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Forex Broker Definition

Was ist ein Forex Broker und wie funktionert er? – Definition & Erklärung

Der nachfolgende Beitrag ist dem Forex Broker gewidmet, welchen Sie als Privatperson für die Teilnahme am Handel mit Währungspaaren benötigen. Zunächst zeigen wir die Unterschiede zwischen einem speziellen Forex Broker und anderen Brokerage-Anbietern auf, anschließend wird auf die verschiedenen Arten seitens Vor- und Nachteile eingegangen.

Was ist ein Broker – allgemeine Definition

Ein Broker kann als eigenständiges Unternehmen beschrieben werden, welches Finanztransaktionen auf fremde Rechnung ausführt. Broker sind in den unterschiedlichsten Vermögensklassen aktiv und werden für das Ausführen von Aufträgen honoriert. Broker benötigen für ihre Tätigkeiten eine Lizenz und handeln ausschließlich im Auftrag ihrer Kunden.

Generell werden Brokerage-Anbieter in 4 Typen unterschieden, die zwar alle zwischen ihren Kunden und Drittparteien vermittelnd tätig sind, aber unterschiedliche Dienstleistungen in Option stellen.

Börsenbroker

Als privater Anleger können Sie keine Aktien an der Börse erwerben, Sie benötigen einen Börsenbroker für Ihre Transaktionen. Dieser Brokerage-Anbieter kauft in Ihrem Namen die gewünschten Papiere und veräußert diese in Ihrem Auftrag wieder. Börsenbroker stellen für ihre Dienste Gebühren respektive Provisionen in Rechnung.

Forex Broker

Ein Brokerage-Anbieter im Bereich Devisen ermöglicht Ihnen das Trading mit Währungspaaren. Sie eröffnen eine Position, entrichten eine dem Hebel entsprechende Sicherheitsleistung (Margin) und der Broker kümmert sich um die Finanzierung des Handelsvolumens. Er gewährt Ihnen den Zugang zum weltweiten Devisenmarkt 24 Stunden am Tag, außer an Samstagen und Sonntagen.

Es gibt zahlreiche Forex Broker, die über Kosten und Leistung miteinander im Wettbewerb stehen. Sie entrichten an Ihren Broker Gebühren für jede Transaktion, welche Spread genannt werden. Die Transaktion bei einem Währungspaar besteht aus dem Kauf einer Währung und dem gleichzeitigen Verkauf der anderen.

Full-Service-Broker

Dieser Brokerage-Anbieter offeriert die oben beschriebenen Dienstleistungen und ist darüber hinaus als Finanzberater mit diversen Angeboten tätig. Dazu zählen unter anderem Vermögensaufbau, Vorsorge- und Anlageplanung, Steuerberatung sowie Finanzmarkt-Recherche. Ein Broker, mit umfassendem Service ist für Sie eine gute Wahl, wenn die Finanzplanung nicht in eigene Hände genommen werden kann oder soll.

Das Dienstleistungs-Spektrum dieses Brokers ist deutlich breiter, daher stellt er Ihnen höhere Gebühren in Rechnung.

Discount Broker

Wie der Name schon sagt, berechnet dieser Broker für seine Dienstleistungen niedrige Gebühren, weil er sich auf das Wesentliche beschränkt. Das Leistungs-Spektrum ist allein auf die Abwicklung von Trades limitiert, Sie können von Ihm weder Beratung noch Finanzplanung etc. erwarten. Der Discount Broker überlässt das Portfolio-Management Ihnen und berechnet Ihnen bei vielen Trades niedrigere Kosten.

Die Unterschiede zwischen einem Forex Broker und anderen Brokerage-Anbietern sind nun klar. Indes gibt es viele unterschiedliche Broker-Arten in diesem Segment, auf welche wir nachfolgend eingehen.

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Unterschiedliche Arten von Forex Brokern:

Bei der Auswahl eines Brokerage-Anbieters werden Sie auf diese Arten von Forex Brokern treffen.

1. Broker mit Dealing Desk (DD)

Ein Broker mit der Kennzeichnung DD ist ein Market Maker. Diese Anbieter offerieren in der Regel feste Spreads und ihre Kurse können jederzeit von den realen Marktpreisen abweichend notieren. Bei einem Trade nimmt der Market Maker stets die entgegengesetzte Position seines Kunden ein, schließlich kann dieser ja nicht direkt mit den Liquiditätsanbietern des DD Brokers handeln.

Bevor sich der DD Broker mit seinen Liquiditäts-Lieferanten auseinandersetzt, nimmt er auch Trades entgegen, die denen seiner Kunden zuwiderlaufen.

2. Brokerage-Anbieter ohne Dealing Desk (NDD)

Ein Forex Broker mit Kennzeichnung No Dealing Desk oder NDD kann entweder STP oder ECN + STP sein. Die Bedeutung der beiden Abkürzungen wird nachfolgend erklärt. In jedem Fall offeriert ein NDD Broker Ihnen den Zugang zum Interbankenmarkt. Mit diesem Broker gibt es keine nachträglichen Preis-Änderungen bei Aufträgen, niedrige, aber variable Spreads und Gebühren, die deutlich über dem Spread liegen. Wahlweise stellt ein NDD Broker für jeden Trade eine Provision oder erhöhten Spread in Rechnung.

3. Straight Through Processing oder STP Broker

Ein STP Broker stellt sicher, dass Ihre Transaktionen direkt und vollständig computerisiert auf dem Interbankenmarkt ausgeführt werden. Ein manuelles Eingreifen ist weder möglich noch nötig.

4. Electronic Communication Network oder ECN Broker

ECN Broker bieten die Kurse der Interbanken in Echtzeit zur Verfügung und optimieren damit die Transparenz im Handel mit Währungspaaren. Jeder ihnen angeschlossene Marktteilnehmer erhält identische Informationen. Sie bezahlen Ihren ECN Broker in der Regel mit einer Provision pro Trade, deren Höhe sich nach dem Handelsvolumen richtet.

Der Vorteil eines ECN Brokers ist, dass jede Transaktion über ihn am Interbankenmarkt und ohne Dealing Desk ausgeführt wird.

5. Multilateral Trading Facilities oder MTF Broker

Ein Brokerage-Anbieter mit dieser Kennzeichnung ermöglicht das Treffen von Käufern und Verkäufern von Währungen auf der Basis von nicht-diskretionären Regeln. Multilaterale Handelssysteme stellen keinen regulierten Markt dar, sie unterliegen vielmehr den fairen und transparenten Regeln des Devisenhandels.

ECN Broker garantieren schnelle Abwicklung von Transaktionen mit effizienten Preisen, zeitgemäßer Diskretion und niedrigen Gebühren.

6. ECN/STP Broker

Wenn Sie bei der Suche nach einem Forex Broker auf einen Anbieter mit ECN/STP Kennzeichnung treffen, können Sie von Folgendem ausgehen:

  • der Broker ist mit einem elektronischen Handelssystem verknüpft, in welchem die Kauf- und Verkaufangebote mehrerer Liquiditäts-Anbieter miteinander konkurrieren.
  • ein Eingreifen des Brokers in die Ausführung von Aufträgen ist unmöglich, da jeder Vorgang vollautomatisch mit höchstmöglicher Geschwindigkeit umgesetzt wird.

ECN/STP Broker leiten alle Aufträge direkt mit dem A-Booking-System an die Liquiditäts-Anbieter weiter und beeinflussen das Kunden-Risiko nicht intern. Sie agieren vielmehr als Vermittler zwischen Liquiditäts-Provider und Trader. Für ihre Tätigkeit stellen Sie eine vom Volumen abhängige Provision in Rechnung oder einen Aufschlag auf den Spread.

Direkte Spreads von Liquiditätsanbietern
Direkte Spreads von Liquiditätsanbietern

ECN/STP Broker möchten, dass ihre Kunden erfolgreich sind und möglichst viele Positionen eröffnen, denn nur dadurch ist ihr Einkommen auf lange Sicht gesichert. Weltweit tendieren Händler mittlerweile zu Brokern mit ECN/STP Kennzeichnung, weil sie vermuten, dass diese auf lange Sicht profitabler und zuverlässiger sind.

Die Verlierer bei dieser Entwicklung sind die Brokerage-Anbieter ohne vertrauenswürdige Regulierung. Unternehmensgründer entscheiden sich daher immer öfter für das ECN/STP Modell und führen folgende Gründe an:

  • die Kosten einer Lizenz von einer international akzeptierten Finanzmarkt-Aufsicht sind niedriger als vermutet.
  • ein Market Maker muss für seine Genehmigung mehr bezahlen und wird mit belastenden Verordnungen konfrontiert.

Als Market Maker mit Dealing Desk agierende Broker

Der wohl gravierendste Unterschied zwischen einem ECN/STP Broker und einem Market Maker ist, dass Letzterer nicht immer Kunden-Positionen mit Geldgebern abdeckt. In dem Fall bezahlt er gewinnende Akteure mit Eigenmitteln respektive mit dem Geld der verlierenden Trader. Gewinne der Kunden können beim Market Maker in Verlusten resultieren.

Gleichwohl sind die Einkünfte der Market Maker höher als die der ECN/STP Broker, weil die Kunden mehrheitlich ihr Geld an MM Broker verlieren. Market Maker verwenden das B-Booking-System, während ECN/STP Broker das A-Booking-System nutzen.

Das Risiko der MM Broker mit Dealing Desk ist zwar höher als das der ECN/STP Anbieter ohne DD. In Krisenzeiten wechseln sie aber gerne ihr Geschäftsmodell auf das NDD STP Modell.

Global agierende Forex Broker

Einige dieser Brokerage-Anbieter wählen für jede Niederlassung das passende Geschäftsmodell. Das ECN/STP Modell für Staaten und Regionen mit strenger Regulierung und das Modell Market Maker in Ländern mit weniger strengen Aufsichtsbehörden. Generell kann der Kunde frei zwischen beiden Modellen wählen. Es gibt bei international agierenden Forex Brokern ECN/STP Konten ohne Dealing Desk ebenso wie MM Konten mit DD.

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Welchen Forex Broker sollten Sie wählen?

Die beiden Geschäftsmodelle ECN/STP ohne Dealing Desk und Market Maker mit DD sollten nicht ausschließlich zur Entscheidung genutzt werden. In beiden Bereichen gibt es eine Vielzahl an zuverlässigen Brokerage-Anbietern und nur sehr wenige schwarze Schafe.

Sinnvoll ist, den Forex Broker nach seiner Regulierung zu wählen. Ein guter Broker schützt Ihre Gelder durch die Aufbewahrung auf separatem Konto mit zusätzlichem Einlagensicherungsschutz. Des Weiteren bietet ein fürsorglicher Broker Ihnen attraktive Hebel, niedrige Spreads und erstklassige Plattformen zum Handeln an.

Die Hauptgefahr für Ihr Handelskonto geht wider Erwarten nicht vom NDD oder DD Geschäftsmodell aus, sondern von Ihnen. Sie kontrollieren Ihre Positionen ebenso wie Ihr Risiko beim Trading.

Jeder Broker managt sein Risiko mit bewährten Strategien und er verdient an jedem Kunden Geld, unabhängig davon, ob dieser gewinnt oder verliert.

Forex Broker sind nicht insolvenz-gefährdet, gleichwohl schützen sie Ihre Einlagen entsprechend den Bestimmungen der zuständigen Finanzmarkt-Aufsicht.

  • wird Ihr Broker von der zypriotischen CySEC überwacht, erhalten Sie im Ernstfall vom ICF (Investor Compensation Fund) bis zu 20.000 Euro pro Person und Konto.
  • ein von der FCA in Großbritannien regulierter Broker sorgt durch entsprechende Versicherungen für bis zu 50.000 Pfund Entschädigung pro Kontoinhaber.
  • viele Brokerage-Anbieter offerieren darüber hinausgehende Leistungen.

No Dealing Desk ist ein von Brokern gerne verwendeter Begriff, der die schnelle Orderausführung zu niedrigem Spread vermuten lässt. Der Begriff Dealing Desk wird in Diskussionen oft negativ besetzt. In der Praxis spielt es jedoch keine Rolle, ob Sie NDD oder DD gewählt haben. Der Grund:

  • Ihre Position wird von einem Liquiditäts-Anbieter mit Status Market Maker bearbeitet.

Dass ECN/STP Broker stets über ausreichende Liquidität verfügen und Market Maker nicht, ist ein ebenso unhaltbares Gerücht. Die Wahrheit:

  • alle Broker sind manchmal zur Order-Ausführung mit Slippage oder Re-Quotes gezwungen.

Seit 2018 neue Regeln für EU Broker

Broker müssen ihren Kunden, seit Januar 2018 nachweisen, dass Trades von ihnen bestmöglich ausgeführt werden. Grundlage dafür sind die neuen MIFID II Richtlinien. Indes haben in der EU beheimatete Forex Broker auch schwerwiegende Nachteile für ihre Kunden. Währungspaare werden ausschließlich mit CFDs und maximalen Hebeln von 1:30 gehandelt. Dafür sind die Experten der ESMA verantwortlich. International regulierte und aktive Broker sind von den EU Bestimmungen nicht tangiert.

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