Alex Abate Autorin bei trading-fuer-anfaenger.de
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Um langfristig am Markt Gewinne zu erzielen, benötigen Händler eine effektive Handelsstrategie mit positivem Erwartungswert. Diese sollte individuell an die persönlichen Präferenzen und Ziele des Traders angepasst werden können. Eine solche Strategie stellt die sogenannte Open Range Breakout Strategie dar. Worum es sich dabei handelt, wie sie funktioniert und wie sie sich im Trading einsetzen lässt, zeigt der folgende Artikel.

Open Range Breakout Strategie erklärt:

  • Findet in kurzfristigen Märkten Einsatz.
  • Ausbruch aus der Spanne gilt als Signal.
  • Sowohl automatisiert als auch manuell handelbar.

Was ist die Open Range Breakout Strategie? Definition

Die Open-Breakout-Strategie basiert auf der Idee, Zeitrahmen für das Erreichen von Preisspannen im Chart zu bestimmen um so Aussagen über die Kursentwicklung treffen zu können. Die Handelsstrategie ist in kurzfristigen Märkten wie Forex, Futures oder Aktien CFD stark vertreten.

Bereits in den 1980er Jahren beschäftigte sich der US-amerikanische Futures-Trader Toby Crabel mit diesem Handelsansatz. Dabei brachte er bereits jahrelange Erfahrung im Trading mit. Die Opening Range Breakout Strategie bzw. seine Beobachtungen dazu, veröffentlichte er in einem Buch: „Day Trading with Short Term Price Patterns and Opening Range Breakout“.

Dieses ist mittlerweile nur noch unter Sammlern erhältlich. Während seinen Beobachtungen entdecke er, dass die Märkte während einer bestimmten Handelszeit eine bestimmte Spanne (Range) ausbildeten – und das meist, rund um die Eröffnung (opening). Demnach folgt der Kurs, sobald er aus dieser Range ausbricht, einem vorhersehbaren Muster.

Dieses Muster lässt sich nutzen, um die weitere Entwicklung des Kurses vorherzusagen oder zumindest besser einschätzen zu können. Tatsächlich ist der Ansatz der Strategie beinahe trivial und leicht zu duplizieren. Dies könnte der Grund sein, aus dem es einigen Tradern schwer fällt zu glauben, dass sie in der Tat in vielen Märkten profitabel eingesetzt werden kann.

In den 1980er Jahren waren die Märkte allerdings im Vergleich zu heute noch deutlich langsamer, da der Handel hauptsächlich vom Börsenparkett aus stattfand. Heutzutage hingegen hat der Hochfrequenzhandel einen steigenden Einfluss. Entsprechend ist die Open Range Breakout (ORB) Strategie für zahlreiche Trader eine Geduldsprobe.

Außerdem beträgt die Trefferquote lediglich rund 50 Prozent und ist damit nicht gerade hoch. Das erfordert ein effektives Money-Management. Zugleich ist die Strategie aber sowohl für Einsteiger im Trading als auch für Fortgeschrittene und erfahrene Händler und verschiedenen Märkten geeignet – vom Aktien, über Indizes bis hin zu Futures.

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Wie funktioniert die Open Range Breakout Strategie?

Hinter dem Begriff Open Range steht ganz einfach die Kombination aus „open“, was die Eröffnung des Börsentages bezeichnet und „range“, also der Bereich bzw. die Spanne, über die sich der Kurs nach der Eröffnung erstreckt. Der Börsentag beginnt beim DAX beispielsweise unter der Woche täglich um 9 Uhr.

Die Open Range Breakout Strategie untersucht demnach die Verhaltensweise eines bestimmten Wertes bei seiner Eröffnung am Börsentag. Das kann zum Beispiel die Entwicklung des DAX zwischen 9 Uhr und 10 Uhr sein. Dabei wird der Höchst- wie auch der Tiefkurs des Wertes innerhalb dieses Zeitraums festgehalten.

Kommt es nun um 10:10 Uhr zu einem Ausbruch aus dieser Range zwischen Hoch und Tief aus der vorherigen Stunde, dann kann der Händler einen Trade in die entsprechende Richtung eröffnen. Meist hat sich der Markt zu Beginn des Handelstages noch nicht für eine bestimmte Richtung entschieden.

Stattdessen gibt es ein hin und her zwischen den Bullen, die den Markt nach oben kaufen wollen und den Bären, deren Ziel es ist, die Kurse fallen zu lassen. So entsteht auch die Range zwischen Hoch und Tief nach Eröffnung des Handelstages.

Letzten Endes entwickelt sich der Markt aber dennoch in eine von beiden Richtungen und bricht demnach aus der Range aus. Infolgedessen kommt es zu schnellen Kursbewegungen in die jeweilige Richtung, in die der Kurs ausgebrochen ist.

Die Strategie kann auf vielen verschiedenen Märkten angewandt werden – darunter unter anderem bei Aktien, Indizes und Forex. Aber auch beim Handel mit Rohstoffen wie Öl und Edelmetallen sowie dem Investieren in Gold oder Silber kann diese Strategie Einsatz finden.

Birger Schäfermeier Trading Strategie

Birger Schäfermeier ist ein bekannter Trader und Autor des Buches „Einfach Traden“. Er nutzt grundsätzlich die NanoTrader Plattform und hat entsprechend zwei Strategien speziell für den NanoTrader programmiert. Darunter neben der Return to open Strategie auch die Open Range Breakout Strategie.

Schäfermeier selbst nutzt diese beiden Strategien zum Großteil für den Handel von Futures – darunter den DAX, Bund und dem S&P 500. Sie können aber auch für das Trading von CFDs und Forex genutzt werden. Schäfermeier bietet auch regelmäßig Schulungen an und empfiehlt Tradern zur Vorbereitung zunächst ein Demokonto mit längerer Laufzeit.

Einsatz der Open Range Breakout Strategie im Trading

Die Markteröffnungsstrategie bzw. Opening Range Breakout Strategie lässt sich, wie schon erwähnt, in zahlreichen Märkten nutzen. Dafür sind allerdings noch einige Überlegungen notwendig. So muss beispielsweise auch definiert werden, wie vorgegangen wird, wenn es zu keinem Ausbruch kommt oder ob direkt nach dem Ausbruch gehandelt oder doch auf eine Bestätigung gewartet wird.

Einige Trader nutzen die Breakout Strategie zudem zum Beispiel nur dann, wenn der Ausbruch auch in die Richtung des übergeordneten Trends geht. Darüber hinaus sollten sich Händler auch mit ihren Gewinnzielen für diese Strategie beschäftigen. Dabei ist die Anwendung einer geeigneten Stop Loss und Take Profit Strategie wichtig. Nachfolgend schauen wir uns weitere Aspekte für den Einsatz der Strategie an – darunter diese:

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Der richtige Einstieg mit der Open Range Breakout Strategie

Um die Strategie etwas zu verdeutlichen, stellen wir uns den DAX auf einem Chart mit relativ kleinen Zeiteinheiten vor – zum Beispiel ein 5-Minuten-Chart. Dabei repräsentiert jeder Candlestick eine Periode – also 5 Minuten. Der Trader schaut sich nun die einzelnen Kerzen zwischen 9 Uhr und 10 Uhr genau an.

Die Markteröffnung ist für den DAX um 9 Uhr, das heißt, dass auch dann die institutionellen Händler aktiv sind. Diese handeln in der Regel mit relativ großen Volumen und beeinflussen daher die Kursrichtung nachhaltig. Haben sich die großen Trader nun für eine Richtung entschieden, sollten private Anleger nun ab 10 Uhr den Kurs genau im Blick behalten.

Sie wollen immerhin der jeweiligen Richtung folgen, sofern es zu einem Ausbruch kommt. Die Open Range Breakout Strategie kann auf zwei verschiedene Weisen eingesetzt werden – entweder automatisch oder von Hand. Entscheidet sich der Händler für die automatische Variante, dann sollte er eine Stop Sell Order wie auch eine Stop Buy Order platzieren.

Gehen wir von folgendem Beispiel aus: Der Kurs schwankt in der ersten Stunde nach Markteröffnung zwischen einem Tief bei 12.700 Punkten und einem Hoch bei 12.800 Punkten. Dabei hat erreicht der Kurs um 9:20 Uhr sein Tief, stiegt anschließend auf seinen Höchstkurs um 9:45 Uhr und fängt dann wieder an zu fallen.

In diesem Fall sollte der Trader für den automatischen Handel eine Stop Sell Order bei 12.700 Punkten und eine Stop Buy Order bei 12.800 Punkten platzieren. Sofern nun einer dieser beiden Werte erneut erreicht wird, kommt es zur automatischen Ausführung der gesetzten Order.

Um sicherzugehen und mögliche Fehlsignale zu reduzieren, können Trader darüber hinaus dem Kurs noch ein paar Punkte hinzurechnen, also Luft geben. So kann die Stop Sell Order beispielsweise statt auf 12.700 Punkte auf 12.695 oder 12.690 Punkte setzen. Die Stop Buy Order hingegen kann auf 12.805 oder 12.810 gelegt werden.

Übrigens
Händler, die eine manuelle Ausführung von Orders bevorzugen, können Fehlsignale reduzieren, indem sie sich folgende Regel setzen: Die 5-Minuten-Kerze muss tatsächlich auch über der jeweiligen Range schließen, bevor eine Position eröffnet wird. Das Traden von Hand bedeutet allerdings auch, dass der Händler unter Umständen den ganzen Tag vor dem Bildschirm verbringen muss, um rechtzeitig auf Änderungen reagieren zu können und so keine Möglichkeiten zu verpassen.

Fehlsignale reduzieren

Eine Methode, die viele Trader nutzen, um Fehlsignale zu vermeiden, haben wir bereits kurz angeschnitten. Dabei handelt es sich um die Vorgehensweise, Ausbrüche aus der Range nur dann zu handeln, wenn sie auch in Richtung des übergeordneten Trends gehen.

Um diesen Trend zu bestimmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten – darunter Trendgeraden bzw. Trendlinien, die zeigen ob aktuell ein Auf-, Ab- oder Seitwärtstrend vorliegt. Auf der anderen Seite können dafür aber auch spezielle Indikatoren eingesetzt werden – zum Beispiel der einfache gleitende Durchschnitt, der Supertrend Indikator oder aber der MACD.

Gleichzeitig kann es aber auch vorkommen, dass über den ganzen Tag kein Ausbruch aus dem Bereich erfolgt. In diesem Fall wird nach der Breakout Strategie meist auch keine Position eröffnet.

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Trailing Stop Order bei der Open Range Breakout Strategie

Für das automatische Handeln können Trader, wie bereits erwähnt, eine Stop Sell sowie eine Stop Buy Order platzieren. Darüber hinaus können sie von der Trailing Stop Order Gebrauch machen. Denn sie sorgt dafür, dass die Stop Order näher herangezogen wird, je weiter der Kurs steigt.

So verringert der Händler sein Risiko immer mehr und ab einem bestimmten Punkt kann die Order nur noch im Plusbereich, d.h. mit Gewinn, gestoppt werden. Dabei entscheidet der Markt darüber, wann der Stop ausgelöst wird. So besteht auch die Chance größere Bewegungen des Kurses mitzunehmen.

Bei einem Ausbruch kann es nämlich auch zu stärkeren Kursbewegungen kommen, sodass der DAX beispielsweise nicht nur um 50 Punkte, sondern gleich um 200 oder mehr Punkte steigt oder fällt.

Fibonacci Level bei der Open Range Strategie

Das Fibonacci Tool wird von zahlreichen Tradern genutzt, um herauszufinden, inwiefern der Kurs eine vorherige Bewegung in der Korrekturphase korrigiert. Allerdings können die Fibonacci Levels auch bestimmen, wie weit diese erneute Bewegung nach der Korrektur in etwa laufen wird. Dafür legt man die Fibonacci Levels bei der Open Range Breakout Strategie auf das Tief und das Hoch der Range an.

So kommt es nicht selten vor, dass der Kurs rund das 1,7-fache der Range erreicht. Setzt der Trader nun an diese Stelle eine Take Profit Order, wird der Trade automatisch geschlossen. Darüber hinaus kann der Händler aber auch die Trailing Stop Order verwenden.

Der richtige Ausstieg mit der Open Range Breakout Strategie

Doch nicht nur der Einstieg, sondern auch der rechtzeitige Ausstieg spielt für den nachhaltigen Erfolg beim Trading eine wichtige Rolle. So können Händler beispielsweise einen Alarm an den oberen wie auch an den unteren Bereich der Range legen, welcher ihn informiert, sobald der Kurs diese Werte ansteuert. Dadurch kann der Trader flexibel auf Änderungen reagieren.

Außerdem ist es wichtig, sich im Voraus Gedanken über das angestrebte Gewinnziel beim Ausbruch des Kurses aus der Range zu machen. Dafür kann der Händler beispielsweise in etwa die Spannweite der Range als Orientierung nehmen. Beträgt die Spanne der Range rund 100 Punkte, so kann der Trader sich ein Gewinnziel von etwa 100 Punkten setzen.

Beispiel für die Open Range Breakout Strategie im Trading

Open Range

In diesem Beispiel werfen wir einen Blick auf die Amazon Aktie zur Markteröffnung am 05.07.2022. Der Startkurs des Wertes liegt tiefer als der Schlusskurs des Vortages. Die erste Stunde nach Eröffnung ist durch zwei gelbe Linien gekennzeichnet. Dabei ist zu beobachten, dass der Kurs zunächst etwas fällt, bevor er deutlich steigt.

Bis auf einen minimalen Abfall gegen 13:45 Uhr steigt der Wert weiter bis er um ca. 13:50 Uhr und nur wenige Minuten später nochmals etwas mehr sinkt. Dennoch bleiben die Bären stark und treiben den Kurs weiter hoch, bis er kurz vor 14 Uhr sein Hoch in der ersten Stunde erreicht. Dieser dient Tradern somit als Punkt, an dem sie die Stop Buy Order platzieren.

Die Stop Sell Order hingegen wird am Tiefpunkt platziert, der kurz nach Markteröffnung erreicht wurde. Händler, die auf den automatischen Handel setzen werden die Stop Buy Order schon kurz nach 14 Uhr ausgeführt haben, da hier das Hoch überschritten wurde. Die Trailing Stop Order würde in diesem Fall nachziehen.

Auf diesen kurzen Ausbruch folgt allerdings ein weiterer Abfall des Kurses, der allerdings – wie wir sehen – nicht von langer Dauer war. Trader, die den manuellen Handel bevorzugen, sollten in einer solchen Situation stets auf eine Bestätigung warten, die bereits gegen 14:10 Uhr geliefert wird.

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Vor- und Nachteile der Open Range Breakout Strategie

Ein wesentlicher Vorteil der Open Range Breakout Strategie ist, dass sie einfach verständlich ist und sich somit sowohl für erfahrene Trader als auch für Einsteiger im Wertpapierhandel eignet. Darüber hinaus kann die Strategie durch bestimmte Indikatoren angepasst und auf so gut wie jeder Handelsplattform eingesetzt werden – automatisch wie auch manuell.

Auf der anderen Seite ist die Markteröffnungsstrategie keine hundertprozentig sichere und zuverlässige Strategie. Stattdessen kann es schnell zu Fehlsignalen kommen, die es gilt zu vermeiden oder zumindest reduzieren. Das gelingt – mehr oder weniger – gut mithilfe weiterer Indikatoren. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Strategie nicht ohne weitere Tools und eine Bestätigung eingesetzt werden sollte.

Vorteile der Open Range Breakout Strategie

  • Für Anfänger geeignet
  • Zahlreiche Indikatoren zur Auswahl
  • Ermöglicht Prognose der Kursentwicklung

Nachteile der Open Range Breakout Strategie

  • Fehlsignale können auftreten

Fazit: Einsatz auf vielen Märkten möglich

Die Opening Range Breakout Strategie untersucht die Entwicklung eines Kurses nach der Markteröffnung. Dabei können anschließend Handelssignale generiert werden, auf die allerdings nicht immer Verlass ist. Es kann stattdessen häufig auch zu Fehlsignalen kommen, weshalb Trader unbedingt eine Bestätigung abwarten und im Idealfall weitere Indikatoren einsetzen sollten.

Ansonsten bietet die Open Range Breakout Strategie Potenzial für einen erfolgreichen Wertpapierhandel und das auf verschiedensten Märkten – von Aktien und Indizes, über Rohstoffe und Edelmetalle bis hin zu Futures, CFDs und Forex.

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Meist gestellte Fragen:

Wie funktioniert die Open Range Breakout Strategie?

Beim Open Range Breakout wird eine Position in die jeweilige Richtung eröffnet, wenn der Kurs aus einer definierten Preisspanne, der sogenannten Open Range, ausbricht. Diese Preisspanne wird in den ersten Handelsminuten des Tages festgelegt, wobei die Hoch- und Tiefpunkte während dieses Zeitraums die Grenzen bilden. Bei einem Ausbruch wird Long gehandelt, während der Trader sich bei einem Ausbruch nach unten auf der Short-Seite positioniert.

Sind Open Range Breakouts profitabel?

Ja, Open Range Breakouts können sehr profitabel sein – nicht selten gewinnt die Kursbewegung zusätzliches Momentum nach dem Ausbruch, sodass entsprechende Trades sehr schnell in die Gewinnzone kommen. Dennoch sollten insbesondere Anfänger mit dieser Strategie vorsichtig sein, denn die Gefahr von Fehlausbrüchen ist stets gegeben und muss mit einem guten Risikomanagement gekontert werden.

Was ist ein Beispiel für einen Open Range Breakout?

Angenommen, das Währungspaar EUR/USD handelt in den ersten 10 Minuten nach Eröffnung zwischen 1,0840 und 1,0900. Das wäre dann die Open Range. Bricht der Kurs nun nach oben aus und erreicht 1,0901, gehen Sie von einem Aufwärtsmomentum aus und positionieren sich entsprechend long. Fällt der Kurs hingegen auf 1,0839, wird dies als Ausbruch nach unten gewertet und Sie würden eine Short-Position eröffnen.

Wie berechnet man die Open Range?

Um die Open Range zu berechnen, brauchen Sie lediglich den Hoch- und den Tiefpunkt des Kursverlaufs innerhalb der ersten 5-10 Minuten nach Eröffnung. Die Open Range ist dann die Preisspanne zwischen diesen Punkten.

Alex Abate Autorin bei trading-fuer-anfaenger.de
Alex Abate
Autorin und Investorin
Über den Autor: Erfahrene Investorin seit 2017 im Bereich Aktien und ETFs. Spezialisierung auf Short-Selling und den Einsatz von Derivaten. Sie besitzt einen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften.
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Alex Abate Autorin bei trading-fuer-anfaenger.de
Geschrieben von: Alex Abate Autorin und Investorin
Erfahrene Investorin seit 2017 im Bereich Aktien und ETFs. Spezialisierung auf Short-Selling und den Einsatz von Derivaten. Sie besitzt einen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften.
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Reviewed by: Maren Dinges Autorin und Brokerexpertin
Maren ist aktiv im Finanzbereich und redaktioniert bei Trading für Anfänger Themenbereiche wie Portfoliomanagement, Betrug im Anlagensektor und klassische Investitionsmöglichkeiten.
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