Warburg Navigator Test und Erfahrungen – Wie gut ist der Robo-Advisor?

Ein Robo-Advisor mit Tradition – zumindest, wenn man auf das hinter der digitalen Vermögensverwaltung stehende Bankhaus betrachtet. „Der“ Warburg Navigator ist das digitale Angebot der im 18. Jahrhundert gegründeten M.M.Warburg & CO und bietet sein Angebot für Anleger mit einem Investitionsvolumen ab 20.000 Euro an.

Dabei setzen die Finanzexperten des Traditionshauses auf eine aktive Vermögensverwaltung und sieben unterschiedliche Risikostrategien.

Wir werfen im Trading für Anfänger-Test einen genauen Blick auf den Anbieter. Wie schlägt sich Warburg Navigator im Hinblick auf die Performance, die Kosten & Co. im Vergleich mit anderen Robo-Advisors?

Bewertung
Regulierung
Mindestkapital
Sparplan
Rendite
Anlagestrategien
3.6 out of 5 stars (3,6 / 5)
BaFin
20.000 Euro
Ja, ab 200 Euro monatlich
zwischen 1,5 und 4,1 Prozent p.a. (historisch, klassische Strategien)
14 (sieben klassisch, sieben nachhaltig)
Die Startseite von Warburg Navigator

Der Anbieter hinter Warburg Navigator

Als Marke der M.M.Warburg & CO ist der Warburg Navigator mit Sitz in Hamburg seit einigen Jahren als Robo-Advisor verfügbar. Das Bankhaus verfügt 1798 gegründet über gut 200 Jahre Investmenterfahrung und verwaltet mit Stand 2018 rund 62 Milliarden Euro an Kundenvermögen.

Führend verantwortlich für das digitale Angebot sind Carsten Klude (Chefvolkswirt und Leiter Asset Management), Dr. Christian Jasperneite (Chief Investment Officer), Gabriela Rieks (Head of Product Warburg Navigator), Dr. Rebekka Haller (Spezialistin Fondsauswahl) und Bente Lorenzen (Leiterin Privatkunden und Prozesse digitale Vermögensverwaltung). Ergänzt wird das Quintett von zwei Professoren der Universität Hamburg, die den Robo-Advisor beraten.

Als depotführende Bank agiert die Baader Bank, ein Finanzinstitut, das für zahlreiche andere Robo-Advisor ebenfalls als Partner agiert. Eine Besonderheit: An zehn Standorten in Deutschland ist der Anbieter in seinen Niederlassungen persönlich erreichbar.

Das Angebot von Warburg Navigator

Der Warburg Navigator ist nur über seine responsive Website erreichbar, eine eigene App bietet der digitale Vermögensverwalter nicht an.

Die Präsentation des Angebots wirkt der Historie entsprechend: Klar, klassisch und mit gedeckten Farben werden Anlagestrategien, Kosten & Co. präsentiert. Direkt auf der Startseite erwarten potenzielle Anleger eine Zusammenfassung der wichtigsten Details und eine Erklärung, wie Warburg Navigator arbeitet.

Der Robo-Advisor bietet eine übersichtliche Zusammenfassung

Insgesamt können Sie aus vierzehn klassischen und nachhaltigen Anlagestrategien wählen, die sich in ihrer Risikoneigung unterscheiden. Bei allen Portfolios kommen sowohl passive ETFs als auch aktive Fonds zum Einsatz. Diese werden basierend auf einem Algorithmus zusätzlich manuell ausgewählt und verwaltet: Warburg Navigator verfolgt also einen aktiven Investmentansatz.

Ein Sparplan ist ebenfalls möglich. Ab 200 Euro können Sie monatlich investieren. Der Mindestanlagebetrag beträgt 20.000 Euro. Informationen zu Kinder- oder Minderjährigendepots suchen Sie vergebens.

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  • Regulierter Anbieter aus Berlin
  • Testsieger Stiftung Warentest (1,6)
  • Zahlreiche Auszeichnungen
  • Anlagen für jede Kapitalgröße
  • Automatisiert investieren
  • Persönlicheberatung von Experten
  • Hohe Rendite seit vielen Jahren
  • Keine versteckten Kosten!
  • Meine Bewertung: 5 out of 5 stars (5 / 5)

(Risikohinweis: Ihr Kapital kann gefährdet sein)

Der Service von Warburg Navigator im Check

Der Blick auf den Service ist in allen Trading für Anfänger-Tests zweigeteilt: Wie schlägt sich Warburg Navigator im Bereich der aktiven Kommunikation, wie im Bereich der passiven Kommunikation, also den Möglichkeiten der Informationsgewinnung über die Homepage?

Der erste Eindruck ist vielversprechend: Persönlicher Kontakt vor Ort, zahlreiche Informationsangebote und eine aufgeräumte Website mit verschiedenen weiteren Kontaktmöglichkeiten.

Doch der Reihe nach: Wer sich mit dem Warburg Navigator persönlich und aktiv austauschen will, dem stehen verschiedene Optionen zur Verfügung:

  • Persönlich vor Ort in einer der zehn Filialen (Hamburg, Bremen, Hannover, Osnabrück, Braunschweig, Berlin, Köln, Frankfurt, Stuttgart, München)
  • Social Media (Facebook, Instagram, LinkedIn)
  • E-Mail und Telefon

Die einzige Option, die fehlt und andere Robo-Advisor wie Oskar bieten: Ein Chatbot. Das ist an dieser Stelle angesichts der Möglichkeit des persönlichen Kontakts allerdings verschmerzbar.

Der Robo-Advisor bietet persönliche Ansprechpartner

Wenn Sie sich im ersten Schritt passiv informieren möchten, bietet der digitale Vermögensverwalter ebenfalls Varianz:

  • Magazin mit aktuellen Finanzthemen und hoher Beitragstaktung
  • Web-Seminare
  • E-Book zum kostenlosen Download
  • Whitepaper mit Hintergrundinformationen zu Anlagestrategie & Co.
  • Ausführliche FAQ

Der erste positive Eindruck verstärkt sich auch bei genauerer Betrachtung des Robo-Advisors. Sparrechner, Zinseszinskalkulatoren und weitere kleine Helferlein und Informationen rund um die Geldanlage runden das gute Bild ab.

Zwischenfazit

Der Warburg Navigator punktet im Service-Bereich: Gegenüber seiner Konkurrenz sticht die Möglichkeit des persönlichen Kontakts hervor, aber auch im Online-Bereich macht der Robo-Advisor aus dem Traditionshaus eine gute Figur.

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(Risikohinweis: Ihr Kapital kann gefährdet sein)

Das Onboarding bei Warburg Navigator

Wir gehen nach den ersten Eindrücken von Warburg Navigator nun tiefer in die Materie und nehmen im nächsten Schritt das Onboarding im Trading für Anfänger-Test unter die Lupe: Wie schlägt sich der Robo-Advisor mit seinem Onboarding?

Der Registrierungsprozess

Das Onboarding bei Warburg Navigator läuft wie bei Peningar, Investify und anderen Robo-Advisors ab. Der Anbieter führt Sie mit einem simplen Frage-Antwort-Spiel durch die für ihn relevanten Finanzthemen und ermittelt auf Basis Ihrer Aussagen das passende Portfolio.

Das Onboarding bei Warburg Navigator dauert rund 20 Minuten

Planen Sie sich für das gesamte Onboarding ca. 20 Minuten Zeit ein, um alle Fragen gewissenhaft beantworten zu können. Halten Sie zudem ein Ausweisdokument bereit.

Positiv beim Blick auf den Registrierungsprozess vom Warburg Navigator: Kontaktdaten einer Dame, die während der Geschäftszeiten beratend zur Seite steht, sind direkt eingeblendet.

Seien Sie sich auf folgende Themengebiete vorbereitet:

  • Anlagehöhe und Anlagehorizont
  • Anlageziel (Vermögenserhalt, -aufbau oder -optimierung)
  • Verschiedene Fragen zur Risikobereitschaft
  • Monatliche Einnahmen und Ausgaben
  • Barreserven
  • Einkommensherkunft und -zusammensetzung und Verbindlichkeiten
  • Berufliche Situation
  • Erfahrung im Umgang mit Wertpapierdienstleistungen

Nach dem Download von Aufklärungsdokumenten ist dieser Teil des Onboardings beendet.

Mit einem klassischen Frage-Antwort-Spiel werden Ihre Angaben abgefragt

Präsentation der Anlagestrategie

Nach einer kurzen Berechnungsphase präsentiert der Robo-Advisor das ermittelte Portfolio. Die Darstellung ist wie die gesamte Aufmachung des Warburg Navigators simpel und bringt die wichtigen Informationen schnörkellos auf den Punkt.

Die Darstellung der Anlagestrategie ist sehr übersichtlich

Sowohl die Zusammensetzung des Portfolios aus Aktien, Anleihen und Rohstoffen sowie die anfallenden Kosten sind aufgeführt. Auch die mögliche Wertentwicklung sowie weitere relevante Hintergrundinformationen zur Strategie stellt der Robo-Advisor übersichtlich dar.

Nach dem Klick auf „Weiter“ erfolgt die Abfrage der persönlichen Daten. Diese reichen von Namen, Anschrift & Co. über Ihre steuerlichen Informationen bis hin zur Bankverbindung. Erst nach der vollständigen Angabe aller Informationen und der Eröffnung eines Kontos kann das Onboarding zu Ende gebracht werden.

Hinweis

Für den erfolgreichen Abschluss und die Eröffnung des Depots müssen Sie sich legitimieren. Dafür benötigen Sie ein Ausweisdokument.

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(Risikohinweis: Ihr Kapital kann gefährdet sein)

Wie sieht das Anlagekonzept von Warburg Navigator aus?

Nachdem wir das Onboarding im Trading für Anfänger-Test unter die Lupe genommen haben, widmen wir uns dem Anlagekonzept von Warburg Navigator. Welche Anlageklassen, Anlagestrategien und Anlagephilosophien kommen zum Einsatz?

Eingesetzte Anlageklassen

Warburg Navigator setzt für seine Portfolios auf ETFs und Fonds ein. Diese decken vier Anlageklassen ab:

  • Aktien (Europa, USA, Schwellenländer)
  • Anleihen (Staats- und Unternehmensanleihen)
  • Rohstoffe
  • Immobilien

Dabei setzt der Robo-Advisor bewusst keine Produkte seiner Muttergesellschaft ein: „Eigene Fonds oder die von uns nahestehenden Asset Managern schließen wir bei der Auswahl bewusst aus, um jeglichen Interessenkonflikten vorzubeugen.“

Angebotene Anlagestrategien

Warburg Navigator bietet insgesamt sieben verschiedene, klassische Portfolios an, deren Zusammensetzung auf der Website einsehbar ist. Die Besonderheit: Neben Assets wie europäischen Aktien oder Unternehmensanleihen wird zusätzlich klein gewichtet in spezielle Themenfelder investiert:

  • Infrastruktur & Städtebauentwicklung
  • Innovationen im Gesundheitswesen
  • Digitale Sicherheit
  • Künstliche Intelligenz & Big Data
Warburg Navigator bietet sieben klassische Anlagestrategien an

Die sieben Strategien sind wie folgt allokiert:

  • Navigator Konservativ 30: 68,9% Anleihen, 31,1% Aktien
  • Navigator Ausgewogen 40: 58,7% Anleihen, 41,3% Aktien
  • Navigator Ausgewogen 50: 47,9% Anleihen, 52,1% Aktien
  • Navigator Wachstum 60: 38,5% Anleihen, 61,5% Aktien
  • Navigator Wachstum 70: 28,2% Anleihen, 71,8% Aktien
  • Navigator Wachstum 80: 19,2% Anleihen, 81,8% Aktien
  • Navigator Offensiv 90: 9,8% Anleihen, 90,2% Aktien

Neben diesen Portfolios bietet Warburg Navigator auch die Möglichkeit von nachhaltigen Investments. Diese bedienen sich bei den gleichen Anlageklassen, setzen aber auf die gängigen ESG-Standards und wählen ihre Produkte basierend auf diesen Richtlinien aus.

Die Auswahl der nachhaltigen Produkte erfolgt nach ESG-Kriterien

Auch in diesem Bereich gibt es sieben mögliche Portfolios, die sich aus Aktien, Anleihen und Immobilien zusammensetzen:

  • Navigator Nachhaltig 30: 70,4% Anleihen, 28,1% Aktien, 1,5% Immobilien
  • Navigator Nachhaltig 40: 60,8% Anleihen, 37,2% Aktien, 2,0% Immobilien
  • Navigator Nachhaltig 50: 50,4% Anleihen, 47,2% Aktien, 2,4% Immobilien
  • Navigator Nachhaltig 60: 43,5% Anleihen, 53,4% Aktien, 3,0% Immobilien
  • Navigator Nachhaltig 70: 35,9% Anleihen, 60,4% Aktien, 3,6% Immobilien
  • Navigator Nachhaltig 80: 25,7% Anleihen, 70,2% Aktien, 4,1% Immobilien
  • Navigator Nachhaltig 90: 16,0% Anleihen, 79,6% Aktien, 4,4% Immobilien

Mindestanlage

Die Mindestanlage bei Warburg Navigator beträgt 20.000 Euro. Sie liegt damit im oberen Mittelfeld verglichen mit anderen Robo-Advisors und im gleichen Bereich wie Estably.

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Welche Investmentphilosophie verfolgt Warburg Navigator?

Im auf der Website zur Verfügung stehenden Whitepaper erläutert Warburg Navigator seine Investmentphilosophie ausführlich.

Im nachhaltigen Investmentbereich verfolgt der digitale Vermögensverwalter klare Vorgaben. Neben den ESG-Standards setzt er auf Investments in den Bereichen saubere Energie, globale Wasserwirtschaft, Innovation im Gesundheitswesen und niedrige Treibhausgasemissionen. Folgende Themenfelder werden ausgeschlossen:

  • Atomkraft und Thermalkohle
  • Alkohol-, Tabak- und Rüstungsindustrie
  • Glücksspiel- oder Pornoindustrie
  • Kinderarbeit und Korruption (auch in der Zulieferkette)

Grundsätzlich verfolgt der Robo-Advisor bei der Auswahl seiner Produkte marktübliche Vorgehensweisen und setzt auf gängige Auswahlkriterien. Der Unterschied zu vielen anderen Anbietern wie Growney oder Quirion: Die Portfolios werden dennoch aktiv gesteuert.

Portfolios werden bei Warburg Navigator aktiv gesteuert

Wer sich intensiver für die Grundsätze und Hintergründe interessiert, die hinter Warburg Navigator stecken, findet im Whitepaper, aber auch im Magazin stets aktuelle Informationen, warum welche Entscheidung wie getroffen wird und wurde.

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Warburg Navigator im Wettbewerbsvergleich

Wenn Sie unseren Testbericht bis hier aufmerksam gelesen haben, werden Sie gemerkt haben: Zur Rendite und den Kosten bei Warburg Navigator haben wir uns bisher kein Urteil erlaubt. Die ausführliche Einschätzung inklusive Wettbewerbsvergleich erfolgt in den nächsten Abschnitten.

Kostencheck

„Warum komplizierte Gebühren, wenn es auch einfach geht.“

Mit diesem Satz beginnt der Robo-Advisor die Erläuterung seiner Kosten. Er behält mit dem Ausspruch nicht ganz recht, gliedern sich die Kosten doch in drei verschiedene Abschnitte je nach Investitionsvolumen.

Grundsätzlich ist die Kostenstruktur ist wie bei anderen Anbietern, sei es Peningar oder Solidvest, zweigeteilt. Zusätzlich zu einer Verwaltungsgebühr fallen externe Fremdkosten an.

Die Kosten liegen zwischen 0,8 und 1,0 Prozent

Die All-In-Fee (Verwaltungsgebühr) staffelt sich nach investiertem Kapital:

  • 20.000 bis 100.000 Euro: 1,0%
  • 100.000 bis 250.000 Euro: 0,9%
  • Ab 250.000 Euro: 0,8%

Die durchschnittlichen Fremdkosten für die eingesetzten ETFs und Fonds belaufen sich auf verhältnismäßig teure 0,3%. Das liegt am Einsatz von teureren Fonds und nachhaltigen Produkten, die den Schnitt nach oben treiben.

Zwischenfazit

Die Kostenstruktur bei Warburg Navigator ist nicht derart simpel, wie der Anbieter selbst propagiert. Dennoch ist das System klar und die Kosten sind an allen Stellen transparent dargestellt. Im Wettbewerbsvergleich reiht sich der Robo-Advisor damit im hinteren Mittelfeld ein. Es gibt deutlich günstigere Alternativen.

Sicherheitscheck

Warburg Navigator wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin, sowohl reguliert als auch beaufsichtigt.

Als depotführende Bank steht die Baader Bank an der Seite des Finanzdienstleisters. Ihre Einlagen auf dem Verrechnungskonto sind bis zu 100.000 Euro gesetzlich geschützt. Zudem gelten die eingesetzten Produkte als Sondervermögen –  dadurch sind vor einer Insolvenz des Bankinstituts geschützt.

Ihre Daten sind nach modernsten Standards verschlüsselt und auf Servern von AWS (Amazon Web Services) in Frankfurt am Main gespeichert. Als technischer Partner für den Betrieb der Plattform agiert Elinvar.

Zwischenfazit

Kurzum: Keine Bedenken in puncto Sicherheit bei Warburg Navigator.

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Renditecheck

Mit seiner Rendite geht Warburg Navigator größtenteils transparent um. Zu jeder der sieben klassischen Strategien ist die Performance seit August 2017 aufgeführt. Bei den klassischen Pendants hingegen fehlen diese Angaben leider.

Die Renditen der klassischen Strategien finden Sie auf der Homepage von Warburg Navigator

Die Darstellung der Renditen ist für einen schnellen Überblick nicht geeignet. Um Ihnen diesen dennoch zu ermöglichen, haben wir sie mit Stand zum 31.01.2022 aufgedröselt. Wichtig: Die Renditen sind vor Abzug der Kosten von 0,8 – 1,0% angegeben!

  • Konservativ 30: 6,82% – entspricht 1,52% pro Jahr
  • Ausgewogen 40: 10,39% – entspricht 2,31% pro Jahr
  • Ausgewogen 50: 13,21% – entspricht 2,94% pro Jahr
  • Wachstum 60: 15,02% – entspricht 3,34% pro Jahr
  • Wachstum 70: 16,41% – entspricht 3,65% pro Jahr
  • Wachstum 80: 17,48% – entspricht 3,88% pro Jahr
  • Offensiv 90: 18,55% – entspricht 4,12% pro Jahr

Um einen vergleichbaren Eindruck der Rendite zu erhalten, werfen wir einen Blick auf unabhängige Vergleichstests. Wir ziehen dazu gerne die Vergleiche von brokervergleich.de und Biallo für eine Renditeprüfung heran.

brokervergleich.de (zum Test)

  • Strategie: ausgewogen
  • Zeitraum: zwei Jahre
  • Platzierung: 15 von 16

Biallo (zum Test)

  • Strategie: ausgewogen
  • Zeitraum: Drei Jahre
  • Platzierung: 21 von 22

Zwischenfazit

Der Blick auf die Renditen der klassischen Strategien von Warburg Navigator sorgt für große Ernüchterung. Sowohl die historischen Renditen als folgerichtig auch die Vergleichstests weisen eine im Wettbewerbsvergleich sehr schlechte Performance aus. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die anfallenden Kosten bei den historischen Renditen noch gar nicht berücksichtigt ist, verdunkeln sich die Aussichten noch stärker.

Das Fazit zum Robo-Advisor Warburg Navigator

Was bleibt für ein Fazit für einen Robo-Advisor, dessen Rendite in beiden führenden Vergleichstest auf dem Markt jeweils auf dem vorletzten Platz landet?

Ein sehr zwiegespaltenes: Auf der einen Seite steht ein Robo-Advisor mit Historie, einem erfahrenen Finanzhaus im Rücken und umfangreichen und transparent dargestellten Investitionsmöglichkeiten. Klassisch, nachhaltig, Themengebiete und Sparpläne – alles möglich, dazu zwar keine günstigen, aber sich noch im Rahmen bewegende Konditionen.

Dazu gesellt sich ein toller Service mit der Möglichkeit des persönlichen Kontakts in einer der zehn Filialen, die über das gesamte Bundesgebiet verteilt sind. Auch das Onboarding braucht sich vor dem der Konkurrenz nicht verstecken.

Und dennoch: Was ist das wert, wenn die Rendite gegen Null tendiert und mit Wohlwollen und Ach und Krach die Inflation ausgleicht? Es gibt wesentlich bessere Alternativen auf dem Markt, auch wenn das Drumherum bei Warburg Navigator stimmt.

Pluspunkte

  • Themenschwerpunkte zur Individualisierung des Portfolios
  • Vielfältiges Leistungsangebot
  • Onboarding und Transparenz
  • Persönlicher Service

Minuspunkte

  • über dem Durchschnitt liegende Kosten
  • sehr schlechte Performance
  • hohe Mindestanlage

Das Testergebnis lautet daher: 3,6 von 5 Punkten.

Mein Tipp: Robo-Advisor Quirion aus Berlin. Persönliche Beratung und hohe Rendite!

(Risikohinweis: Ihr Kapital kann gefährdet sein)

Wir beantworten Ihre Fragen zu Warburg Navigator

Wer steckt hinter dem Angebot von Warburg Navigator?

Warburg Navigator ist ein Angebot der M.M.Warburg & CO (AG & Co.) KGaA mit Sitz in Hamburg.

Wie hoch ist die Mindestanlage bei Warburg Navigator?

Die Mindestanlage beträgt 20.000 Euro.

Gibt es die Möglichkeit eines Sparplans bei Warburg Navigator?

Ja. Warburg Navigator bietet Sparpläne ab 200 Euro an.

Wie hoch sind die Kosten bei Warburg Navigator?

Warburg Navigator erhebt eine Verwaltungsgebühr zwischen 0,8 und 1,0 Prozent.

Wie ist die Performance von Warburg Navigator?

Der Robo-Advisor macht klare Angaben zur historischen Rendite seiner klassischen Strategien. Die vorliegenden Infos sprechen die deutliche Sprache einer schlechten Rendite, mehr dazu im entsprechenden Testabschnitt.

Welche Produkte werden bei Warburg Navigator eingesetzt?

Warburg Navigator setzt auf passive und aktive Produkte: Es kommen ETFs und Fonds zum Einsatz.

Warburg Navigator Test

Erfahrungen und Test des Robo-Advisors Warburg Navigator

Andre Witzel

Sicherheit
Rendite
Kundenservice
Angebot
Onboarding
Kosten

Zusammenfassung

Robo-Advisor mit sehr schwacher Performance, der in der B-Note hingegen überzeugen kann

3.6

Mein Tipp: Robo-Advisor Quirion aus Berlin. Persönliche Beratung und hohe Rendite!

(Risikohinweis: Ihr Kapital kann gefährdet sein)

Zuletzt geupdated am 07/06/2022 von Andre Witzel

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