100.000 Euro anlegen: Was macht man mit 100.000 Euro?

Zunächst einmal finden sich Sparer in einer denkbar komfortablen Situation wieder, wenn sie sich die Frage stellen können: Wie kann ich sinnvoll 100.000 Euro anlegen? Denn mit einem solchen Budget können Anleger im Grunde aus dem Vollen schöpfen und haben die sprichwörtliche Qual der Wahl, wenn es an die Entscheidung für eine bestimmte Anlageklasse geht. Neben Tages- und Festgeld kommt in einem solchen Fall gleich eine ganze Palette unterschiedlicher Vermögenswerte infrage.

100.000 euro anlegen

Auf der anderen Seite fängt die Analysearbeit gerade wegen der Flexibilität erst an, damit Sie einen sicheren Weg finden, um 100.000 Euro anlegen zu können, ohne sich ständig über die möglichen Risiken Gedanken machen zu müssen. Drei Faktoren geben im ersten Schritt die Richtung für Ihre Anlageentscheidung vor. Dies sind: Sicherheit, Liquidität und Rendite. Als Fragen lassen sich die genannten Kriterien wie folgt formulieren:

  • Ist mein Geld sicher, wenn ich investiere oder droht ein Totalverlust bei Kurseinbrüchen?
  • Wie schnell habe ich im Notfall Zugriff (Stichwort: Liquidität) auf mein Geld?
  • Wie schnell erziele ich Gewinne? Welche Rendite kann ich zum Beispiel nach fünf Jahren erwarten?

100.000 Euro anlegen: Zinsen auf Sparkonten vernichten das Vermögen

Für Anleger ergibt sich unter Berücksichtigung der drei oben genannten Kriterien ein gewisses Dilemma. Sofern der Finanzmarkt nicht wie des Öfteren in den vergangenen Jahrzehnten von einer „Goldgräberstimmung“ geprägt ist, fällt es denkbar schwer, als Anleger alle dreien Aspekten gleichermaßen dieselbe Aufmerksamkeit zu widmen. Die Zeit der Sparbücher und Festgeldkonten mit soliden Renditen in Höhe von zwei und mehr Prozent bei zeitgleich hoher Investitionssicherheit und schneller Verfügbarkeit liegt inzwischen einige Jahre zurück. In diesen Bereichen mit 100.000 Euro sparen zu wollen, ist zwar wegen der gebotenen Sicherheit ein verständliches Ziel. Die Wirklichkeit aber sieht wesentlich anders aus.

So traurig es ist, wenn Sie dieser Tage 100.000 Euro anlegen möchten:

Attraktive Konditionen suchen Sie als Sparer bei Tagesgeld, Festgeld und klassischen Sparkonten seit längerem vergeblich. Durchschnittliche Renditen von meist weniger als einem Prozent pro Jahr sind an der Tagesordnung. Viele deutsche Banken sind sogar noch deutlich zurückhaltender, wenn es an die Verzinsung von Kundengeldern geht. Bezieht man in die Berechnungen nun noch die steigenden Inflationsraten mit ein, erweisen sich viele klassische Anlagemodelle sogar als eine Art „Kapitalvernichtungsmaschine“. Sie können bei vielen Angeboten also froh sein, wenn Ihr Geld nicht an Wert verliert.

Mein Tipp: Hohe Rendite & geringe Kosten mit Robo-Advisor Quirion!

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(Risikohinweis: Ihr Kapital kann gefährdet sein)

100.000 Euro anlegen: Dank niedriger Anlagezinsen schlägt die Stunde der Robo-Advisor

Wir von trading-für-anfänger.de empfehlen Ihnen nach objektiver Analyse, Geld in ETFs zu investieren. Dafür stehen Ihnen zwei Wege offen. Investieren Sie entweder durch Sparpläne oder Robo-Advisor. Robo-Advisor sind smarte Algorithmen. Diese garantieren Ihnen eine konstante Überwachung Ihrer Geldanlagen und denen im Fall der Fälle der Optimierung Ihres Portfolios.

Was sind ETFs?

Je nach Risikostufe und Performance realisieren Sie in diesem Bereich des Finanzmarktes Renditen von 5 bis 15 %. Wichtig für kurzentschlossene Anleger ist vor allem ein Punkt. Oft können Sie hier innerhalb von nur zwei Wochen auf investiertes Geld zugreifen. Doch auch abseits solch kurzer Zugriffszeiten und anderer Vorteile darf nicht verschwiegen werden: ETFs sind Produkte der Börse, die einen Index wie den Deutschen Aktienindex (DAX) nachbilden. Dies birgt das Risiko eines massiven Wertverlusts, wenn die Kurse der abgebildeten Vermögenswerte im Handel einbrechen.

Trotz der Möglichkeiten für einen Eingriff und Optimierungen auf das Portfolio durch einen Algorithmus können Sie bares Geld verlieren. Insbesondere aber börsengehandelte Fonds auf Leitindizes zeichnen sich selbst in Krisenzeiten durch eine vergleichsweise gute Wertstabilität aus.

Die aktuelle Ukraine-Krise hat dies einmal mehr bestätigt. Gleichzeitig aber haben sich die führenden Aktienwerte nach der ersten Phase der Krise relativ schnell erholt. Die Verluste der ETFs in diesem Bereich hielten sich deshalb in vielen Ländern in Grenzen.

Wissen Sie, wie Robo-Advisor definiert werden?

Die Rendite deutscher und amerikanischer Robo-Advisor sieht bisher gut aus. Oder anders gesagt: Im Vergleich zu manuellen Investitionen auf dem Aktien-, Index- und Anleihenmarkt schnitten etliche Robo-Advisor deutlich besser ab. Amerikanische Robo-Advisor wie die Anbieter Betterment und Schwab Intelligent etwa wiesen in der Vergangenheit in vielen Marktumgebungen Renditen von teilweise rund sieben bis deutlich über zehn Prozent jährlich auf.

Die deutschen „Platzhirsche“ Scalable Capital und Whitebox brachten es „per anno“ mitunter sogar auf mehr als 13 Prozent. Eine mehr als einträgliche Rendite, vergleicht man die genannten ETFs mit Einzelaktien und anderen Produkten bei identischen Anlagehorizonten. Dabei schneiden Anbieter wie Whitebox auch und gerade gut ab, wenn es um die Auswertung der berechneten Handelsgebühren geht.

100.000 Euro anlegen - Rendite Robo-Advisor gegenüber 
Tagesgeld und Immobilien
Zeitraum: Mai 2016 bis Mai 2017

Wie in allen Bereichen des Finanzmarktes gibt es bei den Kosten für Robo-Advisor mitunter deutliche Unterschiede. Umso mehr erweist sich diese Einschätzung hinsichtlich der Höhe der Anlagevolumina, die mit unterschiedlich hohe Gebühren verbunden sein können. Schon deshalb raten unsere Experten vor der Entscheidung zu einem genauen Vergleich der anfallenden Entgelte bei Investitionen in ETFs über Robo-Advisor. Vielfach gilt: je höher das Anlagevolumen, desto geringer die Gebühr.

Besonders gut schneiden beim Gebührenthema die Robo-Advisor von Fintego, Ginmon und ARERO ab, wenn Sie 100.000 Euro anlegen oder mehr Kapital einbringen möchten.

Als einziger Robo-Advisor in Deutschland nimmt LIQID nur Anlagebeträge ab 100.000 Euro an. Grundlage für den Handel ist hier das „Family Office“ der Unternehmer-Familie Quandt. Im Gegenzug für die hohe Mindesteinlage profitieren Anleger aber von einer Beratung mit besonderer persönlicher Note.

Die Verwaltungsgebühren bewegen sich hier je nach Service und Angebot zwischen 0,15 und 0,9 Prozent. Zwar ist LIQID für Kleinanleger eher ungeeignet. Die Gebührenoptionen für Vermögen ab 100.000 Euro aufwärts hinterlassen einen umso größeren bleibenden Eindruck.

Interessiert an LIQID?

▶︎ Lesen Sie hier unseren Testbericht zum Robo-Advisor von LIQID

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100.000 Euro anlegen mit ETF-Sparplänen

Wer Kosten sparen will und sich mit dem Markt etwas auskennt, dem sind auch ETF-Sparpläne zu empfehlen.

In aller Regel fallen bei ETF-Sparplänen nur Kosten für die Order der ETFs an. Einige ETFs sind sogar vollends kostenlos. Renditen in Höhe von fünf Prozent und mehr waren in den vergangenen Jahren keine Seltenheit.

Interessiert an ETF-Sparplänen?

▶︎ Lesen Sie hier, wie die Experten von trading-für-anfänger.de ETF-Sparpläne nutzen

Die große Mehrheit der Robo-Advisor stellt Ihnen neben der reinen Verwaltung von Vermögen durch Algorithmen ETF-Sparpläne mit guten Renditechancen in Aussicht. Liqid versteht sich hingegen als reiner Robo-Advisor, weshalb ETF-Sparpläne in eigener Verwaltung bei diesem Dienstleister ausgeschlossen sind.

Für die Nutzung von ETF-Sparplänen empfehlen unsere Spezialisten nach dem objektiven Vergleich das Angebot „Cominvest“ der comdirect Bank AG. Die Bank bietet Anlegern vorgefertigte Musterportfolios, ein kostenloses Depot sowie über 20 Jahre Erfahrung in der Verwaltung und Beratung digitaler Finanzprodukte.

Sollte trotz der Einschränkungen Ihr Interesse an einem Robo-Advisor geweckt worden sein, können die dort verfügbaren Robo-Advisor-Angebote selbstverständlich dennoch nutzen.

Interessiert an Cominvest?

▶︎ Lesen Sie hier unseren Testbericht zum Robo-Advisor von Cominvest von der comdirect Bank AG.

Fazit: 100.000 Euro anlegen

Wer 100.000 Euro anlegen möchte oder sogar über noch mehr Kapital verfügen kann, profitiert beim zuletzt genannten Robo-Advisor somit von geringen Gebühren. Mögliche Kosten sollten Sie bei Ihrer Auswahl des individuell besten Robo-Advisors aber immer ganz oben auf Ihrer Liste der wichtigsten Aspekte verorten.

Da die Anbieter der Robo-Advisor an hohen Anlagebeträgen mehr verdienen als an kleineren Beträgen, bieten sie Interessenten oftmals eine besonders umfangreiche Beratung an. Sie möchten vorrangig von geringen Gebühren profitieren? Dann sollten Sie sich unbedingt den Robo-Advisor von Whitebox mit all seinen Facetten im Detail ansehen.

Mein Tipp: Robo-Advisor Quirion aus Berlin. Persönliche Beratung und hohe Rendite!

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Zuletzt geupdated am 07/06/2022 von Andre Witzel

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