Was ist der Unterschied zum Kaufen und Verkaufen im Trading?

Wenn Sie einen Trade platzieren, „kaufen“ oder „verkaufen“ Sie ein Finanzinstrument. Auf jedem Markt gibt es Käufer und Verkäufer. Hier diskutieren wir, wie ihre Beziehung funktioniert und wie sie die Märkte beeinflusst.

Kaufen und verkaufen im Trading

Was bedeuten „Kaufen“ und „Verkaufen“ beim Trading? 

Wenn Sie eine „Kauf“-Position eröffnen, kaufen Sie im Wesentlichen einen Vermögenswert vom Markt. Und wenn Sie Ihre Position schließen, „verkaufen“ Sie sie zurück an den Markt. Käufer – auch bekannt als Bullen – glauben, dass der Wert eines Vermögenswertes wahrscheinlich steigen wird. Verkäufer – oder Bären – glauben im Allgemeinen, dass sein Wert fallen wird.

Wenn Sie eine Position bei einem Broker oder Handelsanbieter eröffnen, werden Ihnen zwei Preise angezeigt. Wenn Sie zum Kaufpreis handeln möchten, der leicht über dem Marktpreis liegt, eröffnen Sie eine „Long“-Position. Wenn Sie zum Verkaufspreis – etwas unter dem Marktpreis – handeln möchten, eröffnen Sie eine „Short“-Position. Die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis wird als „Spread“ bezeichnet, den der Anbieter verwendet.

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Was ist eine Long-Position? 

Eine Long-Position im traditionellen Handel ist, wenn Sie einen Vermögenswert in der Erwartung kaufen, dass sein Preis steigen wird, damit Sie ihn später mit Gewinn verkaufen können. Dies wird auch als long gehen oder kaufen bezeichnet. Einen Long-Trade zu tätigen bedeutet nicht unbedingt, einen physischen Vermögenswert zu kaufen. 

Derivate wie CFDs und Terminkontrakte geben Ihnen die Möglichkeit, eine Long-Position auf einem Markt einzugehen, ohne zugrunde liegende Vermögenswerte zu besitzen. Sie spekulieren einfach darauf, dass der Preis des Vermögenswerts steigen wird.

Was ist eine Short-Position? 

Eine Short-Position im Trading ist eine Strategie, die verwendet wird, um von einem fallenden Markt zu profitieren. Wenn Sie einen Short-Trade tätigen, verkaufen Sie einen geliehenen Vermögenswert in der Hoffnung, dass sein Preis sinkt, und Sie können ihn später mit Gewinn zurückkaufen. Die Vorgehensweise wird auch als Leerverkauf, Shorting oder Short gehen bezeichnet. 

Leerverkäufe funktionieren, indem der Basiswert von einem Broker geliehen und dann sofort zum aktuellen Marktpreis verkauft wird. Shorting ist das Gegenteil von Long – bei dem Sie einen Gewinn erzielen, wenn der Preis steigt. Nehmen wir einmal an, Sie möchten Bitcoin gegen den US-Dollar (Bitcoin/USD) handeln. Der aktuelle Marktpreis beträgt 41400, und Sie beschließen, eine Short-Position einzugehen und 5 Kontrakte (jeweils äquivalent zu 1 BTC) zu verkaufen, um eine Position zu diesem Preis zu eröffnen.

Betrachten sie den BTC/USD Kurs:

Wenn Sie recht hätten und der Wert von Bitcoin gegenüber dem US-Dollar fiel, würde Ihr Handel profitieren. Nehmen wir an, der neue Marktpreis beträgt 41360, Sie könnten Ihre Position, schließen und Ihren Gewinn mitnehmen, indem Sie 5 Kontakte kaufen. Da sich der Markt um 40 Punkte zu Ihren Gunsten bewegt hat, würde der Gewinn aus Ihrem Trade wie folgt berechnet: 5 mal 40 gleich 200 USD. 

Wenn sich der Markt um 40 Punkte gegen Sie bewegt hätte, hätten Sie einen Verlust gemacht, berechnet als 5 mal -40 gleich -200 USD.

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Wie man auf den Märkten long und short geht 

Wenn Sie eine Long- oder Short-Position auf einem Markt eingehen möchten, können Sie ein CFD-Handelskonto eröffnen. Beim CFD-Handel handelt es sich um das Kaufen (Long gehen) und Verkaufen (Short gehen) von Kontrakten für die Preisdifferenz eines Vermögenswerts zwischen dem Öffnen und Schließen Ihrer Position.

CFDs und sind derivative Produkte, da sie es Ihnen ermöglichen, auf einem Finanzmarkt auf Assets wie Aktien, Devisen, Indizes und Rohstoffen zu spekulieren, ohne die zugrunde liegenden Vermögenswerte in Besitz nehmen zu müssen. Beide Methoden verwenden eine Hebelwirkung, was bedeutet, dass Sie nur eine kleine Margin (Einzahlung) leisten müssen, um den vollen Wert des Handels zu erhalten. Dies kann Ihren potenziellen Gewinn, aber auch Ihren potenziellen Verlust vergrößern.

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Wie Käufer und Verkäufer den Markt beeinflussen 

Käufer und Verkäufer beeinflussen Angebot und Nachfrage – und damit den Preis – eines Vermögenswerts. Zu jeder Zeit tendiert eine Gruppe dazu, die andere zu überwiegen, und das ist der Hauptgrund, warum der Preis eines Marktes schwankt. Wenn die Käufer die Verkäufer überwiegen, steigt die Nachfrage nach dem Markt. Infolgedessen steigt der Preis des Vermögenswerts. Wenn es umgekehrt ist, steigt das Angebot und die Nachfrage nach dem Vermögenswert beginnt zu sinken – und der Preis fällt. Die Art und Weise, wie Angebot und Nachfrage die Märkte beeinflussen, wird oft als Volatilität bezeichnet.

Ein Käufermarkt ist, wenn Käufer gegenüber Verkäufern im Vorteil sind. Sie können einen besseren Kaufpreis für einen Vermögenswert aushandeln, da das Angebot weitaus größer ist als die Nachfrage. Ein Verkäufermarkt liegt vor, wenn das Angebot eines Vermögenswerts begrenzt ist und es zu einem Überfluss an Käufern kommt. In diesem Fall ist der Verkäufer im Vorteil.

Kaufen und Verkaufen beim Trading im Überblick 

Nachfolgend haben wir einige wichtige Punkte zusammengefasst, die Sie beim Kauf und Verkauf beachten sollten:

  • Wenn Sie einen Trade platzieren, „kaufen“ oder „verkaufen“ Sie ein Finanzinstrument
  • Eine Long-Position beim Trading liegt vor, wenn Sie einen Vermögenswert in der Erwartung kaufen, dass sein Preis steigen wird
  • Eine Short-Position im Handel liegt vor, wenn Sie einen Vermögenswert in der Erwartung verkaufen, dass sein Preis fallen wird
  • Sie können auf einem Markt long oder Short gehen, indem Sie ein CFD-Konto eröffnen
  • Wenn die Käufer die Verkäufer überwiegen, steigt die Nachfrage und der Preis steigt
  • Wenn die Verkäufer die Käufer überwiegen, steigt das Angebot und die Nachfrage sowie der Preis sinken

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Zuletzt geupdated am 26/08/2022 von Andre Witzel

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