Aktiendepot absichern gegen Schwankungen und Crashs

Inhaltsverzeichnis:
  1. Aktiendepot absichern gegen Schwankungen und Crashs

Zwei Jahre Corona-Krise, Russlands Angriff auf die Ukraine als Zeitenwende in der Weltpolitik, drohende Ausfälle russischer Energielieferungen, der Klimawandel mit all seinen Herausforderungen in Hinsicht auf die Energiegewinnung und eine massiv steigende Inflation: Wer heute Geld in Aktien und anderen Werten angelegt hat, sollte diese gezielt absichern.

Sicherheit im Trading
Sicherheit im Trading

Zunächst einmal muss man in Deutschland radikal umdenken, was das Sparen betrifft. Bereits seit vielen Jahren herrscht in Europa eine strikte Nullzinspolitik. Wer seine Ersparnisse auf der Bank liegen hat, generiert also kein Wachstum. Gleichzeitig fressen Inflation und Krisen das Vermögen schrittweise auf. Liegt es auf der Bank, machen Sie auf lange Sicht Verlust.

Doch auch im Aktiendepot muss man angesichts der politischen Weltlage darauf achten, in welche Positionen man investiert. Wer bisher nur zögerliche Versuche unternommen hat, sein Geld in ein oder zwei interessante Aktien anzulegen, geht angesichts der Kurseinbrüche an der Börse große Risiken ein. Das betrifft im Moment natürlich allem voran die Emerging Markets, also Schwellenländer wie Russland. Dort ist die Börse nach dem 24. Februar 2022 faktisch in sich zusammengefallen.

Sberbank
Crash des größten russischen Finanzinstituts Sberbank am 24. Februar 2022

Grundsätzlich gibt es eine Reihe an Strategien, mit denen man langfristig das Aktiendepot absichern kann. Hier erkläre ich Ihnen, was Sie aktuell beachten sollten und welche Tipps und Möglichkeiten es allgemein gibt, um potenzielle Verluste beim Trading einzugrenzen.

Eine Grundregel möchte ich Ihnen aber bereits jetzt geben:

Diversifizieren Sie Ihr Portfolio. Umso breiter Sie das Kapital auf verschiedene Anlagen streuen, desto geringer ist das Risiko. Stellen Sie sich das Investmentziel wie einen Korb vor, in dem Sie Ihr Geld platzieren. Befindet sich das gesamte Vermögen in einem Korb und fällt dieser herunter, verlieren Sie alles. Verteilen Sie das Geld dagegen auf mehrere Körbe, sind Sie besser vor Kursverlusten und sogar einem Börsencrash geschützt.

Finance Diversification
Diversifikation ist wichtig beim Traden

Grundsätzliche Absicherungsstrategien für Depots

  • Geld nicht auf der Bank liegen lassen
  • Portfolio breit streuen
  • Stop Loss Order und Take Profit
  • Leerverkäufe zur Absicherung gegen fallende Kurse
  • Put Optionen
  • Aktuelle Trendanalysen nutzen
  • Value Aktien finden
  • Günstige und kostenlose Broker ohne Mindesteinlage nutzen

Geld nicht auf der Bank liegen lassen

Zunächst einmal sollten Anleger auf keinen Fall auf der Bank liegen lassen. Weder Giro- noch Sparkonten bringen derzeit irgendeinen Gewinn. Im Gegenteil, müssen Sie oft noch Gebühren bezahlen und haben aufgrund der Nullzinspolitik der EZB kein Wachstum.

Es kommt in Bezug auf das klassische Sparen im Vergleich zum Trading aber noch viel schlimmer. Bereits ohne weitere Krisen ist die Inflation stets im Wachsen begriffen. Aufgrund der Coronapandemie erreichte die Preissteigerung im Dezember 2021 bereits mehr als fünf Prozent. Der aktuelle Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Energieausfälle sorgen nun für einen weiteren Anstieg.

Inflationsrate
Wachsende Inflationsrate im Jahr 2021 (Quelle: Statista 2022)

Das Problem ist also, dass Ihre Ersparnisse auf einem normalen Konto regelrecht aufgefressen werden. Heben Sie das Kapital nach fünf oder zehn Jahren ab, können Sie sich nicht mehr so viel kaufen wie vorher. Entsprechend kann man Anlegern nur empfehlen, klug in den Aktienmarkt und in ETFs zu investieren.

Warum Sie das Portfolio breit streuen müssen

Durch die Wissenschaftler, die an der Portfoliotheorie und am CAPM gearbeitet haben, wissen wir, dass eine breite Streuung des Kapitals positiv für das Investment ist. Sie setzen Ihr Vermögen schlichtweg nicht auf eine Karte, sondern verteilen es auf mehrere Positionen.

Wichtig ist dabei, dass Sie nicht nur verschiedene Aktien und CFDs wählen. Entscheiden Sie sich für diverse Märkte, zum Beispiel unterschiedliche Branchen und Länder. So können Sie neben Werten aus den USA und Europa auch Papiere aus Schwellenländern wie Indien und China ins Portfolio aufnehmen.

Kommt es in einem Segment nun zu Kursverlusten, bleiben andere Bereiche im besten Fall stabil. Sollten die Branchen sogar gegenläufig zueinander sein, steigen die anderen Positionen außergewöhnlich stark an. So standen bei der Coronakrise der physische Einzelhandel in Shopping Malls gegen den E-Commerce. Wer damals auf Amazon & Co. setzte, konnte sein Depot nicht nur absichern, sondern das Investment sogar steigern.

amazon-2020 chart
Kurzer Corona-Knick bei Amazon gefolgt von einem starken Anstieg

Theoretisch lässt sich das optimale Portfolio nach dem CAPM sogar ausrechnen. Hierzu müssen Sie sich detailliert den gesamten Markt anschauen und herausarbeiten, welches Unternehmen sich entlang der Kapitalmarktlinie befindet. Der Betafaktor kann dabei helfen, die Schwankungsanfälligkeit der verschiedenen Aktien im Depot zu erkennen und durch eine ausgeglichene Zusammenstellung Depot-Absicherung zu betreiben.

Automatisierte Tradingfunktionen: Stop Loss und Take Profit

Eine sehr klassische Variante, um das Depot absichern zu können, sind die Limit Orders. Diese schränken automatisiert die möglichen Verluste ein. Setzen Sie so bei Ihrem Broker bzw. Depot bestimmte Stop Loss Marken. Dieses Stop Loss veranlasst bei Erreichen eines bestimmten Wertes bei negativer Kursentwicklung den sofortigen Ausstieg aus dem Trade.

Die Stopp Loss Order können Sie individuell setzen. Wenn der Kurs Ihrer Aktien zum Beispiel bei 50 Euro liegt, wächst, aber in gewisser Weise ein Risiko besteht, wählen Sie vielleicht 20 Euro als untere Stop Loss Limits.

Capital.com Stop Loss
Stop Loss: Stellen Sie ein, ab welchem Verlust Sie aus dem Trade aussteigen möchten

Kommt es über mehrere Monate hinweg zu einem stabilen Wachstum, können Sie sich auch für Trailing Stop Loss Marken entscheiden. Solche Stop Losses passen sich an den Kursanstieg an. Gehen die Aktienkurse nun nach oben, werden auch die Verlust-Marken in einem entsprechenden Verhältnis erhöht.

Auf der anderen Seite empfehle ich Ihnen auch eine Take Profit Aktien-Order zu verwenden. Bei Aktien und CFDs können Sie so bei Erfolg Ihres Investments eine Gewinnmitnahme mit dem Depot vereinbaren. Steigt die Aktie auf den entsprechenden Wert, wird Sie verkauft und das Guthaben Ihrem Konto gut geschrieben.

Mein Tipp: Kostenloses Aktiendepot bei Capital.com

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(Risikohinweis: 79,17% der privaten CFD Konten verlieren Geld)

Absicherung durch Leerverkäufe: perfekt für den Bärenmarkt

Die Börse ist im Allgemeinen von Bullen- und Bärenmarkt geprägt. Bei einem Bärenmarkt geht der Trend generell nach unten. Sie müssen eventuell mit einer längeren Phase der Abverkäufe und eines Überangebots an Aktien rechnen. Dadurch sinken die Preise deutlich und Sie müssen in der Long Position mit Verlusten rechnen.

bullisch und bärisch handeln
bullisch und bärisch handeln

Ein solcher Kursrückgang kann nun lediglich eine Branche betreffen, z. B. weil es wie beim Wasserstoff oder bei Cannabis nach einem absoluten Boom zu einem deutlichen Abschwung gekommen ist. Oder aber die Kurse gehen aufgrund von weltpolitischen und wirtschaftlichen Krisen über einen bestimmten Zeitraum hinweg generell nach unten.

Das war so im Frühjahr 2020 der Fall, als die ersten Lockdowns aufgrund von Corona eingeführt wurden. Ausgangssperren und geschlossene Geschäfte sorgten im März und April des Jahres kurzfristig für einen massiven Bärenmarkt. Einige Kernbranchen konnten sich aber schnell wieder erholen. Es zeigt sich dann, welche Unternehmen eigentlich von der Krise profitieren – diesen Aktien schenken die Anleger Ihr Vertrauen und ein Kaufboom setzt ein.

Nach dem Einbruch im Zuge der Corona Pandemie hat sich der FTSE 100 wieder erholt.
Nach dem Einbruch im Zuge der Corona Pandemie hat sich der FTSE 100 wieder erholt.

Bei der aktuellen Krise in Bezug auf Russland und die Ukraine ist die Situation etwas fragiler, zumal nicht klar ist, wie sich die Lage auf Dauer verändern wird. Dennoch konnte man Kursanstiege vor allem bei der Rüstungsindustrie und in einigen westlichen bzw. arabischen Energiesegmenten erkennen.

Wer sein Aktiendepot klug aufbaut und absichert, kann aber auch aus der Krise heraus Profite erwirtschaften. Das Zauberwort heißt hierbei Leerverkäufe. Das sogenannte Shorten oder Hedging ist eine Strategie, um einen Sicherheitsriegel gegen Kursabstürze im Depot einzuschieben. Gleichzeitig kann man das Finanzinstrument spekulativ verwenden, wenn sich z. B. aus der technischen oder fundamentalen Analyse ergibt, dass ein bestimmtes Unternehmen in den nächsten Wochen an der Börse absackt.

Die Idee ist relativ einfach: Wenn Sie Kursschwankungen nach unten erwarten, leihen Sie sich eine bestimmte Aktie aus und verkaufen Sie zum aktuellen Preis weiter. Kurz vor Ende der Leihdauer erwerben Sie das Wertpapier zu einem niedrigeren Preis zurück und geben es zusammen mit der Leihgebühr an den Besitzer ab. Die Differenz zwischen erstem Kaufpreis und Rückkaufpreis minus der Leihgebühr ist ihr Gewinn.

Leerverkauf
Schema der Leerverkäufe (Quelle: Wikipedia/Achim Grochowski)

Klassische Leerverkäufe mit physischen Aktien sind für Privatanleger nur schwer umzusetzen. Die meisten Banken weigern sich, diesen Service anzubieten. Die Broker und digitalen Depot-Anbieter sind hier eine Alternative. Bei Ihnen können Sie nämlich dank der CFD-Leerverkäufe Ihr Depot absichern.

Bei CFDs handelt es sich um keine echten Aktien. Sie schließen einen Vertrag mit dem Depot ab, in dem Sie sich auf ein Geschäft per Replikation einigen. Der CFD bildet die Kursentwicklung von Aktien, ETFs, Rohstoffen und anderen Werten im Verhältnis nach. Dadurch sind Investitionen mit geringem Startkapital möglich.

Da es sich bei CFDs um keine echten Aktien handelt, haben Sie viele weitere Optionen zur Verfügung: eine davon ist der Leerverkauf. Broker wie eToro und Capital.com ermöglichen es Ihnen so, die CFDs, die Sie gar nicht besitzen, virtuell im Depot zu verkaufen. Somit gehen Sie short und gewinnen bei fallenden Kursen.

Werfen Sie vor der Anwendung von Leerverkäufen aber unbedingt einen Blick in die üblichen Ratgeber. Shortselling ist ein Finanzinstrument, das auch einige Risiken in sich birgt. Die größte Gefahr ist die offene Grenze nach oben:

Wenn Sie Aktien ganz klassisch kaufen, kann der Wert minimal unter einen Euro und somit in den Pennystock-Bereich fallen. Haben Sie 100 Euro investiert, verlieren Sie diese beinahe komplett – plus möglicher Gebühren bei Bank und Depot.

Für alle, die auf fallende Kurse setzen, ist aber das Wachstum der Aktien an den Börsen ein Problem. Umso höher sie steigen, für desto mehr Geld muss man sie später zurück kaufen. Nach oben gibt es aber keine Begrenzung. Wer den Leerverkauf z. B. bei 100 Euro einleitet und sieht anschließend einen Anstieg der Kurse bis zu 300 Euro, macht in jedem Fall 200 Euro Verlust. Die 100 Euro Einsatz gleichen sich dagegen mit dem anfänglichen Verkauf der Leihaktie aus.

Daher sollten sich Anfänger sehr eingehend mit dem Thema beschäftigen, bevor Sie spekulativ mit CFDs shortsellen. Als Hedging-Tool sind die Leerverkäufe dennoch sehr praktisch und können im Notfall zu einer umfassenden Depot-Absicherung führen.

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Put Optionsscheine in schwierigen Zeiten nutzen

Ähnlich wie bei CFDs und Zertifikaten sind die Optionen klassische Finanzderivate, mit denen Sie u. U. Ihr Aktiendepot absichern können. Ein solcher Vertrag wird mit einem Partner wie der Bank oder dem Broker abgeschlossen. Er räumt Ihnen das Recht ein, einen Vermögenswert innerhalb von einem bestimmten Zeitraum zu kaufen oder zu verkaufen. Stehen die Chancen gut, üben Sie das Recht aus, stehen Sie schlecht, lassen Sie es verfallen.

Grundsätzlich unterscheidet man:

  • Call Optionen
  • Put Optionen

Bei Call befinden Sie sich mit den Aktien in der Käuferposition. Sie können also innerhalb einer Frist den Kauf zu einem vorab festgelegten Preis einleiten. Somit haben Sie insbesondere einen Vorteil, wenn der Kurs in der Zwischenzeit gestiegen ist.

Call Put Optionen
Call Put Optionen

Um nun nach unten das Depot absichern zu können, arbeiten Anleger mit den Put Optionsscheinen. Sie sichern sich damit das Recht, eine Aktie bzw. ein bestimmtes Volumen an Aktien zu einem vorab festgelegten Preis verkaufen zu können. Wichtig zu wissen ist, das Call und Put Optionsscheine meist eine bestimmte Stückzahl und zwar von 100 haben.

Wenn Sie also Ihr Depot vor einem plötzlichen Kursverfall wie in der aktuellen Krise oder für kommende Krisen schützen möchten, schließen Sie bei Ihrem Broker einen entsprechenden Vertrag zur Absicherung über Put Optionsscheine ab. Somit sichern Sie sich einen Verkaufspreis von bspw. 100 Euro für jede der im Volumen festgelegten Aktien.

Die Frist kann unterschiedlich gewählt werden und bei den weit verbreiteten amerikanischen Optionen verkaufen Sie innerhalb des Zeitraums wann immer Sie wünschen. Seltenere europäische Put Optionsscheine erlauben Ihnen die Entscheidung über Verkaufen oder Nichtverkauf nur am letzten Tag des Zeitraums.

Kommt es plötzlich zu einem Kursverfall von 100 auf 30 Euro und sind die Börsen quasi im freien Fall, veräußern Sie das Paket dennoch zum wesentlich höheren Preis. Die Gegenpartei ist dazu verpflichtet, die Aktien zu nehmen, wenn Sie den Put Optionsschein ziehen.

Der Service bzw. die Garantie, welche Sie bei einer Call oder Put Option erhalten, ist natürlich nicht kostenfrei. Sie müssen stets eine Prämie bezahlen, damit Ihnen dieses Recht zuteil wird. Wenn Sie die Optionsscheine verfallen lassen, werden Sie die Prämie in jedem Fall verlieren.

Bei lang laufenden Fristen sind solche Optionsscheine durchaus vorteilhaft. Ebenso dann, wenn die politische und ökonomische Lage an den Börsen ohnehin fragil ist und Sie nicht wissen, wie sich die Situation entwickeln wird.

Kurze Laufzeiten erhöhen aber das Risiko, den Prämieneinsatz nicht herauszuholen und eventuell durch die Bid-Ask-Spanne weiteren Verlust zu machen. Wie beim klassischen Aktien-Spread handelt es sich hierbei um die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis der Optionsscheine bzw. der Aktienpakete dahinter. Speziell bei Aktien mit einem Betafaktor über 1 – und somit schwankungsunanfälligen Papieren –, kommt es innerhalb von sechs bis zwölf Monaten nur selten zu gravierenden Veränderungen, welche die Nutzung von einem Put Optionsschein rechtfertigen würden.

Gerade in Hinsicht auf die Prämie hat ein Put Optionsschein gegenüber CFDs als Derivaten deutliche Nachteile. Broker wie Capital.com bieten Ihnen so die Differenzkontrakte, ohne dass Sie irgendeine Provision entrichten müssen. Andererseits sind Sie hier natürlich definitiv investiert und können den Einsatz verlieren.

Dieser Einsatz muss jedoch nicht so hoch wie bei echten Aktien sein. Sie erwerben einfach nur replizierte Bruchstücke. Wenn eine Aktie 100 Euro kostet, können Sie den CFD, der sich auf das Papier bezieht, bereits ab 1 Euro ins Aktiendepot legen. Gewinne und Verluste verhalten sich dann anteilig zum Bezugswert.

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Gemeinsamkeit bei Optionen und CFDs: der Hebel

Bei den meisten Derivaten wie Zertifikaten, Optionen und CFDs gibt es eine Gemeinsamkeit: Da sie reine Replikationen sind, können hier auch Hebel angewendet werden. Diese erhöhen den Einsatz, indem der Broker quasi etwas dazu gibt.

Wenn sich der Kurs nun für Sie positiv entwickelt, erhalten Sie im entsprechenden Verhältnis mehr Geld heraus. Bei 1:30 bekommen Sie so das 30-fache. Das Problem ist dabei immer, dass bei Verlusten die Multiplikation greift – egal, ob in der Short oder Long Position. Somit besteht die Gefahr, alles zu verlieren. Als Anfänger sollten Sie daher vorsichtig Vorgehen und an eine umfassendere Depotabsicherung denken.

Tagesaktuelle Trendanalysen

Tagesaktuelle Trendanalysen helfen Ihnen dabei, die generelle Richtung von Aktienkursen auszumachen. Die Begründer der technischen Analyse, insbesondere aber Charles Dow, proklamierten, dass alle Trends bereits in den Charts enthalten sind. Grund dafür ist, dass die Anleger die Entwicklung der Unternehmen bereits antizipieren.

Ein plötzlicher Börsencrash z. B. aufgrund von Pandemien und Kriegen kann zwar nur schwerlich weit im Voraus von den Aktionären mitgedacht werden. Wenn er aber einmal passiert ist und sich die starken Kursschwankungen etwas einpendeln, kann man mit den Charts arbeiten.

Viele bekannte Depots wie Capital.com bieten Ihnen die passenden Tools, um Ihre Strategien auszubauen. Sie sehen hier die Charts ein, verfolgen die Verläufe und markieren die so genannten Unterstützungs- und Widerstandszonen. Hieran erkennen Sie, über welche Punkte die Kurse zunächst nicht hinaus können.

Beispiel Käufer und Verkäufer Zonen Trading Strategie
Beispiel Käufer und Verkäufer Zonen Trading Strategie

Wird eine Begrenzung plötzlich durchbrochen und federt der Kurs dann um etwa die Hälfte zurück, ist das ein Indiz für einen Richtungswechsel. Sie können hier kurzfristige Verläufe ausmachen, aber auch das Übergehen von einem Bärenmarkt in einen Bullenmarkt und andersherum feststellen.

Wer in einer Krise profitieren und mögliche Verluste ausgleichen möchte, kann sich in den Mikrobereich begeben und stunden- oder tagesgenau traden. Wenn die Signale, z. B. stark ausschlagende Kerzen und die markanten Elliott-Wellen auftauchen, investieren Sie und nehmen den darauf folgenden Auf- oder Abschwung mit. Zeigt der Aktientrend nach oben, gehen Sie long, bei sich andeutenden Minusbewegungen shorten Sie.

Aufbau der Elliott Wellen inklusive Bezeichnungen 1 bis 5 und A bis C
Elliott-Wellen-Muster

Für die technische Analyse brauchen Sie natürlich etwas Übung und Sie müssen sich diverse Strategien gut zurechtlegen. Viele Depots offerieren Ihnen daher Ratgeber und Lernangebote. Zu den besten Tipps zählt auch die Nutzung von Demokonten. Hier probieren Sie sich ohne jedes Risiko mit Spielgeld unter realistischen Bedingungen am Markt aus.

Niedrige Kurse für Investment in Value Aktien nutzen

Krisen bieten Chancen – behalten Sie das immer im Hinterkopf. Sie sollten daher einen kühlen Kopf bewahren und sich nach Möglichkeit die inneren Werte der Aktien anschauen. Im Vergleich mit dem Marktpreis erkennen Anleger, ob es sich um eine tatsächliche Unterbewertung handelt oder nicht.

Ist ein Unternehmen generell gut aufgestellt und hat es auf Dauer realistische Chancen auf einen Rebound – zum Beispiel durch ein gutes Geschäftsmodell –, sollte man hier zur Absicherung des Depots nachlegen.

Sie müssen dafür aber wirklich gründlich analysieren und sich die gegenwärtige politische und wirtschaftliche Lage anschauen. Angesichts der Sanktionen in ein eigentlich gut aufgestelltes russisches Unternehmen wie Yandex oder Sberbank zu investieren, lohnt sich bspw. nicht. Hier scheitert der Value-Gedanke an den Realitäten.

Mit dem Beginn des Krieges waren aber auch viele westliche Firmen erst einmal von Verlusten betroffen. Diese Kurseinbußen muss man aber ins Verhältnis mit den Zukunftsaussichten setzen. Speziell IT-Unternehmen, E-Commerce, Künstliche Intelligenz und erneuerbare Energien haben auf Dauer hohes Potenzial. In einer Krise Geld einzusetzen, kann den Wert von Ihrem Depot innerhalb weniger Jahre immens erhöhen.

Ein erster Indikator für unterbewertete Aktien mit Potenzial ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis, welches bei vielen Brokern direkt angegeben wird. Prinzipiell wird dabei der Kurs der Aktie durch den Gewinn der Aktie geteilt. Liegt das Ergebnis unter 15, weist das auf eine Unterbewertung hin. Danach folgt nach Möglichkeit der Abgleich mit der Gegenwart und den Zukunftsprognosen. Hierfür können sich Privatanleger bspw. verschiedene Artikel von Ratingagenturen durchlesen, um ihre Entscheidung abzusichern.

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Günstige Broker und Depots finden: sparen Sie Gebühren ein

Ein wichtiger Tipp, mit dem Anleger Ihr Depot absichern können: Suchen und finden Sie ein Depot, das günstig und fair ist. Wenn Sie durch das Netz browsen, fallen Ihnen viele kostenlose Aktiendepots auf. Diese werben mit provisionsfreien Trades und keinen Depotgebühren.

Grundsätzlich haben alle Broker, die damit werben, erst einmal recht. Trotzdem müssen sie irgendwie Geld verdienen und das passiert meist über den Aktien Spread. Sie kaufen ein Wertpapier schließlich immer zu einem höheren Preis, als Sie es zum gleichen Zeitpunkt verkaufen würden. Die Differenz landet beim Broker.

Zusätzlich kann es versteckte Kosten bei der Abbuchung und den Über-Nacht-Gebühren auf CFDs geben. Das Risiko bei den CFDs ist ebenfalls eine der Haupteinnahmequellen von Brokern.

Indem Sie diese unnötigen Gebühren bei einem Online-Depot einsparen, wird die Spanne, welche die Gewinne von der Investition aus überbrücken müssen, kleiner. Das ist insgesamt auch dann sicherer, wenn sich etwas radikal an den Kursen ändert.

Im Moment kann ich als Depot speziell Capital.com empfehlen. Der Vorteil ist, dass Sie hier keinerlei Gebühren auf die Depotführung bezahlen und die einzelnen Orders ebenfalls kostenlos sind. Bei der Bank würden Sie für den einzelnen Kauf oder Verkauf mühelos 10 bis 25 Euro abgeben müssen. Hinzu kommen die Depot- und Verwahrkosten.

Der Spread ist bei Capital.com ebenfalls vergleichsweise schmal und übersteigt selten 1 Euro. Wo die Spanne grundsätzlich über diesem Wert liegt, sollten Sie dagegen stutzig werden. Lediglich bei CFD-Trades müssen Sie mit einer kleinen Abgabe für das Halten der Position nach Börsenschluss und am Wochenende rechnen.

Mein Tipp: Kostenloses Aktiendepot bei Capital.com

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Neben den transparenten Gebühren müssen Sie weitere Faktoren in die Wahl Ihres Brokers einbeziehen. Hierzu gehören zum Beispiel:

  • Sicheres und schnelles IT-System (die Software sollte flüssig laufen und Ihr Depot vor Hackern schützen)
  • Lizensierung in einem europäischen oder amerikanischen Staat (und damit Kontrolle durch staatliche Finanzbehörden)
  • Bezahlung in Euro und US-Dollar möglich
  • Zugang zu vielen internationalen Märkten
  • Verfügbarkeit von wichtigen Analysetools (Charts, Zeichenwerkzeuge und Kennzahlen)
  • Einfache Anmeldung per E-Mail und Social Media

So melden Sie sich bei einem Broker an

Wenn Sie ein Depot eröffnen möchten, müssen Sie nur wenigen Schritten folgen. Zunächst einmal gehen Sie auf die Seite des Anbieters und finden meist rechts oben einen Button. Hier kann bspw. „Jetzt handeln“, „Konto eröffnen“ oder „Depot einrichten“ stehen.

Anmeldung Jetzt anmelden
Klicken Sie auf „Jetzt anmelden“

Nun öffnet sich ein Fenster, in welches Sie Ihre E-Mail eintragen und ein sicheres Passwort wählen. Nachdem Sie auf „Fortfahren“ gedrückt haben, erhalten Sie eine Mail in Ihren Briefkasten. Dort folgen Sie dem Bestätigungslink und sind fast Mitglied beim Anbieter.

Capital.com
Über dieses Formular registrieren Sie sich bei Capital.com: Tragen Sie E-Mail und Passwort ein oder nutzen Sie Social Media zur Anmeldung

Im nächsten Schritt machen Sie einige genauere Angaben zu Ihrer Person. Die Depots verlangen von Ihnen einige Details zu Ihren Erfahrungen im Trading und prüfen die Angaben über ein Quiz. So will man sicher gehen, dass der Privatanleger nicht ohne jedes Vorwissen sein Kapital riskiert.

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Depot verifizieren

Bevor Sie echtes Geld setzen und Gewinne einfahren können, müssen Sie sich verifizieren. Geben Sie hierfür Ihren Wohnsitz an und bestätigen Sie diesen mit dem Upload eines Nachweises. Das kann zum Beispiel der Führerschein, der Reisepass oder Personalausweis sein. Eventuell wird eine Meldebescheinigung benötigt.

Adresse
Verifizierung über Personaldokumente

Wenn das Depot mit dem Fiskus kooperiert, werden alle Gewinne aus Kursveränderungen beim Verkauf und aus Dividenden versteuert. In Deutschland erfolgt dies pauschal mit 25 Prozent ab Quelle. Somit werden die Einkommenssteuern im Bereich Trading von oben gedeckelt – Sie haben beim Aktienhandel also steuerliche Vorteile gegenüber klassischem Arbeitslohn.

Zusätzlich erhalten Sie einen Freibetrag von 801 Euro im Jahr. Diesen machen Sie im Jahr darauf in der Steuererklärung geltend oder reichen einen Freistellungsantrag beim Broker ein. In der Steuererklärung dürfen Sie außerdem auf Ihren persönlichen Jahressteuersatz bestehen, so dieser unter 25 Prozent liegt. Wie das geht und weitere Tipps zur Steuer finden Sie als Leser von Trading von Anfänger hier.

Geld auf das Depot aufladen

Nach der vollständigen Anmeldung und Verifizierung brauchen Sie noch Geld auf dem Depot, um dieses investieren zu können. Die meisten Anbieter erlauben es Ihnen so, mit Methoden wie Kreditkarte, Soforttransfer, Banküberweisung, PayPal, Apple Pay, Neteller & Co. zu arbeiten.

Zahlungsmethoden bei Capital.com

Beachten Sie dabei immer die Limits. Es gibt einige Depots ohne Mindesteinlage bzw. mit niedrigen Einstiegschancen. Bei Capital.com können Sie so bereits ab 20 Euro ins Traden einsteigen. eToro wird von Ihnen mindestens 50 USD (umgerechnet ca. 48 Euro) verlangen.

Im Demokonto sicher üben

Wenn Sie noch keine Erfahrung im Traden haben, sollten Sie zunächst im Demokonto üben. Sie bekommen einen bestimmten Betrag an Spielgeld und bauen damit unter echten Bedingungen ein Portfolio auf. Nun testen Sie verschiedene Strategien und versuchen das Paket mit Hilfe von CAPM und Portfoliotheorie zu optimieren.

Demokonto
Richten Sie ein Demokonto bei Capital.com ein

Sie können sich außerdem die Value-Idee zu Herzen nehmen und damit Aktien mit Potenzial und Zukunft ausmachen. Ebenso rate ich Ihnen dazu, mit den Kursen auf dem Chart zu operieren. Sie probieren dann alle Zeichentools aus und versuchen die richtigen Tradingsignale für Trends zu erkennen.

Wichtig ist es natürlich, mehr über die Depot-Absicherung im Demobereich zu erfahren. Nehmen Sie sich ruhig Zeit, um die Dynamiken am Markt kennenzulernen und zu lernen, wie man Sicherheitsschranken am besten ins Portfolio einbaut.

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Sichere Anlagen finden mit Hilfe von Analysetools und Watchlist einrichten

Nach Ihren ersten Erfolgen im Demoaccount, wechseln Sie zum Echtgeldkonto. Hier nutzen Sie nun die Analysetools, um potenzielle Kandidaten für Ihr Portfolio zu finden. Beobachtung und Analyse sind extrem wichtig. Fügen Sie die Wertpapiere also zunächst einmal nur Ihrer Watchlist hinzu.

Watchlist capital.com
Erstellen Sie Ihre Watchlist bei Capital.com

Auf dem Dashboard können Sie dann sofort erkennen, wohin es mit den Kursen der Favoriten geht. Sie klicken zum Beispiel auf die Charts und arbeiten intensiv an den Tradingsignalen. Wenn alles passt, steigen Sie sicher in den Deal ein.

Charts Capital.com
Sehen Sie bei Capital.com die Charts der Aktien ein

Aktien kaufen oder verkaufen und das Portfolio absichern

Um die gewünschte Aktie zu kaufen, klicken Sie auf den entsprechenden Button. Dann öffnet sich ein Fenster, in dem Sie weitere Details angeben. Entscheiden Sie sich so für eine gewisse Stückzahl. Sie können weiterhin voreinstellen, dass die Wertpapiere erst ab einem bestimmten Kurswert automatisch gekauft oder verkauft werden sollen.

Kaufen Capital.com
Geben Sie eine Order bei Capital.com in Auftrag

Wer anstelle der Stückzahl eine Summe angibt, kauft meist CFDs. Hierbei handelt es sich wie wir bereits festgestellt haben um keine echten Aktien, sondern um Derivate. Sie beziehen sich auf die Replikation der Kurse und eröffnen Ihnen die Chance, mit wenig Kapital einzusteigen. Über die Hebel lassen sich die Gewinne massiv steigern. Das Instrument ist aber auch mit einer hohen Verlustgefahr verbunden.

Capital.com
Entscheiden Sie sich für einen Hebel für Ihren Trade mit Aktien und CFDs

Wer für die Depotabsicherung Leerverkäufe nutzen möchte, kann über die CFDs short gehen. Es ist immer ratsam, eine bestimmte Anzahl an Depotanteilen als Sicherheitsschranke im Short-Bereich zu lassen. Gerade dann, wenn Sie im Bullenmarkt sind, bietet dieses inverse Investment eine Abfederung falls der Markt durch Krisen und Kriege kippt.

Gehen Sie einfach auf einen CFD, der sich nicht in Ihrem Portfolio befindet. Nun können Sie ihn verkaufen und somit ein Leih- und Short-Geschäft eröffnen. Bei einigen Brokern wie Capital.com müssen Sie in den Einstellungen in den inversen Handel wechseln.

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Wie kann ich Gewinne mitnehmen?

Solange Ihr Geld an die Aktien, ETFs, CFDs, Rohstoffe, Währungen & Co. gebunden sind, haben Sie keine hundertprozentige Sicherheit. Die Werte können sich natürlich jederzeit verändern, wie die Ukraine-Krise und vorher die Corona-Pandemie gezeigt haben.

Wer einen Teil der Gewinne nun für seinen Lebensunterhalt verwenden möchte, muss sie also vom Depot abheben. Dafür klickt man bei den Aktien im Portfolio auf „verkaufen“ und wählt hier den gewünschten Betrag bzw. die Stückzahl. Nach dem Verkauf wird Ihnen der Erlös gutgeschrieben und Sie können ihn zu Ihrem Referenzkonto transferieren.

Verkaufen
Klicken Sie auf Verkaufen, um eine Aktie zu veräußern

Achten Sie darauf, dass einige Broker Abhebegebühren verlangen. Bei eToro müssen Sie so etwa 5 Euro pro Transfer bezahlen, was im Vergleich jedoch fair ist. Capital.com bietet die Abhebung von Geldern vom Depot zur Bank dagegen kostenlos an.

Welche Gebühren fallen bei Depots an?

Wenn Sie ein klassisches Depot bei der Bank haben, müssen Sie mit sehr hohen Gebühren für die Depotführung und die Orders rechnen. Sie sind dadurch kaum flexibel, um auf plötzliche Veränderungen am Markt zu reagieren. Das betrifft letztlich auch die Absicherung, da Sie mit jedem Trade teils 10 bis 20 Euro und mehr an Nebenkosten einplanen. Kommt es zu einer Krise, können Sie also nicht so einfach kaufen und verkaufen.

Anders verhält es sich bei Online Brokern wie Capital.com. Hier entfallen Depotführung und Orderkosten komplett. Somit sind schnelle Aktionen direkt nach der Kenntnis von marktverändernden Ereignissen möglich. Diese Updates können Sie sich sogar per Mail und Push-Nachricht auf das Handy schicken lassen.

Geringe Gebühren müssen Sie bei den Depots nur in Bezug auf die Aktien Spreads, teilweise beim Abheben des Gelds und bei CFDs im Portfolio über Nacht bzw. nach Börsenschluss einplanen. Bei den Über-Nacht-Gebühren handelt es sich um eine Zinsanpassung. Diese wird Ihnen in der Short Position allerdings sogar gutgeschrieben.

Welche Depots sind besonders günstig bzw. kostenlos?

Den richtigen Broker mit passenden Gebühren auszuwählen, ist besonders wichtig beim sicheren Trading. Sie sparen hiermit hohe Nebenkosten und schmälern so die Spanne, die es auf dem Weg zum Tradingerfolg von den Investitionskosten zu den Einnahmen zu überspringen gilt.

Zu meinen aktuellen Favoriten gehören Capital.com, eToro und Admiral Markets. Ausschlaggebend für die Bewertung sind vor allen Dingen die Kostenstruktur und die verfügbaren Tools. Für alle Techniker ist Capital.com ein wirkliches Nonplusultra. Die meisten Funktionen inklusive die Orders selbst sind ebenso wie die Depotführung kostenlos. Darüber hinaus gibt es einen schmalen Spread und Sie haben Zugriff auf sehr weitreichende Zeichenwerkzeuge.

Mit diesen Werkzeugen finden Sie die wichtigsten Trends heraus und analysieren eingehend die Bewegungen, die sich aus Angebot und Nachfrage ergeben. So finden Sie auch gute Optionen, um Ihr Depot absichern und ein stabiles Portfolio aufbauen zu können.

Mein Tipp: Kostenloses Aktiendepot bei Capital.com

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Sicheres Investment in turbulenten weltpolitischen Zeiten: zwei Beispiele

Turbulente Zeiten bringen viele Verluste, aber auch Chancen mit sich. Beginnt ein Krieg, kommt es zu Finanzkrisen oder einer Pandemie, sinken die meisten Kurse erstmal zu Boden. Durch die börsenpsychologischen Effekte fühlen sich viele Anleger dazu genötigt, ihre Papiere zu verkaufen. Es entsteht eine Spirale nach unten.

Zum Beginn der Krise heißt es aber besonnen bleiben. Verkaufen Sie nicht in Panik Ihr ganzes Portfolio. Sie würden die teuer erworbenen und lange gehaltenen Papiere weit unterm Preis abgeben und somit unwiederbringliche Verluste machen.

Stattdessen schauen Sie sich in einer längeren Session an, welche Ihrer Aktien eigentlich Potenzial haben und somit ungerechtfertigt im Wert gesunken sind. Genau diese Werte sollten Sie mit eiserner Geduld halten. Dabei ist eine tiefgründige Analyse des inneren Werts (Umsatz, Gewinn je Aktie, Cashflow), aber auch ein Blick auf die Zukunftschancen nötig.

Darüber hinaus lohnt es sich, in Krisen nachzukaufen. Bestimmte Werte profitieren von den Crashs. In Kriegen wachsen so die Kurse von Rüstungsunternehmen und in Pandemien die Aktien von Biotech- und Pharmakonzernen. Auf der anderen Seite kann man bei vielen stabilen, aber vor der Krise teuren Aktien von einer baldigen Rückkehr zum Top-Niveau einkaufen. Sie kaufen Papiere wie Amazon, Tesla, Google & Co. quasi zum Schnäppchenpreis ein.

An den beiden Beispielen Ukraine-Krieg 2022 und Coronapandemie möchte ich Ihnen kurz zeigen, wie man clever für die Depotabsicherung vorgehen kann.

Ukraine-Krieg 2022

Der russische Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022 darf als eine Zeitenwende in der europäischen Sicherheits- und Wirtschaftspolitik gelten. Bereits nachdem die ersten Raketen auf Städte wie Kiew, Charkow und Mariupol fielen, leiteten internationale Staaten Sanktionen gegen Russland ein.

Diese betreffen nunmehr nicht nur die landwirtschaftliche Produkte, sondern auch die Abkopplung vom SWIFT-System, das Ende von Nord Stream 2 sowie das Überflugverbot für russische Airlines. Zunehmend ziehen sich westliche Firmen aus dem Land zurück – von McDonald’s über BMW und IKEA bis hin zu Pornhub.

An den Märkten gehen solche Vorgänge natürlich nicht spurlos vorbei. Als erstes traf es den Rubelkurs und die Moskauer Börse, welche einen sofortigen Crash erlitt und den Handel für Wochen einstellte. Erst am 24. März konnte hier wieder unter der strengen Auflage, das es keine Leerverkäufe geben dürfe, getradet werden. Teils kam es zu einigen Aufwärtsbewegungen.

VTB Bank
Russlands wichtigste Privatbank VTB auf Talfahrt

Kurzum, können Sie im Falle von Investitionen in Russland aktuell nicht mit Leerverkäufen arbeiten. Generell rate ich Ihnen auch eher dazu, auf die westlichen Unternehmen sowie auf bestimmte Schwellenländer mit Energiereserven zu achten.

Zu den wichtigsten Profiteuren gehören aktuell die großen Rüstungskonzerne. Rheinmetall, Hensoldt, BAE Systems, Thales und Secunet konnten in den ersten Tagen des Krieges deutliche Gewinne machen. Daneben bestehen gute Chancen in der alternativen Gas- und Ölwirtschaft. Auf Dauer werden andere Zulieferer z. B. von LNG aus den USA oder aus Katar gesucht.

Wichtige Fracking-Firmen, die in den nächsten Jahr mehr Gas nach Europa liefern dürften, sind Halliburton Co., EOG Resources Inc., Kinder Morgan Inc. und US Silica Holdings Inc. Daneben sind deutsche Energiebetreiber wie RWE und Siemens Energy aussichtsreiche Kandidaten auf ein allmähliches Preiswachstum.

Starker Ausschlag bei RWE am 24. Februar 2022, anschließender Crash durch Abverkäufe und Konsolidierung auf höherem Niveau.

Absichern können Sie Ihr Depot des Weiteren mit Rohstoffen und Edelmetallen. In schweren Krisen, die von den Medien zudem apokalyptisch gezeichnet werden, ziehen sich viele Anleger auf Gold und Silber zurück. Diese Werte steigen fast automatisch. Der Nachteil ist jedoch, dass Sie hier keine Dividende erhalten. Eventuell sind daher Investitionen in die Minen-Betreiber interessant.

Eine weitere Option, die in der Ukraine-Krise greifen dürfte, ist das Investment in amerikanische ETFs. Diese sind in den vergangenen 15 Jahren kontinuierlich gestiegen. Aktienpakete aus den Emerging Markets sollten Sie momentan eher ruhen lassen.

Sie können über diese Strategien hinaus, nach Value Aktien suchen. Problematisch ist aber, dass dabei der russische Markt kaum noch in Frage kommt. Mit der Radikalität, in welcher die Sanktionen durchgeführt wurden, darf schwer von einem Comeback der russischen Unternehmen an den internationalen Börsen auszugehen sein.

Stattdessen kann man sich andere Segmente und Länder anschauen, in denen es temporär durch die Ukraine-Krise einen Einbruch gab. Das könnte insbesondere der westliche Bankensektor, inklusive der Kreditkartenfirmen sein. Der Kurs von Visa geht bspw. seit vielen Jahren im Zickzackmuster nach oben und erlitt im Zuge der Krise einen Einbruch. Der Rebound deutet sich allerdings schon an und bietet gute Einstiegsoptionen.

Verlauf der Visa-Aktie am Chart

Strategien zum Schutz des Depots im Ukraine-Krieg zusammengefasst:

  • Leerverkäufe am russischen Markt nicht durchführbar
  • Value-Investing in Russland nicht aussichtsreich
  • Mögliche Value-Papiere im Westen suchen, bspw. Banken und Finanzdienstleister, die im Zuge des SWIFT-Ausstiegs negative Zahlen an den Börsen geschrieben haben
  • Auf westliche ETFs vertrauen und diese ins Portfolio aufnehmen
  • Gold und Silber als stabilen Wert einkaufen
  • Alternative Energielieferanten zu Russland ausfindig machen, bspw. Gas aus Katar und Fracking in Nordamerika
  • Eventuell auf erneuerbare Energien setzen
  • Die Rüstungsindustrie im Auge behalten

(Risikohinweis: 79,17% der privaten CFD Konten verlieren Geld)

Kommt jetzt die Stagflation?

Der Begriff Stagflation ist derzeit in aller Munde. Bei diesem wirtschaftlichen Phänomen geht eine Inflation mit einer stagnierenden Wirtschaft einher. Diskutiert wird dieses Thema, weil durch die sich verändernden Handelsbeziehungen möglicherweise wichtige Aufträge weltweit wegbrechen. Die Wirtschaft wächst somit nicht weiter, während sich die Preise galoppierend erhöhen.

Eine Ursache sind wachsende Rohöl- und eventuell auch Gaspreise. Diesen Effekt kann man im Frühjahr 2022 an allen deutschen Tankstellen sehen. Die wirtschaftlichen Spielräume im Inneren werden dadurch eingeschränkt. Wenn nun die Akteure nicht kompromissbereit in Bezug auf Preise und Löhne sind, wird die Produktion letzten Endes heruntergefahren.

In einer solchen Situation kann man sich mit langfristigen Investitionen behelfen. ETFs sind generell ein guter Ort, um das Vermögen über mehrere Jahre hinweg trotz steigender Preise zu schützen. Der Aufbau solcher diversifizierten Portfolios ist aber auch händisch möglich. Dann benötigen Sie aber etwas Rechentalent und müssen gezielt analysieren, welche Aktien sich nach der Stagflation erholen werden.

Mein Tipp: Rohstoffe sind in den kommenden Jahrzehnten immer noch wichtig. Das gilt nicht nur für auslaufende Technologien wie Gas und Öl. Durch den Wechsel der Energieträger und die weite Verbreitung von digitaler Technik sind Lithium, Kobalt, Seltene Erden, Halbleiter und Coltan unverzichtbar.

Das Risiko einer Stagflation ist in der Russland-Krise real. Zudem droht Präsident Wladimir Putin damit, die Bezahlung für Rohstoffe komplett auf den russischen Rubel umzustellen. Dadurch könnte es zu einem abrupten Ende der Lieferungen und zu massiven Versorgungsproblemen für die Großindustrie kommen. Eventuell wäre daher eine gezielte Short-Strategie in Bezug auf gasabhängige Branchen in Deutschland und im Rest Europas interessant.

Corona-Krise 2020

Ein anderes Krisenszenario, in dem es wichtig war, das Depot abzusichern, ist die Corona-Krise. Sie begann in den ersten Monaten des Jahres 2020 und sorgte spätestens im März und April weltweit für Einbrüchen an den Börsen. Wer den Lockdown hatte kommen sehen, konnte gezielt shorten oder aber Put Optionsscheine kaufen.

Aktien Covid Corona
Die Corona-Krise bestimmte die Jahre 2020 und 2021

Einmal gecrasht, war dies natürlich keine Option mehr. Mit dem Absturz nahezu aller wichtiger Unternehmen weltweit, ergaben sich aber eben die Chancen, aus denen man ein Vermögen machen kann. Der wichtigste Unterschied zum Ukrainekrieg: Es war von vornherein klar, dass die Pandemie nur temporär sein würde – selbst bei einer Dauer von zwei bis drei Jahren.

Zudem konnte man die Profiteure gut erahnen. Kluge Investoren steckten Ihr Geld somit direkt im März in Unternehmen aus der Biotech-Branche (z. B. Biontech, Moderna und Curevac), E-Commerce (Amazon, Alibaba, eBay), Fintech (Visa, Mastercard, Square/Block), Gaming (Activision Blizzard, Sea) und Lieferservice (Delivery Hero, Just Eat Takeaway). Aufgrund der gewachsenen Bedeutung von deren Geschäftsmodellen, mussten die Werte zwangsläufig steigen. Amazon erreichte z. B. aus dem Tief heraus einen neuen Allzeitrekord.

Für zukünftige Krisen kann man sich diese Dynamiken also zum Vorbild nehmen. Anstatt sofort in Panik alles zu verkaufen, überlegen Sie, welche Unternehmen eigentlich gesund sind und gebraucht werden. Sie erkennen den Preisverfall als temporär und ungerechtfertigt an, halten die bestehenden Papiere und kaufen am besten zum Schnäppchenpreis nach.

ETFs als langfristige Alternative zu Aktien

ETFs sind eine sehr krisenbeständige Art und Weise, um das eigene Geld anzulegen und das Depot zu sichern. Die Fonds bestehen aus bis zu 100 Aktien und mehr. Diese werden automatisiert über einen Index in das Paket aufgenommen. Regelmäßig findet ein Austausch statt, bei dem die schwächeren Werte durch die stärkeren ersetzt werden. Für die Verwaltung bezahlen Sie kaum Gebühren und Sie dürfen mit einem kontinuierlichen Wachstum rechnen.

Anders als bei Einzelaktien ist das Wachstum jedoch nicht so stark. Der ETF geht langsam nach oben, weswegen Sie mindestens fünf Jahre investiert bleiben sollten. Durch die relative Sicherheit lassen sich dabei höhere Summen platzieren. Das Risiko zu verlieren ist gering und Sie erhalten eine Rendite, die meist über der steigenden Inflationsrate liegt.

Mein Fazit: so können Sie das Depot absichern

Für die Depot-Absicherung gibt es mehrere Möglichkeiten, die u. a. auf inversem Investment und Derivaten beruhen. Auf den ersten Blick erscheinen diese Instrumente als hochspekulativ. Über CFDs zu shorten, ist aber auch eine Option, um gezielt einen Riegel gegen Kursverluste einzusetzen. Gehen die Preise für Aktien nach unten, machen Sie trotzdem Gewinn. Dieser gleicht die Verluste in Ihrem Portfolio aus.

Darüber hinaus sollten Sie eventuell Put Optionen in Betracht ziehen, bei denen Sie sich auf einen Kaufpreis weit vor dem Ende des Vertrages einigen. Dieser ist festgeschrieben und kann jeder Zeit unabhängig von der Entwicklung am Markt verlangt werden. Ziehen Sie die Option im Notfall, können Sie ungeschoren aus einer Krise entkommen möchten.

Die meisten Online-Depots offerieren Ihnen des Weiteren automatisierte Trading-Funktionen, zu welchen insbesondere Stop Loss gehört. Geben Sie einen Wert ein, unter den die Aktie nicht sinken sollte. Sobald er erreicht wird, veräußert der Broker das Wertpapier für Sie. Auf diese Weise schützen Sie sich von allzu starken Verlusten.

Unterm Strich gibt es viele unterschiedliche Herangehensweisen, die man abhängig von der Situation anwenden kann. Zu den wichtigsten gehören neben den Put Optionsscheinen, den Leerverkäufen und Stop Losses auch Value Investing, konsequentes Diversifizieren und bestimmte Daytrading-Strategien.

Bei Depots wie Capital.com können Sie jetzt die einzelnen Tools nutzen, um ein optimales Portfolio zu erstellen und Ihr Depot abzusichern.

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Häufig gestellte Fragen zur Depotabsicherung (FAQs)

Wie kann ich mein Depot absichern?

Ganz klassisch können Sie in Ihrem Online Depot bestimmte Stop-Marken einführen. Stop Loss sorgt dann dafür, dass die Aktien ab einem bestimmten Verlust automatisch veräußert werden. Etwas komplexer ist es, mit Put Optionen und Leerverkäufen zu operieren. Bei letzteren erhalten Sie Gewinne bei fallenden Kursen – der inverse Charakter sorgt sicher angewendet für einen Ausgleich der Verluste. Bei den Put Optionsscheinen sichern Sie sich einen Festpreis über mehrere Monate hinweg.

Kann man ETFs absichern?

ETFs sind bereits in sich diversifiziert und werden etwa jedes Vierteljahr mit neuen Aktien aufgefrischt. Insofern ist ein solcher Fonds bereits über viele Jahre hinweg gesehen relativ sicher. Sie können aber auch in diesem Fall auf Short-CFDs mit Bezug auf einen ETF setzen. Im Allgemeinen ist das Thema Absicherung bei ETFs nicht so relevant wie bei Aktien.

Wann sollte man bei Aktien Gewinne mitnehmen?

Wenn Sie sich in einem absoluten Boom-Markt befinden, der bald zu platzen droht, empfehle ich Ihnen, nicht allzu lange zu warten. Bei solchen Aktienblasen müssen Sie schließlich ein Ende finden, bevor der Markt zusammenbricht. Haben Sie bereits einen respektablen Gewinn erzielt, geben Sie sich damit zufrieden, heben Sie das Geld ab und investieren Sie es anderweitig.

Bei stabileren Märkten ist die Entscheidung natürlich Ihnen überlassen. Schauen Sie sich bspw. den Betafaktor an, um zu wissen, wie stark die Aktie schwankt und ziehen Sie daraus Ihre Schlüsse. Bei sehr schwankungsanfälligen Aktien kann Daytrading, also der sehr baldige Verkauf bei Profit, interessant sein.

Wie kann ich mich gegen fallende Kurse absichern?

Die klassischste Variante ist das Hedging, also das Einführen eines Sicherheitsriegels durch Leerverkäufe. Sie gehen hier invers vor und setzen über ein Leihgeschäft auf fallende Kurse. Beim Rückkauf erhalten Sie dann Ihren Gewinn. Dieser kann die Verluste bei einem Börsencrash und Bärenmarkt adäquat abfedern.

Daneben gibt es auch automatisierte Tradingfunktionen bei Brokern, die vor fallenden Kursen schützen: Hier kommt speziell Stop Loss in Frage.

Wann greift bei einem Aktien Put der Schutz gegen fallende Kurse?

Bei einer Put Option verpflichtet sich der Partner, Ihre Aktien zu einem vorher bestimmten Preis abzukaufen. Sinken nun die Kurse am Markt, sollten Sie im Rahmen der vereinbarten Frist die Option ziehen und erhalten somit eine wesentlich höhere Bezahlung als an der Börse. Sie können sich somit vor den fallenden Kursen schützen und das Depot absichern. Achten Sie darauf, dass Sie amerikanische Optionen kaufen, bei denen Sie jederzeit diese Entscheidung treffen können. Bei europäischen Optionen dürfen Sie nur am Laufzeitende entscheiden.

Warum sollte man Aktiendepots diversifizieren?

Sie können sich Ihr Portfolio wie eine Reihe an Körben vorstellen. Legen Sie all Ihr Geld auf eine Position und fällt diese herunter, haben Sie alles verloren. Entsprechend sollten Sie das Vermögen eher verteilen. Dadurch sinkt das Risiko und Ihre Chancen auf ein Wachstum sehen gut aus. Diversifikation ist die erste Grundregel, die Sie beim Trading lernen. Ein spürbarer Effekt tritt übrigens ab etwa 30 Aktien im Depot ein.

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Zuletzt geupdated am 25/03/2022 von Andre Witzel

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