Kann man überhaupt als Trader arbeiten? – Möglichkeiten erklärt

Ein Trader ist eine Art von Profi, der Assets über einen Finanzmarkt kauft und verkauft. Trading kann für viele Menschen eine ideale Karriere sein, da es das Potenzial hat, eine wettbewerbsfähige Bezahlung und flexible Arbeitszeiten anzubieten. Wenn Sie Erfahrung im Handel mit Vermögenswerten haben und daran interessiert sind, an wettbewerbsfähigeren Transaktionen teilzunehmen, könnten Sie erwägen, als Trader zu arbeiten. In diesem Beitrag betrachten wir, wie eine Karriere als einer dieser Händler aussehen kann, und untersuchen eine Liste von Schritten, wie man ein Trader wird.

Investor

Was ist ein Trader? 

Ein Trader ist ein mehr oder weniger professioneller Akteur, der Assets in Transaktionen kauft, verkauft und handelt, die innerhalb von verschiedenen Zeitintervallen stattfinden. Während es viele Berufsbezeichnungen gibt, die sich auf den Handel mit Aktien beziehen, qualifiziert sich ein Akteur nur dann als professioneller Trader, wenn er öfter als der Durchschnitt handelt. Eine weitere Möglichkeit für einen Profi, sich den Status eines Traders zu sichern, besteht darin, dass sein Arbeitgeber ihn offiziell als solchen ausweist.

Was macht ein Trader? 

Hier sind einige der häufigsten Aufgaben eines angestellten Traders: 

  • Er verfolgt täglich die Trends auf dem Markt
  • Die Durchführung von Trades, die eine schnelle Abwicklung erfordern
  • Er finanziert in Abstimmung mit seinem Arbeitgeber Trades von seinem persönlichen Konto
  • Er kauft Aktien, von denen er glaubt, dass sie sich gut entwickeln könnten
  • Er verkauft Aktien oder Assets, von denen er annimmt, dass sie an Wert verlieren könnten

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Arbeitsumfeld für einen Trader 

Viele Trader arbeiten unabhängig und handeln ohne die Hilfe einer Wertpapierfirma. Diese Akteure agieren oft von zu Hause aus oder an Orten, an denen sie auf das Internet zugreifen können, wie zum Beispiel Cafés oder Bibliotheken. Einige Trader arbeiten für Handels-Firmen, wo sie Transaktionen zusammen mit anderen Tradern an einem zentralen Ort, typischerweise einem Büro, durchführen. Während Trader sehr flexible Arbeitszeiten haben, arbeiten sie dennoch oft jeden Tag, damit sie täglich neue Handelsmöglichkeiten nutzen und schnell auf Marktveränderungen reagieren können.

So können Sie als Trader arbeiten

Hier sind einige Schritte, die Sie befolgen können, um Ihre Karriere als Trader zu beginnen:

Investor handelt

Eröffnen Sie ein Handelskonto 

Ein Broker ist eine Person oder ein Unternehmen, das Trades für andere Parteien, normalerweise Investoren, durchführt. Da Broker die eigentlichen Trades recherchieren und durchführen, haben sie oft Zugang zu Informationen über Markttrends und die Wertentwicklung verschiedener Assets. Aus diesem Grund kann Ihnen ein Konto bei einem Broker mehr Informationen über die Anlageklassen eröffnen, mit denen Sie möglicherweise handeln. Wie beispielsweise Diagramme, die die Kurs-Bewegungen bestimmter Assets zeigen. Am häufigsten verwenden unabhängige Trader Online-Broker, die ihnen die Möglichkeit geben, Trades auf einer Website oder in einer mobilen Anwendung durchzuführen.

Erwägen Sie, einer Handels-Firma beizutreten 

Wenn Sie ein Trader werden möchten, aber daran interessiert sind, eine Alternative zu einem eigenverantwortlichen Konto zu finden, können Sie einer Handels-Firma beitreten. Diese Firmen beschäftigen Trader, um Transaktionen von ihren Büros aus durchzuführen, und entlohnen ihre Mitarbeiter in der Regel mit Provisionen auf erfolgreich abgeschlossene Trades. 

Indes sind die Strukturen eines Trading-Unternehmens nicht jedermanns Sache. Wer damit zurechtkommt, kann sich auf vergleichsweise attraktives Gehalt freuen.

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Als Trader arbeiten – Verdienst im bundesweiten Durchschnitt

In der BRD verdient ein Trader offiziellen Angaben zufolge durchschnittlich gut 74.000 Euro pro Jahr. Wer als Trader Assistent tätig ist, kommt hingegen nicht einmal auf 10.000 Euro p. a. Trader, die mit derivativen Finanzprodukten handeln, kommen im Schnitt auf jährlich 73.000 Euro. 

Arbeitgeber und Erfahrung bestimmen das aktuelle Gehalt eines Traders im Angestelltenverhältnis. 

Hierzu einige Beispiele:

Wer seine Trader-Laufbahn bei der Deutschen Bank beginnt, fängt bei erfüllten Voraussetzungen mit 74.000 Euro im Jahr an. Möglich sind Gehaltsoptimierungen von bis zu 100.000 Euro p. a. Das Einstiegsgehalt bei der Bayrischen Landesbank (Bayernlb) ist mit rund 65.000 Euro zwar deutlich niedriger. Allerdings bestehen Chancen auf Gehaltsverbesserungen von bis zu 125.000 Euro. Vergleichsweise gering steigt das Gehalt eines Traders bei der Commerzbank. Er fängt mit rund 74.000 Euro pro Jahr an und kommt nicht über 80.000 p. a. hinaus.

Im Vergleich üppig entlohnt der Energieversorger E.ON bei ihm beschäftigte Trader. Einstieg mit etwa 108.000 Euro jährlich und Aufstieg bis 118.000 p. a. Wer als Trader arbeiten will und sich für die DWS Gruppe als Arbeitgeber entscheidet, fängt mit 84.000 Euro im Jahr an und kommt anschließend auf maximal 89.000 Euro p. a. Offiziellen Statistiken ist zu entnehmen, dass Trader in Anstellung mindestens 40.000 Euro pro Jahr verdienen. Die Obergrenze liegt momentan bei rund 120.000 Euro p. a. Trader mit jahrelanger Berufserfahrung werden bevorzugt verpflichtet und bezahlt. Die Bezahlung findet jedoch nicht über Gehalt, sondern per Provision statt. Beschäftigt sind Trader in der Regel als Subunternehmer, welche sich selbst versichern und ihre Einkommen selbst versteuern müssen.

Motivationsquote

In diesem Licht betrachtet mutet zumindest das Durchschnittseinkommen eines Traders nicht sehr üppig an. 74.000 Euro im Jahr entsprechen rund 6.000 Euro im Monat, brutto wohlgemerkt. Davon abgezogen werden müssen private Altersvorsorge und PKV. Damit es zum Lebensabend zu keiner Altersarmut oder Versorgungsnot kommt, sind monatliche Aufwendungen von 1.500 Euro für beide Positionen erforderlich. 4.500 Euro Provision müssen dem individuellen Einkommens-Steuersatz entsprechend versteuert werden. Vom verbleibenden Verdienst müssen Ferien und vieles mehr finanziert werden.

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Als Trader arbeiten – aber wirklich selbstständig

Gegen die Arbeit als Trader in Abhängigkeit sprechen viele Kriterien, unter anderem:

  • Schwer zu akzeptierende Unternehmenstrukturen hinsichtlich der Einstufung als professioneller Trader oder Neuling
  • Unbefriedigendes Handelsuniversum
  • Schwer zu erreichende Vorgaben
  • Keine freie Zeiteinteilung

Wenn Sie selbstständig als Trader arbeiten, sind unter anderem folgende Vorteile gegeben:

  • Sie bestimmen, welche Assets gehandelt werden
  • Es liegt in Ihrem Ermessen, viel oder wenig zu traden
  • Sie allein profitieren an der Wertschöpfung
  • Zudem profitieren Sie von der Versteuerung als Trader

Sie können sich für Assets entscheiden, deren Handel wenig Kapital erfordert, wie beispielsweise Währungspaare. Ihnen obliegen die Wahl des Brokers und die Entscheidung, wann und wie viel getradet wird.

Der erzielte Gewinn gehört Ihnen allein und kann günstiger als eine Provision versteuert werden. Sie entscheiden über die genutzte Handelsplattform, den Vermögenswert sowie über die Art und Strategie des Tradings. Als Trader arbeiten ist auf verschiedenen Wegen möglich, die Entscheidung liegt bei Ihnen.

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Zuletzt geupdated am 25/09/2022 von Andre Witzel

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