Corona-Aktien kaufen und investieren: Diese Unternehmen profitieren

Inhaltsverzeichnis
  1. Corona-Aktien kaufen und investieren: Diese Unternehmen profitieren
  2. Corona-Aktien kaufen für Anfänger: Wie finde ich Aktien, die vom Coronavirus profitieren?

Die Corona-Pandemie nimmt spätestens seit dem ersten Lockdown in Europa im Februar/März 2020 die Welt und ihre Wirtschaft in Beschlag. Bereits im Winter 2019/2020 war China als Ursprungsland des Coronavirus stark von der Gesundheitskrise betroffen und musste in einen sehr harten Lockdown gehen. Davon waren viele wichtige Geschäftszweige, insbesondere der Tourismus, die Gastronomie und der Einzelhandel betroffen.

Europa und den USA erging es nicht anders. Anfang 2020 bzw. im Frühjahr des Pandemie-Jahres gingen die Kurse bisher führender Unternehmen in den Keller. Die Öl-Industrie, die Auto-Branche, selbst Immobilien, REITs und die Brauereien nahmen immensen wirtschaftlichen Schaden von der epidemiologischen Lage.

Es gab aber auch viele Profiteure, in welche es sich noch immer lohnt, zu investieren. Speziell die Hersteller der Impfstoffe von Biontech bis CureVac konnten über das letzte Jahr hinweg deutlich Gewinn an der Börse machen. Zudem haben sich viele Geschäfte ins Internet verlagert – vom E-Commerce bis hin zur Gastronomie.

Wenn Sie als Anleger jetzt klug bestimmte Wertpapiere mit in Ihr Portfolio aufnehmen, auf lange Sicht aber auch Aktien kaufen, die jetzt preiswert sind und sich nach der Corona-Krise in jedem Fall erholen, dürfen Sie sich auf eine sehr lukrative Rendite bis in die Jahre 2022/2023 freuen.

  • Durch die Corona-Pandemie gingen die Kurse von vielen Unternehmen weltweit nach unten, u. a. aus der Tourismus- und Eventbranche sowie beim Einzelhandel
  • Einige Konzerne konnten dagegen von der Krise profitieren, so z. B. die Impfstoffhersteller, Kommunikations- und IT-Häuser, Lieferdienste und E-Commerce
  • Auf lange Sicht lohnt es sich auch preiswerte Aktien zu erwerben, die nach der Corona-Pandemie wieder wachsen dürften

Corona-Aktien kaufen für Anfänger: Wie finde ich Aktien, die vom Coronavirus profitieren?

Spätestens seit Mitte März 2020 gehen die Kurse vieler Unternehmen weltweit an der Börse nach unten. Wer bereits damals Augen und Ohren offen gehalten hat, konnte aber auch Ausnahmen ausfindig machen, investieren und schnelle Gewinne machen.

Um die besten Corona-Aktien zu finden, überlegen Sie zunächst einmal, welche Branchen konkret von der Corona-Pandemie profitieren könnten bzw. inmitten von Quarantäne, Lockdown und Gesundheitskrise gebraucht werden.

Sehr nahe liegend rückt natürlich der Medizinbereich in den Fokus. Die Kurse von Impfstoffherstellern, aber auch anderer Pharma-Segmente sind über das letzte Jahr hinweg in die Höhe gegangen. Hierzu zählen u. a. auch die Aktien von einigen Krankenhausbetreibern bzw. REITs, welche wie Community Healthcare aus den USA die Immobilien aus dem Gesundheitssektor besitzen.

Biontech
Corona-Impfstoff von Biontech

Aufgrund des Lockdowns hat es zudem einen Wandel in der Art und Weise gegeben, wie wir konsumieren. E-Commerce angefangen von Amazon und eBay über Alibaba und Wish bis hin zu Tencent sind die klaren Gewinner der Krise. Viele klassische Händler sind unlängst dazu gezwungen die Marktplätze dieser Online-Börsen zu nutzen, um das eigene Geschäft am Laufen zu halten.

Amazon Aktie kaufen
Amazon’s Monopolstellung wurde durch das Coronavirus gestärkt

Hinzukommt die Unterhaltungs- und Kommunikationsbranche. Während alle großen Events wie Konzerte, Feiern, Paraden, Festivals aber auch Reisen abgesagt sind, ziehen sich die Menschen ins Private und an ihren Computer zurück.

Streamingdienste und Services wie Zoom konnten dadurch besonders hohe Einnahmen generieren. Ähnliches gilt für andere wichtige IT-Unternehmen wie Apple, SAP sowie die Grafikkartenhersteller NVIDIA und AMD, letztere vor allem aufgrund der steigenden Attraktivität von Videospielen unter Quarantänebedingungen.

Die Zoom-App ist im Frühjahr 2020 zum Inbegriff des Corona-Profiteurs geworden

Geldanlage online oder bei der Bank?

In Zeiten der Nullzinspolitik fragen sich Anleger ganz allgemein: Was ist besser – Aktien oder Sparen? Auch wenn die Geldanlage an der Börse etwas mehr Verlustgefahren in sich birgt, kann man mit einem klugen Risikomanagement aufs Ganze gesehen nur gewinnen. Selbst wenn es einige Zinsen bei der Bank geben würde, schmelzen diese über mehrere Jahre aufgrund der Inflation wieder dahin. Bei Aktien und ETFs sind dagegen spürbare Zuwächse zu verzeichnen.

Handeln können Sie mit den Aktien einerseits über den zuständigen Manager in Ihrer Bank oder aber beim Online Broker. Letzterer bietet den Vorteil, dass Sie Zugriff auf alle wichtigen Informationen zur technischen Analyse, insbesondere auf die Charts und Kurse der jeweiligen Unternehmen haben.

Darüber hinaus kaufen Sie hier Ihre Corona-Wertpapiere für weniger Gebühren, zum aktuellen Marktpreis und nicht zuletzt in Echtzeit. Somit eignen sich die Online Broker nicht nur für Langzeit-Anleger, sondern auch für alle Daytrader, die kurzfristig Rendite einfahren möchten. Wer noch keine Erfahrung im Trading hat, übt entweder erst einmal in der Demoversion oder kopiert erfolgreiche Investoren.

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  • Meine Bewertung: 5 out of 5 stars (5 / 5)
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Schritt für Schritt Aktien von Corona-Unternehmen kaufen

  1. Den richtigen Online Broker finden
  2. Anmeldung per E-Mail
  3. Aktien kaufen im Probe-Account
  4. Verifizierung durchführen
  5. Geld auf das Konto laden
  6. In Unternehmen oder Aktienfonds investieren
  7. Wertpapiere verkaufen und Rendite einfahren

Erster Schritt: den richtigen Broker finden

Bevor Sie Ihr Geld in die Aktien von coronaprofitierenden Unternehmen stecken, sollten Sie sorgfältig einen passenden Broker auswählen. Lesen Sie sich hierzu meine Erfahrungsberichte durch und richten Sie sich u. a. nach Gebührenstruktur, Reputation, Kontrolle und Sicherheit.

Ein vernünftiger, seriöser Broker sollte auf ein gutes technisches System setzen, welches vor Cyberangriffen gefeit ist und gleichzeitig schnell sowie flüssig läuft. Des Weiteren ist es wichtig, dass eine Kontrollinstanz eingefügt ist. Am besten übernimmt eine staatliche Finanzbehörde aus Europa oder den USA die Aufsicht über die Vorgänge beim Broker. Ich persönlich achte in erster Linie auf die folgenden Faktoren:

  • Flüssiges und sicheres technisches System
  • Kontrolle des Brokers über eine staatliche Finanzbehörde
  • Bezahlung in Euro und US-Dollar möglich
  • Niedrige Gebühren auf Trades, Depot-Führung und Abheben
  • Vorhandensein von Analysetools
  • Zugriff auf viele verschiedene Börsen
  • Hauptsitz des Brokers

Zweiter Schritt: Anmeldung beim Broker

Haben Sie den passenden Broker gefunden, melden Sie sich nun ganz einfach mit der E-Mail-Adresse oder mit einem Klick via Facebook und Google an. Die entsprechende Option finden Sie unter „Registrieren“ oder „Anmelden“ auf der Homepage des Anbieters.

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Das Anmeldeformular bei eToro

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Nun füllen Sie noch Felder wie Name, Alter und Wohnort aus. Meist fragt der Broker auch weitere Informationen wie Ihre Erfahrungen im Trading ab. Hierdurch kann besser eingeschätzt werden, welches Investment für Sie individuell gut und sinnvoll sind.

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Hier geben Sie Ihre Trading-Erfahrung an

Dritter Schritt: Proberunde in der Demoversion

Erfolgreich vom Anfänger zum Profi-Trader werden ist insbesondere dann möglich, wenn man zuvor in der Demoversion fleißig übt. Broker wie eToro stellen Ihnen Spielgeld zur Verfügung, mit dem Sie sich im virtuellen Bereich ausprobieren können. Prägen Sie sich hier die Vorgänge an der Börse ein und lernen Sie die richtige technische Analyse von Charts, Finanzdaten wie das Cashflow-Gewinn-Verhältnis und Briefings.

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Bei eToro können Sie in der virtuellen Version üben Corona-Aktien zu kaufen

Bereits hier können Sie bestimmte aufstrebende Aktien in Ihre Watchlist aufnehmen und sie bei einem guten Preis sowie attraktiven Zuwachsraten Ihrem Portfolio hinzufügen. Zudem sollten Sie abschätzen können, wann sich ein Verkauf anbietet, um die Gewinne auch real verfügbar zu machen.

Fügen Sie Ihrer Watchlist Corona-Aktien hinzu

Vierter Schritt: Verifizierung durchführen

Gesetzlich sind die Broker dazu verpflichtet, zahlreiche persönliche Informationen von Ihnen abzufragen. Hierzu gehören u. a. auch der Nachweis des offiziellen Wohnsitzes sowie ein Ausweisdokument. Zur Verifizierung laden Sie diese Daten als Kopie hoch. Zudem möchte der Broker sicherstellen, dass es sich bei Ihnen um keinen Roboter handelt. Hierzu erhalten Sie einen kurzen Anruf oder eine SMS mit einem Bestätigungscode.

Verifizierung eToro
Telefon bei eToro verifizieren

Bevor Sie Aktien kaufen und Gewinne einfahren können, geben Sie noch Ihre Steueridentifikationsnummer an – so der Broker die Abgeltungssteuer von 25 Prozent direkt an das Finanzamt in Deutschland abführt. Sie können einen Freistellungsantrag auf 801 Euro Sparer-Pauschbetrag einreichen oder das Geld bzw. Ihren tatsächlichen Steuersatz über die Steuererklärung einfordern.

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Beim Online Broker müssen Sie Ihre Steuernummer angeben, da die Höhe der Einkünfte beim Finanzamt gemeldet und die Abgeltungssteuer eventuell automatisch abgeführt werden muss

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Fünfter Schritt: Geld auf das Konto einzahlen

Für die Einzahlung von Geldsummen in Euro und US-Dollar können Sie verschiedene Zahlungsmethoden nutzen. So werden bei Brokern wie eToro u. a. Soforttransfers, Kreditkarten, PayPal, Skrill und Neteller angeboten. In der Regel gibt es einen Mindesteinzahlungsbetrag, der bei seriösen Anbietern relativ niedrig liegen sollte. Bei eToro können Sie bspw. bereits mit 200 US-Dollar, knapp 170 Euro, in den Aktienhandel einsteigen.

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Zahlungsmethoden bei eToro wählen

Sechster Schritt: in Unternehmen und Aktienfonds investieren

Die passenden Corona-Aktien für Ihr Portfolio fügen Sie zunächst Ihrer Watchlist hinzu und verfolgen aufmerksam die Bewegung der Kurse. Sobald der Preis günstig und die Aufstiegschancen attraktiv sind, eröffnen Sie mit einem Klick den Trade. Sie können hier ganze Aktien oder auch nur Anteile bzw. CFDs einkaufen.

Schauen Sie sich Charts und Daten zum gewünschten Unternehmen an

Nutzen Sie dabei verschiedene Tools. Mit relativ wenig Geld können Sie bei Hebelzertifikaten hohe Rendite herausholen, gehen aber auch ein vergleichsweise großes Risiko ein. Im Trading-Dialog können Sie zudem einen automatischen Ausstieg aus dem Handel mit einer Aktie einstellen, z. B. mit Stop Loss und Take Profit. Eine Übersicht über alle Ordertypen finden Sie hier.

Platzieren Sie bei eToro Ihre Order provsionsfrei z. B. auf die Zoom-Aktie

Siebenter Schritt: Aktien verkaufen und Gewinne einfahren

Damit Sie tatsächliche Gewinne aus Ihren Aktien von coronaprofitierenden Unternehmen machen können, halten Sie diese einerseits so lange, um Dividende einfahren zu können und verkaufen die Papiere andererseits zum richtigen Zeitpunkt für Profite an der Veränderung des Kurses. Ebenso ist es möglich bei Leerverkäufen durch die Differenz von Underlying und tatsächlichem Verkaufspreis Gewinne bei sinkenden Kursen bestimmter Unternehmen zu erzielen.

Der Verkauf von Aktien, ETFs und Optionen ist im Übrigen genauso einfach wie der Kauf. Sie klicken auf Traden und veräußern die Anzahl an Papieren bzw. eine bestimmte Summe an Anteilen binnen weniger Sekunden. Auf Wunsch können Sie eine Preiswarnung einrichten, um rechtzeitig beim Erreichen von einem bestimmten Wert aussteigen zu können.

Stellen Sie bei eToro eine Preiswarnung z. B. für die Amazon-Aktie ein

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Diese Kosten sollten Sie einplanen

Um Fonds, Aktien und ETFs kaufen zu können, benötigen Sie zunächst ein Depot. Hierfür fallen vor allem bei der Bank Kosten von bis zu ca. 30 Euro im Jahr an. Hinzukommen die Gebühren pro Order – also für den Kauf und Verkauf der Papiere. Diese variieren je nach Anbieter von zwischen 1,50 und 12 Euro. Viele Online Broker wie eToro sind andererseits unlängst davon weggegangen, Provisionen von den Anlegern zu verlangen. Somit können Sie wesentlich flexibler Aktien einkaufen und Ihr Portfolio zusammenstellen. Weitere Abgaben kann es allerdings beim Abheben des Geldes geben.

Welche Branchen profitieren in der Corona-Pandemie?

Biotech und Pharma

Besonders deutlich ist der Zusammenhang zwischen Corona-Pandemie und wirtschaftlichem Wachstum bei den Biotech- und Pharma-Firmen. Schon Anfang 2020 sind diverse Unternehmen wie Moderna, CureVac, Biontech und AstraZeneca in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Diese Pharma-Konzerne haben es innerhalb von weniger als einem Jahr geschafft, neuartige mRNA- und Vektor-Impfstoffe gegen das Coronavirus zu entwickeln. Mit der Zulassung der Vakzine gingen Ende 2020 sowie im Januar und Februar 2021 die Kurse steil nach oben.

Corona Aktien kaufen Biotech
Biotech-Labore und Herstellungszentren, hier Biontech in Marburg

Ebenso konnten Anleger Profite machen, die in Pharma-Firmen mit Fokus auf die Medikamenten-Produktion investiert haben. Als der eigentliche Ebola-Wirkstoff Remdesivir von Gilead Sciences und REGN-COV2 von Regeneron Pharmaceuticals in der Behandlung z. B. von Ex-US-Präsident Donald Trump genutzt wurden, gingen auch die Werte dieser AGs kurzfristig nach oben.

International gab es einige Zuwächse bei Krankenhausbetreibern. In Deutschland muss aber gesagt werden, dass die Corona-Krise die Bilanzen der Hospitäler eher belastet und somit z. B. auch die Aktie des Rhön-Klinikums auf ein 5-Jahres-Tief gefallen ist. In den USA hat die REIT AG Community Healthcare als Besitzer von Immobilien im Gesundheitssektor dagegen schon Anfang bis Mitte 2020 ein ordentliches Plus gemacht.  


E-Commerce und Lieferdienste

Geschlossener Einzelhandel und Gastronomie haben seit Beginn der Corona-Pandemie dafür gesorgt, dass sich dieser Bereich der Wirtschaft weitestgehend in das Internet verlagert hat. Der in der westlichen Welt vermutlich größte Profiteur der Krise ist ganz klar Amazon, das über weniger als ein Jahr hinweg seine Monopolstellung massiv ausgebaut hat.

Bestellservices und Lieferdienste profitieren von der Corona-Pandemie

Vorteilhaft für den Konzern von Jeff Bezos ist dabei nicht nur seine Rolle als Marktplatz für Einzelhändler, sondern auch das ansonsten breitgefächerte Angebot. So konnten die Abos von Amazon Prime mit Zugriff auf Streaming-Filme- und Serien vervielfacht werden.

In China übernehmen Tencent und Alibaba von Jack Ma die Position von Amazon. Umsatzsteigerungen gab es ebenfalls beim Portal JD.com, welches ursprünglich sogar aus der ersten SARS-Epidemie im Reich der Mitte 2003 hervorgegangen ist.

Weiterhin sind die Bestellungen bei Lieferdiensten weltweit immens angestiegen. Besonders konnte sich in China das Unternehmen Meituan hervortun. In Deutschland bzw. Europa sind der Lieferando-Besitzer Just Eat Takeaway und Delivery Hero die wichtigsten von Corona profitierenden Unternehmen. Delivery Hero hat es Mitte 2020 sogar anstelle von Wirecard in den DAX geschafft.


Tech-Unternehmen und E-Unterhaltung

Auch Tech- und IT-Unternehmen konnten in der Corona-Pandemie Gewinne machen. So gingen neben den klassischen E-Commerce-Anbietern auch die Aktien von Apple, SAP, AMD und NVIDIA nach oben. Letztere verdienen ihr Geld damit, besonders hochwertige Grafikkarten speziell für den Gaming-Bereich herzustellen.

Der Gaming-Markt hat deutlich von Corona profitiert

Dieser hat angesichts des Lockdowns und mangelnder Unterhaltungsalternativen ebenfalls an Boden gut gemacht. So verzeichnet der Games-Markt mit Sea Ltd., Nintendo, Sony, Electronic Arts, CD Projekt RED und Take-Two Interactive seit Beginn der Krise Zuwächse.

Die Internetnutzung ist allein in Deutschland im Jahr 2020 und besonders seit Beginn der Corona-Krise massiv gewachsen. So verbrauchten die Einwohner der BRD 16 Milliarden GB mehr Datenvolumen als 2019. Das spiegelt sich u. a. in den Kursen der Vodafone Group wieder. Stark profitiert haben auch Streaming-Anbieter wie Amazon Prime und Netflix.

“Netflix and chill”, statt Kinobesuch: die Nutzung der Streaming-Plattformen hat zugenommen

Ebenso wurden in den letzten zwölf Monaten Apps wie Zoom, Whatsapp, Instagram und Facebook vermehrt genutzt. Das spiegelte sich gleichsam schon im Februar und März 2020 mit stark ansteigenden Kursen wider, welche sich auch im laufenden Jahr noch auf hohem Niveau befinden.


Immobilien und REITs

Zuwächse konnten auch viele Immobilienkonzerne verzeichnen. Vonovia, Deutsche Wohnen und LEG durften in Deutschland nach einem kurzen Einbruch im Frühjahr neue Rekordzahlen schreiben. Das hat vor allem mit den stabilen Einnahmen am Wohnungsmarkt und dem seit Jahren aufstrebenden Trend zu tun. Die lukrativen Anteile waren zwischenzeitlich so günstig wie nie zu haben und schossen kurz darauf gleich wieder nach oben.  

Entwicklung des Immobilienmarktes seit 2007
Entwicklung des Immobilienmarktes seit 2007 (Quelle: ImmoScout24)

Anders erging es REITs oder Immobilienkonzernen, die in erster Linie auf Büro- und Einkaufsimmobilien setzen. Home Office und die Schließung des Einzelhandels sorgten im vergangenen und laufenden Geschäftsjahr für Millionen US-Dollar an Einbußen.

Andererseits ist Community Healthcare in den USA ein Beispiel für einen REIT, der durch das Coronavirus gut gemacht hat – die AG befindet sich nämlich im Besitz zahlreicher Krankenhäuser und Gebäude aus dem Gesundheitssektor in den Vereinigten Staaten.


Tanker-Aktien

Eine Überraschung für viele Sparer und Anleger waren im Jahr 2020 vermutlich die Tanker-Aktien. Wer sich etwas mit dem Rohstoff-Markt auskennt, konnte die Entwicklung jedoch beinahe voraussagen.

Tanker Aktien

Durch Einreisestopps, Lockdowns und verringerte Mobilität ging die Nachfrage nach Öl schlagartig zurück. Die großen Ölkonzerne blieben am Ende auf den zuletzt deutlich gestiegenen Fördermengen sitzen. Gleichzeitig wurden die Lagerkapazitäten knapp, weswegen das „schwarze Gold“ kurzerhand auf die Ozeanriesen gebracht wurde. Wer zuvor in Tanker-Aktien investiert hatte, durfte ein starkes, kurzes Plus mitnehmen.


Chinesische Aktien

Ende 2019 und Anfang 2020 waren die Börsen in China Schauplatz von Kursstürzen aufgrund der sich anbahnenden und ausbreitenden Corona-Krise. Der Staat griff sehr hart durch und schadete zwischenzeitlich der Wirtschaft akut durch die Lockdown-Maßnahmen.

chinesische Aktien kaufen und investieren

Am Ende konnte das Reich der Mitte die Pandemie wohlgemerkt mit diktatorischen Mitteln aber dafür wesentlich schneller überwinden als Europa und kurbelte die Industrie kurz nach dem Sommer mit dem neuen 5-Jahres-Plan sowie dem weitsichtigen Ziel des Ausbaus von erneuerbaren Energien und E-Mobilität an.

Diese Entscheidungen gaben nicht nur den IT-Branchen Schwung, sondern auch E-Motoren-Herstellern wie CATL und Broad Ocean Motor sowie den chinesischen Renewables von JinkoSolar und Xinyi Solar bis hin zu Xinjiang Goldwind.

Empfehlenswerte Aktien für den Kauf in der Corona-Krise

Corona-aktie
WKN/IBAN
Aktueller Kurs (Stand: 22.03.2021)
5-Jahres-Trend (Stand: 22.03.2021)
Marktkapitalisierung
Biontech
WKN: A2PSR2
ISIN: US09075V1026
88,79 Euro
+584,5 Prozent (seit Oktober 2019)
20,86 Milliarden Euro
CureVac
WKN: A2P71U
ISIN: NL0015436031
79,15 Euro
+69 Prozent (seit August 2020)
14,68 Milliarden Euro
Moderna
WKN: A2N9D9 
ISIN: US60770K1079
118,76 Euro
+637 Prozent (seit Dezember 2018)
48,32 Milliarden Euro
Just Eat Takeaway.com
WKN: A2ASAC
ISIN: NL0012015705
80,36 Euro
+212 Prozent
11,90 Milliarden Euro
Delivery Hero
WKN: A2E4K4
ISIN: DE000A2E4K43
109,10 Euro
+287,6 Prozent (seit 2017)
27,45 Milliarden Euro
Meituan
WKN: A2N5NR
ISIN: KYG596691041
36,11 Euro
+383,5 Prozent (seit 2018)
210,10 Milliarden Euro
Zoom
WKN: A2PGJ2
ISIN: US98980L1017
273 Euro
+387,6 Prozent (seit 2019)
77,54 Milliarden Euro
HubSport
WKN: A12CWQ
ISIN: US4435731009
372,80 Euro
+795,4 Prozent
17,48 Milliarden Euro
Shopify
WKN: A14TJP
ISIN: CA82509L1076
961,40 Euro
+3825,5 Prozent
116,88 Milliarden Euro
Amazon
WKN: 906866
ISIN: US0231351067
2608,50 Euro
+424,5 Prozent
1,30 Billionen Euro
Netflix
WKN: 552484
ISIN: US64110L1061
441,80 Euro
+396,5 Prozent
190,90 Milliarden Euro
Tencent
WKN: A1138D
ISIN: KYG875721634
68,81 Euro
+279,8 Prozent
647,41 Milliarden Euro
Facebook
WKN: A1JWVX
ISIN: US30303M1027
244,95 Euro
+144,2 Prozent
695,23 Milliarden Euro
Sea Ltd.
WKN: A2H5LX
ISIN: US81141R1005
186 Euro
+1368,6 Prozent
110,92 Milliarden Euro
NVIDIA
WKN: 918422
ISIN: US67066G1040
443,05 Euro
+1362,2 Prozent
268,09 Milliarden Euro
AMD
WKN: 863186
ISIN: US0079031078
67,85 Euro
+2606,4 Prozent
80,62 Milliarden Euro

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Biontech

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Besonders häufig konnte man im vergangenen Jahr den Namen des Pharma-Unternehmens Biontech aus Mainz in den Nachrichten lesen. Die Firma setzt seit mehr als einer Dekade auf die innovative mRNA-Technologie und entwickelte einen der ersten Impfstoffe gegen das Coronavirus.

Biontech Aktien kaufen
Rettungsanker in der Krise: der Biontech mRNA Corona-Impfstoff

Ende 2020 wurden die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die eine Wirksamkeit von knapp unter 100 Prozent nachwies. Im Dezember gab es die Zulassung für BNT162b2 von Biontech. Auf beide News hin kam es natürlich zu starken Anstiegen der Aktienkurse. Seit dem Release des Wertpapiers im Oktober 2019 am NASDAQ hat Biontech bereits um deutlich mehr als 500 Prozent zugelegt.

Kursverlauf der Biontech-Aktie seit Oktober 2019

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart von Biontech an:

CureVac

Curevac Aktien kaufen

Die Gründer von CureVac haben bereits 1999 das Prinzip der mRNA-Impfstoffe erfunden und seither intensiv an der Technologie geforscht. 20 Jahre später zahlt sich die Arbeit nun aus. Auf Grundlage von CureVacs Forschung sind einige der modernsten Vakzine, u. a. die von Biontech, aber auch das eigene Mittel CVnCoV entstanden, welches seit Dezember 2020 im Rahmen einer Studie erprobt wird.

Entwicklung der CureVac-Aktie seit August 2020

Der Gang an die Börse NASDAQ in den USA erfolgte erst vor Kurzem. Im August 2020 und somit nach Ausbruch der Corona-Pandemie wurden die ersten Wertpapiervolumen herausgegeben – die Aktie machte bereits am ersten Handelstag etwa 250 Prozent gut. Sobald das eigene Präparat ebenfalls eine Zulassung erhält, dürfte die CureVac Aktie für Anleger einiges an Rendite einbringen.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart von CureVac an:

Moderna

Moderna Biotech-Aktien kaufen

Auf Basis der mRNA-Technologie entwickelt auch das amerikanische Pharma-Unternehmen Moderna seinen Impfstoff gegen Covid-19. Im März 2020 startete die Phase-1-Studie von mRNA-1273, woraufhin Ende des Jahres die Not-Zulassung erfolgte. Daraufhin stieg der Kurs stark an. Seit dem Gang an die Börse NASDAQ im Dezember 2018 hat der Wert ein Plus von über 600 Prozent erreicht.

Die Entwicklung vom Moderna-Kurs seit 2018

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart von Moderna an:

JustEatTakeaway.com

Das Unternehmen JustEatTakeaway.com hat seit seiner Gründung im Jahr 2000 durch den damaligen Studenten Jitse Groen eine spektakuläre Entwicklung hingelegt. Anfangs versorgte der Lieferdienst seine Kunden nur in Amsterdam, welches bis heute Sitz der Firma ist. Mittlerweile ist der Service u. a. in Belgien, Bulgarien, Frankreich, Österreich, Polen und Deutschland vertreten.

In der Bundesrepublik hat Just Eat Takeaway.com u. a. Lieferheld.de, Foodora und Pizza.de übernommen und in sein Angebote Lieferando.de integriert. Dieser Service nimmt aktuell ähnlich wie Amazon für den Einzelhandel eine Art Monopolstellung für den Außer-Haus-Vertrieb von Speisen durch Restaurants ein.

Derzeit allgegewärtig in deutschen Städten: Lieferando.de

Da die Gastronomie während des Lockdowns nicht öffnen durfte, erreicht Lieferando.de nunmehr eine weitere Stufe der Monopolstellung. Das lässt sich nicht zuletzt am Kurs der Aktie ablesen. 2020 war das mit Abstand erfolgreichste Jahr von Just Eat Takeaway.com an der Börse.

Entwicklung der Aktie von Just Eat Takeaway.com seit 2016

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart von Just Eat Takeaway.com an:

Delivery Hero

Anleger sollten neben JustEatTakeaway.com auch die internationale Konkurrenz mit Sitz in Berlin, Delivery Hero, im Auge behalten. Das Unternehmen wurde 2011 als kleines Startup gegründet und lockte kurz darauf viele Investoren mit hunderten Millionen Euro an.

Mittlerweile macht Delivery Hero einen großen Teil seines Umsatzes im Ausland, bspw. in der Türkei, in Südamerika, Südkorea und Südafrika. In Deutschland konzentriert man sich zunehmend auf die Sparte der Lebensmittellieferungen aus dem Supermarkt.

Entwicklung von Delivery Hero an der Börse seit 2017

Im Jahr 2017 erfolgte der Gang an die Börse. Seither ist das Wertpapier u. a. in Frankfurt vertreten und hat es 2017 und 2018 in den Index SDAX sowie in den MDAX geschafft. 2020 konnte Delivery Hero seinen Umsatz bedingt durch die Corona-Krise von etwa 1,24 Milliarden auf rund 2,8 Milliarden Euro verdoppeln. Dadurch nimmt Delivery Hero seit August 2020 auch den Platz von Wirecard im deutschen Aktien-Index DAX ein.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart von Delivery Hero an:

Meituan

Meituan

Auch in China hat sich ein Lieferdienst zu einem wichtigen Player innerhalb der digitalen Service-Szene entwickelt und ist an der Corona-Krise gewachsen. Das 2010 gegründete Unternehmen Meituan hat seit dem Winter 2019/2020 enorme Sprünge mit Millionen und Milliarden US-Dollar an Umsatzzuwächsen hingelegt. Mittlerweile ist Meituan in mehr als 1.000 chinesischen Städten präsent.

Die Entwicklung der Meituan Aktie seit 2018

Gezeichnet wird die Aktie seit dem Jahr 2018 in Hongkong und gehört mittlerweile zu den Top-Ten im wichtigen Hang Seng Index. Da sich viele der Nutzer an die Dienstleistung über mehr als zwölf Monate hinweg gewöhnt haben, dürfte es für Meituan weiterhin, also auch nach der Corona-Pandemie nach oben gehen.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart von Meituan an:

(Risikohinweis: 76% der CFD Konten verlieren Geld)


Zoom Video Communications

Kaum jemandem ist im Laufe der Corona-Pandemie die App Zoom entgangen. Waren Videokonferenzen mit dem Programm zuvor nur eine Nische, wurden sie nun zu einem wesentlichen Element unserer Arbeitswelt. Das System hat sich für Home und Remote Office als ergiebig erwiesen und wird vermutlich auch nach der Corona-Krise genutzt werden. Das mittlerweile zu Microsoft gehörende Skype hat Zoom 2020 jedenfalls in den Schatten gestellt.

Chart der Zoom Aktie seit 2019

Es kann davon ausgegangen werden, dass Zoom allein in den ersten beiden Monaten der Pandemie mehr als zwei Millionen neue Nutzer gewinnen konnte. An einem Tag gingen die Nutzerzhlen über das Frühjahr hinweg oft sogar bis in die Hunderte Millionen. Lag der Wert der Aktie im Januar 2020 noch bei etwa 70 Euro, konnten im Oktober Preise von fast 500 Euro erzielt werden. Zwischenzeitlich gab es eine kleine Korrektur, dennoch sind die Chancen auf ein weiteres Wachstum gut.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart von Zoom an:

HubSpot

Das Unternehmen HubSpot wurde 2006 in Cambridge, USA, gegründet und stellt seither Lösungen für Inbound-Marketing, Social-Media-Marketing und Content-Management her. Wer beim Verkauf von Produkten online erfolgreich sein möchte, kann die Hilfe von Seiten von HubSpot gebrauchen.

5-Jahres-Chart der Aktie von HubSpot

Das spiegelte sich letztlich auch in der Corona-Krise wider. Lag der Wert der Aktie vorher noch relativ niedrig, ging es mit der wachsenden Bedeutung von E-Commerce 2020 sehr stark nach oben. Der Kurs verdreifachte sich von Anfang bis zum Ende des Jahres. Daher darf das Papier auch als  interessant für Anleger gelten.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart von HubSpot an:

Shopify

Indirekt konnte sich in der Corona-Krise auch Shopify als Dienstleister im Bereich E-Commerce aus Kanada profilieren. Die Software hilft kleineren Händlern dabei, mit geringem Aufwand einen Online-Shop aufzubauen. Ähnlich wie bei Amazon übernimmt das Unternehmen dabei die logistischen Details, sprich die Lieferung der Waren vom Hersteller zum Kunden. Im Jahr 2020 konnte die Aktie mit diesem Konzept mehr als 200 Prozent Gewinn machen.

Kurs der Aktie von Shopify über fünf Jahre

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart von Shopify an:

Amazon

Amazon Aktie kaufen

Ähnlich wie Shopify gewinnt auch Amazon massiv an Kundschaft. War bereits vor der Corona-Pandemie die Tendenz zur Monopolisierung zu verspüren, baute das E-Commerce-Unternehmen von Jeff Bezos 2020 seine Marktposition aus. Nunmehr sind viele Einzelhändler weltweit darauf angewiesen, den Service Marketplace von Amazon zu nutzen, um trotz geschlossener Läden noch Einnahmen zu haben.

5-Jahres-Chart der Amazon Aktie

Die Macht von Amazon steckt einerseits im Algorithmus, der für die Händler Sichtbarkeit herstellt – und andererseits in der bestens ausgebauten Logistik. Hinzukommen weitere Services wie Clouds, Musik und das in der Pandemie ebenfalls beliebte Streaming. Entsprechend gab es bei der Amazon-Aktie im Frühjahr 2020 auch einen plötzlichen Sprung nach oben, der das kontinuierliche Wachstum der letzten 20 Jahre nochmals in den Schatten stellt.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart von Amazon an:

Netflix

Der amerikanische Streaming-Dienst Netflix entwickelt sich seit einigen Jahren zu einer beliebten Alternative zum linearen Fernsehen. Durch den Lockdown einhergehend mit ausfallenden Kulturveranstaltungen hat sich vieles auf die digitalen Medien verlagert. Wer sich 2020 und 2021 in Quarantäne befand, hat vermutlich auch einen Netflix-Account angelegt. So steigerte sich der Umsatz 2020 gegenüber dem Vorjahr um rund 25 Prozent.

Der Kurs der Netflix-Aktie seit 2021

Der Zuwachs im Umsatz machte sich auch an den Börsen bemerkbar. 2020 war eines der erfolgreichsten Jahre von Netflix, auch wenn es nach starken, intensiven Ausschlägen nach oben immer wieder abrupte Preiskorrekturen gab. Insgesamt war es zuletzt besonders unter Daytradern beliebt, die Netflix Aktien kaufen zu wollen.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart von Netflix an:

Tencent

Tencent China Aktie

Tencent ist aktuell einer der absoluten Top-Seller aus China und hat sich im Hang Seng Index der Hongkonger Börse bis in die Top-3 hineinbegeben. Populär ist der Anbieter diverser digitaler Dienstleistung vor allem mit dem Messenger WeChat, der über die letzten Jahre hinweg zum kontaktlosen Bezahlsystem ausgebaut wurde.

Der 5-Jahres-Chart der Tencent Aktie

In der Corona-Pandemie war aber nicht nur WeChat beliebt, sondern auch Unterhaltungsangebote von Tencent, insbesondere der Smart TV Service iTQQ, die Riot Games und das Auktionshaus PaiPai. Die Aktie geht bereits seit vielen Jahren kontinuierlich nach oben, hat 2020 aber mit Abstand ihre erfolgreichste Performance gehabt.

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Facebook

Facebook ist natürlich seit vielen Jahren ein wichtiger Player an der Börse. Allzu spektakuläre Zuwächse waren bei dem Wertpapier in den letzten Jahren eigentlich nicht mehr erwartet worden, auch wenn die Tendenz Schritt für Schritt nach oben ging.

5-Jahres-Chart der Facebook Aktie

Zum Beginn der Corona-Pandemie brach der Kurs zunächst stark ein, um ab April mit umso mehr Wucht zurückzukommen. Durch die vermehrte Nutzung von sozialen Medien wie Facebook, aber auch von dessen Ablegern Instagram und Whatsapp, konnte sogar ein Allzeitrekord erreicht werden.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart von Facebook an:

Sea Ltd.

In Corona-Zeiten macht auch die Gaming-Branche deutliche Gewinne. So hat die Sea Ltd. Group aus Singapur 2020 bereits einen Börsenwert von 72 Milliarden US-Dollar geschaffen. Angeboten werden vor allem Online-Videospiele ebenso wie Plattformen für E-Commerce wie Shopee in Südostasien.

Der Kursverlauf der Sea Ltd. Aktie seit 2017

Über das Jahr 2020 hinweg, besonders aber Ende Dezember ging es mit dem Kurs steil nach oben. Das Unternehmen dürfte sich vor allem im asiatischen Raum weiter etablieren und damit auch für die Zukunft als ein interessanter Gewinner aus der Pandemie dastehen.

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NVIDIA

NVIDIA aus dem kalifornischen Santa Clara ist derzeit das führende Unternehmen bei der Entwicklung von Grafikkarten für Computer und Spielkonsolen. Die Kurse gehen dabei regelmäßig bei der Veröffentlichung neuer Serien und Technologien hinauf. Zudem sorgten die Corona-Krise sowie das zwischenzeitliche Angebotstief bei Grafikkarten für einen Anstieg an der Börse.

Der 5-Jahres-Trend der NVIDIA Aktie

Wie typisch für viele Aktien kam es zunächst im Frühjahr 2020 zu einem deutlichen Einbruch. Anschließend gab es aber eine sehr starke Performance und NVIDIA konnte Anfang 2021 ein Allzeithoch einfahren. Im Vergleich zum Release des Wertpapiers um die Jahrtausendwende steht unterm Strich ein Plus von über 20000 Prozent da.

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AMD

Der Chiphersteller AMD ist der große Konkurrent von NVIDIA und liefert sich regelmäßig einen harten Wettbewerb um die neuen Releases ihrer Grafikkarten. Diese waren auch 2020 und Anfang 2021 bei Gamern besonders beliebt. Neben den Radeon-Grafikchips macht das Unternehmen auch mit Prozessoren und Netzwerkchips Umsatz.

Der 5-Jahres-Chart der AMD Aktie

Mittlerweile ist AMD einer der größten Prozessorhersteller der Welt und kann mit seinen Aktien seit 2015 an der NASDAQ gekauft werden. Zuvor war das Wertpapier am New Yorker Stock Exchange NYSE gezeichnet. Nach oben ging es für die Aktie vor allem im Juli 2020 mit der Veröffentlichung des neuen Ryzen-Prozessors. Corona konnte auch hier für einen zusätzlichen Push sorgen.

Sehen Sie sich hier den aktuellen Chart von AMD an:

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Welche Aktien sind negativ vom Coronavirus betroffen und lohnt sich hier ein längerfristiges Investment?

Das eine Aktie durch ein temporäres Ereignis wie eine Pandemie abrupt abstürzt, muss für Anleger grundsätzlich nichts Schlechtes bedeuten – vorausgesetzt, sie haben ihr Geld nicht vor dem Verlust in das entsprechende Papier investiert. Die niedrigen Preise verlocken allerdings gerade bei den Unternehmen, die auf ein erfolgreiches Comeback nach dem Ende der Krise hoffen dürfen, zum Kauf.

Ich kann also nur dazu raten, sich mit einigen der Verlierer der Krise genauer auseinanderzusetzen. So sah es am Anfang auch bei Facebook, NVIDIA & Co. nach starken Einbrüchen aus. Wer in diesem Moment sein Geld hier angelegt hat, konnte bald darauf von der enormen Differenz zwischen Rekordminus und Rekordhoch profitieren.

Öl Aktien kaufen
Die Einstiegspreise für Öl-Aktien sind durch Corona so niedrig wie noch nie

Ein Beispiel für ein zurückkehrendes Wachstum könnte die Öl-Branche sein. Diese lag über das gesamte Jahr 2020 hinweg mehr oder weniger am Boden. Fakt ist jedoch auch, das Öl weiterhin als Energieträger und Treibstoff benötigt wird – der Energiewende zum Trotz. Sobald die weltweite Mobilität nach überwundener Pandemie wieder angekurbelt wird, dürften entsprechend auch die Kurse der Öl-Aktien steigen. Bereits jetzt zeigt der Trend wieder nach oben.

Ähnlich könnte es mit Unternehmen aus dem Transport- und Tourismussegment laufen. Hier kommt es aber darauf an, wie lange Lockdown und Einreisebeschränkungen noch bestehen. Die TUI wird in Deutschland immerhin mit massivem Mitteleinsatz staatlich unterstützt. Andere Firmen könnte ein weiterer Umsatzeinbruch 2021 komplett in die Knie zwingen.

Interessanter sind in dieser Hinsicht vielleicht die Flugzeughersteller. Durch den Zusammenbruch des internationalen Luftverkehrs im Frühjahr 2020 sackte die Aktie von Airbus z. B. in kurzer Zeit um über 70 Prozent ab. Schon jetzt geht der Kurs aber nach oben und könnte spätestens 2022 zurück bei seinem vorherigen Wert sein. Entsprechend lohnt es sich für Anleger, die Airbus Aktie jetzt zum günstigen Preis einzukaufen.

Kursverauf der Airbus-Aktie: hohe Differenzgewinne möglich

Versicherungen wie die Allianz mussten auch herbe Verluste durch die Corona-Pandemie hinnehmen. Hier kann man bei den großen Playern aber davon ausgehen, dass es bald schon wieder umsatzstarke Jahre geben wird. Schon 2020/2021 existierte für die Anleger ein lukratives Gewinnpotenzial. Wer im März 2020 die Allianz Aktie für weniger als 125 Euro gekauft hat, kann sie jetzt für fast 225 Euro an der Börse anbieten.

Kursverlauf der Allianz Aktie

Eine der am stärksten von Corona getroffenen Branchen ist sicherlich die Event- und Konzertindustrie. Die Aktien von GL Events und CTS Eventim, aber auch von den wichtigsten börsennotierten Fußballvereinen sind preiswerter denn je zu haben. Sobald Veranstaltungen wieder erlaubt sind, ist mit einem Run auf Tickets und einer entsprechenden Umsatzsteigerung zu rechnen. Jetzt günstig in diese Branche zu investieren, könnte also derzeit ein lukrativer Sparplan für Anleger sein.

Kursverlauf der CTS Eventim Aktie
  • Aktien, die aufgrund der Corona-Pandemie Verluste gemacht haben, nach diesem temporären Ereignis aber stark zurückkommen dürften, sollten im Portfolio nicht fehlen
  • Öl wird angesichts des zu erwartenden Bedarfs mit wieder angekurbelter Mobilität ein Comeback erleben
  • Beim Tourismus hängt vieles davon ab, wie viele Monate die Branche noch zu überstehen hat, wie viele Hilfen fließen und wie schnell die Menschen wieder an Reisen interessiert sind
  • Die Eventbranche dürfte spätestens 2022 mit einem neuen Boom an Ticketverkäufen Gewinn machen: Angesichts der aktuellen Niedrigpreise lohnt sich ein entsprechendes Investment für die Anleger.
  • Versicherungen werden auch nach der Corona-Pandemie gebraucht. Daher können Sie in diesem Bereich ein Wachstum bei den Aktien erwarten.

Alternative ETFs – Was können die Sparplan-Fonds Anlegern bringen?

Ein Investment in Aktien oder CFDs ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Dieses muss man als kluger Anleger mit einem clever zusammengestellten Portfolio selbst breit streuen, um ein kontinuierliches Wachstum abzuschöpfen.

Es geht aber auch einfacher – und zwar mit einem ETF. Derzeit werden diese börsennotierten Fonds besonders gerne von Menschen erworben, die langfristig sparen möchten und hierfür keine Möglichkeiten mehr im Rahmen klassischer Bankkonten finden.

Ein ETF vereinigt dabei viele Vorteile auf sich. Es handelt sich bei diesen Fonds um ein bereits in sich diversifiziertes Paket an Aktien, die dabei regelmäßig in Bezug auf einen bestimmten Index ausgetauscht werden. Dadurch befinden sich stets Papiere mit einer starken Performance im ETF.

Der Kurs geht somit selbst bei Verlusten insgesamt nach oben, da sich das Minus der einen Aktie mit dem Plus der anderen innerhalb des Fonds ausgleicht.

Ein ETF lohnt sich somit als eine Art langfristiges Investment für Anleger. Das Geld hat bei solchen Fonds zwar kein so explosives Wachstum wie beim Daytrading mit Aktien oder bei Hebelzertifikaten, dafür ist allerdings auch das Risiko geringer und ein Gewinn über mehrere Jahre hinweg garantiert.

Einen speziellen Corona ETF gibt es natürlich nicht. Dafür kann man sich ganz einfach die verschiedenen Fonds von BlackRock, Lyxor, Invesco & Co. bei eToro sowie anderen Plattformen ansehen und sich für die beste Zusammensetzung entscheiden.

  • ETFs sind börsengehandelte Index-Fonds
  • Ein ETF besteht aus mehreren Aktien, die anhand von einem Index in das Paket aufgenommen werden
  • Da die Verluste der einen Aktie durch die Gewinne der anderen in den Fonds ausgeglichen werden, ist ein kontinuierliches Wachstum garantiert
  • Das Wachstum ist nicht so stark wie bei einzelnen Corona-Aktien, dafür ist das Risiko bei einem der Fonds aber auch deutlich geringer

Was sind die Vorteile der Corona-Aktien?

Wer Aktien kaufen möchte, kann mit den Papieren von Unternehmen, die vom Coronavirus profitieren deutliche Gewinne und das in kurzer Zeit machen. Gerade Pharma, IT, E-Commerce und Gaming haben bis Ende 2020 ein sensationelles Wachstum hingelegt.

Dieses ist oft nicht vollkommen stringent, sondern sieht sich zwischenzeitlich auch mit kleineren Preiskorrekturen konfrontiert. Dann werden die Aktien etwas günstiger und für Sie bietet sich der passende Moment, um in Wertpapiere, ETFs oder Fonds zu investieren.

Zu erwartende Ereignisse wie ein bevorstehender Lockdown vor Feiertagen wie Weihnachten oder Ostern sowie die Zulassung von Medikamenten und Impfstoffen befeuern ebenfalls den Kurs. Kurz vorher die Aktien zu kaufen, ist daher ein lohnenswertes Vorhaben.

Bei den Corona Aktien ist es dabei möglich, kurzfristige Gewinne beim Daytrading mitzunehmen, aber auch längerfristig Geld in Unternehmen zu stecken, die sich auf Dauer durch das Coronavirus etablieren werden. So hat sich bspw. Amazon bedingt durch die Krise eine noch stärkere Monopolstellung verschafft. Auch andere E-Commerce-Firmen wie Shopify sowie die Lieferdienste streben mit ihren Aktien nach oben.

Es lohnt sich insgesamt, nach Nischen Ausschau zu halten, die mittel- und langfristig Teil unseres Lebens werden könnten – bspw. die Systeme für Videokonferenzen von Zoom oder aber Working-Plattformen für die Vernetzung der Mitarbeiter im Home Office.

Womöglich merken viele Firmen, dass sich mit Home Office hohe Kosten für die Büromiete einsparen lassen und übernehmen dieses Konzept für die Zukunft. Dann sind digitale Managementsysteme gefragt, was dazu führen könnte, dass Anleger von den entsprechenden Herstellern Aktien kaufen möchten.

Sie sollten den Markt dabei aktuell ständig beobachten und sich auch mit den AGs beschäftigen, die derzeit unter dem Coronavirus leiden. Branchen wie Tourismus, Mobilität, Veranstaltungen und sogar Öl liegen in diesen Zeiten am Boden.

Die Einstiegspreise sind entsprechend niedrig und nach der Krise kann eigentlich nur mit einem Wachstum gerechnet werden – so die gewählte Firma natürlich nicht insolvent geht. In dieser Hinsicht ist eine gründliche Analyse von Bilanzen und aktueller gesundheitspolitischer Situation notwendig.

  • Hohe Wachstumsraten auch kurzfristig möglich
  • Bestimmte Unternehmen bauen ihre Monopolstellung aus
  • Nischen werden präsenter (Biotech wie mRNA-Technologie und Videokonferenzen)
  • Niedrige Einstiegspreise nutzen und Aktien kaufen von Unternehmen die aktuell Verluste machen, nach der Krise aber wieder Gewinne erzielen werden

Diese Risiken gibt es bei Corona-Aktien

Bei Aktien, die bedingt durch eine temporäre Situation wie die Coronavirus-Pandemie einen unvergleichbaren Aufstieg hinlegen, besteht am Ende natürlich die Gefahr eines Absturzes. Nach der Krise lassen womöglich viele Kunden die Angebote des E-Commerce links liegen und genießen eher den Besuch von Geschäften als reales Shopping-Erlebnis.

Ebenfalls dürften sich die Kurse der Tanker-Aktien schnell wieder ausgleichen. Hier heißt es also, die Nachrichten aufmerksam zu verfolgen und vor einem Kursabsturz wieder zu verkaufen. Broker wie eToro bieten Ihnen spezielle Push-Meldungen, so dass Sie sofort Bescheid wissen, wenn sich etwas am Markt verändert.

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Bei den Pharma-Konzernen gibt es aktuell den Vorteil, dass erstmals neue Arten von Impfstoffen erprobt werden. So diese gegen das Coronavirus helfen, sind in der Zukunft weitere Anwendungen möglich. Die mRNA-Technologie hat z. B. auch gute Chancen, in der Krebstherapie eingesetzt zu werden.

Damit ist nach der überwundenen Pandemie die Möglichkeit gegeben, dass die Biotech-Aktien weiterhin lukrativ bleiben und nicht sofort abstürzen. Nun, da Biontech, CureVac & Co. ins Licht der Öffentlichkeit gerückt sind, könnten sie auch interessante Kapitalanlagen innerhalb eines ETFs oder Fonds sein.

Impfstoffe können aber auch nicht wirken oder durch Kommunikationsfehler bzw. schlechte Presse an Beliebtheit verlieren. Das war 2021 z. B. mit dem Präparat von AstraZeneca der Fall. Die Firma konnte im März 2020 zwar noch starke Gewinne an der Börse verzeichnen, ist im Vergleich zur Konkurrenz aber seit dem Rekordhoch im letzten Sommer eher im Negativtrend.

Generell muss auch gesagt werden, dass Pandemien viele Unsicherheiten mit sich bringen. Während man bei wirkungsamen Impfstoffen, E-Commerce und Lieferdiensten derzeit nur geringe Risiken eingeht, werden die Verhältnisse in anderen Branchen derzeit durcheinandergewirbelt. Hier muss man genau darauf achten, wer eventuell von den Zentrifugalkräften aus dem Markt geschleudert wird und wer durch eine verstärkte Monopolstellung vom Coronavirus auf Dauer profitiert.

Übersicht zu Vor- und Nachteilen der von Corona profitierenden Wertpapiere

Vorteile daran, Corona-Aktien zu kaufen
Nachteile daran, Corona-Aktien zu kaufen
Kurzfristig sind hohe Renditen möglich
Die Kurse vieler Aktien werden nach überwundener Krise wieder sinken
Gute Chancen fürs Daytrading mit täglichen Gewinnen
Pandemien sind nicht kontrollierbar und bergen Gefahren in sich
Viele Nischen werden in den Mittelpunkt gerückt und könnten sich auf Dauer etablieren
Teils hoher Aufwand, um die passenden Aktien herauszufinden
Neue Monopole bieten Chancen auf langfristiges Investment
Neue mRNA-Technologie auch für spätere Anwendungen aussichtsreich – Biotech-Firmen könnten auch über die Krise hinaus erfolgreich sein

Beachten Sie diese Tipps und Tricks beim Investment in Aktien

  • Schauen Sie sich detailliert die Analysen und Charts zu den in Frage kommenden Unternehmen an
  • Überlegen Sie sich, welche Aktien mit derzeit niedrigen Einstiegspreisen und hohen Verlusten nach der Krise wieder wachsen werden
  • Integrieren Sie starke Aktien wie die von Amazon in Ihr Portfolio für ein langfristiges Investment
  • Streuen Sie das Risiko breit, indem Sie nicht nur auf eine Aktie und eine Branche setzen
  • Wer das Risiko einzelner Aktien und CFDs scheut, kann sich für einen ETF, also Fonds entscheiden, die bereits in sich diversifiziert sind und an der Börse in Abhängigkeit zu einem Index gehandelt werden

Diese Arten von Aktien gibt es weltweit:

Wenn Sie Aktien kaufen möchten, können Sie sich zwischen verschiedenen Optionen entscheiden. Hierzu gehören bspw. die klassischen Inhaberaktien, bei denen Sie Ihre Aktionärsrechte wahrnehmen, Dividende erhalten und der AG nicht bekannt sind.

Daneben gibt es auch Stammaktien, bei denen Sie zusätzlich ein Mitspracherecht bei der jährlichen Hauptversammlung haben.

Wenn Sie auf dieses Recht verzichtet, erhalten Sie z. B. eine Vorzugsaktie. Diese Papiere sind meist günstiger und werfen höhere Dividende ab.

Ein Sonderfall sind die vinkulierten Namensaktien. Hierbei kennt die AG den exakten Namen des Anlegers und vor einem Verkauf ist die Zustimmung des Unternehmens notwendig.

Weitere Möglichkeiten, um in Corona-Aktien zu investieren, sind ein ETF sowie Termingeschäfte.

Fazit: Corona-Aktien gehören aktuell ins Portfolio

Die seit Anfang 2020 andauernde Corona-Krise hat viel Wirbel in den Markt gebracht. Noch zu Beginn des ersten Lockdowns gingen nahezu alle Aktien an den Börsen in den Keller. Einige bewegten sich aber umgekehrt proportional. Investoren setzten so klug auf Unternehmen, die von der Krise profitieren mussten – u. a. E-Commerce, digitale Kommunikation, Impfstoffproduktion, Gaming und IT.

Professionelle Anleger haben Corona daher immer als Chance betrachtet, um einerseits mit den Covid-Profiteuren und andererseits durch die Differenz von Rekordminus und Normalstand Gewinne zu erzielen. Viele Aktien erholten sich so schnell über den Sommer hinweg wieder. Zwischen März und August 2020 waren daher lukrative Renditen möglich.

Mittlerweile ist ein Ende der Krise allmählich in Sicht und Sie sollten sich bereits Gedanken darüber machen, was danach kommt. Welche Branchen werden zurückkommen und worauf werden sich die Kunden stürzen? Der Einzelhandel, der Tourismus und das Veranstaltungsgewerbe könnten so einen Boom erleben. Auf dem Weg dorthin kann es aber noch vermehrt zu Insolvenzen kommen.

In welchen Ländern geht es bereits jetzt schneller mit einer wiederbelebten Wirtschaft voran, z. B. China und Israel? Hier könnte ein hohes Investitionspotenzial schlummern.

Ebenso wird etwas von der Krise übrigbleiben: Amazon dürfte seine Monopolstellung verfestigen und Lieferdienste zu einem noch beliebteren Service werden als vor 2020. Auch bestimmte IT-Lösungen in Bezug auf das Home Office ebenso wie revolutionäre Biotech-Technologien werden zu einem Erbe der Krise werden, in welches es sich lohnt, auf Dauer zu investieren.

(Risikohinweis: 76% der CFD Konten verlieren Geld)

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