Beste Geldanlage für Kinder – sinnvoll dank Steuerersparnis ab der Geburt

Es ist ein offenes Geheimnis: Wer Kinder bekommt und diese gut erziehen möchte, merkt schnell, dass die eine deutliche finanzielle Mehrbelastung für die Familie bedeutet. Durch regelmäßiges Sparen schaffen Sie Polster und Raum für spätere Wünsche.

Klar ist auch, dass die Wünsche der „lieben Kleinen“ mit zunehmendem Alter immer größer werden. Hier erweist sich eine gute Geldanlage für Kinder im Grunde für jede Familie als ausgesprochen vorteilhaft.

Geldanlage für die Kinder Ausbildung – deshalb lohnt sich das Sparen für Kinder

Der Wunsch der Eltern, dem Nachwuchs die bestmögliche Ausbildung zuteilwerden zu lassen, ist in diesem Zusammenhang aus naheliegenden der zentrale Aspekt bei der Auswahl der besten Geldanlage für Kinder. Gründe fürs Sparen gibt es zuhauf: Ein Studium samt Auslandssemester oder eine betriebliche Ausbildung … Reisen in den Ferien oder die Finanzierung des Führerscheins: In Zeiten steigender Lebenshaltungskosten steht fest: Jedes Kind kann die finanzielle Unterstützung gut gebrauchen. Eine Geldanlage für Kinder-Ausbildungen und andere lebensverändernde Anlässe will gut durchdacht sein.

Viele Wünsche sind Ausdruck der eigenen Persönlichkeit, die gerade im Teenager-Alter einen deutlichen Entwicklungssprung erkennen lässt. Erfolge, aber auch Misserfolge auf unterschiedlichsten Ebenen sind sozusagen „charakterbildend“. Für viele Erfahrungen, die Ihr Kind gerne sammeln möchte, braucht es finanzielle Reserven. Geld zu sparen bedeutet insofern immer auch, als Sie mehr Möglichkeiten ausschöpfen können, um Kinder körperlich und geistig zu fördern.

So schön es wäre, wäre die Kernaussage des bekannten Liedes „The best things in life are free“ aus den frühen 1990er Jahren zutreffend: Vieles, was Kinder im Leben weiterbringt, ist eben doch mit Kosten für die Eltern verbunden.

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Geldanlage Kinderkonto: Sparbücher oft die falsche Entscheidung

Kaum haben Kinder das der Welt erblickt, richten viele Eltern ein Sparbuch ein. Vom Einzahlen bestimmter monatlicher Beträge versprechen sich Erziehungsberechtigte (aber auch Großeltern, Paten und andere nahestehende Personen) bis zum Erreichen der Volljährigkeit eine erkleckliche Rendite. Wer ab dem Moment der Geburt Monat für Monat 50 Euro auf das Sparbuch einzahlt, erreicht so pünktlich zum 18. Geburtstag ganz ohne Zinsen ein Vermögen von immerhin 10.800 Euro, über das das Kind dann selbst frei verfügen kann. Noch bis weit in die 2000er Jahre.

Die vormals gute Anlageform aber verliert aktuell immer mehr an Beliebtheit. Aus gutem Grund. Längst ist mit dem klassischen Sparbuch kein sprichwörtlich kein Staat mehr zu machen.

Geldanlage für Kinder – die Suche nach lukrativen Angeboten

Bis auf wenige Ausnahmen (die wie oft die Regel bestätigen) bewegen sich die Zinsen auf einem niedrigen Niveau von durchschnittlich 0,5 Prozent. Vielfach fallen die realistischen Erträge sogar deutlich geringer aus. Mitunter sind Sparbücher nichts anderes mehr als eine Verwahrstelle für Ersparnis, die überhaupt keine Rendite mehr abwerfen. Selbst, wenn Ihnen Banken bei Produkten höhere Zinsen versprechen: Angesichts einer deutlich gestiegenen Inflationsrate droht selbst bei den besten Sparbüchern inzwischen ein konstanter Vermögensverlust.

So warnte Karl von Rohr, der Vizechef der Deutschen Bank, Mitte April 2022 vor der Gefahr zweistelliger Inflationsraten in Deutschland. Wenngleich die Entwicklung vorrangig auf die hohen Energiekosten zurückzuführen ist: Negativzinsen sind bei vielen Banken längst gang und gäbe. Für Sparer wird es also immer schwieriger, Gewinne mit Sparbüchern zu erzielen.

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Aktuelle Angebote bei zinspilot.de (Stand: April 2022)

Richtig ist dennoch: Es gibt einige wenige Beispiele im Bereich der Geldanlagen für Kinder, bei denen Anbieter für Sparbücher oder Tagesgeldkonten mit Zinsen von zwei bis vier Prozent werben. Derlei Offerten allerdings sind mit großer Vorsicht zu genießen. Häufig handelt es sich nach Aussagen von Verbraucherschützern eher um Lockangebote. Ein wichtiges Ziel ist hierbei, den Nachwuchs möglichst schon in jungen Jahren an ein Geldhaus zu binden. Auch Willkommensboni lassen sich als finanzielles Begrüßungsgeschenk vielfach in dieser Weise einordnen.

So ist eine sichere Geldanlage für Kinder dennoch möglich

Richtig ist: Wird das Begrüßungsgeschenk bedingungslos angerechnet, sollten Sie damit rechnen, dass sich die Zinsen nach einer gewissen Vorlaufzeit mit vermeintlich besseren Konditionen später auf dem marktüblichen Niveau einpendeln. Besonders gute Guthabenzinsen von zwei und mehr Prozent haben Seltenheitswert und werden in aller Regel nur sehr kurzfristig angeboten. Umso wichtiger ist ein genauer, objektiver Vergleich der aktuellen Angebote, die als beste Geldanlage für Kinder beworben werden. Wie heißt es so schön: Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Gute Geldanlage für Kinder – dürfen Eltern über das Geld verfügen?

Wer ein Festgeldkonto oder Depot auf den Namen des Kindes anlegt, willigt meist ein, dass Gelder ausschließlich dem Kind gehören. Bei der Geldanlage für Kinder dürfen Eltern zwar regelmäßig und überwiegend auch außerplanmäßig Geld einzahlen – Abhebungen aber sind vielfach nicht zulässig. Als Erziehungsberechtige/r treten Sie so also eher als Verwalter des Geldes bis zur Volljährigkeit in Erscheinung.

Sie fürchten, Ihr Kind könnte den ersparten Betrag gleich nach dem 18. Geburtstag direkt ausgeben? Kein Problem! Bei vielen Anbietern von Geldanlagen für Kinder können Sie mit einem Auszahlplan vorsorgen. So ist dafür gesorgt, dass Ersparnisse nur in bestimmten vorab definierten Raten ausgezahlt wird. Die Höhe der Raten legen Sie als Eltern fest.

▶︎ 10.000 Euro anlegen – aber wie?

Sichere Geldanlage für Kinder – was dürfen Kinder selbst tun?

Für minderjährige Kinder sieht der Gesetzgeber einen besonderen Schutz vor. Ihr Nachwuchs gilt bis zum 18. Lebensjahr per Gesetz als beschränkt geschäftsfähig.

Für Kinder, die nicht älter als sieben Jahre als sind, gilt: Der Staat stuft sie sogar als geschäftsunfähig ein. Der Nachwuchs darf keine eigenen Rechtsentscheidungen treffen. In beiden Fällen obliegt Eltern die gesetzliche Vertretung auf Basis des Paragrafen 1629 des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Kontoeröffnungen und andere Rechtsgeschäfte liegen so im Interesse des Kindes in Ihrer Verantwortung.

Geschäftsfähigkeit von Kindern
Alter Einschränkungen
0 bis 6 Jahre
  • Die Rechtsfähigkeit besteht mit der Geburt (§ 1 BGB)
  • Das Kind ist geschäftsunfähig (§ 104 BGB); d. h. das Kind darf keine rechtswirksamen Geschäfte eingehen
  • Ein Sparkonto, ETF-Sparplan oder Depot kann vom Erziehungsberechtigten auf dem Namen des Kindes angelegt werden
7 bis 17 Jahre
  • Beschränkt geschäftsfähig (§ 106 BGB)
  • Rechtswirksame Geschäfte sind nur mit Zustimmung der gesetzlichen Vertreter wirksam (§ 107, 108 BGB)
Ab 18 Jahren
  • Das Kind erreicht die volle Geschäftsfähigkeit
  • Der namentlich geführte Konto- und Depotinhaber darf frei und voll über das Konto bzw. Depot verfügen

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Für Kinder sparen hat steuerliche Vorteile

Wer Geld im Namen des Kindes anlegt, darf zwar nicht darüber verfügen, kann aber die steuerliche Belastung minimieren. Hier wirken Steuerfreibeträge positiv aus. Für erwerbstätige Anleger gilt ein Pauschbetrag von 801 Euro pro Jahr. Kapitalerträge zusätzlich zum Einkommen sind bis zu dieser Höhe steuerfrei.

Für Kinder ohne eigene Einkünfte und Einkommen bleiben Kapitalerträge bis 9.000 Euro pro Jahr steuerfrei. Sobald Kinder jedoch selbst Geld verdienen, sinkt dieser Grundfreibetrag entsprechend des Einkommens. Die 801 Euro erhalten Kinder aber auf jeden Fall. Auch dann, wenn sie eigene Einkommen erzielen.

50.000 euro anlegen

Im Falle einer vierköpfigen Familie kann die Steuerlast auf Kapitalerträge so gut verteilt werden. Beispielsweise, indem für jedes Familienmitglied ein ETF-Sparplan angelegt oder in einen Robo-Advisor investiert wird.

Der „ETF-Sparplan Kind“ – eine vielversprechende Alternative

Unsere Experten von trading-fuer-anfaenger.de empfehlen aufgrund der aktuellen und wohl noch länger anhaltenden Niedrigzinsphase Geld für Kinder entweder in ETF-Sparpläne oder sogar in Robo-Advisor anzulegen.

Wie unterscheiden sich die Alternativen als beste Geldanlage für Kinder?

  1. ETF-Sparpläne sind eher für fortgeschrittene Anleger geeignet, die über die nötige Zeit verfügen, sich aktiv mit den Märkten zu beschäftigen und Interesse an der selbstständigen Überwachung des Portfolios aufbringen.
  2. Robo-Advisor (wie z.B. unseren Testsieger Quirion) hingegen sind für Anleger geeignet, die Wert auf eine wartungsfreie und einfache Lösung zur Vermögensverwaltung legen.

Info: Laut Stiftung Warentest weisen ETF-Sparpläne eine gute und stabile Wertentwicklung auf. Um durchschnittlich 5,9 % legten ETF-Sparpläne in den vergangenen Jahren zu. Damit bieten sie eine solide Rendite.

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Ein Sparkonto kann anfangs eine gute Wahl sein, um sich recht hohe Zinsen sichern zu können. Prüfen Sie aber dennoch, ob in Ihrem Fall nicht ein ETF-Sparplan die bessere Alternative sein kann. Ohne Risiko sind solche Angebote zwar nicht. Das Anlagerisiko ist historisch betrachtet aber eher als sehr gering zu bewerten. Ein wesentlicher Vorteil: Der Arbeitsaufwand bei ETFs fällt für Anleger überschaubar aus.

Aktienindizes wie der MSCI World oder der MSCI All Country World brachten Anlegern in der Vergangenheit pro Jahr gute und sichere Renditen in Höhe von sechs bis acht Prozent ein. Bei langfristigen Anlagezeiträumen von fünf und mehr Jahren verzeichnete mancher Anleger sogar Renditen von mehr als 50 Prozent.

Einen wichtigen Hinweis sollten Sie hierbei kennen und berücksichtigen: Investitionen in ETFs sind immer auch ein Gedulds- und Risikospiel. Zeitweise können die Kurse einbrechen, sodass Ihr Vermögen schmilzt. Wer sich mit den historischen Entwicklungen der Märkte befasst, weiß: Auf jeden Einbruch der Märkte folgt eine Erholung. Deshalb lautet unsere Empfehlung: Halten Sie durch und vertrauen Sie dem Markt. Nicht ohne Grund gehört die Anlagestrategie „Buy and Hold“ zu den gängigsten überhaupt. Auch Großinvestoren wie der US-amerikanische Milliardär und CEO des Unternehmens Berkshire Hathaway, Warren Buffett, erzielt mit diesem Ansatz seit Jahrzehnten teils enorme Renditen!

▶︎ Wir haben den Robo-Advisor Cominvest von der comdirect Bank AG getestet

Sie interessieren sich für sogenannte ETF-Sparpläne und möchten in diesem Bereiche erste Schritte wagen? Ihre Hausbank kann in diesem Fall ein erster Ansprechpartner sein. Wir von trading-fuer-anfaenger.de allerdings möchten Ihnen das Angebot Cominvest von der comdirect Bank AG ans Herz legen. Der digitale Vermögensverwalter ist eine echte Alternative zu seiner Konkurrenz um Quirion, Oskar, Whitebox & Co.

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Neben empfohlenen Musterportfolios bietet Ihnen die comdirect Bank AG ein kostenloses Depot in den ersten drei Jahren an. Beim Anbieter können Sie ETF-Sparpläne 50 Euro einrichten. Nur, wenn Sie Transaktionen ausführen, entstehen Ihnen Kosten. So können Sie den Bereich der börsengehandelten Fonds (ETFs) günstig kennenlernen.

Auch die Plattform JustETF ist eine gute Anlaufstelle, wenn Sie sich über ETFs, Sparpläne und Musterportfolios informieren möchten, ist. Für Sie interessante Fonds und Sparpläne können Sie dann bei jeder beliebigen Bank mit Ihrem Depot kaufen.

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Robo-Advisor: Depots für Kinder und Minderjährige zur Optimierung des Vermögens

Wer ETF-Sparpläne nicht einfach dem Markt überlassen will, kann sein Geld auch einem intelligenten Algorithmus anvertrauen. Hier gelingt der Einstieg bereits mit Anlagebeträgen ab 1.000 Euro.

Die Robo-Advisors der Dienstleister cominvest, Liqid oder Ginmon bieten explizit Kinder-Depots an. Ginmon etwa bietet solche Sparpläne bereits ab einer Mindesteinlage von nur 50 Euro – den Robo-Advisor können Sie derzeit ab einem Mindestanlagebetrag von 1.000 Euro für sich arbeiten lassen.

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Einer unserer Testsieger mit Scalable Capital bietet ebenfalls ein Kinderdepot an. Allerdings verlangt der Service einen Mindestanlagebetrag in Höhe von 10.000 Euro. Sind Investitionen in dieser Größenordnung für Sie denkbar, können wir Ihnen Scalable Capital zur Vermehrung des Vermögens Ihres Kindes wärmstens ans Herz legen. Beim Mitbewerber Liqid suchen Sie vergeblich nach Angeboten für einen Sparplan. Zudem sieht der Dienstleister einen Anlagebetrag von mindestens 100.000 Euro vor. Für Kleinanleger ist der Service des Anbieters also nicht geeignet.

▶︎ Wissen Sie, wie Robo-Advisor definiert werden?

Fazit: Geldanlage für Kinder

ETF-Sparpläne sind für Anleger, die mit geringem Risiko Geld für Kinder sparen möchten, ein möglicher Ansatz. Mit Produkten dieser Sparte des Finanzmarktes kann der Vermögensaufbau für den Nachwuchs auf sichere Weise gelingen. Steuerliche Rahmenbedingungen mit Grundfreibeträgen sorgen dafür, dass der Fiskus nicht vorschnell Ansprüche auf die erzielten Gewinne anmeldet. Für den Einstieg empfehlen wir unsere Testsieger Scalable Capital und Quirion.

Mein Tipp: Robo-Advisor Quirion aus Berlin. Persönliche Beratung und hohe Rendite!

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Zuletzt geupdated am 26/08/2022 von Andre Witzel

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