA (Regulierung auf EU-Ebene) hat die Regel vorgeblich zum Schutz von privaten Tradern vor sich selbst eingeführt und damit für kontroverse Diskussionen gesorgt. Die hohen Hebel sind indes nicht daran schuld, dass einige Akteure hin und wieder große Verluste einfahren. Dass Verluste auf ein Minimum begrenzt werden können, wird von den „EU-Experten“ ebenso wenig thematisiert wie das zwingende Erwerben von speziellen Kenntnissen vor Handelsbeginn.

Wenn der Handel mit geringer Margin und begrenzten Hebeln nicht einträglich genug ist, werden einige Akteure länger traden wollen und sich dabei unnötig in Gefahr begeben. Erwiesenermaßen lässt die Konzentration eines Devisenhändlers nach 4 Stunden oder einer Session spürbar nach. Wurde allerdings kein ausreichender Gewinn erzielt, wird die Trading Zeit erweitert. Die Folge davon ist das sogenannte Over-Trading, welches fast immer zu herben Einbußen führt.

Wir raten Ihnen keinesfalls zu Überstunden im Devisenhandel, sondern zu einem Broker mit praktischeren Konditionen.

International lizenzierte Broker

Zunächst muss erwähnt werden, dass es seitens der Sicherheit keine nennenswerten Unterschiede zwischen EU-regulierten und international lizenzierten Brokern gibt. Die Finanzmarktaufsichten verfolgen diesbezüglich standardisierte Vorgehensweisen, welche unter anderem, die getrennte Aufbewahrung von Kundengeldern und Broker-Vermögen vorschreiben.

Internationale operierende Broker sind an ihren Hauptsitzen durch die örtlichen Behörden lizenziert respektive überwacht und unterliegen mit ihren Niederlassungen den Aufsichten vor Ort. Dadurch ist eine doppelte Sicherheit gegeben und Sie als Kunde können wählen, bei welcher Dependance Sie sich registrieren möchten.

Beispiel: Eine Registrierung in einer EU-Niederlassung bedeutet für Sie die Anerkennung der oben genannten Hebel Limits. Die Anmeldung am Hauptsitz eröffnet Ihnen die Möglichkeit, wesentlich höhere Hebel in Anspruch zu nehmen. Broker mit internationaler Regulierung verbinden Sie mit dem FX Spot Markt, welcher für schnelle Orderausführung, niedrige Spreads und freie Hebel-Wahl bekannt ist.

Im Durchschnitt offerieren international regulierte Brokerage-Anbieter Hebel von 1:500 und darüber. Die Vorteile davon werden am nachfolgenden Beispiel ersichtlich:

  • das Standard-Lot kostet bei einem Hebel von 1:500 nur 200 Dollar plus Finanzierungs-Gebühren.
  • pro positivem Pips erzielen Sie 10 Dollar Gewinn.
  • Sie können dementsprechend mit kleinem Handelskonto große Positionen traden und attraktive Tageseinnahmen erwirtschaften.
  • hohe Hebel zwingen Sie zur sorgfältigen Eröffnung jeder Position mit enger Verlustbegrenzung.

Andererseits resultieren diese Positionen in lukrativen Einnahmen und ermöglichen Ihnen, den täglichen Handel auf 3 bis 4 Stunden zu begrenzen. International aktive Broker sehen in hohen Hebeln keinerlei Gefahren und erläutern in ihren Schulungsbereichen den sorgfältigen Umgang damit.

Zusammenfassend ausgedrückt sind hohe Hebel der Booster Ihrer täglichen Einnahmen beim Forex Trading, sofern sie richtig eingesetzt werden. Doch sind die Hebel nicht das einzige Kriterium bei der Wahl des Brokers.

RoboForex: Devisenhandel mit hohem Hebel

Nutzen Sie beispielsweise meinen empfohlenen Partnerbroker RoboForex für ein Trading mit hohem Hebel. Lesen Sie „Hier“ den Testbericht oder eröffnen Sie direkt ein Konto:

(Risikohinweis: Ihr Kapital kann gefährdet sein)

Weitere Tipps zum kaufen und verkaufen von Devisen:

Sie können bei dem Brokerage-Anbieter eine Währung kaufen (und die andere des Währungspaares verkaufen), der Ihnen niedrigen Spread und eine hervorragende Plattform in Option stellt. Zudem sollte der Broker einen deutschsprachigen Kundendienst anbieten, der auf mehreren Wegen zumindest während der Handelszeiten erreichbar ist.

Wenn Sie als Teilnehmer des Devisenmarkts eine Währung kaufen, sollte Ihr Vorgehen von einer bewährten Strategie gestützt werden. Angesichts des geringen Handelsvolumens muss die Trendfolge als erstrangige Strategie gewählt werden. Ihre persönliche Strategie hängt jedoch von der eigenen Lebenssituation, der individuellen Risikobereitschaft und der verfügbaren Zeit ab. Eine Faustregel sollte zudem nicht außer acht gelassen werden:

  • je kleiner der Zeitrahmen des beabsichtigten Handelns, desto größer die Aussicht auf Erfolg.

Scalping:

Scalping ist in der Tat die Vorgehensweise mit dem niedrigsten Verlustrisiko, weil die Anwender oft nur von der Entwicklung einer einzigen Kursanzeige-Kerze profitieren. Auf der anderen Seite ist Scalping die arbeitsintensivste Methode beim Devisen-Kaufen- oder Verkaufen. Schnelles Reagieren auf plötzliche Entwicklungen ist nur eine von vielen Voraussetzungen, denen ein Scalper gerechtwerden muss.

Daytrading

Ein Daytrader möchte nur einmal am Tag eine Währung kaufen (oder verkaufen) und muss im Vorfeld die voraussichtliche Entwicklung des Kurses berechnen. Die technische Analyse ermöglicht zwar diese Vorgehensweise. Sie hat jedoch einen Haken, weil das aktuelle Marktsentiment unberechenbar ist.

Daytrader sind entweder zur Aktivität und Präsenz vor dem Screen gezwungen oder müssen mit einer 50:50 Chance leben. Warum ist das so? Weil sich der Kurs einer Währung nie ausschließlich abwärts oder aufwärts entwickelt, sondern vielmehr von Korrekturen geprägt ist.

Am Morgen eine Währung zu kaufen (und die andere des Paares zu verkaufen), kann am Abend in Profit, Verlust oder nichts von beidem resultieren. Keiner kann die Entwicklung innerhalb eines Handelstages zuverlässig vorhersagen.

Swing Trading

Wenn Swing-Trader eine Währung kaufen oder verkaufen, geht der Positions-Eröffnung eine umfassende Marktanalyse voraus. Dass diese nicht hundertprozentig weiterhilft, ist dem Swing-Trader klar. Er wartet daher auf ein historisches Tief, um eine Währung zu kaufen, oder auf ein historisches Hoch zum Verkauf.

Zudem schützt er sich durch großzügig gesetzte Verlustbegrenzung vor einer unerwarteten Trendwende.

Sie sehen vermutlich, dass es wesentlich auf den Zeitrahmen ankommt, in welchem eine Währung gekauft oder verkauft wird. Je kürzer der Trade läuft, desto größer sind Ihre Gewinnchancen.

Probieren Sie vor einer Entscheidung sämtliche Vorgehensweisen im kostenfreien Demokonto mit virtuellem Geld aus.

Wo kann ich ausländisches Geld kaufen?

Diese Frage stellen sich Leute oft, die demnächst geschäftlich oder privat in ein Land außerhalb der EU reisen möchten. Die meisten von ihnen fragen ihren Bankberater und erhalten meist die Antwort: hier natürlich.

Sofort sind beispielsweise thailändische Bath oder vietnamesische Dong jedoch nicht verfügbar. Jede ausländische Währung wird in der Hauptniederlassung bestellt und meist am Folgetag geliefert. Große Banken halten stets Hauptwährungen, Neben-Währungen sowie Exoten vor und verkaufen diese auf Nachfrage mit Gewinn.

Bei den Hauptwährungen sind die Gebühren vergleichsweise moderat, bei Neben-Währungen und Exoten jedoch abenteuerlich hoch. Ähnlich ist die Situation am Abflughafen. Die dort vorhandenen Bank-Filialen nutzen die Angst und Unwissenheit vieler Reisender zum Erwirtschaften von lukrativen Währungs-Gewinnen.

Am Zielflughafen angekommen, wird den meisten Reisenden klar, dass sie zu früh und zu teuer ausländisches Geld gekauft haben. Die Banken des Zielflughafens sind oft rund um die Uhr geöffnet und bezahlen für Euro etc. deutlich mehr als die Wechselstuben in Deutschland.

Vor der Rückreise sollten exotische Währungen im Urlaubsland in Euro zurückgetauscht werden. Sie bekommen dafür zwar einen weniger günstigen Kurs, aber immer noch deutlich besser als beim Tausch in der BRD. Auch dies hat einen nachvollziehbaren Grund:

  • die Nachfrage nach exotischen Währungen ist in den Urlaubsländern deutlich größer als hierzulande. Banken vor Ort gehen ein überdurchschnittliches Währungsrisiko ein und lassen sich dies von den Kunden bezahlen.

In welche Währung sollte man investieren?

Wie bereits oben erwähnt, werden Währungen immer paarweise gehandelt. Gekauft werden sollte in diesem Kontext die im Aufwärtstrend befindliche Währung möglichst zu Beginn der Entwicklung. Generell offerieren die sogenannten Hauptwährungspaare mehr Chancen als Neben-Währungen und Exoten.

Auswahl einer Währung zum Handel

Als Majors bezeichnete Währungen bieten hohe Liquidität, optimale Volatilität und sind mit den niedrigsten Kosten behaftet. Das Währungspaar EUR/USD legt in jeder Session durchschnittlich 50 Pips zurück und kann in der europäischen Handelsperiode ebenso erfolgreich getradet werden wie in der Amerikanischen.

In beiden Sessions sind täglich bis zu 100 Pips erzielbar und dies mit äußerst niedrigen Spreads. Zu beiden Währungen gibt es täglich ausführliche technische Analysen sowie eine Fülle an wirtschaftlichen Daten und politischen Statements.

Noch mehr Potenzial hat seit dem Brexit das britische Pfund gegenüber dem US-Dollar. Das nunmehr von politischen Zwängen freie Großbritannien nutzt seine Chancen auf den globalen Märkten und veröffentlicht ausgezeichnete Wirtschaftsdaten. Als Währungspaar bieten britisches Pfund und US-amerikanischer Dollar aufgrund volatilem Handel täglich die Chance auf 100 Pips und mehr. Es kann zu niedrigem Spread in der europäischen und amerikanischen Session gehandelt werden.

Volatil und chancenreich wird auch das Paar USD/JPY gehandelt. Als in Deutschland ansässiger Marktteilnehmer sollten Sie jedoch beachten, dass die größten Chancen in der asiatischen Session und in der amerikanischen Handelsperiode bestehen.

Ähnliches gilt auch für die Paare AUD/USD und USD/CAD. Beide Paare sind zwar für jeweils 40 Pips pro Session gut. Chancen bestehen aber überwiegend mitten in der Nacht während des Handels in Asien oder in den Nachmittagsstunden bis zum späten Abend in der amerikanischen Session.

Generell sollten Sie in eine Währung investieren, über die Ihnen möglichst viel seitens Ökonomie und Politik bekannt ist. Diese berechtigte Anforderung grenzt das verfügbare Spektrum erheblich ein und erleichtert die Auswahl. Des Weiteren muss bei der favorisierten Währung auf niedrigen Spread, optimale Volatilität und erwiesene Gelegenheit für einen lukrativen Einstieg geachtet werden.

Fazit: Ist der Währungshandel legal? – Ja, natürlich ist er das!

Sofern Sie bei einer Bank eine Währung kaufen, ist ihre Aktion in jedem Fall legal, denn jedes inländische und ausländische Institut verfügt über eine Genehmigung der jeweiligen Finanzmarktaufsicht.

Der Devisenmarkt unterliegt aufgrund seiner dezentralen Struktur zwar keiner Kontrolle an sich, dafür sind die benötigen Broker von den Aufsichten lizenziert und werden kontinuierlich überwacht. Sie selbst brauchen zur legalen Teilnahme am Devisenhandel keine Genehmigung, sofern Sie über 18 Jahre alt und geschäftsfähig sind.

Der Währungshandel ist für private Marktteilnehmer über 18 Jahre legal und steuerpflichtig. In Deutschland wird der Gewinn aus dem Margin-Handel mit 25 % Abgeltungssteuer belastet, dazu kommt eventuell noch Kirchensteuer. Deutsche Broker oder Anbieter mit EU Lizenz und Niederlassung in der BRD führen die Steuern direkt und unter Abzug der individuellen Freigrenze von 801 Euro pro Person und Jahr an das Finanzamt ab. Freistellungsauftrag erforderlich.

Handeln Sie bei einem ausländischen Broker, müssen Sie die Einkommen aus dem Währungshandel in der jährlichen Steuererklärung angeben und die Steuer selbst entrichten.

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