Daytrading Ja oder Nein

Daytrading Ja oder Nein? 5 Gründe dafür und dagegen

Jeder angehende Marktteilnehmer stellt sich irgendwann einmal die Frage: Daytrading, ja oder nein. In der Regel wird dann die Antwort im Internet gesucht – und damit beginnt oft ein schwer zu lösender Konflikt. Im WWW sind viele vermeintliche Ratgeber gegen das Daytrading eingestellt und untermauern diese Einstellung mit teils abstrusen Argumenten.

Zum anderen erschweren in der Eurozone diverse Beschränkungen den Tageshandel. Was also tun? Sinnvoll ist, sich mit verbreitet angeführten Gründen dafür oder dagegen auseinanderzusetzen und letztlich der persönlichen Neigung nachzugeben. Beginnen wir mit den dafür sprechenden Aspekten.

5 Gründe, die für Daytrading sprechen

Die nachfolgend angeführten Aspekte sollen zum Nachdenken anregen und zur kritischen Betrachtung. Setzen Sie sich damit bitte skeptisch auseinander, denn keiner der Gründe hat für alle wirklich universale Gültigkeit. 

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#1 berufliche Unabhängigkeit 

In einer schnelllebigen Gesellschaft ist sich niemand sicher, ob er seinen Arbeitsplatz immer behalten kann oder nicht. Automatisierung und Rationalisierung sind Trends, die erbarmungslos Karrieren vernichten respektive Lebensplanungen zerstören. Mittlerweile ist es in der breiten Gesellschaft angekommen, dass auch Selbstständigkeit nicht unbedingt vor Arbeitslosigkeit schützt, denn der Verdrängungskampf wird auf allen Ebenen ausgetragen. 

Einzig der eigenständige Handel an den Börsen oder Finanzmärkten bedeutet wirkliche Unabhängigkeit, weil es hierbei weder Chefs noch Mitbewerber oder sonstige Abhängigkeiten gibt. Jeder ist auf seine eigenen Fähigkeiten gestellt und wird vom Markt ausschließlich für persönliche Entscheidungen entlohnt. Finanzmärkte sind keine Modeerscheinungen, sondern zeitlos verfügbare Einrichtungen, die sich jeder, mit etwas Engagement zunutze machen kann. Natürlich werden Marktchancen stets von Risiken begleitet, welche aber auf ein Minimum begrenzbar sind.

Zusammengefasst!

Daytrading ist eine Vorgehensweise, die wenig monetären Einsatz erfordert und mit der richtigen Strategie durchgeführt, erhebliche Chancen offeriert. Wer in der Lage ist, gegebene Chancen zu nutzten, kann mit dem Tageshandel wirtschaftliche und berufliche Unabhängigkeit erreichen. 

#2 Daytrading birgt geringes Risiko

Diese Feststellung entspricht nicht dem politisch korrekten Dogma und wird in bestimmten Kreisen mit scharfem Protest quittiert. Dennoch ist sie richtig, wie ich Ihnen nachfolgend beweisen werde.  Zunächst eine Frage: Was macht ein Trader eigentlich?

Richtig, er versucht, die Kursentwicklung seines Finanzprodukts zu prognostizieren. Die Vorhersage gelingt innerhalb kürzerer Zeitintervalle wesentlich treffender als über mehrere Tage oder Wochen. Das Risiko, dass sich der Trend temporär oder gar dauerhaft ändert, ist für einen Langzeit-Akteur wesentlich größer als für einen Daytrader.

Scalping Beschreibung im Chart

Wer den Kursverlauf mit Scalping Ansatz verfolgt, muss nur die Entwicklung einer oder zwei Kerzen im Fokus haben. Die meisten Scalping Trades sind nach 5 oder spätestens 10 Minuten beendet. Die Akteure erreichen mit diesem Ansatz hohe Trefferquoten und gehen dank enger Verlustbegrenzung geringe Risiken ein. Selbst klassische Daytrader gehen vergleichsweise überschaubare Risiken ein, denn mehr als 4 bis 8 Stunden müssen sie niemals in die Zukunft schauen. Zudem sind profitable Daytrader immer selbst vor dem Screen präsent und können bei unerwarteten Trendwenden schnell eingreifen. Entsprechend gering sind auch die Anforderungen, welche sich auf Kenntnisse in der technischen Analyse und der kurs-anzeigenden Kerzen beschränken.

Merke!

Letztlich kann der Daytrader seine Positionen mit weniger Aufwand schützen als ein langfristig orientierter Akteur. Engerer Stop-Loss bedeutet weniger finanzielles Risiko.

#3 Daytrader schlafen unbeschwert

Im Tageshandel werden alle offenen Positionen spätestens abends geschlossen. Dieser Ansatz hat mehrere Vorteile:

  • Das Ergebnis steht fest und kann nicht mehr durch Ereignisse in der Nacht verändert werden
  • Gaps oder spektakuläre Events über Nacht können dem Daytrader nichts anhaben
  • Daytrading ist kostengünstig, weil Finanzierungs-Gebühren erst nach 23:00 Uhr in Rechnung gestellt werden
  • Am Tag erzielte Gewinne verbleiben auf dem Handelskonto und sorgen für angenehme Nachtruhe
  • Es gibt im Daytrading keine verpassten Chancen, einer Gelegenheit folgt vielmehr die Nächste

#4 Daytrading mit wenig Startkapital möglich 

Heutzutage werden im Tageshandel oft gehebelte Produkte genutzt. Zum einen handelt es sich dabei um meist volatil gehandelte Assets, zum anderen ermöglicht der Hebel den Zugriff mit nur minimaler Margin. Durch den möglichst hohen Hebel muss zur Positions-Eröffnung nur ein Bruchteil des Vermögenswerts hinterlegt werden, Gewinne oder Verluste werden jedoch voll umfänglich erzielt.

Forex HTFX Handel

Beispiel:

Sie können im Daytrading mit Währungspaaren und 500er Hebel ein Lot (100.000 Währungseinheiten) mit nur 200 Euro plus Gebühren kontrollieren. Jeder Pips erzielt entweder 10 USD Gewinn oder Verlust.

Diese Hebelkraft stellen jedoch nur erfahrene Brokerage-Anbieter außerhalb der EU zur Verfügung. Brokern in der Eurozone sind hohe Hebel seit Anfang 2019 untersagt. Bei einem Anbieter der EU kostet besagtes Lot aufgrund des maximalen Hebels von 30:1 rund 3.333 Euro netto.

Hebel-Beschränkungen gelten in Euroland für alle Assets, nicht nur für den Handel mit Devisen.

Aufgrund der Hebelwirkung ist Daytrading mit wenig Startkapital möglich. Bereits ab 500 USD auf dem Trading-Account können Sie attraktive Tageseinnahmen erzielen. Live-Konten sind bei einigen Brokern sogar schon mit 100 Euro zu eröffnen. Von den damit möglichen Positionen kann ein Daytrader zwar nicht gut leben, aber es steht nichts im Weg, das Handelskonto aufzustocken respektive groß zu traden.

5 Daytrading bedeutet Freiheit

Sie benötigen für den Tageshandel weder spezielle Räumlichkeiten noch umfangreiche Ausstattung. Prinzipiell genügen leistungsfähiges Laptop und schnelle Internetverbindung. Im globalen Zeitalter ist es möglich, von überall auf den Trading Account zuzugreifen und Daytrading zu betreiben. Lediglich die verschiedenen Zeitzonen können für Trader im Ausland problematisch werden. Wer beispielsweise in Asien Urlaub macht oder vorübergehend lebt und an der europäischen Session teilnehmen will, kann erst mittags anfangen und muss bis zum Abend aktiv sein.

Indes ist jeder Daytrader frei und kann sein Glück in den Märkten Asiens, Europas und Amerikas auf die Probe stellen. Unterm Strich hat Daytrading nichts mit ganztägiger Aktivität zu tun, sondern mit dem Wahrnehmen der besten Handelszeiten innerhalb eines Tages.

Finanzielle Freiheit

Für lukratives Daytrading sind pro Tag nicht mehr als 3 bis 4 Stunden notwendig. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung – und die Wochenenden sowieso. Gleichzeitig müssen Sie an den meisten nationalen Feiertagen nicht auf das Daytrading verzichten, lediglich an Weihnachten und Neujahr ruhen die Aktivitäten weitgehend.

Wie oft und wann Sie traden hängt ausschließlich von Ihnen ab, es gibt weder Beschränkungen noch Mindestanforderungen. Allerdings sind Übertreibungen nicht ratsam, weil die Konzentrationsfähigkeit nach einigen Stunden vor dem Screen spürbar nachlässt. Freiheit dank Daytrading bedeutet, sich innerhalb weniger Stunden die Grundlage für einen erfüllenden Lebensstil zu schaffen und danach seinen Neigungen nachzugehen.

Wo Vorteile sind, gibt es auch Nachteile – diese Aussage trifft zumindest auf einige Lebensbereiche zu. Ob es im Daytrading auch Nachteile gibt, schauen wir uns im nächsten Abschnitt an.

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5 Gründe, die gegen Daytrading sprechen

Bevor wir mit den Gründen beginnen, muss ich etwas klarstellen. Ich bin kein passionierter Daytrader, sondern ein Marktteilnehmer, der sich eine eigene Meinung erlauben kann. Mir sind spontan einige Gründe eingefallen, die für das Daytrading sprechen – aber keine Aspekte gegen den Tageshandel.

Aus meiner Sicht muss nicht alles verdammt werden, was den eigenen Vorstellungen widerspricht. Daher suchte ich für diesen Artikel Gründe gegen das Daytrading im Netz. Die gibt es zwar vereinzelt, doch sehen mir die Meisten davon bedenklich und künstlich geschaffen aus. Ich stelle Ihnen nachfolgend einige gefundene Gründe vor und kommentiere jeden Einzelnen.

Grund 1 – die meisten Daytrader verlieren angeblich Geld

Viele Analysten, Statistiker und Journalisten behaupten, dass 9 von 10 Daytradern innerhalb der ersten Monate ihre Handelskonten an die Wand fahren und aufgeben. Um dem zu entkommen, müssten Sie logischerweise anders handeln als die Verlierer. Für jemanden, der Gelesenem Glauben schenkt, ist diese Aussage natürlich verheerend. Keiner sagt Ihnen nämlich, was die Verlierer falsch gemacht haben und wie Sie es besser machen können. Oft werden die Aussagen mit Formulierungen wie erwiesenermaßen und offenkundig erhärtet, doch nichts davon ist meiner Erfahrung gemäß wahr.

Verluste im Portfolio können mit CFD Trades ausgeglichen werden.

Die Aussage, 90 % aller Trader verlieren Geld ist ebenso wenig hilfreich wie das politisch korrekte Dogma, Rauchen macht krank. Kein Autor oder „Experte“ kann seine Vermutung konkretisieren und beweisen. Darauf angesprochen reagieren die Betroffenen meist emotional verärgert, aber ins Detail gehen sie nicht.

Aus meiner Sicht richtig ist:

  • Jeder Trader eröffnet immer wieder einmal falsche Positionen und erleidet beim Schließen geringe Verluste
  • Bei einem zielstrebigen Akteur überwiegen mit der Zeit jedoch die Gewinne, obgleich sich Verluste nie ganz vermeiden lassen
  • Wenn wirklich 9 von 10 Tradern nach Verlusten aufgeben, warum verzeichnen dann alle Broker rasant steigende Kundenzahlen?

Meine Empfehlung:

Lassen Sie sich nicht durch derartige Meldungen aus dem Konzept bringen, sondern sorgen Sie dafür, dass Sie bei den Gewinnern sind.

Grund 2 – Daytrading ist angeblich kostenintensiv

Beurteilt hat der Autor, der zu diesem Ergebnis kam, die Kosten eines Daytraders im Vergleich mit denen eines institutionellen Marktteilnehmers. Für mich werden in dieser Meldung Äpfel mit Birnen verglichen und die Leser hinters Licht geführt.

Sinnvoller wäre, die Kosten von Daytradern mit denen von Swing-Tradern zu vergleichen, beide aber aus einem privaten Umfeld. 

Dazu einige Beispiele aus dem Devisenhandel:

  • Ein Lot kostet bei Verwendung eines 500er Hebels rund 200 Euro
  • Der durchschnittliche Spread kann bei Majors mit 1,5 Pips beziffert werden
  • Die Eröffnung einer Position kostet demnach 15 Euro oder USD

Ein Daytrader mit Scalping Ansatz nutzt alle Marktbewegungen und eröffnet 10 Positionen und zahlt seinem Broker 150 Euro an Kosten.

  • Pro Position erzielt er einen Gewinn von 10 Pips also 100 Euro
  • 8 von 10 Positionen wurden richtig eröffnet – daher 800 Euro Gewinn
  • 2 Positionen waren nicht erfolgreich und wurden nach jeweils 5 Pips durch Stop-Loss beendet
  • Das Tagesergebnis beträgt demnach 800 minus 100 gleich 700 Euro

Der klassische Day-Trader eröffnet nur eine Position, welche am Ende der Session geschlossen wird:

  • Er nutzt keine Korrekturen aus und erzielt am Ende des Tages bestenfalls nur 40 Pips
  • Die Kosten sind mit 15 Euro zwar erheblich geringer, das Risiko aber ungleich höher und der maximal mögliche Gewinn moderat

Ein Swing-Trader nutzt einen kompletten Trend über eine oder mehrere Wochen und geht ein erhebliches Risiko ein:

  • Er zahlt zwar nur einmal 15 Euro Gebühren, aber ab der ersten Nacht und an den Wochenenden fallen zusätzliche Swap Kosten an.

Daytrading mit Scalping Ansatz ist wirklich kostenintensiv, allerdings vergleichsweise sicher und sehr profitabel. Die Trading-Kosten sind übrigens immer in die Kurse eingearbeitet und in der Praxis kaum wahrnehmbar. Wer an den Kosten sparen will, muss höhere Risiken eingehen und ist trotzdem nicht auf der sicheren Seite.

(Risikohinweis: 73,81% der privaten CFD Konten verlieren Geld)

Grund 3 – Daytrading ist mit großem Aufwand verbunden

Gemeint ist hiermit, dass Daytrader für ihr Einkommen etwas tun, respektive Vorarbeit leisten müssen. Richtig, Daytrader erfassen den Markt täglich neu, erstellen oder lesen technische Analysen und überzeugen sich davon, dass der prognostizierte Trend wirklich vorhanden ist. Der gesamte Aufwand kostet kein Geld, ist vor dem Screen zu erledigen und dauert weniger als 30 Minuten.

Wenn bedacht wird, wie viele Arbeitnehmer täglich für den Job 30 bis 50 km mit dem eigenen Kfz zurücklegen, ist das Aufwands-Argument an den Haaren herbeigezogen. Aus meiner Sicht hängt dies womöglich mit einer bedenklichen Weltanschauung zusammen, welche ein Anrecht auf leistungsfreies Einkommen manifestiert. Das Leben im realen Kapitalismus funktioniert aber anders und 99 % der Teilnehmer müssen für ihr Geld arbeiten, oft sogar unterbezahlt. Ein Daytrader bestimmt sein Einkommen hingegen selbst und er trägt allein die Kosten für seine Ausbildung. Wie erfolgreich er ist, hängt von seiner Strategie und Disziplin ab. 

Profitable Daytrader erarbeiten sich jeden positiven Pips mit Engagement und Ausdauer. Ihr Aufwand ist aber nicht größer als der eines durchschnittlichen Arbeitnehmers oder Selbstständigen. In diesem Kontext möchte ich endlich einmal aufräumen mit dem verbreiteten Irrglauben, dass Geld arbeiten könne. 

Merke!

Geldscheine haben weder Hände zum Anpacken noch die nötige Intelligenz, um erforderliche Entscheidungen zu treffen. Sie allein arbeiten mit Ihrem Geld, ob als klassischer Anleger oder eben als Daytrader.

Grund 4 – unzureichendes Kapital

Kritiker des Daytradings behaupten gebetsmühlenartig, dass die meisten Akteure aufgrund von unzureichendem Kapital scheitern würden. Natürlich wird auch diese Behauptung unfundiert einfach so in den Raum gestellt, um Interessenten vom Tageshandel abzuhalten.  Ausgeblendet bleibt, dass Daytrader bevorzugt gehebelte Produkte handeln und wenig Kapital benötigen. In der EU darf nämlich nicht sein, was dem politisch korrekten Dogma widerspricht. Dementsprechend wird die Möglichkeit, mit hohen Hebeln zu traden, medial ausgeblendet und durch fadenscheinige Regeln unmöglich gemacht.

In der Tat ist Daytrading in Euroland ein teures Vergnügen, Sie müssen mehr als 3.300 Euro hinterlegen, um eine Position mit einem Lot zu eröffnen. Gleichwohl ist die Behauptung, dass die meisten Daytrader unterkapitalisiert seien, falsch. Vielmehr sind die Hebel-Beschränkungen realitätsfern und sinnbefreit. Vergessen wird aber, dass diese Regeln nur innerhalb der EU gelten. Außerhalb der Landesgrenzen warten zahlreiche Broker mit hoher Hebelkraft, niedrigen Spreads und besten Handelsbedingungen auf Interessenten. Bei einem ausländischen Brokerage-Anbieter sind Sie mit 500 Dollar bereits ausreichend kapitalisiert, um im Daytrading profitabel zu sein.

Wie oben bereits angesprochen, sind die meisten Daytrader keine Ex-Banker, sondern gewöhnliche Leute unter Zugzwang mit wenig Geld. Für diese Klientel ist es essenziell, mit geringem Kapital erfolgreich zu sein – und bei richtiger Vorgehensweise mit dem passenden Broker gelingt es vielen. Natürlich ist der Weg zum erfolgreichen Daytrader mit Hindernissen angefüllt. So gibt es Unternehmen, die Anfängern vermeintlich bombensichere Tipps oder Signale etc. für das Daytrading verkaufen wollen. Wenig Kapital ist im Daytrading aber das kleinste Hindernis.

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Grund 5 – mangelhafte Ausbildung

Nicht zuletzt behaupten die Kritiker des Daytradings, dass die meisten Akteure scheitern, weil sie mangelhaft ausgebildet sind. Ich meine, dass jeder Daytrader seine „Ausbildung“selbst in die Hand nehmen kann und daher nicht auf ideologisierte Lehren angewiesen ist.

Was genau benötigt ein Daytrader:

  • Kenntnisse hinsichtlich der Bedeutung von kursanzeigenden Kerzen und Kerzenformationen
  • Wissen über die Funktion nützlicher Indikatoren
  • Grundsätzliche Fähigkeiten zur Erstellung einer technischen Analyse. Nicht zwingend
  • Eine individuell passende Strategie, abgestimmt auf die persönliche Risikobereitschaft
  • Konsequentes Üben im risikofreien Demomodus
HF Markets Webinare

Wie Sie vermutlich selbst sehen, ist eine umfangreiche Ausbildung als Daytrader nicht unbedingt erforderlich. Wichtige Details kann jeder angehende Trader selbst erarbeiten. Lediglich für bestimmte Hebelprodukte ist eine spezielle Schulung sinnvoll. Bedenken Sie zudem, dass die wenigsten Broker gezielt Daytrading Webinare veranstalten. Für mich ist eine Ausbildung zum Daytrader nicht notwendig und das Verlangen danach verwirrend. Entscheiden Sie selbst.

Kommen wir jetzt zu einer oft gestellten Frage:

Kann jemand wirklich vom Daytrading leben?

Ich sage ja und begründe diese Einstellung mit einem Rechenbeispiel.

Gehandelt wird das Währungspaar EUR/USD mit einer Positions-Größe von 1 Lot. Das Paar legt in jeder europäischen Session rund 50 Pips zurück, an jedem Handelstag etwa 100 Pips.

Schauen Sie sich den aktuellen Kurs an:

  • 50 Pips sind bei einem Lot 500 USD wert, externe Handelskosten fallen nicht an.
  • Die tägliche Arbeit von 4 Stunden resultiert im Monat in 500 mal 20 gleich 10.000 USD.
  • 10.000 USD sind etwa 8,800 Euro brutto und rund 6.600 Euro netto.

Selbst wenn Sie nicht jeden Tag 50 Pips realisieren oder weniger als 20 Tage im Monat handeln, bleibt ein überdurchschnittlicher Betrag übrig. Daher ja, vom Daytrading kann jemand gut leben und etwas für den Lebensabend zurücklegen.

Wie sinnvoll ist Daytrading?

Diese Frage können nur Sie allein für sich beantworten. Daytrading ja oder nein? Entscheiden Sie sich nur nach gründlichem Überlegen und Ausprobieren. Eröffnen Sie einfach ein kostenloses Demokonto bei einem Broker und spielen Sie verschiedene Szenarien durch.

Fazit

Im Rahmen dieses Beitrags haben Sie einige Gründe für das Daytrading und einige Aspekte, die dagegen sprechen erfahren. Wie bereits erwähnt, wird nicht jeder Grund von jedem Leser in vollem Umfang wahrgenommen und akzeptiert. Es liegt nun an Ihnen, die vorgetragenen Gründe abzuwägen und zu einer Entscheidung zu kommen. Wie entscheiden Sie sich bei der Frage: Daytrading – ja oder nein?

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