Trader Andre Witzel
Geschrieben von: Andre Witzel
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Überprüft von: Res Marty
Finanzierung

In diesem Artikel erklären wir Ihnen alles was Sie zu den Pivot Punkten wissen müssen und wie Sie diese für ein erfolgreiches Trading nutzen können. Ausserdem erfahren Sie wie Sie diese korrekt berechnen und warum beim Trading mit Pivot Punkten die Uhrzeit eine entscheidende Rolle spielt.

Mit den Pivot Points haben Sie einen praktischen Indikator zur Hand, über den Trading insgesamt sehr einfach wird. Sie können diese wichtigen Zahlen entweder selbst berechnen oder aber die Funktionen bei deinem Broker in Anspruch nehmen. Mit einem Klick werden hier meist sieben Unterstützungs- und Widerstandsebenen angegeben, die sich auf die Daten vom Vortag beziehen.

AUDJPY-mit-Pivot-Points-im-Stunden-Chart
AUDJPY mit Pivot Points im Stunden Chart

Das Wichtigste in Kürze

  • Pivot Points sind ein genial einfaches System, mit dem man bestimmte Trendwechsel in Bezug auf die Vergangenheit ausmachen kann.
  • Pivot Punkte können Sie prinzipiell für alle Arten von Trading nutzen und lassen sich relativ leicht manuell berechnen. Große Broker bieten auch professionelle Softwareoptionen welche die Analyse übernehmen.
  • Etwas komplexer aber auch professioneller wird es, wenn Sie die verschiedenen Levels an Unterstützungs- und Wiederstandsniveaus einbeziehen.
  • Anfänger verwechseln die Pivot Punkte leicht mit den Fibonacci Retracments. Im Unterschied zu den Pivot Punkten beziehen sich letztere allerdings nicht auf die Daten vom Vortag.
  • Kaum ein Indikator ist so stark von der Uhrzeit abhängig wie der Pivot-Punkt. Stellen Sie sicher, dass Sie die korrekten Schlusszeiten verwenden, anderenfalls kann es zu starken Verzerrungen kommen.

Was sind Pivot Points? Definition

Pivot Points kann in etwa als „Kipppunkte“ ins Deutsche übersetzt werden. Erreichen die Kurse also diese Werte, so ist ein Trendwechsel sehr wahrscheinlich. Die Trader können entsprechend in die ein oder andere Richtung investieren, um kurzfristig Gewinn zu erzielen.

Im oben angegebenen Chart können Sie ein Beispiel für die Pivot Punkte sehen. Sie befinden sich auf unterschiedlichen Leveln und bieten wichtige Hinweise auf die künftigen Entwicklungen der Kurse. Heutzutage nutzen sehr viele Trader diese Indikatoren, weswegen eine Reaktion vom Markt zu erwarten ist. Wer professionell traden möchte, sollte sich daher unbedingt mit dem Thema der Daily Pivots auseinandersetzen und diese klug in seine Strategie einbinden.

Wie helfen Ihnen die Pivot Points dabei, Unterstützungs- und Widerstandsniveaus besser zu verstehen?

Pivot Points können als Wendepunkte gelten, an denen es in Hinblick auf die vergangenen Preisbewegungen des Marktes sehr wahrscheinlich ist, dass es zu einem Trendwechsel kommt. Händler und Käufer werden an diesem Indikator stärker zum Kauf oder Verkauf verlockt sein. Der Trend schlägt um und Investoren können nun mit den Pivots handeln.

Die Idee der Pivot Punkte ist relativ einfach. Der Broker hat Zugriff auf vorherige Daten, z. B. der letzten Wochen und Monate. Über die automatisierte Analyse werden nun frühere Wendepunkte festgestellt und mit den tagesaktuellen Kursen verglichen. Grafisch werden diese Unterstützungs- und Widerstandsebenen in den Chart eingezeichnet und können nun vom Trader genutzt werden.

Berechnung von Pivot Points: so lauten die Formeln

Wer professionell mit den Pivot Points als Indikatoren arbeiten möchte, sollte die grundlegenden Formeln für die Berechnung kennen. Dabei müssen Sie wissen, dass die Wendepunkte sehr flexibel sind und an die gewünschten Zeiträume angepasst werden.

So ist es möglich, die Indikatoren für eine tägliche, wöchentliche oder monatliche Analyse zu verwenden. Standardmäßig bezieht man sich aber auf den Tageschart und nutzt die Unterstützungs- und Widerstandsebenen zum Daytrading.

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Besonders relevant als Indikator ist der zentrale Pivot Punkt, also das mittlere Kursniveau. Dieser setzt sich als Durchschnitt von Hochs, Tiefs und Schlusskurs des Marktes am Vortag, der Vorwoche oder des vorherigen Monats zusammen. Alternativ kann natürlich eine längere Periode für die Berechnung des Pivot Punktes gewählt werden.

ActivTrades PivotPunkte (Candlestick-Chart)
ActivTrades PivotPunkte (Candlestick-Chart)

Um einen solchen „typischen Preis“ zu ermitteln, summieren Sie also High, Low und Schlusskurs des vorherigen Handelstages und teilen diesen Wert dann durch die Zahl 3. Die Formel für die Berechnung des allgemeinen Pivot Punktes des Vortages lautet also:

Pivot Point P = [Hoch (vorhergehend) + Tief (vorhergehend) + Schlusskurs (vorhergehend)] / 3

Sehr vereinfacht gesagt kann man nun davon ausgehen, dass der Kurs oberhalb des Pivot Punktes zu einem Wachstum tendiert und unterhalb des Indikators eher absinkt. Daytrader können entsprechend kurzfristig darauf reagieren und ihr Geld in die entsprechende Richtung (long oder short) investieren.

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Professioneller und damit auch etwas komplexer wird es, wenn zum Pivot Point die sechs verschiedenen Levels an Unterstützungen und Widerständen hinzukommen. Es handelt sich um genau drei Stück über und drei Stück unter dem Pivot Punkt.

Verschiedene Niveaus bei Unterstützungen und Widerstand: Reihenfolge der Pivot Punkte

Die sechs Levels berechnen sich nun auf Basis des Pivot Points. Dieser wird zusammen mit Höchstkurs und Tiefstkurs in einer Formel verwendet. Hieraus ergeben sich dann die Unterstützung 1, Unterstützung 2, Unterstützung 3 sowie die Widerstände 1, 2 und 3. Diese werden kurz als S1, S2, S3, R1, R2 und R3 für Support und Resistance bezeichnet.

Diese Werte werden wie folgt berechnet:

  • Widerstand 1 = (2 x Pivot Point) – Niedrig L (Vorperiode)
  • Unterstützung 1 = (2 x Pivot Point) – Hoch H (Vorperiode)
  • Widerstand 2 = (Pivot Point – Unterstützung 1) + Widerstand 1
  • Unterstützung 2 = Pivot Point – (Widerstand 1 – Unterstützung 1)
  • Widerstand 3 = (Pivot Point – Unterstützung 2) + Widerstand 2
  • Unterstützung 3 = Pivot Point – (Widerstand 2 – Unterstützung 2)

Je größer nun die Unterschiede zwischen den Hochs, Tiefs und des Schlusskurses (H, L und C) sind, desto breiter ist auch die Spanne zwischen den verschiedenen Unterstützungs- und Widerstandsebenen.

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Praktische Anwendung der Pivot Punkte beim Trading mit Forex, Aktien, Kryptos und mehr

Pivot Punkte können Sie prinzipiell für alle Arten von Trading nutzen. Sehr beliebt ist die Methode vor allem beim Handel mit Aktien, Kryptos, CFDs und Forex-Partnern wie EUR/USD. Der Vorteil ist hierbei, dass sie dem Trader einen gewissen Vorlauf bieten und eine relativ gute Voraussage für die Preisbewegung am nächsten Handelstag treffen.

Viele Anleger setzen sich daher mit der Öffnung des Handels an der Börse an den Computer und widmen sich nun der Bestimmung des Pivot Points sowie der verschiedenen Ebenen. Nun wird 5-Minuten-Chart Schritt für Schritt verfolgt, wohin sich der Kurs entwickelt und welche Ebenen durchbrochen werden. Je nach Level ist dann ein Kauf oder Verkauf angeraten.

Pivot Points Unterstützung im S&P 500
Pivot Points Unterstützung im S&P500

Im Zentrum steht natürlich der durchschnittliche Pivot Punkt, welcher als eine Art Mittellinie auf dem Chart eingezeichnet wird. Sobald der Kurs darüber steigt, gehen die Trends eher hin zu den Bullen am Markt. Die Preise wachsen mit der Nachfrage und der schrittweisen Verknappung des Angebots. Umso weiter die angetasteten Widerstandsniveaus nun angekratzt werden, desto mehr lohnt sich das Investment. Dieses sollte man mit weiteren Methoden der technischen Analyse für Aktien wie den Daytrading-Chartformationen absichern.

Pivot Points R1 wirkt als Unterstützung
Pivot Points R1 wirkt als Unterstützung

Sinkt der Kurs unter den Pivot Punkt, so ist es wahrscheinlich, dass die Bären den Markt bestimmen. Sie drücken die Preise nach unten und die Nachfrage verringert sich. Wird eine Unterstützung nach der anderen gerissen, so ist ein Leerverkauf (Short-Selling) sinnvoll. Sie setzen Ihr Geld dann über einen CFD auf sinkende Kurse. Dieses Finanzprodukt bietet Ihnen die Möglichkeit, selbst bei einem negativen Trend Profit zu erzielen.

Verwenden Sie die Pivot Punkte als Stop Loss und Take Profit

Des Weiteren lassen sich die Trades mit Hilfe dieser Durchschnitte besser automatisiert einschränken. Hochwertige Tradingplattformen wie IG.com, eToro und Capital.com bieten Ihnen so bestimmte Funktionen wie Stop Loss und Take Profit, welche eine Wachstums- bzw. Verlustgrenze einziehen.

Capital.com Stop Loss
Stop Loss bei Capital.com: Stellen Sie ein, ab welchem Verlust Sie aus dem Trade aussteigen möchten

Wenn die Preise auf ein vorher angegebenes Minimum fallen, veranlasst der Broker automatisch den Ausstieg aus den Trades. Bei Take Profit erfolgt der Verkauf mit Erreichen eines bestimmten Hochs. Somit wird der Gewinn mitgenommen.

Pivot Points Einstieg und Stop Loss
Pivot Points Einstieg und Stop Loss

Wo Stop Loss und Take Profit gesetzt werden sollten, können nun der Pivot Punkt und die diversen Ebenen sagen. Sie dienen als Grundlagen für eine solche Entscheidung, da Sie in Bezug auf vorherige Erfahrungen mit dem High/Low vom Vortag annähernd wissen wie weit ein Kurs steigen oder sinken wird.

So messen Sie die Wahrscheinlichkeiten mit Pivot Points für ein bestimmtes Ereignis am Handelstag

Pivot Punkte messen eine einfache Wahrscheinlichkeit dafür, in welche Richtung sich der Markt am kommenden Handelstag bewegen wird. Die Prozentzahlen sind dabei relativ klar und steigen mit der Entfernung der Widerstands- und Unterstützungsebene vom Pivot Point.

Allgemein geht man von den folgenden Wahrscheinlichkeiten aus:

  • Schließt in 40% der Fälle höher als R1
  • Schließt in 40% der Fälle weniger als S1
  • Schließt in 15% der Fälle höher als R2
  • Schließt in 15% der Fälle niedriger als S2
  • Schließt in mehr als R3 5% der Zeit
  • Schließt in 5% der Fälle unter S3

Selbstverständlich handelt es sich bei diesen Zahlen um grobe Annäherungswerte, welche aufgrund jahrelanger Erfahrungen mit dem Markt ermittelt worden sind. Sie bieten somit keine hundertprozentige Garantie dafür, dass sich die Kurse in die eine oder andere Richtung entwickeln.

Dazwischenfunken können vor allem unvorhergesehene Ereignisse. Skandale, ungewöhnlich positive Umsatzveröffentlichungen, Kriege, Krisen oder ein Tweet von Elon Musk lösen oft eine außergewöhnliche Kursschwankung aus.

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Weitere Informationen zum Handel mit Pivot Punkten

Trader, die mit Pivot Points arbeiten, akzeptieren die verschiedenen Ebenen in einer gewissen Entfernung zum gesetzten Wendepunkt als Momente, in denen die Trends umschlagen. Mit Hilfe von High/Low (H/L) bzw. Hoch und Tief der vergangenen Tage lässt sich dieser Preis gut ermitteln und für den weiteren Handel verwenden.

Es kann aber durchaus problematisch sein, nur auf diese Strategie zu setzen. Besser ist es, wenn man sich mit anderen Trading Indikatoren absichert und erst dann das Geld auf eine Aktie setzt. Zunächst sollte man so den allgemeinen Trend über den gleitenden Durchschnitt abschätzen und kann unterstützend die Bollinger Bänder hinzuziehen. Diese beziehen die gewöhnlichen Hoch- und Tiefschwankungen rund um den gleitenden Durchschnitt mit ein.

Moving Average (Gleitender Durchschnitt) im Chart
Moving Average (Gleitender Durchschnitt) im Chart

Bei der letztendlichen Analyse warten viele Anleger darauf, dass es zu einer zweiten Berührung des gewünschten Pivot-Levels kommt. Hiermit wird noch besser deutlich, dass die Kurse nun in diese Richtung weiterlaufen dürften. Am folgenden Chart erkennen Sie, warum eine zweite Bestätigung wichtig ist und dass nicht jedes Pivot-Niveau die Chance auf Erfolg garantiert.

Pivot Points mehrere Berührungen des Levels
Pivot Points mehrere Berührungen des Levels

Fragil sind die Kurse vor allem dann, wenn plötzliche Nachrichten oder unerwartete Daten herauskommen. Hier nimmt womöglich das Handelsvolumen deutlich zu – entweder im Abverkauf bei negativen News oder im Ankauf, wenn die Informationen eher positiv sind.

Das obige Chartmuster würde einen unerfahrenen Trader dazu verleiten, innerhalb von nur fünf Minuten, einmal long und einmal short zu gehen. Faktisch war der Ausschlag nach oben aber vermutlich nur temporär und der eigentliche Trend scheint mit Blick auf die spätere Entwicklung nach unten zu zeigen.

Wenn Sie also auf Nummer sicher gehen möchten, sollten Sie folgende Regeln im Trading mit Pivot Punkten beachten:

  1. Schauen Sie sich den gleitenden Durchschnitt für 50 Perioden an. Wenn dieser positiv geneigt ist, bereiten Sie sich auf Long-Transaktionen vor, im umgekehrten Fall auf Short-Selling.
  2. Nutzen Sie für das Investment immer die sekundären Berührungen eines Pivot-Levels. Diese sichern den ersten Indikator ab und Sie wissen dann, dass es sich nicht um eine einmalige Preisanfrage handelt, die abgelehnt wurde.
  3. Ziehen Sie andere Analysetechniken hinzu und schauen Sie sich bspw. auch die Formationen vom Hammer über den Shooting Star bis hin zu Elliott-Wellen und Schulter-Kopf-Schulter an.
  4. Beim Daytrading sollten Sie auf 5- bis 60-Minuten-Charts setzen. Swingtrader mit wöchentlichem Handel nutzen 4- bis 24-Stunden-Charts ein, während reine Positionshändler im langfristigen Trading meist Tages- und Wochencharts verwenden.

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Wo bekomme ich die Pivot Punkte am besten her?

Grundsätzlich kann man den Wendepunkt vom Vortag einfach selbst berechnen, indem man das Mittel von Hoch (H), Tief (L) und Schlusskurs bildet. Von hier aus entwickelt man dann die üblichen Abstände, welche zu den Niveaus und Ebenen führen.

Einfacher ist es sicher, mit einem professionellen Broker-Programm zu arbeiten. Anbieter wie eToro, IG.com und Capital.com verfügen über eine breite Auswahl an hochwertigen Softwareoptionen, welche die Analyse für Sie übernehmen.

Sie gehen hier einfach in die Charts hinein und wählen die Option Pivot Punkte aus. Dann zeichnet Ihnen der Broker den Durchschnittswert zusammen mit den Ebenen automatisch ein. Bei einigen Plattformen kann man sogar Preisalarme einstellen, welche auf die Berührungen der Ebenen hinweisen.

Vergleich Pivot Punkte vs. Fibonacci Retracements

Wenn man sich das Bild auf den Charts anschaut, sehen die Pivot Punkte den Fibonacci Retracements zum Verwechseln ähnlich. Letztere basieren auf einer natürlichen Zahlenfolge, die eigentlich aus der Physik entlehnt wird. Hier werden gleichermaßen horizontale Linien eingezeichnet, die für eine bestimmte Wahrscheinlichkeit stehen. Je nach Niveau investiert man dann in Wachstum oder Sinken.

Fibonacci Retracement
Fibonacci Informationen bei Capital.com

Im Unterschied zu den Pivot Points beziehen sich die Fibonacci Retracements jedoch nicht prinzipiell auf den Vortag, sondern können auf jedwede zwei Punkte wie Hoch und Tief (H und L) angewendet werden. Hieraus ergeben sich konkrete Prozentzahlen, welche so pauschal bei den Pivot Points nicht angezeigt werden.

Bank oder Broker – wer bietet mehr Pivot Daten für die Analyse?

Wenn Sie als Trader mit dem Chart arbeiten möchten, empfehle ich Ihnen grundsätzlich die Verwendung von Brokern. Diese bieten Ihnen viele Vorteile im Vergleich zur Bank. Bei anderen Kreditinstituten müssen Sie sich so meist auf die Aussagen der Manager verlassen und haben keinen Zugriff auf die wichtigen Daten.

Der Broker zeigt Ihnen dagegen klar Indikator für Indikator im Chart an und Sie können individuell die Tiefst- und Höchstpunkte, die Schlusskurse, die Pivot Punkte sowie Widerstände und Unterstützungen einsehen. Auf dieser Basis entwickeln Sie dann Ihre Strategie.

Daneben bieten die Broker viele weitere Vorteile gegenüber den Banken:

Trading beim BrokerTrading beim broker
Niedrige bis keine GebührenNur begrenzter Zugriff auf wichtige Daten zur Analyse
Transparente GebührenstrukturSie müssen auf die Aussagen des Managers vertrauen
Breite Auswahl an Analysetools für die technische MethodeStarke Verzögerungen zwischen Öffnungszeiten von Bank und Börse
Pivot Points und andere Indikatoren auf dem Chart verfügbarKeine aktuellen Marktpreise
Aktuelle MarktpreiseKeine Leerverkäufe möglich
Keine Verzögerungen beim Handel
Leerverkäufe über CFDs möglich

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Den richtigen Broker finden

Für Daytrader und alle anderen Investoren ist es wichtig, einen vertrauenswürdigen Partner an der Seite zu haben. Daher sollten Sie sich vorab alle Informationen zum jeweiligen Broker besorgen und nach Möglichkeit die besten Angebote wählen.

Erfahrungsberichte sowie generelle Eigenschaften helfen Ihnen dabei, den passenden Broker ausfindig zu machen. Auf folgende Aspekte sollten Sie zum Beispiel im Besonderen achten:

  • Keine Gebühren für Orders und Depotführung
  • Geringe Gebühren bei CFDs und schmale Aktien Spreads
  • Alle Pivots und andere Analysetools verfügbar
  • Detaillierte Chart-Analyse verfügbar
  • Fundamentale Daten einsehbar
  • Sichere und schnelle Software
  • Lizensierung in einem westlichen Staat
  • Umfassende Finanzkontrolle durch staatliche Behörden

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Anmeldung beim Broker leicht gemacht

Sagt Ihnen nun ein Broker besonders zu, so gehen Sie auf dessen Homepage oder laden die App herunter. Nun klicken Sie auf „Konto einrichten“ oder „anmelden“ und eröffnen kostenlos Ihr Depot für den Handel mit Aktien, Forex, CFDs & Co.

Capital.com anmelden und Trading starten
Capital.com anmelden und Trading starten

Geben Sie im folgenden Fenster persönliche Daten an, zum Beispiel Ihren Namen und eine E-Mail-Adresse. Zu dieser wird letztlich auch der Bestätigungslink geschickt, über welchen Sie sich als nicht-maschinellen Trader verifizieren.

Erfahrungen angeben, Fragen beantworten und verifizieren

In einem zweiten Schritt müssen Sie einige Angaben zu Ihren Erfahrungen mit dem Trading machen, z. B. wie viel Geld Sie in der Vergangenheit an der Börse umgesetzt haben und wie häufig Sie traden. Danach überprüft der Broker in einem Quiz, ob Sie sich tatsächlich mit den Dynamiken am Markt auskennen.

Verifizierung über Personaldokumente

Verifizierung über Personaldokumente

Zu guter Letzt müssen Sie Ihre Telefonnummer und Ihren Wohnsitz verifizieren. Letzteres erfolgt über das Upload eines offiziellen Dokuments, z. B. Ihres Personalausweises.

Wenn der Broker mit den Finanzbehörden kooperiert, ist zudem die Angabe der Steuernummer erforderlich. Über diese werden 25 Prozent an Kapitalertragsteuer automatisch an den Fiskus abgeführt.

Geld beim Broker-Konto aufladen

Für das Aufladen von Geld auf das Konto beim Broker werden verschiedene Methoden angeboten. Nutzen Sie so die Kreditkarte, klassische Banküberweisungen, PayPal oder Services wie Skrill, Neteller, Apple Pay und Google Pay.

Capital.com Einzahlung tätigen
Capital.com Einzahlung tätigen

Viele Händler fordern dabei ein bestimmtes Limit nach unten und nach oben. IG.com lässt Sie dabei sogar ohne Mindesteinlage in den Handel einsteigen. Bei eToro und Capital.com liegen die unteren Grenzen bei etwa 20 bzw. 50 EUR/USD.

Demo-Konto: hier üben Sie den Umgang mit den Pivot Punkten

Wer sich das erste Mal mit dem Thema Pivot Punkte auseinandersetzt, sollte zunächst einige Proberunden drehen. Eröffnen Sie einfach innerhalb Ihres Profils ein Demokonto, in welchem Sie alle Funktionen und Analysen üben können.

Demokonto zum risikofreien Testen von Strategien.

Sie sehen hier so ganz genau wie beim Echtgeldtraden den Schlusskurs, die Pivot Points und andere Formen der Indikatoren. Hieraus bauen Sie dann Ihre Strategie auf, investieren in ein virtuelles Portfolio und schauen, ob Sie damit Erfolg haben. Als nächstes wechseln Sie dann in das Hauptkonto und können mit dem Trading über die Pivot Point Analyse beginnen.

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Echtgeld-Handel: Watchlist anlegen und nach Pivot Points Aktien oder Forex kaufen

Einer der wichtigsten Vorteile der Online Broker ist, dass Sie hier umfassende Beobachtungslisten aufbauen können. Bei Aktien, bei denen die Kursschwankungen aussichtsreich aussehen, können Sie den Wert zunächst der Watchlist hinzufügen. Nun sehen Sie den Chart stets auf der Startseite.

Watchhlist
Gestalten Sie Ihre Watchlist bei Capital.com und verfolgen Sie die Kurse der Aktien

Wenn Sie nun mit der Position handeln möchten, gehen Sie auf das Diagramm und fügen die verschiedenen Analysetools hinzu. Die Pivot Punkte lassen sich so mit wenigen Klicks einzeichnen. Als nächstes verfolgen Sie den Preis und investieren dann, sobald der Kurs eine der Ebenen durchbricht.

Kaufen Capital.com
Geben Sie eine Order bei Capital.com in Auftrag

Der Kauf der Positionen ist vergleichsweise einfach. Sie gehen einfach auf das Profil einer Aktie und geben hier an wie viele Wertpapiere Sie haben möchten. Alternativ lassen sich Summen in Euro oder USD eintragen. Dann erhalten Sie aber keine echten Aktien, sondern nehmen CFDs in Ihr Portfolio auf. Hierbei handelt es sich um Nachbildungen der Kurse und Sie schließen den Vertrag nur mit dem Broker ab.

Mit einem Klick auf „Order einleiten“ oder „Trade eröffnen“ nehmen Sie den Wert in Ihr Depot auf. Nun sind Sie investiert und können mit diversen Funktionen wie Stop Loss Verluste eingrenzen. Zudem haben Sie mit einem Trading Hebel die Chance, die Gewinne zu vervielfachen. Gleichzeitig steigt damit aber das Risiko, sich

Abverkauf von Wertpapieren: Gewinne mitnehmen

Wenn sich der Preis nun für Sie positiv entwickelt, müssen Sie die Wertpapiere, CFDs oder andere Positionen natürlich noch verkaufen. Nur dann wird der Gewinn in echtes Geld verwandelt, das dann Ihrem Konto gutgeschrieben wird.

Fallen Gebühren beim Trading an?

Wenn Sie Ihr Geld bei einer Bank anlegen möchten, müssen Sie mit sehr hohen Gebühren rechnen. So fallen teils horrende Kosten für die Depotführung, die Verwahrung und die einzelnen Orders an. Diese Positionen werden bei modernen Internet-Brokern meist weggelassen.

Auf was Sie dagegen achten müssen, ist in erster Linie der Aktien Spread. Diese Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufspreis kann insgesamt einen großen Unterschied machen und die Schwelle bis zum Gewinn deutlich steigern. Broker wie eToro, Capital.com und IG.com halten den Aktien Spread jedoch angenehm schmal und sind daher bevorzugte Partner.

Unterschied zwischen Ankaufs- und Verkaufspreis (Spread)
Unterschied zwischen Ankaufs- und Verkaufspreis (Spread)

Abgesehen davon kann es beim CFD Handel zu weiteren Gebühren kommen. So gibt es hier manchmal niedrigprozentige Orderkosten und Haltegebühren für die Zeiten nach Börsenschluss (nachts, Wochenende, Feiertage). Aufgrund dieser Kosten ist es nicht immer empfehlenswert, die CFDs über einen sehr langen Zeitraum zu halten. Man nutzt sie eher zum Daytrading und Swing Trading.

Mögliche Gebühren im Überblick:

  • Depotführung
  • Orderkosten
  • Verwahrentgelte
  • Swap Gebühren für das Halten von CFDs über Nacht und am Wochenende
  • Aktien Spread
  • Gebühren für die Auszahlung auf das Konto

Wie sieht es mit den Steuern aus?

Wer einen Wohnsitz in Deutschland hat, muss üblicherweise auch Steuern auf alle Kapitalerträge zahlen. Diese belaufen sich auf derzeit pauschal 25 Prozent und werden vom Broker unmittelbar an den Fiskus weitergeleitet. Die Abgabe betrifft alle Profite, die sich beim Verkauf von Positionen und aus der Aktien Dividende ergeben.

Es gibt allerdings einige Ausnahmen, welche Sie unbedingt für sich nutzen sollten. So gibt es einen Freibetrag von derzeit 1000 Euro (Stand: 2023), auf den keine Steuern anfallen. Diesen können Sie zusammen mit Ihrem Grundfreibetrag in der Steuererklärung im Formular KAP geltend machen. Weitere Hinweise in diesem Zusammenhang finden Sie in meinem Beitrag zu Steuern und Trading.

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Beispiele für das Trading mit Pivot Points

Pivot Punkte Beispiel Strategie
Pivot Punkte Beispiel Strategie

Am oberen Beispiel erkennen wir, dass sich der Preis in einem allgemeinen Abwärtstrend befindet und beim Retracement einmal vom S2-Level abprallt. Die Ebene wirkt also als Unterstützung. Bei der Berührung dürfte man nun auf einen Long-Trade wetten.

Nachdem der Abwärtstrend nun beendet wurde, hat sich der Trend gut entwickelt. Wir sehen des Weiteren, dass S1 als weitere Unterstützung im nachfolgenden Trend wirkt (markierte Kasten).

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie man feststellt, wo man aussteigt.

Bevor Sie einen Trade platzieren, müssen Sie einen Ausstiegsplan haben. Dieser kann verschiedene Formen annehmen.

  • Ein Exit an S1 wäre problemlos möglich gewesen
  • Stop Loss könnte man pro Kerze ziehen

Kurz nachdem der Handel beginnt, sich in unsere Richtung zu bewegen, bildet sich ein gewisser Widerstand aus. Es macht Sinn, an dieser Stelle, einen neuen Widerstand zu antizipieren.

Wenn sich der Preis zu konsolidieren beginnt und jegliche Dynamik des Trends – oder des Marktvolumens insgesamt – nachgelassen hat, können wir uns zudem einfach dafür entscheiden, den Handel dann zu beenden.

Oder wir können parallel einen Blick auf den gleitenden Durchschnitts werfen. Einige Händler verwenden die gleitenden Durchschnitte in verschiedenen Perioden wie 50, 100 und/oder 200 als Unterstützungs- und Widerstandsebenen oder ziehen eine Trendwende in Betracht, wenn der Kurs über den gleitenden Durchschnitt steigt.

Ein natürlicher Take-Profit in einem Pivot-Punktesystem befindet sich natürlich auch auf der nächsten Ebene in der Hierarchie. In diesem Fall, wenn wir einen Long-Handel bei S2 tätigen, könnte unser Take-Profit-Niveau S1 oder P sein.

Besonders wichtig für die Pivot Punkt Trader: die Uhrzeit

Kaum ein Indikator ist so stark von der Uhrzeit abhängig wie der Pivot-Punkt. Gerade beim interkontinentalen Handel müssen Sie zu unterschiedlichen Zeiten hellwach sein und auf die Geschäftszeiten der Börse achten. In New York geht der Handel so auf Mitteleuropäische Zeit umgerechnet von etwa 15:30 bis 22:30 vonstatten.

Börsenzeiten international
Börsenzeiten international

Am besten stellen Sie die Zeiten auf den Charts direkt nach der Zeitzone ein, in der die Aktien gehandelt werden. So ist auch garantiert, dass die korrekten Schlusszeiten verwendet werden. Andernfalls kann es zu starken Verzerrungen bei den Ergebnissen der Pivot Points kommen.

Sie können die Pivot Points im Übrigen auch rückwärts testen, wenn Sie die früheren Preisdaten durchgehen. Weiterhin sollten Sie prüfen, wie sensibel die Kurse auf den entsprechenden Niveaus reagieren und in der Vergangenheit reagiert haben.

Fazit zu Pivot Points: gute Voraussagen für den Handel möglich

Pivot Points sind ein genial einfaches System, mit dem man bestimmte Trendwechsel in Bezug auf die Vergangenheit ausmachen kann. Im einfachsten Modell rechnet man High und Low (H/L) mit dem Schlusskurs zusammen und teilt das Ganze durch 3. Hierdurch erhält man einen Durchschnittswert, von dem aus nun verschiedene Reaktionsebenen gebildet werden.

Die drei Abstände nach oben weisen bei einer Berührung durch den Kurs auf ein mögliches Wachstum hin. Kommt der Preis auf einer der unteren Ebenen an, so ist von einem Trend nach unten auszugehen und Sie können in einen Short-Handel über die CFDs bei Ihrem Broker einsteigen.

Da Kurse natürlich sehr empfindlich auf äußere Einflüsse reagieren, sollten Sie auch andere Daten hinzuziehen. Der gleitende Durchschnitt ist so ein sehr treuer Helfer, um die Pivot Points abzusichern. Als Definition kann man ihn als einen Mittelwert beschreiben, bei dem alle ungewöhnlichen Ausschläge nach unten und oben bereinigt werden.

Die Pivot Points und den gleitenden Durchschnitt finden Sie wie viele andere Tools zur technischen Analyse von Aktien im Chart Ihres Brokers. Es ist daher wichtig, sich einen Anbieter auszusuchen, der sehr viele Werkzeuge offeriert und dem Trader den Handel mit Aktien, Forex & Co. somit stark vereinfacht.

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Meist gestellte Fragen:

Was sind Pivot Punkte?

Ein Pivot Punkt ist ein Indikator, der im Rahmen der technischen Analyse von Aktien und anderen Handelswerten genutzt wird. Er wird als Durchschnitt aus vorherigen Hoch- und Tiefwerten sowie dem Schlusskurs gebildet. Darauf aufbauend werden jeweils drei Widerstands- und Unterstützungsniveaus nach oben und unten eingezeichnet. Bei einer Berührung auf diesen Ebenen, zieht der Trader seine Schlüsse und investiert long oder short.

Was ist ein Pivot tief?

Bei einem Pivot Point werden die Hochs, Tiefs und Schlusskurse für die Berechnung verwendet. P = (H + L + C) / 3. Auf Basis dieses Wertes kann man nun die Pivottiefs einzeichnen, die auch als Unterstützungsebenen betrachtet werden können. Sie heben in der Regel den Kurs und können beim Durchbrechen auf eine Trendumkehr ins Negative hinweisen.

Für wen eignet sich die Analyse von Aktien mit Pivot Punkten?

Sehr häufig werden Pivot Punkte von Daytradern und Swing Tradern verwendet. Diese versuchen kurzfristig gewisse Trends zu erkennen und täglich bis wöchentlich Gewinne mitzunehmen. Entsprechend wichtig ist es für diese Gruppe an Investoren zu wissen, wann der Trend umschlägt. Der Mittelwert in Bezug auf den Vortag oder die Vorwoche gibt einen Hinweis darauf, an welcher Stelle ein Wechsel eintreten könnte.

Wie erstellt man einen Pivot-Chart für Aktien?

Sie können den Pivot-Punkt selbst relativ einfach über einen Mittelwert bilden und davon ausgehend dann die Widerstands- und Unterstützungsebenen einzeichnen. Einfacher ist es jedoch, mit den Tools zu arbeiten, die Ihnen der Broker bereitstellt. Sie müssen dann nur auf Pivot Points klicken und der Wendepunkt wird zusammen mit den verschiedenen Ebenen automatisch für den gewählten Zeitraum eingetragen.

Sind Pivot Points alleine ausreichend, um profitable Handelsentscheidungen zu treffen?

Nein, Pivot Points alleine reichen nicht aus, um darauf eine erfolgreiche Trading Strategie aufzubauen. Sie dienen lediglich als zusätzliches Hilfsmittel, die Vorhersagen auf Basis fundierter Analysen bestätigen oder widerlegen können.

Welchen Nutzen haben Pivot Points beim Range Trading?

Beim Range Trading signalisieren Pivot Points eine Umkehr der Preisbewegung. DIes geschieht dann, wenn ein steigender Kurs die Widerstandslinie erreicht oder wenn ein fallender Kurs auf die Unterstützungslinie fällt.

Für welchen Handelsstil eignen sich Pivot Points am besten?

Pivot Points eignen sich am besten beim Daytrading. Das liegt daran, dass sich die Pivot Points nach jeder täglichen Börsensitzung ändern.

In welchen Märkten können Pivot Points verwendet werden?

Grundsätzlich können Pivot Points in allen handelbaren Märkten verwendet werden. Das Prizinp, auf dem Pivot Points basieren, ist auf Aktien, Forex, Rohstoffe, Indizes und Kryptowährungen gleichermaßen anwendbar.

Wie oft sollten Pivot Points neu berechnet werden?

Pibot Points sollten täglich neu berechnet werden. Denn die Kursbweegungen des vorherigen Tages bestimmen die Durchschnittswerte und damit die Pivot Points des folgendenHandelstages.

Wie werden Pivot Pounkte berechnet?

Um einen Pivot Punkt zu berechnen, addieren Sie Hoch, Tief und Schlusskurs des Vortages und teilen das Ergebnis durch 3. Denken Sie daran, dass diese Berechnung täglich aufs Neue durchgeführt werden muss, wenn Sie mit Pivot Points arbeiten.

Trader Andre Witzel
Andre Witzel
Gründer & Chefredakteur
Über den Autor: Erfahrener Trader im Bereich Forex, CFDs, Aktien und Futures seit 2013. Über 21.000 Abonnenten auf Youtube und 500 veröffentlichte Trading Videos.
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Trader Andre Witzel
Geschrieben von: Andre Witzel Gründer & Chefredakteur
Erfahrener Trader im Bereich Forex, CFDs, Aktien und Futures seit 2013. Über 21.000 Abonnenten auf Youtube und 500 veröffentlichte Trading Videos.
Res Marty
Reviewed by: Res Marty Softwaretester und Autor
Res konzentriert sich bei Trading für Anfänger auf den Bereich "Hinter der Kulisse". Er ist außerdem Autor und Softwaretester mit einem betriebswirtschaftlichen Hintergrund.
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