Wie Sie unterbewertete Aktien finden – Anleitung und Tipps

Wie Sie unterbewertete Aktien finden – Anleitung und Tipps

Inhaltsverzeichnis

Die Suche nach unterbewerteten Aktien bewegt Anleger weltweit und seit es Börsen gibt. Als Investor sind Sie immer darauf erpicht, genau die Unternehmen zu finden, die angesichts der guten Kapitalstruktur, aber auch aufgrund von Wachstumspotenzial hervorragende Aufstiegschancen haben – deren Stärke aber noch nicht von anderen erkannt wurde. Bei solchen Wertpapieren spricht man auch von Value Aktien. Hier kann man günstig einsteigen und über einen längeren Zeitraum riesige Gewinne mitnehmen.

Da trotz guter Analyse solche hohen Renditen nicht immer garantiert sind, kombiniert man die Value Aktien im Portfolio mit eher sicheren, wenig schwankungsanfälligen Papieren. Durch eine breite Streuung verteilt sich das Risiko besser und das Wachstum ist stabil. Unterbewertete Aktien sind dabei der Gewinntreiber innerhalb des eigenen Depots. Wie genau man beispielsweise mit Hilfe des Kurs-Gewinn-Verhältnisses (KGV) oder über das Kurs-Buchwert-Verhältnis unterbewertete Aktien finden und 2021 in die Zukunft investieren kann, zeige ich Ihnen hier.

Das verstehen wir unter unterbewerteten Aktien

Eine unterbewertete Aktie ist grundsätzlich eine Aktie, bei der es einen deutlichen Unterschied zwischen Preis bzw. Kurs pro Aktie und ihrem inneren Wert gibt. Der Aktienkurs liegt hier unterhalb des inneren Werts. Letzterer ist mit dem Potenzial gleichzusetzen, welches sie beispielsweise aufgrund der Kapitalstruktur des Unternehmens oder wegen der guten Wachstumsaussichten hat.

Wer zu einem Preis unter dem inneren Wert kauft, kann auf immense Renditen hoffen. Die Differenz zwischen Einstieg und später erfolgendem Rekordkurs ist hier höher als bei vielen anderen Wertpapieren. Entsprechend fokussiert sind die Aktionäre darauf, durch Analyse und Beobachtung die besten Value Aktien herauszufinden.

Ein Aufstieg ist bei unterbewerteten Aktien nahezu immer garantiert. Damit kann man als Anleger nur wenig falsch machen selbst dann, wenn sich das Wertpapier später nicht als riesiger Kassenschlager entpuppt. Man kauft es ohnehin zu ungewöhnlich niedrigen Preisen ein und bekommt bei Angleich von Kurs und innerem Wert eine stattliche Rendite.

Value Investing

Die Idee hinter dem Value Investing ist, dass man Aktien so günstig wie möglich im Vergleich gegenüber ihrem inneren Wert kauft und sie bei einer Überbewertung veräußert. So lassen sich maximale Renditen erwirtschaften.

Die großen Fragen beim Value Investing sind jedoch immer: war die Analyse richtig und wann kommt der letztliche Anstieg der Kurse? Bei einigen der unterbewerteten Aktien braucht man schlichtweg einen langen Atem. Bisweilen dauert es mehrere Jahre, bis sich Kurs und innerer Wert angleichen. Entsprechend können sich viele Aktien in diesem Bereich in erster Linie für Anleger mit einem langfristigen Investmentplan lohnen.


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Gründe für unterbewertete Aktien

  • Negative Nachrichten: Durch negative Nachrichten werden starke Emotionen gerade bei unerfahrenen Kleinanlegern ausgelöst. Sie beginnen eilig die Aktien aus Ihrem Depot zu verkaufen. Dadurch nimmt die Nachfrage ab, das Angebot erhöht sich und die Preise sinken. Die nächsten Inhaber der Aktien erkennen den Abwärtstrend und verkaufen deshalb ebenso: es wird ein börsenpsychologischer Herdentrieb in Gang gesetzt und der Kurs erreicht einen Preis, der deutlich unterhalb des eigentlichen Potenzials des Unternehmens liegt.
  • Wenig Interesse: Während große Player in den Nachrichten wie Amazon, Tesla oder Nvidia allgegenwärtig ein Thema sind, kann das Interesse bei bestimmten Nischenbranchen nicht so hoch sein. Solche Firmen stehen trotz ihres inneren Potenzials nicht im Fokus der Öffentlichkeit und erhalten daher eine nicht repräsentative Bewertung. Hier kann es sich lohnen, mit Blick in die Zukunft gezielt und günstig zu investieren.
  • Herdentrieb: Der Herdentrieb ist eigentlich der Hauptgrund dafür, dass Aktien unterbewertet sind. So können in Foren bestimmte Wertpapiere gehypt und andere heruntergeschrieben werden. Langfristig gleichen sich die Aktienkurse und die inneren Werte des Unternehmens aber meist an – so ein sinnvolles Geschäftsmodell dahintersteht. Wie schnell es zu einem künstlichen Hoch und Tief kommen kann, hat die GameStop-Aktie Anfang 2021 bewiesen. Hier sprachen sich Anleger über Foren zu einem massiven Kauf der Wertpapiere ab, wodurch es in diesem Fall zu einer starken Überbewertung kam.

Value Investing: deswegen sollten Sie lernen, unterbewertete Aktien zu finden

Mit der Strategie des Value Investings lässt sich der Handel mit Aktien effizienter gestalten. Man steckt weniger Kapital in das Investment hinein und bekommt dafür mehr heraus. Wer auf diese Weise am Markt tätig werden möchte, muss sich zunächst mit der Fundamentalanalyse vertraut machen, also den inneren Wert der Aktie analysieren. Dieser wird letztlich mit dem aktuellen Preis verglichen. Repräsentiert der Kurs wesentlich weniger als der innere Wert, dann handelt es sich quasi um ein Schnäppchen, also eine unterbewertete Aktie.

Von Warren Buffett lernen: der Investor und seine Value Strategie

Der Begriff Value Investing ist eng mit dem Namen Warren Buffett verbunden. Der Investor und CEO von Berkshire Hathaway – einer der teuersten AGs in der Welt – wurde 1930 geboren und hat es bis auf ein Vermögen von mehr als 80 Milliarden US-Dollar geschafft.

Warren Buffett, eine Legende des Value Investings (Quelle: Mark Hirshey, Wikipedia)

Beim Wirtschaftswissenschaftler Benjamin Graham lernte er die Fundamentalanalyse und das Konzept des Value Investings kennen. Auf dieser Basis begann er später mit seinem Aktiengeschäft. Mit der Strategie, Unternehmen zu finden, deren Marktwert niedriger ist als ihr eigentlicher Wert, ist Buffett zu einem der reichsten Männer der Welt geworden.

Viele Investoren konzentrieren sich auf eine Strategie, die langfristig angelegt ist und vernachlässigen die Chartanalyse komplett. Angesichts der Volatilität vieler Aktien in Hinsicht auf die News, kann man aber auch kurzzeitig hohe Gewinne mit unterbewerteten Aktien erzielen. Negative Nachrichten sorgen nämlich zum börsenpsychologischen Effekt überreagierender Investoren. Kleinanleger verkaufen schnell ihre Wertpapiere und der Aktienkurs fällt bis zur Unterbewertung ab.

Beispiel:

Nehmen wir beispielsweise an, dass ein Unternehmen aus dem Bereich IT, E-Commerce oder Lebensmittellieferungen im Frühjahr 2020 zum Beginn der Corona-Krise plötzlich einen starken Kursverlust an der Börse hinnehmen musste. Angesichts der aussichtsreichen Chancen der Firmenkonzepte während eines Lockdowns, ist die Bewertung damit aber deutlich niedriger als das eigentliche Potenzial. Wer in diesem Moment, also bei einem News-bedingten Kursverfall zuschlägt, steht am Ende mit einer enormen Rendite da.

Nur wenige Monate nach dem Ausbruch der Pandemie fuhren so Unternehmen wie Amazon, Just Eat Takeaway, Nvidia etc. Rekordgewinne ein. Mit wenig Geld konnte man somit nicht nur stark am Umsatz profitieren, sondern mit der historisch außergewöhnlichen Differenz zwischen Tiefstand- und Höchststand innerhalb von einem Jahr einem Jahr ein Vermögen an der Börse machen.

Die Reaktion der Aktien auf Nachrichten und News im Vergleich zum tatsächlichen Wert der Wertpapiere zu verstehen, unterbewertete Aktien rechtzeitig zu erkennen und dann sofort gezielt zu handeln, ist somit das A und O beim Value Investing.

KGV und KBV: das gehört in Ihre Werkzeugkiste als Anleger

Um eine unterbewertete Aktie zu finden, kann man sich im Wesentlichen zwei Kennzahlen anschauen: das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) und das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV). Bei letzterem wird das Eigenkapital dem Kurs gegenübergestellt und verglichen. Das KGV hilft Ihnen dagegen dabei festzustellen, ob der Aktienkurs stark vom Gewinn des Unternehmens abweicht.

Was ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis?

Beim Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) bzw. der PE Ratio steckt das Wesen dieser Kennzahl eigentlich bereits im Namen. Man schaut sich über diesen Wert den Aktienkurs gegenüber dem tatsächlichen Gewinn des Unternehmens an und analysiert, ob dieser nach oben oder nach unten abweicht. Liegt der Kurs deutlich unter dem Gewinn, kann man von einer unterbewerteten Aktie sprechen.

Berechnung des KGV

Zur Berechnung des KGV organisieren Sie sich zunächst den Gewinn pro Aktie (Earnings per Share oder EPS). Diesen erhalten Sie, indem Sie den Jahresgewinn durch die Anzahl der ausstehenden Aktien teilen. Bei den ausstehenden Aktien handelt es sich um alle sich frei im Handel befindlichen Wertpapiere, die nicht vom Unternehmen selbst gehalten werden. Das KGV lässt sich nun wiederum berechnen, indem man den aktuellen Aktienkurs durch den Gewinn pro Aktie teilt:

KGV = aktueller Kurs / Gewinn pro Aktie

Umso niedriger das KGV nun ist, desto stärker kann man hierin ein Indiz für eine Bewertung unterhalb des inneren Wertes der Aktie erkennen. Die Kennzahlen sollten aber stets im Verhältnis mit anderen Unternehmen in der Branche gesehen werden. Dennoch kann man bei einem Ergebnis von etwa 12 und weniger davon ausgehen, dass der Preis pro Aktie nicht dem tatsächlichen Gewinn entspricht und Investoren somit günstig  Value Aktien kaufen können.  

Problematisch ist natürlich, dass das KGV nicht in die Zukunft blicken kann und sich nur auf das letzte Jahr bezieht. Somit können mögliche Konjunkturschwankungen, negative Nachrichten, Innovationen und Konkurrenzprodukte etc. nicht einbezogen werden. Ebenso lassen sich die Gewinne durch verschiedene Instrumente wie die Auflösung stiller Reserven durch die Geschäftsleitung beeinflussen.

Sich ausschließlich auf das KGV zu verlassen, ist deshalb beim Handel mit Top-Aktien kein guter Ratschlag. Sie sollten in jedem Fall noch das Wachstumsverhältnis von Aktienkurs und Gewinn (PEG Ratio) und den Cashflow, also die Mittel, die dem Unternehmen tatsächlich liquide zur Verfügung stehen, zu Ihrer Analyse hinzuziehen.

  • Beim KGV wird berechnet, in welchem Verhältnis der tatsächliche Gewinn zum Aktienkurs steht.
  • Für die Berechnung teilt man den Aktienkurs durch den Gewinn pro Aktie
  • Ein Value Investor bewertet eine niedrige Zahl hier als positiv, da der Preis nicht dem eigentlichen Gewinn entspricht
  • Vorsichtig ist mit dieser Zahl umzugehen, weil damit keine Aussagen über Wachstumschancen und Ereignisse in den nächsten Jahren gemacht werden können, die den Investoren womöglich schon bekannt sind (beispielsweise Kohleausstieg, Ende des Verbrennermotors etc.)
  • Sie sollten weitere Kennzahlen, insbesondere die PEG Ratio hinzuziehen
Kennzahlen
Mit Kennzahlen beim Online Broker Value Aktien finden

Was ist das Kurs-Buchwert-Verhältnis?

Anders als beim KGV schaut man beim Kurs-Buchwert-Verhältnis auf das Vermögen des Unternehmens, wie es in den Bilanzen festgeschrieben ist. Dieses muss noch von möglichem Fremdkapital in Form von Verbindlichkeiten bereinigt werden. Man erhält eine Eigenkapitalsumme, die neben liquiden Mitteln auch Sachwerte und Immobilien beinhalten.

Dieser Wert wird nun durch die Anzahl der ausstehenden Aktien geteilt, um zu erfahren, wie viel Eigenkapital auf das einzelne Wertpapier entfällt. Diese Kennzahl nennt sich Buchwert je Aktie. Sie können nun den aktuellen Kurs nehmen und diesen durch den Buchwert je Aktie teilen, um auf das KBV zu kommen.

KBV = aktueller Kurs der Aktie / Buchwert je Aktie

Mit dieser Berechnung erhalten Sie einen Wert unter oder über 1. Ist das KBV niedrig, entspricht der Marktwert nicht dem Buchwert. An der Börse handeln die Anleger die Aktie also für deutlich weniger, als sie in Bezug auf die Bilanzen wert ist. Das Papier ist womöglich unterbewertet.

Nachteilig ist auch hier, dass man sich nur mit den letzten Jahren des Unternehmens beschäftigt. Eventuell wird die Aktie auch so schlecht bewertet, weil die Produkte der Firma keine Zukunfts- und Wachstumschancen in den nächsten Jahren bieten. Informieren Sie sich also unbedingt über die Quelle der niedrigen Bewertung, bevor Sie vermeintlich unterbewertete Aktien kaufen.

Kennzahlen
Bei Markets.com sehen Sie die wichtigsten Kennzahlen einer Aktie wie das EPS ein

Weitere Kennzahlen, die Ihnen dabei helfen, unterbewertete Aktien zu finden

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis und das KBV sind hervorragende Indikatoren, um eine erste Sondierung vorzunehmen. Hiermit lassen sich verschiedene Aktien sammeln, die an der Börse unter Wert gehandelt werden. Nun sollte man sich aber auch drei bis fünf weitere Kennzahlen ansehen, um ein genaueres Verständnis vom tatsächlichen und vom prognostizierten Wert in den nächsten Jahren zu erhalten.

Was ist die PEG Ratio?

Um die zukünftige Komponente in die Analyse mit einzubeziehen, kann man die PEG Ratio nutzen. Es handelt sich hierbei um das Kurs-Gewinn-Wachstums-Verhältnis. Um diesen Wert berechnen zu können, benötigt man das erwartete Gewinnwachstum, das vom Unternehmen selbst, aber auch von Agenturen angegeben werden kann. Ein Risiko ist dabei, dass dieses etwa zu hoch beziffert wird, wenn die AG selbst die Quelle der Zahl ist.

Um zur PEG Ratio zu gelangen, teilt man das KGV durch das erwartete Gewinnwachstum. Man erhält eine Zahl über oder unter 1. Liegt sie unter 1, weist das im Zusammenhang mit den anderen Kennzahlen recht deutlich auf eine mögliche Unterbewertung am Markt hin.

PEG Ratio = KGV /erwartetes Gewinnwachstum

Was ist die Eigenkapitalrendite?

Mit der Eigenkapitalrendite oder Return on Equity (ROE) betrachten Sie als Anleger den Gewinn im Unternehmen in Bezug auf sein Eigenkapital. In welchem Verhältnis stehen die beiden Ziffern zueinander und wie stark wächst der Gewinn anteilsmäßig? Berechnet wird das ROE, indem man den Gewinn im letzten Jahr durch das Eigenkapital teilt und durch die Multiplikation mit 100 zu einem Wert in Prozent kommt.

ROE = Gewinn / Eigenkapital * 100

Hohe Werte von etwa 50 Prozent weisen darauf hin, dass das Geschäftsmodell hervorragend funktioniert und letztlich auch eine lukrative Rendite beim Handel mit den Aktien zu erwarten ist. Das Eigenkapital, welches durch die Investoren bereitgestellt wurde, konnte effizient verwendet werden, um Gewinn zu erzielen.

Um Aktien zu finden, die an der Börse unterbewertet sind, vergleicht man nun noch den Kurs mit der Höhe der Eigenkapitalrendite in Prozent. Handelt es sich hierbei um relativ hohe Werte bei einem gleichzeitig niedrigen Preis pro Aktie am Markt, spricht das deutlich für Value.  

Was ist der Verschuldungsgrad?

Das beste Gewinnwachstum bringt nur wenig, wenn ein zu hoher oder zu niedriger Verschuldungsgrad vorliegen. Errechnet werden kann dieser über die Debt to Equity Ratio, also das Verhältnis von Verbindlichkeiten in der Bilanz und Eigenkapital. Die kurzfristigen und langfristigen Verbindlichkeiten werden zusammengerechnet und anschließend durch das Eigenkapital geteilt. Um auf den Verschuldungsgrad in Prozent zu kommen, multipliziert man das Ganze mit 100. Liegt ein Verschuldungsgrad von beispielsweise 30 Prozent vor, so hat das Unternehmen Schulden von 30 Prozent am Eigenkapital.

Verschuldungsgrad = Verbindlichkeiten / Eigenkapital


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Mit einen hohen Verschuldungsgrad von mehr als 100 Prozent am Eigenkapital, steigt auch das Risiko beim Handeln mit den Wertpapieren. Es besteht einerseits die Gefahr, dass die Rückzahlungspflicht greift und andererseits müssen die anfallenden Zinsen abgetragen werden. Im schlimmsten Fall werden sogar die Dividenden gestrichen, um den Forderungen nachzukommen.

Auf der anderen Seite ist Fremdkapital aber per se nichts Schlechtes. Es bringt frischen Wind ins Unternehmen und kurbelt die Rendite an. Zu viel Eigenkapital kann nachteilig für das Wachstum der Kurse sein. Die Grundregel besagt, dass die Eigenkapitalrendite mit zunehmendem Verschuldungsgrad steigt, da man weniger eigene Finanzmittel verwendet und die Kreditlasten von der Steuer abgesetzt werden können.

Was ist die Current Ratio?

Die Current Ratio wird auch Liquidität 3. Grades genannt. Hier geht es darum zu ermitteln, wie schuldentilgungsfähig das Unternehmen ist. Kann es etwa kurzfristige Verbindlichkeiten problemlos aus dem aktuellen Umlaufvermögen begleichen? Für die Berechnung teilen Sie den Gesamtwert der Vermögensgegenstände (liquide Mittel, kurzfristige Forderungen z. B. aus Krediten und Vorräte – alles, was innerhalb von einem Jahr aufgelöst werden kann) durch die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Durch die Multiplikation mit 100 erhalten Sie die Current Ratio in Prozent.

Current Ratio in Prozent = Vermögensgegenstände / kurzfristige Verbindlichkeiten

Die Kennzahl sollte mindestens bei 100 Prozent liegen, wenn es sich um ein finanziell gesundes Unternehmen handelt. Erreicht der Wert aber mehr als 170 Prozent, ist zu viel Kapital im Konzern gebunden: das Umlaufvermögen wird nicht effizient genutzt. Das wirkt sich negativ auf die Rendite und Bewertung am Markt aus.

Achtung Falle: Gefahren einer Value Trap

Die Kunst beim Investieren in Value Aktien oder unterbewertete Aktien ist es, diese von einer Value Trap zu unterscheiden. Theoretisch kann der Kurs nämlich auch weiter sinken und das Unternehmen auf Dauer in finanzielle Schieflagen bringen. Selbst die Insolvenz ist möglich. Weitere Skandale könnten nochmals zu einem Wertverlust führen. Faktoren, auf die Sie achten sollten, bevor Sie die Aktie des Unternehmens kaufen, sind beispielsweise:

  • Eine stabile Gewinnentwicklung über die letzten Jahre
  • Positive Zukunftsaussichten (bei auslaufenden Technologien wie dem Verbrennermotor z. B. nicht gegeben)
  • Eventuelles Alleinstellungsmerkmal innerhalb der Branche
  • Hohe Bewertung des Unternehmens durch Rating-Agenturen
  • Keine größeren Skandale im letzten Jahr und den Jahren davor
  • Niedrige PEG-Ratio

PEG-Ratio

Bei der PEG-Ratio handelt es sich um das Kurs-Gewinn-Wachstums-Verhältnis. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis wird dabei durch das zu erwartende Gewinnwachstum in Prozent geteilt. Eine PEG-Ratio von unter 1 lässt langfristig eine gute Entwicklung erkennen.

Risiko bei unterbewerteten Aktien senken: Margin of Safety nutzen

Um sicher zu gehen, kann man eine Margin of Safety oder Sicherheitsmarge verwenden. Man sollte so nicht gleich eine Aktie kaufen, die für etwa zwei bis drei Euro unter ihrem inneren Wert gehandelt wird. Stattdessen steigt man eher ab beispielsweise fünf Euro ein. Die Margin of Safety lässt sich dabei relativ einfach berechnen. Sie ziehen vom inneren Wert der Aktie den aktuellen Marktpreis ab. Realistisch ist in der Regel eine Sicherheitsmarge von etwa 10 Prozent.

Margin of Safety = innerer Wert – Marktpreis

Margin of Safety in Prozent = 1 – (Marktpreis / innerer Wert) * 100

Haben Sie Ihre Margin of Safety festgelegt, ist für Sie klar, ab welchem Preis Sie eine Aktie kaufen werden. Automatisierte Ordertypen bei Online Brokern machen Ihnen dabei das Leben leichter. Sie weisen die Plattform einfach an, eine bestimmte Menge oder einen Wert an Aktien des gewünschten Unternehmens dann zu kaufen, wenn der Kurs auf den vorher bestimmten Betrag gefallen ist. Sobald er dort ankommt, wird die Aktie in Ihr Depot aufgenommen. Andernfalls findet der Handel nicht statt.


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Nutzen Sie die Kennzahlen und Orderfunktionen, um unterbewertete Aktien beim Online Broker zu kaufen

Während man beim Aktienkauf über die Bank entweder dem Manager vertrauen oder sich mühevoll die Kennzahlen selbst erarbeiten muss, nehmen Ihnen die modernen Online Broker diese Aufgabe ab. Bei Markets.com finden Sie so direkt auf dem Profil des jeweiligen Unternehmens bspw. den Gewinn pro Aktie, den Betafaktor, die Dividende pro Aktie und andere Ziffern. Teils werden auch das KGV und das KBV angegeben.

Mit Hilfe dieser Werkzeuge analysieren Sie die Aktien und finden heraus, ob sie unterbewertet sind oder nicht. Den Kauf tätigen Sie zum aktuellen Preis direkt auf der Plattform ohne lange Orderzeiten. Ein weiterer Vorteil der Online Broker gegenüber den Banken ist die transparente und niedrige Gebührenstruktur. Oft sind Depot und Orders sogar vollkommen kostenlos.

Unterbewertete Aktien beim Online Broker kaufen
Unterbewertete Aktien bei der Bank kaufen
Niedrige Gebühren (Orders und Depot meist kostenlos)
Hohe Gebühren auf Depot und Orders
Geringer Spread
Kein Handel in Echtzeit oder zu minutenaktuellen Preisen
Handel mit Aktien in Echtzeit
Keine automatisierten Tradingfunktionen
Aktienhandel zum aktuellen Preis
Keine Analysetools
Bereitstellung von Analysetools
Keine Copy Trades
Copy Trading möglich
Keine Leerverkäufe möglich
Leerverkäufe erlaubt
 

Melden Sie sich bei Online Brokern an und finden Sie Top-Aktien mit Unterbewertung

Die Schritte zu einem satten Aktiengewinn pro Jahr über einen Online Broker sehen wie folgt aus:

  1. Broker anhand von Erfahrungsberichten finden
  2. Anmeldung per E-Mail durchführen
  3. Verifizieren mit Ausweis und Steuernummer
  4. Kostenlos im Demokonto üben
  5. Analysetools nutzen, um unterbewertete Aktien zu finden
  6. Kauf tätigen und hohe Rendite mitnehmen

Finden Sie den besten Broker für ein Value Investing

Als erstes lesen Sie sich einige Erfahrungsberichte zu den Online Brokern durch und ermitteln anhand verschiedener Faktoren, ob es sich um einen seriösen Anbieter handelt. Eine gute Plattform sollte möglichst flüssig laufen und auf eine sichere Software setzen, geringe Gebühren verlangen oder sogar kostenlos sein, eine staatliche Lizenz haben und von den Finanzbehörden kontrolliert werden. Achten Sie also bei der Wahl des Brokers auf folgendes:

  • Lizensierung in einem EU-Land oder einem US-Territorium
  • Breite Auswahl an Analysetools
  • Bezahlung in Euro und US-Dollar möglich
  • Niedrige Mindesteinzahlungsgebühren (etwa 100 Euro)
  • Geringe bis keine Gebühren (bei Markets.com z. B. keine Abgaben auf Orders und Depot)
  • Geringer Spread
  • Kontrolle durch staatliche Instanzen
  • Schnelle und sichere Software

So funktioniert die Anmeldung beim Broker

Haben Sie den passenden Broker gefunden, klicken Sie meist oben auf der Seite auf den Button Registrieren oder Anmelden. Es öffnet sich ein Fenster, in dem Sie Ihre persönlichen Daten eintragen. Geben Sie Ihren Namen, eine Adresse und Telefonnummer sowie einen Usernamen an. Des Weiteren wird die E-Mail benötigt, über welche Sie sich im ersten Schritt verifizieren.

Markets.cm
Hier melden Sie sich bei Markets.com an

Ihre Identität müssen Sie darüber hinaus mit dem Upload eines Ausweisdokuments bestätigen. Teils wird auch ein Wohnsitznachweis benötigt. Einige Broker wünschen von Ihnen einen Video Live Chat zum Abgleich der Daten.

Verifizirung Markets.com
Verifizierung bei Markets.com durchführen

Wichtig ist es ebenso die Steuernummer anzugeben. Diese wird vor allem dann benötigt, wenn der Broker mit den Steuerbehörden in Deutschland kooperiert. Dann werden pauschal 25 Prozent der Kapitalerträge an das Finanzamt weitergeleitet. Sie können aber bis zu einem Wert von 801 Euro freigestellt werden – es handelt sich um den Sparer-Pauschbetrag. Für alle Erträge oberhalb der 801 Euro gelten die 25 Prozent nur als Deckelung. Ist Ihr persönlicher Steuersatz niedriger, machen Sie diesen in der Steuererklärung im nächsten Jahr geltend.

Anlage KAP
Anlage KAP der Steuererklärung

Unterbewertete Aktien 2021 im Demokonto finden

Bei den Online Brokern haben Sie einen umfassenden Zugriff auf die wichtigsten Kennzahlen und Analysetools. Zudem können Sie die Einschätzung von Experten zu den Papieren durchlesen. Für das Value Investing benötigen Sie nicht zwangsläufig die Chartanalyse. Dennoch ist es wichtig, die aktuellen Kurse zu kennen und deren Bewegung zu verfolgen. Somit erkennen Sie auch, wann ihre Margin of Safety erreicht ist.

Trading Demokonto bei Markets
Trading Demokonto bei Markets

Jeder Broker bietet Ihnen heute ein kostenloses Demokonto. Mit einem virtuellen Betrag probieren Sie sich in verschiedenen Strategien und Techniken aus. Wenn Sie mit den Tools sicher umgehen können, beginnen Sie allmählich über ein echtes Investment nachzudenken.

Geld aufladen und in unterbewertete Aktien 2021 investieren

Bevor Sie unterbewertete Aktien kaufen können, müssen Sie Geld auf Ihren Account aufladen. Bei Brokern wie Markets.com können Sie verschiedene Methoden nutzen, bspw. Neteller, Paypal, Kreditkarte, Soforttransfer und Giropay. Meist gibt es eine Mindesteinzahlungsbetrag. Bei Markets.com liegt das Minimum bei etwa 100 Euro.

Wenn Sie nun einen gewissen Betrag in Euro auf dem Konto und potenzielle Value Aktien gefunden haben, können Sie anfangen zu investieren. Klicken Sie beim gewünschten Papier auf Traden oder Kaufen. Nun öffnet sich ein Fenster, in dem Sie eine Anzahl an Aktien oder einen Betrag in Euro eingeben können.

Wenn Sie keine kompletten Aktien kaufen möchten, erhalten Sie über einen CFD lediglich virtuelle Bruchstücke. Sie haben also keine echten Aktien in der Hand und erhalten somit auch keine Dividende. Es handelt sich bei den CFDs eher um Differenzverträge mit den Brokern, bei denen Sie durch den repräsentativen Bezug auf den tatsächlichen Aktienkurs Gewinn erzielen.


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So nutzen Sie die Analysetools und Orderfunktionen beim Broker richtig

Neben den vielen Analysetools von Kennzahlen bis Charts bietet Ihnen der Broker auch diverse Tradingfunktionen. So ist es möglich, einen Hebel einzusetzen. Sie lassen sich dabei Geld vom Broker zuschießen und multiplizieren den Einsatz. Bei einem Hebel 1:5 erhalten Sie bei einem Kurszuwachs das Fünffache des eigentlichen Gewinns. Hebelinstrumente haben auf der anderen Seite aber auch ein hohes Verlustrisiko. Der Wert geht in diesem Fall um ein Vielfaches nach unten. Daher sollten gerade Anfänger sehr vorsichtig mit Hebelprodukten umgehen.

Kaufen
Aktien bei Markets.com kaufen

Um die Margin of Safety richtig nutzen zu können, greifen Sie auf automatisierte Tradingfunktionen zurück. Sie weisen den Broker so an, ab einem bestimmten Wert der Aktie mit einem vorher festgelegten Betrag in den Handel einzusteigen. Sie müssen in diesem Fall nichts weiter tun.

Aktien mit automatisierten Tradingfunktionen kaufen

Absichern können Sie Ihre Investition mit Hilfe von Stop Loss. Dann erfolgt der Ausstieg aus dem Trade ab einem bestimmten Verlust. Mit Take Profit nehmen Sie bei Erreichen eines Höchstwerts den erzielten Profit einfach mit.

Kostet das Investieren in unterbewertete Aktien etwas? Die Gebühren von Banken und Brokern

Beim Trading mit Aktien fallen für gewöhnlich auch Kosten an. Gerade bei Banken sind diese relativ hoch. Sie müssen u. a. Abgaben auf die Führung des Depots (oft etwa 30 Euro im Jahr) und auf die einzelnen Orders (variiert von 1 Euro bis über 10 Euro) einplanen.

Seit es Online Broker gibt, wird der Handel aber immer preiswerter. Anbieter wie Markets.com verlangen so keine Gebühren mehr auf Orders und Depot. Lediglich durch den Spread, also die Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufspreis, können weitere Kosten entstehen. Der Spread ist online aber deutlich schmaler als bei den Banken. Eventuell werden des Weiteren Gebühren bei der Auszahlung verlangt.

(67 % der Privatanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel bei diesem Anbieter Geld. Sie sollten sich überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.)

Mein Fazit: mit unterbewerteten Aktien 2021 ein Vermögen aufbauen

Es gibt viele verschiedene Strategien von der Charttechnik über das klassische Daytrading bis zum Swing Trading, mit denen man an der Börse erfolgreich sein kann. Das Value Investing und somit die Suche nach unterbewerteten Aktien ist eine Variante. Seit Warren Buffett das Konzept bekannt gemacht hat, versuchen sich immer mehr Kleinanleger daran, Wertpapiere mit hohem Potenzial zu finden.

Die Suche lässt sich mit Hilfe von verschiedenen Kennzahlen wie dem KGV, KBV, der PEG Ratio, dem Verschuldungsgrad und der Current Ratio sehr gut meistern. Dabei sollte man alle Daten zusammen betrachten, um sich ein ganzheitliches Bild vom Unternehmen, seinem Potenzial und seiner abweichenden Bewertung am Markt zu verschaffen. Fragen sollte man sich dabei auch immer: Warum ist eine Aktie unterbewertet? Gibt es bestimmte Gründe dafür, z. B. mangelnde Zukunftsaussichten?

Sind diese Fragen geklärt, lässt sich das eigene Kapital effizienter einsetzen. Sie platzieren Ihre Orders zu einem vergleichsweise niedrigen Preis und kaufen damit ein Produkt von höherem Wert als von außen ersichtlich. Kurzum, beim Value Investing in unterbewertete Aktien schaut man in erster Linie auf die inneren Werte und vergleicht deren Potenzial mit dem Marktwert, also der Einschätzung durch die Aktionäre.

Diese ist meist aufgrund von börsenpsychologischen Effekten getrübt. Negative Nachrichten können so zu einem massiven Preisverfall führen, der für den eigentlichen Wert der Aktie nicht repräsentativ ist. In diesem Fall heißt es entweder halten oder einsteigen.

Informieren Sie sich jetzt gezielter zum Thema Value Investing und finden Sie die besten unterbewerteten Aktien bei Ihrem Online Broker.  

FAQs

Wie finde ich unterbewertete Aktien?

Um unterbewertete Aktien zu finden, vergleichen Sie den inneren Wert des Unternehmens mit dem Marktwert. Hierfür müssen Sie einige Kennzahlen wie das KGV, das KBV, den Gewinn je Aktie, die PEG Ratio, die Verschuldung und die Liquidität 3. Grades hinzuziehen. Im Vergleich mit dem Aktienkurs wird dann ersichtlich, ob die Aktie an der Börse unter Wert verkauft wird.

Wann ist ein Unternehmen unterbewertet?

Ein Unternehmen ist immer dann unterbewertet, wenn der Aktienkurs kleiner ist als der innere Wert der Aktie (bspw. Gewinn und Buchwert). In diesem Fall können Sie die Aktie preiswert kaufen und auf einen Angleich in der Zukunft hoffen.

Welche Aktien soll ich heute kaufen?

Welche Aktien man heute kaufen soll, ist pauschal nicht zu sagen. Gerade bei unterbewerteten Papieren hängt vieles von der aktuellen Nachrichtenlage ab. Lange Zeit konnten Biotech-Firmen als unterbewertet gelten und haben in der Corona-Pandemie nun ihr wahres Potenzial gezeigt. Noch immer liegen hierin viele Chancen, an eine echte Value Aktie zu geraten.

Dasselbe gilt für andere aussichtsreiche Geschäftsfelder vom E-Commerce über IT und Gaming bis hin zu den Lieferdiensten. Wo es einen großen Hype gibt, können aber auch Überbewertungen vorliegen. Beim Wasserstoff ist es so möglich, dass es nach dem explosiven Wachstum der Kurse zu einem rasanten Verlust kommt.

Was sind die besten Value Aktien 2021?

Bei den Online Brokern sitzen Sie sozusagen direkt an der Quelle, um die besten Value Aktien 2021 zu finden. Sie nutzen einfach die verschiedenen Kennzahlen und vergleichen den inneren Wert einer Aktie mit den Kursen. So stolpern Sie auch über echte Schnäppchen, bei denen Preis und Wert nicht übereinstimmen.

2021 gibt es viele spannende Optionen, was u. a. durch das Kurskarussell der Corona-Krise bedingt ist. Im März 2020 sind viele Kurse rasant abgestürzt und Aktien wurden unterbewertet. Im selben Zuge konnten jedoch die Gamingindustrie, E-Commerce, Pharma und einige Immobilienfirmen durchaus höhere Gewinne erzielen. Zu den besten Tipps gehören nach wie vor Biontech und Pfizer, Activision Blizzard und Aroundtown. Bevor Sie hier investieren, sollten Sie die aktuellen Werte jedoch erneut überprüfen.

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