Alex Abate Autorin bei trading-fuer-anfaenger.de
Geschrieben von: Alex Abate
Res Marty
Überprüft von: Res Marty
Finanzierung

Fonds eignen sich sowohl als kurzfristige wie auch als langfristige Geldanlage. Da in einem Fond immer verschiedene Wertpapiere enthalten sind wird das Risiko breiter gestreut, wodurch sich Fonds auch für risikoaverse Anleger eignet. Fonds erwerben Sie ntweder mit einer Einmalzahlung erwerben oder investieren mithilfe eines Sparplans regelmäßig in dessen Wertentwicklung. Der Handel mit Fonds ist jedoch in der Regel nicht kostenlos, sondern es fallen Gebühren wie Depotführungsgebühren, Verwaltungsgebühren usw. an.

In diesem Beitrag zeigen wir den Kauf von Fonds Schritt für Schritt.

Fonds kaufen: Schritt für Schritt erklärt:

  • Schritt 1: Zwischen Einmalinvestitionen und Sparplan als Investitionsform wählen
  • Schritt 2: Einen Broker wählen und Konto kapitalisieren
  • Schritt 3: Fonds für den Handel auswählen
  • Schritt 4: Fonds kaufen und Gebühren beachten
  • Schritt 5: Chancen nutzen und profitieren!

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Der Kauf von Fonds Schritt für Schritt erklärt

Wenn Trader in Fonds investieren kaufen sie nicht den Fonds, sondern Fondsanteile, das bedeutet sie erwerben einen Anteil an dem gesamten Fonds. Das investierte Kapital fließt sozusagen in einen Topf und wird anschließend vom Fondsmanager in die im Fonds enthaltenen Posten angelegt.

Die Investition in einen Investmentfonds eignet sich als kurzfristige wie auch als langfristige Geldanlage. Er kann einzeln erworben oder in einem Sparplan bespart werden. So ist es Tradern auch möglich mit niedrigen Beträgen an den Entwicklungen der Börse teilzunehmen und Renditen zu erzielen.

Volatilität von Fonds

Das sind die Vor- und Nachteile der Investitionen in Fonds:

Vorteile des Fonds Tradings:

  • Diversifiziertes Investment
  • Eignet sich für kurz- langfristige Investments
  • Auswahl an Werten wird aktiv je nach Performance angepasst

Nachteile des Fonds Tradings:

  • Aktive Verwaltung ist mit höheren Gebühren verbunden
  • Geringere Renditeaussichten im Vergleich zu Einzelwerten

Schritt 1: Anlageform wählen – Einmaleinzahlung vs. Sparplan

Wie bereits erwähnt können Anleger einen Anteil eines Fonds erwerben. Das ist möglich, indem der Händler diesen entweder mit einer Einmalzahlung erwirbt oder aber ein Sparplan eröffnet und regelmäßig einen bestimmten Betrag darin investiert.

Zahlreiche Anbieter, darunter insbesondere Online-Broker, ermöglichen Tradern eine kostengünstige oder sogar kostenlose Eröffnung von Sparplänen ab einem sehr niedrigen Betrag. Es ist keine Seltenheit, dass Anleger bereits ab 10 Euro im Monat einen Sparplan besparen können.

So ist es auch Investoren mit begrenzten finanziellen Mitteln möglich, langfristig Vermögen aufzubauen. Doch nicht nur die Sparrate ist individuell anpassbar. Auch der Zeitraum in welchem gespart wird, kann der Trader selbst bestimmen. Meist hat er dabei die Wahl zwischen einer monatlichen oder quartalsweisen Zahlung. Dabei ist allerdings darauf zu achten, ob der jeweilige Fonds, in den der Händler sein Geld stecken möchte, auch sparplanfähig ist.

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Schritt 2: Einen Broker für den Fonds Kauf wählen

Fonds erwerben Privatanleger über einen Broker. Neben den hier aufgeführten, empfiehlt die Trading für Anfänger Redaktion folgende Broker für den Handel mit Fonds:

Smartbroker

Bei Smartbroker handelt es sich um einen von der BaFin regulierten Online-Broker mit Sitz in Berlin. Er kooperiert mit einigen Premium-Partnern, darunter Morgan Stanley, HSBC sowie UBS und gewährt seinen Kunden einen Einlagensicherungsschutz in Höhe von 90.000.000 Euro je Kunde.

Smartbroker

Smartbroker bietet eine große Auswahl an rund 18.000 handelbaren Fonds, die es sowohl für den Einmalkauf als auch als Sparplan gibt. Ein Ausgabeaufschlag wird nicht berechnet und auch Sparplankosten fallen keine an. Die Registrierung erfolgt schnell und einfach in wenigen Schritten.

Zunächst muss der Anleger seine persönlichen Kontaktdaten, wie Name und E-Mail-Adresse, sowie weitere Daten, darunter die Anschrift und Steuer-ID angeben. Anschließend wird nach Erfahrungen des Traders im Bereich Wertpapierhandel gefragt, woraufhin er die AGB und weitere Hinweise bestätigen und sein Konto zum Schluss nur noch verifizieren muss.

Dabei hat der Anleger die Wahl zwischen verschiedenen Kontotypen: Einzeldepot, Gemeinschaftsdepot, Juniordepot oder Firmendepot. Für den Kauf von Fonds sowie ETFs über den Börsenplatz Gettex werden in der Regel keine Kosten oder Gebühren erhoben.

gettex

Das Trading mit Lang & Schwarz hingegen kosten eine Gebühr in Höhe von 1 Euro. Voraussetzung ist allerdings ein Ordervolumen von mindestens 500 Euro. Ansonsten fallen Kosten in Höhe von 4 Euro pro Order an. Der Handel an weiteren deutschen Börsenplätzen ist grundsätzlich mit Kosten von 4 Euro verbunden.

Flatex

Bei Flatex handelt es sich um einen mehrfach ausgezeichneten Online-Broker mit mehr als 2 Mio. Nutzern. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Frankfurt am Main und wird von der ebenfalls dort ansässigen BaFin reguliert. Das Unternehmen legt großen Wert auf Qualität und hat so 40 Premium-Fonds im Angebot – darunter Aktienfonds, Rentenfonds, Mischfonds und ausgewählte Themenfonds.

Flatex

Dabei finden Anleger aber auch mehr als 4.000 Fonds- und ETF-Sparpläne ohne Order- und Depotgebühren. Bei der Depoteröffnung hat der Trader die Auswahl zwischen drei verschiedenen Kontotypen: Individuell, Joint und das Firmenkonto. Die Kontoeröffnung erfolgt vollständig online und problemlos per Videoidentifikation.

Dabei werden einige persönliche Angaben erfragt – darunter Name, Familienstand, Geburtstag, Staatsangehörigkeit und Berufsgruppe. Nach der Legitimation, die entweder per Video-Ident- oder Post-Ident-Verfahren durchführbar ist, erhält der Kunde die persönlichen Konto- und Zugangsdaten per SMS.

Im Anschluss kann bereits das gewünschte Kapital auf das eigene Handelskonto per Überweisung eingezahlt werden. Anschließend hat der Händler die Möglichkeit entweder über die Webversion oder aber über die Mobile Trading App Käufe oder Verkäufe zu tätigen.

Online Trading via Handy

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Comdirect

Die Comdirect Bank AG ist eine Tochtergesellschaft der Commerzbank. Sie hat mehr als 2,7 Mio. Kunden, ihren Sitz in Quickborn und unterliegt einer Regulierung durch die BaFin. Comdirect bietet seinen Kunden über 30.000 handelbare Fonds von mehr als 80 Fondsgesellschaften – darunter über 700 sparplanfähige Fonds.

comdirect

Dabei profitieren Händler von bis zu 50 Prozent Rabatt auf den Ausgabeaufschlag. Einmalkäufe sind ab 250 Euro möglich und Sparpläne können ab einer Rate von 25 Euro bespart werden. Das Unternehmen ist zusätzlich Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB). Dadurch sind Kundengelder zu einem Betrag von bis zu 79.740.000 Euro je Kunde geschützt.

Bei Comdirect unterscheidet man zwischen zwei Kontomodellen: dem Einzeldepot und dem Gemeinschaftsdepot. Für die Depoteröffnung gibt der Trader zunächst seine persönlichen Daten wie Name, Geburtstag und Staatsangehörigkeit an. Anschließend müssen Bedingungen und weitere Hinweise bestätigt werden, bevor die Identität verifiziert wird.

Zum Schluss erhält der Kunde seine Zugangsdaten und schon kann das Trading losgehen. Dabei kann er entweder online oder über die Comdirect App einen passenden Fonds auswählen und entweder per Einmalanlage oder per Sparplan darin investieren.

Trading via app

Schritt 3: Fonds auswählen

Wie wir gesehen haben, ist das Angebot an zum Handel verfügbaren Fonds enorm. Da einen Überblick zu bekommen ist nahezu unmöglich. Damit Trader dennoch das passende Wertpapier für eine Investition finden, haben wir uns die beliebtesten Fonds weltweit einmal genauer angeschaut und in folgender Übersicht dargestellt.

Fonds:ISIN:Fondsart:Kosten:Rendite in 2021:
Baillie G. Worldwide Long Term Global Growth B EUR AccIE00BYX4R502  Aktienfonds, Thesaurierend0,67%23,8%
M. Stanley Global Opportunity USDLU0834154790  Aktienfonds, Thesaurierend0,94%18,6%
Seilern World Growth EUR U RIE00B2NXKW18  Aktienfonds, Thesaurierend1,65%18,1%
Wertgrund Wohnselect DDE000A1CUAY0  Offener Immobilienfonds, Ausschüttend1,36%9,0%
IntReal Fokus WOhnen DeutschlandDE000A12BSB8  Immobilienfonds, Ausschüttend1,29%4,3%
Picmo Commodity Real Return E USD AccIE00B1D7YH97  Rohstofffonds, Thesaurierend1,64%5,6%
Vontobel Commodity B-USDLU0415414829  Rohstofffonds, Thesaurierend1,88%5,2%
Deka DekaTresorDE0008474750  Anleihenfonds, Ausschüttend0,53%0,9%
HannoverscheMediumInvestDE0005317325  Mischfonds, Ausschüttend0,91%4,6%
UBS (D) Euro Aktiv – BalanceDE000A0M6TT7  Mischfonds, Thesaurierend1,58%4,6%

Schritt 4: Fonds kaufen und Gebühren beachten

Haben Sie sich für einen Fond entschieden, können Sie diesen kaufen. Der Handel mit Investmentfonds ist in der Regel nicht kostenlos. Stattdessen fallen einige Gebühren und Kosten an. Darunter folgende:

  • Depotführungsgebühr
  • Ordergebühren
  • Handelsplatzgebühren
  • Ausgabeaufschlag
  • Verwaltungsgebühren

Um mit Investmentfonds zu handeln ist zunächst die Eröffnung eines Depots erforderlich. Dafür wird vor allem bei Filialbanken eine jährliche Gebühr für die Depotführung fällig. Dahingegen ist die Depoteröffnung sowie -führung bei Direktbanken sowie Online-Brokern in der Regel kostenlos.

Ein weiterer Kostenpunkt sind die Ordergebühren. Für den Handel – das heißt den Kauf und Verkauf – von Fonds fallen Ordergebühren an, die sich wiederum je nach Anbieter unterscheiden. Bei Direktbanken und Online-Brokern im Internet handelt es sich dabei in der Regel um Pauschalbeträge von wenigen Euro. Allerdings finden sich auch vereinzelt Unternehmen, die Orders kostenlos anbieten.

Dazu kommen Handelsplatzgebühren, da Fonds in der Regel an Börsen erworben werden. Bei Direkthändlern hingegen ist der Börsenhandel meist günstiger, da sie Aktien und Fondsanteile auf Vorrat halten.

Darüber hinaus erheben Fondsgesellschaften einen Ausgabeaufschlag. Dabei handelt es sich um eine einmalige Gebühr – zusätzlich zum Preis der Fondsanteile – die in Prozent angegeben wird. Wie hoch dieser Aufschlag ist, variiert je nach Fondsart. Einige Online-Broker ermöglichen aber inzwischen auch den Handel mit Fonds mit günstigerem oder sogar komplett ohne Ausgabeaufschlag.

Verwaltungsgebühren erhebt die Fondsgesellschaft für das Angebot und den Betrieb eines Fonds. Hier sollten Anleger besonders aufmerksam sein, da Anbieter häufig einen günstigen Ausgabeaufschlag mit hohen Verwaltungsgebühren ausgleichen.

Verwaltungsgebühren werden jährlich von Fondsvermögen des Anlegers abgezogen. Somit ist eine niedrige Verwaltungsgebühr vor allem bei langfristigen Geldanlagen und mit steigendem Wert der Fondsanteile wichtig. Je mehr Anteile und je höher der Wert dieser, desto höher ist auch die Verwaltungsgebühr.

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Welche Fonds gibt es?

Der Markt bietet eine Vielzahl an handelbaren Fonds. Um einen besseren Überblick über das Angebot zu bekommen, kann man grundsätzlich zwischen verschiedenen Fondstypen mit differenzieren. Diese unterscheiden sich in ihrem Anlageziel sowie der Risikoneigung. Hier ein Überblick über einige dieser Fondstypen:

  • Aktienfonds
  • Rentenfonds bzw. Anleihefonds
  • Immobilienfonds
  • Rohstofffonds
  • Mischfonds
  • Indexfonds bzw. ETFs

Aktienfonds

Aktienfonds sind die vermutlich bekannteste Art von Investmentfonds. Das Kapital der Anleger, die in Aktienfonds investieren, fließt zum größten Teil in Aktien – das bedeutet in Anteile eines börsennotierten Unternehmens. Die Gewinnchancen sind sehr hoch. Gleichzeitig unterliegen Aktien allerdings auch starken Kursschwankungen. Um das Verlustrisiko möglichst gering zu halten, sollten Investoren Aktienfonds als langfristige Geldanlage nutzen.

Rentenfonds

Rentenfonds werden häufig auch als Anleihefonds bezeichnet. Diese investieren das Vermögen der Anleger hauptsächlich in festverzinsliche Wertpapiere und Anleihen staatlicher Einrichtungen oder privater Unternehmen. Diese Finanzinstrumente verfügen über festgelegte Zinssätze und Laufzeiten und haben somit ein geringeres Risiko als Aktienfonds. Gleichzeitig ist aber auch die Rendite im Vergleich geringer.

Immobilienfonds

Mit Immobilienfonds investieren Händler in – wer hätte es gedacht? – Immobilien. Dabei handelt es sich in der Regel um Gewerbeimmobilien. Dazu zählen unter anderem Bürogebäude, Einkaufszentren sowie Logistik- und Hotelgebäude – im In- und Ausland. Andererseits gibt es allerdings auch Fonds, die sich auf Wohngebäude konzentrieren.

Die Wertentwicklung des Fonds hängt dabei von den Mieteinnahmen, Veräußerungsgewinnen und der Wertentwicklung des Gebäudes ab. Immobilienfonds lassen sich wiederum in zwei Arten unterscheiden: Offene Immobilienfonds und geschlossene Immobilienfonds.

Fonds gelten als geschlossen, wenn das angestrebte Kapital gezeichnet ist. Sie lassen nur eine begrenzte Anzahl von Käufern zu, da es sich meist um ein bestimmtes Objekt handelt. Bei offenen Immobilienfonds hingegen ist die Anzahl von Käufern unbegrenzt.

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Rohstofffonds

Der Kauf von Rohstofffonds ermöglicht die indirekte Geldanlage in Rohstoffe, wie zum Beispiel Rohöl, Gold oder Salz. Dabei wird Kapital meist in Aktien von Unternehmen im Bereich Rohstoffe investiert.

Mischfonds

Bei Mischfonds fließt das Vermögen der Investoren in eine Kombination aus verschiedenen Anlageklassen, zum Beispiel Aktien und Anleihen. In welchem Verhältnis die Finanzinstrumente zueinander stehen, hängt von der individuellen Risikoneigung der Anleger ab. Mit höheren Renditechancen steigt in der Regel auch das Verlustrisiko. Daher müssen Händler die für ihre Bedürfnisse passende Streuung finden.

Indexfonds

Bei den bisher vorgestellten Fondstypen handelt es sich um aktiv gemanagte Fonds. Ein Indexfond hingegen ist eine passive Anlage, die nicht von einem Fondsmanager verwaltet wird. Sie werden oftmals auch als Exchange Traded Fund, kurz: ETF, bezeichnet und bilden einen bestimmten Index – zum Beispiel den DAX – eins zu eins nach.

Welche Arten von Fonds gibt es?

Neben den verschiedenen Fondstypen wie Aktienfonds, Immobilienfonds und Rohstofffonds, lassen sich Fonds allerdings auch noch nach anderen Kriterien unterscheiden:

  • Offene vs. Geschlossene Investmentfonds
  • Ausschüttende vs. Thesaurierende Investmentfonds

Was das genau bedeutet, schauen wir uns im Folgenden genauer an.

Offene vs. Geschlossene Investmentfonds

Investmentfonds sind grundsätzlich offene Fonds. Das bedeutet Anleger können sie jederzeit kaufen, aber auch wieder verkaufen. In der Theorie kann eine unbegrenzte Anzahl von Tradern Teil des Fonds werden – das Gesamtkapital des Fonds wird infolgedessen einfach aufgestockt.

Auf der anderen Seite gibt es allerdings auch geschlossene Fonds, wie beispielsweise bei den geschlossenen Immobilienfonds. Hierbei ist die Gesamtanlagesumme schon vorher festgelegt. Entsprechend gibt es nur eine begrenzte Anzahl an Fondsanteilen, die Investoren kaufen können.

Anleger, die einen geschlossenen Fonds kaufen werden Miteigentümer des jeweiligen Fonds. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass geschlossene Fonds meist ein höheres Risiko mit sich bringen, da sie weniger liquide sind und ein Ausstieg daher meist zeitintensiv ist.

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Ausschüttende vs. Thesaurierende Investmentfonds

Fonds lassen sich aber auch nach der Ausschüttungsart unterscheiden. Dabei haben Trader die Wahl zwischen ausschüttenden oder thesaurierenden Investmentfonds. Ausschüttende Fonds sammeln die erwirtschafteten Erträge – darunter Dividenden und Zinsen – und zahlen sie anschließend in regelmäßigen Abständen an den Inhaber des Fonds aus. Das kann jährlich, quartalsweise oder monatlich passieren.

Auf der anderen Seite gibt es thesaurierende Fonds. Diese legen die erzielten Erträge umgehend wieder an – das bedeutet der Fondswert erhöht sich um die jeweiligen Erträge. Diese Methode ist besonders empfehlenswert, wenn es um den langfristigen Vermögensaufbau geht.

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Fazit: Attraktive Renditechancen bei moderatem Risiko

Fonds sind Anlageprodukte, die das Kapital von Anlegern sammeln und anschließend in eine Reihe verschiedener Wertpapiere investieren. Diese Verteilung sorgt für eine breitere Risikostreuung. Entsprechend werden eventuelle Verluste einfach durch Gewinne anderer Investments ausgeglichen.

Investmentfonds sind sichere Finanzinstrumente und eignen sich sowohl für den kurzfristigen Handel als auch für den langfristigen Vermögensaufbau. Gehandelt werden können sie beispielsweise bei Anbietern wie Smartbroker, Flatex oder Comdirect. Dabei sind Einmalanlagen wie auch Sparpläne möglich.

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Meistgestellte Fragen:

Was sollte man beim Kauf von Fonds beachten?

Um die Qualität eines Fonds besser zu beurteilen, sollten Anleger einen Blick auf die historische Performance und die Gebühren werfen. Ausschlaggebend sollte die Frage sein, ob die Performance hoch genug ist, um die Gebühren des Fonds zu rechtfertigen. Ist dies nicht der Fall, dann lohnt sich ein passiver Indexfonds mehr, da hier die Gebühren fast immer niedriger sind als bei aktiven Fonds. Hinzu kommt, dass eine höhere Rendite auch mit einem höheren Risiko einher geht. Jeder Anleger muss dabei selbst entscheiden, ob ein bestimmter Fonds zum eigenen Risikoprofil passt oder nicht.

Wo Fonds kaufen?

Für den Handel mit Fonds eignen sich aber besonders folgende Anbieter: Smartbroker, Flatex und Comdirect. Diese überzeugen mit einem großen Angebot an Fonds, attraktiven Konditionen und hoher Sicherheit für den Kunden und sein Kapital. Darüber hinaus gibt es einige weitere Online-Broker, die speziell für den Handel mit ETFs eignen. Zu diesen gehören Trade Republic, Scalable Capital, Finvesto und Etoro.

Wie viel kostet ein Fonds?

Bei den meisten aktiven Fonds gibt es einen sogenannten Ausgabeaufschlag. Dabei handelt es sich um eine einmalige Gebühr, die beim Kauf des Fonds erhoben wird. Zusätzlich gibt es bei einigen Fonds eine Performancegebühr – die Höhe dieser Gebühr wird dabei von der erzielten Performance bestimmt. Je besser die Wertentwicklung des Fonds ist, umso höher ist dabei auch die Performancegebühr. Neben diesen Gebühren fallen die üblichen Orderkosten (Spread und/oder Provision) sowie eventuelle Depotführungskosten an, was je nach Broker unterschiedlich ist.

Wie sicher sind Fonds?

Fonds sind grundsätzlich sicherer als ein Investment in einzelne Aktien, da sie in mehrere verschiedene Aktien investieren und so automatisch das Risiko streuen. Für den Fall der Insolvenz einer Fondsgesellschaft gibt es gesetzliche Vorgaben, die besagen, dass das von Anlegern investierte Fondsvermögen als Sondervermögen zu behandeln ist. Bei einer Pleite der Fondsgesellschaft bleibt das Vermögen der Anleger also erhalten.

Was bedeutet thesauriender und ausschüttender Fonds?

Diese Begriffe beziehen sich auf die Art und Weise, wie der Fonds Dividendenausschüttungen handhabt. Ein thesaurierender Fonds reinvestiert sämtliche Dividendenzahlungen, um damit weitere Anteile des Fonds zu kaufen und so die Position allmählich zu vergrößern, was einen beschleunigten Zinseszinseffekt zur Folge hat. Ein ausschüttender Fonds hingegen zahlt die Dividenden in Form von Cash aus – die Dividendeneinnahmen werden dann auf dem Verrechnungskonto des Anlegers gutgeschrieben, sodass dieser selbst entscheiden kann, ob er diese reinvestieren oder anderweitig verwenden will.

Was ist ein Fonds einfach erklärt?

Ein Fonds ist ein Wertpapier, dass statt einer einzelnen Aktie mehre Aktien in einem ganzen Paket enthält. Wer einen Fonds kauft, investiert also in einen ganzen Korb aus verschiedenen Aktien mit einem einzigen Wertpapier. Auf diese Weise wird automatisch ein Diversifikationseffekt erreicht, ohne dass der Anleger selbst mehrere Wertpapiere kaufen muss.

Wie viele Aktien enthält ein Fonds?

Die Anzahl an Aktien in einem Fonds ist von Fonds zu Fonds unterschiedlich. Einige enthalten nur zwischen 10 und 20 Aktien, während andere breiter gestreut in 100 Aktien oder mehr investieren.

Welche Vorteile bietet ein Fonds?

Zunächst bietet ein Fonds den Vorteil, dass er ein diversifiziertes Investment über ein einziges Wertpapier ermöglicht, sodass der Anleger weniger Zeit und Aufwand benötigt, sein Portfolio selbst zu diversifizieren. Handelt es sich um einen aktiven Fonds, gibt es zusätzlich die Aussicht auf Überrendite, also ein höherer Gewinn als der breite Markt. Dies ist deswegen möglich, weil ein Fondsmanager selbst die Aktien nach bestimmten Qualitätskriterien auswählt und nicht wie bei passiven Fonds einen Index kopiert. Damit einher geht allerdings auch ein erhöhtes Risiko und eine Garantie auf Outperformance gibt es nicht.

Für welchen Anlegertyp eignen sich Fonds?

Fonds eignen sich vor allem für mittel- und langfristige Anleger, die selbst nicht viel Zeit mit der Diversifizierung ihres Portfolios verbringen und gleichzeitig die Chance auf Überrendite wollen. Dadurch, dass der Fonds eine Vielzahl verschiedener Aktien enthält, ist eine gewisse Streuungsbreite bereits automatisch gegeben und falls der Fondsmanager gute Auswahlkriterien zur Portfolioverwaltung anwendet, kann eine bessere Performance als der breite Markt erzielt werden.

Alex Abate Autorin bei trading-fuer-anfaenger.de
Alex Abate
Autorin und Investorin
Über den Autor: Erfahrene Investorin seit 2017 im Bereich Aktien und ETFs. Spezialisierung auf Short-Selling und den Einsatz von Derivaten. Sie besitzt einen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften.
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Alex Abate Autorin bei trading-fuer-anfaenger.de
Geschrieben von: Alex Abate Autorin und Investorin
Erfahrene Investorin seit 2017 im Bereich Aktien und ETFs. Spezialisierung auf Short-Selling und den Einsatz von Derivaten. Sie besitzt einen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften.
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Reviewed by: Res Marty Softwaretester und Autor
Res konzentriert sich bei Trading für Anfänger auf den Bereich "Hinter der Kulisse". Er ist außerdem Autor und Softwaretester mit einem betriebswirtschaftlichen Hintergrund.
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