Aktien mit Potenzial finden – die besten zukünftigen Aktien

Aktien mit Potenzial/Zukunft finden – Die besten zukünftigen Aktien 2022

Inhaltsverzeichnis
  1. Aktien mit Potenzial/Zukunft finden – Die besten zukünftigen Aktien 2022

Wer langfristig mit Aktien Erfolg haben möchte, sollte sich eingehend mit den klassischen Analysetools beschäftigen. Die verschiedenen Kennzahlen geben Ihnen Auskunft darüber, wie gut es dem Unternehmen geht und welches Potenzial für die Zukunft besteht.

Dabei gibt es verschiedene Methoden, um die besten Aktien mit Potenzial zu finden. In den meisten Fällen wird man sich für Value Investment aussprechen. Hier schaut man sich über Kennziffern wie dem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) an, welche Unternehmen aktuell unterbewertet sind. Es wird also gezielt nach Aktien gesucht, die hohes Potenzial haben, jedoch relativ wenig kosten.

Alternativ dazu kann man sich auch mit der ein oder anderen überbewerteten Aktie beschäftigen. Hier ist das Potenzial in der Zukunft bereits im Marktwert eingepreist. Die Anleger sind dabei bereit mehr zu bezahlen, weil Sie sich einen explosionsartigen Gewinn in den nächsten Jahr erhoffen.

Unterbewertete Aktien: Warum kommt es zu einer Value-Konstellation?

Nicht immer werden die Aktien an den Börsen fair bewertet. Es ist ein Verdienst von Benjamin Graham herausgefunden zu haben, dass der Markt nicht generell rationalen Regeln folgt. Es ist eher eine kleine Anzahl der Anleger, die eine gründliche Analyse durchführt und die Preise im Vergleich zu Umsatz bzw. Gewinn richtig beziffert.

In der Realität klaffen innerer Wert einer Aktie und der Marktwert aber oft weit auseinander. Teilweise können die Preise an den Börsen bis zu 30 Prozent unter dem eigentlichen Potenzial liegen. Hier muss man sich nun fragen, was die Gründe für diese Diskrepanz sind.

Gerechtfertigte Gründe: schlechtes Geschäftsmodell und keine guten Aussichten in der Zukunft

Ein Grund dafür, dass Aktien unterbewertet sind, liegt in den schlechten Aussichten in der Zukunft. Nehmen wir einmal an, ein Unternehmen ist aktuell Marktführer mit einem bestimmten technischen Produkt und hat im letzten Jahr einen sehr guten Umsatz gemacht. Parallel dazu sind aber bereits Konkurrenten am Markt erschienen, welche die Branche mit einer neuen Technologie revolutionieren.

Die Anleger erkennen das und preisen diese potenziell schlechte Zukunft bereits im Handel ein. Auch wenn der Umsatz derzeit im Bereich von Millionen oder Milliarden US-Dollar ist, bringt die Zukunft ein hohes Risiko mit sich. Hat sich die AG kein neues Geschäftsmodell für die Zeit nach 2022 überlegt, dürfte es also zu einem starken Abschwung an den Börsen kommen.

In diesem Fall empfehle ich Ihnen, die Hände von dieser Aktie zu lassen. Das Risiko ist einfach zu hoch, dass Sie sich bei diesem Handel als Anleger die Finger verbrennen. Viele Konten verlieren Geld durch solche Value-Traps. Wer sie dagegen frühzeitig erkennt, kann invers vorgehen. Bei einem Leerverkauf setzen Sie auf fallende Kurse und machen mit der negativen Entwicklung des Unternehmens im Handel Plus.

Ungerechtfertigte Unterbewertung: Ihre Chance für eine erfolgreiche Zukunft

Wenn eine Aktie ungeachtet ihres hohen Potenzials, von gutem Umsatz und positiven Aussichten für die Zukunft im Handel niedrig bewertet wird, ist das Ihre Chance zu investieren. Der Grund für die Unterbewertung der Aktie liegt dann vermutlich in den börsenpsychologischen Effekten.

Nehmen wir einmal an, ein Unternehmen macht kurzzeitig schlechte Schlagzeilen. Beispielsweise kann es zu einem Skandal rund um einen Geschäftsführer oder andere negative Nachrichten gekommen sein. Nun steigen erste Anleger aus, der Kurs somit sinkt und daraufhin wird eine Dynamik in Gang gesetzt. In Panik beenden immer mehr Investoren aus dem Trade.

Investieren Sie in den Tiefphasen

Somit sinkt der Kurs rapide teilweise sogar auf bis zu unter 50 Prozent gegenüber dem letzten Höchststand. Wenn die schlechten News aber nur temporär sind, muss sich der Kurs der Aktie auf lange Sicht wieder angleichen. Da das Geschäftsmodell funktioniert, es keine negativen Aussichten in der Zukunft gibt und der Umsatz viel Potenzial hergibt, erfolgt im nächsten Jahr fast unter Garantie eine Korrektur nach oben.

Ein weiterer Grund für eine niedrige Bewertung kann sein, dass die Anleger das Potenzial der Aktie selbst noch nicht erkannt haben. Womöglich handelt es sich um eine ganz neue Branche, von der man den Erfolg in der Zukunft nicht ablesen kann. Der Markt reagiert hier mit Zurückhaltung, auch wenn das KGV bereits seit Jahren für Value und Potenzial spricht. Dies war einst z. B. auch der Fall bei Tesla und Amazon.

Wenn in einem solchen Fall das hohe Potenzial noch nicht von den Börsen wertgeschätzt wird, ist das Ihre Chance, um zu investieren. Kaufen Sie am besten einige Aktien oder CFDs von diesem Anbieter und freuen Sie sich in den kommenden Jahren auf attraktive Steigerungsraten. Broker wie eToro können Ihnen dabei helfen, die besten Aktien mit niedrigen bis keinen Gebühren pro Trade zu kaufen


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Beispiel Corona-Pandemie und E-Commerce

Ein gutes Beispiel für den vorausschauenden Handel mit Potenzial und Value-Aktien ist die Corona-Pandemie. Im Jahr 2020 kam es weltweit zu Lockdowns und regressiven Maßnahmen für die Wirtschaft. Anleger flüchteten in Panik von den Börsen und verkauften ihre Wertpapiere – egal, ob es sich um die amerikanischen, chinesischen oder deutschen Aktien handelte.

Dadurch kam es im März/April zu einem starken Einbruch in allen Branchen. Der Kurs brach um rund 30 Prozent und mehr ein. Wer Sparpläne aufgebaut hatte, verfiel in Panik und wollte sein seit Jahren eigentlich erfolgreich laufendes Depot leer machen.

corona-recovery

Kluge Anleger haben in der Corona-Pandemie aber eine Chance gesehen. Zum einen war klar, dass sich die Krise nicht über viele Jahre hinweg halten wird, sondern temporären Charakter hat. Selbst nach zwei bis drei Jahren dürfte sich ein gesundes Unternehmen mit einem funktionierenden Geschäftsmodell und gutem Umsatz schnell regenerieren. Speziell sogenannte Bluechip Aktien kommen dabei gut und mit geringem Risiko durch solche Krisen.

Was noch viel wichtiger an Corona im Jahr 2020 ist: es gab genügend Unternehmen mit einem niedrigen KGV und sich sehr kurzfristig entfaltenden Potenzial. In der Corona-Pandemie waren Branchen wie Biotech, IT, Lieferdienste und E-Commerce mehr denn je gefragt.

Beispiel Amazon 2020

Die Aktie von Amazon hatte seit ihrem Erscheinen an der Börse eine kontinuierliche Entwicklung nach oben gehabt. Der wirkliche Boom kam erst Mitte der 2010er Jahre und insbesondere um 2018/19. Diesen stetigen Aufschwung stoppte kurzzeitig die Coronakrise im Frühjahr 2020. Der Kurs stürzte zurück auf etwa 1.540 Euro. Angesichts der gestiegenen Bedeutung von E-Commerce im Lockdown und des zunehmenden Onlinehandels auf der Welt allgemein, musste sich die Aktie aber schnell regenerieren. Mehr noch: sie stieg wenige Monate später auf mehr als 3.000 Euro und erreichten somit noch nie erreichte Sphären. Der Aktienkurs verdoppelte sich de facto.

Amazon ist ein Exempel dafür, wie ein Unternehmen trotz Milliarden Gewinnen im März 2020 zunächst abrutschte, nur um ein halbes Jahr später mit Rekordkursen dazustehen. Monat für Monat konnte man die Preise steigen sehen. Wer bei Amazon mit Potenzial investieren wollte, musste die Aktien direkt am Tiefpunkt kaufen und hat daraufhin eine Wertsteigerung ohne Vergleich mitgenommen.

Amazon Aktien
Coronaknick 2020 bei Amazon. Danach wurden neue Rekordwerte erzielt.

Ähnlich gut wie Amazon haben sich die Aktien von Tesla entwickelt. Der Konzern wurde lange Zeit von den Investoren unterschätzt, vor allem deshalb, weil sich die hergestellten E-Autos eher ein elitäres Klientel richten. Nichtsdestotrotz gehört Tesla zu den Unternehmen, die weltweit den Markt ankurbeln und neue Impulse geben. Dadurch gab es in den letzten Jahren wie bei E-Commerce einen deutlichen Trend nach oben.

Tesla Aktie Chart
Der Kurs der Tesla Aktie auf dem 5-Jahres-Chart: Nach einem Knick zu Beginn der Corona-Krise kam es zu explodierenden Aktienkursen

Während E-Commerce und Amazon im Speziellen dauerhaft erfolgreich sein dürften und das erst recht in einer Corona-Pandemie, steht bei Unternehmen wie Tesla immer auch eine Blase im Raum. Stecken die Anleger womöglich zu viel Hoffnung in die Branche und hält sie am Ende den Erwartungen nicht stand? Mit einem KGV von über 1000 im Jahr 2020 und von immer noch etwa 244 im November 2021 ist die Überbewertung mittlerweile viel zu hoch. Es fragt sich, ob sich der Aktienkurs wirklich in diesen Sphären etablieren und der Umsatz nachziehen kann. Anderenfalls können die Konten von Privatanlegern ihr Geld, wenn Sie CFDs und Aktien kaufen, verlieren.

Beispiel Tesla 2020

Wie bei Amazon war die Entwicklung bis kurz vor der Coronakrise eher flach. Der Kurs schnellte jedoch bereits vor dem Lockdown relativ stark nach oben und bekamt im März/April 2020 durch Corona einen Dämpfer. Wer an diesem Punkt investierte, war gut beraten. Von etwa 100 USD hat sich der Preis mittlerweile verzehnfacht und steht im November 2021 bei etwa 1.000 USD.

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Deshalb bringen Value Aktien mit Potenzial hohe Gewinne

Das Geheimnis an den Aktien mit Potenzial liegt darin, eine Aktie als Schnäppchen zu kaufen. Sie entdecken quasi durch Ihre Analyse etwas sehr Wertvolles am Markt und bemerken, dass der Preis unverhältnismäßig niedrig ist. Ihre Aufgabe als Value-Trader ist es also, sich auf eine professionelle Schnäppchenjagd zu begeben. An Ihrer Seite steht für Ihre Sparpläne dieser Art stets der Broker.

Die Aktien sollten aber eben nicht nur billig sein, sondern sich durch einen günstigen Preis im Verhältnis zum Potenzial/Wachstum auszeichnen. Sie legen hier Geld zu niedrigen Konditionen an und machen Jahr für Jahr hohe Gewinne, da sich der Aktienkurs an das Potenzial angleicht bzw. viele weitere Anleger auf das Unternehmen aufmerksam werden.

Analyse für unterbewertete Aktien: mit dem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) die besten Wertpapiere 2022 finden

Der wichtigste Indikator dafür, ob es sich um eine Aktie mit Potenzial handelt, ist das KGV. Hierbei werden der innere Wert von eine Unternehmen und der äußere Wert, also der Preis an den Börsen miteinander ins Verhältnis gesetzt.

Sie vergleichen also direkt, inwieweit der Marktpreis dem Potenzial entspricht. Oft sind Umsatz und Gewinn wesentlich höher als der Preis, der am Markt bezahlt wird. Dies kann an fehlenden Zukunftsaussichten, einem schlechten Geschäftsmodell, negativen Nachrichten oder einer Zurückhaltung der Anleger in Bezug auf die gesamte Branche liegen.

Um das Risiko einer Fehlinterpretation zu verringern, sollte man unbedingt die Nachrichten und die Stellung des Unternehmens am Markt im Auge behalten. Darüber hinaus kann man mit Gewinnprognosen und somit nicht nur mit den Ziffern von 2020 oder 2021 arbeiten. Dadurch lässt sich etwas sicherer voraussagen, ob sich die Aktien positiv entwickeln werden.

So berechnen Sie das KGV

Um das KGV zu berechnen benötigen Sie zunächst das EPS, also den Gewinn pro Aktie. Diesen berechnen Sie, indem Sie den Jahresgewinn nehmen und diesen durch die Anzahl der ausstehenden Aktien teilen. Sie stückeln den Überschuss also auf die einzelnen Anteile auf. Das Unternehmen gibt Ihnen in der Bilanz online auf der Seite Investor Relations die notwendigen Zahlen an.

Nun suchen Sie sich den Aktienkurs heraus. Diesen teilen Sie nun durch den Gewinn pro Aktie und erhalten schließlich das KGV. Alternativ dazu können Sie auch die Marktkapitalisierung (also den Aktienkurs * die Anzahl der ausstehenden Aktien) durch den Gesamtgewinn des Jahres dividieren.

Formel für die Berechnung des KGV

KGV = Aktienkurs / Gewinn pro Aktie ODER Marktkapitalisierung / Jahresgewinn

Beispiel für die Berechnung des KGV

Der Umsatz von 2020 vom Unternehmen CLIQ Digital lag bei etwa 76,8 Millionen Euro. Zur selben Zeit befand sich der Kurs bei rund 20 Euro. Um nun auf das KGV zu kommen, müssen wir diese beiden Zahlen angleichen, also entweder den Gewinn durch die Anzahl der ausstehenden Aktien teilen oder den Kurs mit dieser Ziffer multiplizieren. Wir entscheiden uns hier für die Berechnung über den Gewinn pro Aktie/EPS.

Wir teilen somit die 107 Millionen Euro durch insgesamt 6,50 Millionen Aktien und kommen somit auf einen Wert von 16,46 Euro Gewinn pro Aktie. Durch dieses EPS wird nun der derzeitige Aktienkurs geteilt. Als dieser Ende 2020 bei etwa 19 Euro lag, betrug das KGV ca. 1,1. Mittlerweile hat der Marktwert aber um fast 30 Prozent zugenommen und zwischenzeitlich 30 Euro erreicht. Somit ist auch das KGV mit 1,8 höher, darf aber immer noch als sehr niedrig gelten.

EPS und KGV bei CLIQ Digital

EPS vom Unternehmen CLIQ Digital = 107 Millionen Euro Umsatz / 6,50 Millionen ausstehende Aktien = ca. 16,46 Euro

KGV vom Unternehmen CLIQ Digital = 19 Euro Aktienkurs / 16,46 Euro EPS = ca. 1,1

Schaut man sich die Umsatzentwicklung im Allgemeinen an, so hat das Unternehmen von 2018/2019 im Jahr einen Zuwachs von etwa 40 Prozent erlebt. In den erste Quartalen 2021 stieg der Umsatz ebenfalls um mehrere Prozent im zweistelligen Bereich. Mit einem solchen Vergleich dürfte man die Aktien von CLIQ Digital also auf die Watchlist setzen können.

Wie interpretiert man das Kurs-Gewinn-Verhältnis richtig?

Die Zahl, welche Sie aus der KGV-Berechnung erhalten, kann sehr unterschiedlich ausfallen. So es einen Gewinn und keinen Verlust im letzten Jahr beim Unternehmen gegeben hat, liegt die Kennzahl in der Regel bei zwischen 1 und 100. Bei starken Überbewertungen erhalten Sie auch deutlich höhere Ergebnisse.

Als Grundregel spricht man bei unter 15 von einem niedrigen KGV und somit einer Unterbewertung mit möglichem Potenzial auf Wachstum. Die richtige Interpretation von solchen Aktien-Kennzahlen hängt aber auch von den jeweiligen Branchen ab. Sie sollten den Wert mit Konkurrenzunternehmen vergleichen und feststellen, welcher durchschnittliche Standard in diesem Segment besteht. Erst in Abhängigkeit dazu, kann man sagen, dass die Aktie wirklich unterbewertet ist.

Zusätzlich empfehlen wir Ihnen, sich auf einen Markt zu beschränken. Amazon im Segment E-Commerce mit Alibaba aus China oder mit deutschen Wertpapieren zu vergleichen, bringt so nur bedingt etwas. Gerade dann, wenn Sie langfristige Sparpläne mit Aktien von hohem Potenzial aufbauen möchten, gehen Sie mit dieser Methode eher auf Nummer sicher.

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Probleme beim KGV – warum die Kennzahl oftmals zu kurz greift

Die große Schwierigkeit daran, Aktien anhand des KGVs zu bewerten, liegt an der Rückwärtsgewandheit dieser Kennzahl. Machen Sie sich immer bewusst, dass der Gewinn vom Unternehmen herausgegeben wird und immer das letzte Geschäftsjahr beschreibt. Wenn Sie Ende 2021 also das KGV berechnen, haben Sie bei der klassischen Methode das Ergebnis von 2020 vor sich.

Was bei diesem Wert also nicht einberechnet ist, sind die aktuellen Entwicklungen und zukünftige Vermarktungschancen. Diese werden allerdings von den Anlegern eingepreist. Sollte das Geschäftsmodell plötzlich nicht mehr so positiv aussehen, sinkt der Börsenkurs der Aktien und somit wird auch das KGV niedriger. Fälschlicherweise könnte man nun annehmen, dass die Aktie unterbewertet ist.

Beziehen Sie also immer auch die aktuellen Entwicklungen am Markt und in den Medien ein. Eine Möglichkeit ist es, das KGV quartalsweise zu berechnen. Die Unternehmen sind nämlich dazu verpflichtet, jeden dritten Monat ein Zwischenergebnis zu präsentieren. Dieses kann man dann mit dem Börsenkurs der Aktie vergleichen.

Darüber hinaus können Sie das Kurs-Buchwert-Verhältnis zu Rate ziehen. Dieses schaut zwar ebenfalls zurück, betrachtet aber das Verhältnis des gesamten Eigenkapitals inklusive Immobilien und Sachmitteln zum Börsenkurs. Gerade bei jungen Unternehmen mit hohen Investitionen kann diese Kennzahl mehr über die faire Bewertung aussagen.

Zusätzlich schauen Sie sich das Forward KGV oder Forward P/E an. Hier nimmt man anstelle des Überschusses des letzten Jahres die Gewinnprognose für das nächste Jahr als Grundlage. Beachten Sie aber, dass diese Prognose vom Unternehmen selbst erstellt wird. Alternativ geben Ihnen Rating-Agenturen eine passende Einschätzung dazu.

Praxis-Tipps: diese Aktien haben 2022 Potenzial

Im Augenblick stehen viele Zukunftsmärkte im Fokus derjenigen, die auf Aktien mit Potenzial setzen. Hierzu zählen in erster Linie digitale Branchen wie E-Commerce, E-Mobilität, Gesundheit (Biotech), Fintech und ganz besonders Künstliche Intelligenz.

Firmen, die sich aktuell mit AI beschäftigen, sind langsam im Aufschwung, haben aber noch nicht voll an den Börsen durchgestartet. Hier sind bspw. HubSpot, Salesforce und Shopify neben Amazon mit seinem Big Data Konzept zu nennen.

Big Data als eine Form der Künstlichen Intelligenz wird immer wichtiger

Daneben sind auch die Fintech-Anbieter im Kommen. Interessant sind hier vor allem moderne Ansätze wie sie Square, Adyen, PayPal und Hypoport. Doch auch Klassiker wie Visa und Mastercard legen eine sensationelle Entwicklung hin, welche von den meisten Anlegern bisher noch nicht so stark beachtet wurde. Zu tun hat dies insbesondere mit dem allgemeinen Wachstum im E-Commerce und dem starken Schub, den diese Branche in der Corona-Pandemie erhalten hat.

Hier sind die 5 Aktien, die 2022 für Sparpläne mit hohen Gewinnen in den nächsten Jahren interessant sein dürften:

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Amazon

Amazon Aktie kaufen

Mit einem Umsatz von rund 386 Milliarden US-Dollar allein im Jahr 2020, einem Gewinn von über 21 Milliarden US-Dollar und einem Börsenkurs, der seit einiger Zeit um die 3.000 US-Dollar changiert, würde man bei Amazon auf den ersten Blick nicht von einer unterbewerteten Aktie sprechen.

Im Vergleich zu den Vorjahren ist das KGV aber deutlich gesunken und liegt derzeit bei etwa 70. Deutlicher wird die Unterbewertung insbesondere beim Kurs-Umsatz-Verhältnis, welches derzeit bei zwischen 4 und 5 liegt.

Auch innerhalb der Branche ist der Primus in Sachen E-Commerce noch immer attraktiv für ein Investment. Gerade die Stellung und die Öffnung neuer Märkte in den bevölkerungsreichen Schwellenländern machen Lust auf mehr.

Ein Tipp bei Amazon ist es, auf den nächsten Kurseinsturz z. B. aufgrund von negativen Nachrichten zu warten und dann Geld auf dieses Unternehmen zu setzen. Angesichts der Zukunftsaussichten dürfte ein Aufstieg unvermeidbar sein.

Activision Blizzard

Activision Blizzard

Der Gaming-Produzent Activision Blizzard wird seit längerer Zeit als heißer Kandidat für Value-Investment in Aktien mit Potenzial gehandelt. Bekannt ist das Unternehmen vor allem für Call of Duty und weitere szenenbekannte Spiele. Während der Corona-Zeit sind die Aktien zahlreicher Firmen aus der Gaming-Branche stark gewachsen.

Pro Trade bezahlen Sie aktuell etwa 61 Euro pro Trade bzw. Aktie. Der Umsatz lag im vergangenen Jahr bei etwa 7 Milliarden Euro. Als KGV ergab sich 2020 ein Wert von 26,40 und 2021 von etwa 19. Die Prognose ist, dass die Kennzahl weiter sinken wird und die Aktien von Acivision Blizzard somit immer interessanter zum Kaufen werden.

Der Umsatz ist bei diesem Unternehmen seit Jahren gestiegen, ein Trend der weiter in diese Richtung gehen dürfte. Wer 2022 in Aktien mit Potenzial investieren möchte, sollte sich dieses Papier zunächst in die Watchlist oder womöglich gleich ins Depot legen.

Allianz

Auch bei den deutschen Aktien gibt es noch einige günstige Optionen. Aufgrund der hohen Marktkapitalisierung befindet sich z. B. die Versicherungsgesellschaft Allianz im Dax. Trotz der Zugehörigkeit zum Deutschen Aktienindex sind die Preise für die Papiere vergleichsweise günstig.

Der Jahresüberschuss lag im Jahr 2020 bei etwa 6.810 Millionen Euro. Verglichen mit dem Börsenkurs von rund 200 Euro liegt das KGV bei etwa 9 bis 10. Somit ist die Aktie massiv unterbewertet, vor allem dann, wenn man sich die gewachsene Bedeutung von Versicherungen in den letzten Jahren bewusst macht. Die Pandemie hat den Umsätzen und Gewinnen in dem Segment Vorschub geleistet.

Die meisten Value-ETFs haben mittlerweile auch die Allianz in ihre Fonds-Pakete mit aufgenommen. Und wenn ein ETF eine bestimmte Aktie als attraktiv für ihre Sparpläne ansieht, sollten Sie dies auch tun. Unter den deutschen Aktien ist die Allianz in jedem Fall ein Unternehmen, welches ohne viel Risiko hohe Gewinne einbringen dürfte.

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Volkswagen

Volkswagen AG

Die deutschen Autobauer sind fast durchweg im Dax und schreiben generell weiterhin positive Umsätze. Das große Problem bei Volkswagen, Porsche, Daimler & Co. ist ihr schlechtes Image. Durch den Dieselskandal vor einigen Jahren ist die Volkswagen-Aktie steil abgestürzt. Hinzukommen die Diskussionen über den Umweltschutz und der weltweite Trend zur Energie- und Antriebswende.

Hinter den Kulissen sind aber nicht nur die inneren Werte von Volkswagen als einem echten Bluechip solide und stabil. Daneben arbeitet man auch an der Zukunft. Wo andere Unternehmen den Anschluss zu verpassen scheinen, hat Volkswagen relativ viele Optionen, um sich auch nach dem Ende des Verbrenners konkurrenzfähig zu halten.

Der Gewinn je Aktie lag 2020 bei rund 16,60 Euro, der Umsatz bei etwa 222.000 Millionen Euro. Dabei handelte es sich um einen Rückgang von etwa 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr, was jedoch auch der Pandemie geschuldet war. Diese Delle sollte man als Anleger unbedingt nutzen und diese unterbewerteten Aktien 2022 ins Depot aufnehmen. Hierfür sprechen die hohe Marktkapitalisierung, die damit verbundene Position im Dax und die Zukunftsorientierung von dem Unternehmen.

q.beyond

Zu den spannendsten und derzeit noch wenig beachteten Aktien dürfte q.beyond aus Köln zählen. Es handelt sich um ein Unternehmen, welches die Digitalisierung in den Mittelstand tragen will und für kleinere Firmen entsprechende Lösungen entwickelt. Der Umsatz lag 2020 bei etwa 143 Millionen Euro und für 2021 wird eine Steigerung erwartet.

Die ca. 75 Prozent an Aktien im Streubesitz sind im November 2021 für ca. 1,90 Euro pro Stück erhältlich und haben so nahezu Pennystocks-Qualität. Der Vorteil ist, dass es hier noch viel Luft nach oben gibt. Wenn man diesen niedrigen Börsenwert der Aktie mit den Gewinnen vergleicht, kommt man 2021 auf ein extrem niedriges KGV von etwa 1,57. An der Deutschen Börse und im Dax gibt es dazu aktuell keinen ähnlichen Aktien.

Durch das Betätigungsfeld in den Feldern IT, Beratung von Unternehmen, Cloud-Computing und Künstliche Intelligenz ist eine Steigerung der Umsätze in den nächsten Jahren ab 2022 relativ wahrscheinlich. Auch wenn die Aktien von q.beyond nur auf 10 Euro steigen würden, stellt das immerhin ein Wachstum von knapp 400 Prozent dar.

Die besten Aktien 2022 mit Potenzial in der Zukunft können Sie jetzt mit niedrigen oder keinen Gebühren sowie einem limitierten Risiko bei Online-Brokern wie eToro kaufen.

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Die andere Seite der Medaille: Growth Aktien mit Überbewertung

Während die meisten Investoren auf klassische Value Aktien und ETFs/Fonds mit unterbewerteten Papieren setzen, gibt es auch diejenigen, die sich für sogenannte Growth-Aktien interessieren. Solchen Anlegern ist die Überbewertung zunächst egal.

Die Idee dahinter ist: das Unternehmen ist noch relativ jung und muss sich erst einen Nischenmarkt erschließen. Hierfür benötigt es hohe Investitionen. Diese drücken also den Gewinn massiv nach unten. Meist machen solche Unternehmen in den ersten Jahren sogar Verluste, was u. a. auch mit den Anschaffungen und hohen Abschreibungen zu tun hat.

Das KGV sagt in diesem Fall also nur wenig über das tatsächliche Potenzial für Ihre Sparpläne mit diesen Aktien aus. Es kann jedoch einen ersten Hinweis darauf geben, dass die Papiere von einem Unternehmen überbewertet sind. Daraufhin schaut man sich die Stellung am Markt und eventuell das Kurs-Buchwert-Verhältnis an.

Die Überbewertung wird hier als Indiz dafür genommen, dass die Kurse in den nächsten Jahren noch weiter explodieren und sich die Firma womöglich als Bluechip etablieren könnte. Langfristig gedacht sind solche Aktien also eventuell interessant – so man auf das richtige Pferd setzt.

In der Realität ist es aber schwer zu sagen, welches Unternehmen sich in einer Boombranche letztlich durchsetzt. Wer 2022 Marktführer bei der KI ist, muss das 2032 noch lange nicht sein. Viele aussichtsreiche AGs sind so bereits nach wenigen Jahren verschwunden.

Zudem besteht die große Gefahr, in eine Blase zu investieren. Nehmen wir einmal an, dass im Moment Wasserstoff als neue Antriebstechnologie stark gehypt wird und sich deshalb 2022 alle Anleger auf diese Aktien stürzen.

2025 oder vielleicht auch nur einen Monat später stellt sich aber heraus, dass die Technologie doch nicht so ergiebig ist wie gedacht. Die exorbitant gestiegenen Kurse werden schlagartig abfallen, egal, ob sich das Unternehmen z. B. bereits aufgrund der Marktkapitalisierung in einem Index wie dem Dax etabliert hat oder nicht. Ergebnis: die Anleger verlieren Geld, womöglich sogar sehr viel Geld.


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Warum stehen Überbewertungen auch für Potenzial?

Nichtsdestoweniger sind Überbewertungen durchaus ein Anzeichen für Potenzial bei den Aktien. Bisweilen kann man über zehn bis 15 Jahre hinweg auf eine Wertsteigerung von 500 Prozent bis 1000 Prozent hoffen.

Angesichts der Risiken muss man hier aber in jedem Fall mit Bedacht vorgehen. Eine Alternative könnte hier ein ETF/Fonds sein. Diese Sparpläne sind bereits in sich diversifiziert und bestehen aus mehreren attraktiven Aktien mit Growth- oder Value-Merkmalen.

Richtig gewichten – bauen Sie Ihr Portfolio an Aktien diversifiziert auf

Um beim Traden mit potenziell hochwertigen Aktien erfolgreich zu sein, sollten Sie nicht Ihr ganzes Geld auf eine Karte setzen. Kluge Sparpläne sind diversifiziert, Sie streuen also Kapital und somit auch das Risiko breit.

Im Capital Asset Pricing Model (CAPM) hat man herausgefunden, dass sich so eine Streuung immer positiv auf die Entwicklung des Portfolios auswirkt. Es wäre also ein falsches Vorgehen, eine attraktive Value-Aktie zu entdecken und enthusiastisch sein gesamtes Kapital von sagen wir 1.000 US-Dollar darauf zu setzen.

Stattdessen sucht man sich gleich zu Beginn mehrere attraktiven Aktien aus. Haben Sie z. B. 5 Aktien gefunden, von denen Sie nach Ihrer Analyse annehmen, dass Sie steigen werden, streuen Sie nun Ihr Kapital. Sie platzieren so 200 US-Dollar auf jedes einzelne Papier. Sollte nun eine Aktie um 20 Prozent herunter gehen, alle anderen aber um 10 Prozent steigen, können die Verluste spielend aufgefangen werden.

Dasselbe Prinzip gilt übrigens bei den Terminkontrakten. Somit verlieren Sie kein Geld wenn Sie CFDs aus unterschiedlichen Branchen und Segmenten im Portfolio haben.

Schauen Sie sich jetzt Ihre Optionen online bei den verschiedenen Brokern an und investieren Sie bspw. bei eToro ohne Gebühren in Aktien und CFDs mit Potenzial.

So finden Sie die besten Aktien mit Potenzial für 2022 beim Broker

Die Broker ermöglichen es Ihnen heutzutage schnell und einfach in Aktien zu investieren. Gerade gegenüber den klassischen Börsenmaklern und Banken haben die Internetplattformen viele Vorteile. So ermöglichen Sie es Ihnen, eine gründliche Analyse durchzuführen. Anbieter wie eToro geben Ihnen so alle Kennzahlen zum jeweiligen Unternehmen zur Hand, wodurch Sie entsprechend selbstständig die besten Aktien mit Potenzial ausfindig machen.

Nun können Sie mit denkbar geringen Gebühren und teils wie bei eToro sogar kostenlos in den Markt investieren. Dabei sind Trades rund um die Uhr möglich und Sie handeln stets zum aktuellen Preis. Selbst die Aktien Spreads sind bei Brokern wesentlich geringer als bei der Bank. Durch die Nutzung von Handy-Apps haben Sie zudem weltweit Zugriff auf die Börsen.

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So finden Sie den besten Broker und darauf sollten Anleger achten

Beim Traden mit Aktien und CFDs müssen Sie unbedingt einen sehr guten Broker wählen, der Ihnen u. a. kostenfreie CFD Konten und Depots bietet. Zudem sollten die Gebühren und Kosten pro Trade möglichst niedrig sein. Unternehmen wie eToro sind bereits dazu übergegangen, keine Abgaben für die Orders zu verlangen.

Neben der Kostenstruktur ist es aber natürlich auch wichtig, dass es einfach zu nutzende Tools für die Analyse gibt. So sollten Sie über die Charts mindestens ein Jahr in die vergangene Entwicklung der Wertpapiere hineinblicken können. Wichtiger für die Fundamentalanalyse ist für die Anleger aber, dass alle Kennzahlen zu den jeweiligen Unternehmen angegeben sind.

Hinter den Kulissen sollte wiederum die Software schnell und sicher laufen. Eine Kontrolle durch eine staatliche Behörde und eine Lizensierung in einem westlichen Land sind ebenfalls wichtig. Neben Aktien und CFDs sollten möglichst auch ETFs und Fonds-Sparpläne verfügbar sein. Achten Sie bei den Brokern auf Folgendes:

  • Transparente Gebühren
  • Niedrige Gebühren und Kosten pro Trade sowie auf das Depot
  • Sichere und schnelle Software
  • Lizensierung in einem westlichen Staat
  • Kontrolle durch staatliche Behörden
  • Breitgefächerte Tools zur Analyse
  • Zugrif zu vielen Börsen
  • Bezahlung in US-Dollar und Euro möglich

Schritt für Schritt in die besten Aktien 2022 investieren

Erfahren Sie im folgenden Abschnitt, wie Sie sich bei einem Broker anmelden, die Verifizierung durchführen, Analysetools nutzen und clever in Aktien mit Potenzial investieren.

Erster Schritt: Anmeldung beim Broker

Die Anmeldung beim Broker dauert an und für sich nicht lange. Sie klicken z. B. bei eToro rechts oben auf den Button “Jetzt anmelden”. Daraufhin öffnet sich ein Fenster, in dem Sie sich einen Benutzernamen aussuchen, Ihre E-Mail eintragen und sich für ein Passwort entscheiden. Etwas schneller geht es über die Facebook- und Google-Anmeldeverfahren.

Anmeldung bei etoro
Das Anmeldeformular bei eToro

Im nächsten Schritt bekommen Sie eine E-Mail mit einem Aktivierungslink. Klicken Sie diesen an, sind Sie bereits kostenlos Mitglied bei der Plattform. Sie können nun etwas herumexperimentieren, sich die Aktien, ETFs/Fonds-Sparpläne und CFDs von diesem Anbieter ansehen und sich mit den Funktionen vertraut machen.

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Zweiter Schritt: Verifizierung durchführen

Als nächstes müssen Sie sich verifzieren. Die Unternehmen, die Ihnen das Traden mit Aktien und CFDs ermöglichen, sind nämlich dazu verpflichtet, einige Informationen aufzunehmen. So bestätigen Sie zunänchst einmal Ihre Echtheit über einen Telefonanruf oder eine SMS. Danach laden Sie Ihre Ausweispapiere bzw. Einen Wohnsitznachweis auf das Konto.

Verifizierung eToro
Telefon bei eToro verifizieren

Wenn die Plattform mit den Finanzbehörden zusammenarbeiten und Sie u. a. mit deutschen Aktien traden möchten, vermerken Sie ebenso Ihre Steuernummer. Hierüber werden die pauschalen Abgaben von 25 Prozent automatisch an das Finanzamt weitergeleitet. Sie können sich die überschüssigen Steuern über die Steuererklärung im Jahr darauf zurückholen.

Dritter Schritt: Im Demokonto Trades mit Wertpapieren, CFDs und Aktien-ETFs üben

Die besten Aktien mit Potenzial in der Zukunft ausfindig zu machen, bedarf natürlich etwas Übung. Wechseln Sie also als Anfänger zunächst in den virtuellen Bereich und probieren Sie die verschiedenen Funktionen in der Praxis aus. Sie können sich dabei die Kennzahlen anschauen und die Charts analysieren. Berechnen Sie das KGV oder lesen Sie es ab, schauen Sie sich den Gewinn, den Umsatz und andere wichtige Parameter an.

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Anhand dessen entscheiden Sie sich für bestimmte Unternehmen, die im Jahr 2022 viel Potenzial aufweisen und in den kommenden Jahren im Vergleich zu Ihrem aktuellen Kurs eine starke Steigerung erfahren dürften. In der Vergangenheit konnten z. B. Tesla und Amazon als gute Beispiele für Value-Aktien mit Potenzial gelten.

Sie strukturieren nach diesen Vorgaben Ihr Portfolio und sollten dabei möglichst ausgleichend handeln. Verteilen Sie Ihr Kapital auf mehrere Positionen und Branchen. Zudem lohnt es sich auch, zu den unterbewerteten Aktien überbewertete Unternehmen sowie als Gegenpol und Absicherung Leerverkäufe hinzuzunehmen.

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Vierter Schritt: Geld aufladen

Wenn Ihre ersten Schritte mit dem virtuellen Geld erfolgreich sind, können Sie damit beginnen, in den Echtgeld-Account zu wechseln. Sie laden dabei zunächst eine bestimmte Summe über Methoden wie Direktüberweisung, Kreditkarte oder PayPal auf. Viele Unternehmen erlauben Ihnen auch Transfers mit anderen Payment-Diensten wie Skrill und Neteller.

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Es besteht dabei meist ein bestimmter Mindesteinzahlungsbetrag von rund 50 bis 100 US-Dollar. Bei eToro liegt das Limit derzeit z. B. mit etwa 50 US-Dollar (rund 44 Euro). So können Sie bereits mit relativ wenig Geld damit beginnen, die besten Aktien im Jahr zu kaufen.

Fünfter Schritt: Watchlist und Analyse nutzen

Geduld und Umsicht sind wichtige Tugenden beim Investieren in Aktien udn Sparpläne. Schauen Sie sich also zunächst im Detail Parameter wie Gewinn, Umsatz und KGV an und fügen Sie dann das Unternehmen zu Ihrer Watchlist hinzu. Nun haben Sie die Entwicklung der Aktie stets im Blick. Wenn Preis-Leistungs-Verhältnis (also der Kurs im Vergleich zum Potenzial) ideal ist, investieren Sie bei eToro für 0,- Euro Gebüren pro Trade.

Sechster Schritt: kaufen Sie die Aktie Ihrer Wahl ohne Geld zu verlieren

Haben Sie nun die passende Aktie mit guten Aussichten in der Zukunft gefunden, klicken Sie auf den Button Traden. Im nächsten Fenster konkretisieren Sie Ihre Investition. Geben Sie die Anzahl der Anteile ein oder entscheiden Sie sich für eine bestimmte Summe. Wenn diese unter dem aktuellen Kurs liegt, kaufen Sie meist automatisch CFDs.

Platzieren Sie bei eToro Ihre Order provisionsfrei

CFDs sind komplexe Instrumente, die auf den Konten von Privatanlegern mit Vorsicht verwendet werden sollten. Ein hohes Risiko Geld zu verlieren aber auch eine Chance auf großen Profit entstehen vor allem durch die Hebelwirkung. Sie können einen Hebel von bspw. 1:5, 1:6 oder mehr hinzufügen. Dadurch steigert sich der mögliche Gewinn in der Zukunft auf das Fünf-, Sechs- oder Vielfache des Einsatzes.

(67 % der Privatanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel bei diesem Anbieter Geld. Sie sollten sich überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.)

Trading
Entscheiden Sie sich für verschiedene Tradingfunktionen wie den Hebel.

Auf der anderen Seite wirken die CFDs mit Hebel aber auch in die andere Richtung. Geht der Kurs im nächsten Jahr im Handel ins Minus, droht im schlimmsten Fall der Totalverlust. Wenn Sie Nummer Sicher gehen und das hohe Risiko vermeiden möchten, wählen Sie automatisierte Trading-Funktionen aus.

Stop Loss ist so eine Option, um die Verluste zu begrenzen. Sobald Ihre Aktie einen bestimmten Minuswert erreicht, steigen Sie automatisch aus dem Handel aus. Nachteil daran ist, dass Sie auch einen eventuell noch kommenden Aufschwung verpassen. Manchmal ist es besser, selbst bei einem starken Kursabsturz wie während Corona im Jahr 2020 noch zwei bis drei Jahre am Ball zu bleiben.

Ebenso gerne gewählt werden bei den Brokern die Take Profit Möglichkeiten. Diese Funktion steht in erster Linie für die Gewinnmitnahme und sichert Ihnen ab einem zwischenzeitlichen und vorab bestimmten Höchstwert einen sofortigen Profit.

Fallen Gebühren beim Traden mit Aktien, ETFs und CFDs an?

Beim klassischen Handel mit Aktien über die Bank muss man immer mit relativ hohen Gebühren rechnen. Sie bezahlen hier für die Führung eines Depots und haben zudem bestimmte Kosten pro Trade bzw. pro Aktie. Für jeden Kauf und Verkauf fallen so bestimmte Abgaben von bis zu 5 Euro und mehr an.

Bei den modernen Brokern ist das unlängst anders. Hier bezahlen Sie in vielen Fällen wie bei eToro überhaupt keine Gebühren für das Depot. Auch die Kosten pro Trade wurden überwiegend abgeschafft und Sie können somit vollkommen kostenlos in den Handel einsteigen. Selbst der Spread ist zunehmend gering. Hierbei handelt es sich um die Differenz zwischen Kaufs- und Verkaufspreis pro Aktie.

Bei der Brokerwahl sollten Sie unbedingt darauf achten, dass sich das Unternehmen nicht versucht, über den Spread die erlassenen Gebühren verdeckt wiederzuholen. Bei meinem Favoriten eToro ist das nicht der Fall. Hier können Sie ohne hohe Kosten und unnötig Geld zu verlieren Aktien mit Potenzial und Zukunft kaufen.

(67 % der Privatanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel bei diesem Anbieter Geld. Sie sollten sich überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.)

Verstehen wie CFDs funktionieren: Ihre Alternative zu klassischen Aktien

CFDs sind komplexe Instrumente, mit denen Sie auch bei wenig Startkapital in den Handel mit attraktiven Aktien einsteigen können. Die Idee dahinter ist es, lediglich Terminkontrakte zu unterzeichnen. Sie kaufen also keine eigentlichen Anteile an einem Unternehmen, sondern einen Vertrag, welcher die Börsenkurse abbildet.

Aktien vs CFD
CFDs als komplexe Instrumente

Sie müssen somit keine kompletten Aktien erwerben. Stattdessen erhalten Sie virtuelle Bruchstücke des Wertpapiers und das direkt über den Broker. Dieser ist bei einem solchen Geschäft Ihr Handelspartner.

Der große Vorteil bei den CFDs gegenüber von Aktien ist, dass Sie mit wenig Kapital einsteigen. Sie haben oftmals schon die Möglichkeit, ab einem Euro zu investieren. Ein weiteres Plus ist der Hebel. Diesen stellt Ihnen der Broker zur Verfügung. Er schießt Ihnen quasi Geld zu, um den Gewinn zu multiplizieren.

Wählen Sie bspw. einen Hebel im Verhältnis 1:3 aus, verdreifacht sich der Gewinn am Ende. Sie können aber sogar in den zweistelligen Bereich z. B. bis zu 1:30 und höher gehen.

Der Nachteil bei diesem Instrument ist, dass sich auch der mögliche Verlust vervielfacht. Entsprechend kann man sehr stark ins Minus gehen und einen Totalschaden erleiden. Gerade Anfänger sollten daher zurückhaltend mit diesem Instrument umgehen. Alternativ können ETFs/Fonds eine sicherere Möglichkeit für Einsteiger sein, um zu investieren.

Leerverkäufe mit CFDs durchführen – negatives Potenzial nutzen

Was Ihnen CFDs weiterhin ermöglichen, ist der Einstieg in den Leerverkauf. Bei den Leerverkäufen setzten Sie auf fallende Kurse und machen damit Gewinne. Über den CFD-Handel leihen Sie sich eine Aktie aus und verkaufen sie direkt zum Einkaufspreis weiter. Nach Ablauf des Terminkontrakts erwerben das Papier zu einem niedrigeren Preis zurück und geben es an den Verleiher. Die Differenz zwischen den beiden Preisen ist Ihr Gewinn.

Als reine Strategie, um Gewinne zu erzielen, sind Leerverkäufe bzw. Short Sellings bisweilen durchaus riskant. Sie können das Instrument aber auch zum Hedging, also zur Absicherung nutzen. Sie platzieren in Ihrem klassischen Long-Portfolio so einige Leerverkäufe. Sobald es z. B. zu einer Krise kommt und die Aktien in mehreren Branchen im Kurs nachlassen, federn die Shorts die Verluste ab. Denn Kursverluste sind bei diesen Finanzinstrumenten Gewinne.

So müssen Sie nicht selbst diversifizieren: ETFs im Auge behalten

Wenn Sie Ihr Portfolio nicht selbst diversifizieren möchten, können Sie sich alternativ für einen ETF/Fonds entscheiden. Bei den ETFs handelt es sich um börsengehandelte Fonds, die in sich bereits diversifiziert sind.

ETF

So befinden sich in den Paket viele verschiedene Aktien aus einer bestimmten Branche oder einem Land. Dabei wird immer ein Index wie der Dax abgebildet. Anhand dessen bestimmt der Algorithmus, welche Aktien die beste Performance haben. In regelmäßigen Abständen werden die Wertpapiere im ETF ausgetauscht.

Da die Verwaltung automatisiert ist, bezahlen Sie kaum Gebühren für den ETF. Der sogenannte TER liegt meist bei unter 1 Prozent, oft bei etwa 0,35 Prozent. Durch die Mischung der Aktien innerhalb des ETFs steigt der Kurs auf Dauer und das Risiko ist sehr gering.

Im Vergleich zu Aktien ist das Wachstum bei den ETFs etwas flacher, dafür ist aber auch das Risiko extrem gering. Somit können Sie getrost höhere Summen investieren. Bei einem Einsatz von 5.000 Euro und einer jährlichen Rendite von 10 Prozent kommt bereits einiges an Gewinn zusammen.


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Gibt es ETFs/Fonds mit Value und Growth Aktien?

Es gibt natürlich auch spezielle ETFs/Fonds, in denen sich ausschließlich Aktien mit hohem Potenzial für die Zukunft befinden. Diese versprechen auf lange Sicht attraktive Gewinne. Es ist in diesem Fall sinnvoll, die ETFs mindestens fünf Jahre lang zu halten. Interessante ETFs/Fonds 2022 in diesem Bereich sind:

iShares MSCI USA Value Factor ETF

  • ISIN: IE00BD1F4M44
  • Volumen: etwa 15,9 Milliarden US-Dollar
  • Anzahl der Aktien: etwa 149 Stück
  • TER: 0,15 Prozent
  • Kurs: etwa 107 US-Dollar (Stand: November 2021)

Invesco S&P 500 Revenue ETF

  • ISIN: US546138G6989
  • Volumen: etwa 18,55 Milliarden US-Dollar
  • Anzahl der Aktien: etwa 506 Stück
  • TER: 0,39 Prozent
  • Kurs: etwa 78,37 US-Dollar (Stand: November 2021)

Vanguard Value Index Fund ETF

  • ISIN: US922908744
  • Volumen: etwa 134,4 Milliarden US-Dollar
  • Anzahl der Aktien: etwa 347 Stück
  • TER: 0,04 Prozent
  • Kurs: etwa 146 US-Dollar (Stand: November 2021)

Vanguard Growth ETF

  • ISIN: US9229087369
  • Volumen: etwa 183,3 Milliarden US-Dollar
  • Anzahl der Positionen: etwa 275 Stück
  • TER: 0,04 Prozent
  • Kurs: etwa 320 US-Dollar (Stand: November 2021)

iShares Russel 1000 Growth ETF

  • ISIN: US4642876142
  • Volumen: etwa 78,29 Milliarden US-Dollar
  • Anzahl der Positionen: etwa 500 Stück
  • TER: 0,19 Prozent
  • Kurs: etwa 303 US-Dollar (Stand: November 2021)

Schwab U.S. Large-Cap Growth ETF

  • ISIN: US8085243009
  • Volumen: etwa 17,5 Milliarden US-Dollar
  • Anzahl der Positionen: etwa 240 Stück
  • TER: 0,04 Prozent
  • Kurs: etwa 164 US-Dollar (Stand: November 2021)

Zusammenfassung ETFs mit Value und Growth

ETFs sind eine spannende und vor allen Dingen sichere Alternative zu einzelnen Aktien mit hohem Potenzial. Dabei sind die ETFs/Fonds mit ähnlich aussichtsreichen Kandidaten bestückt. Sie orientieren sich dabei an einem bestimmten Index und verfügen stets über die Aktien mit der besten Performance. Durch den ständigen Austausch der Aktien ist bei ETFs ein kontinuierliches Wachstum gegeben.

  • ETFs haben ein geringes Risiko
  • ETFs bestehen aus mehreren Aktien, die anhand eines Index in das Paket aufgenommen werden
  • ETFs sind börsengehandelte Fonds
  • Die Aktien in den Fonds werden automatisiert in Bezug auf einen Index nach Performance ausgetauscht
  • Durch den Austausch ist ein ständiges Wachstum gegeben
  • ETFs sollten am besten über fünf Jahre Minimum hinweg gehalten werden

Fazit: Die besten Aktien und Fonds mit Potenzial 2022 finden

Das Potenzial von Aktien in der Zukunft zu erkennen, ist eine der Hauptaufgaben, die sich ein Trader stellen muss. Es geht im Wesentlichen darum, anhand des inneren Werts und der Zukunftsaussichten die Entwicklung des jeweiligen Unternehmens zu prognostizieren.

In den meisten Fällen möchte man aber keinen zu hohen Preis für eine Zukunftsaktie zahlen. Wer klug investiert, wird sich auf Value stürzen, also Schnäppchen ergattern wollen. Die Kosten sollen im Einkauf niedrig sein und die mögliche Entwicklung in den kommenden Jahren viel hergeben. Somit erhält man eine Spanne zwischen Kaufpreis und Wertsteigerung, die denkbar groß ist.

Eine andere Taktik ist es, die fairen Preise zu vernachlässigen und sich einzig und allein das Potenzial anzuschauen. Dieses kann bei einigen Aktien bereits eingepreist sein und in einer Überbewertung resultieren. Die Überbewertung hat auch etwas damit zu tun, dass der Gewinn bei jungen Unternehmen zunächst niedrig ist. Er wird durch hohe Investitionen gedrückt.

Dadurch kann das eigentliche Potenzial für die nächsten Jahre unter einer vermeintlichen Überbewertung verdeckt sein. Hier sollte man das KGV als Hilfsmittel eher bei Seite legen und sich mit den Prognosen sowie der Branche beschäftigen.

Beide Strategien sind durchaus gängig, um Aktien mit Potenzial zu finden. Value-Ansätze auf Basis von KGV und KBV sind jedoch deutlich beliebter, zumal sie von berühmten Investmentgurus wie Warren Buffett popularisiert worden sind.

Generell empfehle ich Ihnen, die Strategien etwas zu mischen, vor allem in Hinblick auf eine Diversifikation des Portfolios. Nehmen Sie z. B. Aktien aus unterschiedlichen Branchen, Trends und Ländern in Ihr Depot auf. Als Gegengewicht können Sie zudem einen Stock an Leerverkäufen aufbauen, welche im Falle von Kursverlusten Gewinne für Sie erzielen.

Finden Sie jetzt mit Hilfe von Analysen und Kennzahlen die besten Aktien mit Potenzial und investieren Sie Ihr Kapital gewinnbringend noch heute bei Brokern wie eToro.

(67 % der Privatanlegerkonten verlieren beim CFD-Handel bei diesem Anbieter Geld. Sie sollten sich überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.)

FAQs zu Aktien mit Potenzial

Wie findet man Aktien mit Potenzial?

Am einfachsten finden Sie Aktien mit Potenzial über die fundamentale Analyse. Hierbei schauen Sie sich die inneren Werte einer Aktie an, insbesondere Gewinn, Umsatz und Buchwert. Diese Zahlen werden dann mit dem Kurs, also dem Marktwert verglichen. Nun überprüft man, ob eine Unterbewertung vorliegt und diese gerechtfertigt oder irrational entstanden ist. In letzterem Fall besteht die Chance auf ein attraktives Investment.

Was ist die billigste Aktie?

Billige Aktien kosten oft weniger als 1 Euro und sind als Pennystocks bekannt. Vorteil an diesen Papieren ist, dass sie noch Luft nach oben haben und schnell von 50 Cent auf 1 Euro steigen, ihren Wert also verdoppeln können. Dennoch ist billig nicht mit hohem Potenzial gleichzusetzen. Schauen Sie sich immer auch die Branche an und interpretieren Sie die Chancen anhand der Fundamentalanalyse richtig.

Welche Aktien haben das größte Potenzial?

Ein immenses Potenzial bieten Aktien aus bestimmten Trendbranchen. Vor allem die digitalen Segmente haben eine zunehmende Bedeutung für unser Leben. E-Commerce löst herkömmliche Formen des Handels ab und ist direkt an die Fintech-Branche gebunden. Beide Segmente bieten Chancen auf ein exorbitantes Wachstum. Im Zusammenhang damit kann auch Künstliche Intelligenz als Markt mit Potenzial gelten. Die intelligenten Codes werden im E-Commerce beim Sammeln von Big Data tätig. Zudem halten sie Einzug im Internet der Dinge, also u. a. bei Smart Home Lösungen.

Wann sollte man in Aktien mit Potenzial investieren?

Wenn es gerade eine konjunkturellen Abschwung gibt oder eine Aktie mit hohem Potenzial aufgrund von schlechten Nachrichten sinkt, ist eventuell der Zeitpunkt für ein Investment gekommen. Sind die negativen News nur temporär, Geschäftsmodell und Umsätze aber über Jahre hinweg stabil, so kann man hier nur wenig falsch machen. Sie schlagen zu einem Schnäppchenpreis zu und sehen Monat für Monat wie sich die Kurse wieder nach oben angleichen.

Ein gutes Beispiel für Investments in unterbewertete Aktien ist das Frühjahr 2020, als viele an und für sich hochwertige Aktien aufgrund der Corona-Pandemie an Wert verloren. In der Kurssenke konnte man als cleverer Investor preiswert einkaufen und wenige Monate später Rekordgewinne mitnehmen.

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