whitebox- test und erfahrungen

Whitebox Erfahrungen: Was kostet mich eine Geldanlage bei Whitebox?

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whitebox - Test und Erfahrungen

Whitebox Test – Gebühren und Konditionen

Gebührentabelle

Whitebox

Depotführung

0

Jahresgebühr

0,95% – 0,35%

Fonds-Gebühren (p.a.)

0,20%

Performancegebühr

Nein

Anlagevolumen

Jahresgebühr

< 30.000 €

0,95% 

≥ 30.000 € 

0,85%

≥ 50.000 €

0,75%

≥ 100.000 €

0,60%

≥ 250.000 €

0,45%

500.000 €

0,35%

Anbieter
Whitebox
Erfolgsbeteiligungsgebühr
Keine
Ausgabeaufschlag
Entfällt
Mindestanlagebetrag
5.000 €
Kündigungsfrist
Keine
Investmentvehikel
ETFs, 1 ETC für die Assetklasse Gold
Kontoführende Bank
biw Bank
100.000 € gesetzliche Einlagensicherung
Anlagestrategie
Aktiv
Anzahl Risikoklassen
10
Sparplan
Ab 5 € im Monat
App
Mobil optimierte Webseite

Whitebox im Robo Advisor Kostenvergleich

Attraktiv bei hohen Geldanlagen

Anlagebetrag
bis 10.000€
Mindestanlage 10.000 €
0,95%
0,95%
1% (Konservativ)
1,5% (Ausgewogen)
1,65% (Dynamisch)
10.001€
0,48% (Basis)
0,88% (Comfort)
0,75%
0,95%
1% (Konservativ)
1,5% (Ausgewogen)
1,65% (Dynamisch)
35.001€
0,48% (Basis)
0,88% (Comfort)
0,75%
0,85%
1% (Konservativ)
1,5% (Ausgewogen)
1,65% (Dynamisch)
50.001€
0,48% (Basis)
0,88% (Comfort)
0,45%
0,75%
1% (Konservativ)
1,5% (Ausgewogen)
1,65% (Dynamisch)
100.001€
0,48% (Basis)
0,88% (Comfort)
0,45%
0,6%
1% (Konservativ)
1,5% (Ausgewogen)
1,65% (Dynamisch)
250.001€
0,48% (Basis)
0,88% (Comfort)
0,45%
0,45%
1% (Konservativ)
1,5% (Ausgewogen)
1,65% (Dynamisch)
Anlagebetrag
bis 10.000€
0,39%
+ 10% Gewinnbeteiligung
0,66%
Keine Verwaltungsgebühr
10% Gewinnbeteiligung
Mindestanlage 10.000 €
10.001€
0,39%
+ 10% Gewinnbeteiligung
0,66%
Keine Verwaltungsgebühr
10% Gewinnbeteiligung
0,75%
35.001€
0,39%
+ 10% Gewinnbeteiligung
0,66%
Keine Verwaltungsgebühr
10% Gewinnbeteiligung
0,75%
50.001€
0,39%
+ 10% Gewinnbeteiligung
0,66%
Keine Verwaltungsgebühr
10% Gewinnbeteiligung
0,75%
150.001€
0,39%
+ 10% Gewinnbeteiligung
0,66%
Keine Verwaltungsgebühr
10% Gewinnbeteiligung
0,75%
250.001€
0,39%
+ 10% Gewinnbeteiligung
0,66%
Keine Verwaltungsgebühr
10% Gewinnbeteiligung
0,75%
Anlagebetrag
bis 10.000€
0,79%
0,5%
0,99%
Mindestanlage: 100.000 €
10.001€
0,79%
0,5%
0,69%
Mindestanlage: 100.000 €
35.001€
0,79%
0,5%
0,69%
Mindestanlage: 100.000 €
50.001€
0,79%
0,5%
0,39%
Mindestanlage: 100.000 €
150.001€
0,49%
0,5%
0,39%
0,15% (Index)
0,5% (Global)
250.001€
0,49%
0,5%
0,39%
0,15% (Index)
0,45% (Global)
0,9% (Select)

Fazit: Wer Anlagebeträge unter 50.000 Euro anlegt, zahlt relativ viel. Anbieter wie Scalable Capital, vaamo oder fintego  können günstiger sein.  Ab 250.000 Euro beträgt die Gebühr dann nur noch 0,45%. Lediglich Ginmon, growney und LIQID sind preiswerter.

Whitebox ist seit Januar 2016 am Markt und gehört zusammen mit Scalable Capital zu den Robo Advisors der zweiten Generation. Als Robo Advisor der neuen Generation betreibt Whitebox ein aktives Risikomanagement. Das bedeutet, dass in die Zusammensetzung von Kundenportfolios über die Depoteröffnung hinaus eingegriffen werden kann und wird.

Dadurch unterscheidet sich Whitebox von den Robo Advisorn mit einer passiven Strategie, die sich konsequent am Markt orientieren und diesen nicht schlagen können.

Info

Whitebox

Ausrichtung

Value-Ansatz

Angebotene Strategien

Insgesamt 13

Einzelkonto

Whitebox Value – 10 Risikostufen

Gemeinschaftskonto

Ja

Minderjährigenkonto

Ja

Firmenkonto

Ja

Anlageklassen

23 – Aktien, Anleihen, Immobilien, Infrastruktur, Liquidität, Rohstoffe

Einzeltitel

> 35.000, über 60 Länder hinweg

Eingesetzte Produkttypen

ETCs, ETFs, Liquidität

Unabhängige Produktauswahl

“Best in Class-Ansatz” (iShares, UBS, DWS, Lyxor, Deka, HSBC, SPDR)

Eingesetzte Produkte

13-20

Mindestanlagesumme

5.000

Auszeichnungen

2.Platz Stiftung Warentest (08/19), Brokervergleich: Robo-Advisor des Jahres 2020, “Sehr gut” (EXTRA Magazin 03/20), BESTNOTE (CAPITAL, 08/20

Kundenservice

 

Kunde werden

Digitale Anlagestrecke (10-15 Minuten)

Persönliche Beratung

Ja

Telefon

Ja

Video-Termine

Ja

Chat

Ja

E-Mail

Ja

Anlageberatung

Ja

App

Responsive Web-App

Gehören Sie zu den Anlegern? Anlegern, die sich nicht bloß an der Marktrendite orientieren wollen, ist Whitebox daher besonders zu empfehlen.

Info:

Whitebox erhebt auf seine Portfolios eine Vermögensverwaltungsgebühr, die sich je nach Höhe des Anlagebetrages in 5 Kategorien staffelt. Lediglich fintego und vaamo nehmen ebenfalls eine Staffelung vor, die jedoch nur 3 Abstufungen enthält.

Im Whitebox Test ist der Anbieter bei Anlagebeträgen ab 10.000 Euro und unter 250.000 Euro einer der teuersten. Als aktiver Vermögensverwalter sind jedoch etwas höhere Gebühren als bei Anbietern mit einer passiven Anlagestrategie auch gerechtfertigt, da mehr Personalaufwand und IT zum überwachen und umschichten benötigt wird.

Wissen Sie, wie Robo-Advisor definiert werden? Jetzt die Definition lesen.

In der Branche der Robo-Advisor sollten daher zuerst die fast identischen Gebühren der passiven Vermögensverwalter hinterfragt werden, die lediglich fertige Portfolios nachbilden.

Mit einem Mindestanlagebetrag von 5.000 Euro und Sparplänen ab 5 Euro (bei Einzahlung der Mindesteinlage) ist Whitebox für eine breite Schicht von Anlegern attraktiv. Über die Anlagen kann innerhalb von 2 Wochen mittels Teil- oder Vollauszahlung verfügt werden. Kurzfristige Auszahlungen kosten jedoch eine Express-Gebühr.

Wie bei allen Robo-Advisorn werden auf die Vermögensverwaltungsgebühr noch Fondskosten aufgeschlagen. Bei Whitebox liegen diese bei ca. 0,22% pro Jahr, was branchenüblich ist. Diese werden direkt vom Depotwert abgezogen und an die Fondsgesellschaften, von denen Fonds erworben werden, gezahlt.

Im Test überzeugt Whitebox mit einem sehr übersichtlichen und detaillierten Kundenportal. Insbesondere der Prozess der Depoteröffnung ist ausführlich und verständlich gehalten. Nach wenigen Minuten wird die Depoteröffnung beantragt.

whitebox - test und erfahrungen

Hintergrund

Das Unternehmen

5/5

whitebox - test und erfahrungenWhitebox ist ein Robo Advisor mit Sitz in Weil am Rhein. Der Marktstart erfolgte im Januar 2016.

Das Unternehmen entwickelt als Online-Vermögensverwalter individuell zugeschnittene Anlagestrategien auf Basis von technischen Algorithmen und wissenschaftlichem Know-How.

Das Team hinter dem Roboter

5/5

Geschäftsführer ist Andreas Sarasin, der zuvor für die Schweizer Privatbank Sarasin & Cie AG gearbeitet hat. Dort hat er insbesondere Anlagelösungen für vermögende Privatkunden optimiert. Sarasin war auch aktiv daran beteiligt, moderne IT in die Prozesse der Privatbank zu integrieren und in der Folge die Effizienz und Automatisierung voranzutreiben. Ziel ist es, individuelle Privatbankdienstleistungen einer breiten Masse an Anlegern zur Verfügung zu stellen.

Info:

Um Risiken einschätzen zu können, nutzt Whitebox die Risikokennzahl “Conditional Value at Risk” (CVaR). Im Gegensatz zum “Value at Risk” (VaR) beschreibt der CVaR das Ausmaß des erwarteten Verlusts und nicht nur die Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines prozentualen Verlusts, wie es der VaR tut.

Salome Preiswerk, Mitgründerin von Whitebox, hat als Unternehmensberaterin bei verschiedenen Beratungsfirmen gearbeitet. In dieser Funktion betreute sie Groß- und Privatbanken als Kunden. Dabei kam sie zu dem Schluss, dass die Interessen von Kunden oft unberücksichtigt bleiben. Interessenskonflikte aufgrund von Provisionszahlungen sollen, wie bei jedem Robo-Advisor, der Vergangenheit angehören.

Birte Rothkopf ist als Gründerin von Whitebox für das Front-Office zuständig. Rothkopf hat ihren Doktor in „Behavioral Finance“ erworben und ist somit Expertin, wenn es um das Thema Emotionen und Geldanlage geht. Sie weiß somit sehr genau, dass menschliche Entscheidungen oftmals von psychischen Eindrücken gesteuert und in der Konsequenz oftmals zu Fehlentscheidungen werden.

Die Depotbank und die Sicherheit der Anlage

5/5

whitebox - test und erfahrungenDepotführende Bank ist die biw Bank. ETFs im Kundenbesitz zählen zum sogenannten Sondervermögen und sind im Falle einer Insolvenz geschützt.

Sicherheit

 

Gründung

2014

Depotführung

flatex DeGiro AG

Lizenz

Finanzportfolioverwaltung (BaFin)

Kontrollorgan

BaFin

Zudem untersteht Whitebox als Finanzportfolioverwalter der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und ist Mitglied der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen.

Whitebox ist der erste bankenunabhängige Online-Anbieter gewesen, der am 28.04.15 die Erlaubnis nach §32 Abs. 1 KGW zum Erbringen der Finanzdiensleistung und Finanzportfolioverwaltung zugesprochen bekam.

Info:

Das durchschnittliche Anlagevolumen bei Whitebox beträgt ca. 28.000 Euro pro Kunde. Ein Kunde ist im Schnitt 45 Jahre alt und zu 90% männlich. Trotz mobiler Webseite und guter Übersicht werden Digital Natives vergeblich gesucht.

Somit ist Whitebox berechtigt, als Vermögensverwalter in vollem Umfang tätig zu werden und die Portfolios der Anleger über die Depoteröffnung hinaus aktiv zu verwalten. Das Geld der Anleger ist zudem über die gesetzliche Einlagensicherung bei der biw Bank bis zu einer Summe von 100.000 Euro abgesichert.

Die biw Bank ist ein in Deutschland und Österreich zugelassenes Kreditinstitut mit Sitz in Frankfurt am Main. Seit ihrer Gründung 2005 wächst die biw Bank kontinuierlich und betreut mittlerweile ca. 194.000 Kunden und verwaltet rund 9,4 Milliarden Euro.

Kundendaten

5/5

Whitebox verarbeitet und nutzt Kundendaten ausschließlich im Rahmen der Vertragserfüllung und Vertragsdurchführung und zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen, sofern der Kunde nicht in eine darüber hinausgehende Nutzung ausdrücklich eingewilligt hat. Zusätzlich wird eine nach Bankenstandard TLS verschlüsselte Verbindung genutzt.
Die Daten werden nach den Richtlinien der anwendbaren deutschen Gesetze und der Standards der EU gespeichert und verarbeitet.
Es werden keine personenbezogenen Profile erstellt, wenn die Plattformen besucht werden. Es kann aber sein, dass der Besuch automatisiert und ausschließlich aus statistischen Zwecken erfasst wird. So gesammelte Informationen umfassen beispielsweise Zugriffszeiten, Verweildauer auf einzelnen Seiten oder aber den Browsertyp, den Sie verwenden. Diese Informationen werden jedoch strikt getrennt von persönlichen Informationen erfasst. Sie bleiben folglich vollkommen anonym – es ist nicht möglich, Rückschlüsse auf Ihre Identität zu ziehen.
Die über Kunden gespeicherten Daten können zu jeder Zeit im Profilbereich der Online-Plattform eingesehen werden. Dort können die Daten auch bearbeitet werden.

Whitebox Test – Meinungen und Erfahrungen

4,5/5

Whitebox bietet ein aktives Risikomanagement, ein übersichtliches Benutzerportal und Sparpläne ab 5 Euro an! Diese Punkte sprechen definitiv für diesen Finanzportfolioverwalter. Demgegenüber stehen als Schwäche die recht hohe Gebühren bei Einstiegsanlagen.
whitebox - test und erfahrungen

Übersicht der Bewertungen zum Start

Anbieter
Stärken
Schwächen
Urteil
whitebox - test und erfahrungen
  • Aktives Risikomanagement
  • Übersichtliches Benutzerportal
  • Sparpläne ab 5 Euro
  • Recht hohe Gebühren bei Einstiegsanlagen
sehr gut (4,5 von 5)
whitebox - test und erfahrungen
  • Finanzportfolioverwaltungslizenz
  • Anzahl der Risikoklassen
  • Hohe Gebühren bei niedrigen Anlagen
gut (3 von 5 Sternen)
whitebox - test und erfahrungen
  • Verständlichkeit der Risikofragen
  • Geschäftsmodell
  • Kostentransparenz
2. Platz
whitebox - test und erfahrungen
  • 10 Anlagestrategien
  • Einzahlpläne ab 5 Euro
  • Conditional Value at Risk als Risikomaß
  • Keine
1. Platz Echtgeld-Test

Extra Magazin

Robo-Advisor Erfahrungen: Die Redaktion vom Extra Magazin hat die Angebote der wichtigen Robo-Advisor in Deutschland miteinander verglichen. Bewertet wurden die Kategorien Angebot, Service, Kosten und Sicherheit. Whitebox wird im Ergebnis als „gut“ (3,5 von 5 Sternen) eingeschätzt.

Whitebox überzeugt in der Kategorie Sicherheit zusammen mit Scalable Capital mit der Finanzportfolioverwaltungslizenz, die stärker überwacht wird als die Finanzvermittlerlizenz der anderen Anbieter. Desweiteren lobt das Extra Magazin die Anzahl der Anlagestrategien.

Kritisiert wird die überdurchschnittlich teure Gebührenstruktur bei niedrigeren Anlagebeträgen und der eingeschränkte Service. Whitebox verfüge über keinen Facebook-Auftritt (mittlerweile schon) und biete auch keinen Online-Chat an. Dieser soll jedoch in Kürze eingeführt werden. Die Kommunikation erfolgt per Telefon oder E-Mail.

Öko-Test

Robo-Advisor Test: Öko-Test testet in seinem Robo-Advisor Vergleich (Mai 2016) die wichtigsten Unternehmen in Deutschland. Das Geschäftsmodell von Whitebox sowie die Verständlichkeit der Risikofragen werden mit der Note gut bewertet. Die Kostentransparenz wird dagegen von den Testern lediglich als befriedigend eingeschätzt.

BrokerVergleich.de

Die Redakteure von BrokerVergleich.de sehen bei Whitebox Vorteile insbesondere in der Auswahl von 10 Anlagestrategien, Einzahlplänen ab 5 Euro und dem verwendeten Risikomaß Conditional Value at Risk (siehe Anlagestrategie).

Finanztip

Robo-Advisor Test: Finanztip hat 2016 einen Test mit 7 Robo Advisorn durchgeführt. Whitebox als Anbieter mit einem aktiven Verwaltungsansatz wurde dabei mit folgender Begründung außen vorgelassen:

„Ein Robo-Advisor mit einer aktiven Strategie folgt dagegen einem finanzmathematischen Modell, nach dem er zwischen den einzelnen Anlageklassen umschichtet. Wie genau der Robo-Advisor die Vorgaben des Modells umsetzt und ob das Modell grundsätzlich erfolgreicher ist als eine passive Strategie, lässt sich nicht vorhersagen. Wir konnten deshalb nur Komplettlösungen in unseren Test einbeziehen, die eine passive Anlagestrategie umsetzen.”

Update der Tests 2021

Plattform

Whitebox Note

Brokervergleich.de 11/2020

Testsieger “Robo-Advisor des Jahres 2020”

Capital 08/2020

Bestnote

EXTRA Magazin 03/2020

Sehr gut

Stiftung Warentest 08/2018

2. Platz, Bestnote: Gut

Brokervergleich.de

Das renommierte Branchenportal Brokervergleich.de hat in seinem jährlichen Test untersucht, welche Anbieter sich behaupten konnten und wie zufrieden die jeweiligen Kunden waren – und damit den Robo-Advisor 2020 gekürt: Whitebox GmbH.

Was ist Brokervergleich.de?

Gründer und Inhaber Daniel Franke betreibt Brokervergleich.de seit 2009. Der studierte Betriebswirt hatte sich zum Ziel gesetzt, Verbrauchern einen möglichst breiten und umfassenden Marktüberblick über Anlageprodukte wie Aktien, ETFs oder Fonds bis hin zu Vermögensverwaltungen zu bieten. Dabei setzen er und seine Redaktion auf bewährte Testschemata, Rechner und Statistiken. Brokervergleich.de führt zudem seit Mai 2015 den ersten und bislang einzigen Robo-Advisor Echtgeldtest durch.

Was ist die Brokerwahl?

Einmal jährlich wird im Rahmen der Brokerwahl die Meinung von Kunden eingeholt. 2020 haben mehr als 71.000 Kunden über alle Kategorien hinweg mitgemacht! Gleichzeitig testet die Fachredaktion alle Anbieter auf Herz und Nieren und vergibt Punkte in den für das jeweilige Angebot relevanten Kategorien. Kunden und Redaktion vergeben damit gewissermaßen gemeinsam einen der wichtigsten Branchenpreise, den u.a. den “Robo-Advisor des Jahres”. Darüber hinaus wurden auch Anbieter in den Bereichen “Fonds- & ETF-Broker”, “CFD-Broker” und “Forex-Broker” überprüft. Insgesamt waren 2020 30 Anbieter in der Sonderkategorie “Robo-Advisor” gelistet. Dabei reichten die Teilnehmer von Start-Ups bis zu klassischen Banken.

Was hat Brokervergleich.de in seinem Robo-Advisor-Test untersucht?

Der “Robo-Advisor des Jahres” von Brokervergleich.de wird von zwei Seiten ermittelt: Einerseits durch die Kunden, die auf Basis ihrer persönlichen Erfahrungen abstimmen können, andererseits durch die Redaktion von Brokervergleich.de, die Online-Broker bzw. Online-Vermögensverwalter auf Basis von mehr als 200 Kriterien umfangreich prüft. Aus den Kundenbewertungen wird ein Durchschnittswert berechnet und anschließend setzt sich das Gesamtergebnis jeweils zu 50 % aus der Brokerwahl und zu 50% aus dem Brokertest zusammen. Der Testsieger muss also in beiden Bereichen insgesamt am besten abschneiden.

Der Test von Brokervergleich.de umfasste die Kategorien: “Gebühren”, “Angebot”, “Leistungen”, “Service & Sicherheit”.

Wie hat Whitebox in dem Vergleich abgeschnitten?

Whitebox wird als „Robo-Advisor des Jahres“ ausgezeichnet! Im redaktionellen Test punktete Whitebox speziell mit dem breiten Angebot, so Brokervergleich.de. “Zehn Anlagestrategien, ein Sparplan sowie Konten für Minderjährige und Business-Kunden. Hinzu kommt ein überdurchschnittliches Leistungspaket – voilà, fertig ist der Testsieger 2020”.
Robo-Advisor unterscheiden sich in ihrem Angebot stark: sei es in der Auswahl der Anlagekategorien oder bei der Anzahl der verschiedenen Risikoklassen. Whitebox überzeugt in der Kategorie als Sieger mit insgesamt 10 Risikoklassen und einer Strategie, die speziell für die Altersvorsorge ausgelegt ist.

Auch in der Kategorie Leistungen, in die der Echtgeldtest einfließt, liegt der Gesamtsieger Whitebox an zweiter Stelle mit 4,47 von 5 Punkten. Beim Risikomanagement setzt Whitebox auf einen antizyklischen Ansatz und die Optimierung mittels Conditional Value at Risk (CVaR).

Ebenso in der Kategorie Service & Sicherheit liegt Whitebox auf Platz 2 mit einem Ergebnis von 4,75. Der Kundenservice ist zwischen Montag und Freitag von 9 bis 19 Uhr erreichbar. Außerdem liegt eine Lizenz zur Finanzportfolioverwaltung der BaFin vor.

Capital

Das Magazin Capital hat im August 2020 untersucht, welche Anbieter sich in der Corona-Krise behauptet haben, welche Schwächen offenbarten und was die Anbieter in puncto Service und Kundenprofilierung zu bieten haben.

Was ist Capital?

Capital wurde 1962 von Adolf Theobald gegründet und erscheint im Verlag Gruner + Jahr. In den 1970er- und 1980er-Jahren galt Capital unter dem Chefredakteur und späterem Herausgeber Johannes Gross als meinungsführendes Wirtschaftsmagazin in Deutschland. Die monatliche Börsen-Kolumne von Investorlegende André Kostolany genoss über Jahrzehnte Kultstatus. Seit den 1990er-Jahren hat sich der redaktionelle Fokus mehrfach verschoben. Themen rund um Geldanlage und Börse bilden jedoch nach wie vor einen Schwerpunkt in der Berichterstattung. Die aktuell verkaufte Auflage beträgt mehr als 130.000 Exemplare (Stand: 1. Quartal 2020). Der Titel ist zwischenzeitlich alle 14 Tage neu herausgekommen, 2008 ist der Verlag aber wieder zum ursprünglich monatlichen Erscheinungsrhythmus zurückgekommen, der seitdem unverändert gilt.

Was hat Capital in seinem Robo-Advisor-Test untersucht?

Die Redaktion hat zusammen mit den Experten des Analysehauses Tetralog die Angebote von 36 digitalen Vermögensverwaltern, die von Juni 2019 bis Mai 2020 in Deutschland aktiv waren, bewertet. Dabei haben die Prüfer die Kosten für die Anlage von 50.000 Euro eines fiktiven Testkunden ermittelt und die Qualität der einzelnen Anbieter in den Kriterien Anlegerprofilierung, Anlageergebnisse und Service bewertet. In der Kategorie „Investment“ haben die Tester Rendite und Risiko der Anlageergebnisse der Anbieter miteinander verglichen. Zusätzlich haben sie geprüft, wie gut der einzelne Anbieter jeweils seinen Investmentprozess beschreibt. Gepunktet haben in dieser Disziplin vor allem diejenigen Robo-Advisor, die Interessenten und Kunden detailliert erklären, welche Investmentstrategie sie verfolgen, wie sie das Anlagerisiko managen und welchen Prozess sie bei der Auswahl von Wertpapieren und Investmentfonds verfolgen. Zudem ging es um die Transparenz bei den gemachten Anlagevorschlägen. An Ende hat das Test-Team Rating-Noten in Form von Sternen für die Gesamtleistung vergeben. Fünf Sterne haben diejenigen Anbieter erhalten, die in der Endabrechnung auf mehr als 75 Punkte bei einer Maximalzahl von 100 Punkten gekommen sind.

Wie hat Whitebox in dem Vergleich abgeschnitten?

Laut Capital gehört Whitebox zu den Top 3 der besten Robo-Advisor in Deutschland. Ein Endergebnis von 78,1 Punkten bedeutet nicht nur den dritten Platz, sondern auch die Höchstnote von fünf Sternen. Heraus sticht dabei, dass Whitebox bei den Kosten für das Testdepot zu den günstigsten unter den etablierten Anbietern gehört. Gleiches gilt für den Prüfpunkt „Investment“. Auch die von Tetralog ermittelte rollierende Rendite von 4,94 Prozent im 12-Monats-Durchschnitt kann sich im Vergleich zum Gesamtfeld sehen lassen.

EXTRA Magazin 

Was ist das Extra-Magazin?

Das im Isarvest-Verlag erscheinende Extra-Magazin legt den Fokus darauf, über Trends und Entwicklungen im Markt für Exchange Traded Funds (ETF) und die Anlagemöglichkeiten mit diesem Produkt zu berichten. Dazu kommen Artikel über Robo-Advisor und digitale Finanzangebote. Das Magazin richtet sich an Privatanleger und ist deutschlandweit am Kiosk und im Abonnement erhältlich. Die reguläre Ausgabe enthält regelmäßig Speziale – eigenständige Heftprodukte, die ein einzelnes Schwerpunktthema haben wie zum Beispiel Robo-Advisor.

Was hat das Extra-Magazin in seinem Robo-Advisor-Test untersucht?

Das Extra-Magazin hat beim diesjährigen Robo-Advisor-Test die Angebote von 36 in Deutschland aktiven digitalen Vermögensverwaltern analysiert und bewertet. Deren Leistungen und Angebote haben die Tester in den Kernkriterien Kosten und Angebot untersucht und verglichen. Zusätzlich haben sie den Kundenservice sowie die Performance im Jahr 2019 in die Bewertung einbezogen. Am Ende hat das Test-Team Empfehlungen in den Kategorien Angebot, Kosten und Service abgegeben. Um im Gesamttest die Wertung „Empfehlung“ zu erhalten, musste der jeweilige Anbieter über alle Kategorien hinweg erstklassige Leistungen erzielt haben.

Wie hat Whitebox in dem Vergleich abgeschnitten?

Whitebox erhielt mit 4,5 Sternen die Bestnote „sehr gut“ und erzielte in der Kategorie „Angebot“ die Höchstnote von 5 Sternen. „Whitebox überzeugt vor allem durch das umfangreiche Angebot, das auf technologiegestützten Anlagelösungen beruht“, schrieben die Tester folgerichtig. Positiv hebt das Extra-Magazin zudem die Auszahlpläne hervor: Mit Verzichten auf einen Mindestdepotbestand und Auszahlungen ab fünf Euro habe Whitebox ein „kundenfreundliches Angebot“.

Stiftung Warentest 2018

Was hat die Stiftung Warentest in ihrem Robo-Advisor-Test untersucht?

Insgesamt untersuchte Finanztest 14 digitale Vermögensverwalter, bei denen die Mindestanlagesumme unter 100.000 Euro liegt und die vorwiegend Fonds in den Kundenportfolios einsetzen. Zwar vergaben die Tester keine Noten für die Portfolios, weil es nach ihrer Ansicht „nicht das einzig wahre Konzept“ gibt. Doch deutliche Mängel bei der Diversifikation oder zu hohe Risiken gemessen an dem Profil des Testkunden führten zu Abwertungen der Gesamtnote.

Nicht bewertet haben die Experten von Finanztest die Wertentwicklung der Portfolios. Dafür sei es noch zu früh, denn viele Anbieter sind erst seit rund zwei Jahren auf dem Markt. Aus der Rendite über so kurze Zeiträume lassen sich keine verlässlichen Schlüsse für die Zukunft ableiten.

Die Stiftung Warentest testet mit wissenschaftlichen Methoden, bewertet auf der Basis objektiver Untersuchungen und veröffentlicht die Ergebnisse in den anzeigenfreien Zeitschriften test und Finanztest sowie in Büchern und im Internet.

Der vollständige Robo-Advidor-Test kann auf der Website der Stiftung Warentest zum Preis von 2 Euro heruntergeladen werden. Die Printausgabe der Zeitschrift Finanztest ist im Handel erhältlich.

Wie hat Whitebox im Test abgeschnitten?

„Am besten abgeschnitten haben die Robo-Advisors Quirion und Whitebox. Ihre Anlageempfehlung war gut“, heißt es in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (August 2018). „Zu der Qualität der Anlageempfehlung gehören der anfängliche Portfoliovorschlag, außerdem die Kosten, die Informationen über die Produkte und Kosten sowie die Abfrage der Kundendaten.“

Nur bei Whitebox und zwei weiteren Vermögensverwaltern fanden die Prüfer keine Mängel. „Whitebox hat das Geld unseres Modellkunden auf sieben verschiedene Aktien-ETF und acht unterschiedliche Anleihe-ETF aufgeteilt. Hinzu kommt ein ETC auf Gold.“

Mit einem Anteil von 45 Prozent an der Gesamtnote legte Finanztest den größten Wert auf detaillierte Informationen zu Produkt und Kosten der digitalen Vermögensverwaltungen. Die Begründung: „Bei dieser neuen Art der Geldanlage sollten Kunden genau hinschauen können, ob alles passt, was ihnen vorgeschlagen wird.“ Whitebox belegte in dieser Kategorie den zweiten Platz, ebenso wie in der Gesamtwertung.

Auch die Kosten spielten mit einem Gewicht von 40 Prozent eine große Rolle. In dieser Kategorie bewerteten die Tester die digitale Vermögensverwaltung Whitebox nur mit einem „befriedigend“. Mit 0,19 Prozent pro Jahr zählen die Produktkosten zwar zu den niedrigsten. Doch das Entgelt für die Vermögensverwaltung (0,75 Prozent jährlich bei einer Anlagesumme von 51.000 Euro) war den Prüfern im Vergleich mit Mitbewerbern nicht niedrig genug.

Dabei blieb allerdings unberücksichtigt, welchen Aufwand die digitalen Vermögensverwalter betreiben. Während Whitebox ein aktives Portfoliomanagement auf Basis eines Value-Ansatzes bietet, liefern andere Robo-Advisor passive Portfolios, die hin und wieder auf ihre ursprüngliche Gewichtung der verschiedenen Anlageklassen zurückgesetzt werden. Letzteres erfordert deutlich weniger Aufwand als aktives Management, bei dem – wie bei Whitebox – ein Expertenteam die internationalen Finanzmärkte fortlaufend analysiert. Aktives Portfoliomanagement ist deswegen teurer als passive Portfolios.

Einige Jahre nach dem Test kann sich die Zwischenbilanz in Bezug auf die erzielten Renditen besonders sehen lassen: Die Whitebox Risikostufen schlagen allesamt ihre Morningstar Vergleichsgruppen. Auch gemessen am Risiko performt Whitebox – bei halbem Risiko – in den Stufen 8-10 besser als der DAX.

Echtgeld-Test

Als einziges Portal im deutschsprachigen Raum führt BrokerVergleich.de seit Mai 2015 einen Echtgeld Test von Robo-Advisorn durch. Dabei wurde bei den Anbietern ein reales Depot angelegt, was laut dem entsprechenden Online-Vermögensverwalter das optimale Portfolio für die Mehrheit der Anleger darstellt.

Ist Whitebox renditestark?

Zeitraum
Whitebox
MSCI World*
Betterment (USA)
April 2017
0,31%
3,5%
1,3%
01.05.16 – 31.04.17
(12 Monate)
13,3%
12,4%
10,1%
seit Januar 2016
19,6%
15,5%
18,7%

Stand: Juli 2017

Bei Whitebox wurde die Risikoklasse 6 gewählt. Diese setzt sich folgendermaßen zusammen: 57% Aktien, 32% Anleihen, 4% Gold, 3% Immobilien, 2% Cash, 2% Rohstoffe. *Der Index „MSCI World“ enthält über 1000 Einzelaktien aus 37 Industrie- und Schwellenländern und kann so als Vergleichsindex angesehen werden.

Kundencheck 2017

robo-advisor.de hat im Juli 2017 Service-Anfragen per Email, Chat und Telefon an Whitebox gestellt. Leider konnte Whitebox am Telefon nicht weiterhelfen, verwirrte Mitarbeiter verwiesen immer wieder auf die Email, die man an die Geschäftsführer schreiben solle. Einen Chat gab es nicht. Anfragen über Email wurden jedoch schnell, höflich und kompetent beantwortet, das klappte sehr gut. Mit 57,3 von 100 möglichen Punkten landet Whitebox auf dem letzten Platz. Hier besteht ganz klar Handlungs- und Verbesserungsbedarf, um den Service an die Qualität des Algorithmus anzupassen.

Folgend zeigen wir Ihnen die Fragen, die wir in den Service-Kategorien leicht, mittel und anspruchsvoll gestellt haben. Die dazugehörigen Antworten, die wir von Whitebox erhalten haben, finden Sie ebenfalls dort.

Kategorie leicht

Reaktionszeit für diese Anfrage: 24 Stunden

Frage: „Was passiert eigentlich mit meinen Zinsen und Ausschüttungen, die der Robo-Advisor erwirtschaftet? Bekomme ich diese ausgezahlt?“
Antwort: „Besten Dank für Ihre Nachricht und Ihr Interesse an Whitebox.

Alle ausgeschütteten und realisierten Erträge werden reinvestiert. Nur wenn Sie eine Auszahlung beauftragen, wird der entsprechende Betrag auf Ihr Referenzkonto überwiesen.

Für Rückfragen oder sonstige Informationen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.“

Kategorie mittel

Reaktionszeit für diese Anfrage: 4 Stunde

Frage: „Ich bin gerade in der Entscheidungsfindung, mich für einen Robo-Advisor zu entscheiden und müsste im Notfall innerhalb einer Woche an mein investiertes Vermögen ran. Ist es möglich, dass sie mir es innerhalb von einer Wochen zurückzahlen? Wenn das nicht möglich ist, wie sähe eine Möglichkeit zur vorzeitigen Auflösung der Investition aus bzw. wie schnell wäre das möglich?“
Antwort: „Besten Dank für Ihre Nachricht und Ihr Interesse an Whitebox.

Unser System arbeitet derzeit mit zweiwöchentlichen Handelszyklen. Wir werden diese aber bald auf eine wöchentliche Taktung ändern. Bis dahin steht unseren Kunden noch die Möglichkeit einer Express-Auszahlung zur Verfügung, die mit einer Gebühr gemäß unserem Preis- und Leistungsverzeichnis (https://konto.biw-bank.de/formularcenter_bank/public/2300100.pdf) verbunden ist. Eine Express-Auszahlung dauert in der Regel nicht länger als 3 Geschäftstage. In dem Rahmen können Auszahlungen bis zum Mindestanlagebetrag pro Anlageziel von 1.000 Euro ausgeführt werden.

Wenn auch der Mindestanlagebetrag ausgezahlt werden soll, dann muss zumindest hierfür eine Liquidation beauftragt werden, die generell nur immer im ersten Handelszyklus eines Monats durchgeführt wird.

Für Rückfragen oder sonstige Informationen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.“

Kategorie anspruchsvoll

Reaktionszeit für diese Anfrage: 1 Stunde

Frage: „Können Sie mir bitte sagen, welche Vorteile Ihr Risikomanagement gegenüber anderen Robo-Advisor hat?
Ich habe vor, ca. 50.000 Euro zu investieren.“
Antwort: „Besten Dank für Ihre Nachricht und Ihr Intersse an Whitebox.

Als echter Vermögensverwalter greifen wir aktiv in die jeweilige Zusammensetzung des Kundenportfolios ein.

Dies geschieht auf zwei Ebenen:

1. Ebene der Sollallokation: Wir nennen unseren Ansatz „bewertungsorientiertes“ Risikomanagement. Dabei geht es um das Kaufen fundamental starker Anlagen, die unterbewertet sind. Man nennt diesen Ansatz auch „Value-Ansatz“ – und während Warren Buffett sich eher auf Einzeltitel konzentriert, betrachten wir ganze Anlageklassen. Jedoch durchaus auch auf Basis der individuellen Bestandteile. Wir erachten das als eines der effektivsten Mittel zur Vermeidung von Anlagerisiken (verstanden als bleibender Kapitalverlust und nicht Volatilität).
Doch mit dem Value-Ansatz alleine ist es nicht getan, denn das optimale Portfolio besteht nicht aus der Summe der besten Value-Opportunitäten. In der Optimierung kommt der ebenfalls mehrfach prämierte Mean-CVaR-Ansatz zum Tragen, der letztlich die bekannten Unzulänglichkeiten der Modernen Portfoliotheorie ausmerzt. Indem etwa mit nicht-normalverteilten statt normalverteilten Renditecharakteristika operiert wird – oder indem wir CVaR statt Standardabweichung oder VaR (u.E. unvollständige Risikomasse) nutzen.
Hinzu kommen umfangreiche qualitative und quantitative Stresstests und Simulationen.

Unser Anlageprozess wird entsprechend unseres Angebots als echter Vermögensverwalter nicht einfach einmalig angewandt (zur Herleitung einer starren, auf Jahr und Tag gleich bleibenden Allokation), sondern ist die tägliche Arbeit, die wir für unsere Kunden erbringen.

2. Ebene Ist- zu Sollallokation (Rebalancing): Wir nutzen ein sophistiziertes, abweichungsbasiertes Rebalancing auf Basis assetklassen- und risikostufenspezifischer Bandbreiten. Das heißt, dass wir individuelle Abweichungsbandbreiten definiert haben pro Portfoliokomponente und Risikostufe. Das Rebalancing ist damit auch Teil der Anlagestrategie, weil die Abweichungsbandbreiten inhärent eine Kosten-Nutzenanalyse repräsentieren.

Viele Anbieter hingegen arbeiten lediglich mit einem einfachen Rebalancing und führen das Kundenportfolio an einem festen Zeitpunkt auf ein einmal festgelegtes Musterportfolio zurück und lassen damit den Aspekt, dass auch Anpassungen an der Sollallokation notwendig sein könnten, völlig außer Acht. Günstiger sind derartige Angebote trotz der Einfachheit dennoch nicht.

Ziel unserer Bemühungen ist es, für unsere Kunden ein besseres Rendite-/Risikoprofil ihrer Anlage zu erreichen.

Für Rückfragen oder sonstige Informationen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.“

Alternativen zu Whitebox

Erst im Januar 2016 war Whitebox auf dem Markt für Anleger verfügbar. Damit gehört das Unternehmen zu den jüngsten Robo-Advisorn in Deutschland, konnte aber in den den Zeiträumen Mai 2016 bis April 2017 mit einem ausgewogenen Portfolio bis zu 13,3% Rendite für Anleger erwirtschaften.

Wissen Sie, was ETF-Sparpläne sind? Jetzt lesen, wie die Experten von robo-advisor.de ETF-Sparpläne nutzen.

Anlagen in Fonds sind jedoch langfristige Investitionen. Es bleibt somit zu beobachten, wie sich die Renditen von Whitebox und von den anderen Robo Advisorn in Zukunft entwickeln werden. Auf jeden Fall kann Whitebox mit amerikanischen Robo-Advisorn mithalten und liefert gegenüber Betterment sogar eine bessere Performance ab.

  • Whitebox hat im Echtgeld-Test das beste Ergebnis eingefahren.
  • Auf Basis dieser zugegebenermaßen kurzfristigen Daten sind die Anlagen der aktiven Robo Advisor Whitebox auf Platz 1 und Scalable Capital auf Platz 2 zu empfehlen.

Investmentstrategie

4,5/5

Die Asset-Allokation bei Whitebox stützt sich auf eine strategische, aktive und vorwärtsschauende Fundamentalanalyse, die insgesamt 23 Anlageklassen integriert. Umgesetzt wird die Strategie durch passiv gemanagte, kostengünstige Finanzprodukte, überwiegend ETFs.

whitebox - test und erfahrungen

Aktien:

  • Europa
  • USA
  • Asien
  • Japan
  • Schwellenländer

Anleihen:

  • Unternehmensanleihen
  • Staatsanleihen
  • Schwellenländer
  • Inflationsindexierte Anleihen

Alternative Asset-Klassen:

  • Rohstoffe
  • Gold
  • Infrastruktur
  • Immobilien

whitebox - test und erfahrungen
ETFs benutzen alle Robo Advisor. Whitebox sieht jedoch die Asset-Allokation als entscheidendes Kriterium für den Erfolg an. Als „Moderne Portfoliotheorie 2.0“ betitelt soll der Ansatz aktuelle Forschungsergebnisse zur Konstruktion robuster Portfolien umsetzen. Ziel ist es, das Rendite-/Risikoprofil der Kunden zu optimieren und das Kapital insbesondere in Marktabschwungsphasen gut zu schützen.

Als Besonderheit bietet Whitebox eine Rentenlösung an. Bei dieser wird das Portfolio hin zu einem frei wählbaren Rentenzeitpunkt nach und nach im Risiko, entlang eines sogenannten Gleitpfads, reduziert. Kunden haben dabei die Möglichkeit, zwischen einem Einmalbetrag als Zielsumme oder monatlichen Auszahlungen zu wählen.

Im Unterschied zu den Robo Advisors der ersten Generation (quirion, fintego etc.) belässt es Whitebox nicht bei einer starren Assetallokation, also einem fixen Verhältnis von beispielsweise Aktien und Renten, sondern wirkt aktiv auf die Gestaltung eines Kundenportfolios, unter Zuhilfenahme von Risikomanagement-Modellen, ein.

Bei der Anlagestrategie nimmt Whitebox die Expertise vom Morningstar Investment Management entgegen. Das Londoner Investmentunternehmen gibt Empfehlungen für die Gewichtung von Aktien und Anleihen ab und bewertet einzelne Indexfonds. Die endgültigen Entscheidungen über die Zusammenstellung von Portfolios verbleibt aber bei Whitebox.

Whitebox setzt bei der Risikoberechnung auf datengetriebene Finanzmodelle. Zur Berechnung des maximalen Verlustes, der mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht überschritten wird, kommt das Conditional-Value-at-Risk-Modell zum Einsatz. Dieses schätzt auch den Höchstverlust ab.

Bei der Anlagerendite kalkuliert Whitebox mit 9% in der höchsten Risikoklasse und 3% in der konservativsten Anlageform. Whitebox überprüft die Gewichtung der Portfolios alle 14 Tage und nimmt entsprechende Rebalancings (Anpassungen an der Soll-Allokation) bei Bedarf vor.

Angebote

Anbieter
Whitebox
Startguthaben
Whitebox bietet zudem die Möglichkeit, den Robo-Advisor zunächst ausgiebig zu testen.

 

Für die ersten 6 Monate werden für ein Anlagevermögen in Höhe von 5.000 Euro keine Gebühren erhoben. Wer mehr anlegen möchte, zahlt lediglich auf den Betrag über 5.000 Euro eine Gebühr.

Bei einer Anlage von 5000 Euro sparen Kunden somit 23,75 Euro.

Kunden-werben-Kunden
Über das inwhite Programm (Kunden-werben-Kunden Programm) können Anleger die Höhe der Gebühren reduzieren. Für jeden Neukunden werden 5000 Euro für den werbenden Bestandskunden bis zu 1 Jahr lang gebührenfrei verwaltet. Die Freibeträge wirken sich nicht auf den in der Gebührentabelle aufgeführten Gesamtanlagebetrag aus.

 

Auch der angeworbene Freund profitiert von diesem Bonus. Mit einer Anlage von 5000 Euro lassen sich somit Gebühren von 47,50 Euro einsparen.

Partnerprogramm
In den Genuss von reduzierten Gebühren kommen auch Kunden, die in einem Haushalt zusammenleben. Wenn beide ein Depot bei Whitebox besitzen, werden die Anlagesummen für die Gebührenkalkulation addiert und somit gemindert.

Interview mit Salome Preiswerk – Gründerin von Whitebox

Was ist das besondere an Ihrer Investmentstrategie?

whitebox - test und erfahrungen

Salome Preiswerk

Preiswerk: „Unser Anlageansatz: Aktives Risikomanagement umgesetzt mit passiven Produkten. Gemeinsam mit unserem für seine Forschung mehrfach ausgezeichneten Partner Morningstar Investment Management / Ibbotson verbinden wir damit das Beste aus beiden Welten: Aktiv so wenig wie nötig und passiv so viel wie möglich. Ziel ist die Erreichung besserer risikoadjustierter Renditen.

Kern ist eine strategische, auf Fundamentalanalyse basierende und über eine Vielzahl an Anlageklassen (23 an der Zahl) diversifizierte Assetallokation – umgesetzt mit passiven Produkten. Dabei zielt ein ausgeklügeltes Risikomanagement auf die Erreichung besserer risikoadjustierter Renditen ab. Unser Ansatz bei der Assetallokation kann als „Moderne Portfoliotheorie 2.0“ bezeichnet werden, der die jüngsten Forschungsergebnisse zur Konstruktion wirklich robuster Portfolien in die Praxis umsetzt. Denn mit Moderner Portfoliotheorie 1.0 ist es nicht getan. Spätestens seit der Finanzkrise ist deutlich geworden, dass derartige Modelle – die auf einer Volatilitätsschätzung gepaart mit einer Normalverteilungsannahme für Renditen aufsetzen – erhebliche Unzulänglichkeiten aufweisen. Unzulänglichkeiten, die nicht einfach ein paar Basispunkte Rendite kosten, sondern die zu einer massiven Unterschätzung von Risiken führen.

Whitebox managt Risiken demgegenüber auf Basis des Conditional Value at Risk (CVaR). Der CVaR ist ein Risikomaß, welches eine natürliche Erweiterung des Value at Risk (VaR) darstellt. Standardabweichung und VaR gelten demgegenüber als unzureichende, da unvollständige, Messgrößen. Ökonomisch betrachtet quantifiziert der CVaR den erwarteten Verlust für den Fall, dass der Value at Risk unterschritten wird. Die Risikomessung konzentriert sich folglich auf das linke Ende (Tail) der Renditeverteilung und damit auf extrem ungünstige Marktphasen.

Da wir außerdem anerkennen, dass Renditen nicht normalverteilt und Assetklassenkorrelationen nicht statisch sind, bildet unser Ansatz die Realität deutlich besser ab. Das sind jedoch nur ein paar Bestandteile unseres ansonsten wesentlich komplexeren Anlageprozesses, der schließlich mit quantitativen (mehrere Tausend kleine Abweichungen unserer Annahmen) und qualitativen (z. B. Zinswende, Ölpreisverfall) Simulationen und Stresstests endet. Unser Ziel ist entsprechend: Bei gleichem Renditepotential weniger Risiko als bei herkömmlichen Angeboten oder umgekehrt bei gleichem Risiko mehr Renditepotential.

Eine weitere Besonderheit, auch in Sachen Portfoliomanagement, besteht hinsichtlich unseres besonderen Angebots für die Rente: Unser Rentenziel. Dieses heißt nicht etwa so und ansonsten ist alles gleich wie bei allen anderen Zielen. Nein, der Kunde, bzw. sein Portfolio, wird entlang eines sogenannten Gleitpfads hin zum (frei definierbaren) Rentenzeitpunkt im Risiko reduziert. Die Risikopräferenzen des Anlegers werden in den Gleitpfaden widerspiegelt, die sich sowohl hinsichtlich initialem Aktienanteil, als auch hinsichtlich der Geschwindigkeit der Risikoreduktion unterscheiden. Es handelt sich auch hier nicht etwa um ein einfaches, zeitablaufbasiertes Modell. Dem Gleitpfaden liegen vielmehr wiederum dieselben Kapitalmarktannahmen zugrunde, die wir auch unseren Portfolien zugrunde legen. Es kann also auch sein, dass wir die Gleitpfade selbst bei Bedarf anpassen.”

Was unterscheidet Whitebox von anderen Robo-Advisorn?

Preiswerk: „Man muss an der Stelle zwei Ebenen unterscheiden. (Fast) allen Robo Advisors ist gemein, dass sie mit passiven Produkten arbeiten. Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie sind sehr kostengünstig, „diversifiziert“, liquide. Dass aktive Fonds die hohen Kosten nur selten nachhaltig durch Überperformance gegenüber einem Index rechtfertigen, ist hinlänglich bekannt. Anders sieht es auf der Ebene Anlagestrategie/Assetallokation aus, die übrigens für den Hauptteil des Anlageerfolgs zuständig ist. Auf dieser Ebene gibt es derzeit nur zwei Anbieter, die aktives Risiko- und damit auch Portfoliomanagement betreiben.

Ob aktives Risikomanagement nun aktives Portfoliomanagement heißt, darüber lässt sich trefflich streiten. Was beide Anbieter jedoch sicherlich nicht tun, ist das weitverbreitete aktive Management auf Basis subjektiver Meinungen zu Markt- oder Kursentwicklungen. Bei beiden geht es hauptsächlich um das Management von Risiken, das zu Veränderungen in der Portfoliostruktur führen kann. Es bleibt jedoch dabei: Die Sollallokation kann zum Zeitpunkt y anders sein als zum Zeitpunkt x – und das unterscheidet die „aktiven“ Robo-Advisor erheblich von den Anbietern der ersten Generation.

Beim Risikomanagement bedienen sich die beiden Anbieter völlig unterschiedlicher Ansätze: Während Scalable auf taktisches, prozyklisches Markttiming gesteuert mittels der Risikokennzahl VaR setzt, verfolgen wir eine strategische, antizyklische Strategie abgeleitet aus Fundamentalanalysen und optimiert mittels der Risikokennzahl CVaR.

Das Ziel, das beide verfolgen, ist jedoch identisch: Sie wollen ihren Kunden bessere risikoadjustierte Renditen und damit einen Mehrwert bieten. Zudem sollen die Vermögen der Kunden besser vor Kapitalverlust geschützt werden. Angesichts dessen, dass sich die Kosten aller Robo Advisor, egal ob mit oder ohne Risikomanagement – oder in Aufwand gesprochen: egal, ob nach der initialen Festlegung der Gewichtung noch etwas getan wird oder nicht – in etwa gleich hoch sind, darf man getrost sagen, dass man mehr fürs gleiche Geld bekommt. Und zwar ist das Mehr die eigentlich wichtigste Komponente bei der Geldanlage: Risikomanagement. Starre Musterportfolien ohne Risikomanagement wiederum gibt es eigentlich bereits gratis über Fachmagazine, Wirtschaftsblätter, etc.

Und was man leider auch herausstreichen muss: Im Gegensatz zu den Anlagevermittlern nach GewO halten wir uns an die Regulation und berücksichtigen den Anlegerschutz durch Sicherstellung der Geeignetheit der Anlage und haften auch für unser Tun.”

Welche Strategie des Risikomanagements verfolgen Sie?

Preiswerk: „Anpassungen bei der Sollallokation: Die sind jederzeit möglich und sind Resultat unseres oben beschriebenen, hoch-komplexen Anlageprozesses, bei dem es natürlich sehr wesentlich um das Thema Risikomanagement geht. Unser Team prüft natürlich täglich, was auf den Märkten rund um die Welt passiert, welche mikro- und makroökonomischen Trends sich abzeichnen. Sollten diese eine Anpassung der Kapitalmarktannahmen vonnöten machen, werden die entsprechenden Maßnahmen in die Wege geleitet. Dabei greift das Anlageteam auch auf Kollegen von Morningstar zurück, die in Nordamerika, Asien oder Europa sitzen und entsprechend Einblicke in die lokalen Märkte haben.

Daneben besteht natürlich noch die Ebene „Abgleich Ist- zu Soll-Allokation“, also das Rebalancing als weitere Quelle für Anpassungen in einem Kundenportfolio:

Zum Zeitpunkt der Anlage werden die Kundenportfolios exakt gemäß der optimalen Assetallokation aufgesetzt. Mit der Zeit kann das reale Portfolio allerdings aufgrund von Marktschwankungen vom optimalen Portfolio abweichen. Das Rebalancing wird durchgeführt, sobald entsprechende Bandbreiten überschritten werden (wobei die Bandbreiten pro Assetklasse/Produkt und pro Risikostufe individuell/unterschiedlich und damit sozusagen auch Teil der Anlagestrategie sind).

Unser Modell stellt sicher, dass das Rebalancing handels- und steuereffizient vonstatten geht. Genauer gesagt bedeutet dies, dass Erträge aus ausgeschütteten Dividenden oder Zinsen sowie Einzahlungen des Kunden dafür genutzt werden, in untergewichtete Positionen zu investieren. Auszahlungen werden entsprechend aus übergewichteten Positionen generiert. So kann bereits ein Großteil des Rebalancings aufgefangen und der Umfang möglicher Verkäufe und damit realisierter Gewinne, die einen Steuereffekt zur Folge hätten, reduziert werden. Darüber hinaus rebalancen wir in der Regel zurück zur Abweichungsbandbreite. Nur wenn wir überschüssige Ein- oder Auszahlungen haben, wird näher oder gar hin zur eigentlichen Sollallokation rebalanced.”

Wo sehen Sie Whitebox in 5 Jahren? Was wird sich bei Ihnen als auch in der Branche der Robo Advisor verändern?

Preiswerk: „Es ist bereits jetzt ein Trend zur Demokratisierung der Vermögensverwaltung erkennbar. Leistungen, die vorher nur sehr wohlhabenden und institutionellen Kunden vorbehalten waren, sind jetzt für alle zugänglich. Aber es wird auch einen Trend zur Kooperation zwischen Banken und neuen Anbietern geben. Whitebox wird dabei eine führende Rolle spielen, nicht nur in Deutschland.”

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