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Out of the money

Out of the Money (OTM) bei Optionen: Moneyness im Trading erklärt

Für die Moneyness seiner Option haben sich verschiedene Begriffe eingebürgert. Diese kann man mit dem Begriff out of the money oder auch auf Deutsch aus dem Geld beschreiben. Dabei bewegt sich der innere Wert der Option bei Null. Für den Verkäufer einer Option ist dies häufig vorteilhaft, da dann die Prämie Gewinne bringt. In der Praxis dominiert übrigens auch im deutschen Sprachraum der Begriff out of the money. Im folgenden Beitrag gibt es alles Wissenswerte über Optionen, die out of the money notieren.

Die Funktion des Begriffs

Für die Vereinfachung der Darstellung bei Optionen werden unterschiedliche Begriffe gebraucht. Ohne die Bezeichnung out of the money wäre es deutlich komplizierter die aktuelle Profitabilität einer Option darzustellen. Eine Call Option, die aus dem Geld liegt, müsste man deutlich aufwendiger beschreiben. Denn diese ist out of the money, wenn der Ausübungspreis (Strike) über dem aktuellen Kurs des Basiswerts liegt. Mit dem Begriff out of the money gibt es die Möglichkeit, kurz und prägnant darzustellen, dass der innere Wert gegen Null geht. In der Praxis bedeutet dies häufig, dass die Position zum aktuellen Zeitpunkt nicht profitabel ist. Wenn die Option bei Fälligkeit out of the money liegt, gibt es meist Verluste für den Optionshändler.

Out of the Money: Definition und Erklärung

Eine Option liegt immer dann aus dem Geld, wenn diese keinen inneren Wert hat. Bei einer Call Option ist dies dann gegeben, wenn der Strike Preis über dem aktuellen Kurs des Basiswerts liegt. Bei einer Put Option ist diese out of the money, wenn das Gegenteil der Fall ist. Der Kurs des Basiswerts muss sich oberhalb des Ausübungspreises befinden. Eine Option, die aus dem Geld liegt, wird normalerweise nicht vom Käufer der Option ausgeübt.

Schwieriger ist dies, wenn die Differenz zwischen dem Strike und dem Kurs des Basiswerts nur im kleinen Cent-Bereich liegt. Theoretisch wäre die Option dann auch schon out of the money. In der Praxis wird jedoch die Einschätzung als at the money präferiert.

Auswirkungen auf Gewinn/Verlust

Eine Option, die aus dem Geld liegt, deutet auf Verluste für den Optionshändler hin. Doch dies muss nicht immer der Fall sein. Vielmehr kommt es darauf an, wie hoch die Differenz zwischen dem Kurs des Basiswerts und dem Strike der Option ist. Zugleich muss man berücksichtigen, ob die Beurteilung aus der Perspektive des Käufers oder Verkäufers erfolgt. Mit dem folgenden Beispiel lässt sich verständlich erläutern, warum eine OTM Option nicht zwangsläufig Verluste verursacht.

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Beispiel:

Ein Optionshändler kauft eine Option mit einem Strike Preis bei 120 Euro. Dafür muss eine Optionsprämie in Höhe von 12 Euro entrichtet werden. Der Käufer der Option kann bei Fälligkeit einen Gewinn erzielen, wenn der Basiswert über 132 Euro notiert (120 Euro plus 12 Euro). Zwar liegt die Option bereits bei 121 Euro in the money. Allerdings muss auch die gezahlte Prämie kompensiert werden, um wirklich Gewinn zu erzielen. Bis zum Strike bei 120 Euro befindet sich die Option jedoch nur out of the money.

Der Verkäufer einer Option kann mit Optionen, die aus dem Geld notieren, Gewinne erzielen. Denn die Option verfällt bei Fälligkeit als wertlos, weil es keinen Zeitwert und auch keinen inneren Wert gibt. Dann kann der Verkäufer die erhaltene Prämie behalten. Dabei spielt es keine Rolle, wie weit die Option out of the money liegt.

Merke!

Die Bezeichnung out of the money stellt somit klar, dass eine Option keinen inneren Wert mehr hat. Durch die Berücksichtigung der gezahlten/erhaltenen Prämie sowie der Käufer- oder Verkäufer-Perspektive lässt sich jedoch erst sagen, ob Gewinne oder Verluste erzielt werden.

Fazit

Der Begriff out of the money beschreibt prägnant die Moneyness einer Option. Wenn diese aus dem Geld notiert, deutet dies zunächst auf Verluste hin. Allerdings müssen weitere Aspekte berücksichtigt werden, wenn eine Option out of the money ist.

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