Streubesitz (Free Float) bei Aktien erklärt

Durch die direkte Übersetzung des Begriffes Streubesitz aus dem Englischen, lässt sich relativ einfach verstehen, um was es bei dieser Kennzahl geht: Free Float lässt sich mit Freifluss oder Freiem Fließen ins Deutsche übertragen. Es handelt sich also um alle Aktien, die an der Börse frei handelbar sind und sich nicht in einem Festbesitz von Großaktionären befindet. Letztere halten ihre Anteile in größeren Paketen und sind meist an langfristigen Strategien interessiert. Die Free Float Aktien (Streubesitz) befinden sich dagegen im ständigen Umlauf und lassen sich somit auch kurzfristig über die Bank oder Online Broker erwerben.

Festbesitz

Der Festbesitz ist das exakte Gegenstück zum Streubesitz. Es handelt sich um Aktienpakete, die sich relativ stabil in der Hand der Großaktionäre befinden. Da diese langfristige Ziele verfolgen und im Unternehmen mitbestimmen wollen, sind diese Aktien nicht frei handelbar an der Börse verfügbar.

Was sagt der Streubesitz über das Unternehmen aus?

Der Streubesitz ist ein Teil der Antwort auf die Frage: Wem gehören die Aktien eines Unternehmens? Das Ergebnis zeigt Ihnen, bei wie vielen Aktien es sich um frei handelbare handelt und welche Wertpapiere fest an langfristig denkende Anleger gebunden sind.

Auf dieser Basis lässt sich nun eine gründlichere Analyse anstellen und sich in Kombination mit Branche sowie anderen Kennzahlen feststellen, wohin die Reise für die Aktiengesellschaft geht. Ein hoher Free Float oder Streubesitz hat dabei sowohl Vor- als auch Nachteile.

Je höher er ist, desto besser stehen die Chancen auf eine stattliche Dividende, da das Management die große Menge der Anleger in der Gesellschaft zufriedenstellen möchte. Am Kapitalmarkt finden zudem wesentlich mehr Verkäufe der freien Aktien statt. Daraus ergibt sich eine Preisbildung, die genauer die Marktposition abbildet.

Der Spread, also die Differenz zwischen dem Kurs zum Zeitpunkt der Order und zur Ausführung, ist geringer, weswegen sich einige Risiken vermeiden lassen.

Spread

Der Spread ist die Differenz zwischen dem Kurs während der Auftragserteilung und bei der Ausführung (Briefkurs und Geldkurs). Aus den Spread-Gebühren ergeben sich u. a. auch Einnahmen für die Broker. Wer clever investieren möchte, sollte Aktien mit einem niedrigen Spread kaufen – und die Höhe des Streubesitzes kann dafür ein Indiz sein.

Zudem ist bei hohem Streubesitz auch eher der Kauf der Anteile ohne lange Anlaufzeit möglich. Sie können kurzfristig die Order beim Online Broker platzieren und dieser verschafft Ihnen mit Eröffnung der Börse die gewünschten Aktien.

Auf der anderen Seite bleibt der Kurs bei einer hohen Anzahl an frei handelbaren Aktien wesentlich stabiler, da der Verkauf einzelner Wertpapiere dann weniger Einfluss auf den Wert des Unternehmens hat. Werden beispielsweise 2.000 Aktien bei einem Streubesitz von 200.000 Aktien veräußert, hat das einen größeren Einfluss auf den Aktienkurs als bei einem Streubesitz von einer Million Aktien.


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Welche Nachteile bringt ein hoher Streubesitz für Aktionäre?

Das Wesen einer AG mit einem hohen Free Float ist, dass sie sich deutlich stärker an der breiten Masse der Anleger orientiert. Das Management muss auf die Zufriedenheit der Aktionäre bedacht sein und orientiert sich damit eher an kurzfristigen Erfolgen – einem schnellen Gewinn beispielsweise, der mit reichlich Dividende an die Investoren weitergeleitet werden kann.

Strategisch werden dadurch eventuell langfristige Ziele vernachlässigt. Gibt es dagegen Großaktionäre, die ganze Aktienpakete am Unternehmen halten, möchten diese natürlich, dass sich die Aktiengesellschaft auf Dauer prächtig entwickelt. Deren Einfluss kann daher dafür sorgen, dass der Konzern ein nachhaltiges Wirtschaften eher ins Auge nehmen wird.

Ebenso ist es bei der Hauptversammlung einfacher, wegweisende Entscheidungen zu treffen, wenn der Streubesitz niedrig ausfällt. Ein Aktionär mit festem Besitz in der Gesellschaft wird eher auf eine hohe Dividende verzichten und stattdessen für eine Re-Investierung des Gewinns plädieren. Auch abseits solcher Abstimmungen ist das Unternehmen mit weniger Streubesitz für die Chefetage wesentlich manövrierfähiger.

Hauptversammlung
Die Hauptversammlung einer AG. Aktionäre sind hier stimmberechtig. Je geringer der Free Float, desto einfacher lässt sich das Gremium von der Geschäftsführung steuern. (Bild: Armin Kübelbeck, Wikipedia)

Ein gewisses Risiko betrifft darüber hinaus die börsenpsychologischen Effekte. Kommt es z. B. zu einer kurzfristigen Krise in einem Wirtschaftssegment und verkaufen die ersten Anleger hastig ihre Papiere, fällt der Kurs und es wird ein Herdentrieb ausgelöst. Immer mehr Kleinaktionäre wollen Ihre Aktien loswerden und es kommt oft zu einem sehr starken Kursabfall.

Wer dagegen an einer langfristigen Rendite interessiert ist, der hält die Aktien eher. Auf Dauer könnte sich der Kursverlust schließlich schnell ausgleichen. Das hat beispielsweise die Corona-Krise von 2020 gezeigt, bei der es an der Börse anfangs für nahezu alle Unternehmen nach unten ging. Wenige Monate darauf, waren Aktien von E-Commerce-Firmen und anderen Branchen wieder oben auf und konnten Rekordgewinne zählen. Wer die Aktien gehalten hatte, war im Endeffekt im Vorteil.

Überblick: Vorteile und Nachteile von hohem Streubesitz bei Aktien?

Vorteile eines hohen Free Float
Nachteile eines hohen Free Float
Frei handelbare Aktien einfacher verfügbar
Womöglich denkt die AG durch den hohen Anteil an Anlegern zu kurz und vernachlässigt langfristige Strategien
Geringere Volatilität des Aktienkurses
Schwere Beschlussfassung bei der Hauptversammlung, wenn der Streubesitz bei weit mehr als 50 Prozent liegt
Spread meist niedriger (weniger Gebühren beim Kaufen)
Börsenpsychologische Effekte können bei hohem Streubesitz für einem plötzlichen und sehr abrupten Kursverlust sorgen
Management orientiert sich eher am Shareholder Value und will die Anleger mit hohen Renditen zufriedenstellen
Die hohe Handelbarkeit einer Aktie kann das Risiko Übernahmen potenzieren

Wie berechnet man den Free Float eines Unternehmens?

Zunächst einmal schaut man sich bei der Berechnung des Free Floats die absoluten Zahlen an. Das Unternehmen gibt diese im Jahresbericht heraus und nennt Ihnen so die Anzahl der ausstehenden Aktien ebenso wie die nicht frei handelbaren Aktien. Letztere ziehen Sie von ersteren ab und erhalten das absolute Ergebnis des Streubesitzes.

Nun können Sie den absoluten Wert durch die Anzahl der ausstehenden Aktien teilen und mit 100 multiplizieren. Dadurch kommen Sie auf das Ergebnis in Prozent. Dieses ist in der Regel aussagekräftiger, da Sie nun das Verhältnis von Streubesitz zu Festbesitz exakt benennen und für Ihren Investmentplan in die Analyse einbeziehen können.

Ausstehende Aktien

Bei ausstehenden Aktien oder shares outstanding handelt es sich um Wertpapiere, die von allen Anteilseignern besessen werden. Die Eigenanteile der AG sind davon auszunehmen.

Bereinigung durch fest besessene Aktien aus dem Börsenhandel

In der Realität gibt es also nicht nur Kleinanleger und Aktienpakete, die zum Unternehmen selber gehören, sondern eben auch Anteile von Großaktionären, Investmentfonds und anderen Investmentgesellschaften. Theoretisch sind diese Papiere für den Verkauf kurzfristig verfügbar. Üblicherweise wird dieses Kapital aber nicht in großen Mengen veräußert.

Man kann hier also alle Aktienpakete, die aus mehr als 5 Prozent des Gesamtkapitals des Unternehmens bestehen, aus dem Free Float herausnehmen und als Festbesitz titulieren. Daneben gibt es Anteile mit Sperrfrist. Bei einem IPO beträgt diese für alte Aktien meist sechs Monate. So die Frist wie bei den Papieren für das Management und Mitarbeiter länger ist, muss dieser Anteil gleichsam von der Menge der ausstehenden Aktien abgezogen werden.


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Warum ist der Free Float für Anleger relevant?

Der Free Float kann die Entscheidung zwischen Kaufen, Verkaufen oder Halten einer Aktie maßgeblich beeinflussen. Haben Sie beispielsweise ein Unternehmen vor sich, dass über einen Streubesitz von mehr als 80 Prozent verfügt, gehen Sie per Definition von einer geringen Volatilität sowie einem niedrigen Spread aus.

Was ist Volatilität bei Aktien?

Die Volatilität bezeichnet die Höhe der Schwankungen im Kurs einer Aktie, ob es also oft einen starken Anstieg bzw. ein Gefälle gibt. Eine hohe Volatilität bedeutet dabei auch ein hohes Risiko.

Sie können die Aktie somit zu relativ niedrigen Gebühren kaufen, müssen aber auch eine eher schwach steigende Rendite einplanen. Gleichzeitig geht es mit dem Börsenkurs auch nicht so stark nach unten – das Verlustrisiko sinkt.

Viele der wichtigsten Zahlen zum Unternehmen – beispielsweise auch der Streubesitz, der Cashflow, das Kurs-Gewinn-Verhältnis und der Gewinn je Aktie (EPS) – können Sie in den Briefings bei Ihrem Online Broker einsehen. Markets.com bietet Ihnen so sehr detaillierte Statistiken sowie Charts, anhand derer Sie sich der Fundamental- und technischen Analyse widmen können.

Zusammenhang zwischen Börsenkurs und Free Float

Der Zusammenhang zwischen Streubesitz und Börsenkurs ist schnell erklärt: je höher der Free Float ist, desto breiter ist der Besitz am Unternehmen am Markt gestreut. Dadurch ergibt sich in ruhigen Zeiten – also ohne Skandalberichterstattung oder Krisen – eine geringe Volatilität. Das Risiko ist im Normalfall daher niedriger als bei Aktien mit mindestens 50 Prozent Festbesitz.

Zum Problem könnten jedoch die bereits vorher genannten börsenpsychologischen Effekte werden. Die Masse der Anleger wird sich weniger gut mit den Dynamiken am Markt auskennen wie Großaktionäre. Dadurch sind die Aktien anfälliger für Trends. Es kann entsprechend zu Booms und überbewerteten Aktien, aber auch zu einem abrupten Kursverfall durch eine bestimmte Medienberichterstattung – einem Platzen der Aktienblase – kommen.

Beispiel

Nehmen wir beispielsweise an, dass sich Wasserstoff über einige Jahre hinweg als aussichtsreicher Treibstoff der Zukunft erweist und sich dadurch viele Käufer der Aktie eines entsprechenden Unternehmens zuwenden. Deren Kurse steigen aufgrund des sich anbahnenden Hypes immer weiter, selbst wenn die Anleger keine wirkliche Expertise der Technologie haben – sie wetten eher auf den Erfolg des Wasserstoffs.

Gibt nun ein industriell relevanter Staat wie Deutschland bekannt, keine Wasserstofffahrzeuge unterstützen zu wollen, dürften viele Aktionäre aus dem Trade aussteigen und somit einen Kursverfall in Gang setzen. Ist der Streubesitz nun gering, liegt die Anzahl der verkauften Aktien ebenfalls niedriger und der Aktienkurs hält sich stabiler. Langfristig denkende Großaktionäre haben nicht nur kurzfristige Meldungen im Auge, sondern könnten im Bereich Wasserstoff beispielsweise langfristig auf den asiatischen Markt und insbesondere auf China blicken. Sie werden die Aktien also eher halten.

Wenn Sie in Aktien investieren, die einen hohen Free Float aufweisen, sollten Sie daher viel stärker die Nachrichtenlage im Auge behalten. Moderne Broker wie Markets.com helfen Ihnen dabei, indem Sie hier Push-Nachrichten einstellen können. Diese informieren Sie sofort, wenn es zu kursverändernden Ereignissen kommt.

Bei einem höheren Festbesitz kann dagegen bereits der Verkauf weniger Aktien den Kurs des Unternehmens beeinflussen. Aufgrund der hohen Volatilität hat die Deutsche Börse AG auch eine Definition für die Zugehörigkeit zu Indizes eingeführt, die von einem Streubesitz-Anteil von mindestens 10 Prozent ausgeht.

Free Float an der Börse: Kriterien für die Aufnahmen in den Index

Der Free Float ist eine wichtige Kennzahl, aus der heraus sich die Marktkapitalisierung, also die Gesamtheit aller auf dem Markt handelbaren Werte, errechnen lässt. Umso höher der Streubesitz also ist, desto stärker wächst auch der Börsenwert: die Marktkapitalisierung ergibt sich aus der Multiplikation von absolutem Free Float und dem aktuellen Börsenkurs.

Marktkapitalisierung

Als Marktkapitalisierung oder Market Cap gilt der Gesamtwert aller Unternehmensanteile am Markt. Es werden also der aktuelle Börsenkurs und die Anzahl der Aktien mit freier Handelbarkeit miteinander multipliziert.

Die Marktkapitalisierung ist dabei auch ein wichtiger Faktor für die Börse bei der Zusammensetzung eines Indizes. So wird der DAX als relevantester Index an der Deutschen Börse nach Marktkapitalisierung berechnet. Die 30 Unternehmen mit den höchsten sich im Umlauf befindlichen Werten in Bezug auf den aktuellen Börsenkurs, landen weiter oben im Index.

DAX Performance Index

Per Definition bezeichnet der DAX Performance Index die 30 Unternehmen am deutschen Markt mit der größten Marktkapitalisierung. Sie repräsentieren gemeinsam etwa 80 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung von AGs in Deutschland.

Die Aufnahme in den DAX macht die Deutsche Börse AG aber auch vom Verhältnis von Streubesitz zu Festbesitz abhängig. Wenn mehr als 90 Prozent Großaktionäre Anteile am Unternehmen besitzen, fällt der Streubesitz auf weniger als 10 Prozent und eine Zeichnung im DAX ist nicht möglich.

Abseits der Deutschen Börse gibt es natürlich auch andere Indizes, die von anderen Börsen, aber auch von privaten Rating-Agenturen und Finanzdienstleistern erstellt werden. Die Aufnahme in den MSCI World wird so anders gewichtet. Das Unternehmen beachtet auch regionale Unterschiede bzw. setzt die Marktkapitalisierung in einen nationalen Kontext, um besser internationale Vergleiche durchführen zu können.

So werden Free Float Aktien beim Online Broker gehandelt

Die frei handelbaren Werte in Form von Free Float Aktien stehen Ihnen natürlich auch beim Online Broker zum Kauf zur Verfügung. Neben CFDs und ETFs gelten sie als der Hauptanteil der hier für Sie erhältlichen Papiere.

Im Gegensatz zur Bank bietet Ihnen der Broker dabei viele Vorteile und mindestens einen einfacheren Zugriff zum Markt. Sie können wesentlich flexibler handeln und kommen auch an Aktien von sonst weit entfernten Börsen wie aus Indien und China heran.

Dabei gelten die Online Broker stets als günstiger, flexibler und einfacher als die Bank. Sie können sich kostenlos anmelden, entrichten nur geringe bis keine Gebühren für die Order, haben die volle Einsicht in Bilanzen und Statistiken, einschließlich des Free Floats, und platzieren zu jeder Zeit Ihre Käufe und Verkäufe.

Free Float Aktien beim Online Broker kaufen
Free Float Aktien bei der Bank kaufen
Niedrige und häufig sogar keine Gebühren auf Trades sowie schmaler Spread (Orders beispielsweise kostenlos bei Markets.com)
Hohe Gebühren auf Orders und Depot
Traden rund um die Uhr möglich
Keine aktuellen Marktpreise
Handeln in Echtzeit zu aktuellen Marktpreisen
Keine Trades in Echtzeit
Es kann von jedem Ort der Welt gehandelt werden
Keine Leerverkäufe möglich
Detaillierte Analysetools in Form von Statistiken und Charts verfügbar
Kein Zugriff auf detaillierte Analysetools
Es stehen mehr Aktien zur Auswahl
 
Leerverkäufe möglich
 

Schritt für Schritt Free Float Aktien beim Online Broker kaufen

  1. Suchen Sie sich einen passenden Broker aus
  2. Kostenlos per E-Mail anmelden
  3. Verifizierung durchführen
  4. Handel mit Aktien im Demoaccount lernen
  5. Geld auf das Konto aufladen
  6. Frei handelbare Aktien kaufen und Gewinne erzielen

Erster Schritt: den passenden Broker aussuchen

Zunächst müssen Sie sich einen passenden Broker aussuchen – einen Anbieter, dem Sie umfassend vertrauen können. Angesichts der großen Konkurrenz im Netz sollten Sie sich daher als erstes die Erfahrungsberichte zu den jeweiligen Tradingplattformen durchlesen. Darüber hinaus schauen Sie sich an, wo der Broker lizensiert und von wem er kontrolliert wird, wie transparent die Gebührenstruktur ist und welche Analysetools bereitgestellt werden.

Auf diese Faktoren kommt es an:

  • Transparente und niedrige Gebührenstruktur
  • Zugriff auf viele Börsen
  • Verfügbarkeit von ETFs
  • Bezahlung in US-Dollar oder Euro
  • Zugriff auf diverse Analysetools
  • Lizensierung in der EU oder den USA
  • Sichere und schnelle Software
  • Kostenlose Orders für mehr Flexibilität

Zweiter Schritt: Anmeldung beim Online Broker

Wenn Sie sich beim Online Broker anmelden möchten, gehen Sie einfach auf dessen Webseite, klicken auf Registrieren und tragen dort Ihren Namen, einen Usernamen, die E-Mail-Adresse und ein Passwort ein. Nachdem Sie auf den Bestätigungslink in der elektronischen Nachricht geklickt haben, zählen Sie bereits zu den kostenlosen Mitgliedern. Im Anschluss werden weitere Daten von Ihnen benötigt.

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Dritter Schritt: Verifizierung durchführen

Um mit Aktien über einen Online Broker handeln zu können, benötigen die Direkthändler weitere Informationen von Ihnen. So müssen Sie zunächst Ihre Echtheit als physische Person per SMS-Code oder Telefonanruf verifizieren. Danach laden Sie Dokumente wie Ihren Personalausweis und einen Wohnsitzbescheid hoch. Teilweise wird die Verifizierung per Video Chat durchgeführt.

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Verifizierung bei Markets.com durchführen

Ein wichtiger Punkt ist zudem die Steuer-Identifikationsnummer, die für die Bezahlung der Abgeltungssteuer verwendet wird. Auf Ihren Gewinn aus Kapitalanlagen fallen schließlich ab einem Wert von 801 Euro Steuern an. Diese werden mit einem Satz von 25 Prozent direkt vom Broker ans Finanzamt abgeführt. Später können Sie sich zu viel entrichtete Steuern über die Steuererklärung zurückholen.

Vierter Schritt: Handel mit Aktien im Demoaccount üben

Bevor Sie komplett in den Handel mit den Free Float Aktien einsteigen, sollten Sie sich am Markt üben. Über das Demokonto lernen Sie die Dynamiken an der Börse kennen, probieren sich in der Nutzung von Fundamenten- und technischer Analyse aus und verbessern auf Dauer Ihre Investments. Sie erkennen z. B. auch wann man eine Aktie kaufen oder verkaufen und wann sie gehalten werden sollte.

Demo
Einfach ins Demokonto wechseln

Fünfter Schritt: Geld aufladen

Broker wie Markets.com offerieren Ihnen diverse Möglichkeiten, um Geld auf Ihren Account aufzuladen. Sie nutzen so je nach Wunsch die Kreditkarte, Soforttransfers und Mikrobezahldienste wie PayPal, Skrill und Neteller.

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Laden Sie bei Markets.com Guthaben auf

Achten Sie darauf, dass der Mindesteinzahlungswert nicht allzu hoch ist. Häufig beträgt diese Summe ca. 200 US-Dollar (etwa 175 Euro). Markets.com bildet hier die Ausnahme und offeriert Ihnen einen niedrigen Einstiegsbetrag von genau 100 Euro.

Sechster Schritt: Free Float Aktien kaufen

Auf der Suche nach passenden Aktien schauen Sie sich nun in den Statistiken die aktuellen Zahlen des Unternehmens an. Interessant für Sie ist der Anteil, den Großaktionäre gegenüber Kleinaktionären besitzen.

Kennzahlen
Bei Markets.com sehen Sie die wichtigsten Kennzahlen einer Akie ein

Diese fügen Sie nun Ihrer Watchlist hinzu und haben die derzeitigen Kursentwicklungen nun auf Ihrer Startseite. Sie sehen also sofort ein, zu welchen Preisen die Aktien gehandelt werden bzw. welche Rendite sich ergibt.

Watchlist markets.com
Erstellen Sie bei Markets.com eine Watchlist mit Ihren favorisierten Aktien

Stehen die Zeichen gut, klicken Sie auf Kaufen und entscheiden sich nun für eine bestimmte Anzahl an Aktien. Alternativ können Sie auch Beträge unter dem Börsenkurs eingeben, zu denen Sie investieren möchten. In diesem Fall besitzen Sie keine echten Aktien, sondern CFDs. Sie unterschreiben dabei einen Kontrakt, bei dem Sie über die Differenz von Briefkurs und Geldkurs profitieren.

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Aktien bei Markets.com kaufen

Wollen Sie Ihren Gewinn steigern, können Sie einen Hebel verwenden. In diesem Fall schießt Ihnen der Broker Geld zu und verdoppelt oder verdreifacht beispielsweise den Einsatz. Dadurch können Sie den Ertrag multiplizieren. Gleichzeitig gilt bei CFDs auch immer Vorsicht: genauso wie die die Gewinne steigen, können sich nämlich auch die Verluste verstärken.


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Fazit: so nutzen Sie die Kennzahl Free Float für Ihr langfristiges oder kurzfristiges Investment

Beim Streubesitz handelt es sich um den Anteil der Aktien, die frei an der Börse gehandelt werden können, also die ausstehenden Aktien minus des Eigenanteils der AG und des Festbesitzes von Großaktionären. Als letztere gelten Anleger, die mehr als 5 Prozent am Gesamtvermögen ihr Eigen nennen.

Das Verhältnis von Streubesitz zu Festbesitz ermöglicht insbesondere Aussagen zur Volatilität und zum Spread. Beide Faktoren sind bei einem hohen Streubesitz geringer. Auf der anderen Seite sind solche Aktien auch wesentlich anfälliger für Trends. Um eine Entscheidung über kaufen, verkaufen oder halten treffen zu können, müssen Sie weitere Indikatoren wie die Branchenstellung und den Markt selbst mit einbeziehen.

Grundsätzlich ist ein hoher Streubesitz kein schlechtes Zeichen und kann für weniger Risiko durch Kursschwankungen stehen. Ich empfehle Ihnen, die Statistiken eines Unternehmens über diese Kennziffer hinaus bei den Briefings von Brokern wie Markets.com zu studieren und über eine gründliche Analyse zu einem Ergebnis für Ihr Portfolio zu kommen.

FAQs

Was ist der Streubesitz eines Unternehmens?

Der Streubesitz bzw. Free Float bezeichnet den Anteil an Aktien, die frei an der Börse gehandelt werden können. Von der Gesamtheit der Anteile müssen die Eigenanteile der Aktiengesellschaft sowie die Aktienpakete der Großaktionäre mit mehr als 5 Prozent Festbesitz abgezogen werden.

Was sagt der Free Float über eine Aktiengesellschaft aus?

Am Free Float erkennen Sie wie viele Aktien von Kleinanlegern gehalten werden. Auf dieser Grundlage lassen sich Rückschlüsse auf die Volatilität der Aktienkurse und auf den Spread ziehen.

Wem gehören die Free Float Aktien?

Die Free Float Aktien gehören überwiegend kleinen Anlegern mit einem Besitz von weniger als 5 Prozent.

Ist ein hoher Streubesitz gut für Anleger?

Ein hoher Streubesitz bedeutet, dass die Volatilität gering ist, die Kurse also weniger stark schwanken. Dadurch ist das Risiko in normalen Zeiten gering. Andererseits sind die Kurse aber auch anfälliger für Trends und Herdentriebe.

Was versteht man unter der Marktkapitalisierung?

Die Marktkapitalisierung berechnet sich aus dem Free Float und dem aktuellen Börsenkurs. Beide Faktoren werden miteinander multipliziert. Das Ergebnis wird meist als Gewichtung für Indizes genutzt. Bei einem Streubesitz von weniger als 10 Prozent erfolgt an der Deutschen Börse keine Aufnahme in den DAX.

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