Strike-Preis einer Option

Strike Preis

Der Strike Preis (Basispreis) einer Option erklärt

Der Ausübungspreis einer Option wird auch als Strike Preis bezeichnet. Dabei handelt es sich um den Preis, der für die spätere Ausübung der Option bereits bei der Implementierung der Strategie bzw. dem Kauf/Verkauf der Option gewählt wird. Während sich am Aktienmarkt beim Kauf von Aktien der Preis aus dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage zusammensetzt, sieht dies beim Optionshandel anders aus. Hier können verschiedene Strike-Preise gewählt werden, um die Erfolgschancen bestmöglich zu erhöhen und die Strategie nach den eigenen Vorstellungen umzusetzen.

Der Strike Preis ist auch unter den Bezeichnungen Basispreis oder Ausführungspreis bekannt. Dieser legt den Preis fest, zu welchem der Basiswert einer Option dann verkauft oder gekauft werden muss. Bei einer Call Option kann der Käufer der Option den Basiswert zu diesem Preis kaufen. Bei einer Put Option erfolgt im Gegensatz der Verkauf des Basiswerts zum vorab definierten Strike. Im folgenden Beitrag geht es um den Strike Preis einer Option. Hier bekommen interessierte Trader alles Wissenswerte vermittelt, um den Strike Preis zu verstehen, das Zusammenspiel zwischen Moneyness und Strike nachzuvollziehen und den richtigen Strike für die jeweilige Option zu wählen.

Das ist der Strike Preis: Erklärung und Definition

Der Strike Preis einer Option legt bereits im Voraus fest, zu welchem Kurs des Basiswerts die Ausübung der Option möglich ist. Daraus ergeben sich unterschiedliche Rechte und Verpflichtungen. Der Käufer einer Call Option hat am Strike das Recht, den Basiswert zu kaufen. Der Verkäufer hat die Verpflichtung, den Basiswert dann an den Käufer zu übertragen. Bei einer Put Option kann der Käufer einer Option, den Basiswert zum vereinbarten Strike verkaufen. Demgegenüber ist der Verkäufer der Option hier verpflichtet, den Basiswert anzunehmen.

Während sich der Kurs des Basiswerts fortlaufend verändert, sieht dies beim Strike Preis anders aus. Dieser bleibt während der gesamten Laufzeit der Option identisch. Die Festlegung erfolgt bereits vor dem Kauf/Verkauf der Option und kann im Nachhinein nicht mehr verändert werden. Es gibt lediglich einige fest definierte Ausnahmen, bei welchen der Strike Preis abweicht. Dies ist beispielsweise bei Kapitalerhöhungen des Unternehmens oder einem Aktiensplit der Fall. Dennoch bleiben die Rechte und Pflichten, die sich aus dem Optionskontrakt ergeben, weiterhin identisch.

Zusammenfassend lässt sich konstatieren, dass der Strike Preis bereits per Definition zu den wichtigsten Aspekten im Optionshandel gehört. Der Strike einer Option legt immer fest, zu welchem Preis der jeweilige Basiswert erworben oder veräußert werden kann. Grundsätzlich ist eine Änderung des Strikes nicht möglich. Ausnahmen existieren dergestalt, wenn nicht beeinflussbare Dinge wie eine Kapitalerhöhung oder ein Aktiensplit geschehen. Um die anfängliche Optionsprämie zu beurteilen, gehört der Strike Preis zu den wichtigsten Aspekten. Denn die Wahl des Strikes entscheidet maßgeblich darüber, welche Prämie entrichtet werden muss.

Moneyness und Strike Preis

Der Strike Preis ist für die Berechnung der Moneyness einer Option entscheidend. Dabei handelt es sich um die Geldnähe einer Option. Diese lässt sich als in the money, at the money oder out of the money einteilen. Wenn der Strike Preis bei einer Call Option erreicht wird, befindet sich die Option in the money. Wenn der Strike Preis bei einer Put Option unterschritten wird, ist dies ebenfalls der Fall. Dann haben die Optionen einen inneren Wert zum jeweiligen Zeitpunkt. Ohne den Strike Preis lässt sich somit die aktuelle Profitabilität einer Option nicht berechnen.

Strike Preise können individuell festgelegt werden
Strike Preise können individuell festgelegt werden

Solange der Kurs des Basiswerts den Strike Preis der Option noch nicht erreicht hat, notiert diese out of the money. Dann hat die Option keinen inneren Wert. Der Zeitwert hängt davon ab, wie weit sich der Fälligkeitstag entfernt befindet. Wenn der Kurs des Basiswerts gerade den Strike Preis erreicht und dort notiert, handelt es sich um eine Option, die at the money ist. Der Kurs des Basiswerts und der Strike Preis stimmen ungefähr überein.

Folglich entscheidet der Strike Preis einer Option maßgeblich über die Moneyness und somit auch den inneren Wert der zugrundeliegenden Option. Im Anschluss müssen noch die Handelskosten und die Prämie berücksichtigt werden, um zu prüfen, ob der Optionshändler bei Ausübung zum aktuellen Zeitpunkt einen Gewinn erzielen oder Verlust erwirtschaften würde.

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Wahl des richtigen Strike Preises

Die Auswahl des richtigen Strike Preises spielt eine große Rolle für den Erfolg der Optionsstrategie. Maßgeblicher Faktor ist die aktuelle Entfernung zum Kurs des Basiswerts. Wenn sich der Strike Preis sehr nah am Kurs des Basiswerts befindet, sind die Preise für Optionen überschaubar. Denn Chancen und Risiken stehen sich gleichwertig gegenüber. Der Kurs des Basiswerts kann sich sowohl in die richtige als auch in die falsche Richtung bewegen.

Wenn der Aktienkurs jedoch deutlich unter dem Strike einer Put Option oder über dem Strike einer Call Option notiert, wird die Prämie für die Option höher. Denn dann besitzt die Option nicht nur einen Zeitwert, sondern verfügt gerade auch schon über einen inneren Wert. Damit steigt für den Käufer der Option die Chance, dass die Option zum Zeitpunkt der Fälligkeit ebenfalls noch in the money notiert. Der Verkäufer der Option lässt sich das höhere Risiko mit einer höheren Prämie entschädigen.

Wenn die Option bereits vor dem Ende der Laufzeit out of the money notiert, ist der innere Wert der Option auf 0 gesunken. Die Erfolgsaussichten der Optionen sind dann deutlich geringer. Dies drückt sich auch in günstigeren Preisen für die Option aus. Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass mit steigender Erfolgswahrscheinlichkeit, dass eine Option am Ende der Laufzeit in the money notiert, die Preise für Optionen steigen. Denn der Verkäufer trägt ein größeres Risiko, das der Käufer mit der Prämie beim Kauf der Option kompensieren muss.

Welcher Strike Preis bei der Implementierung einer Optionsstrategie vorteilhaft ist, hängt von der Perspektive ab. Denn Käufer und Verkäufer haben unterschiedliche Interessen bei einer Option. Der Verkäufer einer Option kann beispielsweise das Ziel verfolgen, dass er eine höhere Prämie vereinnahmt, wenn er eine Option verkauft, die sich bereits deutlich in the money befindet. Dies birgt jedoch ebenfalls die hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Option am Ende ausgeübt wird. Wenn dies vom Verkäufer der Option nicht gewünscht ist, sollte der Strike Preis deutlich näher am aktuellen Kurs des Basiswerts liegen. Dann ist die Prämie jedoch ebenfalls deutlich geringer.

Letztendlich handelt es sich bei der Wahl des Strike Preises um eine individuelle Entscheidung, die von den persönlichen Zielen und der eigenen Strategie abhängt. Allerdings sollten Optionshändler der Wahl des Strike Preises große Bedeutung zukommen lassen, da die richtige Festlegung maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg im Optionshandel entscheidet.

Fazit: Strike Preise in Optionsstrategie miteinbeziehen

Beim Handel von Optionen können Käufer und Verkäufer einen individuellen Strike Preis festlegen. Dieser ist davon abhängig, zu welchem Kurs des Basiswerts diese bereit sind, diesen zu kaufen oder zu verkaufen. Mit der Wahl des richtigen Strike Preises korrespondiert auch die Chance auf einen profitablen Ausgang der Strategie. Je höher das Risiko für den Verkäufer ist, desto höher wird auch die Prämie für die Implementierung der Optionsstrategie sein.

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