CFD-vs.-Forex

CFD vs Forex Trading

CFD vs. Forex Trading – Was sind die Unterschiede? Was ist besser?

Forex und Differenzkontrakte („CFDs“) sind beliebte Anlageoptionen für viele Trader auf der ganzen Welt. Beide bieten mehrere Vorteile, welche sie für Menschen attraktiv machen, die auf den Finanzmärkten erfolgreich sein wollen. Nicht wenige Marktteilnehmer fragen sich jedoch, welche der beiden Optionen besser ist.

Im nachfolgenden Beitrag erklären wir Ihnen den Begriff Forex Trading ebenso ausführlich wie den Handel mit CFDs. Anschließend ermöglicht Ihnen unser objektiver Vergleich eine Antwort auf die Frage: Was ist besser für mich?

Forex Trading per Definition

Der globale Devisenmarkt ist einer der schnellsten, liquidesten und spannendsten Märkte. Schließen Sie sich Millionen von Händlern an, die bereits mit über 60 Devisenpaare in allen wichtigen Währungen 24 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche traden. Alle wichtigen Währungspaare enthalten den US-Dollar (USD) entweder als Basis- oder Gegenwährung. Zu den Majors gehören Paare wie GBP/USD, EUR/USD und USD/JPY.

Beim Forex Handel kaufen Sie eine Währung und verkaufen gleichzeitig eine andere. Durch sorgfältige Analysen prognostizieren Akteure die potenzielle Richtung der Währungspreise und versuchen, Gewinne basierend auf Preisschwankungen zu erzielen. Es gibt keine zentrale Börse für den Devisenhandel. Er findet vielmehr elektronisch respektive online zwischen Netzwerken globaler Computer statt. Der Markt ist an Werktagen rund um die Uhr geöffnet.

Planen Sie Ihre Trades entsprechend der globalen Öffnungszeiten unter Berücksichtigung regionaler oder nationaler Sommer/Winterzeit. Die Marktliquidität für Währungspaare hängt unter anderem von den Forex Handelssitzungen ab. Zum Beispiel zeigt das EUR/USD-Paar während der Londoner und New Yorker Sitzungen besonders viel Bewegung und Liquidität. Das AUD/USD-Paar zeigt maximale Bewegung in den Sessions von Tokio und London. Sobald Sie wissen, wann Sie handeln müssen, besteht der nächste Schritt darin, den Jargon zu lernen. Hier sind einige Begriffe und Konzepte, auf die Sie unweigerlich als Marktteilnehmer stoßen werden.

Wichtige Begriffe im Devisenhandel

In 195 Ländern sind 180 anerkannte Währungen im Umlauf. Als Händler können wir über die Wertentwicklung einer bestimmten Währung spekulieren, indem wir eine Reihe von Analysen und Untersuchungen verwenden, um festzustellen, wie sich diese Währung auf dem Markt entwickeln wird. 

Wie wir diese Währungen handeln, basiert auf der Wertentwicklung einer Währung gegenüber einer anderen. Wenn Sie eine Währung zum Handel auswählen, werden Sie feststellen, dass diese stets paarweise angeboten werden. Lassen Sie uns EUR/USD als Fallstudie verwenden. Wenn Sie EUR gegen USD „kaufen“, würden Sie darauf wetten, dass der Euro stärker abschneiden wird als der US-Dollar. 

Paare werden in 3 Kerngruppen eingeteilt: 

  • Hauptpaare: Die 8 gemeinsamen Paare, welche alle USD als Basiswährung oder Gegenwährung und eines der folgenden enthalten – EUR, CAD, GBP, CHF, JPY, AUD, NZD. 
  • Cross Pairs: Damit sind alle Hauptwährungspaare, die den US-Dollar nicht als Basis- oder Gegenwährung enthalten, gemeint. Diese gelten als volatiler als die Major Paare. Beispiele sind GBP/AUD, EUR/CAD und NZD/CAD, um nur einige zu nennen. 
  • Exoten: Hierbei handelt es sich buchstäblich exotische Währungen, weniger bekannte Währungen, die auf dem Markt extrem volatil getradet werden können. Dazu gehören der südafrikanische Rand, der ungarische Forint und der polnische Zloty.

Leverage oder Hebelkraft

Leverage bedeutet im Wesentlichen, mit geliehenem Geld am Handel mit Währungspaaren teilnehmen. Der Handel mit Hebel ermöglicht es einem Händler, mit weniger Aufwand eine Position mit einer hohen Kontraktgröße zu eröffnen. 

High Leverage Trading ist eine effektive Möglichkeit, Ihre bevorzugten Forex Paare, Kryptowährungen und vieles mehr zu handeln, ohne große Mengen an Kapital zu investieren. Lassen Sie uns ein beliebtes Forex Paar als praktisches Beispiel verwenden:GBP/USD. Ausgehend von einer Kontraktgröße von 1 Lot würde ein Devisenhändler ohne Hebelwirkung etwa 130.000 US-Dollar zur Positions-Eröffnung benötigen. 

Mit einem Hebel von 1:500 kann ein Trader diese Position mit nur 260,00 USD eröffnen. Der Händler kontrolliert jetzt 130.000 US-Dollar mit nur 260 US-Dollar Einsatz. 130.000 geteilt durch 500 gleich 260 USD.

Bid/Ask Price oder Geld-/Briefpreis:

Der Geldkurs ist der Preis, für den ein Händler bereit ist, ein Währungspaar zu verkaufen. Der Briefkurs ist der Preis, für den ein Händler ein Währungspaar kauft. Diese Preise werden auf der linken Seite von MT4/MT5 im Abschnitt „Market Watch“ angezeigt. Die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs wird als Spread bezeichnet.

Long oder Short gehen

 Wenn ein Trader bei einem Währungspaar Long geht, wird der erste Teil des Paares gekauft, während der zweite verkauft wird. Wenn Sie Long gehen oder eine Währung kaufen, erwarten Sie, dass der Preis steigt.

Beispiel: AUD/USD :

Kauf des australischen Dollars gegenüber dem US-Dollar – in Erwartung eines Anstiegs des AUD Preises. 

Wenn ein Trader Short geht, wird die erste Währung verkauft, während die zweite Währung gekauft wird. Short zu gehen bedeutet, die Hälfte eines Währungspaares zu „verkaufen“, in der Hoffnung, dass der Preis sinkt. 

Margin oder Sicherheitsleistung

Die Margin ist das Anfangskapital, das ein Trader aufbringen muss, um eine Position zu eröffnen. Margin gibt einem Trader auch die Möglichkeit, eine größere Positionsgröße zu eröffnen. Beim Handel mit Margin muss der Händler nur einen Prozentsatz des vollen Wertes einer Position hinterlegen, um den Handel zu eröffnen. Margin öffnet die Tür zum gehebelten Handel, aber seien Sie vorsichtig, Margin vergrößert sowohl Gewinne als auch Verluste.

Pip 

Die Abkürzung Pip steht für Percentage in Point. Pip ist die kleinste Bewegung, die sich im Wechselkurs eines Währungspaars widerspiegelt. Der Pip ist die 4. Dezimalstelle in einem Preisangebot für ein Währungspaar. Er wird verwendet, um den Wert zu messen. 

Zum Beispiel: AUD/USD 

Das Preisangebot beträgt 0,6876. Dies bedeutet, dass Sie mit 1 australischen Dollar etwa 0,6876 US-Dollar kaufen können. Wenn der Kurs um 0,0001 auf 0,6877 steigt, bedeutet der Wertzuwachs, dass Sie für jeden australischen Dollar etwas mehr US-Dollar erwerben können.

Das Lot im Forex Handel:

1 Lot im Handel mit einem Währungspaar entspricht 100.000 Einheiten der Basiswährung. Wenn wir uns EUR/USD ansehen, bedeutet dies, dass die Positions-Größe 100.000 EUR beträgt. EUR als Basiswährung. Der positive oder negative Pips ist in dem Fall 10 USD wert. 

Bullisch oder bärisch 

Die Marktstimmung gibt einen Überblick über die Entwicklung eines bestimmten Währungspaares oder des Devisenmarktes insgesamt. 

– Wenn die Marktstimmung bullisch ist, bedeutet dies, dass der Preis steigt. 

– Ist die Marktstimmung bärisch ist, bedeutet dies, dass der Preis sinkt. 

Eine einfache Möglichkeit, den Unterschied zu verstehen: 

– Bullen haben Hörner und werfen Dinge in die Luft, wenn sie provoziert werden. Preise steigen. 

– Wenn Bären provoziert werden, stellen sie sich auf die Hinterbeine und reißen Dinge nieder. Preise sinken.

Wie Sie gelesen haben, gibt es in der Welt des Devisenhandels viele Fachbegriffe und Akronyme. Als Trader sollten wir immer unser vorhandenes Wissen optimieren, um profitabler zu werden.

Wie funktionieren Forex Märkte?

Forex ist der beliebteste außerbörsliche (OTC) Markt. Im Devisenhandel werden Währungen über ein Netzwerk von Banken gekauft und verkauft. Da es keine Börse gibt, ist der Devisenhandel dezentralisiert und der Handel kann 24 Stunden am Tag stattfinden. Es gibt 4 Haupthandelszeiten, nämlich Sydney, London, New York und Tokio. 

Der beliebteste Forex Markttyp ist der Spot-FX-Markt. Im Devisenhandel beinhalten Spot-Trades den elektronischen Austausch von Währungspaaren über eine Online-Handelsplattform. Andere Markttypen umfassen den Forward-FX-Markt und den Futures-FX-Markt. 

Was bewegt den Forex Markt? 

Es gibt eine Reihe von Faktoren, die sich auf den Devisenmarkt auswirken. Sie können sich teilen in zwei Kategorien; Marktteilnehmer und makroökonomische Faktoren. 

Marktteilnehmer

  •  Großbanken: Weil der Devisenmarkt dezentralisiert ist, bestimmen die größten Banken den Wechselkurs. Globale Banken wie Barclays, HSBC, Citi, JP Morgan und Goldman Sachs gehören zu den einflussreichsten Devisenhändlern.
  • Internationale Unternehmen: Große globale Unternehmen sind zum Zwecke der Geschäftstätigkeit am Devisenmarkt beteiligt. Wenn ein in Europa ansässiges Unternehmen seine Produkte in den Vereinigten Staaten verkauft, muss es USD in EUR tauschen, um seinen Profit nach Hause zu transferieren.
  • Private Händler: Hierbei handelt es sich um Personen, die ihr eigenes Geld am Devisenmarkt handeln, um Gewinne zu erzielen. Der einfache Zugang zum Devisenmarkt durch Online-Broker und fortschrittliche Handelsplattformen haben dazu geführt, dass Privathändler einen wachsenden Anteil im Forex Trading ausmachen.

Wirtschaftliche und makroökonomische Faktoren

  • Zentralbanken: Makroökonomische Statistiken wie die Inflation haben einen erheblichen Einfluss auf die Devisenmärkte. Zentralbanken wie FED oder EZB konferieren regelmäßig, um den Status der jeweiligen Volkswirtschaften zu bewerten, Zinssätze und Geldpolitik festzulegen. All dies hat einen direkten Einfluss auf die Devisenmärkte.
  • Kapitalmärkte: Auch die Kurse von Aktien-, Renten- und Warenterminkontrakten haben Einfluss auf die weltweiten Devisenmärkte.
  • Internationaler Handel: Zahlen zum Handel eines Landes wirken sich auf den Wert einer Währung aus. Defizite und Überschüsse werden durch Preisbewegungen auf dem Devisenmarkt widergespiegelt.
  • Politik: Einflussnahme durch die Politik ist insbesondere bei wichtigen Ereignissen wie Wahlen der Fall und führt zu einer hohen Volatilität am Devisenmarkt. Das zeigen historische Ereignisse wie der Brexit im Vereinigten Königreich und die letzten Präsidentschaftswahlen in den USA. 

Wie funktioniert der Devisenhandel? 

Der Devisenhandel beinhaltet den gleichzeitigen Kauf und Verkauf von zwei Währungen. Wenn Sie beispielsweise EUR/JPY kaufen, bedeutet dies, dass Sie EUR kaufen, indem Sie JPY verkaufen. Möchten Sie das Paar verkaufen, kaufen Sie JPY, indem Sie EUR verkaufen. 

Unter anderem Fortschritte in der Technologie ermöglichen privaten Anlegern jetzt den Zugang zum Devisenmarkt über Online-Broker. Dies erfolgt über Forex-Handelsplattformen wie MetaTrader 4, MetaTrader 5 und sonstige. Der Anstieg des Online-Tradings hat den Weg für den CFD-Handel geebnet. Differenzkontrakte oder CFDs sind Hebelprodukte, die es Händlern ermöglichen, eine Position mit einer Anfangsinvestition zu eröffnen, die nur einen Bruchteil des Wertes des gesamten Handels ausmacht. 

Was ist CFD Handel eigentlich?

CFDs oder Differenzkontrakte sind eine beliebte Form von derivativen Instrumenten. Als Derivate werden Finanzinstrumente bezeichnet, mit denen Sie einen Vermögenswert auf den globalen Märkten handeln können, ohne ihn tatsächlich zu besitzen. Gängige Beispiele für derivative Instrumente sind Optionen, Futures oder Swaps

Bei CFDs haben Sie nicht das Eigentumsrecht an den tatsächlichen Vermögenswerten. Vielmehr tauschen Sie die Preisdifferenz des Basiswerts vom Zeitpunkt der Kontrakteröffnung bis zur Schließung aus. Dieses Abschlussdatum oder das Ablaufdatum des Kontrakts ist nicht festgelegt, wodurch sich CFDs von anderen Derivaten wie Futures unterscheiden. Ihr Vertrag kann kurzfristig oder langfristig laufen. Ein Vorteil des CFD-Handels besteht darin, dass Sie auf Kursbewegungen in jede Richtung, nach oben oder unten, spekulieren können. Der Gewinn oder Verlust, den Sie erzielen, hängt davon ab, ob Ihre Prognose aufgeht. 

Merke!

Mit CFDs können Sie eine Vielzahl von Vermögenswerten handeln, darunter Währungen, Aktien, Indizes, Kryptowährungen (einschließlich Bitcoin) und Rohstoffe. Es ist notwendig, zu verstehen, wie CFDs funktionieren, bevor Sie damit handeln. 

Wie funktioniert der Handel mit CFDs? 

Um den gesamten Prozess zu verstehen, müssen Sie zunächst das Konzept des Margin-Handels kennen. Leveraged oder gehebelte CFDs ermöglichen Ihnen ein breites Engagement in Preisbewegungen, ohne den gesamten Handelswert investieren zu müssen. 

Dies bedeutet, dass Sie mit der Hebelwirkung ein größeres Engagement am Markt erzielen können, als mit dem Kapital auf Ihrem Handelskonto. 

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CFDs handeln – Was ist CFD Margin? 

Bevor Sie mit dem Handel mit CFDs beginnen, müssen Sie ein „Margin-Konto“ eröffnen, vorzugsweise bei einem regulierten Broker. Der Broker ermöglicht es Ihnen, größere Positionen zu handeln, indem er eine Hebelwirkung anbietet. 

Dies bedeutet, dass Sie die Möglichkeit haben, Ihr Einkommen mit einer kleinen Kapitalinvestition zu steigern. Denken Sie jedoch daran, dass Leverage respektive Hebelkraft auch Verluste vergrößern kann. Wählen Sie Ihren Hebel also mit Bedacht. Zur Aufrechterhaltung Ihres Margin-Kontos muss jederzeit ein fester Mindestkapitalbetrag auf dem Konto vorhanden sein, um mögliche Verluste abzufedern. Dieser wird als „Initial Margin“ oder „Deposit Margin“ bezeichnet. 

Margin CFD Trading
Margin CFD Trading

Es handelt sich hierbei um die Differenz zwischen den Geldern, die Sie von Ihrem Broker leihen, und dem vollen Handelswert Ihrer Position. Falls Sie Verluste erleiden und das Kapital auf Ihrem Konto unter das erforderliche Niveau gesunken ist, gibt der Broker einen „Margin Call“ aus. Dies bedeutet, dass Sie den erforderlichen Betrag auf Ihr Konto einzahlen müssen, welcher auch als „Wartungsmargin“ bekannt ist. 

„Long“ oder „Short“ gehen im CFD Handel 

Wenn Sie CFDs handeln, können Sie darauf spekulieren, ob sich die Marktpreise nach oben oder unten bewegen. Wenn Sie glauben, dass die Kurse in Zukunft steigen werden, kaufen Sie den Basiswert oder gehen „Long“.  Wenn Sie jedoch glauben, dass die Preise in Zukunft sinken werden, verkaufen Sie den Vermögenswert oder gehen „Short“. 

Call Put Optionen

Geldkurs, Briefkurs, Spread

Zum „Geldkurs“ verkaufen Sie einen Vermögenswert. Der höhere der beiden ist der „Briefkurs“ oder Kaufpreis, der Kurs, zu dem Sie den Vermögenswert kaufen. Der Unterschied zwischen diesen beiden Preisen ist der „Spread“. Dies sind Ihre Handelskosten. Abhängig von der Liquidität Ihres Vermögenswertes und Ihrer Wahl des Brokers kann der Spread eng oder weit sein. Zum Beispiel kann ein Broker Quoten von einem großen Pool von Liquiditätsanbietern beziehen, um Ihnen die engsten Geld-/Brief- Spreads anzubieten.

Beispiel für den gehebelten CFD Handel

Angenommen, Sie möchten CFDs handeln, bei denen der zugrunde liegende Vermögenswert der „Dow Jones Industrial Average Index“ , auch bekannt als US30 ist. Nehmen wir an, der US30 notiert bei:

  • Verkaufspreis oder Bid-Preis: 22.080,00
  • Kaufpreis oder Ask-Preis: 22.092,00

Sie entscheiden sich, 5 Kontrakte von US30 zu kaufen, weil Sie denken, dass der US30-Preis in Zukunft steigen wird. Ihre Margin-Rate beträgt 1 %. Dies bedeutet, dass Sie 1 % des gesamten Positionswertes oder 1.105 USD auf Ihr Margin-Konto einzahlen müssen. Wenn sich der Preis in der nächsten Stunde auf 22.100,00/22.112,00 bewegt, haben Sie einen Gewinn-Trade. Sie können Ihre Position schließen, indem Sie zum aktuellen (Geld-)Preis von 22.100,00 Dollar verkaufen. Ihr Gewinn beträgt 22.100 minus 22.092 mal 5 gleich 40 USD.

In diesem Fall hat sich der Preis zu Ihren Gunsten entwickelt. Wäre der Preis jedoch stattdessen gesunken, hätten Sie einen Verlust gemacht. Die kontinuierliche Auswertung von Preisbewegungen und daraus resultierenden Gewinnen/Verlusten erfolgt täglich. In dem Verlustszenario, in welchem Ihr freies Eigenkapital (Kontostand + Gewinn/Verlust) unter die Margin-Anforderungen (1105 USD) fällt, gibt der Broker einen Margin Call aus. Wenn Sie das Geld nicht einzahlen und sich der Markt weiter gegen Sie bewegt, wird der Kontrakt zum aktuellen Marktpreis per „Stop-Out“ geschlossen.  

Merken Sie, wie ein kleiner Preisunterschied Ihnen Möglichkeiten zum Handel bieten kann? Dieser kleine Unterschied wird als „Pip“ oder „Prozentsatz in Punkt“ bezeichnet. Bei Indizes entspricht 1 Pip einem Preisanstieg von 1,0 Indexpunkten.  Auf dem Devisenmarkt wird der Pip dazu verwendet, um den kleinsten Preisanstieg im Preis einer Währung zu bezeichnen. Bei Paaren wie dem EUR/USD, die den US-Dollar enthalten, wird ein Pip bis zur 4. Dezimalstelle dargestellt. Bei Währungspaaren, die den japanischen Yen enthalten, wie AUD/JPY, ist die Notierung jedoch nur mit 3 Dezimalstellen veranschaulicht.

Wie beginnen Sie mit dem Handel mit CFDs? 

Sehen Sie sich die nachfolgenden 6 Schritte an, um mit dem Handel mit CFDs zu starten:

Schritt 1 | Bauen Sie Ihr Wissen auf

Wissen ist Ihr größtes Kapital und Sie sollten versuchen, so viel wie möglich über CFDs und deren Handel zu lernen. Dazu gehört das Verständnis grundlegender Handelsbegriffe und -konzepte sowie die Verwendung der fortschrittlichen Online-Handelsplattformen.

Schritt 2 | Eröffnen Sie ein Handelskonto

Registrieren und eröffnen Sie ein Demokonto oder Live-Konto bei einem regulierten CFD-Broker wie Markets.com. Gegründet im Jahr 2008, weiß der Anbieter, dass Trader außergewöhnliche Handelserfahrungen suchen und sich auf mehrere Schlüsselbereiche konzentrieren. Diese sind: 

  • Enge Spreads
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Schritt 3 | Erstellen Sie eine Handelsstrategie

CFDs können Ihnen ein Engagement in zahlreichen Anlageklassen bieten, und das alles von einer einzigen Handelsplattform aus. Bei der Erstellung eines Handelsplans sollten mehrere Faktoren berücksichtigt werden, darunter: 

  • Anlageklasse, die Sie handeln möchten
  • Handelskapital
  • Zeitaufwand
  • Risikoappetit
  • Handelserfahrung

Einen durchdachten Handelsplan zu haben und sich daran zu halten, ist für die Aufrechterhaltung der Disziplin und die Umsetzung guter Risikomanagement-Strategien unerlässlich.

Forex versus CFDs: Unterschiede und Ähnlichkeiten

Viele Trader fragen sich oft, welcher der beiden Märkte besser geeignet ist. Die einfache Antwort ist, dass keiner der beiden Märkte lukrativer ist als der andere. Vor diesem Hintergrund ist die richtige Frage, was die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Märkten sind. Auf diese Weise wird es einfacher zu bestimmen, welcher Markt besser zu Ihren Zielen und Ihrem langfristigen Handelsplan passt.

Forex vs CFD

Übersicht: CFD Forex

Mit einer jahrhundertealten Geschichte ist der Devisenhandel eine der ältesten Formen des globalen Handels. Heute ist der Devisenmarkt der meistgehandelte Finanzmarkt der Welt mit einem täglichen Handelsvolumen von insgesamt 6,6 Billionen US-Dollar. 

Der CFD-Markt ist im Vergleich zum Forex Markt relativ neu und hat eine kürzere Geschichte, die bis in die frühen 1990er Jahre zurückreicht. Im Laufe der Jahre haben sich CFDs jedoch zu einem innovativen Handelsinstrument entwickelt und werden bei Händlern immer beliebter.

Die Auswahl der Instrumente

Der Hauptunterschied zwischen dem Devisenhandel und dem CFD Trading besteht darin, dass Forex Geschäfte  auf Währungen beschränkt sind, CFD-Kontrakte jedoch eine breitere Palette von Vermögenswerten abdecken. 

Forex Majors
Forex Majors

Beim Devisenhandel machen die acht Hauptwährungen den Großteil des Handelsvolumens auf dem Markt aus. Obwohl viele Forex Broker Händlern zwischen 40 und 70 Währungen anbieten, die Majors, Minors und Exoten umfassen, bietet der CFD-Handel Tausende von Instrumenten, einschließlich Währungen. Folglich ist das Forex Trading in der Regel einfacher, da es nur den Handel mit Währungen umfasst, während der Handel mit CFDs im Allgemeinen komplexer ist.

Einige der am häufigsten gehandelten CFD Kontrakte sind Devisen, Aktien, Indizes und Rohstoffe. Dies gibt Ihnen Zugang zu und Engagement in einer sehr breiten Palette von Handelsmöglichkeiten, einschließlich internationaler Aktienportfolios, auf die Sie sonst möglicherweise keinen direkten Zugriff hätten. 

Übrigens!

Da Kryptowährungen als weltweit anerkannter digitaler Vermögenswert immer beliebter werden, haben auch Kryptowährungen CFDs begonnen, auf dem Markt großes Interesse zu wecken.

Kontraktgrößen

Beim Forex Trading ist die Lotgröße unabhängig von dem Währungspaar, das Sie handeln, einheitlich. Das Standard-Lot entspricht 100.000 Währungseinheiten. Broker bieten auch kleinere Positions-Volumen an, die einen Bruchteil des Standard-Lots ausmachen. Dies sind die Mini-, Mikro- und Nano-Lot-Größen, welche jeweils 10.000, 1.000 und 100 Währungseinheiten betragen.

Der CFD Handel bietet nicht nur eine erhebliche Flexibilität in Bezug auf die Instrumente, die Sie handeln können, sondern auch eine breite Palette von Kontraktgrößen. Abhängig von dem Instrument, das Sie für den Handel wählen, können Sie mit Unterschieden in der Höhe des Vermögenswerts rechnen, aus dem ein Differenzkontrakt besteht. Bei Metallen beträgt beispielsweise ein Standard-Kontrakt 100 Unzen, während bei Aktien ein Standard-Kontrakt eine Aktie beinhaltet.

Markteinflüsse

Verschiedene Faktoren beeinflussen die CFD- und Forex-Märkte. Die Preisbewegungen auf dem Devisenmarkt werden hauptsächlich von globalen makroökonomischen Ereignissen und wirtschaftlichen Faktoren beeinflusst. 

Dies kann Aspekte wie nachfolgend dargestellt umfassen:

  • Große Beschäftigungsverschiebungen in einer bestimmten Region 
  • Risikostimmung
  • Geldpolitische Erwartungen und deren Einfluss auf das BIP der Länder, deren Währungen gehandelt werden
  • Internationale politische Veränderungen
  • In gewissem Maße Umweltfaktoren

Die Preisschwankungen am CFD-Markt hingegen hängen von den spezifischen Einflussfaktoren des gehandelten Instruments ab. Dies kann Faktoren wie Trendänderungen im Zusammenhang mit einem bestimmten Geschäftsbereich oder das Angebot und die Nachfrage eines bestimmten Rohstoffs geschuldet sein.

Trading Kontrakte

Beispielhaft einige Faktoren, die den Devisenmarkt tangieren und auch die CFD Preise beeinflussen können: 

  • Die Gewinne der jeweiligen Aktien in einem Index beeinflussen die Kurse von Index CFDs wie dem FTSE 100, S&P 500 und dem DAX40
  • Rohöl CFD Preise werden hauptsächlich durch die Jahreszeit oder das Angebot und die Nachfrage nach Öl bestimm
  • Kurse von Aktien CFDs werden im Wesentlichen durch unternehmensspezifische Ereignisse und Geschäftsfaktoren wie Akquisitionen und Erträge bestimmt
  • Elemente wie Angebot und Nachfrage nach Kryptowährungen und die Anzahl konkurrierender Kryptowährungen auf dem Markt wirken sich auf Kryptowährungen CFDs aus

Die Kosten des Handels

Obwohl die Kosten für den Handel mit CFDs und Devisen teilweise auf dem Spread basieren, sind CFDs in der Regel mit anderen Kosten verbunden. Die Gebühren können je nach Handelsbedingungen und dem gehandelten Basiswert variieren. 

So können beispielsweise über Nacht gehaltene CFD Positionen Übernacht-Finanzierungskosten verursachen. Während CFDs auf Devisen und Rohstoffe normalerweise nur den Spread als Handelskosten ausweisen, können die Transaktionskosten von Aktien CFDs Provisionen beinhalten.

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Kein Recht auf Eigentum am Basiswert

Unabhängig davon, ob Sie sich für CFDs oder Forex entscheiden, erhalten Sie beim Handel auf beiden Märkten nicht das Eigentum an dem gehandelten Basiswert. 

Beispiel beim Forex Trading mit dem Währungspaar EUR/USD:

  • Sie kaufen oder verkaufen nicht wirklich Euro und US-Dollar
  • Vielmehr spekulieren Sie einfach darauf, ob der Wert des Euro gegenüber dem US-Dollar steigen oder fallen wird

Wenn Sie beispielsweise CFDs handeln, indem Sie einen Kontrakt auf den FTSE 100 erwerben, kaufen und besitzen Sie die Aktien an der FTSE-Börse nicht wirklich. Daher der Name Differenzkontrakt. Das gleiche gilt, wenn Sie einen Rohstoff CFD wie Öl handeln. Sie besitzen kein Barrel Öl, sondern spekulieren lediglich darauf, ob der Basispreis des Öls steigen oder fallen wird.

Ähnliche Ausführungsprozesse bei CFD Forex

Sowohl der CFD- als auch der Forex Handel beinhalten ähnliche Ausführungsprozesse. Die gleiche Plattform wickelt die Ausführung der Trades ab, wobei ähnliche Preismethoden und Handelsdiagramme verwendet werden. Darüber hinaus wickelt ein Netzwerk von Banken anstelle einer zentralen Börse sowohl Devisen- als auch CFD Handel ab.

Möglichkeit, sowohl Long als auch Short zu handeln

Einer der Hauptvorteile des CFD-Handels besteht darin, dass Sie nicht nur auf Kursbewegungen spekulieren können, wenn der Markt steigt, sondern auch, wenn er fällt. 

  • Wenn Sie der Meinung sind, dass der Wert des Basiswerts steigen wird, gehen Sie beim Trade Long (Kauf)
  • Wenn Sie glauben, dass der Wert sinken wird, gehen Sie Short (verkaufen)
  • Wenn Sie beispielsweise glauben, dass der Kurs des EUR/USD steigen wird, können Sie einen Forex CFD kaufen
  • Sie profitieren damit, wenn der Euro Wert gegenüber dem US-Dollar steigt
  • Sie erleiden mit dem Kauf-Kontrakt einen Verlust, wenn der Euro Wert sinkt

Ebenso ermöglicht die hohe Liquidität des Devisenmarktes den Handel sowohl in Aufwärts- als auch in Abwärtstrends:

In einem steigenden Markt können Sie ein Währungspaar zu einem niedrigeren Preis kaufen und einen Gewinn erzielen, indem Sie das Paar zu einem höheren Preis verkaufen. In einem fallenden Markt werden Sie das Gegenteil tun, indem Sie das Währungspaar verkaufen und einen Gewinn erzielen, indem Sie es zu einem niedrigeren Preis zurückkaufen

Der Bedarf an Trading-Grundlagen

Forex und CFDs sind beides Arten von Investitionen an den Finanzmärkten. Der Erfolg in beiden Märkten erfordert einige wesentliche Finanzmarktvoraussetzungen.

Es ist entscheidend, vor dem Handel über Know-how in beiden Märkten zu verfügen:

  • Sie müssen wissen, wie der Markt CFD und Forex funktioniert
  • Vom Verständnis verschiedener Begriffe wie Spread, Preislücken und Margin Calls bis hin zum Kennen der verschiedenen Arten von Marktanalysemethoden und allem dazwischen.
  • Beide globalen Märkte sind zudem dynamisch, sodass es wichtig ist, Ihr Wissen regelmäßig zu aktualisieren und zu erweitern, um mit aufkommenden Veränderungen Schritt zu haltenSie benötigen einen soliden Plan und eine erprobte Strategie, wenn Sie Ihre Erfolgschancen in beiden Märkten erhöhen möchten. Ohne einen Plan oder eine Strategie ähnelt Ihr Trading dem Glücksspiel

Die Handelsstrategie muss solide Regeln für das Risiko- und Geldmanagement enthalten und ein Teil des Plans muss aus viel Übung mit einem Demokonto bestehen. Schließlich ist Trading eine Fähigkeit, deren positive Entwicklung etwas Zeit braucht.

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CFD Forex – Verwendung von Margin und Leverage

Sowohl CFD- als auch Forex-Trades bieten Zugang zu Margin. Die Margin wird jedoch normalerweise durch eine Leverage Ratio angegeben – wenn es um den Devisenhandel geht. Dies bedeutet, dass ein Händler beim Trading eines CFD Kontrakts mit Margin von 2 %, sein Konto mit 2 % des Gesamtwerts des Kontrakts aufladen muss. Auf der anderen Seite wird für den Devisenhandel die 2 %-Margin im Allgemeinen als 50:1 Hebel angegeben.

Eine niedrigere Margin-Anforderung bedeutet weniger Kapitalaufwand bei höheren Rendite-Chancen. Dies liegt daran, dass Sie Ihre Position stärker nutzen können, als wenn Sie einen höheren Margin-Betrag einzahlen müssen. 

  • Zum Beispiel bedeutet eine Margin von 2 % eine Hebelkraft (Leverage) von 50:1
  • Während eine höhere Margin-Anforderung von 10 % kommt einer niedrigeren Hebelkraft respektive Leverage von 10:1 gleich

Mit der niedrigeren Margin geht jedoch ein höheres Risiko einher, wie im folgenden Beispiel veranschaulicht wird:

Beispiel: Das Risiko des Handels mit niedriger Margin im Vergleich mit höherer Margin. 

Nehmen wir zwei verschiedene Szenarien an, indem wir Forex CFDs verwenden, um die Wirkung verschiedener Margin-Level zu veranschaulichen:eines mit 2 % und das andere mit 5 % Margin.

Mit einer 2 % Margin handeln

  • Nehmen wir an, Sie haben ein USD-Konto und der EUR/USD notiert bei 1,1531
  • Ihre Analyse deutet darauf hin, dass der EUR gegenüber dem USD wahrscheinlich schwächer werden wird
  • Sie entscheiden sich also, drei Minikontrakte von EUR/USD für 30.000 Euro zu verkaufen, welche 34.593 US-Dollar kaufen
  • Bei einer Margin-Rate von 2 % müssen Sie nur 691,86 USD (2 % x 34.593 USD) einzahlen
  • Sie kontrollieren eine Position von 34.593 USD mit nur 691,86 USD

Wenn Ihre Vorhersage richtig ist und der Preis anschließend auf 1,1462 fällt, haben Sie 69 Pips gewonnen. Jeder Pip in einem Mini-Kontrakt ist 1 US-Dollar wert, Ihr Gewinn beträgt also 207 US-Dollar (69 Pips x 1 US-Dollar x 3 Mini-Kontrakte). Hätten Sie die erforderlichen 34.593 US-Dollar investiert, hätten Sie immer noch die 207 US-Dollar gewonnen, aber der Profit, wäre nur 0,64 % Ihres Kapitaleinsatzes gewesen. Die Verwendung von Margin ermöglicht es Ihnen, die Gewinne auf 30,4 % Ihres anfänglichen Einsatzes zu erhöhen. 

Mit anderen Worten, Sie erhalten den gleichen Gewinn zu deutlich geringeren Kosten. Die 2 % Margin bedeutet, dass Sie einen Hebel von bis zu 50:1 erhalten. Dennoch ist dieser Hebel zweischneidig. Es kann Ihren Verlust leicht auf die gleiche Weise vergrößern, wie er die Renditen erhöht.

Um mit dem Beispiel fortzufahren: 

  • Wenn Ihre Vorhersage falsch ist und der Preis auf 1,1629 steigt, würden Sie 98 Pips verlieren
  • Ihr Verlust würde 294 US-Dollar betragen (98 Pips x 1 US-Dollar x 3 Mini-Kontrakte)

Nehmen wir an, Sie hätten die gesamte verfügbare Hebelwirkung von 50:1 auf Ihren Trade angewendet:

  • Sie würden nur eine negative Bewegung von 2 % (die errechneten 691,86 Dollar) benötigen, um Ihr Kapital zu erschöpfen
  • In diesem Beispiel würde ein Verlust von 98 Pips einen Verlust von 45,2 % Ihres Anfangskapitals in einem einzigen Trade bedeuten
  • Die allgemeine Regel ist, nicht mehr als 1 % Ihres Kontos bei einem Trade zu riskieren. Dieser eine Trade hätte Sie einem sehr hohen Risiko ausgesetzt
Stop Loss

Dazu muss bemerkt sein, dass Vorsicht beim Trading grundsätzlich vorteilhaft ist, allerdings auf dem richtigen Weg. Anstatt Begrenzungen bei der Positions-Größe sollten strikte Limits bei der Verlustbegrenzung zur Anwendung kommen. Bei einem Stop-Loss von 10 negativen Pips können Sie im obigen Beispiel niemals mehr als 30 Dollar verlieren.

Aus unserer Sicht muss kein Trader Angst vor hohen Hebeln haben, solange er konsequent die möglichst enge Verlustbegrenzung setzt. Konsequent bedeutet in diesem Kontext, dass der Stop-Loss auch und gerade bei nachteiligem Kursverlauf niemals verschoben wird.

Hebel mit einer 5 % Margin 

Unter Verwendung von einer Margin von 5 % würde die erforderliche Einzahlung 1.729,65 USD (5 % x 34.593 USD) betragen. Wenn der Preis anschließend auf den Wert wie im obigen Beispiel steigt, würde der Handel immer noch zu einem Verlust von 294 Dollar führen. Bei einer Margin von 5 % würden Sie jedoch eine nachteilige Bewegung von 5 % benötigen, um Ihr Kapital zu erschöpfen. Der aus niedriger Hebelwirkung vermeintlich entstehende Vorteil ist nur schwer zu verstehen. Warum? 

Ganz einfach: Kein normaler Akteur schaut in aller Ruhe zu, wie sich seine Position um 5 % zum Nachteil verändert. Die natürlichste Reaktion wäre angesichts dieser Entwicklung das schnelle Beenden des Trades – und zwar weit vorher, bei maximal 10 negativen Pips.

Verfügbare Bildungsressourcen

Für einige Zeit waren Informationen über den Devisenhandel im Vergleich zum CFD Trading leichter verfügbar. Der Devisenhandel war für ein breiteres Online-Publikum über einen vergleichsweise längeren Zeitraum zugänglich. Da CFDs jedoch zunehmend beliebter werden, stehen immer mehr hochwertige CFD-Handelsressourcen zur Verfügung, die Händlern helfen, sich auf dem komplizierten Markt zurechtzufinden. 

Der fehlende Zugang zu guten Bildungsressourcen ist heutzutage kein Faktor mehr, der die Menschen davon abhält, sowohl in den Devisen- als auch in den CFD-Markt einzusteigen. Für tiefergehende fundamentale und technische Analysen sowie Schulungen besuchen Sie bitte die Unterseite Weiterbildung oder Akademie Ihres CFD oder Forex Brokers.

CFD Trading kalkulieren

CFD oder Forex : Welcher Markt soll gehandelt werden?

Bei der Wahl zwischen dem Handel mit CFDs oder Forex hängt die Wahl von Ihren Vorlieben, Ihrem Risikoprofil und Ihren endgültigen Handelszielen ab. Beide Handelsmöglichkeiten haben Vor- und Nachteile und jeder Markt kann Ihnen beim Handel einen Vorteil verschaffen. In einigen Fällen entscheiden sich Händler für den Handel mit beiden, wenn sie über ausreichende Kenntnisse und Erfahrungen sowohl auf dem CFD- als auch auf dem Devisenmarkt verfügen.

Wenn Sie wissen, was CFDs ähnlich zum Devisenhandel macht oder von Forex unterscheidet, können Sie eine fundierte Entscheidung treffen. Dies führt zu einer effektiveren Handelsstrategie und erhöht Ihr Potenzial, langfristig eine erfolgreiche und lohnende Handelskarriere in einem oder beiden globalen Märkten zu schaffen. Um mehr über den Handel mit Forex und CFDs zu erfahren, eröffnen Sie idealerweise ein Demokonto beim Broker Markets.com, machen sich mit den verfügbaren Handelsplattformen, dem CFD Forex Markt vertraut und entwickeln sowie testen diverse Handelsstrategien.

(Risikohinweis: 70,37% der privaten Konten verlieren)

Fazit

Aus unserer Sicht gibt es keine Gründe, das Trading mit CFD dem Handel mit Forex auf dem Spotmarkt vorzuziehen oder umgekehrt. Fakt ist aber, dass Aufsichtsbehörden, weitestgehend in der Eurozone beheimatet, das Trading von beidem mit gewissen Einschränkungen erschweren. So ist in Ländern der EU das Forex Trading auf dem Spotmarkt kaum noch möglich. Es gibt in der BRD nur einen Introducing Broker, welcher Ihnen FX Spot Handel bei einem Brokerage-Anbieter aus Großbritannien ermöglicht. Die Handelszeiten sind zwischen 08:00 und 22:00 Uhr MEZ beschränkt. Über Nacht können keine Positionen offengehalten werden. 

Bei einem Introducing Broker handelt es sich um einen Vermittler von den Brokerage-Services eines anderen Anbieters. Der Handel mit Währungspaaren via CFDs wurde in der Eurozone im Januar 2019 eingeführt. Vorher war das Forex Trading mit hohen Hebeln am Spotmarkt die einzige Option. Die Hebel wurden im Rahmen dieser Änderung auf maximal 1:30 gesenkt. Als Begründung führte die ESMA an, unerfahrene Anfänger vor sich selbst schützen zu wollen.

Wie aus den obigen Beispielen ersichtlich ist, wird das Problem durch niedrigere Hebel nicht aus der Welt geschafft. Im Gegenteil besteht die Möglichkeit, dass Trader sogar leichtsinniger agieren und in schwierigen Situationen viel zu lange auf Trendumkehr hoffen. Wir sind der Ansicht, dass hohe Hebel bei CFD Forex nur vorteilhaft sind, solange sie mit konsequenter Verlustbegrenzung einhergehen. 

Die Frage – CFD versus Forex Trading – was sind die Unterschiede? – wurde in diesem Beitrag ausführlich beantwortet. Ob CFD oder Forex für Sie besser ist, kann nur individuell und unter Berücksichtigung der persönlichen Präferenzen entschieden werden. Aus unserer Sicht geht es beim Margin Handel mit CFD oder Forex ausschließlich um die Gewinnmaximierung über Kursveränderungen. Major Währungspaare sind die ideale Grundlage für ertragreichen Handel. Ob Sie diese per CFD oder auf dem Spotmarkt handeln möchten, bleibt allein Ihnen überlassen. Sinnvoll erscheint in jedem Fall ein Broker aus dem EU Ausland.

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