Warum fragen Broker nach persönlichen Informationen?

Sie werden vielleicht überrascht sein, welche Fragen ein Broker zu Ihren persönlichen Daten stellt, bevor Sie ein Handelskonto eröffnen können. Die Detailliertheit der Informationen basiert auf dem Konzept, dass Ihr Broker “Ihren Kunden kennen muss”, was von der Regulierungsbehörde vorgeschrieben ist.

Die Kenntnis Ihres Kunden/Klienten ist ein Standard in der Investmentbranche und setzt voraus, dass die Anlageberater detaillierte Informationen über die Anlageerfahrung, Risikotoleranz und Finanzen ihrer Kunden kennen.

Broker fragen nach Personalausweis

Kennen Sie Regeln für Kunden

Das Konto, das Sie einrichten, muss so eingerichtet werden, dass sowohl der Kunde als auch der Broker geschützt sind. Der Broker möchte das Maklerunternehmen nicht in eine Situation bringen, in der Sie ohne vorherige Erfahrung Kapital für den Handel leihen.

Er kann es sich auch nicht leisten, dass Sie Geld verlieren und dann behaupten, Sie hätten keine Vorkenntnisse über die Funktionsweise der Märkte gehabt.

Außerdem benötigt Ihr Broker Ihre persönlichen Daten, um

  • Eignung von Investitionsrisiken
  • Steuergesetze
  • Anti-Geldwäsche-Gesetze
  • Anti-Terrorismus-Finanzierung
  • Aufzeichnungen

Neben Ihren grundlegenden Informationen, wie Ihrem vollständigen Namen, Ihrer Adresse und Telefonnummer sowie Ihrem Geburtsdatum, wird Ihr Makler Sie nach Ihrer Steueridentifikationsnummer fragen. Wenn Sie als Privatperson ein Konto eröffnen, wird diese Nummer Ihre Sozialversicherungsnummer sein.

Wenn Sie das Konto als Unternehmen eröffnen, ist diese Nummer Ihre Unternehmenssteuer-Identifikationsnummer. Wenn Sie kein EU-Bürger sind und keine Steueridentifikationsnummer haben, sollte Ihr Broker in der Lage sein, einen gültigen ausländischen Reisepass zusammen mit einer von der Regierung ausgestellten ID-Nummer zu verwenden.

Eignung des Investitionsrisikos

Unabhängig davon, ob Sie ein Discount-Maklerkonto oder ein Full-Service-Konto eröffnen, muss Ihr Makler Ihr Erfahrungsniveau bestimmen. Es wäre unangemessen, wenn ein Broker Ihnen die Eröffnung eines Kontos mit allem Schnickschnack erlauben würde, wenn Sie keine Anlageerfahrung haben.

Es ist die Aufgabe Ihres Brokers, Ihr Wissen mit den Ratschlägen und Empfehlungen abzugleichen, die von diesem Broker und dem Brokergeschäft bereitgestellt werden. Er muss sich Ihre Anlageziele anhören und das eingerichtete Konto auf Ihre finanziellen Präferenzen abstimmen.

Ihr Broker befolgt Vorschriften, die von den Regulierungsbehörden festgelegt und von der jeweiligen Autorität durchgesetzt werden.

Steuergesetze

Investitionstätigkeiten erzeugen mehrere verschiedene Arten von finanziellen Ergebnissen, darunter

  • Kurzfristige Kapitalgewinne/-verluste
  • Langfristige Kapitalgewinne/-verluste
  • Ordentliches Einkommen

In Deutschland werden Broker die Steuern direkt abführen. Bei einem Broker außerhalb Deutschlands muss der Trader dies selbst übernehmen. Genauere Informationen können Sie auch der Kapitalertragssteuer entnehmen.

Langfristige und kurzfristige Verluste werden kategorisiert und zu unterschiedlichen Sätzen besteuert. Sie müssen auch gewöhnliche Dividenden oder Sonderdividenden, die Sie von einem Unternehmen erhalten, zusammen mit Zinsen, die Sie auf Anleihen oder bevorzugte Instrumente erhalten, melden. Ihr Broker muss jedes Jahr die entsprechenden Formulare in Ihrem Namen ausfüllen und einreichen.

Handeln Sie mit einem seriösen Online Broker:

Die Informationen auf dieser Seite gelten für seriöse Online Broker. Es gibt immer wieder betrügerische Webseiten, die Kundengelder oder sogar Daten stehlen. Nach der Registrierung bekommen Sie direkt Spamanrufe auf Ihr Telefon. Im schlimmsten Fall ist das eingezahlte Geld weg. Seriöse und regulierte Broker verifizieren die Kundenkonten nach den höchsten Standards.

Ich habe schon viele Broker getestet und empfehle Ihnen in der unteren Tabelle Anbieter mit günstigen Gebühren und einem guten Service. Profitieren Sie von einer schnellen Kontoeröffnung und große Auswahl an Handelsinstrumenten. Um einen Betrug zu umgehen, sollten Sie unbedingt die Regulierung überprüfen. Alle vorgestellten Anbieter auf dieser Seite sind reguliert.

Weitere Anbieter finden Sie in meinem Online Broker Vergleich. Testen Sie selbst ein kostenloses Demokonto:

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Anti-Geldwäsche und Anti-Terrorismus

Nach dem 11. September 2001 haben Makler auf der ganzen Welt den Informationsbedarf erhöht, um die Anforderungen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu erfüllen. Die Maklerfirma führt eine Hintergrundprüfung durch, um sicherzustellen, dass Sie kein Risiko darstellen.

Indem sie Ihren Namen, Ihre Adresse, Ihr Geburtsdatum und Ihre Steuernummer herausfinden, können sie einen ersten Hintergrundcheck durchführen. Dabei wird Ihre Identität überprüft und mit Listen von Geldwäschern und Terroristen abgeglichen.

Diese Überprüfung kann auch etwaige Opfer von Identitätsdiebstahl aufdecken, insbesondere wenn jemand versucht, in Ihrem Namen ein Konto zu eröffnen, indem er Ihre Identität stiehlt.

Aufbewahrung von Aufzeichnungen

Ihr Broker muss genaue Aufzeichnungen führen, was von der Regulierungsbehörde verlangt wird. In Ihren Aufzeichnungen sind sowohl Ihre persönlichen Daten als auch Ihre Finanzinformationen enthalten. Einige der Handelsmöglichkeiten, die Ihnen Ihr Broker anbietet, basieren auf Ihrem Nettovermögen sowie auf Ihren Marktkenntnissen.

Ihr Broker muss der Regulierungsbehörde einen Nachweis über einen Versuch, diese Informationen zu erhalten, vorlegen. Sollte sich eine Ihrer einschlägigen Informationen ändern, liegt es in Ihrer Verantwortung, dies Ihrem Broker mitzuteilen und Ihre Aufzeichnungen zu aktualisieren. Ihr Broker ist auch verpflichtet, jedes Jahr nachzufragen, ob sich eine der Informationen geändert hat.

Andere Informationen

Ihr Makler hat auch das Recht, Sie um einige andere persönliche Informationen zu bitten, die nicht erforderlich sind. Dazu könnten Notfallkontakte gehören. Möglicherweise werden Sie auch nach der Art des Kontos gefragt, das Sie eröffnen möchten.

Dazu könnte ein Bargeldkonto oder ein Marginkonto gehören, das es Ihnen ermöglicht, Kapital zu leihen. Marginkonten werden für Sell-Short, Leverage oder Handelsoptionen benötigt. Möglicherweise werden Sie auch gefragt, wie Sie Ihr nicht angelegtes Bargeld investieren möchten.

Dies könnte Geld sein, das aus Dividenden oder Zinsen stammt, die auf Ihr Konto eingezahlt werden.

Führen Sie Ihre Due Diligence durch

Bevor Sie ein Konto eröffnen und einem Broker Ihre persönlichen Daten zur Verfügung stellen, sollten Sie Ihre Sorgfaltspflicht erfüllen. Wenn Sie Informationen online versenden, stellen Sie sicher, dass keine Beschwerden eingehen, in denen ein unerklärlicher Hack auf Ihr Brokerkonto beschrieben wird.

Überprüfen Sie Überprüfungen und führen Sie eine spezifische Hintergrundüberprüfung des einzelnen Brokers durch, mit dem Sie korrespondieren. Stellen Sie sicher, dass Sie über jede App oder Online-Plattform recherchieren, die unrechtmäßig zu sein scheint.

Sie könnten nach Ihren persönlichen Informationen “fischen”.

Fazit: Eine Verifizierung ist immer notwendig

Das Wichtigste zum Mitnehmen ist, dass Ihr Broker spezifische persönliche Informationen benötigt, damit Sie ein Konto eröffnen können. Diese persönlichen und finanziellen Informationen sind erforderlich und gesetzlich vorgeschrieben.

Es sind nicht nur die Gesetze zur Führung von Aufzeichnungen, die jeder Broker einhalten muss, sondern einige Gesetze beziehen sich auch auf die Steuererhebung, die Bekämpfung von Geldwäsche und die Terrorismusbekämpfung.

Darüber hinaus muss Ihr Broker seine Kunden kennen. Er muss Ihr Anlagewissen und Ihre Erfahrung verstehen, um sicherzustellen, dass er seine Beratung auf Ihre Erfahrung abstimmt.

Außerdem kann Ihnen Ihr Broker über ein Marginkonto nur dann bestimmte Instrumente zur Verfügung stellen, wenn Sie über die nötige Erfahrung im Handel mit bestimmten Produkten verfügen. Schließlich sollten Sie Ihre Due-Diligence-Prüfung durchführen, um sicherzustellen, dass Sie Ihre persönlichen Daten an einen seriösen Broker weitergeben.

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