Forex Brent: UK Oil richtig traden – Erklärung & Handelsanleitung

Die Nachrichten informieren uns regelmäßig über aktuelle Entwicklungen an den Rohstoffmärkten. Dazu gehören auch unter anderem die Schwankungen beim Ölpreis, die teilweise sehr groß ausfallen können. Diese Schwankungen nehmen sich Spekulanten weltweit zum Anlass, um mit Rohstoffen wie zum Beispiel Öl zu handeln und Preisänderungen zu ihrem Gunsten zu nutzen.

Doch Öl ist nicht gleich Öl. Warum das so ist, was man unter Forex Brent versteht, welche Faktoren Einfluss auf den Ölpreis haben und wie Anleger in den Handel mit Rohstoffen wie UK Oil einsteigen können erfahren Sie im folgenden Artikel.

Was ist Forex Brent?

Unter „Forex“ versteht man grundsätzlich den globalen Devisenmarkt bzw. Forexmarkt, an welchem Trader mit Währungen handeln. Immer häufiger wird der Begriff aufgrund seiner Beliebtheit allerdings auch als Synonym für den Handel bzw. das Trading selbst genutzt.

Bei „Brent“ handelt es sich um ein Ölfeld. Wie bereits erwähnt, ist Öl nicht gleich Öl. Anders als bei anderen Rohstoffen – wie etwa Gold, wovon es weltweit lediglich eine Art gibt – wird beim Öl zwischen verschiedenen Öl-Sorten unterschieden. Darunter zum Beispiel West Texas Intermediate (kurz WTI), auch bekannt als US Oil oder Forex Brent bzw. UK Oil, womit wir uns in diesem Artikel ausführlich beschäftigen werden.

Forex Brent wird häufig auch als Brent Blend bezeichnet, da ein Teil des Öls durch das Ölfeld „Brent“ gewonnen wird. Dieses ist allerdings größtenteils ausgebeutet, weshalb der Rohstoff mit Öl aus anderen Ölfeldern auf der Nordsee gemischt wird – daher „Blend“.

Das UK Oil wird also zum großen Teil aus der Nordsee gewonnen und anschließend an der Terminbörse „ICE Futures“ in London getradet. Gehandelt wird der Rohstoff in Barrel, was übersetzt „Fass“ bedeutet. Das entspricht circa 160 Liter.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Es gibt verschiedene Sorten von Öl
  • Forex Brent wird auch als Brent Blend oder UK Oil bezeichnet
  • Es wird größtenteils aus der Nordsee gewonnen
  • Der Handel findet anschließend an der Terminbörse „ICE Futures“ in London statt
  • Gehandelt wird pro Barrel (Fass), was ca. 160 Liter entspricht

UK Oil traden: So funktioniert’s

Wie wir gesehen haben gibt es zahlreiche Faktoren, die Änderungen in der Preisentwicklung von Brent Blend bewirken. Entsprechend unterliegt der Wert ständiger Schwankungen. Diese Schwankungen können sich Trader allerdings zunutze machen. Mit einer Investition in diesen Rohstoff können Händler von der Volatilität profitieren und Gewinne erwirtschaften. Wie genau das funktioniert, zeigen die folgenden Abschnitte.

So funktioniert der Handel mit Forex Brent

Investoren, die ihr Geld in Brent Blend anlegen möchten, haben zwei Möglichkeiten: der Kauf von Terminkontrakten – sogenannte Futures – oder die Investition in CFDs.

Futures eignen sich nicht für unerfahrene Händler. Zum einen aufgrund des höheren Risikos für Verluste und zum anderen, da für den Handel mit Futures in der Regel ein größeres Kapital – oft mindestens 10.000 Euro – notwendig ist. Ein Terminvertrag fest, dass eine bestimmte Rohstoffmenge zu einem vereinbarten Datum zu einem bestimmten Preis gekauft wird.

Das erhöht die Planungssicherheit sowohl für Erzeuger als auch für Abnehmer. Mit dem Kauf eines solchen Terminkontraktes und dem Verkauf vor Ende der Laufzeit, können Anleger auf die Preisentwicklung spekulieren. Gewinne werden in Form von Rendite erzielt – durch die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis.

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Zu beachten ist aber, dass Terminkontrakte nur mit anteiligen Zahlungen und nicht mit dem vollen Wert getradet werden. Außerdem kann ein Nachschuss gefordert werden, sollte der Wert während der Haltezeit stark sinken. Das bedeutet, es kann zu Verlusten kommen, welche die eingesetzte Summe übersteigen.

Bei CFDs auf der anderen Seite handelt es sich um ein Differenzkontrakt zwischen Trader und Broker, in welchem ebenfalls auf die Entwicklung der Ölpreise spekuliert wird. Dabei profitiert der Trader vom Preisunterschied zwischen der Eröffnung und Schließung des Trades. Die Kontraktgröße ist meist geringer als bei Futures.

Darüber hinaus müssen Anleger beim Handel mit CFDs oftmals keine Provision zahlen. Sie profitieren von den Preisänderungen und der Broker erwirtschaftet Gewinne aus den Spreads. Die Margin ermöglicht es Händlern außerdem, Trades zu tätigen, ohne dass sie den vollen Wert einzahlen müssen. Bei einer Margin von 10 Prozent muss der Trader zum Beispiel nur 10 Prozent des Wertes vom Trade einzahlen. Den Rest deckt der jeweilige CFD-Anbieter.

CFDs gehören zu den Hebelprodukten und reagieren somit überproportional auf Änderungen im Kurs. Das bedeutet zwar einerseits, dass in kurzer Zeit hohe Gewinne erzielt werden können, andererseits aber auch große Verluste.

Glücklicherweise sind in Deutschland allerdings seit 2017 CFDs verboten, bei denen Trader mehr als ihre Sicherheitsleistung bzw. Margin verlieren können. Dennoch sollten Anleger nur in CFDs investieren, wenn sie sich über das Risiko im Klaren sind.

Einsteigern empfiehlt sich daher besonders ein Demokonto, in welchem sie die Funktionsweise des Marktes kennenlernen, ihre Kenntnisse auf die Probe stellen und Strategien entwickeln können. Der Händler erhält ein virtuelles Guthaben, das er für den Handel einsetzen kann. Das funktioniert genau wie der herkömmliche Handel beispielsweise mit Aktien. Einige Anbieter stellen ihren Kunden ein solches Demokonto sogar mit unbegrenzter Laufzeit zur Verfügung.

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Forex Brent Trading: Strategien, Indikatoren und Handelstipps

Der Ölpreis wird von einer Vielzahl an unkalkulierbaren Faktoren beeinflusst. Daher bringt der Handel mit Forex Brent ein gewisses Risiko mit sich. Allerdings bietet der Ölhandel trotz dieses Risikos äußerst attraktive Renditechancen und kann sehr lukrativ sein. Daher empfehlen auch Experten oftmals die Aufnahme von Rohstoffen wie UK Oil ins eigene Depot.

Rohstoffmärkte lassen sich wenig von Kursveränderungen an der Börse beeinflussen. Um das Gesamtrisiko im Trading zu senken, sollten Investoren ihr Kapital auf verschiedene Anlageklassen verteilen. Vor dem Kauf sollte sich der Händler allerdings gründlich über alle wichtigen Faktoren informieren, die Einfluss auf den Kurswert haben – sowohl von der Angebotsseite als auch von der Nachfrageseite.

Behält er diese genau im Blick, kann er ganz einfach den passenden Zeitpunkt für einen Kauf oder Verkauf finden. Dazu gehören Faktoren wie zum Beispiel das Wetter oder politische Entwicklungen, aber auch der Ölproduktionsstand und Treffen der OPEC. Darüber hinaus ist es für Trader wichtig, ein hohes Risikokapital zur Verfügung zu haben – insbesondere bei Interesse an Futures.

Für den erfolgreichen Handel mit dem schwarzen Gold sollten Händler sowohl Daten aus der technischen als auch aus der fundamentalen Analyse berücksichtigen. Zahlreiche Faktoren wirken sich auf Angebot wie auch Nachfrage aus und können somit Einfluss auf den Ölpreis haben.

Viele Online-Broker bieten ihren Kunden eine Reihe an technischen Indikatoren, wodurch Trader die Möglichkeit haben, ihre eigene Marktanalyse durchzuführen und Prognose zu bilden. Wenn man sich die Kursentwicklung des Brent Blend auf dem Chart ansieht, fällt eine wichtige Unterstützung bei der Marke von 40 US-Dollar auf.

Trader, die gern aus der Korrektur heraus handeln, könnten an dieser Stelle einen Long Trade versuchen – vorausgesetzt der Kurs fällt noch einmal in diesen Bereich. Dabei kann ein Oszillator-Indikator wie zum Beispiel der Relative Strength Index (RSI) nützlich sein. Dieser zeigt einen überverkauften Markt als Signal an. Aber auch andere Indikatoren, die im Trading genutzt werden, können dabei Einsatz finden.

Grundsätzlich folgt der Kurs seit der Korrektur durch die Corona-Pandemie weiter dem vorherigen Aufwärtstrend. Dieser Trend wird vermutlich auch in Zukunft weiter anhalten. Das schließt eine weitere Korrektur allerdings nicht aus. Grund dafür könnte die aktuelle politische Situation sein.

Wie man in folgender Abbildung sieht, zeigt der Chart eine sogenannte Schulter-Kopf-Schulter-Formation, die in der Regel für eine Richtungsänderung der Kursentwicklung steht.

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Brent Oil traden auf Capital.com

Der Handel von UK Oil auf Capital.com ist einfach wie auch intuitiv. Dafür wählt der Anleger lediglich unter der Kategorie „Commodities“ den entsprechenden Rohstoff aus und erhält den Chart dafür, den er mithilfe von zahlreichen verschiedenen Indikatoren analysieren kann.

Darunter sind Oszillatoren, Trendindikatoren und viele weitere zu finden. Unter „Popular“ werden dem Trader sogar die unter anderen Tradern beliebtesten Indikatoren angezeigt. Dazu zählen die Bollinger Bänder, gleitende Durchschnitte sowie der bereits erwähnte RSI.

Der Nutzer kann den Chart nach seinen eigenen Wünschen anpassen – vom Zeitintervall bis hin zum Chart-Typ. Und auch Zeichen-Tools können genutzt werden. Die rechte Spalte neben dem Chart gibt darüber hinaus Aufschluss über Marktinformationen wie zum Beispiel die Preisspanne innerhalb eines bestimmten Zeitraums, Handelszeiten, die Höhe der Margin und das Marktsegment.

Klickt der Trader nun auf „Sell“ oder „Buy“ kann er direkt einen Kauf oder Verkauf abschließen. Dabei öffnet sich rechts zunächst ein Feld, in dem der Trader wichtige Angaben machen kann wie beispielsweise zum Umfang des Trades. Darüber hinaus kann er einstellen, zu welchem Zeitpunkt der Trade ausgeführt bzw. geschlossen werden soll. Der Handel ist bereits ab 0,1 Barrel möglich.

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UK Oil und seine Wertentwicklung

Während der Preis für ein Barrel Forex Brent Öl aktuell bei rund 100 US-Dollar liegt, sah das Ende der 1980er-Jahre noch anders aus. Damals lag der Preis bei lediglich 12 US-Dollar. Anfang des darauffolgenden Jahrzehnts stieg der Kurs dann aber stark an – auf über 40 US-Dollar.

Dieser Anstieg hielt allerdings nicht lange und der Preis befand sich mehrere Jahre lang im Bereich von 20 US-Dollar. Zur Jahrtausendwende stabilisierte sich der Wert des UK Oil dann aber bei rund 35 US-Dollar. Das Platzen der Dotcom-Blase, aber auch die Terroranschläge im Jahr 2001 ließen jedoch die Nachfrage nach Öl einbrechen. Das führte zu einem Abfall des Ölpreises auf unter 20 US-Dollar.

In den folgenden Jahren stieg der Kurs allerdings wieder an auf über 145 US-Dollar pro Barrel. Mit der Finanzkrise im Jahr 2008 gab es jedoch eine erneute Abwärtsbewegung im Wert und der Preis fiel erneut auf circa 35 US-Dollar. Gleichzeitig schloss die Monatskerze oberhalb von 40 US-Dollar, was darauf hinwies, dass der langfristige Aufwärtstrend weiter bestand.

Der Kurs von Forex Brent erlebte über die Jahrzehnte zahlreiche Höhen und Tiefen, denn nachdem sich die Weltwirtschaft von der Finanzkrise erholt hat und der Preis wieder auf über 120 US-Dollar stieg, kam es aufgrund des Frackings und der erhöhten Ölproduktion Saudi-Arabiensim Jahr 2014 zu einem weiteren Einbruch.

Das vorherige Tief von rund 40 US-Dollar wurde durchbrochen und der Kurs betrug kurzzeitig nur 27 US-Dollar. Daraufhin stieg der Preis bis 2018 wieder auf 86 US-Dollar, fiel anschließend wieder ab und bewegte sich eine Weile im Bereich von rund 60 US-Dollar, bevor Anfang 2020 die Pandemie begann.

Infolgedessen fiel der Kurs in kurzer Zeit sehr stark auf ungefähr 20 US-Dollar, erholte sich allerdings relativ schnell wieder und befand sich lange Zeit im Aufwärtstrend. Aufgrund der jüngsten Ereignisse in der Politik, schlug die Kursentwicklung die andere Richtung an und der Preis fällt langsam. Das zeigt, welchen Einfluss auch politische Faktoren auf den Preis haben können.

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Exkurs: Die Bedeutung von Rohstoff Trading

Der Handel mit Rohstoff umfasst die Anlage von Kapital in Agrar- sowie Energieprodukte – darunter auch Öl – aber auch in Metalle und Edelmetalle. Für welchen Rohstoff sich der Anleger letzten Endes entscheidet, bleibt ihm selbst überlassen. Fest steht allerdings: Die Auswahl ist breit gefächert und es gibt zahlreiche Alternativen.

Rohstoffe werden im Trading immer beliebter. Begründet wird diese Beliebtheit dadurch, dass Rohstoffe wie Öl immer benötigt werden – sei es für die Herstellung von Produkten, für den Transport von Gütern und Personen oder aber zum Heizen. Rohstoffe allgemein haben einen großen Einfluss auf die Weltwirtschaft.

Immerhin machen sie mehr als ein Drittel aller Güter im Welthandel aus. Die Bedeutung von Rohstoffen – darunter Öl – ist also entsprechend hoch und Anleger haben immer die Möglichkeit durch eine Investition ihres Kapitals darin, hohe Gewinne zu erzielen.

Diese Faktoren beeinflussen den Ölpreis / Forex Brent: So entsteht der Ölpreis

Wer Interesse am Handel mit Brent hat, sollte sich zunächst genauer über die Faktoren informieren, die Einfluss auf den Ölpreis haben. Diese Kenntnisse kann der Trader anschließend für seine Handelsstrategie nutzen. Wichtig sind dabei nicht nur technische Chartanalysen. Auch eine Vielzahl an fundamentalen Daten spielen eine Rolle bei der Bildung des Ölpreises.

Was jeder Trader wissen sollte ist, dass der Preis grundsätzlich das Ergebnis von Angebot und Nachfrage ist. Diese Information kann man schon fast zum Allgemeinwissen zählen, da sie auch in der Wirtschaft im Allgemeinen eine essenzielle Bedeutung hat.

Einflussfaktoren auf die Nachfrage

Die Einsatzgebiete von Öl sind vielfältig. So wird es beispielsweise als Treibstoff für PKWs und LKWs aber auch für Schiffe Flugzeugen und weitere Maschinen genutzt. Zudem kommt es als Heizöl vor allem im Winter zum Einsatz und dient der Herstellung von Dünger sowie Plastikerzeugnissen oder Kosmetikartikeln.

Wird also beispielsweise ein kalter Winter prognostiziert, steigt die Nachfrage nach Öl bei Haushalten, die ihre Heizungen damit betreiben. Darauf folgt wiederum ein Anstieg des Ölpreises. Darüber hinaus kann man grundsätzlich mit einer steigenden Nachfrage und entsprechend einer Erhöhung des Ölpreises rechnen, wenn die Konjunktur gut läuft.

Ist das nämlich der Fall, wird die Produktion hochgefahren, wodurch Fabriken zur Herstellung von Produkten mehr Öl benötigen. Das bedeutet also: Der Bedarf steigt, genauso wie die Nachfrage und letzten Endes auch der Ölpreis. Des Weiteren müssen diese Produkte anschließend auch transportiert werden.

Egal ob mit LKW, Schiff oder Flugzeug: Der Transport erfordert wiederum Öl, was die Nachfrage und den Preis erneut steigen lässt. Da der Ölpreis stark von der Konjunktur abhängt, gilt er auch als Konjunkturindikator. Doch auch in die andere Richtung gilt diese Relation. Bei einem Rückgang der Konjunktur, beispielsweise durch politische Ereignisse, sinkt die Nachfrage und entsprechend auch der Preis.

 Ein gutes Beispiel hierfür ist der Handelskrieg zwischen den USA und China. Dabei belasten die USA China mit Zöllen, was zu einer sinkenden Nachfrage nach bestimmten Gütern führen soll. Doch auch politische Ereignisse wie zum Beispiel Terroranschläge oder platzende Blasen an Finanzmärkten können der Wirtschaft schaden und ggf. zu einer Rezession führen.

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Einflussfaktoren auf das Angebot

Andererseits unterliegt auch das Angebot dem Einfluss verschiedener Faktoren. Darunter in erster Linie durch die Organisation erdölexportierender Länder, kurz OPEC, in welcher insbesondere arabische ölproduzierende Länder vertreten sind. Diese Organisation legt die tägliche Fördermenge in Barrel fest – mit dem Ziel, den Ölpreis zu steuern.

Das geschieht beispielsweise durch eine Reduzierung der Fördermenge, welche das Angebot wiederum verknappt. Entscheidungen über die Fördermenge werden in der Regel bei Treffen der OPEC getroffen. Daher sollten Anleger vor allem an diesen Terminen den Markt im Blick behalten. Ein Wirtschaftskalender ist ratsam für diesen Fall.

Welche Rolle spielt Fracking?

Ein weiterer Aspekt, der den Ölpreis beeinflusst, ist das Fracking. Mit dem Aufkommen dieser Methode ist der Wert nämlich in den vergangenen Jahren erheblich gesunken. Beim Fracking werden unter hohem Druck Chemikalien in Gesteinsschichten gepresst, um diese aufzuspalten und das darin enthaltene Öl zu fördern.

Diese Methode kommt insbesondere in den USA zum Einsatz und hat den Staat zum führenden Produzenten von Öl gemacht. Das globale Angebot an Öl ist gestiegen und die positive Wirtschaftsentwicklung sorgte zugleich für eine höhere Nachfrage.

Die Methode des Frackings ist teuer und erfordert einen bestimmten Mindestpreis, damit sie wirtschaftlich betrieben werden kann. Daher versuchte besonders Saudi-Arabien als Reaktion darauf der Fracking-Industrie zu schaden, indem das Land seine Ölproduktion ausweitet, um die Preise zu drücken.

Zu guter Letzt hat auch der aktuelle Kurs des US-Dollars einen maßgeblichen Einfluss auf den Ölpreis. Das liegt daran, dass Öl in der Währung der Vereinigten Staaten abgerechnet wird und somit steigt der Wert, wenn der US-Dollar sinkt und vice versa.

Fazit: Profitabel aber riskant

Rohstoffe wie unter anderem Öl stellen eine interessante Anlageklasse dar. Die Kurse von Rohstoffen lassen sich durch Kursänderungen an der Börse kaum beeinflussen und die Investition in Öl sorgt für eine größere Diversifikation des eigenen Portfolios und somit für eine breitere Risikostreuung.

Investoren, die ihr Vermögen in UK Oil anlegen möchten, ist dies entweder durch den Kauf von Futures oder CFDs möglich. Dabei spekulieren sie auf Kursänderungen und können in kürzester Zeit enorme Gewinne einfahren. Dabei ist es allerdings auch wichtig, sich über das Risiko bewusst zu sein, da es genauso schnell auch zu hohen Verlusten kommen kann.

Im Vergleich zu Futures ist der Trader mit CFDs noch eher auf der sicheren Seite, da hier seit 2017 der Verkauf von Werten verboten ist, bei denen Trader mehr als ihre Sicherheitsleistung bzw. Margin verlieren können. Beim Handel sollten sie trotzdem stets aktuelle Ereignisse im Blick behalten, um flexibel reagieren zu können.

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Zuletzt geupdated am 16/03/2022 von Andre Witzel

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